3 teure Steuerfallen und die Auswege

Autor: Paul-Alexander Thies
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Der Kopf ist voll mit neuen Ideen, große Herausforderungen stehen an und ein motiviertes Team wächst zusammen - Start-ups haben bei ihrer Gründung vieles im Kopf, das Thema Steuern steht nur selten an erster Stelle. Wer so denkt, sammelt nicht nur einen großen Berg Bürokratie an, sondern läuft unter Umständen auch Gefahr, einiges an Geld zu verlieren. Wir zeigen die drei häufigsten Stolpersteine und die Auswege.

1. Stolperfalle: Steuervorauszahlung

Zunächst erscheint es unproblematisch: Vor der ersten Steuererklärung schätzen Start-ups ihre Einnahmen, woraus sich dann die Steuervorauszahlung ergibt. Dabei gilt, je niedriger diese ist, desto mehr Liquidität hat ein Unternehmen. Trotzdem geraten Jungunternehmer oftmals schon zu Beginn der Gründungsphase ins Straucheln. Stellt das Finanzamt nämlich fest, dass die anfängliche Einkommensschätzung, und in Folge auch die Steuervorauszahlung, zu niedrig war, fordert die Behörde eine entsprechende sofortige Nachzahlung. Nicht jedes Start-up kann das finanziell stemmen.

Steuertipp: Eine realistische Einkommensschätzung erspart Gründern viel Ärger. Wer feststellt, dass sich das Geschäftsjahr besser entwickelt als anfangs vermutet, wendet sich einfach an das Finanzamt und erhöht die Vorauszahlung. Das Prinzip funktioniert natürlich auch in die andere Richtung: Mit einem Anruf oder einem formlosen Schreiben ans Finanzamt kann die Vorauszahlung nach unten korrigiert werden, falls in der Startphase noch nicht alles rundläuft.

2. Stolperfalle: Kleinunternehmerregelung

Die Entscheidung für oder gegen ein Kleinunternehmen als Rechtsform richtet sich zunächst nach der Art der Kunden, denn die Umsatzsteuer wird dem Endverbraucher angerechnet – sprich, der Preis steigt. Während Unternehmen die Steuer absetzen können, ist dies für Privatpersonen nicht möglich. Start-ups, die sich in erster Linie an Privatkunden richten, sollten daher die Kleinunternehmerregelung zumindest in Betracht ziehen. Der Kleinunternehmerstatus erscheint aber noch aus einem anderen Grund lohnenswert: Wer innerhalb eines Jahres weniger als 17.500 Euro Umsatz macht, kann sich dank der Kleinunternehmerregelung von der Umsatzsteuer befreien lassen. Unter Umständen ist es für das Unternehmen aber durchaus von Vorteil, diese dennoch zu zahlen. Denn nur wer die Umsatzsteuer ableistet, kann sie vom Finanzamt zurückerstattet bekommen, hat dadurch mehr Geld zur Verfügung und somit eine höhere Liquidität.

Steuertipp: Gründer sollten sich zunächst überlegen, ob zu Beginn der Unternehmertätigkeit große Anschaffungen und damit verbunden hohe Kosten auf sie zukommen. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, sich gegen die Kleinunternehmerregelung zu entscheiden. Auch die Art der Kunden sollte hier mitbedacht werden.

3. Stolperfalle: Die Firma zahlt’s ja!

Ob man den Firmenwagen zum Familienausflug nutzt oder damit zum nächsten Geschäftstermin fährt, häufig fällt der Satz „Lass mal, ich übernehme das. Kann ich später von der Steuer absetzen!“
Aber Vorsicht: Nur weil etwas mit der Geschäftskreditkarte bezahlt wurde, werden die Ausgaben nicht automatisch vom Finanzamt zurückerstattet. Wer beim Businesslunch über die künftig Zusammenarbeit mit seinen Vertragspartner beraten möchte, sollte hingegen keine steuerlichen Probleme haben.

Steuertipp: Obwohl die Liste mit steuerlich absetzbaren Möglichkeiten lang ist, sollten sich Gründer einen Überblick verschaffen, was genau alles aus der Unternehmenskasse bezahlt werden kann mit Aussicht auf Rückerstattung.

Der Autor Paul-Alexander Thies ist Geschäftsführer von Billomat, einem webbasierten Rechnungsprogramm, mit dem man Buchhaltung von überall schnell, sicher und effektiv erledigen kann.

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Qonto: Beyond Banking für Gründer*innen und KMU

Mit seinem „Beyond Banking“-Ansatz bietet die junge Neobank Qonto Gründer*innen sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen nicht nur ein digitales Geschäftskonto, sondern umfassendes Finanz- und Buchhaltungsmanagement. Das Ziel: den Banking- und Finanzalltag von Gründer*innen, Start-ups und KMU radikal zu vereinfachen. Mehr dazu haben wir im Gespräch mit Torben Rabe, Country Manager bei Qonto Deutschland, erfahren.

Mit seinem „Beyond Banking“-Ansatz bietet die junge Neobank Qonto Gründer*innen sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen nicht nur ein digitales Geschäftskonto, sondern umfassendes Finanz- und Buchhaltungsmanagement. Das Ziel: den Banking- und Finanzalltag von Gründer*innen, Start-ups und KMU radikal zu vereinfachen. Mehr dazu haben wir im Gespräch mit Torben Rabe, Country Manager bei Qonto Deutschland, erfahren.

Qonto ist eine B2B-Neobank für Gründer*innen. Das FinTech-Start-up wurde 2016 in Frankreich gegründet, das erste Produkt im Juli 2017 gelauncht. 2019 expandierte das junge Start-up und bietet seine Services seitdem auch in Italien, Spanien und Deutschland an. Die Zahlen unterstreichen den Erfolg: Innerhalb von drei Jahren hat Qonto nach eigenen Angaben über 150.000 Unternehmen zu einem digitalen Geschäftskonto verholfen und ist damit zugleich Europas größter B2B-Digital-Banking-Anbieter. Allein in Deutschland ist Qonto im 2. Halbjahr 2020 um 130 Prozent gewachsen.

Darüber hinaus wurde Qonto im Jahr 2020 mit dem FinTech Germany Award ausgezeichnet und von LinkedIn als „3rd hottest Startup“ eingestuft. Bullhound bezeichnet Qonto als „most promising Start-up to become a billion dollar company in the next 3 years“.

Dann machen wir es selbst!

Worin liegt der offensichtliche Erfolg der europäischen Neobank begründet? „Zunächst sind hier die beiden Qonto-Gründer Alexandre Prot und Steve Anavi zu nennen. Als sie 2015 gemeinsam ihre erste Firma Smok.io gründeten, waren sie schlichtweg frustriert, weil es zum einen schwierig war, ein Geschäftskonto online zu eröffnen und es darüber hinaus keine weiteren Services gab, die sie für ihr Business nutzen konnten“, berichtet Torben Rabe. So haben sich Alexandre und Steve letztlich dazu entschieden, selbst eine moderne, speziell auf die Bedürfnisse von Gründer*innen und Selbständigen ausgelegte Alternative zu klassischen Banken aufzubauen – in Form von Qonto.

Nach dem erfolgreichen Start in Frankreich folgte – wie eingangs erwähnt – die Expansion in weitere Länder. Seit letztem Jahr bietet Qonto deutschen Kund*innen seine Services an. „Als wir 2020 in Deutschland eingestiegen sind, gab es schon einige Akteure am Markt, die sich aber auf verschiedene Kundensegmente konzentriert haben. Unser Konzept war und ist es aber, nicht nur ein Geschäftskonto zu sein, sondern unseren Kunden auch die Möglichkeit zu geben, ihre Finanzen auf der Konto-Plattform zu managen,“ erläutert Torben Rabe, der die Geschäfte von Qonto als Country Manager Deutschland verantwortet und selbst jahrelange Erfahrungen im Finanzbereich einbringt. „Unser Ziel ist es, Unternehmen, in der Größe von einer Person bis 250, anzusprechen und zusammen mit ihnen zu wachsen“, so Rabe.

Das Besondere an Deutschland ist, so Rabe, die Vielfalt an Unternehmen und Gründer*innen bei einer Vielzahl an Branchen, was förmlich auch nach einer modernen Banking-Lösung schreit, die es ihnen individuell ermöglicht, unkompliziert und schnell unternehmerisch handlungsfähig zu sein. „Insbesondere Gründer haben hierbei spezielle Anforderungen: sie wünschen sich ein sicheres, verlässliches Geschäftskonto, Schnelligkeit bei dessen Eröffnung, insbesondere dann, wenn sie noch im Gründungsprozess befindlich sind, und benötigen außerdem einen direkt verfügbaren Ansprechpartner“, bringt es Rabe auf den Punkt.

Ein wichtiges Anliegen von Qonto ist es daher, den Gründungsprozess mit intelligenten Tools und Konzepten zu unterstützen. „Das langfristige Ziel für Gründer in Deutschland sollte es sein, den Gründungsprozess zu 100 Prozent digital abzuschließen – dazu wollten wir einen wichtigen Beitrag leisten“, so Rabe.

Unterstützung im Gründungsprozess

Während Gründer*innen in Frankreich bereits zu 100 Prozent digital gründen können (woran Qonto nicht ganz unbeteiligt ist, war man doch die erste Neobank des Landes, die dies ihren Kund*innen ermöglichte), sind hierzulande die Weichen in Sachen Digitalisierung zwar gestellt; trotzdem ist es noch nicht möglich, den Gründungsprozesses rein digital zu stemmen. Auf diesen Prozess setzt Qonto und bietet dazu seine digitalen Lösungen an. Unter anderem unterstützt man GmbH-Gründer*innen dabei, dass die Einzahlung des Stammkapitals schnellstmöglich vonstatten geht.

„Der Gründer eröffnet dazu sein digitales Geschäftskonto – was in der Regel 10 Minuten Zeit in Anspruch nimmt – und zahlt dann das benötigte Stammkapital ein. Wir stellen dann sehr schnell eine Urkunde aus, mit welcher der Gründer zu seinem Notar gehen kann, um die Gründung abzuschließen. Das Ganze dauert in der Regel maximal 72 Stunden“, so Rabe. Darüber hinaus hat Qonto u.a. eine Partnerschaft mit firma.de, um Gründer*innen weitere Unterstützung an die Hand geben zu können, bspw. bei der Notarsuche. Damit sind bereits weitere wichtige Schritte in Sachen Digitalisierung des Gründungsprozesses in die Wege geleitet.

Beyond Banking Features

Doch Qonto geht einen großen Schritt weiter und begleitet Gründer*innen nicht nur während des Starts, sondern bietet ihnen von Beginn ihrer Selbständigkeit an wichtige Tools zum Auf- und Ausbau bzw. der Steuerung des Unternehmens. Dazu gehören in Sachen Banking bspw. Unterkonten mit separaten IBANs und zusätzlichen physischen oder auch virtuellen Kreditkarten, um Budgets besser verwalten zu können. „Der Gründer will stets die Übersicht über seine Ausgaben behalten – das bieten wir ihm –, und bei Fragen steht unser Kundenservice direkt zur Verfügung“, so Torben Rabe.

Digital Assets: Chance oder Herausforderung für Start-ups?

Was sind Digital Assets, was leisten sie und haben sie das Zeug, die Finanzmärkte zu revolutionieren?

Digital Assets sind in aller Munde und entwickeln sich in rasantem Tempo weiter. Nicht wenige sind der Auffassung, dass hier gerade ein neuer Milliardenmarkt entsteht, der etablierte Finanzdienstleister unter Zugzwang bringt – andere wiederum halten den Hype um Digital Assets für hoch spekulativ. Parallel werden auch die Regulierungsbemühungen in Europa immer intensiver. Unzweifelhaft werden Digital Assets zur Weiterentwicklung der Finanzmärkte beitragen und halten sowohl für etablierte Marktteilnehmer*innen als auch neue Player wie Start-ups und insbesondere FinTechs eine große Bandbreite von Chancen bereit. Doch trotz des großen Interesses für diesen neuen Markt ist häufig unklar, was Digital Assets genau sind.

Was sind Digital Assets?

Grob definiert umfassen Digital Assets jegliche Art von elektronisch gespeicherten Daten und Werten, die sowohl eindeutig identifizierbar sind als auch zur Wertschöpfung genutzt und im Zuge dessen gehandelt werden können. Beispiele für Digital Assets sind unter anderem Dokumente, Audiodateien, Videos, Logos, Folienpräsentationen, Tabellenkalkulationen und Websites etc.

Distributed Ledger Technologien

Im Kontext der fortschreitenden Digitalisierung von Finanz- und Vermögenswerten gewinnen Digital Assets, die mittels der Blockchain emittiert wurden, sowohl bei Retail- als auch institutionellen Investor*innen zunehmend an Bedeutung. Die zugrundeliegende Distributed Ledger Technologie (DLT) ermöglicht hierbei die Verwaltung, Ausstellung und den Handel von digitalen Vermögenswerten, ohne die Notwendigkeit, eine zentrale Partei bzw. einen Emittenten hinzuziehen. Diese Assets profitieren dabei von kürzeren Transaktionszeiten und höherer Transaktionssicherheit.

Die Entwicklungen der Distributed Ledger Technologien und der damit verbundenen Digital Assets lassen sich dabei in drei Phasen einteilen, die jeweils durch wichtige Entwicklungen und Erfindungen gekennzeichnet sind.

  • Blockchains der ersten Generation: Blockchain-Anwendungen und -Protokolle der ersten Generation wurden mit dem Ziel entwickelt, das bestehende Finanzsystem zu verbessern, indem sie eine dezentralisierte und transparente monetäre Plattform für digitale Transaktionen angeboten haben. Die erste und wohl auch bekannteste Kryptowährung Bitcoin löst hierbei in dezentraler und nachhaltiger Form das ‚Double Spending‘-Problem, das die Gefahr der doppelten Ausgabe der gleichen Einheit einer digitalen Währung beschreibt. Bedingt durch die hohen Transaktionskosten und -zeiten differenziert sich aber Bitcoin immer mehr von der Funktion als Währung und hin zu einem Wertspeicher.
  • Blockchains der zweiten Generation: Blockchain-Anwendungen und -Protokolle der zweiten Generation erweitern den bestehenden Ansatz digitaler dezentraler Währungen um eine ‚Wenn-Dann‘-Funktion. Dies erlaubt Marktteilnehmer*innen mittels intelligenter Verträge (Smart Con­tracts) Bedingungen und Handlungen dezentral zu programmieren, die bei Erfüllung automatisiert ausgeführt werden. Die initiale Einführung von Smart Contracts im Zuge der Ethereum Plattform ermöglichte weiterhin die Tokenisierung von Vermögenswerten. Hierbei wird der zugrunde liegende Vermögenswert mit all seinen Rechten und Pflichten mit den Smart Contracts verknüpft und mittels eines Tokens auf der Blockchain abgebildet.
  • Blockchains der dritten Generation: Blockchain-Anwendungen und -Protokolle der dritten Generation wie beispielsweise Avalanche oder Chainlink zielen darauf ab, grundlegende Mängel wie Skalierbarkeit und Interoperabilität von Digital Assets zu adressieren, um eine breitere Akzeptanz zu schaffen. Weiterhin ermöglicht die fortlaufende Entwicklung der verschiedenen Blockchain-Protokolle gänzlich neue Anwendungsfälle wie beispielsweise die Entwicklung dezentraler digitaler Welten (z.B. Metaverse) oder dezentraler Finanzdienstleistungen (z.B. Decentralized Finance).

Welche Arten von Digital Assets gibt es?

Digital Ledger Technologien haben die Sichtweise des Kapitalmarkts auf die Erzeugung, den Handel, die Verwahrung als auch die Abwicklung von Digital Assets maßgeblich beeinflusst. Hierbei haben sich Digital Assets, die mittels der Blockchain emittiert wurden, von einem digitalen Zahlungsmittel hin zu einer komplexen heterogenen Anlageklasse entwickelt, die sowohl durch ein zentrales Institut ausgestellt werden können als auch weiterhin dezentral durch die Privatwirtschaft. Ableitend aus der genutzten Technologie und den zugrundeliegenden Protokollen, dem zu digitalisierendem Asset und der Emittenten-Struktur lassen sich Digital Assets, die mit der Nutzung der Blockchain-Technologie emittiert werden, in folgende Subkategorien unterteilen:

  • Institutional Money umfasst sämtliche digitale Währungen, die durch eine zentralisierte und weitestgehend regulierte Partei bzw. Institution ausgestellt werden. Hierzu zählt primär digitales Zentralbankgeld (Central Bank Digital Currency, CBDC), ausgestellt durch die Zentralbank selbst oder einen Intermediär (z.B. eine Bank oder ein Geld­institut).
  • Private Money hingegen umfasst alle digitalen Währungen, die von regulierten als auch unregulierten Institutionen aus der Privatwirtschaft ausgestellt werden. Hierzu zählen unter anderem klassische Kryptowährungen und Coins wie Bit- oder Litecoin sowie sog. Stablecoins, die durch automa­tische Preisbildungsmechanismen an einen Zielwert (wie den Wert einer nationalen Währung) gekoppelt sind.
  • Die Anlageklasse der Fungible & Non-Fungible Tokens basiert auf dem Ansatz der Tokenisierung verschiedenster Vermögenswerte. Neben der Tokenisierung von klassischen Fungible (austausch- bzw. auswechselbaren) Assets, wie beispielsweise Derivaten, ermöglicht die Distributed Ledger Technologie die Tokenisierung von physischen und digitalen Non-Fungible Assets wie beispielsweise digitaler Kunst, Musikrechten oder Ingame-Gegenständen. Hierzu zählen Non-Fungible Tokens (NFTs), die unter anderem auf der Ethereum Blockchain gehandelt werden. Weiterhin ermöglichen Hybrid-Ansätze die Tokenisierung von nicht fungiblen physischen Assets, wie beispielsweise eine Immobilie, in einer digitalen fungiblen Form.
  • Elektronische Wertpapiere oder auch Krypto-Wertpapiere beschreiben eine Sonderform der Fungible Assets, bei der Wertpapiere nicht wie bisher in physischer, gedruckter Form herausgegeben werden, sondern im Rahmen des elektronischen Wertpapiergesetzes (eWpG) digital mittels der Blockchain ausgestellt werden können.
  • Utility Token beschreibt eine digitale Anlageklasse, die ihre(n) Besitzer*in dazu ermächtigt, ein Produkt oder Dienstleistungen der jeweiligen primären Blockchain zu nutzen. Eine Subkategorie der Utility Token sind unter anderem die sog. Governance Token, die Stimmrechte in einem Blockchain-Projekt repräsentieren.

Blick in die Zukunft des Ökosystems rund um Digital Assets

Der Markt für Digital Assets und das dazugehörige Ökosystem werden in den kommenden Monaten und Jahren maßgeblich durch die fortschreitenden Regulierungsvorhaben wie der EU-Verordnung zum einheitlichen Umgang mit Kryptowährungen (Markets in Crypto Assets, MiCA) geprägt. Die verstärkten Bemühungen von Regulatorik und Aufsicht zur Schaffung von einheitlichen Rahmenbedingungen können die Sicherheit des Umfelds für alle Marktteilnehmer*innen verbessern und somit zu mehr Akzeptanz führen.

Im Zuge dessen ist eine fortschreitende Weiterentwicklung des Ökosystems und eine spätere Konsolidierung der Marktteilnehmer*innen zu erwarten – auch wenn der Markt für Digital Assets sicher langfristig Eintrittsmöglichkeiten für neue Marktteilnehmer*innen mit einer Spezialisierung auf Teilbereiche oder -lösungen bieten wird. Die Rollen und Aufgabenfelder der Marktteilnehmer*innen werden dabei neu verteilt und sind sowohl durch traditionelle Institute wie Banken und Regulatoren als auch durch gänzlich neue Teilnehmer*innen wie Start-ups und insbesondere FinTechs geprägt.

Die Autoren:
Felix Eigelshoven ist Senior Consultant im Bereich Financial Services Technology-Consulting und seit 2022 für EY tätig. Er berät Kund*innen aktiv zur Entwicklung von Blockchain-basierten Geschäftsmodellen, sowie deren technischer Umsetzung. Neben seiner Tätigkeit als Berater forscht er aktiv zum Thema Krypto-Marktmanipulation und Markteffizienz.

Dr. Francesco Pisani ist seit 2015 für EY tätig. Er ist EY EMEIA Deputy Startup Leader, Co-Initiator der EY Start-up Academy und Gastdozent an verschiedenen Hochschulen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Geschäftsmodelle und Innovationen sowie Preisstrategien und Partnerschaften.

PKV vs. GKV – was ist für Selbstständige die bessere Wahl?

Gesetzlich oder privat krankenversichern? Diese Frage treibt Selbstständige häufig um. PKV und GSK - beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Wir geben Entscheidungshilfen.

Drei Personengruppen dürfen hierzulande unabhängig vom Einkommen frei entscheiden, ob sie sich lieber gesetzlich oder privat krankenversichern: Beamte, Studenten und Selbstständige. Gerade Letztere – ob Unternehmer oder Freiberufler – haben den wirtschaftlichen Hintergrund, um Kosten und Nutzen von GKV und PKV kühl abzuwägen. Doch was ist die beste Wahl, wenn man alle Faktoren berücksichtigt?

Die PKV: Auf den ersten Blick alles super

Gerade junge Gründer, deren Gewinn sich schnell steigert, ärgern sich oft über die hohen Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung. Noch unangenehmer wird es, wenn die GKV aufgrund verbesserter Einkommensverhältnisse Nachzahlungen fordert. Da wirken die Konditionen der privaten Krankenversicherung auf den ersten Blick wie der bessere Deal: Hier können sich junge und gesunde Selbstständige günstiger versichern und erhalten Zugang zu besseren Leistungen, wie z.B. Einbettzimmer im Krankenhaus oder eine schnellere Terminvergabe.

Pluspunkt: Beitragsberechnung mit Gestaltungsmöglichkeiten

Anders als die GKV ermittelt die PKV die Versichertenbeiträge nicht nach dem Einkommen, sondern in Bezug auf das Alter und das persönliche Gesundheitsrisiko. Aus diesem Grund kann sich ein 35-Jähriger ohne Vorerkrankungen privat für 325 bis 425 Euro im Monat bei den privaten Anbietern versichern, während der Spitzensatz für Gutverdiener in der GKV aktuell 769,16 Euro beträgt. Zudem gibt es in der PKV die Möglichkeit, durch eine höhere Selbstbeteiligung den Beitrag zu senken, bzw. Erstattungen zu bekommen, wenn eine gewisse Zeit lang keine Leistung in Anspruch genommen wurde.

Minuspunkt: Höhere Beiträge bei steigendem Alter und Anbieterwechsel

Private Versicherungen bilden für ihre Mitglieder in jungen Jahren Altersrückstellungen, die eine kostenintensivere Behandlung im Alter abfedern sollen. Der Nachteil: Wird die Versicherung gewechselt, lassen sich die Altersrückstellungen nur bedingt mitnehmen. Offiziell erhöht die PKV ihre Beiträge nicht aufgrund des steigenden Lebensalters eines Versicherten, doch sie nimmt eine jährliche Beitragsanpassung vor. Für 2022 beträgt die Anpassung im Durchschnitt 4,1 Prozent – sie schwankt je nach Anbieter zwischen 3,5 und 11 Prozent. Wechselt man im Verlauf eines Lebens zu einem günstigeren privaten Versicherer, nimmt dieser eine erneute Risikobewertung vor. Zu diesem Zeitpunkt können bestehende Grunderkrankungen und das höhere Alter die Beiträge empfindlich erhöhen.

Die GKV: teurer, aber kalkulierbarer

Wer gut verdient, ärgert sich zuweilen über den hohen Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung – immerhin sind dafür aktuell 14,6 Prozent des Einkommens angesetzt. Inklusive des nach Anbieter divergierenden Zusatzbeitrages kann sich der Krankenkassenbeitrag auf 17 Prozent des Gehalts erhöhen. Auch bei Selbstständigen ist der monatliche Gewinn ausschlaggebend für die Beitragshöhe. Sie zahlen jedoch ab einem Einkommen über 4837,50 pro Monat unveränderlich den Höchstsatz von rund 770 Euro.

Vor- und Nachteile der GKV für Selbstständige

Auf den ersten Blick erscheint die gesetzliche Krankenversicherung jungen Gutverdienern teuer, wenn man sie mit den Beiträgen der PKV vergleicht. Der Vorteil: Die Beiträge steigen mit den Jahren längst nicht so stark an und sind gut kalkulierbar. Außerdem bringt der Wechsel zwischen den gesetzlichen Anbietern keine Beitragsanpassungen mit sich – im Gegenteil: Wer in eine Kasse mit niedrigerem Zusatzbeitrag wechseln will, kann das mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten tun, ohne Nachteile zu erwarten.

Es hängt auch von der eigenen Persönlichkeit ab

Die Wahl der Krankenversicherung hängt stark von der persönlichen Risiko-Affinität ab. Wer überzeugt davon ist, lange gesund zu bleiben und gleichzeitig privat hohe Beträge für die Altersvorsorge und gesundheitliche Absicherung zurücklegt, der spart in jungen Jahren viel, wenn er sich privat versichert. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten sicherheitsbewussten Menschen eine finanzielle Planbarkeit, die erst einmal mehr kostet. Gleichzeitig kann die GKV hohe Volatilität im Einkommen eines Selbstständigen besser abfedern; schließlich lassen sich die Beiträge bei Gewinneinbrüchen durch Vorlage des Einkommenssteuervorauszahlungsbescheids kurzfristig nach unten anpassen.

Fazit: Viele Selbstständige wählen die PKV

Wer die (Versicherungs-)Wahl hat, hat die Qual – doch das kluge Abwägen kann sich im individuellen Fall auszahlen. Entweder in Form gesparter Kosten durch die PKV-Beiträge im Vermeiden finanzieller Risiken durch die GKV-Mitgliedschaft. Welche der beiden Versicherungsarten am Ende besser geeignet ist, hängt stark von der eigenen Persönlichkeit sowie den individuellen Umständen ab. Wer alle Aspekte einkalkuliert, findet am Ende genau die Krankenversicherung, die voll und ganz auf die eigenen Bedürfnisse passt.

Geldanlagen in der Krise – Bitcoin, Aktien oder doch die gute alte Socke?

Die Zeiten, in denen man mit hohen Zinsen bei der Bank gute Renditen erzielen konnte, sind schon lange vorbei. Doch welche Alternativen sind sinnvoll?

Corona hat vieles in unserem täglichen Leben und in der Wirtschaft verändert. Wegen der Nullzinsen lohnt sich der Besuch einer Bank nicht mehr. Man riskiert sogar Verluste, wenn man sein Geld auf dem Konto liegen lässt. Denn die Inflation verschlingt Geldanlagen buchstäblich. Trotz der Krise tut sich jedoch an den Aktienmärkten viel. Auch ETFs und Kryptos bieten sich da als Möglichkeit, das eigene Geld in Krisenzeiten zu retten.

Anlegen bei der Bank

Die Zeiten, in denen man mit hohen Zinsen bei der Bank gute Renditen machen konnte, sind schon lange vorbei. Eine ganze Generation ist bereits aufgewachsen, ohne überhaupt zu wissen, was ein Sparbuch oder üppige Zinsen sind. Inzwischen sieht die Situation bezüglich Anlagen bei der Bank wirklich düster aus. Man bekommt für seine Investition kaum Zinsen. Bei den meisten Banken liegen die Werte zwischen 0,0 % und 0,1 %. Dementsprechend kann man der Inflation mit Sparzinsen nicht mehr entgegenwirken. Aber es kommt noch schlimmer. Manche Banken verlangen bereits Negativzinsen. Eine Bankanlage wird Ihnen somit in die Kasse greifen.

Investieren in Aktien

Aktienmärkte – das war vor einigen Jahren nur ein Revier für professionelle Händler. Die Corona-Krise hat hier jedoch für einen Wandel gesorgt und immer mehr Privatanleger wagen die neue Form der Investition. Trotz Einbruch der Wirtschaft boomen die Aktienmärkte regelrecht und das hat seinen Grund. Bewirkt haben den positiven Trend bei den Aktien die Staatshilfen für die Wirtschaft. Deshalb drängt das Geld buchstäblich an die Börse. Man muss dabei vom Aktienhandel nicht unbedingt etwas verstehen oder ein zu großes Risiko eingehen. Denn Privatanlegern werden Aktienfonds angeboten. Solche findet man zum Beispiel in den Filialbanken. Da man dabei in mehrere Aktien aus aller Welt oder aus bestimmten Branchen investiert, sind solche Anlagen risikoärmer.

Kryptowährung

Was als eine Möglichkeit begonnen hat, das Monopol der Banken zu umgehen und einfache, anonyme und kostengünstige Zahlungen abzuwickeln, ist auf dem Weg, die Welt der Finanzen auf den Kopf zu stellen. Das digitale Geld, das nur im Netzwerk in Form von Datensätzen existiert, droht inzwischen, den uns gut bekannten Fiat-Währungen, wie US-Dollar und Euro, komplett den Wind aus den Segeln zu nehmen. Was jedoch die Anlage in den begehrten Bitcoin und Co. angeht, sind sich die Experten nicht einig. Viele raten wegen der großen Kurssprünge auf diesem volatilen Markt von einer Investition in Kryptowährungen ab. Allerdings geht auch hier der Trend nach oben, sodass man bei einer langfristigen Anlage profitieren kann. Man darf sich von momentanen Kursschwankungen nur keine Angst einjagen lassen und sollte die dauerhaft positive Kursentwicklung im Auge behalten.

ETFs

Die Abkürzung steht für Exchange Traded Funds – Indexfonds, die an der Börse gehandelt werden. ETFs sind meistens an sogenannte Benchmarks gebunden. Das Risiko wird davon bestimmt, wie breit diese Benchmarks gestreut sind. Orientieren sich ETFs zum Beispiel am Deutschen Aktienindex (DAX), ist das Risiko deutlich geringer als bei einem Fond, der nur Aktien in einem Wirtschaftszweig abbildet. Am besten investiert man sein Geld in ETFs, die weltweite Indizes, wie den „MSCI World“ oder den „MSCI All Countries World Index“, widerspiegeln. Hier profitiert man von mehreren tausend Aktien von Unternehmen aus der ganzen Welt. Der Rückgang einiger Aktien wird dabei durch den Anstieg anderer ausgeglichen.

Fazit

Wer nach einem sicheren Hafen für sein hart verdientes Geld sucht, muss die Geldscheine heutzutage nicht mehr in Socken oder unter der Matratze horten. Denn sicher werden sie dort kaum sein, selbst wenn man sein Zuhause in eine Festung umbaut. Außerdem würde die Inflation dem Vermögen in diesem Falle den letzten Schlag versetzen. Anlagen in Aktien, Indexfonds oder gar in Kryptowährungen, die heutzutage in aller Munde sind, bieten hingegen eine Möglichkeit, auch in Krisenzeiten gut zu verdienen. Selbstverständlich gibt es hierbei keine Garantie auf Gewinne. Viele vergleichen Geldanlagen während der Krise deshalb mit reinem Glücksspiel, das dem in einem Online Casino gleicht.

Kryptowährung kaufen – das sind die Optionen

Es gibt mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten, Kryptowährung sicher und unkompliziert zu kaufen. Das Jahr 2022 wird sicherlich viel zu bieten haben, wenn es um das Thema Krypto geht – daher gilt: Jetzt gut informiert sein.

Digitales Geld findet in der aktuellen Zeit immer mehr Anklang in der breiten Gesellschaft. Der große Boom der Kryptowährungen begann vor rund vier Jahren und zeigt seitdem eine regelmäßige Wertsteigerung. Zwar sind die Kurse nach wie vor hoch volatil, doch betrachtet man das Große und Ganze, können vor allem die etablierten Währungen auf eine erfolgreiche Vergangenheit blicken.

Durch die ständige Präsenz in den Medien ist das Thema nicht mehr nur Finanzexperten vorbehalten. So wachsen das Verständnis und die Aufmerksamkeit rund um das digitale Geld bei einer Vielzahl an Leuten. Dieses gestiegene Interesse ist ein entscheidender Faktor für den positiven Verlauf der Krypto-Kurse. So wird für die Investition in den Markt für Unternehmen und Privatpersonen immer wichtiger. Fachleute gehen davon aus, dass vor allem begrenzte Krypto-Ressourcen wie der Bitcoin, eine ähnlich sinnvolle Wertanlage sind, wie beispielsweise Gold.

Fest steht, dass der Krypto-Markt weiterhin kontinuierlich wächst. Das liegt neben der Funktion als Geldanlage oder Zahlungsmittel auch an weiteren Anwendungsgebieten, die auf der Blockchain-Technologie basieren. Hier ist vor allem Ethereum gefragt, ein Blockchain-Protokoll mit der eigenen Währung Ether. Hier werden Smart Contracts genutzt, die automatisch gültig werden, sobald alle im Code platzierten Voraussetzungen erfüllt sind. Auch Nun-Fungible Token (NFT) machen sich ebenjene Technologie zunutze, genau wie das Feld der Decentralized Finance (DeFi). Durch die vielen Applikationen konnte Ethereum im vergangenen Jahr rasant zum Marktführer Bitcoin aufholen und hat Potenzial, die Spitzenposition 2022 einzunehmen.

All diese Entwicklungen zeigen, dass Kryptowährungen immer mehr in den Mittelpunkt der Finanz- und Technikwelt rücken. Interessenten sehen im digitalen Geld einen großen Reiz, der auch für Privatpersonen immer zugänglicher wird. Daher lohnt sich ein Blick auf die Optionen, die sich bieten, sollte man mit dem Gedanken spielen, Kryptowährungen zu erwerben.

PayPal

Für Geduldige hierzulande gibt es eine Möglichkeit, die sich höchstwahrscheinlich noch in diesem Jahr ergeben wird. So hat der Marktführer für Online-Zahlungsdienste PayPal im vergangenen Jahr ihre überarbeitete App vorgestellt. Diese fokussiert sich vor allem auf das Thema Krypto. Seit Anfang 2021 können User aus den USA bereits mit ihrem eWallet und Kryptowährungen bezahlen oder Bitcoins mit PayPal kaufen. Während das Vereinigte Königreich ebenfalls bereits im letzten Jahr die neuen Funktionen erhalten hat, müssen Deutschland und weitere europäische Länder noch etwas warten.

PayPal überzeugt mit einem hohen Sicherheitsstandard und intuitiver Handhabung, was es bei seinen Kunden so beliebt macht. Der Krypto-Handel über das Unternehmen wird sicherlich ein attraktives Vorhaben für Interessenten. Neben Bitcoin sollen auch Ethereum und Litecoin in das System integriert werden. Außerdem interessant ist, dass PayPal an einer eigenen Währung, dem PayPal Coin arbeitet. Der Konzern bestätigte bereits die Spekulationen und wird in den nächsten Wochen und Monaten mehr Informationen preisgeben.

Broker und Börsen

Broker und Börsen gehören zu den beliebtesten Methoden, um in der Krypto-Welt das Handeln zu beginnen. Im Vergleich zu einigen anderen Optionen werden hier tatsächliche Bestände an Bitcoin und Co. gekauft. Das bedeutet, dass nicht nur auf den Verlauf der Kurse spekuliert wird. Wer in diesem Fall Kryptowährungen kauft, hat die Möglichkeit die Coins auf ein Wallet zu transferieren und damit Zahlungen oder andere Transaktionen zu tätigen. Bei einer Börse wird der Handel direkt zwischen der Börse selbst und dem Käufer abgewickelt.

Im Gegensatz dazu gibt es außerdem Marktplätze, die schlichtweg als Plattform fungieren. Dort werden lediglich Käufer und Verkäufer zusammengebracht, um anschließend selbstständig über den Deal zu entscheiden. Es gibt eine ganze Bandbreite an Börsen und Marktplätzen, die für jeden Trader eine passende Option bereithalten. Hier lohnt sich der Vergleich, denn die Kurse der Kryptowährungen können sich teilweise stark unterscheiden.

Nutzt man einen Broker, ändern sich die Voraussetzungen für den Handel. Prinzipiell stellt der Broker nämlich nur den Zugang zum Krypto-Markt dar. So kann dieser die digitalen Gelder verwahren und zu Investitionszwecken nutzen, eine Übertragung auf ein Wallet ist allerdings nicht möglich. Auch hier ist ein Vergleich enorm sinnvoll. Vom Angebot der Coins über die Einzahlungsoptionen bis hinzu den Gebühren gibt es große Unterschiede und je nach persönlicher Situation sollte man diese Aspekte gut abwägen.

Exchange Traded Product (ETP)

Exchange Traded Products beschreiben Wertpapiere, die an der Börse gehandelt werden und stellen eine Überkategorie dar, in die beispielsweise auch Exchange Traded Funds (ETFs) fallen. Auch für Bitcoin gibt es entsprechende ETPs, die den Handel der Kryptowährung erlauben. Dabei sind die digitalen Gelder rein als Anlage- beziehungsweise Spekulationsobjekt zu sehen, denn ähnlich wie bei Brokern lässt sich der Bestand nicht in ein Wallet transferieren. Teilweise bieten Trader Devisen in Form von Kryptowährung an, der Standard ist es allerdings definitiv nicht.

Wer diese Option wählt, verfolgt eine ähnliche Herangehensweise wie bei Aktien, da das Kapital mittel- bis langfristig zur Vermehrung angelegt wird, in der Hoffnung an der Wertentwicklung von Krypto teilzuhaben.

Es gibt mittlerweile also zahlreiche Möglichkeiten, Kryptowährung sicher und unkompliziert zu kaufen. Weitere Optionen wie Differenzkontrakte eigenen sich für erfahrene Trader, da in diesem Fall lediglich auf den Kursverlauf gewettet wird. Das Jahr 2022 hat sicherlich wieder einmal viel zu bieten, wenn es um das Thema Krypto geht. Wie sich der Markt entwickeln wird, wird die Zukunft zeigen. Erste Indikatoren sprechen für ein erfolgreiches Jahr.

Virtuelle Mitarbeiterkapitalbeteiligungen (VSOP) für Start-ups

Neue Standardverträge für virtuelle Mitarbeiterkapitalbeteiligungen „VSOP” (Virtual Stock Options) sollen für Start-ups konkrete Starthilfe in der Gründungs- und Wachstumsphase geben.

Das German Standards Setting Institute (GESSI), ein Joint Venture von Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND) und dem Startup-Verband, bietet ab sofort Standardverträge zu virtuellen Mitarbeiterkapitalbeteiligungen, den sog. Virtual Stock Options (VSOP). Mit den Standardverträgen soll für Start-ups konkrete Starthilfe in der Gründungs- und Wachstumsphase geschaffen werden.

Mitarbeiterbeteiligungen sind für Start-ups erfolgskritisch

„Mitarbeiterbeteiligungen sind für Start-ups erfolgskritisch, denn sie machen junge Unternehmen als Arbeitgeber*innen attraktiver. Deutsche Start-ups befinden sich im globalen “war for talents” und sind auf hochqualifizierte Mitarbeiter*innen angewiesen, um den Wachstumspfad erfolgreich zu bestreiten”, so Christoph J. Stresing, Geschäftsführer des Startup-Verbands. Im Vergleich zu Großkonzernen und dem Mittelstand sei der Arbeitsplatz bei Start-ups unsicherer und das Gehalt tendenziell niedriger – Mitarbeiterbeteiligungen würden diesen systemischen Nachteil reduzieren.

Mitarbeiterbeteiligung sind ein wichtiges Finanzierungskriterium

„Für Business Angels und andere Investor*innen ist ein geplantes oder implementiertes Programm zur Mitarbeiterbeteiligung daher ein wichtiges Finanzierungskriterium“, sagt Dr. Roland Kirchhof, Vorstand von Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND).

Virtuelle Anteilsoptionen: gängigste Lösung, um Mitarbeitende am Unternehmen zu beteiligen

„Auch wenn virtuelle Anteilsoptionen im internationalen Vergleich eine absolute Ausnahme darstellen, so bleiben sie in Deutschland nach wie vor die gängigste Lösung, um Mitarbeitende am Unternehmen zu beteiligen. Umso wichtiger sind für die Marktteilnehmer verlässliche Standardverträge für virtuelle Mitarbeiterkapitalbeteiligungen (VSOP/Virtual Stock Options), bis sich die gesellschaftsrechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen für echte Equity-Beteiligungen auch hierzulande nachhaltig verbessern", sagen Dr. Jens Wenzel und Dr. Matthias Scheifele, Partner von Hengeler Mueller.

Nachholbedarf in Deutschland in Sachen Mitarbeiterbeteiligungen

Virtuelle Optionen sind aktuell in Deutschland die gängigste Lösung, um Mitarbeitende am Unternehmen zu beteiligen. Die mit dem zum 01. Juli 2021 in Kraft getretenen Fondsstandortgesetz steuerlichen Änderungen reichen nicht aus, um Deutschland in puncto Mitarbeiterbeteiligungen international konkurrenzfähig zu machen. Daher sind die von der Ampelkoalition in Aussicht gestellten Nachbesserungen von größter Bedeutung für den Start-up-Standort Deutschland. Im internationalen Vergleich belegt Deutschland laut der „Rewarding Talent”-Studie von Index Ventures aktuell zusammen mit Belgien den letzten Platz.

Die neuen GESSI-Dokumente stehen hier zum kostenlosen Download bereit.

Finanzplanung und Budgetierung: Vorteile und passende Software

Ein Start-up zum Erfolg zu führen, ist keine leichte Aufgabe: Neben einer spannenden Geschäftsidee und den nötigen Mitteln zur Umsetzung ist auch die Planung ein essenzieller Teil des Managements eines jungen Unternehmens. Dazu gehört vor allem der finanzielle Aspekt, denn eine kluge und durchdachte Budgetierung ist der Grundpfeiler für den Erfolg eines Start-ups.

Warum ist die Finanzplanung für ein Start-up so wichtig?

Eine Finanzplanung ist aus verschiedenen Blickpunkten essenziell für junge Unternehmen. So dient der Finanzplan zunächst dem eigenen Blick über die finanziellen Mittel und die anstehenden Ausgaben. Das hilft vor allem dabei, zukunftsorientiert zu agieren: Wer eine ausgeklügelte Finanzplanung zum Beispiel für das folgende halbe Jahr vorliegen hat, kann etwa verschiedene Einflussfaktoren und deren Auswirkungen auf den eigenen Umsatz berechnen. Zusätzlich gibt eine solche Analyse auch Planungssicherheit bei Ausgaben wie größeren Anschaffungen.

Doch auch extern bietet die Finanzplanung Vorteile. Viele Start-ups sind gerade zu Beginn auf Investitionen angewiesen. In den meisten Fällen werden Investoren zur finanziellen Unterstützung gewonnen, indem ein detaillierter Businessplan über Zustand, Ziele und Vision des Start-ups vorgelegt wird. Teil dieses Businessplans ist im Idealfall auch eine Finanzplanung, die den potenziellen Investor*innen die finanzielle Gesundheit des Unternehmens zeigt und gleichzeitig beweist, dass sich die Gründer*innen konkret mit der Budgetierung auseinandergesetzt haben.

Was versteht man unter Budgetierung?

Was aber versteht man konkret unter dem Begriff Budgetierung? Bei der Budgetierung werden in einem festgelegten Zeitraum - in der Regel von wenigen Monaten bis zu einem Jahr - Budgets identifiziert, festgelegt und geprüft. Bei langfristigen Budgetierungen werden diese Maßnahmen für bis zu 10 Jahre in die Zukunft umgesetzt. Der Budgetplan besteht in beiden Fällen aus verschiedenen Bestandteilen, die sich unter anderem an Material, Investitionen, Umsätze oder Produktion richten. Ob die gesetzten Ziele eingehalten werden, wird durch das Controlling überprüft.

Eine konkrete Budgetierung hat dabei einige wichtige Vorteile. So können die Mitarbeitenden durch diese Maßnahmen angespornt werden, festgelegte Leistungsziele zu erreichen. Zudem gibt es mit der Budgetierung einen übersichtlichen Blick auf die Finanzen des Unternehmens. Als Folge können Unternehmer*innen kurzfristig einschreiten, falls die Zahlen unter beziehungsweise über die gesetzte Marke fallen.

Die wichtigsten Vorteile einer Finanzplanungssoftware

Wer die Finanzplanung übernehmen möchte, hat mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Der traditionelle Weg verläuft über klassische Tabellenprogramme wie Excel - die Daten werden hier händisch eingetragen und überprüft. Diese Form der Finanzplanung ist allerdings häufig unübersichtlich und kostet dabei recht viel Zeit.

Mittlerweile sind alternativ auch zahlreiche Softwares zur Finanzplanung verfügbar. Diese zeigen vor allem im Vergleich zu der veralteten Finanzplanung ihre Vorteile: Durch Diagramme und Grafiken werden die eigenen Finanzen sowie die wichtigsten Daten übersichtlich dargestellt. Die Planung kann dabei nach individuellen Vorstellungen zum Beispiel monatlich, jedes Quartal oder jedes Jahr erstellt werden. Zudem sind in solchen Softwares Hochrechnungen, Liquiditätsrechnungen und eine Datenübernahme aus Excel integriert - damit gelingt der Umstieg auf die Software ganz leicht und problemlos.

Nicht zuletzt überzeugen moderne Softwares zur Finanzplanung durch ihre Sicherheit. So ist die Software LucaNet etwa mehrmals von der BARC Planning Survey 21 ausgezeichnet und überzeugte hier unter anderem in den Bereichen Business Value und Project Success.

Die Finanzierungslandschaft muss an Fahrt aufnehmen

Gast-Kommentar von Timo Bey, geschäftsführender Gesellschafter von Startupfinanzen.de, zum Thema Unternehmensfinanzierung von Startups via Venture Capital.

Ich bin Betriebswirt mit einer Spezialisierung im Bereich M&A, Sanierungs- und Insolvenzmanagement und habe zuvor praktische Erfahrungen als Head of Finance, Controlling & HR in einem Startup sowie im Investmentbanking im Bereich M&A, Corporate Finance, Distressed Advisory und Equity Capital Markets und in der Unternehmensberatung gesammelt. Als Geschäftsführender Gesellschafter von Startupfinanzen.de unterstütze ich mit meinem Team Startups rund um das Thema der Unternehmensfinanzen. Hier supporten wir z.B. bei anstehenden Finanzierungsrunden, erstellen Finanzplanungen oder Unternehmensbewertungen. Aber auch das Tagesgeschäft begleiten wir etwa als CFO. In meiner Freizeit bin ich Mentor eines Startup-Accelerators und einer gemeinnützigen Organisation, die junge Menschen mit schwierigen Startbedingungen unterstützt.“

„Es braucht mehr Kapital“

In vielen aktuellen Nachrichtenmeldungen und Artikeln lesen wir von florierenden Investitionen in Startups. Aber stimmt das? Naja, für einige bestimmt. Leider kommt das Geld aber nicht überall an. Dadurch kommt es zu einer ungleichen Verteilung, die man grob in drei Problemfelder aufteilen kann, die ich im Folgenden weiter beleuchten möchte:

So steigen Investitionen zwar in ihren Volumina, jedoch nicht in ihrer absoluten Anzahl. Genauer erhalten weniger Startups mehr Geld in einzelnen Finanzierungsrunden, wodurch das Volumen von Venture Capital im Absoluten steigt. Relativ betrachtet, sinkt die Anzahl einzelner Finanzierungsrunden. Dadurch sind besonders frühphasige Startups von einer Finanzierungslücke betroffen. Diese Lücke wird im „Startup-Lebenszyklus“ als die sogenannte „Valley of Death“ bezeichnet (siehe: https://www.startplatz.de/was-ist-ein-startup-definition/).

Die Finanzierungslandschaft für Startups in Deutschland

Um das Missverhältnis der Investitionen in Startups näher zu beleuchten, gehe ich nachfolgend auf die Finanzierungslandschaft für Startups in Deutschland ein:

Nach einer eigenen Auswertung der letzten sechs Jahre (2015 – 2020) des DSM (Der Deutsche Startup Monitor ist eine jährliche Onlinebefragung von Startups, in welcher Unternehmen, die jünger als 10 Jahre sind, untersucht werden) etwa, kann man klar erkennen, dass die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit von Venture Capital besonders hoch ist.

Exemplarisch bevorzugen 42,3 % der Startups eine Finanzierung durch Venture Capital und nur 18,6 % der Startups haben eine erhalten.

Ein weiterer Trend verstärk dieses Ungleichgewicht noch weiter. So kann man die ungleiche Verteilung nicht nur am Lebenszyklus eines Startups festmachen, sondern es spielen anscheinend auch geografische Faktoren eine gewichtige Rolle. Startups außerhalb der Finanzierungshotspots wie Berlin oder München haben es meist schwerer an Finanzierungen zu kommen.

Selbst unter den beiden Spitzenreitern klafft eine große Kluft. Zahlen der Unternehmensberatung EY zeigen, dass in der ersten Jahreshälfte 2021 Unternehmen aus Berlin mit 4,1 Mrd. Euro fast 70 % mehr Geld einsammeln konnten als Startups aus München.

Problemfeld: ungleiche Verteilung von Venture Capital und Co. zw. Gründer und Gründerinnen

Das letzte Problemfeld ist die ungleiche soziodemografische Verteilung von Venture Capital und ähnlichen Finanzierungsarten. Als Beispiel ist hier die ungleiche Verteilung von Finanzierungsmöglichkeiten zwischen männlichen Gründern und weiblichen Gründerinnen aufzuführen.

So haben laut Female Founders Monitor nur 5,2% der Frauen-Teams eine Finanzierung von 1 Mio. € oder mehr erhalten. Im Vergleich schafften Männer-Teams diese Marke mit einem Anteil von 27,8 %.

Obwohl die Probleme von Female Foundern vielschichtig sind, Stichwort geringer Anteil der Gründerinnen, so erkennt man dennoch eine ungleiche Verteilung des Finanzierungsangebotes zwischen Mann und Frau.

Diese Maßnahmen sind jetzt zu ergreifen

Ich glaube, dass die vorherrschenden Gegebenheiten das Potential, das von vielen Startups ausgehen könnte, systematisch nicht zur Entfaltung kommen lassen. Damit die Potentiale besser zum Tragen kommen und die Finanzierungslandschaft an Fahrt aufnimmt, schlage ich Folgendes vor:

  • Incentivierung des Mittelstands, sich an frühphasigen Startups zu beteiligen.
  • Bereitstellung von Know-how, Coaching und einem Netzwerk - zielgerichtet an weibliche Gründerinnen.
  • Professioneller Brückenbau zwischen den einzelnen Bundesländern und ausländischen Investoren.
  • Aufbau besserer Organisationsstrukturen von staatlichen und halbstaatlichen Fonds mit Expertengremien mit Nähe zu Startups.
  • Öffentliche Workshops und Weiterbildungsprogramme für Business Angels (z.B. Schärfen des Investitionsfokus).
  • Ausbau von Hubs und Acceleratoren.
  • Transparenz der Investitions- und Finanzierungslandschaft für Startups.

Der Autor Timo Bey ist geschäftsführender Gesellschafter von Startupfinanzen.de sowie Sprecher für das Ressort NRWenture von NRWalley e.V., das sich für bessere Finanzierungsmöglichkeiten für Startups einsetzt.

Musterdepot – So gelingt der sichere Einstieg ins Trading

Viele Menschen suchen nach einem Einstieg ins Trading. Ein Musterdepot bietet hierfür die perfekte Gelegenheit, um ohne Kosten und ohne Risiko herauszufinden, wie Trading funktioniert und was es dabei zu beachten gilt.

Die Aktienmärkte sind eine sehr gute Möglichkeit, um seine Ersparnisse gewinnbringend anzulegen. Denn auf dem Tagesgeldkonto oder auf Festgeldkonten gibt es nur noch sehr niedrige oder gar keine Zinsen, weshalb die Aktienmärkte als Alternative zunehmend attraktiv werden. Allerdings sollte man natürlich nicht einfach mit einer Investition in Aktien oder Fonds anfangen, ohne sich vorher zu informieren. Denn Einsteiger machen häufig Fehler, die sich mit ein wenig Vorbereitung leicht vermeiden lassen.
Deshalb bieten viele Broker ihren Kunden ein kostenloses Musterdepot an. Ein Musterdepot verfügt über die gleichen Funktionen wie ein echtes Depot. Allerdings wird im Musterdepot kein echtes Geld verwendet. Der Nutzer des Musterdepots erhält also die Möglichkeit, die Märkte und die Handelsplattform kennenzulernen, ohne dafür sein eigenes Geld zu riskieren. In diesem Artikel möchten wir uns ein wenig genauer mit dem Thema Musterdepot beschäftigen und den Lesern zeigen, wie sie solch ein Angebot optimal zu ihrem eigenen Vorteil nutzen können.


Das richtige Musterdepot finden

Wer im Internet nach einem Musterdepot sucht, der wird dort ausgesprochen viele Angebote von den unterschiedlichsten Brokern finden. Man sollte sich als Nutzer aber nicht einfach für das erstbeste Angebot entscheiden. Denn ein Musterdepot sollte nicht nur genutzt werden, um die Märkte kennenzulernen und die eigenen Fähigkeiten auf die Probe zu stellen. Es ist auch dafür gedacht, die Trading-Plattform des jeweiligen Anbieters kennenzulernen. Denn diese bieten ihren Nutzern in der Regel sehr viele Möglichkeiten. Wer das Potenzial vollständig nutzen möchte, der muss sich also erst einmal einarbeiten. Und damit man sich diese Arbeit nicht mehrfach bei unterschiedlichen Anbietern machen muss, ist es sinnvoll, das Musterdepot direkt bei einem guten Broker zu eröffnen. Denn wenn das Musterdepot gefällt und man sein eigenes Geld investieren möchte, dann braucht man sich nicht noch einmal einarbeiten. Ein sehr guter Anbieter für Musterdepots ist Guidants. Dort kann man sich ganz einfach ein Musterdepot erstellen, um sich ein wenig an der Börse auszuprobieren. Und im Anschluss an die Nutzung des Musterdepots kann man dort dann auch direkt ein richtiges Depot eröffnen, um in Aktien von Unternehmen wie Tesla oder Apple zu investieren.

Mit einem Musterdepot die Märkte kennenlernen

Wegen der niedrigen Zinsen werden Aktien als Form der Geldanlage immer attraktiver. Denn Aktien sind eine sehr einfache Möglichkeit, um Unternehmensanteile zu erwerben. Wer in nicht börsennotierte Start-ups investieren möchte, der muss dafür ausgesprochen viel Aufwand betreiben. Doch der Kauf von Aktien ist in wenigen Sekunden und in der Regel mit überschaubaren Gebühren erledigt. Und mit einem Musterdepot kann man genau das erst einmal unverbindlich ausprobieren. Wer noch nie in Aktien oder Fonds investiert hat, der wird vor dem Kauf seiner Aktie vermutlich ein wenig aufgeregt sein. Denn man investiert sein hart verdientes Geld und hat selbst keine Möglichkeit, um die Performance des jeweiligen Aktienkurses zu beeinflussen. Doch mit einem Musterdepot kann man die Aufregung und die damit verbundenen Unsicherheiten bereits im Vorfeld abbauen. Denn es ist wirklich nicht schwer, sobald man es einmal ausprobiert hat. Und wenn man schon einmal in einem authentischen Musterdepot gehandelt hat, dann wird man das Setzen von Limits und andere wichtige Dinge nicht mehr vergessen. Allerdings gibt es auch einige Dinge, die man in einem Musterdepot nicht erproben kann. Dazu gehört beispielsweise die Besteuerung von Dividenden, die man als Aktionär eines Unternehmens erhält. Hier ist es sinnvoll, wenn man sich bereits vor den ersten Käufen informiert. Denn so kann man seine Strategie genau an die Gegebenheiten anpassen und sicherstellen, dass man keine Aktien erwirbt, bei denen eine unnötig hohe steuerliche Belastung anfällt. So steigert man dann die eigene Rendite und spart sich möglicherweise auch noch lästige Bürokratie.

Die Möglichkeiten der Trading-Software mit einem Musterdepot ergründen

Viele Menschen nutzen die Möglichkeiten ihrer Trading-Software nicht einmal ansatzweise aus. Das ist ausgesprochen ärgerlich, denn es gibt je nach Anbieter zahlreiche Funktionen, mit denen man in Zukunft spürbar einfacher handeln kann. Dazu gehört beispielsweise eine Benachrichtigungsfunktion für den Fall, dass ein Kurs eine bestimmte Schwelle über- oder unterschreitet. Darüber hinaus bieten die Betreiber der jeweiligen Plattformen ihren Nutzern sehr viele Funktionen, um eine Analyse von verschiedenen Unternehmen und den zugehörigen Kursen durchzuführen. So kann man beispielsweise die Performance verschiedener Unternehmen miteinander vergleichen und herausfinden, wie sich die unterschiedlichen Unternehmen aus einer Branche unterscheiden.

Fazit: Ein Musterdepot bietet den perfekten Einstieg in die Welt des Tradings

Viele Menschen suchen nach einem Einstieg im Bereich Trading. Doch sie möchten nicht direkt eigenes Geld investieren, bevor sie mit den Abläufen vertraut sind. In solch einem Fall ist ein Musterdepot wirklich die perfekte Lösung. Denn so kann man ohne Kosten und ohne jegliches Risiko herausfinden, wie Trading eigentlich funktioniert und was es als Nutzer zu beachten gilt. Die Suche nach dem passenden Anbieter sollte man in diesem Zusammenhang gewissenhaft betreiben. Denn viele Nutzer eröffnen später ihr richtiges Depot bei dem Anbieter, bei dem sie sich vorher mit einem Musterdepot ausprobiert haben. Deshalb kann es nicht schaden, wenn man sich bereits im Vorfeld über die Gebührenstruktur, den Service und weitere wichtige Eckdaten des Anbieters informiert. Denn dann steht einem erfolgreichen Einstieg ins Trading nichts mehr im Weg.

Negativzinsen der Banken? Das sind mögliche Investitionen!

Reichlich Sparfüchse haben 2021 einen riesigen Schock bekommen, denn eine Vielzahl an Banken haben die Negativzinsen in ihr System integriert. Was das konkret bedeutet und vor allem, wie du dein gespartes Geld nun investieren kannst, um die Negativzinsen zu umgehen, erfährst du hier!

Was bedeutet es, wenn die Banken Negativzinsen veranschlagen?

Damals warben die Banken noch mit Zinsen, die wir bekommen, wen wir ein Sparkonto bei ihnen eröffnen. Hierbei war es Ziel möglichst viel Geld für Notfälle, als Altersvorsorge und auch für die Zinsen zu sparen, um so in jeglichen Situationen abgesichert zu sein. Dies scheint nun allerdings nach hinten losgegangen zu sein, denn wurde so viel Geld in Deutschland gespart, das es die Banken belastet. Um dies zu vermeiden und die aufkommenden Kosten zu decken, wurden die sogenannten Negativzinsen etabliert. Statt nun mit der Zeit Geld durch die Zinsen zu verdienen, musst du tatsächlich draufzahlen!

Du zahlst im Prinzip Geld um zu sparen! Dies ist verständlicherweise ein großer Schock für viele Menschen, die ihr ganzes Leben lang gespart haben und nun plötzlich zahlen sollen. Der Freibetrag, heißt der Betrag, bei dem noch keine Negativzinsen berechnet werden, variiert je nach Bank. Beispielsweise kannst du bei der Deutschen Bank und bei der Commerzbank bis zu 100.000 sparen, doch der Betrag danach wird mit -0,5 % verzinst. Bei der Sparda Bank West gibt es nur einen Freibetrag von 50.000 Euro und bei der Sparkasse Bad Kissingen sogar nur 10.000 Euro. Die Recherche lohnt sich, um die eigenen Negativzinsen zu vermeiden.

Das sind mögliche Investitionswege:

Doch welche Möglichkeiten hast du denn nun dein Geld zu investieren, um diese Negativzinsen zu umgehen und vielleicht sogar noch Profit zu machen? Hier möchten wir dir ein paar der Optionen vorstellen!

In Immobilien investieren

Ob als eigenes Zuhause oder um die Wohnung oder das Haus später zu vermieten, Immobilien sind eine tolle Möglichkeit das eigene Geld sinnvoll zu investieren. Nicht nur ist es eine optimale Altersvorsorge, sondern mit der Wahl der richtigen Immobilie und steigendem Marktwert, kannst du einen großen Profit erreichen. Das Thema Immobilie kaufen ist sehr umfangreich, vom Ablauf eines Immobilienverkaufs bis hin zu den Steuern, gibt es viel anzusprechen. Vor Kauf sollte daher professionelle Hilfe beansprucht werden, sodass bei der Investition auch nichts schiefgeht.

Den Wert der bereits vorhandenen Immobilien erhöhen

Du besitzt bereits Immobilien und planst nicht weitere zu kaufen? Dann kannst du den Wert deiner Immobilien unter anderem durch Renovierungen erhöhen. Dies ist ebenfalls eine Möglichkeit Geld zu investieren, welches sich dann im besten Falle langfristig auszahlt.

Geld anlegen

Seit die Banken den Negativzins verkündet haben, sind mehr und mehr Menschen auf die Idee gekommen ihr Geld in Aktien, EFT’s, Fonds und auch Kryptowährungen anzulegen. Hier sollte ein Grundwissen vorhanden sein, um besser entscheiden zu können in was investiert werden soll. Beachte auch, dass wir hier nicht vom klassischen Trading sprechen, sondern dem Anlegen. Ähnlich wie bei einem Sparbuch oder Sparkonto zahlst du hier deinen Betrag ein und lässt diesen über Jahrzehnte hinweg liegen, bis du ihn schließlich brauchst, sei es für einen Notfall oder auch einfach, um deine Rente aufzufrischen. Unter “normalen” Umständen, heißt beispielsweise keine Pandemie, steigt der Markt in der Regel pro Jahr um circa 4 Prozent, sodass du es als Sparbuch mit 4 % Zinsen sehen kannst. Natürlich bleibt aber immer noch ein Rest-Risiko, denn es kann passieren, dass der Markt niedrig ist, zu dem Zeitpunkt in dem du das Geld brauchst. Das kann darin resultieren, dass du Geld verlierst.

Eine kurze Geschichte des Bitcoin

Gut zu wissen: Wie sich die Kryptowährung Bitcoin seit dem Jahr 2008, in dem die dazugehörige Idee erstmals präsentiert wurde, bis heute entwickelt hat.

Bitcoin hatte einen bescheidenen Anfang im Jahr 2008. Der Preis dieser Kryptowährung erreichte seinen Höhepunkt im Jahr 2017, nachdem der Bitcoin fast ein Jahrzehnt lang existierte. Dies ist im Wesentlichen die Zeit, in der diese virtuelle Währung die Aufmerksamkeit der Investoren auf sich zog. Im Laufe der Jahre hat Bitcoin Höhen und Tiefen erlebt. Aber, worum geht es bei dieser Kryptowährung und was war ihr Ursprung?

Nun, Bitcoin folgt den Prinzipien der Markteffizienz und der Ökonomie. Es ist ein Vermögenswert ohne eine zentrale Autorität, die ihn kontrolliert. Bitcoin ist ein internationales, sicheres und fungibles Internetgeld mit einem begrenzten Angebot. Folglich steigt die Nachfrage nach dieser Kryptowährung immer weiter an. Und das ermöglicht es ihr, weiterhin Investoren anzuziehen.

Bescheidene Anfänge

Satoshi Nakamoto stellte die Bitcoin-Idee am 31. Oktober 2008 vor. Zu dieser Zeit befand sich die Welt in einer Finanzkrise. Diese pseudonyme Person oder Entität postete das Bitcoin P2P e-cash Papier auf einer Kryptographie Mailingliste. Diese Nachricht hatte einen Link zum Bitcoin White Paper.

Nakamoto erklärte das Bitcoin-Konzept als eine digitale, dezentrale Währung. Als dezentrales System hat das Bitcoin-Netzwerk keinen einzelnen Administrator. Stattdessen hat es ein öffentliches Hauptbuch aller Transaktionen, und jeder kann darauf zugreifen und es auf seinen Geräten speichern. Das Peer-to-Peer Bitcoin-Netzwerk erlaubt es den Benutzern, sich gegenseitig Münzen zu schicken.

Bitcoin-Miner haben den ersten Block, bekannt als Genesis-Block, am 3. Januar 2009 eingeführt, und die erste Bitcoin-Transaktion fand eine Woche später statt. In den folgenden Monaten konnten nur Miner diese Kryptowährung durch den Mining-Prozess erhalten. Außerdem hatte Bitcoin zu dieser Zeit noch keinen monetären Wert.

Erst mehr als ein Jahr später fand die erste Transaktion statt. Ein Mann in Florida kaufte am 22. Mai 2010 Pizza mit 10.000 Bitcoins. Und diese Transaktion gab Bitcoin einen realen Wert oder Preis von 4 Bitcoins pro Penny. Ein schneller Blick nach vorn: der Wert der gleichen Transaktion würde heute 114 Millionen Dollar betragen.

Coder und Denker begannen, andere Netzwerke wie Litecoin und Etherum aufzubauen. Sie konzentrierten sich auch darauf, den Blockchain-Code von Bitcoin zu verbessern, indem sie ihn für verschiedene Anwendungen anpassten.

Die zunehmende Akzeptanz dieser Technologie zog mehr Menschen zu dieser Kryptowährung. Schließlich begannen einige Unternehmen, Bitcoin neben Fiat-Währung zu akzeptieren. Einige Börsen begannen ebenfalls bereits 2010, Bitcoin anzubieten. Dies ermöglichte den Kauf, Verkauf, Handel und die Lagerung der Kryptowährung.

Diese Krypto-Börsen ermöglichten es auch, den Preis von Bitcoin gegen Fiat-Geld wie den US-Dollar zu bewerten. Das war der Zeitpunkt, als der Bitcoin-Preis begann, von ein paar Cents auf sein Allzeithoch von $20.000 zu steigen.

Geschichte des Bitcoin-Preises

Der Bitcoin-Preis lag im Februar 2011 bei 1 Dollar. Und der Preis dieser Kryptowährung blieb in den Anfangsjahren unter $2. Dieses digitale Geld erreichte die erste Blase im Juni 2011, als der Preis auf 31 $ stieg, bevor er auf den anfänglich einstelligen Bereich zurückfiel.

Später, im April 2013, stieg der Preis dieser Kryptowährung auf $200. Gegen Ende desselben Jahres stieg der Preis auf über $1.000. Im November 2017 lag der Preis von Bitcoin bei $10.000.

Der höchste Preis dieser Kryptowährung lag im Dezember 2017 bei rund $19.650. Allerdings hatten verschiedene Krypto-Börsen unterschiedliche Spitzenpreise. Und in den darauffolgenden Jahren fiel der Preis gewaltig.

Bitcoin heute

Ein Bitcoin ist heute nicht mehr als 12.000 $ wert. Das bedeutet, dass der aktuelle Preis dieser digitalen Währung besser ist als sein niedrigster Preis von 3.000 $. Und bis heute weiß kaum jemend, wer Satoshi Nakamoto war oder ist.

Die Zukunft von Bitcoin

Es ist schwer, etwas über die Zukunft von Bitcoin zu sagen. Die Akzeptanz und die Nutzung wachsen, heute verwenden Menschen diese digitale Währung in vielen Teilen der Welt. Einige Leute sehen Bitcoin als ein Investment-Tool, weil es die innovative Blockchain-Technologie nutzt und transparent ist.

Wie auch immer man über Bitcoin denkt, es ist schwer zu sagen, wie sich die Zukunft von Bitcoin entwickeln wird. Um mehr über den Bitcoin-Handel zu erfahren, können Sie die Plattform yuanpay-group.de besuchen.

Die fünf besten Tipps für Bitcoin-Anfänger

Was Sie auf jeden Fall wissen und beachten sollten, bevor Sie in Bitcoins investieren.

Einige Personen fühlen sich verunsichert, wenn sie daran denken, in Bitcoin zu investieren. Sie können jedoch in diese digitale Währung investieren und gute Renditen einfahren, wenn Sie es richtig machen. Wie bei den meisten Investitionen sollten Sie Ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen, bevor Sie sich an Bitcoin-Investitionen wagen.

Derzeit stürzen sich viele darauf, diese Kryptowährung an Kryptobörsen zu kaufen. Das liegt daran, dass sie gehört haben, dass man mit dem Handel von Bitcoin Geld verdienen kann. Andere kaufen diese virtuelle Währung und halten sie in der Hoffnung, dass ihr Wert weiter steigt.

Bitcoin wird als eine der disruptiven Technologien angepriesen, die die Welt verändern könnten. Das liegt daran, dass sie die Blockchain-Technologie nutzt, die bedeutende Entwicklungen in verschiedenen Sektoren bewirken könnte. Diese Technologie bietet ein dezentralisiertes, Peer-to-Peer-Netzwerk für den Datentransfer und die Abwicklung von Transaktionen. Sie ist vielseitig einsetzbar und kann zur Übertragung, Speicherung und Abwicklung von Daten in Banken, Krankenhäusern und anderen Bereichen verwendet werden. Um in Bitcoins zu investieren, können Sie diese Seite besuchen.

Die Verwendung der Blockchain-Technologie sollte Sie jedoch nicht dazu verleiten, überstürzt in Bitcoin zu investieren. Nehmen Sie sich stattdessen die Zeit, mehr über diese virtuelle Währung zu recherchieren, bevor Sie einen Investitionsschritt machen. Hier sind die fünf besten Tipps für Bitcoin-Anfänger.

Machen Sie zuerst einige Hausaufgaben

Bevor Sie mit dem Bitcoin-Investieren beginnen, nehmen Sie sich die Zeit, einige Hausaufgaben zu machen. Dazu gehört, zu verstehen, wie diese Kryptowährung funktioniert und warum viele Menschen in sie investieren wollen. Diese digitale Währung bietet eine seltene und einzigartige Gelegenheit für Investoren. Es wäre jedoch hilfreich, wenn Sie bei der Investition in diese Währung vorsichtig wären.

In Bitcoin zu investieren ist ein hochspekulatives Unterfangen. Das liegt daran, dass der Krypto-Markt unter- oder unreguliert ist. Daher sollten Sie nur einen Teil Ihres Geldes investieren. Machen Sie sich außerdem darüber vertraut, wie die Blockchain funktioniert und wie Sie mit dieser Investition Geld verdienen können.

Gehen Sie behutsam vor

Jede Investition ist mit gewissen Risiken verbunden. Hinzu kommt, dass sich Kryptowährungen wie Bitcoin im Vergleich zu Asset-Märkten wie Anleihen- und Aktienmärkten noch in der Entwicklungsphase befinden. Das bedeutet, dass die Investition in Bitcoin ein hochriskantes Unterfangen ist. Investieren Sie daher nicht Ihr Geld, wenn Sie nicht bereit sind, es zu verlieren.

Idealerweise beginnen Sie mit einem kleinen Teil, anstatt Ihr gesamtes Kapital zu investieren. Vermeiden Sie außerdem, den Bitcoin-Kursen hinterherzulaufen. Entscheiden Sie sich stattdessen für einen Einstiegspunkt und bleiben Sie dann bei Ihrer Investitionsstrategie. Die meisten Investoren liegen fast immer richtig, wenn es um die vorhersehbare Preisbewegung geht. Aber Ihr Timing kann daneben liegen. Seien Sie daher geduldig und vermeiden Sie übereilte Entscheidungen.

Diversifizieren Sie Ihre Investitionen

Vermeiden Sie es, Ihr gesamtes Geld in ein einziges Bitcoin-Projekt zu investieren. Stattdessen sollten Sie Ihr Portfolio diversifizieren. Zum Beispiel können Sie einen Teil des Bitcoins kaufen und halten, während Sie gleichzeitig mit dieser Kryptowährung Daytrading betreiben. Auf diese Weise können Sie vermeiden, Ihre gesamte Bitcoin-Investition zu verlieren, wenn eine Strategie nicht funktioniert.

Idealerweise recherchieren Sie verschiedene Möglichkeiten, in Bitcoin zu investieren und wählen dann mehrere Optionen aus, die zu Ihnen passen. Außerdem sollten Sie sich über die neuesten Entwicklungen in diesem Sektor auf dem Laufenden halten, um bei jedem Schritt die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Speichern Sie Ihre Bitcoins in Wallets

Sie sind wahrscheinlich schon auf Krypto-Börsen gestoßen. Diese sind gute Marktplätze für den Kauf von Bitcoin. Bewahren Sie Ihre Bitcoin jedoch nicht in einer Krypto-Börse auf. Das liegt daran, dass diese Plattformen keinen Wert auf die Sicherheit von Kryptowährungen legen. So kann jemand eine Krypto-Börse hacken, was zum Verlust all Ihrer Bitcoin führt. Bewahren Sie daher die Bitcoin in Ihren Wallets auf und sorgen Sie für die Privatsphäre und Sicherheit Ihrer Zugangsschlüssel.

Seien Sie auf die Volatilität vorbereitet

Der Bitcoin-Markt ist notorisch volatil. Sie können jedoch verschiedene Strategien anwenden, um mit den Preisschwankungen von Bitcoin umzugehen. Zum Beispiel können Sie Diversifikation als Strategie für den Umgang mit Preisschwankungen nutzen. Kaufen und Halten ist auch eine effektive Strategie, die Investoren nutzen, um mit den unvermeidlichen Bitcoin-Kursschwankungen umzugehen. Dazu gehört, dass Sie der Versuchung widerstehen, Ihre Kryptowährung sofort zu verkaufen, sobald der Preis zu schwanken beginnt.

Fazit

Das Investieren in Bitcoin kann gute Renditen bringen. Sie sollten jedoch eine effektive Strategie haben und diese Tipps während Ihrer Investitionsreise befolgen. Halten Sie sich außerdem über Nachrichten und Ereignisse auf dem Laufenden, die den Wert dieser Kryptowährung beeinflussen können.

Payment und Inkasso

Die besten Mittel zur Liquiditätssicherung für Onlinehändler*innen in Zeiten von Corona – und darüber hinaus.

Laut einer aktuellen Studie des ibi Research-Instituts haben vor allem kleine Onlinehändler*innen Nachholbedarf im Mahn- und Inkassowesen. So verzichten mehr als die Hälfte der kleinen Handelsunternehmen auf eine Risikoprüfung ihrer Kund*innen. Dabei können offene Forderungen gerade für Gründer*innen mit Online-Shops zu einem echten Liquiditätsproblem werden. Vor allem auch für junge Unternehmen ist es schwierig, bei nicht beglichenen Rechnungen den Überblick zu behalten und den Schuldner*innen habhaft zu werden. Deshalb stellt sich gerade für Start-ups die Frage, wie praktikable Lösungen aussehen können, um eine erfolgreiche Zahlungsabwicklung im E-Commerce sicherzustellen.

Beim Shop-Design auf Prävention setzen

Das beste Risikomanagement fängt schon an, bevor überhaupt ein Kaufvertrag abgeschlossen ist. Nämlich bei der Gestaltung des Online-Shops. Natürlich will man möglichst viele Website-Besucher*innen auch zu überzeugten Käufer*innen machen. Dazu gehört es, den potenziellen Kund*innen eine große Auswahl an Payment-Optionen zu bieten. Doch gilt das wirklich uneingeschränkt? Bei Zahlungen auf Rechnung sollte sich jeder Onlinehändler bzw. jede Online-händlerin des Risikos bewusst sein, dass sich der Besteller bzw. die Bestellerin später als nicht zahlungsfähig- oder -willig herausstellen könnte. Sobald ein in der Zukunft liegendes Zahlungsziel eingeräumt wird, bekommt der Käufer bzw. die Käuferin de facto einen Warenkredit. Wie bei anderen Kreditgeschäften lohnt es sich daher, vorab eine Bonitätsprüfung vorzunehmen. Das gilt nicht nur, aber vor allem dann, wenn der Verkauf ins Ausland erfolgt, wo eine spätere Geltendmachung des Kaufpreises erschwert ist. Je nach Ergebnis der Risikoprüfung kann die Zahlungsmittelauswahl bestimmt und so die Wahrscheinlichkeit von Zahlungsausfällen bereits vorab minimiert werden. Damit der bürokratische Mehraufwand nicht die Vorteile der Überprüfungsmechanismen aufzehrt, braucht es digitale Lösungen wie etwa Decision Engines, die sich, ohne das Shopping-Erlebnis zu schmälern und unbemerkt vom potenziellen Käufer bzw. der potenziellen Käuferin, in den Webshop integrieren lassen.

Funktionen bündeln für eine schnelle Forderungsabwicklung

Ist die Entscheidung für den Einsatz einer Risikoprüfung einmal gefallen, stellt sich die Frage, welche Faktoren genau den Entscheidungsprozess bestimmen sollen, ob und wie ein Kunde bzw. eine Kundin Waren erwerben kann. So lassen sich für einen Kundencheck viele Parameter heranziehen und für jeden Online-Shop individuell berücksichtigen. Black- und Whitelists für bestimmte Käufer*innen erleichtern etwa den Schutz vor möglichen Komplikationen. Außerdem können Anreize für sofortige Zahlungsmethoden durch Skonto-Rabattierungen automatisiert und nur bestimmten Käufergruppen gewährt werden. Lastschriftprüfungen und Adressvalidierungen sind weitere Mittel, um die spätere Abwicklung zu erleichtern. Der zielgerichtete Einsatz dieser Parameter in der Risikoprüfung bewirkt insgesamt eine bessere Bilanz des Forderungsmanagements und hilft so dabei, schwer kalkulierbare Kosten durch Mahnwesen und Rechtsverfolgung zu vermeiden. Mittelfristig können so sogar deutliche Preisvorteile entstehen, die sich im Konkurrenzkampf auszahlen.

Liquiditätssicherung: Ein Faktor in und nach der Pandemie

Je zuverlässiger die Kund*innen zahlen, desto besser kann das verkaufende Unternehmen seine Finanzierungsspielräume für künftige Investitionen planen. Die Frage der Liquiditätssicherung geht weit über den Status quo des operativen Geschäfts hinaus und bestimmt den Handlungsspielraum für künftige Geschäftsmodellerweiterungen.

Aktuell mag die angespannte Wirtschaftslage das höchste Risiko für Zahlungsstörungen darstellen. Doch auch langfristig wird mit dem steigenden Cross-Border-Handel und neuen Absatzmarken wie etwa in Osteuropa das Bedürfnis nach verlässlichem Debitorenmanagement größer werden. Wie schnell und sicher das eigene E-Commerce-Geschäft expandieren kann, hängt maßgeblich von der Performance beim Forderungsmanagement ab. Eine der größten Herausforderungen für den Online-Handel wird es sein, den international diversifizierten Kundenstamm und dessen Zahlungsdisziplin im Überblick zu behalten, um die Instrumente der Liquiditätssicherung zielgerichtet einsetzen zu können.

Onlinehändler*innen, die sich dieser Herausforderung nicht gewachsen sehen und diese Prozesse nicht intern abbilden wollen oder können, haben die Möglichkeit, auf externe Anbieter*innen zurückzugreifen. Diese können individuelle oder vorgefertigte digitale Forderungsmanagement-Lösungen bereits im Webshop und Kaufprozess einbinden und damit das Liquiditätsrisiko auffangen. So können sich Händler*innen wieder voll auf ihre Kernkompetenzen fokussieren.

Der Autor Torsten Foesch ist COO bei der Demondo GmbH & Co. KG. Das Unternehmen entwickelt Forderungslösungen für ambitionierte, lokal oder international aufgestellte Kunden aus unterschiedlichsten Branchen.