Erfolgreiche Mitarbeiterführung in Start-ups - so geht's


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Die Hierarchie etwas entspannter, der Umgangston herzlich bis locker, aber dennoch ist auch in einem Start-up ein klarer Führungsstil ratsam. Was zuerst mit wenigen Mitarbeitern gut läuft, kann beim stetig wachsenden Unternehmen zu einem Problem werden.

Gerade in der Anfangszeit ist es eine Herausforderung, neue Mitarbeiter einzuschulen und zu führen. Mit einem halben Dutzend engagierter und übermotivierter Leute ist das kein Problem, meint mancher Gründer und unterschätzt, dass der lockere Umgangston für manchen Mitarbeiter ein Freifahrtschein werden könnte. Aus Unsicherheit über das oftmals geringere Gehalt für die neuen Angestellten wollen Neugründer besonders flexibel und freundschaftlich agieren.

Experten zufolge macht es jedoch mehr Sinn, sich bereits vor der Gründung des Start-ups auch zum persönlichen Führungsstil Gedanken zu machen. Der Besuch von einem Führungskräftetraining ist eine gute Basis, um einen konsequenten Unternehmensstil beizubehalten, unabhängig von der wachsenden Größe des Start-ups in den folgenden Monaten und Jahren.

Start-ups als Sprungbrett für engagierte Mitarbeiter

Die zu erwartende Flexibilität eines Start-ups reizt viele Mitarbeiter, speziell in einem solchen zu arbeiten. Der Charme vom Start in der eigenen Garage wie von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg unterstreicht den Mythos vom lockeren Geschäft mit lässigen Methoden und Spaß rund um die Uhr. Die flachen Hierarchien machen es Gründern einfacher, ihre Mitarbeiter kennenzulernen inklusive der Stärken und Schwächen. Loyale Mitarbeiter haben in einem Start-up gute Chancen, aufzusteigen und Karriere zu machen.

Der rasche Informationsfluss von Mitarbeiter zu Mitarbeiter erhöht die Flexibilität bei Herausforderungen, ohne den Arbeitsablauf im Unternehmen zu verlangsamen. Allerdings steht auch bei einem Start-up der Gewinn im Fokus. Hier ist es wichtig, den Druck wegen laufender Kosten oder ausbleibender Verkäufe nicht an die Mitarbeiter abzugeben. Stress führt bekanntlich zu Fehlern und Überforderung. Das zeigt, wie wichtig bereits in kleineren Unternehmen eine Führungspersönlichkeit ist, die Strukturen aufzeigt und Handlungsabläufe vorgibt.

Führungskraft in einem Start-up: Viel Verantwortung und Pionierarbeit

Ein offener Führungsstil und die Akzeptanz von Fehlern sowie der transparente Umgang damit sind wertvolle Pfeiler. Die Arbeitsbereiche jedes einzelnen Mitarbeiters sollten klar abgegrenzt sein und dessen Kompetenz entsprechen. Eine Teamkultur, die auf Vertrauen und Partnerschaft funktioniert, ist unverzichtbar. Schlimmer wäre es, wenn immer wieder Mitarbeiter kündigen und sich das Team wiederholt neu finden muss. Auch hier ist man als Führungskraft gefragt.

Es gilt, allen Mitarbeitern ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln und ein positives Miteinander für eine Zukunft des Unternehmens aufzuzeigen. Ein motivierter Mitarbeiter allein reicht nicht aus, um das Team am Laufen zu halten. Daher ist gerade in einem Start-up ein Teamplayer gefragt. Zu viele Einzelkämpfer bedrohen die langfristige Zukunft eines Start-ups deutlich. Eine erfahrene Führungskraft sollte daher bereits bei der Auswahl der zukünftigen Mitarbeiter behutsam vorgehen, um ein faires Miteinander zu fördern.

