Private Geldquellen erschließen

Alternativen zum Bankkredit

Autor: Andrea Claudia Delp
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Darlehen unter Privatpersonen sind wertvolle Ergänzungen oder auch Alternativen zum klassischen Bankkredit. Worauf es beim „Darlehen von Mensch zu Mensch“ ankommt und wie Sie auch per Internet an privates Kapital kommen.

Das Darlehen von Privat ist eine Alternative zur Finanzierung über eine Bank, die sehr oft in Anspruch genommen wird. So wurde auch das Café Schönhausen in Berlin (www.schoen-hausen.de) von Ann-Cathrin Rosenthal durch die finanzielle Unterstützung aus der Familie gegründet.

Diese Hilfe war ein wichtiger Meilenstein für die Gründerin, um ihren Traum wahr werden zu lassen. Um Probleme damit zu vermeiden, sollten Sie sich im Vorfeld mit einigen Fragen beschäftigen.

Wer kommt als privater Geldgeber in Frage?

Prinzipiell kommt jeder, der über genügend finanzielle Mittel verfügt, als Geldgeber in Frage. Neben Oma, Eltern oder Tante können Sie auch Kunden ansprechen. Häufig wollen Ihre Geldgeber allerdings auch bei der Finanzierung von Mensch zu Mensch ihre Investition zurück haben, und eine Verzinsung ist in vielen Fällen zudem gefordert. Wer Glück hat, kann auf eine Schenkung aus dem privaten Umfeld zurückgreifen und die unternehmerischen Pläne damit finanzieren.

Ob Schenkung oder Darlehen –  das Thema Geld im näheren Umfeld ist eine Vertrauenssache. Auch für Frau Rosenthal spielte das Vertrauen eine große Rolle. „Meiner Familie fühle ich mich nahe und man weiß ja nie, ob es nicht doch schief geht. Meinem Freundeskreis würde ich dieses Risiko nicht gerne auflasten. Die ältere Generation davon zu überzeugen, dass es nicht um ein bloßes Hirngespinst geht, war gar nicht so einfach. Ich habe meinen Businessplan vorgelegt und wir haben ausführlich über meine Pläne gesprochen.“ Wählen Sie wie Frau Rosenthal solche Personen aus, die Sie gut kennen und die Sie gut einschätzen können. Der Vorteil gegenüber dem Darlehen durch eine Bank zeigt sich im Fall von Engpässen. Meist sind Menschen aus dem näheren Umfeld eher bereit, einer großzügigen Lösung zuzustimmen.

Zur Checkliste Privat-Kredit: Das sollten Sie schriftlich festhalten

Was ist rechtlich zu beachten?

Wenn Ihr Unternehmen noch nicht besteht, ordnet der Gesetzgeber das Darlehen aus dem privaten Umfeld als ein Darlehen von einer Privatperson zu einer anderen Privatperson ein. Die Anwältin Elsa Ihde aus Berlin rät: „Eine schriftliche Vereinbarung ist in diesem Fall vom Gesetzgeber nicht zwingend vorgesehen. Ratsam ist eine solche Vereinbarung aber dennoch. So lassen sich die Abmachungen im Falle von Streitigkeiten jederzeit nachweisen und beide Parteien müssen Farbe bekennen oder – falls es doch noch Unklarheiten gibt – die Sache lieber noch einmal überdenken. Wenn hingegen ein Unternehmer im Rahmen seiner beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit Geld an einen Verbraucher verleiht, wird die schriftliche Form vom Gesetzgeber verlangt. Das gilt auch, wenn der Darlehensnehmer ein Existenzgründer ist; also bis zum Beginn der unternehmerischen Tätigkeit.“

Sollte es zum Zeitpunkt einer Vertragsunterzeichnung Unstimmigkeiten geben, betrachten Sie das als Glück im Unglück. Die schriftliche Vereinbarung hilft dabei, Streitpunkte frühzeitig zu erkennen. Werden diese Punkte nicht erkannt, kommt es späterhin oft zu noch viel größeren Problemen – beispielsweise einer überraschenden und kurzfristigen Rückforderung des Geldes.

Was ist SegWit?

SegWit ist die Abkürzung für Segregated Witness. Es war vielleicht das bisher größte Upgrade des Bitcoin-Protokolls, das mehrere Verbesserungen und Korrekturen in sich vereinte.

Die Vorteile von SegWit

Die wohl bemerkenswerteste Neuerung von SegWit ist die Abschaffung der Verfälschbarkeit von Transaktionen. Vor SegWit war es aufgrund einer Eigenart der kryptographischen Signaturen von Bitcoin möglich, Transaktionen so zu verändern, dass sie anders aussahen, auch von Leuten, die die Transaktion nicht selbst erstellt hatten. Dies machte die Transaktion zwar nicht ungültig oder änderte ihre Wirkung - es wurde immer noch die gleiche Menge an Münzen von den gleichen Adressen an die gleichen Adressen gesendet - aber es erschwerte den Einsatz von Schicht-2-Protokollen wie dem Lightning Network erheblich.

Sie können die Website von BitiQ besuchen, um Ihr Krypto-Handelserlebnis auf einer regulierten und vertrauenswürdigen Plattform zu beginnen.

SegWit löste dieses Problem, indem es die "Zeugen"-Daten einer Transaktion, zu denen auch die Signatur gehört, in einen neuen Teil eines Bitcoin-Blocks verschob. Damit ebnete es den Weg für das Lightning Network und andere Layer-2-Protokolle.

Als zusätzlichen Bonus bot SegWit auch eine bescheidene Erhöhung der Blockgröße auf theoretisch vier Megabyte bzw. realistischere zwei Megabyte, je nach Art der in den Blöcken enthaltenen Transaktionen. (Um genau zu sein: Das Blockgrößenlimit wurde durch ein Limit von vier Millionen Gewichtseinheiten ersetzt, wodurch eine neue Art der "Zählung" von Transaktionsdaten eingeführt wurde). Dies bedeutet, dass Nutzer mit SegWit-unterstützenden Wallets niedrigere Transaktionsgebühren zahlen.

Script Versions

Durch einen technischen Trick namens "Skriptversionen" erleichterte SegWit außerdem die Einführung weiterer Upgrades für das Bitcoin-Protokoll. Eines dieser kommenden Upgrades könnten Schnorr-Signaturen sein, ein neuer Signatur-Algorithmus, der die Programmierbarkeit und Flexibilität des Bitcoin-Protokolls weiter erhöhen würde.

Und nicht zuletzt wurde all dies möglich, ohne dass ein rückwärtskompatibles Hard-Fork-Protokoll-Upgrade erforderlich war. (Soft Fork Upgrades erfordern nur die Unterstützung einer Mehrheit der Hash-Power, um eine Spaltung des Netzwerks zu vermeiden, während Hard Forks einen netzwerkweiten Konsens erfordern.)

Wer hat SegWit entwickelt?

Eine Version von SegWit wurde zuerst von Blockstream für das Blockstream Elements Sidechain-Projekt entwickelt. Nachdem der Bitcoin-Core-Mitarbeiter Luke-jr herausgefunden hatte, wie SegWit durch ein rückwärtskompatibles Soft-Fork-Upgrade auf dem Bitcoin-Hauptprotokoll eingesetzt werden könnte, wurde es vom Bitcoin-Core-Entwicklungsteam entwickelt. Konkret wurde der entsprechende Bitcoin Improvement Proposal (BIP) von Eric Lombrozo, Johnson Lau und Pieter Wuille verfasst, die auch den Großteil der Programmierung übernahmen. Der Rest des Teams half während des gesamten Prozesses auf verschiedene Weise, einschließlich Überprüfung und Tests.

Dem pseudonymen Litecoin-Entwickler Shaolinfry und dem Bitmain-Garantie-Ingenieur James Hilliard wird die Entwicklung alternativer Aktivierungslösungen für die Soft Fork zugeschrieben.

War SegWit umstritten?

Innerhalb der technischen Gemeinschaft von Bitcoin war SegWit nicht umstritten.

Außerhalb der technischen Bitcoin-Gemeinschaft bevorzugten jedoch einige eine andere Skalierungslösung für Bitcoin oder glaubten nicht, dass SegWit selbst als Skalierungslösung ausreichend war. Dies hatte zur Folge, dass der SegWit-Vorschlag zu einer Art Verhandlungsmasse in einem viel größeren Streit voller Kontroversen wurde. Andere versuchten, SegWit gänzlich zu diskreditieren.

Der einzige Punkt der Kontroverse, der (wohl) eine gewisse Berechtigung hatte, war, dass es "sauberer" gewesen wäre, das Upgrade als Hard Fork statt als Soft Fork zu implementieren, da dies weniger technische Zweifel im Protokoll hinterlassen hätte. Der Einsatz von SegWit als Hard Fork hätte jedoch seine eigenen Probleme mit sich gebracht, die nach Ansicht der meisten Entwickler und Befürworter von SegWit viel größer gewesen wären.

Wie verwende ich SegWit?

Sie nutzen SegWit, indem Sie eine Wallet verwenden, die SegWit integriert hat. Diese Wallet sollte SegWit-Adressen für Sie generieren, und wenn Sie eine Zahlung von einer solchen Adresse vornehmen, ist die Gebühr, die Sie zahlen müssen, niedriger als wenn Sie SegWit nicht verwendet hätten.

Es gibt zwei Arten von SegWit-Adressen. Der eine Typ ("P2SH") beginnt mit einer "3" - allerdings sind nicht alle Adressen, die mit einer 3 beginnen, SegWit-Adressen. Die andere ("bech32") beginnt mit "bc1" und ist immer eine SegWit-Adresse. P2SH SegWit-Adressen sind eigentlich eine Art Umgehung; während SegWit-Transaktionen von solchen Adressen billiger sind als Nicht-SegWit-Transaktionen, sind Transaktionen von bech32-Adressen am billigsten.

Adressen, die mit einer "1" beginnen, sind niemals SegWit-Adressen.

Zu den Wallets, die SegWit integriert haben, gehören Bitcoin Core, Electrum, Green, Trezor, Ledger und eine Reihe von anderen. Um noch tiefer in die Materie einzutauchen, schließen Sie sich uns an und starten auf unserer Plattform durch.

Warum nutzt nicht jeder SegWit?

Weit über zwei Jahre nach der Aktivierung von SegWit nutzen weniger als die Hälfte aller Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk SegWit. Aus individueller Sicht gibt es wahrscheinlich zwei Gründe, SegWit nicht zu nutzen.

Ein Grund ist, dass die Implementierung von SegWit ein Upgrade erfordert, und manche Leute sind einfach zu langsam, um das zu tun. Für große Unternehmen kann dies einen erheblichen Zeit- und Arbeitsaufwand bedeuten, da möglicherweise ganze Systeme umgestellt werden müssen. Ebenso haben einige Wallets und andere Anwendungen SegWit noch nicht integriert, vermutlich weil sie andere Prioritäten haben.


Wie profitieren Arbeitgeber von einer betrieblichen Altersvorsorge?

Da die Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung immer geringer ausfällt, gewinnen die private und die betriebliche Altersvorsorge immer mehr an Bedeutung. Davon profitieren vor allem Arbeitnehmer, die nur über ein geringes Einkommen verfügen. Eine betriebliche Altersvorsorge kann aber auch für Arbeitgeber Vorteile bringen. Einerseits können sie Mitarbeiter binden, andererseits können sie Kosten in Form von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen sparen.

