Die Besonderheiten der Personalführung in Start-ups


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Worauf bei der Personalführung in einem Start-up unbedingt von Beginn an geachtet werden sollte.

Die Personalführung in Start-ups unterscheidet sich stark von der in größeren oder alteingesessenen Unternehmen. Denn die jungen Firmen legen für gewöhnlich großen Wert auf ein lockeres Arbeitsklima. Das geht schon bei der Suche nach dem geeigneten Personal los. Zwar kann man einen Berater engagieren oder eine Anzeige in einer Jobbörse schalten. Doch oft finden Gründer ihre Angestellten über persönliche Kontakte und die Empfehlungen von Bekannten. Oft gibt es dann nicht einmal ein klassisches Bewerbungsgespräch. Die Fähigkeiten stehen im Vordergrund und starre Prozesse braucht es nicht. Das führt schon von Beginn an dazu, dass es ein lockeres Verhältnis zwischen dem oder den Unternehmern und den Angestellten gibt. Trotzdem dürfen die Führungskräfte nicht vergessen, dass sie ihre Angestellten anleiten und dauerhaft motivieren müssen. In diesem Artikel wollen wir zeigen, worauf bei der Personalführung in einem Start-up unbedingt geachtet werden sollte.

Die Aufgaben klar definieren

Wenn ein Gründer mit einem Geschäftspartner mit dem Aufbau des Unternehmens beginnt, dann wird viel kommuniziert und die Fähigkeiten ergänzen sich. So ist von Anfang an klar, wer welche Aufgaben übernimmt. Sobald irgendwann die ersten Mitarbeiter eingestellt werden, sieht die Sache aber schon ein wenig komplizierter aus. Mitarbeiter brauchen klare Aufgabenbereiche und oft auch ein gewisses Maß an Führung, damit sie ihre Fähigkeiten voll ausspielen kann. Häufig wird ein Mitarbeiter in einem Start-up zunächst für eine Aufgabe eingestellt. Sollte in dem Beriech zu einem gewissen Zeitpunkt weniger zu tun sein ist es ratsam, dass der Mitarbeiter noch eine andere Tätigkeit bekommt. Denn Über- und Unterforderung sind gleichermaßen schädlich.

Die Arbeitsbeziehung nicht vernachlässigen

Es ist enorm wichtig, dass die Stimmung im Team gut ist. Falls sich der Unternehmer zu gut mit seinen Mitarbeitern anfreundet, tappt er aber schnell in die sogenannte Kumpelfalle. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Freunde eingestellt werden. Es ist aber ebenso gefährlich, dass die engsten Mitarbeiter mit der Zeit zu Freunden werden. Das führt schnell zu Problemen am Arbeitsplatz. Es sollte deshalb stets klar sein, dass die Arbeitsbeziehung im Vordergrund steht.

Sonst kommt der Chef schnell in eine Situation, in der er selbst Fehlverhalten nicht mehr ordentlich ansprechen kann. Der entsprechende Freund und Mitarbeiter wird die Kritik von einem Freund oft zu persönlich nehmen und sich hintergangen fühlen.

Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass sich die Freunde der Chefs mit der Zeit immer mehr Privilegien nehmen. Bei anderen Mitarbeitern kann das für Unmut sorgen. Für die Kumpel des Chefs kann es ebenfalls eine ernste Gefahr werden. Sie bekommen kein ehrliches Feedback mehr. Sie kommen mit vielen Kleinigkeiten durch, bis sie irgendwann einen Schritt zu weit gehen.

Sollte ein Vorgesetzter das Gefühl haben, dass ein eigener Angestellter die lockere Atmosphäre und die persönliche Beziehung ausnutzt, gilt es schnelle Maßnahmen zu ergreifen. Beispielsweise durch den Einsatz einer Detektei Frankfurt am Main.

Eine Detektei kann den Vorwürfen und Vermutungen nachgehen, ohne dabei besonders aufzufallen. Wenn ein Mitarbeiter aus der Firma genauer hinschaut, wird das schnell zu Unmut führen. Doch eine unbekannte Person wird keinen Verdacht erregen. Sie kann sich als Kunde, Interessent oder Praktikant ausgeben, um in aller Ruhe das Verhalten beobachten zu können. Das sollte aber nur die letzte Option sein, wenn sich eine Situation nicht mehr anders klären lässt.

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