Smarketing: Sales und Marketing, vereint euch!

Autor: Katrin Lüdemann, Thorsten Ruhle
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Smarketing oder die Frage: Warum ziehen wir nicht an einem Strang?

Smarketing bedeutet: Marketing- und Sales-Kräfte bündeln und gemeinsam an einem Srtrang ziehen

Viele tolle Produkte, Unternehmen oder Marken starten oft mit einer einfachen Idee. Was lag also näher, als unsere jahrelange persönliche Erfahrung in verschiedenen Positionen, Unternehmen und Bereichen gemeinschaftlich zu vereinen? Wir, das sind Katrin Lüdemann und ich, Thorsten Ruhle.

Katrin ist schon viele Jahre als Sales-Expertin in der Vertriebssteuerung, Führen von Sales-Teams und Profi für agile Teamarbeit in der Prozessoptimierung unterwegs. Ich habe sie begleitet zu Terminen, habe sie erlebt, wenn sie mich oder andere Menschen von Dingen begeistert. Erlebt, wie sie verkauf,t ohne zu verkaufen. Für mich als Mann war und ist es (immer noch) ein Erlebnis. Sie ist eine starke Frau mit progressivem Charakter. Sie führt durch Fragen. Und durch eine für mich subtile und klare Form der Führung. Eine spannende Mixtur.

Ich betreibe seit dem Jahr 2000 eine Agentur für die Vermarktung von Unternehmen. Mit kleinen Kunden gestartet, eröffnete sich mir nach ein paar Jahren eine wunderbare Online-Welt mit großartigen Möglichkeiten für meine eigene Art, Produkte und Dienstleistungen zu kommunizieren. Schnell hatten wir durch den eher konservativen und antizyklischen Aufbau der Agentur viel positives Feedback bei Kunden erhalten. Das Empfehlungsgeschäft macht bei uns bis heute knapp 99 Prozent aus.
 
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Neulich hat Katrin auf LinkedIn von einem CEO gelesen. Der war so genervt, dass Sales und Marketing nicht Hand in Hand gehen, dass er angedroht hat, den CSO und den CMO zusammen in ein Büro zu sperren. Bis sie eine gemeinsame Sprache sprechen.

Für Katrin als Sales Expertin ist das eine großartige Idee. Wenn das Marketing bspw. sehr klar eine Zielgruppe erkannt und definiert hat, die am meisten mit den Produkten, die ich als Unternehmen verkaufe, glücklich sind, warum sollte ich als Vertriebler, diesen Weg nicht gehen? Alles was im Marketing an Konzepten und Strategien erarbeitet wird, braucht den Check. Und wer kann das besser „testen“, als der Vertriebler im direkten Kontakt zu den (potenziellen) Kunden?

Es geht immer um Geld

Die Praxis sieht oft so anders aus. Wir erleben es in unserem Beratungsalltag. „Marketing brauchen wir nicht“ ist insbesondere im Mittelstand gelebte Praxis. In der Konsequenz gibt es dann weder eine Persona Buyer, noch Strategie für Zielkunden, noch klar umrissene Ziel-Märkte.

Jede Präsentation sieht anders aus, kein einheitliches Außenbild. Am schwersten wiegt dann aber, dass der Vertrieb das komplette Ding alleine wuppen muss. Es wird Vertrieb gelebt, ohne dass das Marketing flankiert und Türen öffnet. Der Vertriebler ist mutterseelenallein darum bemüht, kalte Kontakte in Kontrakte zu wandeln.

Sales braucht Marketing, weil Marketing das gesamte Unternehmen am Markt und Marktbedürfnissen ausrichtet. Marketing ist Möglichmacher und Begleiter auf dem Weg zum Umsatz.

Marketing braucht Sales, weil Konzepte und Strategien getestet werden müssen. Der Vertrieb spielt auf direktem Weg die Realität ins Unternehmen zurück. Er weiß, was der Markt will. Im Sales Prozess entscheidet sich, ob Geld verdient wird oder nicht. Denn um Geld geht es. Immer.

Warum trennen, was zusammen funktioniert?

Die Digitalisierung hat vieles auf den Kopf gestellt: Prozesse, Strukturen, Marketing sowie die Lead-Entwicklung mit CRM-Systemen finden bereits ausschließlich online statt.

Was wurde vergessen? Der Kunde. Mit seinen Möglichkeiten zu vergleichen und zu recherchieren sorgt er dafür, dass sich Angebote mehr an seinem Bedürfnis orientieren. 
Grenzen zwischen Sales und Marketing sind längst verschwommen. Marketer und Vertriebler spielen bereits im selben Team. Nicht mehr zwei Perspektiven sind gefragt, sondern nur noch eine: die des Kunden.

Ein Smarketing-Tool hilft, dass sich Sales und Marketing symbiotisch verstehen. Und gewinnen. Ziel des Smarketing ist es, innerhalb des Unternehmens gemeinsame, messbare Ziele zu erreichen und sich gegenseitige Verantwortlichkeit und Hoheitsgebiete zuzuschreiben. Es geht um eine Art “Bruder- oder auch Schwesternschaft” zwischen Marketing und Vertrieb. Mit einer einzigen und gemeinsamen Aufgabe: den Umsatz des Unternehmens zu steigern.

Für eine solche Aufgabe lässt sich das Smarketing-Konzept als “Lotse-für-mehr-Umsatz” einsetzen. Ein Navigator für Vertriebsoptimierung und Umsatzsteigerung und Verbesserung bei Reichweite und Image.

Sales und Marketing vereint euch

Nun schlummerte also diese eine Idee. Die Idee, die im Grunde auf der fehlenden Synchronisation und Zusammenarbeit von Sales und Marketing beruhte. Wir beide hatten in diesen Bereichen gelernt, dass sich genau diese Abteilungen im wahren Geschäftsleben kaum verstehen, geschweige denn zusammen arbeiten und/oder im gemeinsamen Fokus agieren.

Nachdem Katrin auf einer Business-Messe in Hamburg einen ersten Impuls für unsere jetzige Idee bekam, starteten wir Anfang 2020 unser Projekt: ein Tool, das unsere Expertise von Sales und Marketing vereint und einen Weg findet, wie beide Bereiche verschmelzend voneinander profitieren können.

In einer begleitenden kleinen (Smart-)Business-Gruppe tauschten wir uns mit anderen Experten, Selbständigen und Unternehmern aus ganz Deutschland aus, die ebenfalls ihre eigenen Ideen zu einem eigenen Produkt lancieren wollten.

Bei uns setzte die Kraft der Synergie ein. Der bewusste Einsatz unserer Expertise erweckte viel Kraft, Möglichkeiten und Ergebnisse – in kurzer Zeit. Auf den Punkt. Wir machten uns auf den Weg der Produktfindung und Konzeption für unsere Idee. Wir wollten ein praxisnahes und einfaches Werkzeug finden, das die Hürden und Herausforderungen von Unternehmen löst: Wie kommen Sales und Marketing zusammen?

Fakten und Anweisungen liefern Ergebnisse

Wir sprechen hier von mehr als “nur” verzahnter Kooperation genannter Teams. Für uns als Praktiker ist es logisch, dass die Sales-Abteilung in Richtung der Marketingstrategie des Unternehmens schaut.

Warum gibt es nach wie vor so große Herausforderungen bei der Zusammenarbeit? Weil beide Teams eine andere Herangehensweise an die Lösung haben. Doch das Ziel ist immer gleich: Umsatz. Denn ohne Umsatz hat keine der beiden Bereiche eine wirtschaftliche Berechtigung im Unternehmen. Der Kunde mit seinem Umsatz zahlt die Gehälter, niemand sonst.

Für uns war schnell klar: Wir wollten komprimierte, eindeutige, knackige und sofort verständliche Handlungsanweisungen für den Unternehmer produzieren.  Kein theoretisches Geschwurbel oder “nette Formulierungen”. Wir wollten Tatsachen. Fakten schaffen. Anweisungen und Ergebnisse liefern.