Image des Unternehmens stärken mit der betrieblichen Altersvorsorge

Für Unternehmer ist es aufgrund des Fachkräftemangels oft schwer, geeignete Fachkräfte zu gewinnen und Mitarbeiter an ihr Unternehmen zu binden. Deutlich attraktiver als eine Gehaltserhöhung können umfangreiche Sozialleistungen für die Mitarbeiter sein. Startups sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können längst nicht so hohe Löhne und Gehälter zahlen wie die großen Konzerne. Auch die Sozialleistungen fallen häufig geringer aus. Eine betriebliche Altersvorsorge hilft, die Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden und neue Mitarbeiter zu gewinnen. In Stellenausschreibungen können Unternehmen bereits auf die Möglichkeit einer betrieblichen Altersvorsorge hinweisen, um interessant für Bewerber zu sein. Auch Startups, die nur über ein geringes Budget verfügen, können bereits eine betriebliche Altersvorsorge anbieten, um Mitarbeiter zu gewinnen. Von geeigneten Partnern können sie Tipps erhalten, welche Möglichkeiten sich am besten eignen.

Betriebliche Altersvorsorge als Muss für Arbeitgeber

Arbeitgeber können, aber müssen die betriebliche Altersvorsorge nicht vollständig selbst finanzieren, wenn das nicht im Tarifvertrag oder Arbeitsvertrag festgelegt ist. Sie müssen auch ihre Mitarbeiter nicht auf die Möglichkeit der betrieblichen Altersvorsorge hinweisen. Mitarbeiter haben jedoch das Recht, danach zu fragen. Die Möglichkeit einer Entgeltumwandlung als Form der betrieblichen Altersvorsorge müssen alle Arbeitgeber anbieten. Das Gesetz geht sogar noch einen Schritt weiter. Bis Ende 2021 müssen Arbeitgeber bei Verträgen für die Entgeltumwandlung, die ab 2018 abgeschlossen wurden, 15 Prozent als Zuschuss zahlen. Ab 2022 müssen auch Verträge, die vor 2018 abgeschlossen werden, vom Arbeitgeber mit 15 Prozent bezuschusst werden. Arbeitgeber können ihr Image verbessern, wenn sie einen noch höheren Zuschuss zahlen oder die Beiträge für die betriebliche Altersvorsorge komplett selbst tragen.

 

Betriebliche Altersvorsorge für Arbeitgeber vorteilhafter als Gehaltserhöhung

Für Arbeitgeber kann eine betriebliche Altersvorsorge für die Mitarbeiter vorteilhafter als eine Gehaltserhöhung sein. Auf eine Gehaltserhöhung müssen Arbeitgeber Steuern und Sozialabgaben zahlen. Anders sieht es bei der betrieblichen Altersvorsorge aus, wenn sich Arbeitgeber für das richtige Modell entscheiden. Grundsätzlich ist der Arbeitgeber für die Organisation der betrieblichen Altersvorsorge verantwortlich. Er entscheidet, welche Anlageform er wählt. Das Bruttogehalt der Mitarbeiter sinkt durch eine Entgeltumwandlung, da ein Teil des Entgelts in die betriebliche Altersvorsorge geht. Trotzdem Arbeitgeber einen Zuschuss von 15 Prozent zahlen müssen, können sie ungefähr 20 Prozent an Lohnnebenkosten einsparen. Die Zuschüsse, die vom Arbeitgeber zu zahlen sind, stellen Betriebsausgaben dar. Sie können steuerlich geltend gemacht werden und die Steuerlast für Unternehmen senken. Mit der geeigneten Finanzierungsform können auch Startups über genug finanzielle Mittel verfügen, die sie für die betriebliche Altersvorsorge verwenden können.

Verschiedene Anlageformen für die betriebliche Altersvorsorge

Für die betriebliche Altersvorsorge können Arbeitgeber verschiedene Anlageformen wählen, die teilweise davon abhängig sind, ob ein Tarifvertrag vorhanden ist. Auch die Unternehmensgröße ist ein Kriterium dafür, welche Möglichkeit gewählt wird. Mit den verschiedenen Möglichkeiten genießen Arbeitgeber unterschiedliche Vorteile:

  • Direktzusage, bei der sich der Arbeitgeber verpflichtet, einen Teil des Betriebsvermögens für die Pension der Mitarbeiter zu zahlen. Der Arbeitgeber finanziert die betriebliche Altersvorsorge selbst und kann die Kosten steuerlich absetzen.
  • Direktversicherung, bei dem Arbeitgeber für ihre Mitarbeiter eine Lebens- oder Rentenversicherung abschließen und die Beiträge mit 20 Prozent versteuern können, wenn die Beiträge pro Mitarbeiter und Jahr nicht mehr als 1.752 Euro betragen. Sozialabgaben fallen dann nicht an.
  • Pensionskasse, bei der es sich um eine spezielle Lebensversicherung handelt und die dem Arbeitgeber Aufwand erspart. Arbeitgeber können ihre Anteile steuerlich absetzen.
  • Pensionsfonds funktionieren ähnlich wie die Pensionskasse, doch können Arbeitgeber, um für ihre Mitarbeiter eine bessere Rendite zu erzielen, das Geld in Fonds oder ETFs einzahlen. Entwickelt sich der Fonds oder ETF nicht wie erwartet, muss der Arbeitgeber mit der Differenz zur Mindestleistung haften.
  • Eine Unterstützungskasse verwaltet das Geld im Sinne des Arbeitgebers und legt es gewinnbringend an. Die vom Arbeitgeber gezahlten Beiträge gelten als nachträglicher Arbeitslohn.

Grundsätzlich können Arbeitgeber mit allen Durchführungsmöglichkeiten ihr Image stärken. Steuervorteile bringen Pensionskassen, Pensionsfonds und Direktzusagen.

Die Finanzierungslandschaft muss an Fahrt aufnehmen

Gast-Kommentar von Timo Bey, geschäftsführender Gesellschafter von Startupfinanzen.de, zum Thema Unternehmensfinanzierung von Startups via Venture Capital.

Ich bin Betriebswirt mit einer Spezialisierung im Bereich M&A, Sanierungs- und Insolvenzmanagement und habe zuvor praktische Erfahrungen als Head of Finance, Controlling & HR in einem Startup sowie im Investmentbanking im Bereich M&A, Corporate Finance, Distressed Advisory und Equity Capital Markets und in der Unternehmensberatung gesammelt. Als Geschäftsführender Gesellschafter von Startupfinanzen.de unterstütze ich mit meinem Team Startups rund um das Thema der Unternehmensfinanzen. Hier supporten wir z.B. bei anstehenden Finanzierungsrunden, erstellen Finanzplanungen oder Unternehmensbewertungen. Aber auch das Tagesgeschäft begleiten wir etwa als CFO. In meiner Freizeit bin ich Mentor eines Startup-Accelerators und einer gemeinnützigen Organisation, die junge Menschen mit schwierigen Startbedingungen unterstützt.“

„Es braucht mehr Kapital“

In vielen aktuellen Nachrichtenmeldungen und Artikeln lesen wir von florierenden Investitionen in Startups. Aber stimmt das? Naja, für einige bestimmt. Leider kommt das Geld aber nicht überall an. Dadurch kommt es zu einer ungleichen Verteilung, die man grob in drei Problemfelder aufteilen kann, die ich im Folgenden weiter beleuchten möchte:

So steigen Investitionen zwar in ihren Volumina, jedoch nicht in ihrer absoluten Anzahl. Genauer erhalten weniger Startups mehr Geld in einzelnen Finanzierungsrunden, wodurch das Volumen von Venture Capital im Absoluten steigt. Relativ betrachtet, sinkt die Anzahl einzelner Finanzierungsrunden. Dadurch sind besonders frühphasige Startups von einer Finanzierungslücke betroffen. Diese Lücke wird im „Startup-Lebenszyklus“ als die sogenannte „Valley of Death“ bezeichnet (siehe: https://www.startplatz.de/was-ist-ein-startup-definition/).

Die Finanzierungslandschaft für Startups in Deutschland

Um das Missverhältnis der Investitionen in Startups näher zu beleuchten, gehe ich nachfolgend auf die Finanzierungslandschaft für Startups in Deutschland ein:

Nach einer eigenen Auswertung der letzten sechs Jahre (2015 – 2020) des DSM (Der Deutsche Startup Monitor ist eine jährliche Onlinebefragung von Startups, in welcher Unternehmen, die jünger als 10 Jahre sind, untersucht werden) etwa, kann man klar erkennen, dass die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit von Venture Capital besonders hoch ist.

Exemplarisch bevorzugen 42,3 % der Startups eine Finanzierung durch Venture Capital und nur 18,6 % der Startups haben eine erhalten.

Ein weiterer Trend verstärk dieses Ungleichgewicht noch weiter. So kann man die ungleiche Verteilung nicht nur am Lebenszyklus eines Startups festmachen, sondern es spielen anscheinend auch geografische Faktoren eine gewichtige Rolle. Startups außerhalb der Finanzierungshotspots wie Berlin oder München haben es meist schwerer an Finanzierungen zu kommen.

Selbst unter den beiden Spitzenreitern klafft eine große Kluft. Zahlen der Unternehmensberatung EY zeigen, dass in der ersten Jahreshälfte 2021 Unternehmen aus Berlin mit 4,1 Mrd. Euro fast 70 % mehr Geld einsammeln konnten als Startups aus München.

Problemfeld: ungleiche Verteilung von Venture Capital und Co. zw. Gründer und Gründerinnen

Das letzte Problemfeld ist die ungleiche soziodemografische Verteilung von Venture Capital und ähnlichen Finanzierungsarten. Als Beispiel ist hier die ungleiche Verteilung von Finanzierungsmöglichkeiten zwischen männlichen Gründern und weiblichen Gründerinnen aufzuführen.

So haben laut Female Founders Monitor nur 5,2% der Frauen-Teams eine Finanzierung von 1 Mio. € oder mehr erhalten. Im Vergleich schafften Männer-Teams diese Marke mit einem Anteil von 27,8 %.

Obwohl die Probleme von Female Foundern vielschichtig sind, Stichwort geringer Anteil der Gründerinnen, so erkennt man dennoch eine ungleiche Verteilung des Finanzierungsangebotes zwischen Mann und Frau.

Diese Maßnahmen sind jetzt zu ergreifen

Ich glaube, dass die vorherrschenden Gegebenheiten das Potential, das von vielen Startups ausgehen könnte, systematisch nicht zur Entfaltung kommen lassen. Damit die Potentiale besser zum Tragen kommen und die Finanzierungslandschaft an Fahrt aufnimmt, schlage ich Folgendes vor:

  • Incentivierung des Mittelstands, sich an frühphasigen Startups zu beteiligen.
  • Bereitstellung von Know-how, Coaching und einem Netzwerk - zielgerichtet an weibliche Gründerinnen.
  • Professioneller Brückenbau zwischen den einzelnen Bundesländern und ausländischen Investoren.
  • Aufbau besserer Organisationsstrukturen von staatlichen und halbstaatlichen Fonds mit Expertengremien mit Nähe zu Startups.
  • Öffentliche Workshops und Weiterbildungsprogramme für Business Angels (z.B. Schärfen des Investitionsfokus).
  • Ausbau von Hubs und Acceleratoren.
  • Transparenz der Investitions- und Finanzierungslandschaft für Startups.

Der Autor Timo Bey ist geschäftsführender Gesellschafter von Startupfinanzen.de sowie Sprecher für das Ressort NRWenture von NRWalley e.V., das sich für bessere Finanzierungsmöglichkeiten für Startups einsetzt.

Musterdepot – So gelingt der sichere Einstieg ins Trading

Viele Menschen suchen nach einem Einstieg ins Trading. Ein Musterdepot bietet hierfür die perfekte Gelegenheit, um ohne Kosten und ohne Risiko herauszufinden, wie Trading funktioniert und was es dabei zu beachten gilt.

