Produktive Arbeitsatmosphäre schaffen – die besten Tipps


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Mit dem Trend des Home-Office ist eine produktive Arbeitsatmosphäre wichtiger denn je. Klare Strukturen, die Vermeidung von Ablenkungen und Irritationen sowie ein leistungsorientiertes Einrichtungskonzept sind hier der Schlüssel zum beruflichen Erfolg. Und auch in traditionellen Büroeinrichtungen schwingt ein produktivitätssteigerndes Design immer öfter mit. Doch wie genau gestaltet man eine produktive Atmosphäre am Arbeitsplatz? Ein paar nützliche Tipps.

Die Wohlfühlatmosphäre im Fokus

Viele denken, in Home-Office zu arbeiten sei bequem und entspannt. Das stimmt aber nur zur Hälfte, denn von zu Hause aus arbeiten birgt auch Risiken für die Produktivität. Nur allzu schnell vermischen sich Privat- und Berufsleben, wenn man keine klaren Arbeitsbereiche abtrennt und die Grenzen zwischen Wohnen und Arbeiten allzu sehr verschwimmen. Gleichzeitig setzen aktuelle Trends für Büroeinrichtung aber mehr denn je auf eine wohnliche Atmosphäre. Denn an einem gemütlichen Arbeitsplatz lässt es sich deutlich angenehmer arbeiten als in einem leblosen und unpersönlichen Umfeld. Außerdem fördert ein Wohlfühldesign im Büro

  • kreative Ideen,
  • Motivation,
  • Leistungsfähigkeit
  • und geistiges Wohlbefinden.

Gänzlich vom Arbeitsplatz bannen sollte man den Wohnraumflair also nicht. Vielmehr geht es darum, einen gesunden Mittelweg zwischen Wohn- und Büroatmosphäre zu finden.

Die richtigen Möbel für mehr Produktivität

Eine gute Orientierungshilfe bei der Konzeption eines gleichermaßen produktiven als auch wohnlichen Arbeitsplatzes ist es, beim Design auf klare räumliche Strukturen zu achten. Ganz egal, ob es sich um ein Home-Office oder ein Firmenbüro handelt – die richtige Wahl der Möbelstücke ist hier essenziell für die richtige Raumgestaltung. Beispielsweise sorgen moderne Raumteiler und Regale für harmonische Raumaufteilungen. Im Großraumbüro lassen sich so nicht nur separate Arbeitsplätze für mehrere Personen schaffen. Auch verschiedene Arbeitsbereiche wie Helpdesks, Multimediadesks, Ruheoasen oder Gesprächsecken kann man dank der passenden Raumteilung zielführend arrangieren. Das Konzept des geteilten Büroraums inspirierte jüngst sogar ein eigenes Geschäftsmodell. Co-Working-Space nennt sich das Ganze und stellt Freiberuflern und Selbstständigen attraktive Minibüros zur Verfügung. Diese befinden sich alle in einem großen Raum, der aber durch passende Möbelstücke so strukturiert ist, dass separate Arbeitsbereiche entstehen.

Um den Wohlfühlfaktor zu steigern, gibt es in Sachen Büroeinrichtung unterschiedliche Wege. Oberste Priorität hat aber die Ergonomie am Arbeitsplatz gemäß der gesetzlichen Arbeitsstättenverordnung. Diese besagt, dass Büromöbel optimal an die Körperhaltung des Nutzers angepasst sein müssen. Höhenverstellbare und ergonomisch geformte Bürostühle, Schreibtische und Arbeitsmittel sind demnach keine Option, sondern eigentlich Pflicht. Passend dazu gibt es inzwischen eine Vielzahl an Büromöbeln, die der ergonomischen Linie durch runde Formen und zeitgemäßes Design den letzten Schliff verleihen. Diesbezüglich zu empfehlen sind darüber hinaus multifunktionale Möbelstücke. Sie schaffen insbesondere in kleinen Büroräumen mehr Platz und unterstützen die Produktivität durch vereinfachte Handhabe.

Nicht fehlen sollten im Wohn-Büro außerdem Erholungsbereiche. Diese können zum Beispiel anhand kleiner Ruheecken mit bequemen Sesseln oder Sofas bereitgestellt werden. Wer seinen Mitarbeitern etwas Gutes tun will, kann auch gleich auf gepolsterte Bürostühle setzen, die immer öfter eine Mischung aus Sessel und Stuhl sind. So lässt es sich selbst an langen Arbeitstagen noch produktiv arbeiten.

Störungsfrei arbeiten mit ein paar einfachen Tricks

Grundsätzlich sollte jeder Arbeitsplatz frei von Ablenkungen und Lärm sein. Denn schon die kleinste Lärmquelle kann auf Dauer zu Konzentrationsstörungen und somit deutlichen Leistungseinbußen führen. Für das Home-Office bedeutet dies eine Gestaltung des Büros fernab belebter Hausbereiche wie dem Flur oder einem hochfrequentiertem Wohnzimmer. Es kommt hier im Einzelfall stark auf das Alltagsgeschehen einer Wohnung an. Denn während Singles ihr Home-Office durchaus im allein genutzten Wohnraum einrichten können, sollten Eltern von kleinen Kindern dann doch lieber einen separaten Raum nutzen, um ungestört arbeiten zu können.

Ebenfalls nicht fehlen darf für einen guten Lärmschutz am Arbeitsplatz eine ausreichende Dämmung. Laute Tritte von oben, stotternde Wandrohre oder ein anhaltender Geräuschpegel vor dem Fenster, können beim Arbeiten sehr störend sein. Dass die Produktivität hierunter massiv leidet, versteht sich von selbst.

Weitere Störungen können durch ungünstige Lichteinwirkung am Arbeitsplatz entstehen. Aus diesem Grund sollte Schreibtische nie direkt vor dem Fenster stehen, wo das Licht die Augen blendet. Am besten ist es, das Büro mit blickdichten Fensterverkleidungen zu versehen, die den Arbeitsplatz gut abschirmen und vor sämtlichen visuellen Ablenkungen von draußen schützt.

Digitalisierung als Chance für mehr Produktivität

Dass sich immer mehr Arbeitsabläufe ins Netz verlegen, hat einen Grund. Dank umfassender Firmenvernetzung lassen sich Projektdaten, Rundmails, Firmenbriefings und Arbeitsunterlagen nämlich deutlich schneller weiterleiten als es mit gedruckten Dokumenten der Fall ist. Für die Produktivität bedeutet dies schneller und effizientere Arbeitsabläufe, die nicht nur unnötige Meetings, Telefonate oder Verzögerungen im Briefverkehr zu Arbeitsunterbrechungen führen. Außerdem schont ein digitalisierter Firmenbetrieb auch die Umwelt, indem der Papierverbrauch reduziert und dadurch Ressourcen eingespart werden.

Um im Büro auf digitale Arbeitsmedien umzusteigen, gibt es viele Möglichkeiten. Essenziell ist natürlich ein Arbeitscomputer, Internetanschluss sowie gegebenenfalls ein passender Firmenserver, sofern mehrere Büros miteinander vernetzt werden sollen. Entsprechende Leistungen zur fachgerechten Firmenvernetzung werden heute von den meisten Internetprovidern angeboten. Passend dazu gibt es oft maßgeschneiderte Angebote zum Anschluss externer Mobilanschlüsse und Büroräumlichkeiten in Home Office oder Zweigstellen der Firma. So klappt die Firmenkommunikation dann besonders schnell und spart viel Zeit.

Mehr Inspiration durch Dekoration

Die dekorativen Elemente in einem Büro beschäftigen inzwischen ganze Designfirmen. Mehr Innovation durch professionelles Design lautet die Devise und tatsächlich kann das richtige Bürodesign bei der Leistungs- und Erfolgsoptimierung helfen. Das fängt schon bei der Farbwahl an. Während Farben wie Rot oder Pink nämlich Unruhe verbreiten und damit die Produktivität beeinträchtigen, strahlen gesetzte Naturfarben, Pastell-, Grün- und Blautöne Ruhe aus. Ein klarer Geist, der die Anforderungen des beruflichen Alltags erfolgreich meistert, wohnt also nicht zuletzt auch in der richtigen Wandfarbe für das Büro. Die Farblehre von Bürodesignern ist hier mitunter sehr ausgeprägt und misst einzelnen Farben sogar sehr spezielle Gefühlswirkung zu.

Beispiele für Farbwirkung im Büro:

  • Rot: provoziert Unruhe, weil es körperlich aktiv macht
  • Weiß: ermüdet auf Dauer die Augen, daher immer mit anderen Farben kombinieren
  • Gelb: fördert die Konzentration und sorgt für Entspannung
  • Blau: stärkt das Selbstbewusstsein und fördert klares Denken
  • Grün: wirkt beruhigend und baut Stressgefühle ab

Einen hohen Stellenwert schreibt die Arbeitspsychologie dem Bürodesign auch mit Blick auf die Dekorationsobjekte zu. Ergonomische Formen in Skulpturen, Bildern und Vasen wirken sich demnach positiv auf einen freien Geist und damit ein  produktives Ambiente aus. Zu viele Ecken und Kanten haben dagegen einen beengenden Effekt auf den produktiven Geist, der in Folge nicht in seiner Kreativität und Motivation gehemmt ist. Es empfiehlt sich daher, aus der Bürodeko buchstäblich eine runde Sache zu machen.

Auch Pflanzen dürfen nicht fehlen

Produktivität am Arbeitsplatz allein von Möbelstücken, Deko und Technik abhängig zu machen, wird den Bedürfnissen der menschlichen Natur nun aber nicht wirklich gerecht. Wichtig ist daneben auch ein gesundes Raumklima, das maßgeblich durch sauerstoffreiche Luft bereitgestellt wird. Dafür sorgen neben einer guten Belüftung der Räumlichkeiten auch passende Büropflanzen. Vor allem Grünpflanzen wie

  • Farne,
  • Philodendron,
  • Fensterblat
  • und Grünlilien

sind für ihren außergewöhnlich hohen CO²-Umsatz bekannt und ermöglichen deshalb eine nachhaltige Reinigung der Büroluft. Davon abgesehen bieten Büropflanzen auch dekorative Vorzüge. Indem sie für harmonische grüne Blickpunkte im Raum sorgen, entspannen sie die Augen und beleben den Geist.

Apropos Natur im Büro

Dass naturnahe Akzente und Naturmaterialien jedes Büro zu einem Quell der Inspiration und Motivation machen, hat sich inzwischen bei vielen Unternehmen herumgesprochen. Natürliche Designkonzepte, die viel Wert auf Holz-, Stein- und Sandoptik legen, sind deshalb momentan besonders beliebt. Denkbar sind hier unter anderem Schreibtische, Sideboards und Regale in Naturoptik. Und auch Stein- und Holzskulpturen werten das produktive Ambiente eines Büros auf.

Die Natur steht im Übrigen auch bei vielen futuristischen Bürodesigns im Vordergrund. Obwohl hier teilweise sehr an High-Tech und Sci-Fi angelehnte Einrichtungskonzepte regieren, gibt es doch fast immer zumindest ein naturbelassenes Möbelstück oder Dekorationsobjekt, dass dem Fortschrittsgedanken eine ökologische Note verleiht. In so einem ambitionierten Arbeitsumfeld blüht dann auch der Geist förmlich auf und ist zu ungeahnten Höchstleistungen fähig.

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