Tipps für eine erfolgreiche Mitarbeiterführung in einem Start-up

Die Vorbildwirkung einer Führungskraft schenkt Sicherheit und lebt vor, wie die Unternehmenskultur gedacht ist. Eine offene Kommunikation ist gefragt. Das gilt vor allem für die Entscheidungsgewalt bei den Mitarbeitern und zeigt sich auch in der Eigenständigkeit, wenn es darum geht, Aufgaben zu verteilen. Jegliche Freiheit macht einen Mitarbeiter zu einem loyalen, fairen und kommunikativen Teamplayer, der sich auch längerfristig an das Unternehmen binden möchte.

Als erfolgreiche Führungskraft sollte man daher seine Erwartungen an die neuen Mitarbeiter deutlich festlegen in der Stellenbeschreibung. Konkrete Vorstellungen bezüglich der fachlichen Kompetenzen als auch der sozialen und persönlichen Soft Skills helfen, so rasch wie möglich ein homogenes Mitarbeiterteam zusammenzustellen.

Unternehmensleitbild und Führungsstil: eine unverzichtbare Kombination

Das Unternehmensleitbild stellt die Vision des Unternehmens dar und gewinnt durch den moralischen Rückhalt der Mitarbeiter, die sich dieser Vision ebenso verschreiben. Natürlich ist nicht jeder zur Führungskraft geboren, aber es lohnt sich durchaus, seinen persönlichen Führungsstil zu hinterfragen und zu schulen. Im Endeffekt hat das ebenso einen positiven Einfluss auf den Erfolg des Start-ups wie die Auswahl der angebotenen Dienstleistungen oder Produkte, der eingestellten Mitarbeiter oder des Designs für Logo und Geschäftslokal.

Knapp 36 Prozent von Gründern eines Start-ups halten Mitarbeiter für den allergrößten Schlüssel zum erfolgreichen Unternehmen. Wer die Personalsuche auf soziale Medien, Apps sowie über die Homepage forciert, wird eine größere Auswahl an qualifizierten Mitarbeitern gewinnen als über eine klassische Stellenanzeige. Bei raschen Entlassungen spielen Themen wie mangelnde Identifikation mit dem Unternehmen sowie die fehlende Motivation eine entscheidende Rolle. Das gilt es als Führungskraft möglichst auszuhebeln im Vorfeld. Natürlich gibt es keine Garantie, dass neu aufgenommene Mitarbeiter bleiben, aber man kann in einem ausgewogenen Bewerbungsprozess bereits ein ernsthaftes Interesse erkennen.

Gehaltsverhandlungen als Führungskraft

Insbesondere bei heiklen Fragen wie dem Gehalt ist man als Führungskraft gefragt. Einerseits muss man die eigenen Kosten im Blick behalten, andererseits das Fachwissen oder die persönliche Kompetenz des Mitarbeiters mit dem Wunsch nach mehr Gehalt abwägen. Unzufriedene Mitarbeiter beeinflussen auch andere im Team, sodass man hier mit klaren Worten oder Zukunftsperspektiven mehr punkten kann als einem vagen Abwinken bezüglich laufender Kosten. Wer seine Mitarbeiter halten möchte, kann zumindest in einem absehbaren Zeitraum eine Gehaltserhöhung in Aussicht stellen und die bisher geleistete Arbeit im Start-up durch Worte oder Anerkennung ausdrücken.

Ein partnerschaftliches Miteinander fängt bereits am Morgen eines neuen Arbeitstages an. Eine freundliche Begrüßung und ein kurzer Smalltalk schaffen eine gute Basis für die gemeinsamen Aufgaben. Das persönliche Interesse erlaubt in einem kleinen Rahmen auch Verständnis, wenn mal Probleme privater Natur belasten. Durch die Empathie zeigt man als Führungskraft eine Wertschätzung, die ein Mitarbeiter durchaus positiv wertet.