Die Aktienmärkte sind eine sehr gute Möglichkeit, um seine Ersparnisse gewinnbringend anzulegen. Denn auf dem Tagesgeldkonto oder auf Festgeldkonten gibt es nur noch sehr niedrige oder gar keine Zinsen, weshalb die Aktienmärkte als Alternative zunehmend attraktiv werden. Allerdings sollte man natürlich nicht einfach mit einer Investition in Aktien oder Fonds anfangen, ohne sich vorher zu informieren. Denn Einsteiger machen häufig Fehler, die sich mit ein wenig Vorbereitung leicht vermeiden lassen.
Deshalb bieten viele Broker ihren Kunden ein kostenloses Musterdepot an. Ein Musterdepot verfügt über die gleichen Funktionen wie ein echtes Depot. Allerdings wird im Musterdepot kein echtes Geld verwendet. Der Nutzer des Musterdepots erhält also die Möglichkeit, die Märkte und die Handelsplattform kennenzulernen, ohne dafür sein eigenes Geld zu riskieren. In diesem Artikel möchten wir uns ein wenig genauer mit dem Thema Musterdepot beschäftigen und den Lesern zeigen, wie sie solch ein Angebot optimal zu ihrem eigenen Vorteil nutzen können.


Das richtige Musterdepot finden

Wer im Internet nach einem Musterdepot sucht, der wird dort ausgesprochen viele Angebote von den unterschiedlichsten Brokern finden. Man sollte sich als Nutzer aber nicht einfach für das erstbeste Angebot entscheiden. Denn ein Musterdepot sollte nicht nur genutzt werden, um die Märkte kennenzulernen und die eigenen Fähigkeiten auf die Probe zu stellen. Es ist auch dafür gedacht, die Trading-Plattform des jeweiligen Anbieters kennenzulernen. Denn diese bieten ihren Nutzern in der Regel sehr viele Möglichkeiten. Wer das Potenzial vollständig nutzen möchte, der muss sich also erst einmal einarbeiten. Und damit man sich diese Arbeit nicht mehrfach bei unterschiedlichen Anbietern machen muss, ist es sinnvoll, das Musterdepot direkt bei einem guten Broker zu eröffnen. Denn wenn das Musterdepot gefällt und man sein eigenes Geld investieren möchte, dann braucht man sich nicht noch einmal einarbeiten. Ein sehr guter Anbieter für Musterdepots ist Guidants. Dort kann man sich ganz einfach ein Musterdepot erstellen, um sich ein wenig an der Börse auszuprobieren. Und im Anschluss an die Nutzung des Musterdepots kann man dort dann auch direkt ein richtiges Depot eröffnen, um in Aktien von Unternehmen wie Tesla oder Apple zu investieren.

Mit einem Musterdepot die Märkte kennenlernen

Wegen der niedrigen Zinsen werden Aktien als Form der Geldanlage immer attraktiver. Denn Aktien sind eine sehr einfache Möglichkeit, um Unternehmensanteile zu erwerben. Wer in nicht börsennotierte Start-ups investieren möchte, der muss dafür ausgesprochen viel Aufwand betreiben. Doch der Kauf von Aktien ist in wenigen Sekunden und in der Regel mit überschaubaren Gebühren erledigt. Und mit einem Musterdepot kann man genau das erst einmal unverbindlich ausprobieren. Wer noch nie in Aktien oder Fonds investiert hat, der wird vor dem Kauf seiner Aktie vermutlich ein wenig aufgeregt sein. Denn man investiert sein hart verdientes Geld und hat selbst keine Möglichkeit, um die Performance des jeweiligen Aktienkurses zu beeinflussen. Doch mit einem Musterdepot kann man die Aufregung und die damit verbundenen Unsicherheiten bereits im Vorfeld abbauen. Denn es ist wirklich nicht schwer, sobald man es einmal ausprobiert hat. Und wenn man schon einmal in einem authentischen Musterdepot gehandelt hat, dann wird man das Setzen von Limits und andere wichtige Dinge nicht mehr vergessen. Allerdings gibt es auch einige Dinge, die man in einem Musterdepot nicht erproben kann. Dazu gehört beispielsweise die Besteuerung von Dividenden, die man als Aktionär eines Unternehmens erhält. Hier ist es sinnvoll, wenn man sich bereits vor den ersten Käufen informiert. Denn so kann man seine Strategie genau an die Gegebenheiten anpassen und sicherstellen, dass man keine Aktien erwirbt, bei denen eine unnötig hohe steuerliche Belastung anfällt. So steigert man dann die eigene Rendite und spart sich möglicherweise auch noch lästige Bürokratie.

Die Möglichkeiten der Trading-Software mit einem Musterdepot ergründen

Viele Menschen nutzen die Möglichkeiten ihrer Trading-Software nicht einmal ansatzweise aus. Das ist ausgesprochen ärgerlich, denn es gibt je nach Anbieter zahlreiche Funktionen, mit denen man in Zukunft spürbar einfacher handeln kann. Dazu gehört beispielsweise eine Benachrichtigungsfunktion für den Fall, dass ein Kurs eine bestimmte Schwelle über- oder unterschreitet. Darüber hinaus bieten die Betreiber der jeweiligen Plattformen ihren Nutzern sehr viele Funktionen, um eine Analyse von verschiedenen Unternehmen und den zugehörigen Kursen durchzuführen. So kann man beispielsweise die Performance verschiedener Unternehmen miteinander vergleichen und herausfinden, wie sich die unterschiedlichen Unternehmen aus einer Branche unterscheiden.

Fazit: Ein Musterdepot bietet den perfekten Einstieg in die Welt des Tradings

Viele Menschen suchen nach einem Einstieg im Bereich Trading. Doch sie möchten nicht direkt eigenes Geld investieren, bevor sie mit den Abläufen vertraut sind. In solch einem Fall ist ein Musterdepot wirklich die perfekte Lösung. Denn so kann man ohne Kosten und ohne jegliches Risiko herausfinden, wie Trading eigentlich funktioniert und was es als Nutzer zu beachten gilt. Die Suche nach dem passenden Anbieter sollte man in diesem Zusammenhang gewissenhaft betreiben. Denn viele Nutzer eröffnen später ihr richtiges Depot bei dem Anbieter, bei dem sie sich vorher mit einem Musterdepot ausprobiert haben. Deshalb kann es nicht schaden, wenn man sich bereits im Vorfeld über die Gebührenstruktur, den Service und weitere wichtige Eckdaten des Anbieters informiert. Denn dann steht einem erfolgreichen Einstieg ins Trading nichts mehr im Weg.

Änderungen bei der Einfuhrumsatzsteuer

Die Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) wird von der Zollverwaltung erhoben, wenn Waren aus Drittländern - also Staaten, die nicht der EU angehören - nach Deutschland eingeführt werden. Für Unternehmen haben sich zum 1. Juli 2021 diesbezüglich einige wichtige Änderungen ergeben, auf die wir im Folgenden näher eingehen.

Sinn und Zweck der Einfuhrumsatzsteuer

Warum gibt es die Einfuhrumsatzsteuer überhaupt? Erhältst du Waren aus einem Staat, der nicht der EU angehört, so fällt im Ausfuhrland keine Umsatzsteuer an. Um zu verhindern, dass Verbraucher*innen die Waren völlig ohne Umsatzsteuer erhalten, wird die Einfuhrumsatzsteuer erhoben. Ansonsten wären Waren aus einem Drittstaat steuerlich begünstigt.

Unternehmer*innen sollten sich dessen bewusst sein, dass seit dem 1. Juli 2021 umfangreiche Änderungen im Bereich E-Commerce gelten. Diese sollen den grenzüberschreitenden Handel vereinfachen und für faire Wettbewerbsbedingungen sorgen, welche Unternehmern innerhalb der EU zugutekommen. Die wichtigsten Punkte fassen wir hier zusammen.

Waren mit einem Wert von bis zu 22 Euro sind nicht mehr von der Einfuhrumsatzsteuer befreit

Bislang galt für Waren mit einem Wert von bis zu 22 Euro eine Befreiung von der Einfuhrumsatzsteuer. Diese fällt nun weg. Das bedeutet: Bereits ab dem ersten Cent wird die EUSt fällig. Damit werden Versandhändler*innen aus einem Drittstaat zukünftig nicht mehr steuerrechtlich bevorzugt. Das soll wiederum die europäische Wirtschaft stärken.

Die Abgabe einer elektronischen Zollanmeldung ist verpflichtend

Ab sofort müssen alle Waren elektronisch beim Zoll angemeldet werden. Ausnahmen gelten dabei lediglich für Briefsendungen. Bei einem Warenwert von maximal 150 Euro reicht für die Anmeldung ein reduzierter Datensatz aus. Die entsprechenden Waren müssen dabei lediglich mit sechs Stellen tarifiert werden. Beachte jedoch, dass der reduzierte Datensatz nicht ausreicht, wenn es sich um Waren handelt, welche verbrauchsteuerpflichtig sind bzw. Beschränkungen oder Verboten unterliegen.

Für die elektronische Anmeldung soll ein neues IT-System mit dem Namen ATLAS-IMPOST eingeführt werden. Dieses ist momentan allerdings noch nicht verfügbar. Voraussichtlich können Sie darauf erst ab dem 15. Januar 2022 zugreifen. In der Zwischenzeit müssen

Unternehmen entsprechende Zollanmeldungen über die Fachanwendung ATLAS-Zollbehandlung durchführen. Es handelt sich dann um eine Standardzollanmeldung, für welche der volle Datensatz angegeben werden muss.

Weitere Option zur Anmeldung: Import One Stop Shop (IOSS)

Als Alternative zur elektronischen Anmeldung von Waren mit einem Wert von maximal 150 Euro über ATLAS-IMPOST wurde der sogenannte Import One Stop Shop (IOSS) eingeführt. Dabei handelt es sich um ein Internetportal, auf welchem sich die folgenden Gruppen registrieren können:

  • Verkäufer*innen aus Drittländern
  • In der EU befindliche Vertreter*innen, welche im Auftrag von Verkäufer*innen aus Drittländern handeln
  • Deutsche Unternehmen, welche Waren aus einem Drittland einführen und verkaufen

Das registrierte Unternehmen kann Waren in der EU verkaufen und dabei die Umsatzsteuer beim Erwerber erheben. Im Anschluss meldet er die Umsatzsteuer und entrichtet diese an die zuständige Steuerbehörde. Wichtig ist in diesem Zusammenhang jedoch, dass IOSS nicht genutzt werden kann, wenn es sich um B2B-Lieferungen handelt.

Wie funktioniert IOSS nun Schritt für Schritt? Zunächst muss sich das Unternehmen, wie bereits erwähnt, registrieren. Werden dann Waren bestellt, erhält das Unternehmen eine Zahlung vom Erwerber. Im Rechnungsbetrag ist die Umsatzsteuer enthalten. Es erfolgt anschließend der Versand der Ware in die EU. Damit der Import stattfinden kann, müssen die Waren beim Zoll angemeldet werden.

Nach einer Zollprüfung können die Waren an den Erwerber ausgeliefert werden. Der Verkäufer muss dann monatlich eine Erklärung über die eingenommene Umsatzsteuer bei der zuständigen Steuerbehörde abgeben und den Betrag entrichten.

Special Arrangement gemäß § 21a UStG: Sammelmeldungen für Post- und Kurierdienste

Neben dem Standardverfahren und IOSS gibt es noch eine weitere Option zur Entrichtung der Einfuhrumsatzsteuer. Hierbei handelt es sich um die Sonderregelung gemäß § 21a Umsatzsteuergesetz (UstG) - auch Special Arrangement genannt. Sie ist vor allem für Post- und Kurierdienste gedacht.

Die Person, welche die Waren erwirbt, zahlt dabei die Einfuhrumsatzsteuer an denjenigen, der die Waren angemeldet hat - also in der Regel den Post- oder Kurierdienst. Dieser muss den Betrag dann nicht sofort an die Zollverwaltung entrichten. Vielmehr wird ihm ein Zahlungsaufschub gewährt.

Im folgenden Monat ist er dann dazu verpflichtet, der zuständigen Zollstelle unter anderem mitzuteilen, wie viele Sendungen ausgeliefert wurden und wie viel Einfuhrumsatzsteuer er eingenommen hat. Nach einer entsprechenden Prüfung muss der Kurier- bzw. Postdienst dann die Einfuhrumsatzsteuer gesammelt an die Zollverwaltung zahlen.

Möchtest du mehr zur Einfuhrumsatzsteuer erfahren? Im Ratgeber von anwalt.org kannst du unter anderem nachlesen, was die Bemessungsgrundlage für die Steuer ist. Dort findest du unter anderem auch eine Infografik, welche die wichtigsten Informationen zur EUSt noch einmal anschaulich zusammenfasst.

Eine kurze Geschichte des Bitcoin

Gut zu wissen: Wie sich die Kryptowährung Bitcoin seit dem Jahr 2008, in dem die dazugehörige Idee erstmals präsentiert wurde, bis heute entwickelt hat.

Bitcoin hatte einen bescheidenen Anfang im Jahr 2008. Der Preis dieser Kryptowährung erreichte seinen Höhepunkt im Jahr 2017, nachdem der Bitcoin fast ein Jahrzehnt lang existierte. Dies ist im Wesentlichen die Zeit, in der diese virtuelle Währung die Aufmerksamkeit der Investoren auf sich zog. Im Laufe der Jahre hat Bitcoin Höhen und Tiefen erlebt. Aber, worum geht es bei dieser Kryptowährung und was war ihr Ursprung?

Nun, Bitcoin folgt den Prinzipien der Markteffizienz und der Ökonomie. Es ist ein Vermögenswert ohne eine zentrale Autorität, die ihn kontrolliert. Bitcoin ist ein internationales, sicheres und fungibles Internetgeld mit einem begrenzten Angebot. Folglich steigt die Nachfrage nach dieser Kryptowährung immer weiter an. Und das ermöglicht es ihr, weiterhin Investoren anzuziehen.

Bescheidene Anfänge

Satoshi Nakamoto stellte die Bitcoin-Idee am 31. Oktober 2008 vor. Zu dieser Zeit befand sich die Welt in einer Finanzkrise. Diese pseudonyme Person oder Entität postete das Bitcoin P2P e-cash Papier auf einer Kryptographie Mailingliste. Diese Nachricht hatte einen Link zum Bitcoin White Paper.

Nakamoto erklärte das Bitcoin-Konzept als eine digitale, dezentrale Währung. Als dezentrales System hat das Bitcoin-Netzwerk keinen einzelnen Administrator. Stattdessen hat es ein öffentliches Hauptbuch aller Transaktionen, und jeder kann darauf zugreifen und es auf seinen Geräten speichern. Das Peer-to-Peer Bitcoin-Netzwerk erlaubt es den Benutzern, sich gegenseitig Münzen zu schicken.

Bitcoin-Miner haben den ersten Block, bekannt als Genesis-Block, am 3. Januar 2009 eingeführt, und die erste Bitcoin-Transaktion fand eine Woche später statt. In den folgenden Monaten konnten nur Miner diese Kryptowährung durch den Mining-Prozess erhalten. Außerdem hatte Bitcoin zu dieser Zeit noch keinen monetären Wert.

Erst mehr als ein Jahr später fand die erste Transaktion statt. Ein Mann in Florida kaufte am 22. Mai 2010 Pizza mit 10.000 Bitcoins. Und diese Transaktion gab Bitcoin einen realen Wert oder Preis von 4 Bitcoins pro Penny. Ein schneller Blick nach vorn: der Wert der gleichen Transaktion würde heute 114 Millionen Dollar betragen.

Coder und Denker begannen, andere Netzwerke wie Litecoin und Etherum aufzubauen. Sie konzentrierten sich auch darauf, den Blockchain-Code von Bitcoin zu verbessern, indem sie ihn für verschiedene Anwendungen anpassten.

Die zunehmende Akzeptanz dieser Technologie zog mehr Menschen zu dieser Kryptowährung. Schließlich begannen einige Unternehmen, Bitcoin neben Fiat-Währung zu akzeptieren. Einige Börsen begannen ebenfalls bereits 2010, Bitcoin anzubieten. Dies ermöglichte den Kauf, Verkauf, Handel und die Lagerung der Kryptowährung.

Diese Krypto-Börsen ermöglichten es auch, den Preis von Bitcoin gegen Fiat-Geld wie den US-Dollar zu bewerten. Das war der Zeitpunkt, als der Bitcoin-Preis begann, von ein paar Cents auf sein Allzeithoch von $20.000 zu steigen.

Geschichte des Bitcoin-Preises

Der Bitcoin-Preis lag im Februar 2011 bei 1 Dollar. Und der Preis dieser Kryptowährung blieb in den Anfangsjahren unter $2. Dieses digitale Geld erreichte die erste Blase im Juni 2011, als der Preis auf 31 $ stieg, bevor er auf den anfänglich einstelligen Bereich zurückfiel.

Später, im April 2013, stieg der Preis dieser Kryptowährung auf $200. Gegen Ende desselben Jahres stieg der Preis auf über $1.000. Im November 2017 lag der Preis von Bitcoin bei $10.000.

Der höchste Preis dieser Kryptowährung lag im Dezember 2017 bei rund $19.650. Allerdings hatten verschiedene Krypto-Börsen unterschiedliche Spitzenpreise. Und in den darauffolgenden Jahren fiel der Preis gewaltig.

Bitcoin heute

Ein Bitcoin ist heute nicht mehr als 12.000 $ wert. Das bedeutet, dass der aktuelle Preis dieser digitalen Währung besser ist als sein niedrigster Preis von 3.000 $. Und bis heute weiß kaum jemend, wer Satoshi Nakamoto war oder ist.

Die Zukunft von Bitcoin

Es ist schwer, etwas über die Zukunft von Bitcoin zu sagen. Die Akzeptanz und die Nutzung wachsen, heute verwenden Menschen diese digitale Währung in vielen Teilen der Welt. Einige Leute sehen Bitcoin als ein Investment-Tool, weil es die innovative Blockchain-Technologie nutzt und transparent ist.

Wie auch immer man über Bitcoin denkt, es ist schwer zu sagen, wie sich die Zukunft von Bitcoin entwickeln wird. Um mehr über den Bitcoin-Handel zu erfahren, können Sie die Plattform yuanpay-group.de besuchen.

Die fünf besten Tipps für Bitcoin-Anfänger

Was Sie auf jeden Fall wissen und beachten sollten, bevor Sie in Bitcoins investieren.

Einige Personen fühlen sich verunsichert, wenn sie daran denken, in Bitcoin zu investieren. Sie können jedoch in diese digitale Währung investieren und gute Renditen einfahren, wenn Sie es richtig machen. Wie bei den meisten Investitionen sollten Sie Ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen, bevor Sie sich an Bitcoin-Investitionen wagen.

Derzeit stürzen sich viele darauf, diese Kryptowährung an Kryptobörsen zu kaufen. Das liegt daran, dass sie gehört haben, dass man mit dem Handel von Bitcoin Geld verdienen kann. Andere kaufen diese virtuelle Währung und halten sie in der Hoffnung, dass ihr Wert weiter steigt.

Bitcoin wird als eine der disruptiven Technologien angepriesen, die die Welt verändern könnten. Das liegt daran, dass sie die Blockchain-Technologie nutzt, die bedeutende Entwicklungen in verschiedenen Sektoren bewirken könnte. Diese Technologie bietet ein dezentralisiertes, Peer-to-Peer-Netzwerk für den Datentransfer und die Abwicklung von Transaktionen. Sie ist vielseitig einsetzbar und kann zur Übertragung, Speicherung und Abwicklung von Daten in Banken, Krankenhäusern und anderen Bereichen verwendet werden. Um in Bitcoins zu investieren, können Sie diese Seite besuchen.

Die Verwendung der Blockchain-Technologie sollte Sie jedoch nicht dazu verleiten, überstürzt in Bitcoin zu investieren. Nehmen Sie sich stattdessen die Zeit, mehr über diese virtuelle Währung zu recherchieren, bevor Sie einen Investitionsschritt machen. Hier sind die fünf besten Tipps für Bitcoin-Anfänger.

Machen Sie zuerst einige Hausaufgaben

Bevor Sie mit dem Bitcoin-Investieren beginnen, nehmen Sie sich die Zeit, einige Hausaufgaben zu machen. Dazu gehört, zu verstehen, wie diese Kryptowährung funktioniert und warum viele Menschen in sie investieren wollen. Diese digitale Währung bietet eine seltene und einzigartige Gelegenheit für Investoren. Es wäre jedoch hilfreich, wenn Sie bei der Investition in diese Währung vorsichtig wären.

In Bitcoin zu investieren ist ein hochspekulatives Unterfangen. Das liegt daran, dass der Krypto-Markt unter- oder unreguliert ist. Daher sollten Sie nur einen Teil Ihres Geldes investieren. Machen Sie sich außerdem darüber vertraut, wie die Blockchain funktioniert und wie Sie mit dieser Investition Geld verdienen können.

Gehen Sie behutsam vor

Jede Investition ist mit gewissen Risiken verbunden. Hinzu kommt, dass sich Kryptowährungen wie Bitcoin im Vergleich zu Asset-Märkten wie Anleihen- und Aktienmärkten noch in der Entwicklungsphase befinden. Das bedeutet, dass die Investition in Bitcoin ein hochriskantes Unterfangen ist. Investieren Sie daher nicht Ihr Geld, wenn Sie nicht bereit sind, es zu verlieren.

Idealerweise beginnen Sie mit einem kleinen Teil, anstatt Ihr gesamtes Kapital zu investieren. Vermeiden Sie außerdem, den Bitcoin-Kursen hinterherzulaufen. Entscheiden Sie sich stattdessen für einen Einstiegspunkt und bleiben Sie dann bei Ihrer Investitionsstrategie. Die meisten Investoren liegen fast immer richtig, wenn es um die vorhersehbare Preisbewegung geht. Aber Ihr Timing kann daneben liegen. Seien Sie daher geduldig und vermeiden Sie übereilte Entscheidungen.

Diversifizieren Sie Ihre Investitionen

Vermeiden Sie es, Ihr gesamtes Geld in ein einziges Bitcoin-Projekt zu investieren. Stattdessen sollten Sie Ihr Portfolio diversifizieren. Zum Beispiel können Sie einen Teil des Bitcoins kaufen und halten, während Sie gleichzeitig mit dieser Kryptowährung Daytrading betreiben. Auf diese Weise können Sie vermeiden, Ihre gesamte Bitcoin-Investition zu verlieren, wenn eine Strategie nicht funktioniert.

Idealerweise recherchieren Sie verschiedene Möglichkeiten, in Bitcoin zu investieren und wählen dann mehrere Optionen aus, die zu Ihnen passen. Außerdem sollten Sie sich über die neuesten Entwicklungen in diesem Sektor auf dem Laufenden halten, um bei jedem Schritt die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Speichern Sie Ihre Bitcoins in Wallets

Sie sind wahrscheinlich schon auf Krypto-Börsen gestoßen. Diese sind gute Marktplätze für den Kauf von Bitcoin. Bewahren Sie Ihre Bitcoin jedoch nicht in einer Krypto-Börse auf. Das liegt daran, dass diese Plattformen keinen Wert auf die Sicherheit von Kryptowährungen legen. So kann jemand eine Krypto-Börse hacken, was zum Verlust all Ihrer Bitcoin führt. Bewahren Sie daher die Bitcoin in Ihren Wallets auf und sorgen Sie für die Privatsphäre und Sicherheit Ihrer Zugangsschlüssel.

