Mehrsprachige Websites: neue Kunden im Ausland erreichen


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Corona hat Onlineshops zu einem neuen Schub verholfen. Es wird mehr und mehr online gekauft, auch über die EU-Grenzen hinweg. Eine gut konvertierende Website in Deutschland funktioniert in anderen Ländern aber nicht einfach, indem die Website in die entsprechende Sprache übersetzt wird. Es gehört noch einiges mehr dazu. Schließlich „ticken“ Menschen in unterschiedlichen Ländern jeweils unterschiedlich. Den richtigen Nerv zu treffen ist ein wesentlicher Aspekt, um erfolgreich zu vermarkten. Doch wie gelingt das?

Glückliche Kunden in jedem Zielmarkt – das wünschen sich viele international agierende Firmen. Foto: pixabay.com © suju (CC0 Creative Commons)

Deutschland liegt in der Mitte Europas

Internationale Websites erwecken den Eindruck eines weltweit operierenden Konzerns. Dabei muss es in der Praxis gar nicht so sein. Es gibt tausende Firmen, die in grenznahen Regionen mit mindestens einem anderssprachigen EU-Ausland zu tun haben, einige sogar mit zweien. NRW grenzt an die Niederlande und an Belgien, das Saarland grenzt an Frankreich und Luxemburg, Sachsen an Polen und Tschechien. Zudem ist das Internet international und Firmen können ihre Leistungen und Produkte in aller Herren Länder anbieten. Im Prinzip hat jede Firma die Option, im Ausland neue Kundengruppen zu erschließen.

Produkte oder Dienstleistungen in einem anderen Land zu verkaufen bedeutet unter anderem auch, eine grundlegend neue Content-Strategie zu entwickeln. Dazu gehören unter anderem zwei wesentliche Aspekte: Die Sprache muss perfekt sein und die Keywords müssen stimmen.

Sprache als Schlüssel zum Ausland

Natürlich ist es unverzichtbar, dass eine fremdsprachige Website mit perfekten Texten ausgestattet wird. Dazu ist es ratsam, einen gesunden Mix aus reinen Übersetzungsleistungen, adaptiertem Content sowie neue Texte von Muttersprachlern zu kombinieren.

Reine Übersetzungen vom Übersetzungsbüro machen lassen

Einige Teile einer Website lassen sich eins zu eins übersetzen. Dazu gehören zum Beispiel der Bereich der Firmenhistorie, der Bereich „Über Uns“ inklusive Vorstellung des Teams sowie Informationen rund um den Versand und die Verpackung, um nur einige zu nennen. Je nach Branche können Produkttexte ebenfalls durch ein Übersetzungsbüro übersetzt werden, das gilt beispielsweise für sehr technische Beschreibungen. Auch Websites, die sich mit komplexen Themen befassen und Fachgebiete berühren, die ein gewisses Maß an Expertise voraussetzen, sollten in die Hände von Profis gegeben werden.

Ein breit aufgestellter Ansprechpartner für Fachübersetzungen mit mehr als 1.000 zertifizierten Übersetzern aus mehr als 50 Ländern ist das Hamburger Übersetzungsbüro Easytrans24.com, das bereits für zahlreiche namhafte Firmen arbeitet. Unternehmen aus den Branchen Medizin, Umwelttechnik & Erneuerbare Energien, IT, Software, E-Commerce, Jura, Gastronomie, Tourismus, Automobil und Marketing finden bei Easytrans24.com Übersetzer mit der nötigen Expertise. Ihnen gelingt es, Texte fehlerfrei zu übersetzen, denn sie verstehen die Inhalte im Detail – und das merkt schlussendlich auch der Leser.

Die richtige Ansprache und passende Texte sind Grundvoraussetzung, um neue Kunden im Ausland zu erreichen. Das gelingt am besten in Zusammenarbeit mit Sprach-Experten wie Übersetzern und Native-Textern. Foto: pixabay.com © geralt (CC0 Creative Commons)

Adaptierte Texte ebenfalls ins Übersetzungsbüro zum Lektorat oder Korrektorat geben

Manche Texte müssen nicht neu geschrieben, sondern sie können adaptiert werden. Das bedeutet, dass ihr Aufbau prinzipiell erhalten bleibt, jedoch landestypische Feinheiten und Eigenarten ihren Niederschlag finden sollen. So könnte die Aufgabe auf zwei Wegen bewältigt werden:

1. Muttersprachler erstellen den Text anhand der deutschen Vorlage und adaptieren ihn in ihre Landessprache. Danach prüft ein Lektor oder Korrektor die Arbeit des Texters und sorgt für absolute Fehlerfreiheit. Diese Variante eignet sich bei allgemeinen Consumer-Themen, die seitens der Texter kein Fachwissen erfordern.