Gemeinsam, nicht gegeneinander

Pünktlichkeit und Anerkennung für geleistete Aufgaben sollten selbstverständlich sein, für Gründer und deren Mitarbeiter gleichermaßen. Ein gemeinschaftlich festgelegtes Ziel hilft, die Motivation auf der Spur zu halten, denn schließlich steht das anvisierte Ziel für einen gemeinsam geplanten und gewünschten Erfolg. Allerdings sollten diese Ziele realistisch sein, sonst entsteht Druck. Ein gutes Arbeitsklima ist auch in kleinen Start-ups unverzichtbar. Veranstaltungen wie ein Betriebsausflug oder ein Gespräch im Biergarten geben Kraft für schwierige Zeiten – und sie verbinden, stärken den Zusammenhalt im Team. Diverse Teambuilding-Maßnahmen und Feelgood-Manager steigern das Wohlbefinden der Mitarbeiter.

Außerdem unterstützen Angebote wie Home Office-Tage oder flexible Arbeitszeiten, sofern sie sinnvoll sind, das Engagement der Mitarbeiter. Das ist der große Vorteil von einem Start-up. Man kann vieles ausprobieren und anbieten, was in großen Unternehmen unvorstellbar wäre.

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Spezialanfertigungen für Startups

Worauf ist zu achten, wenn Dinge benötigt werden, die nicht von der Stange kommen – also Sonder- beziehungsweise Spezialanfertigungen?

Copy und Paste ist nichts, was in der Startup-Branche wirklich durchsetzungsfähig ist. Es geht darum, neue Wege zu beschreiten, besondere Lösungsansätze zu finden und Kreativität und Innovation ganz oben auf die Liste der Ziele zu setzen. Das ist natürlich Fluch und Segen zugleich, denn einerseits verändert man die Welt, andererseits ist die Welt nicht immer dafür bereit.

Das bedeutet, dass sowohl in der Produktion als auch im täglichen Geschäft möglicherweise Dinge benötigt werden, die nicht von der Stange kommen – also Sonder- beziehungsweise Spezialanfertigungen. Diese können physische Produkte im Herstellungsprozess sein, aber auch individualisierte Softwarelösungen fallen in diese Kategorie.

Spezialanfertigungen in der Produktion

Das Problem mit speziellen Produkten ist, dass sie nun mal nicht massenweise produziert werden – das hebt den Preis an. Doch Gründer sind sich dieser Situation meist bewusst und wollen es trotzdem versuchen. Dann brauchen sie Partner, die Spezialanfertigungen liefern, die bei der Umsetzung der eigenen Vision helfen.

Sondervarianten können unterschiedlich aussehen. Manchmal sind es Kleidungsstücke aus einem bestimmten Stoffmix, manchmal eher Flaschen in besonderen Formen oder aber Spezialschrauben vom Experten. Wie man aus diesen Beispielen sieht – manchmal ist eine Sonderanfertigung schon das Produkt, das am Ende verkauft oder nur noch minimal verarbeitet wird. Oder aber es sind wie im Falle der Spezialschrauben Teile nötig, um die Eigenproduktion überhaupt erst zu ermöglichen.

Wichtig ist bei der Suche nach einem Zulieferer, dass man sich professionell präsentiert. Erfahrene Unternehmer wissen, dass die Zusammenarbeit mit Startups Risiken beinhaltet. Deshalb ist der erste Eindruck wichtig. Doch man darf auch selbst Ansprüche haben – auf keinen Fall sollte man nur wegen eines guten Preises den erstbesten Geschäftspartner wählen, bei dem aber die Chemie so gar nicht stimmt.

Das Besondere im Unternehmen

Neben den notwendigen Spezialanfertigungen, die die Produktion überhaupt erst ermöglichen, gibt es auch noch Sonderanfertigungen, die nicht das Überleben des Startups bedingen. Sie sind eher dazu da, Identität und Wiedererkennungswert zu schaffen.

Das können beispielsweise Werbegeschenke sein. Diese zu individualisieren, ist ein erster Schritt, um sich von ähnlichen Unternehmen zu unterscheiden und ein wenig Aufmerksamkeit zu erhalten. Neben klassischen Werbegeschenken wie Kugelschreibern oder Einkaufschips kann man mithilfe eines Druckservices vielleicht auch Dinge bedrucken, die nicht so weit verbreitet sind, wie Kopfhörer oder Fitnessgeräte.

Besonderheiten gibt es auch für das Büro:

  • Wandmalerei für Aufenthaltsraum
  • höhenverstellbare Tische und Stühle
  • Gründertoken (z.B. Münze oder Plakette)
  • Namensschilder

Die Besonderheiten im Büro helfen nicht nur Besuchern des Startups, sondern auch den Mitarbeitern dabei, sich mit dem Unternehmen zu identifizieren. Diese müssen nicht immer Sonderanfertigungen sein, aber so kann nun mal das gewisse Etwas in die Büroräume kommen.

Nicht-physische Sonderanfertigungen

Wichtiger als die Gestaltung oder mögliche Werbegeschenke sind individuelle Produkte, die nicht physisch sind. Darunter fallen zum Beispiel Softwarelösungen. Denn nicht alle Startups wollen greifbare Produkte vertreiben. Auch Anwendungen und Programme können Grundlage für ein Unternehmen sein.

Häufig werden Apps innerhalb des Unternehmens entwickelt und müssen somit nicht extern beschafft werden. Doch es gibt auch Situationen, in denen es sinnvoll sein kann, sich Hilfe von außen zu holen. Beispielsweise, wenn ein bestimmter Produktionsablauf automatisiert werden soll oder wenn die Integration von Code in eine bestehende Website oder Anwendung Schwierigkeiten bereitet.

Auch eine Website kann als Sonderanfertigung gelten. Denn eine Website mit Wiedererkennungswert stammt meist nicht aus dem Baukasten. Design, Funktionen, Inhalte, Shops – all das kann ebenfalls durch Dienstleister speziell für das Startup gestaltet werden. Möglicherweise kann man hier schauen, ob man nicht auf Freiberufler oder auch andere Startups setzt, um sich gegenseitig zu unterstützen und auch langfristige Partnerschaften zu knüpfen, die sich später noch einmal auszahlen.

Registrierkassen

Was zeitgemäße Produkte ausmacht und wie wichtig sie im modernen Geschäftsleben sind.

Für zahlreiche Unternehmen ist eine Registrierkasse unersetzlich. Sie ermöglicht die exakte und manipulationssichere Erfassung von Umsätzen, die sich auf Barzahlung der Kunden begründen. Daneben dient sie der Aufbewahrung von Geldstücken und -scheinen sowie der Anfertigung von Kassenbons. Moderne Produkte erstellen darüber hinaus Kassenberichte und bieten ein Mitarbeitermanagement, Warenwirtschaftssystem sowie eine Kundenverwaltung.

In welchen Branchen Startup-Gründer*innen eine Registrierkasse benötigen

Startup-Unternehmen, die überwiegend Bargeldgeschäfte abwickeln, empfiehlt sich in jedem Fall die Anschaffung einer Registrierkasse. Beispielsweise im Einzelhandel und in der Gastronomie stellen diese nützlichen Hilfsmittel dar. Sie sorgen für Arbeitserleichterung, unter anderem durch Belegerstellung. Im Gegensatz zu Österreich besteht in Deutschland keine Verpflichtung zu ihrer Verwendung. Das bedeutet, offene Ladenkassen dürfen weiterhin genutzt werden. Kommt eine Registrierkasse zum Einsatz, greift jedoch die Verordnung zur Bestimmung der technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungs- und Sicherungssysteme im Geschäftsverkehr, kurz Kassensicherungsverordnung genannt.

Gesetzliche Vorgaben für die Nutzung von Registrierkassen

Seit dem 1. Januar 2017 sind die in der Registrierkasse erfassten Daten manipulationssicher aufzubewahren. Im Einzelnen handelt es sich zum Beispiel um das Journal, die Historie der Artikel, Warengruppen und Preise. Gleiches gilt unter anderem für Informationen in Form von Protokollierungen bei wechselnden Einsatzorten sowie Stornobuchungen. Papierausdrucke können die Kassenerfassung nicht ersetzen. Steuerprüfer*innen sehen die Vernachlässigung dieser Form der Archivierungspflicht als einen erheblichen Mangel bei der Buchführung an. Ggfs. können sie diese verwerfen und eine Schätzung der Einnahmen vornehmen – in der Regel fällt sie zu Ungunsten des Unternehmers aus.