Seien Sie auf die Volatilität vorbereitet

Der Bitcoin-Markt ist notorisch volatil. Sie können jedoch verschiedene Strategien anwenden, um mit den Preisschwankungen von Bitcoin umzugehen. Zum Beispiel können Sie Diversifikation als Strategie für den Umgang mit Preisschwankungen nutzen. Kaufen und Halten ist auch eine effektive Strategie, die Investoren nutzen, um mit den unvermeidlichen Bitcoin-Kursschwankungen umzugehen. Dazu gehört, dass Sie der Versuchung widerstehen, Ihre Kryptowährung sofort zu verkaufen, sobald der Preis zu schwanken beginnt.

Fazit

Das Investieren in Bitcoin kann gute Renditen bringen. Sie sollten jedoch eine effektive Strategie haben und diese Tipps während Ihrer Investitionsreise befolgen. Halten Sie sich außerdem über Nachrichten und Ereignisse auf dem Laufenden, die den Wert dieser Kryptowährung beeinflussen können.

Rechnungswesen: Kreativ, aber schief?

Das Rechnungswesen (neu) zu gestalten, ist wie ein Haus zu bauen. Es gilt: Ist der Bauplan falsch, wird das Haus schief. So vermeidest du Schieflagen von Anfang an.

Der erste Gedanke des jungen Unternehmers gilt dem Produkt und dem Markt. Das sollte immer so bleiben. Die Entwicklung des Unternehmens bringt es mit sich, dass es in die Bereiche Funktion, Einkauf, Produktion, Vertrieb, Verwaltung etc. aufgeteilt werden muss. Je nachdem, in welcher Entwicklungsphase das Unternehmen gerade ist – Seed-Phase, Start-up-Phase, Emerging Growth oder Expansion –, kommt diesen Bereichen eine besondere Gewichtung zu. Mit zunehmendem Wachstum werden diese immer umfangreicher und der junge Unternehmer muss Verantwortung abgeben und für die einzelnen Funktionsbereiche jeweils eine Abteilung aufbauen. Der Abteilung Rechnungswesen fällt dabei eine besondere Bedeutung zu, denn neben der Aufsicht über die Geldangelegenheiten des Unternehmens sollen hier auch die Buchhaltung, die Registratur und das Controlling abgewickelt werden. Zudem greift diese Abteilung in alle anderen Abteilungen des Unternehmens ein oder ist in diesen zumindest präsent.

Dieser Zusammenhang soll anhand des Prozesses der Liquiditätsplanung verdeutlicht werden. Die Liquiditätsplanung ist die planvolle Zusammenführung der Ergebnisse von mindestens vier eigenständigen Prozessen. Diese Planung sollte für dein Unternehmen niemals so wichtig werden, dass sein Fortbestand davon abhängig ist. Die Liquiditätsplanung sollte durch permanente, tägliche Übung eine präzise Routine sein, die 100 Prozent genaue und verlässliche Auskunft gibt.

Daraus ergibt sich, dass du für die Erstellung einer Liquiditätsplanung folgende Instrumente benötigst:

  • Offene-Posten-Liste,
  • erwartete Umsätze anhand des Auftragsbestandes (Plan­umsatz),
  • offene Verbindlichkeiten sowie
  • geplante Kosten.

Jetzt gilt es, diese Instrumente so aufzubauen und zu koordinieren, dass eine Liquiditätsplanung entsteht.

Die Struktur des Rechnungswesens

Rechnungswesen ist primär ein Zusammenspiel aus Buchhaltung und Betriebsdatenerfassung. Beide Bereiche müssen so verknüpft werden, dass du sinnvolle und richtige Werte erhältst. Zudem besteht eine Wirkung nach außen, zum Beispiel mit der Bilanz und der Normierung im Handelsgesetzbuch (HGB) sowie in den Steuergesetzen, und eine Wirkung nach innen mit der Notwendigkeit, Kalkulationen und Kosten zu bestimmen. Dabei orientiert sich die europäische Normierung des Rechnungswesens primär an Kosten und Erträgen sowie am Schutz der Gläubiger*innen, wohingegen die angelsächsische Normierung eher Umsatz und zukünftige Profit-Möglichkeiten zulässt. Beides ist in gewissem Maß richtig und führt zur Frage: Wollen wir nicht alle mit wenig Umsatz den meisten Gewinn erzielen?  Denn wir wissen: Umsatz ist Arbeit, Gewinn ist Steigerung der Lebensqualität!

Externes Rechnungswesen

Mit dem externen Rechnungswesen sind die Ergebnisse aus der Bilanz gemeint, die für externe Interessengruppen wie Banken, Lieferanten, Kunden und Steuerbehörden unter Einhaltung der gesetzlichen Normen wichtig sind. Diese Aufgabe kann sehr gut von einem Steuerberater erbracht werden.

Internes Rechnungswesen

Unter internem Rechnungswesen versteht man die Nutzung der Buchhaltung im Zusammenspiel mit der Betriebsdatenerfassung, um damit Auswertungen für den eigenen Gebrauch zu erstellen, zum Beispiel für die Liquiditätsplanung, die Abweichungsanalyse und die Kalkulation. Das interne Rechnungswesen hilft dir also, unternehmerische Entscheidungen zu treffen. Das kannst nur du in deinem Unternehmen gestalten.

Betriebsdatenerfassung – die wenig beachtete Größe

Die Betriebsdatenerfassung ist die dritte, wenig beachtete Säule des Rechnungswesens. Hier wird festgelegt, was eine Leistungseinheit kosten soll. Es werden verbrauchte Leistungen und entstandene Halbfertig- und Fertigprodukte erfasst. Das sind messbare Werte. Diese müssen zu den erfassten Kosten auf die richtige Kostenstelle und Kostenart bei der Verbuchung jedes einzelnen Belegs passen.

Es gilt also, das Rechnungswesen so zu strukturieren, dass die Ergebnisse aus der Betriebsdatenerfassung zu den Ergebnissen des Rechnungswesens passen.

Beispiel: Die Kosten pro Kilometer setzen sich aus den gemessenen Fahrleistungen und den Kosten zusammen. Erfassen muss man also die Fahrleistung in Kilometern und die Kosten, die das Auto verursacht. Die Kosten sind dann falsch, wenn die Buchhaltung zum Beispiel Tankbelege falsch zuordnet oder die privat gefahrenen Kilometer nicht erfasst werden. Bei einem Fuhrpark mit 100 Fahrzeugen kann das schon mal passieren.

Der Weg zum internen Rechnungswesen

Vom Steuerberater zum internen Rechnungswesen – hier ist Diplomatie gefragt! Steuerberater*innen leisten in der Anfangsphase eines Start-ups Hervorragendes. Denn es gibt Tausende bürokratische Dinge zu tun. Belaste dich nicht damit. Die Buchhaltung hat am Anfang des Unternehmens hauptsächlich externe Wirkung und ist somit bei Steuerberater*innen in besten Händen. Irgendwann will jedoch der Unternehmer eine tagesaktuelle Liste mit offenen Posten, seine Liquidität in den nächsten vier Wochen bis sechs Monaten planen, seine Kosten zuordnen, eine Kalkulation aufbauen, eine Planung machen und so weiter. Er will sein Unternehmen also in Zahlen abgebildet sehen. Dafür muss er eine aussagekräftige interne Buchhaltung aufbauen und benötigt eine Betriebsdatenerfassung, welche die dazu passendenden Werte liefert.

Überzeuge deine Steuerberatung

Steuerberater*innen können diese Aufgabe einer aussagekräftigen internen Buchhaltung kombiniert mit dem Controlling nicht mehr erfüllen. Ganz einfach deshalb, weil sie als Externe von den täglichen Geschehnissen und der notwendigen richtigen Zuordnung der Belege zu weit weg sind. Allein schon die Zeitspanne zwischen der Abgabe der Belege beim Steuerberater am Monatsende bis zu deren Auswertung am Ende des folgenden Monats ist zu lang. Für Steuerberater*innen erschließen sich jedoch neue Beratungsfelder, die hauptsächlich in der Darstellung der externen Buchhaltung mit ihren Anforderungen an Handels- und Steuerrecht liegen sowie in der strategischen Beratung.

Struktur des internen Rechnungswesens

Die Anforderungen an das interne Rechnungswesen sind unbegrenzt. Es gibt unendlich viele Instrumente, aber nur wenige sind für die Steuerung deines Unternehmens wichtig. Es gibt Standardinstrumente, die unbedingt angewandt werden müssen und andere, die nur für dieses Unternehmen wichtig sind. Hier gilt: Die Struktur der einzelnen Instrumente muss aufeinander abgestimmt sein. Es gibt eine Hierarchie, wie welche Instrumente aufeinander aufbauen. Daran solltest du dich unbedingt halten.

Ein Beispiel: Eine Proficenter-Rechnung kann erst dann installiert werden, wenn die Struktur in externer und interner Buchhaltung richtig gelegt ist und die Verrechnungspreise stimmig sind.

Die wichtigsten grundlegenden Instrumente sind eine unternehmenseigene Struktur der Konten der Buchhaltung und die Kostenarten- sowie Kostenstellen-Rechnung. Sind in diesen Instrumenten strukturelle Fehler enthalten, ist das ganze zukünftige Gebäude der Kostenrechnung in Gefahr. Sind die Strukturen stimmig und richtig gesetzt, können zum Beispiel die Liquiditätsplanung und die Budgetierung aus derselben Struktur entwickelt werden. Liquiditätsplanung und Budgetierung passen dann auf ein Blatt Papier.

Abstrakt betrachtet, haben die einzelnen Instrumente folgende Ziele (die nachfolgende Aufzählung ist nur unvollständig):

Zeitreihen aus Vergangenheit und Zukunft

  • über das ganze Unternehmen oder
  • über bestimmte Segmente,
  • Produktgruppen,
  • Verkaufsgebiete etc.,
  • Umsätze nach Produktgruppen,
  • Gegenüberstellung von Vergangenheit-Ist-Plan.

Kalkulationssätze

  • Stundensatz.
  • Materialeinsatz.
  • Lohnstückkosten.
  • Gemeinkosten.
  • Vertriebskosten.

Gruppierungen zu

  • Produkten,
  • Verkaufsgebieten,
  • Rohstoffen,
  • Dienstleistungen.

Kennzahlen

  • für die tägliche Information: offene Posten, Auftrags­bestand, geleistete Stunden etc.
  • langfristige Kennzahlen wie Warenbestand, Auftrags­bestand, Forschung und Entwicklung etc.

Auswertungen für externe Interessent*innen

  • Steuererklärungen,
  • statistische Meldungen.

Geeignete Strukturen finden und umsetzen

Oft fällt es schwer, Strukturen zu entwickeln, die im Rechnungswesen ein genaues Abbild des Unternehmens darstellen. Das Problem besteht darin, unter Berücksichtigung der Regeln der abstrakten Betriebswirtschaft das individuelle Rechnungswesen zu entwickeln und gleichzeitig die Anforderungen aus der externen Buchhaltung (z.B. steuerliche Vorschriften) zu erfüllen. Oder anders ausgedrückt: Wie kann der Produktionsablauf im Rechnungswesen so dargestellt werden (internes Rechnungswesen), dass die Buchhaltung die externe Wirkung erfüllt und zudem die Grundlage zur Berechnung von z.B. Kalkulationssätzen sein kann? Welche Instrumente sind notwendig, wenn sich ein Start-up zum Beispiel mit der Gewinnung von Blutplasma befasst oder Bekleidung aus Stoffbahnen schneidet oder Silber für hochreflektierende Metallbahnen verdampft oder Programmierleistungen erbringt?

Das Bestimmen der Lohnkosten ist relativ einfach, schwieriger ist es, den Maschinenstundensatz zu bestimmen. Man denke hier an die Kosten der Stromerzeugung bei Windkraftanlagen: 80 Prozent der Kosten sind fix, der Wind weht aber unterschiedlich stark. Oder: Wie bestimmt man den Wert angefangener Programmierleistungen? Diese liegen im Computer und lassen sich im Gegensatz zu Lagerbeständen schlecht messen oder zählen. Möglich ist dies ist dann, wenn die wesentlichen Einflussgrößen der betrieblichen Praxis in die abstrakte Lehre der Betriebswirtschaft übertragen werden und daraus eine überschaubare Struktur mit allen zur Verfügung stehenden Instrumenten des Rechnungswesens wird. Dies beginnt zum Beispiel mit einem Kontenrahmen, der auf das Unternehmen abgestimmt ist und der geeigneten Definition der Kostenarten- und Kostenstellenrechnung.

Die größten Stolperfallen

Um Fehler zu vermeiden, muss man wissen, dass sich Rechnungswesen letztendlich nur in einem zweidimensionalen Raum abspielt: Alle Tabellen haben zwei Achsen: die X- und die Y-Achse. Selten ist es möglich, unter Beibehaltung einer Struktur (einer Achse) zwei und mehr Tabellen zu generieren. Dreidimensionale Darstellungen können schnell sehr unübersichtlich werden. Zudem ist strikt darauf zu achten, dass die verwendeten Begriffe immer die gleichen Inhalte haben. Zum Beispiel bieten ERP-Systeme oft Funktionen, die unterschiedliche Grundlagen fordern. Das Umsatzkostenverfahren braucht eine andere Struktur im Kontenrahmen als das Gesamtkostenverfahren. Es sind zwei unterschiedliche Betrachtungen:

  • Umsatzkostenverfahren: Gewinn = Umsatz – Kosten des Umsatzes;
  • Gesamtkostenverfahren: Gewinn = Umsatz – (Material­einsatz + Gemeinkosten).

Ein häufiger Fehler ist auch die sog. Buchungshygiene, also die unrichtige Verbuchung der Belege in falschen Konten und Kostenstellen. Ein weiterer Fehler ist das partielle Vertauschen der Struktur in einer Tabelle. Ein typisches Beispiel ist das Vertauschen von Kostenstellen und Kostenarten im Betriebsabrechnungsbogen. Ein Beispiel verdeutlicht den Zusammenhang: „Kosten pro Kilometer“ – die X-Achse stellt die Kosten dar, die Y-Achse die gefahrenen Kilometer. Was passiert, wenn im Bereich von 70 bis 130 km die Achsen vertauscht werden?  Das Ergebnis heißt dann in diesem Bereich Kilometer pro Kosten. Können wir mit dieser Aussage etwas anfangen? In Amerika wäre das selbstverständlich „miles per gallon“.

Gefahren bei der Einführung

Der Prozess der Gestaltung des Rechnungswesens wird unterschätzt. Häufig passieren hier folgende Szenarien: Wer soll das Rechnungswesen gestalten? Der junge Unternehmer ist zunehmend mit den Auswertungen des Steuerberaters unzufrieden. Beide beschließen, einen Buchhalter einzustellen. Ein Buchhalter soll die oben beschriebenen Strukturen im Unternehmen aufbauen. Damit sind selbst exzellente Buchhalter überfordert, weil für den Aufbau der richtigen Struktur ein „Gestalter“ des internen Rechnungswesens notwendig ist, der die Struktur der Buchhaltung (externes Rechnungswesen) nicht auf den notwendigen Anforderungen der Steuergesetzgebung aufbaut, sondern diese gesetzeskonform an die Struktur des Unternehmens anpasst.

Außerdem setzt sich der Geschäftsführer rechtlichen Problemen aus. Ein Beispiel: Das Unternehmen hat sehr gut verdient und zahlt entsprechend Steuern. Die Steuervorauszahlungen werden nach oben angepasst. Im Folgejahr sind gleichbleibende Umsätze prognostiziert, jedoch verzögert ein Großkunde die Abnahme eines Auftrags. Zur Sicherung der Liquidität muss nun frühzeitig eine Anpassung der Steuervorauszahlung erfolgen. Doch dafür ist eine Liquiditätsplanung notwendig.

Ein weiterer Gefahrenpunkt ist die Zeitschiene bei der Einführung des internen Rechnungswesens. Das erste halbe Jahr wird benötigt, um die Grundstrukturen zu schaffen, die Gesamt­idee zu entwickeln, die Buchhaltung anzupassen, laufende Reportings zu integrieren, das IT-System kennenzulernen etc. Aus Sicht des Unternehmens ist in dieser Zeit aber nichts Greifbares passiert bzw. ist das, was man eigentlich erreichen wollte, noch nicht vorhanden.

Risiken

Für Unternehmensgründer*innen, die nicht selten einen rein technischen Hintergrund haben, kann Rechnungswesen ein Buch mit sieben Siegeln sein. Die Logik, von Soll nach Haben zu Buchen und das Bestimmen des Gewinns anhand des Vermögensvergleichs in einer Zeitperiode sind sehr verwirrend. Hinzu kommt ein Begriffs-Wirrwarr: Gleiche Sachverhalte werden oft unterschiedlich bezeichnet. Das führt zu Missverständnissen und letztlich zu Misstrauen. Der beauftragte „Gestalter“ muss genug Empathie haben, um alle Mitarbeitenden abzuholen, und er muss ihnen die neuen Strukturen so erklären, dass sie akzeptiert werden.

Ein weiterer Aspekt ist die notwendige Veränderung der bestehenden Struktur bzw. der Umgang mit daraus entstehenden Altlasten. Denn der Einfluss des Festhaltenwollens ist enorm. Es ist viel Überzeugungsarbeit vonnöten, wenn es einen neuen Kontenrahmen zu vermitteln gilt, ein neues Modell zur Bewertung der Bestände gibt oder die Tatsache kommuniziert werden muss, dass Cashflow-Betrachtung (Analyse der vergangenen Zahlungsströme) und Liquiditätsplanung (zukunftsorientierte Planung der Zahlungsströme) nicht das Gleiche sind.

Wichtig: Zuerst die Pflicht und dann die Kür. Der „Gestalter des Rechnungswesens“ muss Nein sagen dürfen, wenn der Wunsch des Unternehmers nach einer bestimmten Auswertung bezüglich des sich aufbauenden, ineinandergreifenden Instrumentariums des Rechnungswesens noch nicht möglich ist.

Fazit

Die Entwicklung eines für dein Unternehmen geeigneten internen Rechnungswesens ist ein aufwändiger Prozess. Sie erfordert Erfahrung und Fingerspitzengefühl seitens des „Gestalters“ sowie den Mut, die Struktur für ein gesamtheitliches Rechnungswesen aufzuzeigen. Zudem ist die Bereitschaft gefragt, sich verändern zu wollen und dem „Gestalter“ das notwendige Vertrauen zu schenken. Außerdem ist es wichtig, erst einmal das Fundament des Rechnungswesens zu legen, um dann die Stockwerke, die einzelnen Instrumente des Rechnungswesens, Stück für Stück aufzusetzen – alles Weitere kommt von allein. Ob das Fundament richtig gelegt ist, zeigt sich in der Regel erst, wenn der erste Stock aufgesetzt wird.

Start-ups nehmen sich meist zu viel in zu kurzer Zeit vor oder werden von der Marktentwicklung überrannt. Wichtig ist, die grundlegenden Instrumente konsequent richtig zu gestalten. Das kostet am Anfang Zeit, macht sich aber bezahlt, wenn die folgenden Stockwerke aufgesetzt werden. „Gut Ding will Weile haben“ und „Weniger ist mehr“ sei hier geraten.

Wenn du dich dann mit den ersten Auswertungen in der Hand fragst: Warum haben wir das nicht schon immer so gemacht?, haben alle gut zusammengearbeitet. Es ist ein natür­liches Abbild der Werteflüsse des Unternehmens in Zahlen entstanden, dessen Aussagen leicht verständlich und nachvollziehbar sind. Es ist eine Entscheidungshilfe entstanden.

Der Autor Stefan Walther ist Betriebswirt und seit 20 Jahren in schnell wachsenden Unternehmen mit dem Aufbau von Rechnungswesen beschäftigt. Zudem ist er seit Jahren Tutor für Businesspläne bei BayStartUP, [email protected]

Mit ETF-Sparplan langfristig Vermögen aufbauen

Zu den interessanten Anlagemöglichkeiten, mit denen sich Selbständige fürs Alter absichern können, zählen sog. ETF-Sparpläne. Wir klären auf.

Wer etwas Kapital auf die Seite legen möchte, das sich zudem vermehren soll, ist mit einem Sparbuch aufgrund der Niedrigzinspolitik schlecht beraten. Während früher viele Selbstständige auf diesem Weg für eine Absicherung im Rentenalter sorgten, müssen sie sich heute nach einträchtigeren Möglichkeiten umschauen. Immer mehr Menschen wenden sich der Börse zu, mittlerweile gibt es etwa 12 Millionen Aktionäre in Deutschland. Zu den interessanten Anlagemöglichkeiten zählen ETF-Sparpläne.

Kostengünstige Exchange Traded Funds

ETF ist die Abkürzung von Exchange Traded Fund, deutsch: börsengehandelter Indexfond. Sie werden über die Börse gehandelt und nicht über eine Fondsgesellschaft erworben. Deshalb fällt kein Ausgabeaufschlag an. ETFs sind um einiges günstiger als Aktienfonds, für die im Durchschnitt ein fünfprozentiger Kostenaufwand anzusetzen ist. Netto lassen sich deshalb insgesamt in der Regel mit Exchange Traded Funds bessere Renditen erwirtschaften als mit aktiven Investmentfonds. Viele Experten empfehlen für den mittel- und langfristigen Aufbau von Vermögen ETF-Sparpläne.

Definition ETF-Sparplan

In seiner Grundeigenschaft bildet ein Exchange Traded Fund einen Index am Markt nach. Über große Bekanntheit verfügen beispielsweise der deutsche DAX sowie der internationale MSCI World Index. Der Unterschied zu einem klassischen Investmentfond ist, dass beim ETF kein aktiver Manager im Einsatz ist, der unter anderem auf die Zusammensetzung des Fonds achtet. Im Gegensatz dazu stellt der Exchange Traded Fund einen passiven Fond dar. Er setzt sich im gleichen Verhältnis wie sein nachzubildender Index aus Aktien sowie Anleihen zusammen.

Anleger partizipieren mit einem regelmäßigen Sparplan an zahlreichen verschiedenen Wertpapierprodukten und Unternehmen, wobei sich die Rendite stark an dem abbildenden Index orientiert. Schon mit einer Mindestanlage in Höhe von 25 Euro können Anleger sich an einem ETF-Sparplan beteiligen. Sie legen individuell den von ihnen gewünschten Turnus fest, Monatsraten sind ebenso möglich wie eine Jahresrate. Investoren entscheiden demnach selbst, wie viel sie von ihrem Einkommen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes sparen.

Jede regelmäßige Einzahlung zieht einen Anteilerwerb an dem ausgewählten ETF nach sich. Ein Wertpapierdepot ist für die Einbuchung der Anteile erforderlich. Es kann sowohl bei einer Bank als auch einem Online-Broker erworben werden. Grundsätzlich ist auch eine Investition in ausländische Exchange Traded Funds, beispielsweise in einen ETF-Sparplan in Österreich, möglich.

Die Einmalanlage

Wer bereits eine verhältnismäßig hohe Summe angespart oder durch eine Erbschaft dazu gekommen ist, dem verspricht die Einmalanlage in einen ETF gute Renditechancen. Die Investmentgesellschaft oder der Online-Broker belastet das Wertpapierkonto, das problemlos digital geführt werden kann, mit dem persönlich ausgewählten Betrag. Im Anschluss werden die Anteile ins Depot eingebucht, die Ermittlung des Depotwertes erfolgt laufend anhand des Kurses.

