Die erfolgreichsten deutschen Startups – das Geheimnis ihres Erfolgs


44 likes

Viele denken darüber nach, ein Unternehmen zu gründen. Dabei müssen jedoch einige Dinge beachtet werden, um den Start erfolgreich zu gestalten.

Die Start-up Szene boomt in Deutschland und es werden immer mehr neue, innovative Unternehmen gegründet. Neben Berlin gibt es mittlerweile viele andere Standorte, an denen die Start-ups ihre Heimat haben. Den Traum, die eigene Geschäftsidee umzusetzen haben, viele, doch gerade der Anfang ist sehr schwer und erfordert ein hohes Maß an Disziplin. Selbstläufer gibt es nicht, ohne harte Arbeit wird kein Geschäftsmodell erfolgreich werden. Trotzdem sollten die Chancen immer im Auge behalten und die Vision verfolgt werden. Im Folgenden nun einige Tipps, wie dieser Prozess erfolgreich gestaltet werden kann.

Von diesen Unternehmen können wir noch etwas lernen

Wenn man sich die Gründungen erfolgreicher Start-ups anschaut, kann man einiges daraus für das eigene Modell mitnehmen. So gründeten sich die Hälfte aller Firmen beispielsweise als GmbH. Diese Rechtsform bietet einige Vorteile, unter anderem die eingeschränkte Haftung. Zudem verzichten die meisten Start-ups in der ersten Finanzierungsrunde erst mal auf Fremdkapital und sorgen durch eigene Mittel für eine liquide Aufstellung. Sowohl die entsprechende Rechtsform als auch diese Finanzierung sorgen für weniger Druck und vermindern das Risiko. Darüber hinaus wird meistens als Team gegründet. Diese bestehen häufig aus drei Personen, sodass die Arbeit nicht allein an einer Person hängen bleibt und Entscheidungen aus mehreren Blickwinkeln getroffen werden können.

Das macht ein erfolgreiches Start-up aus

Ein erfolgreiches Start-up basiert vor allem auf guten Gründern. Neben der Bereitschaft, eine hohe Leistung über einen langen Zeitraum abzurufen, sollte man motivierende Fähigkeiten mitbringen und das Risiko nicht scheuen. Auch fachlich sollte man sich sehr gut auskennen und den Markt vorher detailliert analysieren. Dazu kommt dann natürlich eine gute Idee. Entweder bedient man eine Nische, kopiert ein bereits bestehendes Modell oder bringt eine ganz neue Idee auf den Markt. Letzteres ist jedoch eher selten; bereits erfolgreiche Modelle zunächst zu adaptieren und dann selbst auf dem Markt zu platzieren, verringert auch das Risiko zu scheitern. Es sollte jedoch immer vor der Gründung ein valides Geschäftsmodell schriftlich festgehalten werden, an dem man sich orientieren kann. Nur so kann später geprüft werden, ob man sich immer noch auf dem richtigen Weg befindet und zielorientiert arbeitet. Lernen kann man vor allem von Start-ups, die das Geschäftsmodell erfolgreich umgesetzt haben.

Geeignete Rechtsform

Die Rechtsform sollte an das verfügbare Kapital und das Risiko angepasst werden. Mit einer GmbH ist man als Privatperson im Falle einer Insolvenz nicht haftbar, allerdings ist dies mit einer Einzahlung von rund 25.000 Euro verbunden, die immer auf dem Firmenkonto liegen muss. Wer es günstiger und schneller haben möchte, der sollte eher eine GbR gründen. Für diese Form müssen mindestens zwei Personen Gesellschafter sein, die Haftungs ist ebenfalls leicht eingeschränkt. Aber auch eine UG (haftungsbeschränkt) ist für den Anfang sinnvoll oder man startet gleich als Einzelunternehmer. Gut zu wissen: Rechtsformen können zu einem späteren Zeitpunkt immer noch umgewandelt werden.

Finanzierung

Wie oben bereits angerissen, ist es empfehlenswert, sich zunächst selbst zu finanzieren. Ist dies nicht möglich, kann die eigene Idee bei Business Angels oder staatlichen Institutionen vorgestellt werden. Möglich ist auch der Finanzierungsweg über Crowdfunding, wobei man hier – aufgrund der mit dem Funding eingegangenen Verpflichtungen – später sehr gebunden ist. Flexibel und langfristig sollte die Finanzierung aussehen, damit man auf alle Eventualitäten vorbereitet ist. Es ist außerdem zu empfeheln, sich über Fördermittel für eine Gründung Informationen zu informieren.

Gründerteam statt Gründer

Als Team ist man stark. Dieser Spruch gilt auch für Start-ups, denn niemand kann allein den Überblick über ein komplettes Unternehmen verantworten. Entscheidungen nur mit sich selbst auszumachen führt häufig zu Fehlern, da unterschiedliche Perspektiven fehlen. Man muss auch mal Diskutieren und Entscheidungen länger besprechen, um zu einem guten Ergebnis zu kommen. Wer professionell und gut starten will, der geht vorher zu einer Gründungsberatung in Berlin.

Starke Charaktereigenschaften

Als Gründer braucht man starke Nerven. Es kann sehr schnell gehen, aber auch ewig dauern, bis sich ein Erfolg einstellt. Zudem kann es zu Lieferengpässen oder Zahlungsschwierigkeiten kommen, mit diesem Druck muss man umgehen können. Vor allem zu Beginn müssen fast täglich richtungsweisende Entscheidungen getroffen werden; die Tage sind lang, was einem viel Energie und Schlaf rauben wird. Dessen muss man sich bewusst sein bzw. sich vorab darauf einstellen.

Entwicklung ist wichtig, der Vertrieb aber auch

Wer nur eine toll ausgereifte Idee oder einer perfektes Produkt hat, dieses aber nicht an den Kunden bringt, der verdient kein Geld. Ein guter Vertrieb kann mittelmäßige Dienstleistungen gut verkaufen und auch mal innovative Lücken überbrücken. Hier sollte bereits früh investiert und ein gutes Team aufgebaut werden, damit die Dienstleistung oder das Produkt nachher auch den entsprechenden Kunden erreicht.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren: