Pressearbeit mit Fotos


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Tipps für die perfekte Verwendung von Fotos: So wird Ihre Pressemitteilung garantiert gelesen!

Lesen Sie in diesem Artikel, wie Sie als Start-up-Unternehmer erfolgreich Fotos in Ihre PR-Arbeit integrieren. Eine optisch ansprechende online Pressemitteilung wird häufiger angeklickt, gelesen und geteilt. Finden Journalisten Ihre Darstellungen interessant, kann Ihre Pressemitteilung mit Foto in ganz verschiedenen, branchenrelevanten online Magazinen landen. So erreichen Sie mit Ihrer professionellen Pressemitteilung eine große Anzahl potenzieller Kunden und steigern Ihre Reichweite enorm.

Online Marketing mit gekonnter PR-Arbeit und professioneller Bildbearbeitung

Fotos werden in nahezu allen Bereichen der Pressearbeit benötigt. Nicht nur auf den Covern von Magazinen sind stets professionelle Bilder dargestellt, auch in Kolumnen und Fachartikeln finden sich ansprechende Grafiken, die den Inhalt verdeutlichen. Fotos unterstützen die Inhalte von Pressemitteilungen, Best Practice beim interessanten Storytelling.

Doch es gibt bei der Auswahl und Nutzung von Fotos einiges zu beachten:

1. Die Rechte am Bild

Wenn Sie Fotos und Grafiken verwenden, deren Urheber nicht Sie selbst sind, müssen Sie häufig eine Gebühr für die Nutzung des Bildmaterials bezahlen. Im Internet gibt es einige Portale, die lizenzfreie Bilder anbieten. Ändern sich jedoch plötzlich die Nutzungsbedingungen, wie unlängst bei dem Freie-Bilder-Portal „Pixabay“, müssen die Bilder gekauft oder von der eigenen Seite entfernt werden. Bei Zuwiderhandlungen drohen hohen Strafen und regelrechte Abmahnwellen. Mittlerweile haben sich viele Fachanwälte auf das Online-Recht und insbesondere auf Urheberrechtsverstöße spezialisiert.

Auch eventuell abgebildete Personen haben Rechte an dem Bild. Sie benötigen eine Einverständniserklärung der dargestellten Personen, am besten lassen Sie sich diese schriftlich geben. In dem Vertrag sollte außerdem geregelt sein, wie lange Sie das Foto nutzen und wo Sie es veröffentlichen dürfen. Bei Landschaftsaufnahmen, auf denen mehrere Menschen zufällig mit abgebildet sind, besteht allerdings kein persönliches Recht am Bild.

2. Die optische Qualität der Fotos

Besonders wichtig ist eine gute Beleuchtung, wenn das Foto aufgenommen wird. Sind zu wenig Lichtquellen vorhanden oder scheint das Licht zum Beispiel direkt in die Kamera, wird im Nachhinein eine aufwendige Bildbearbeitung nötig. Diese erfordert meist Fachkenntnisse in einem teuren Profi-Programm und jede Menge Zeit. Die Helligkeit sollte proportional zum Kontrast korrigiert werden, dabei ist auf die Gamma-Beleuchtung zu achten und eventuell eine Tonwertkorrektur durchzuführen. Es können auch direkt nur die hellen, mittleren oder dunklen Bildpunkte entsprechend optimiert werden.

Weiterhin sollte das Bild möglichst scharf und nicht verwackelt sein. Derartige Fotos lassen sich fast gar nicht nachträglich korrigieren, da wesentliche optische Informationen im Ausgangsbild schlichtweg fehlen. Gehen Sie sparsam mit einer Hintergrundunschärfe Ihrer Kamera um, diese können Sie lieber bei der digitalen Nachbearbeitung mittels einer Maske einfügen. Achten Sie auf eine passende Auflösung, vor allem, wenn Sie die Fotos später ausdrucken möchten. Sammeln Sie lediglich Urlaubsschnappschüsse, die zu Hause auf einem Monitor wiedergegeben und ansonsten auf einem Speichermedium abgelegt werden, benötigen Sie keine Auflösung in Poster-Größe.

3. Die technische Bildqualität

Für den flächendeckenden Druck von Fotos auf einer A4-Seite benötigen Sie mindestens eine Bildauflösung von 300 dpi. Das sind die Dots per Inch, also wie viele Pixel auf einer Fläche von 2,54 Zentimetern abgebildet werden. Auch ein Foto mit einer Seitenlänge von 4 x 5 cm kann durchaus eine hohe Auflösung von 300 dpi oder mehr besitzen. Für den Druck in Postergröße können Sie auch eine 600er Auflösung wählen. Wichtig für den Druck von großen Fotos ist, dass das Ausgangsmaterial eine entsprechende Bildgröße besitzt. Wählen Sie diese zu klein vor dem Fotografieren, können trotz einer hoch eingestellten Auflösung Fragmente und Pixelfehler im Druck angezeigt werden.

Für die Darstellung auf dem Monitor genügt eine Auflösung von 72 dpi. Dies ist die Standard-Auflösung aller Monitore, auch von 4k Bildschirmen. Der Vorteil bei dieser geringen Auflösung ist, dass Sie eine relativ kleine Datei erzeugen, die gut im Internet präsentiert werden kann. Möchten Sie die Fotos auch auf einem Beamer anschauen, können Sie eine Auflösung von 96 dpi wählen.

Für eine optimale Farbdarstellung sollten Sie beachten, dass jeder Bildschirm ein RGB-Farbspektrum abbildet. Möchten Sie Ihre Fotos möglichst farbgetreu im Internet präsentieren, wählen Sie websichere RGB-Farben. RGB steht für Rot, Grün, Blau, es handelt sich um ein subtraktives Farbschema. Werden alle Farben übereinandergelegt, erhalten Sie Weiß. Anders bei den Druckfarben CMYK (Cyan, Magenta, Yellow, Key): Werden diese additiv übereinandergelegt ergeben sie Schwarz.

Tintendrucker für den Hausgebrauch wandeln RGB-Bilder meist selbständig in den CMYK-Farbraum um. Möchten Sie Fotos in einer Druckerei drucken lassen, sollten Sie aber das Bild vorab entsprechend selbst konvertieren. Nur so können Sie sicher sein, dass der Druck Ihren Vorstellungen entsprechen wird. CMYK-Farben sind in der Regel nicht so leuchtend wie die RGB-Lichtfarben, unter Umständen müssen Sie Helligkeit oder Farbtiefe nach dem Konvertieren noch einmal bearbeiten.

Ein geeignetes, auch für Laien übersichtliches Programm, finden Sie auf dieser Internetseite. Um die Farben für den Druck bestmöglich vorzubereiten, verwenden Sie am besten ein FOGRA-Druckprofil. Es kann auch sein, dass die Druckerei oder der Copyshop mit einem eigenen Farbprofil arbeitet. Verwenden Sie in diesem Fall das spezielle Profil.

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