Aus dem Garten ins Unternehmen

Sechs Monate schrieben wir alles auf. Egal ob auf Papier, Handy oder Handflächen. Wir eiferten beim Brainstorming um die Wette, kritzelten hunderte Flipcharts voll, plakatierten Büro, Wohnzimmertüren und Gartentisch mit tausenden von Post-Its. Ein Papier gewordenes Farbenmeer von Gedanken und der Leidenschaft, etwas für uns persönlich zu schaffen. Wir arbeiteten im Garten, im Auto und skizzierten Ideen, Eingebungen und Erlebnisse. Immer wieder holten wir uns Feedback, berichteten Geschäftspartnern und Freunden von dieser und jener Eingebung und überdachten, überlegten und verwarfen.

Wir kamen an unsere Grenzen. Mehrmals. An gemeinschaftliche und miteinander verbundene Grenzen. Für mich waren diese Momente besonders herausfordernd. Ich kannte diese Reibungen aus meiner Zeit als Angestellter. Dieses Gefühl der subtilen „Nicht-Wahrnehmung“ meiner Fähigkeiten durch ehemalige Chefs und Vorgesetzte brachten mich zum Stillstand. Und auch Katrin. Sie konnte mit meinem plötzlichen „Wende-Manöver“ nicht interagieren. Kreative Prozesse kamen abrupt zum Stillstand. Stille. Ärger. Unwohlsein.

Es zeigten sich jetzt genau die Herausforderungen, die Unternehmer jeden Tag aufs Neue machen und die wir Jahr und Tag selbst in unserem eigenen Unternehmertum erlebten: zwei unterschiedliche Meinungen oder Argumente. Zwei aufeinander prallende Atome, die sich verbinden wollen. Verhinderung der Verbindung durch ihren inneren abwehrenden Kern. Eine Ironie des Schicksals? Wahrscheinlich. Doch genau darin lag die ganze Wahrheit und gleichzeitig das Ziel unserer Idee.

In diesen Momenten trat Katrins Kraft hervor. Und eben diese machen sie zu eben diesem bedeutsamen und stilvielfältigen Menschen. Sie sog die Negativität aus der Situation und wandelte diese in positive Energie. Aus dem gemeinsamen Stillstand wurden Bewegungen. Aus ersten Bewegungen kam ein neuer Fokus. Der neue Fokus brachte Sicherheit. Erleichterung. Spaß. Und es ging weiter.

Fast ein Jahr haben wir an dieser Idee und der Umsetzung gearbeitet. Auch nach vielen Anläufen in der Definition des passenden Namens, des Kerns, der Vision und des Wertes unseres Produkts, verwarfen wir diese immer und immer wieder. Ein erlebnisreicher, reinigender Prozess. Und ähnlich dem Schälen einer Zwiebel, bei der nach und nach der Kern zutage tritt.

Die Symbiose aus smartem Marketing und digitalem Sales gibt Vorsprung gegenüber Wettbewerbern. Nur wenige Unternehmen verwenden diese Methode. Für den Unternehmer gilt “Vertraue der Veränderung”. Denn sein Umfeld verändert sich fast täglich.

Mit dem automatisierten Sales-Tool, dem “Digitalen Umsatzlotsen” ist ein sehr effektiver Stratege für die Förderung der Verschmelzung von Sales- und Marketing entstanden. Er stellt die entscheidenden Fragen hin zu mehr Umsatz und gibt konkrete sofort umsetzbare Antworten. Er ist Coacher und Helfer im Wachstumsprozess hin zur Vertriebsoptimierung. Jetzt ist er online, unser Digitaler Umsatzlotse.

Die Autoren

Katrin Lüdemann st schon viele Jahre als Sales-Expertin in der Vertriebssteuerung und Aufbau sowie Führen von Sales-Teams unterwegs und ist Profi für agile Teamarbeit in der Prozessoptimierung.

Thorsten Ruhle betreibt seit dem Jahr 2000 UrbanDivision, eine Agentur für die Vermarktung von Unternehmen bzw. Online Marketing. Er und sein Team bieten konzentrierte Produkt- und Dienstleistungs- Lösungen für Kunden an.

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