2. Ein Übersetzungsbüro mit entsprechender Fachexpertise adaptiert die Texte an die gewählte Zielsprache. Korrektoren prüfen den Text abschließend. Dieser Weg bietet sich vor allem bei Fachtexten an, die einen entsprechenden fachlichen Background seitens des Texters voraussetzen.

Tippfehler und Grammatikfehler sind nicht nur peinlich, sie vermitteln auch einen Eindruck von Unseriosität. Sie sorgen dafür, dass User abspringen und die Website nicht ihr volles Potenzial entfalten kann. Das ist ein guter Grund, Website-Texte in jeder Sprache generell von Profis prüfen zu lassen.

Neue Texte von Muttersprachlern erstellen lassen

Neuer Content sollte von Muttersprachlern erstellt werden, damit lassen sich die besten Ergebnisse erzielen. Auch hier ist es ratsam, ein abschließendes Lektorat vornehmen zu lassen, um fehlerfreie Texte zu erhalten. Handelt es sich beim neuen Content um Fachtexte, empfiehlt sich auch hier wieder ein Übersetzungsbüro. Dieses prüft neben Grammatik, Rechtschreibung und Satzbau im Rahmen des Lektorats alle relevanten Aspekte der Texte.

SEO im Ausland: 3 Tipps für mehr Conversion

Kunden im Ausland sind nicht zwingend mit Kunden aus Deutschland vergleichbar. Oft sorgen spezifische, landestypische Eigenheiten für den gewissen Twist, den Texte mitbringen müssen, um Produkte und Leistungen zu verkaufen. Websites mit ausländischer Leserschaft müssen den kulturellen Ausprägungen Rechnung tragen, um die Leser zu erreichen. Es sind drei Basics, die eine Website im Ausland zu mehr Erfolg verhelfen.

Tipp 1: Zielgruppe definieren

Um im Ausland Kunden zu finden braucht es nicht nur grammatisch und inhaltlich richtigen Content, sondern auch die optimale Zielgruppenansprache. Damit das gelingt, muss die Zielgruppe natürlich explizit definiert werden. Das liegt zwar auf der Hand, gehört aber zu den häufigsten Gründen, warum Webseiten im Ausland nicht funktionieren.

Eine einfache und wirkungsvolle Strategie zugleich ist, Buyers Personas, also fiktive Käuferprofile, zu erstellen. Mit den Buyers Personas vor Augen gelingt es leichter, die Texte entsprechend auszurichten.

Tipp 2: Keywords recherchieren

Eine saubere Keyword-Recherche ist das A und O, um Kaufinteressenten über Suchmaschinen zu erreichen. Nur so lässt sich die Website auf den Zielmarkt ausrichten. Genauso wie bei der Übersetzung und Texterstellung sollten Firmen auf einen SEO-Experten setzen, dessen Muttersprache die gewünschte Zielsprache ist. Andernfalls bringt die Keyword-Recherche nicht das richtige Ergebnis und es wird viel Potenzial verschenkt.

Tipp 3: passende Domain-Strategie wählen

Mit einem stimmigen Domain-Konzept lassen sich gute Rankings erzielen und die Website im entsprechenden Zielland gut platzieren. Es gibt drei Ansätze:

1. Jedes Land erhält eine Website mit einer eigenen Domain. Diese Strategie ist sinnvoll, wenn das Unternehmen in jedem Land aktiv ist.

2. Alle Länder laufen über eine einzige Domain. Jedes Land erhält eine Subdomain oder einen Ordner. Firmen sollten sich dafür entscheiden, wenn sie in den Ländern nicht direkt vor Ort aktiv sind, sondern nur ein Onlineangebot für die Bewohner des Landes zur Verfügung stellen möchten.

3. Einige Länder erhalten eine länderspezifische, eigene Domain, wenn es dort entsprechende Aktivität am Markt gibt. Andere Länder werden als Subdomain bzw. über einen Ordner auf der zentralen Website geführt.

Fazit: Jedes Land individuell behandeln

Wer in einem anderen Land neue Kundengruppen erschließen will, sollte den Online-Auftritt sorgfältig vorbereiten und sich grundlegende Gedanken zum Thema Content-Marketing machen. Reine Übersetzungen von der deutschen Website sind nicht zielführend, auch muss die SEO-Strategie länderspezifisch ausgerichtet werden. Im Idealfall unterstützen versierte Fachübersetzer und Muttersprachler aus dem Marketingbereich mit fachlichem Background.

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