Der Cost-Average-Effekt

Bei Abschluss einer regelmäßigen Sparrate erwirbt der Investor für den zuvor fest vereinbarten Betrag nach und nach immer mehr Anteile an einem ETF. Naturgemäß ändert sich der Kurs aufgrund des sich stets verändernden Angebots und der Nachfrage permanent – dies führt zu unterschiedlichen Anteilserwerben bei jedem Kauf: Sind die Kurse hoch, erhält man weniger Anteile für das gleiche Geld als bei einem niedrigen Stand. Ein Durchschnittspreis ergibt sich im Laufe der Zeit. Dieser sogenannte Cost-Average-Effekt verfügt über eine willkommene Auswirkung auf die Geldanlage. Bei steigendem Index entwickelt sich der ETF-Anteilswert positiv mit, eine ansprechende Rendite steht im Raum. Bei der Einmalanlage werden hingegen Anteile zum aktuellen Tagespreis gekauft. Dies führt zu einer gewissen Abhängigkeit von der Kursentwicklung in der Zukunft.

ETF-Sparplan oder Kombi mit Einmalanlage?

Die Entscheidung zwischen den beiden Investmentmöglichkeiten ist insbesondere von der Höhe der beabsichtigen Geldanlage und den Vorstellungen des jeweiligen Anlegers abhängig. Stehen ausschließlich kleinere Beträge aus dem monatlichen Budget bereit, gilt ein regelmäßiger Sparplan als die bessere Alternative. Ist eine größere Summe vorhanden, kann die Kombination aus Einmalanlage und Sparplan interessant sein. Sollte der Kurs nach Leistung Ersterer sinken, lässt sich der Verlust durch die Investition in einen Sparplan ausgleichen. Das Anlagerisiko wird dadurch etwas verringert, trotzdem kann man vom Aufbau eines wachsenden Vermögens profitieren.

Optimierung von Kapitalkosten im Mittelstand: Strategische und nachhaltige Lösungen

Auch wer die unmittelbare Gründungszone verlassen hat, wird noch weiterhin investieren müssen, damit sein Unternehmen wächst. Doch wie lassen sich die dadurch entstehenden Kapitalkosten managen?

Investitionen sind etwas, das zu einem Unternehmen ungeachtet seines Betätigungsfeldes so sehr im Grundsatz dazugehört wie das Tagesgeschäft. Denn Investitionen sorgen nicht nur für Wachstum, sondern auch eine Effizienzmaximierung – langfristig weniger Geld dadurch ausgeben, dass kurzfristig mehr ausgegeben wird. Das gilt in der jetzigen Lage ebenso wie in vollkommen „normalen“ Zeiten.

Gerade bei KMU hat diese Maxime besonderes Gewicht, sehen diese sich doch häufig von besonders vielen Konkurrent*innen umringt und speziell im inländischen sowie grenzüberschreitenden Online-Handel auch der ständigen Gefahr ausgesetzt, Boden gegenüber den Branchengrößen und anderen Big Playern zu verlieren.

Just dies ist aber ein Problem. Denn Investitionen gibt es nicht zum Nulltarif. Jede sorgt dafür, dass Kapitalkosten entstehen. Auch das Daily Business lässt ebenfalls diese Kosten wachsen. Diese so zu managen, dass sie nicht zum Stolperstrick werden, sondern nachhaltig gehandhabt werden können, ist eine hohe Kunst – die alle Firmeninhaber*innen beherrschen sollten und die sie dank einiger Tricks auch beherrschen können.

1. Den gewaltigen Unterschied kennen und jederzeit anerkennen

Was sind Kapitalkosten? Der lexikalischen Definition nach sind es alle Kosten, die dadurch entstehen, dass eine Firma in etwas investiert. Doch so einfach sich dies anhört, so sehr gibt es doch in der Praxis einen gewaltigen Unterschied, denn Kapitalkosten teilen sich auf:

  • Eigenkapitalkosten und
  • Fremdkapitalkosten

Hier kommt nun der Unterschied: Eigenkapitalkosten sind – de facto – nur dem Namen nach „echte“ Kosten. Tatsächlich sind es nur interne Kosten. Sie werden so errechnet, als hätte das dafür aufgewendete Eigenkapital bei einer anderen Verwendung als der Investition einen bestimmten Zins und somit Gewinn erbracht.

Alternativ sind Eigenkapitalkosten die Höhe einer Rendite, welche die Geber*innen von Eigenkapital als Rückfluss erwarten. Das heißt, diese Summen kommen Personen zugute, die unmittelbar am Unternehmen beteiligt sind.

Fremdkapitalkosten sind hingegen die „wahren“ Kapitalkosten. Denn dabei handelt es sich um Geld, welches tatsächlich unausweichlich aus dem Unternehmen abfließt. Das vielleicht beste Beispiel dafür sind Zinsen, die einem Kreditinstitut gezahlt werden müssen.

Den Unterschied zwischen beiden Kosten zu kennen und diese auch mit den richtigen Formeln berechnen zu können, ist essenziell wichtig. Denn nur mit diesem Wissen kann ein wirklich strategischer Lösungsansatz verfolgt werden. Davon leitet sich auch der nächste Tipp ab:

2. Keinesfalls Personalkosten senken

Personalkosten sind für viele Unternehmen einer der größten Einzelpunkte auf ihrer Ausgabenliste. Sie beständig zu optimieren, erscheint deshalb vordergründig als sinnvolle Methode, um die Kosteneffizienz zu verbessern. Allerdings ist dies, wie gesagt, nur eine vordergründig tragfähige Möglichkeit.

Tatsächlich jedoch sorgt das unzweckmäßige Drücken der Personalkosten durch geringe Löhne und/oder eine dünne Personaldecke praktisch immer dafür, dass mehr Schaden als Nutzen entsteht. Geld ist für viele Angestellte zwar nicht alles, aber ein wesentlicher Motivator. Nur wer anständige Löhne zahlt, kann auf eine Personaldecke aus Top-Leuten hoffen – gerade in der heutigen Zeit ständiger Personalsorgen in vielen Unternehmen.

3. Überbestände weitmöglich minimieren

Es ist eine simple Gleichung: Jede Sekunde, die eine Ware in einem Unternehmen liegt, sorgt dafür, dass sich die Kapitalkosten erhöhen. Denn durch diese Lagerung werden Mittel festgelegt und somit die Gewinnspanne reduziert.

Hier sollte das Ziel deshalb lauten, ständig bestrebt zu sein, diese Überbestände auf einem absoluten Minimum zu halten. Dies geht nicht zuletzt durch den Einsatz wirkungsvoller Prognosemodelle für den Absatz – mitunter auf KI basierend. So kann ein System aufgebaut werden, welches eng mit der Just-in-time Produktion verwandt ist: Im Idealfall wird eine Ware angeliefert und sofort nach der Einbuchung verkauft.

Ergänzend kann es hierzu auch von Vorteil sein, die Angebotsstruktur einer beständigen Evaluierung zu unterziehen. Dadurch werden Low-Performance-Produkte konsequent aufgedeckt und können so aus dem Portfolio entfernt werden.

4. Fremdkapital dem Zinsniveau anpassen

Agentur als Start-up-Investor

Start-ups brauchen nicht nur Geld, sie brauchen ebenso fachliche Expertise, häufig bei der Entwicklung des Designs. Warum nicht beides kombinieren? Die Lösung: Agenturen, die sich an den Start-ups beteiligen, für die sie arbeiten.

27,7 Milliarden Dollar. Eine hübsche Stange Geld, mit der sich Stewart Butterfield ein paar bescheidene Wünsche erfüllen könnte. Der Gründer von Slack hatte sein Unternehmen im vergangenen Jahr an Salesforce verkauft – für eben jene astronomische Summe. Wirtschaftsexperten waren begeistert über den Deal, und auch Butterfield wird sich gefreut haben. Weniger angetan, nein, ziemlich sauer, war dagegen Andrew Wilkinson. Der Gründer von Metalab, einer kanadischen Designagentur, hatte einst die Nutzeroberfläche für Slack designt und damit den raketenhaften Aufstieg des Instant-Messaging-Dienstes erst möglich gemacht. Für seine Arbeit hatte Metalab damals schlappe 60.000 Dollar bekommen.

Cash is (not always) king

Hätte er mal lieber auf Stewart Butterfield gehört. Der hatte ihm nämlich Aktienanteile statt einer Bezahlung angeboten. Doch die Anteile waren damals wenig wert, niemand konnte vorhersehen, dass Slack einmal so durch die Decke gehen würde. Wilkinson bestand darum auf einem regulären Honorar. „Cash is king“, schrieb Wilkinson in seinem Tweet. Neun von zehn Kapitalbeteiligungen an Start-ups entpuppten sich später als Toilettenpapier und damit könne man nicht die Gehälter der Mitarbeiter bezahlen. Rückblickend war die Entscheidung von Wilkinson zwar ärgerlich, aber dennoch alternativlos, oder?

Nein, es hätte eine Alternative gegeben. Doch dazu muss man neu denken, wie Agenturen und Kunden zusammenarbeiten. Beim klassischen Modell schätzt die Agentur ihren voraussichtlichen Aufwand und der Kunde bezahlt diesen Aufwand nach Tagessätzen, die je nach Expertise des Mitarbeiters zwischen 1000 und 2000 Euro betragen. Bei großen Projekten sind mehrere Leute beschäftigt, die man gut auslasten aber auch nicht überlasten darf. Für den Kunden kommt da eine erhebliche Summe zusammen, weshalb viele Kunden versuchen, den Preis zu drücken, vor allem Start-ups, die nicht in Geld schwimmen. Aber wird das Honorar weniger, muss man an den Arbeitsstunden knapsen und weniger Leistung liefern.

Agentur gibt Venture-Capital

Ich behaupte: Dieses klassische Agenturmodell ist kaputt. Und das ist mein Vorschlag: Die Agentur beteiligt sich an dem Unternehmen des Kunden, die Agentur wird vom Dienstleister zum Partner. Frog Design, das wie Metalab negative Erfahrungen gemacht hat, geht diesen Weg bereits. Die Kalifornier haben für ein überschaubares Honorar das Design für das VR-Headset von Oculus entworfen, nur um mit ansehen zu müssen, wie Oculus neun Monate später für zwei Milliarden Dollar verkauft wurde. Heute investiert das Unternehmen mit seinem Inkubator FrogVentures in vielversprechende Start-ups und kooperiert mit einer Venture-Capital-Firma.

Goodpatch geht nun einen ähnlichen Weg. Mit Mitteln aus unserem Börsengang von 2020 haben wir den Goodpatch Design Fund aufgelegt. Damit beteiligen wir uns in einer frühen Seed-Phase mit 100.000 bis 300.000 Euro an einem Start-up, was typischerweise drei bis fünf Prozent der Anteile ausmacht. Dabei fließt tatsächlich Geld, aber es ist „schlaues Geld“, wie wir es nennen. Das Start-up beauftragt uns damit zu marktüblichen Konditionen mit dem Erstellen des Designs. So genanntes „Sweat Capital“ lehnen wir ab, also das Abarbeiten von Unternehmensanteilen. Denn auch Goodpatch muss seine Rechnungen bezahlen. Idealerweise ist unser Auftragsvolumen etwa doppelt so hoch wie das Kapital, das wir ins Unternehmen stecken. Selbst wenn das Start-up Pleite geht, wäre nur die Hälfte unserer Arbeitsleistung verloren, immerhin können wir so die Unkosten größtenteils decken.

Davon profitiert auch das Start-up. Entscheidend ist nicht nur das Geld, sondern auch dass die Gründer einen Partner bekommen, der sich langfristig engagiert. Die Zusammenarbeit als Partner ist viel enger als mit einem Dienstleister. Das funktioniert allerdings nur mit Gründern, denen bewusst ist, dass Design geschäftskritisch ist. Das trifft auf immer mehr Start-ups zu. Die Gründer hoffen außerdem darauf, dass sie gemeinsam mit uns in späteren Finanzierungsrunden leichter Kapitalgeber finden.

