Festgeldanlage für Start-ups


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Auch für Start-ups als finanzielles Back-up interessant: die Festgeldanlage.

(c) pixabay.com/de/photos/buchhaltung-steuern-siedlung-615384

Die Festgeldanlage wird immer beliebter. Sie bietet Sicherheit und eine attraktive Verzinsung, mit der beispielsweise das klassische Sparbuch oder Girokonto nicht mithalten kann. Sowohl im privaten Bereich als auch für Start-up-Unternehmen ist es eine lukrative Variante, um vorübergehend nicht benötigte Gelder ertragreich zu verwahren.

Was versteckt sich hinter dem Begriff Festgeld?

Festgeld ist eine Anlageform. Dabei werden der Bank für eine bestimmte Laufzeit finanzielle Mittel zu einem festen Zinssatz überlassen. Ein wichtiges Merkmal ist, dass die vereinbarten Zinsen garantiert sind, Senkungen sind nicht zu befürchten.

Anlegern sollte bewusst sein, dass eine vorzeitige Kündigung in der Regel nicht möglich ist. Sie müssen sich zuvor im Klaren sein, im gewählten Zeitraum keinen Bedarf für den festgelegten Betrag zu haben. Hohe Flexibilität besteht bei der Laufzeit: Festgeld kann sowohl für nur einen Monat als auch zehn Jahre angelegt werden.

Vor- und Nachteile von Festgeld

Jede Anlageform verfügt über Vor- und Nachteile. Positiv bei der Festgeldanlage sind die vergleichsweise hohen Zinsen und deren garantierte Höhe über die gesamte Laufzeit. Dank Einlagensicherung besteht ein großes Maß an Sicherheit. Die Kontoeröffnung wird Kunden denkbar leicht gemacht. Zudem entstehen meist keine Kontoführungsgebühren.

Zu den Nachteilen zählen, dass der festgelegte Betrag nicht täglich verfügbar ist. Während der vertraglich vereinbarten Laufzeit ist darüber hinaus eine Umschichtung der Geldanlagen nicht möglich.

Ist Festgeld als finanzielles Back-up für Gründer geeignet?

Viele Gründer investieren nicht gleich ihr gesamtes Kapital in ein Start-up. Zunächst einmal wird abgewartet, wie sich das Unternehmen entwickelt. Ist es erfolgreich, sind zu einem späteren Zeitpunkt weitere finanzielle Mittel nötig, um mit dem Aufschwung mitzuhalten. Erst dann ist der Zeitpunkt gekommen, zusätzliche Investitionen zu tätigen.

Möglicherweise stehen neue Geschäftsräumlichkeiten, zusätzliches Personal, die Vergrößerung eines eventuellen Fuhrparks oder der Kauf neuer Maschinen beziehungsweise technischer Einrichtungen an. Bei der heutigen Zinspolitik lohnt es sich nicht, zurückbehaltenes Geld auf dem Geschäftskonto zu parken. Wer es gewinnbringend für sich arbeiten lassen möchte, ist mit der Festgeldanlage bestens beraten.

Zum Herausfinden bestmöglicher Konditionen: der Anbietervergleich

Jedes Geldinstitut verfügt über seine eigenen Konditionen. Es finden sich oftmals große Unterschiede bei der Laufzeit, dem Zinssatz und dem Prozedere, wenn der Vertrag ausläuft. So gibt es einige Banken, die die Vereinbarung einer sogenannten automatischen Prolongation vorziehen. Dies bedeutet, dass das Festgeldkonto vom Inhaber aktiv gekündigt werden muss, damit der Betrag zur Auszahlung kommen kann. Im Fall, dass eine Kündigung nicht erfolgt, findet automatisch eine erneute Anlage statt.

Die einfachste Möglichkeit, die verschiedenen Angebote einander gegenüberzustellen, ist der Online-Vergleich eines Fintech-Anbieters. Eine sehr gute Reputation in der Branche hat WeltSparen. Hier liegen die Vorteile auf der Hand: Interessenten sehen alle relevanten Banken inklusive detaillierter Informationen auf einen Blick. Dazu gehören die tagesaktuellen Konditionen sowie eventuelle Boni und spezielle Angebote für Neukunden. Positiv ist darüber hinaus, dass sich die Beantragung eines Kontos direkt im Anschluss online vornehmen lässt.

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