Start-up-Power aus den Niederlanden


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Über den Tellerrand geguckt: vier innovative Start-ups aus den Niederlanden, die ihre deutschen Zielmärkte derzeit transformieren.

Innovationsfreudig und flexibel: so lassen sich die in Deutschland operierenden Start-ups aus den Niederlanden sehr gut beschreiben. Die Niederlande sind zu einem der führenden Ideen-Hubs für die digitale Wirtschaft in Europa geworden: das Land befindet sich auf dem vierten Platz der führenden Innovationsländer im European Innovation Scoreboard 2020. Bereits 2016 war Amsterdam im European Digital City Index auf Platz drei (Berlin: 6) und konnte letztes Jahr im Global Startup Ecosystem Report den 12. Platz erringen. Wir stellen euch vier innovative Start-ups aus den Niederlanden vor, die ihre deutschen Zielmärkte derzeit transformieren:

Tovertafel

Mit der Tovertafel (dt. Zaubertisch) sorgt inzwischen eine leicht in jeden Pflegealltag integrierbare Neuerung aus den Niederlanden für große Freude in deutschen Pflegeheimen, Kliniken und Senioreneinrichtungen. Die Niederländerin Hester Anderiesen Le Rieche hat ihre interaktive Spieleplattform 2015 im Rahmen ihrer Doktorarbeit im Fachbereich Industriedesign entwickelt. Per Lichtprojektionssystem werden bunte Blumen oder Seifenblasen auf jeden Tisch projiziert und laden Menschen mit Demenz spielerisch zur Interaktion mit ihrer Umwelt ein. In mittlerweile mehr als 5.500 Pflegeinstitutionen weltweit, darunter 500 Pflegeeinrichtungen und Seniorenheimen in Deutschland, sorgt die Tovertafel für Anregung, Bewegung, Spaß und Entspannung.

Eveon

Eveon ist ein Disruptor des Containergeschäfts. Das Start-up in Rotterdam launchte letztes Jahr auf dem deutschen Markt und ist der erste wirklich digitale Anbieter von Seefrachtcontainern. Auf der Website von Eveon werden alle Preise für Container veröffentlicht und Kund*innen können diese direkt im Onlineshop kaufen und an ihren Standort liefern lassen. Eine Revolution im bisher sehr konservativen und intransparenten Containermarkt! Meist waren dort Preise für die Kund*innen nicht einsehbar und die Bestellung musste erst schriftlich oder telefonisch bei Händler*innen angefragt werden.

Recruitee

Recruitee mit Hauptsitz in Amsterdam ist ein Anbieter von cloudbasierter Bewerbermanagement-Software. Das niederländische Start-up verfolgt mit seiner Lösung den innovativen Ansatz des kollaborativen Recruitings, bei dem Personaler*innen durch Teams, bestehend aus Kolleg*innen und Führungskräften, im Recruiting-Prozess unterstützt werden. So erhält der Kandidat bzw. die Kandidatin einen transparenteren Eindruck des Unternehmens und die Gefahr schlechter Einstellungen wird reduziert. Dank genauer Daten hilft die Lösung den Einstellungsprozess und die Suche nach Talenten kontinuierlich zu optimieren. Die preisgekrönte Software kommt bereit in Unternehmen wie Breitling, Die Autobahn, Idealo, Trusted Shops, Wüsthof und Karl Lagerfeld zum Einsatz.

BUX

BUX ist ein sogenannter Neobroker, der den Handel mit Wertpapieren auf dem Smartphone ermöglicht. 2014 gegründet, konzentrierte sich BUX zunächst auf den Handel mit Differenzkontrakten (CFD) über die App BUX X. Heute zählt BUX mit seiner App BUX Zero, die den Handel mit Aktien und ETFs ermöglicht mit mehr als 500.000 Nutzer*innen zu den größten Neobrokern Europas und hat gerade eine Finanzierungsrunde von 80 Millionen Dollar abgeschlossen.

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