Kleine Agenturen als Verlierer?

Über den Goodpatch Design Fund spricht man bereits in der Start-up-Szene, es gibt schon Gründer, die sich bei uns bewerben. Wir schauen uns genau an, wie sie ticken und ob das vom Menschlichen zu uns passt, auch das Exit-Szenario besprechen wir vorher. Seit einigen Monaten stehen wir in Europa in Verhandlungen mit den ersten Kandidaten. Global sind wir schon weiter. In Japan hat der Goodpatch Design Fund gerade in 400F investiert, das Investmentberatung für Privatinvestoren mittels Chatbot und KI anbietet. In den letzten drei Jahren hat sich der Fund außerdem beteiligt am Gesundheits-Start-up FiNC, an der Performance Marketing Company WED des 19-jährigen Shootingstars Soto Yamauchi sowie an Bitkey, das elektronische Türschlösser verkauft.

Nun müssen wir abwarten, ob sich dieses neue Agenturmodell so bewährt, wie wir es uns wünschen. Allerdings ist schon deutlich, dass sich unsere Branche zunehmend mit neuen Venture-Modellen befasst, und ich gehe davon aus, dass das die Zukunft ist. Für kleinere Designagenturen, die sich mangels Geldes nicht an Start-ups beteiligen können, dürfte es immer schwieriger werden, sich im Wettbewerb zu behaupten und von den Honoraren auskömmlich zu leben. Sie werden sich also weiter spezialisieren müssen, um neben den großen Designagenturen zu bestehen, die gleichzeitig Software entwickeln und Venture Capital vergeben. Vermutlich werden etliche Kleine in den nächsten Jahren von den Großen übernommen.

Der Autor Boris Jitsukata ist Vorstand des börsennotierten Designunternehmens Goodpatch und Geschäftsführer der deutschen Tochtergesellschaft mit Büros in Berlin und München.

Umsatzsteuer-Basics

Der sichere Umgang mit der Umsatzsteuer ist gerade für Gründer ein wichtiges Erfolgskriterium. Wir bieten Ihnen einen kompakten Überblick über die wesentlichen umsatzsteuerlichen Vorschriften für Klein- und Kleinstgründer und geben wertvolle Praxis-Tipps.

Die Umsatzsteuer stellt nicht nur eine der wichtigsten Finanzierungsquellen des Staates dar, sie stellt auch für den Unternehmensgründer die wohl wichtigste Steuerart dar. Im Mittelpunkt aller umsatzsteuerlichen Überlegungen steht der umsatzsteuerliche Unternehmer. Eine wichtige Ausnahme für Gründer stellt die sogenannte Kleinunternehmerregelung des §19 UStG dar, die Unternehmen, die bestimmte Größenkriterien nicht überschreiten, eine faktische Befreiung von der Umsatzsteuer ermöglicht.

Unternehmereigenschaft

Die Unternehmereigenschaft beginnt im Prinzip mit der Aufnahme einer unternehmerischen Tätigkeit. Ab diesem Zeitpunkt ist der Gründer umsatzsteuerpflichtig und prinzipiell verpflichtet, auf seinen Rechnungen Umsatzsteuer auszuweisen. Dies schließt jedoch nicht aus, dass der Gründer die Umsatzsteuern die er vor Beginn seiner Tätigkeit im Rahmen seiner Gründungsvorbereitung gezahlt hat, im Wege der Umsatzsteuerveranlagung als Vorsteuer erstattet bekommt.

Vorsteuerabzug

Prinzipiell gehören auch die Vorbereitungshandlungen wie der Wareneinkauf vor der Geschäftseröffnung be­reits zu den Leistungsbezügen, die zum Vorsteuerabzug berechtigen. Eine zeitliche Begrenzung gibt es hierbei nicht. In der Praxis wird jedoch die Glaubhaftmachung des Zusammenhangs zwischen Leis­tungsbezug und unternehmerischer Tätigkeit gegenüber dem Finanzamt die entscheidende Hürde darstellen.

Vor- und Nachteile der Kleinunternehmerregelung

Der wesentliche Vorteil der Kleinunternehmerregelung besteht für den Gründer im Wegfall des Umsatzsteuerverfahrens. Außerdem ergibt sich gegenüber Privatkunden oft die Möglichkeit einer attraktiveren Preisgestaltung, da die Privatkunden nur den Rechnungsbetrag ohne Umsatzsteuer bezahlen müssen. Dem stehen jedoch zwei nicht zu unterschätzende Nachteile gegenüber. So entfällt für den Gründer die Möglichkeit zum Vorsteuerabzug. Hinzu kommt, dass die Umsatzsteuerbefreiung der eigenen Leistungen nur dann für den Kunden einen Vorteil darstellt, wenn es sich bei diesem um eine Privatperson, einen anderen Kleinunternehmer oder eine gemeinnützige Organisation handelt. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung gerade von Großunternehmen oft als Hinweis auf mangelnde Professionalität verstanden wird.

Dauerfristverlängerung

Generell gilt, dass jeder Unternehmer innerhalb von zehn Tagen nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums eine Umsatzsteuervoranmeldung abzu­geben hat. Da dies in der Praxis vor allem bei Unternehmern, die ihre Buchführung außer Haus erledigen lassen, zu erheblichen Schwierigkeiten geführt hat, wurde das Instrument der Dauerfristverlängerung eingeführt. Mit der Dauerfristverlängerung wird die Abgabefrist um einen Monat verlängert.

Bewirtungskosten

Während bei der Einkommensteuer nur 70 Prozent der betrieblich veranlassten und angemessenen Bewirtungsaufwendungen abgezogen werden können, gibt es bei der Umsatzsteuer keine Grenze. Hier können die gesamten Vorsteuern für betrieblich veranlasste und angemessene Bewirtungsaufwendungen abgezogen werden.

Der Leistungsempfänger als Steuerschuldner

Bei bestimmten Leistungen ist ausnahmsweise nicht der Leistungserbringer, sondern der Leistungsempfänger der Schuldner der Umsatzsteuer. Diese Regelung ist im §13b UStG verankert und dient der Bekämpfung der Steuerhinterziehung.

Steuerbefreiungen

In §4 UStG sind die Leistungen aufgeführt, die umsatzsteuerfrei sind. Die wichtigste Steuerbefreiung ist die für Exporte. Hinzu kommt eine große Anzahl weiterer Leistungen wie etwa Umsätze die unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen, die Tätigkeit als Arzt, Zahnarzt, Heilpraktiker, Physiotherapeut usw.

Ermäßigter Steuersatz

Der ermäßigte Steuersatz gilt gemäß §12 Abs.2 UStG für eine breit gefächerte Palette von Leistungen. Der ursprüngliche Zweck der Vorschrift bestand darin, Güter des täglichen Bedarfs zu begünstigen, um auf diesem Wege einen sozialen Ausgleich zu schaffen. Mittlerweile ist die Vorschrift jedoch vollkommen aus den Fugen geraten und selbst Steuerexperten sind kaum noch in der Lage, bei den Begünstigungen ein System zu erkennen.

Vorsteuervergütungsverfahren

Wenn ein Unternehmer Leistungen aus dem Ausland bezieht und diese mit ausländischer Umsatzsteuer belastet sind, können diese Steuern nicht vom deutschen Fiskus erstattet werden. Es besteht jedoch oft die Möglichkeit, sich die im Ausland gezahlten Vorsteuern in dem jeweiligen Staat erstatten zu lassen.

Unberechtigter Umsatzsteuerausweis

Diese Thematik ist für Unternehmer in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung. Zum einen schuldet der Unternehmer dem Finanzamt die von ihm ausgewiesene Umsatzsteuer auch dann, wenn er nicht zum Umsatzsteuerausweis berechtigt war, und gleichzeitig kann der Rechnungsempfänger die zu Unrecht ausgewiesene Umsatzsteuer nicht als Vorsteuer geltend machen. Daher ist es nicht nur wichtig, auf den korrekten Ausweis der Umsatzsteuer in den eigenen Rechnungen zu achten, sondern auch sich zu vergewissern, dass die in Rechnung gestellte Umsatzsteuer zu Recht ausgewiesen wurde.

Umsatz- und Gewinnplanung

Beim Einschätzen der zum gesunden Wirtschaften benötigten Gewinne fehlt Gründern oft das Wissen bzw. die Erfahrung. Wie Sie Ihre Gewinnmargen von Anfang an realistisch und strategisch geschickt planen und somit besser erreichen.

Zahlen und Daumenregeln lassen oft vergessen, dass jede Statistik zwar ihren Fokus hat und dennoch immer vereinfachen muss. So unterschlägt ein rein ökonomischer Blick, dass Gründen per se ein Stück neu gelebter Selbstverantwortung ist, ja, dass jeder Gründer in seine Umgebung ein Stück Leidenschaft hinein trägt, die aufrührt und inspiriert. Das muss hier vorangeschickt werden. Dennoch – jetzt geht es um ein Abschätzen von Umsatz- und Gewinnaussichten in Verfolg eines Businessplans: Grundregel eins für Gründer heißt: Konzentration auf die Kernaufgaben. Grundregel zwei: Maßnahmen entwickeln, die die erzielbaren Renditen möglich erscheinen lassen. Gerade bei der Abschätzung von Renditepotenzialen fehlt Gründern oft das richtige Handwerkszeug.

Worauf achtet das Finanzamt?

Worauf achtet das Finanzamt?

Oft vergessen Unternehmer, Gründer und private Geldgeber auch das Finanzamt. Die Zinsen unterliegen jedoch auch beim Privatdarlehen der Einkommensteuer. Werden also Zinsen vereinbart, müssen diese vom Geldgeber in der Steuererklärung angegeben werden. Die Schenkung dagegen unterliegt der Erbschafts- und Schenkungssteuer. Nicht in allen Fällen fällt diese an – es gibt Freibeträge. Da die Regelungen hierfür kompliziert sind, sollten Sie zur Klärung mit einem Steuerberater Kontakt aufnehmen.

Tipp: Unternehmensbeteiligung

Eine Alternative zum Darlehen ist die Beteiligung der Geldgeber am Unternehmen. Frau Rosenthal hat für ihr Café aus der Familie einen Zuschuss für die Gründung bekommen und das Geld als Eigenkapital eingebracht. „Meine Bank war schnell vom Konzept und meinen Fähigkeiten überzeugt. Die zusätzliche Eigenkapitalausstattung hilft dann, bei der Bank noch besser da zu stehen“ weiß Frau Rosenthal aus dieser Erfahrung.

Die Zuführung von Eigenkapital anstatt Fremdkapital durch eine Beteiligung bietet aus Sicht des Unternehmens mehr Flexibilität und die Zahlungen an die Angehörigen können in Abhängigkeit von der geschäftlichen Entwicklung gestaltet werden. Wenn das Unternehmen dann scheitern sollte, bestehen keine weiteren Verpflichtungen. Außerdem wird auf diese Weise das Eigenkapital des Unternehmens gestärkt und damit ist es leichter, ein ergänzendes Bankdarlehen zu erhalten. Das gilt sowohl für die Gründung als auch für den laufenden Geschäftsbetrieb.

Darlehen via Internet

Im Jahr 2001 gründete Birgit Schmechel das Unternehmen Pelle Mia und stellt seitdem kreative und hochwertige Taschen fürs Laptop oder Handy sowie Accessoires aus LKW-Plane, Fahrradschlauch, Luftmatratzen und Stoffen in Berlin her und verkauft diese unter anderem via Internet, www.pellemia.de

Mitte 2009 sollte das Unternehmen ausgebaut werden und dafür war ein Kredit über 20.000 Euro notwendig. Mit einem Privatdarlehen aus dem Internet konnten die Pläne in die Tat umgesetzt werden.