Registrierkassen: drei verschiedene Arten im Überblick

Die unterschiedlichen Arten von Registrierkassen reichen von schlichten bis zu innovativen Hightechprodukten. Einfache Geräte eignen sich zum Preise eingeben, zur optionalen Zuordnung einer Warengruppe sowie für Auswertungen mit niedrigem Standard. Einschränkungen gibt es im Bereich der kurzfristigen Analyse von Daten und deren langfristigen Speicherung. Leistungsfähiger sind POS-Systeme, die ebenfalls bargeldlosen Zahlungsverkehr ermöglichen. Sogenannte PC-Kassen präsentieren sich mit Vielfältigkeit. Eine Software übernimmt die Funktionssteuerung von Kassenschubladen und -druckern, Barcode-Scannern sowie anderen Hardwarekomponenten. Die Datensicherung erfolgt entweder in einem externen Speicher oder intern auf dem PC. Weiterhin stehen Exportfunktionen für das Finanzamt und den Steuerberater zur Verfügung.

Vorteile webbasierter Registrierkassen

Die Digitalisierung geht mit vielen nützlichen Errungenschaften einher und hat sowohl unsere Privat- als auch Geschäftswelt verändert. Sie gibt uns die Freiheit, Geräte jederzeit von jedem Ort aus nutzen zu können. Für Unternehmer*innen, die viele Geschäfte außer Haus erledigen, sind webbasierte Registrierkassen in Form von handlichen Kleingeräten das A und O für Wettbewerbsfähigkeit. Bekommen würde man diese unteranderem beim Anbieter ready2order. Aber auch feststehende Produkte, darunter PC-Kassen, verfügen über zahlreiche bedeutende Eigenschaften. Wichtigster Punkt ist die Möglichkeit, die strengen gesetzlichen Vorgaben unkompliziert und vollumfänglich erfüllen zu können. Unternehmer*innen ersparen sich etliche Arbeitsvorgänge, die von einer webbasierten Registrierkasse automatisch übernommen werden. Sie sind die perfekte Basis für die zeitgemäße Ausstattung eines Unternehmens, das mit Bargeldtransaktionen beschäftigt ist.

Auf dem Prüfstand: Führung in Start-ups

Die Arbeitswelt im Wandel: Das sind die zukünftigen Anforderungen an Führungskräfte in Start-ups.

Der weltweite digitale Wandel verändert die Art der Menschen zu leben, zu arbeiten und zu lernen fundamental und in rasanter Geschwindigkeit (Fleming et al., 2019). Das wirtschaftliche, politische und soziale Umfeld von Organisationen ist in der heutigen Arbeitswelt von Ungewissheit, Überraschungen und vielfach disruptiven Brüchen gekennzeichnet. Diese neue Qualität der Instabilität wird als VUCA-Welt (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität) bezeichnet (Bartsch, 2015). Diese Entwicklung fordert zum einen Anpassungen der organisationalen Strukturen und Prozesse und führt zum anderen zu Veränderungen sozialer Beziehungen und intraorganisationaler Kooperationen (von Ameln & Wimmer, 2016). Demnach befinden sich nicht allein die Arbeits- und Organisationsprozesse in Unternehmen im Umbruch, sondern auch im Bereich Führung wird ein Umdenken gefordert (Worley & Mohrmann, 2014).

Führungskräfte nehmen dabei eine wichtige Rolle ein, denn der langfristige Erfolg einer Organisation hängt von den Qualitäten der Führungskraft genauso ab wie von hohen Umsätzen und hochwertigen Produkten oder Dienstleistungen. Einhergehend mit dem Wandel, werden auch die gesellschaftlichen Werte beeinflusst und verändern sich die Erwartungen der Mitarbeitenden an ihre Führungskraft (Schrörs & Kuhle, 2020). So gilt es, die zukünftigen Anforderungen an Führungskräfte zu betrachten und benötigte Kompetenzen zu fördern sowie zielgerichtet einzusetzen, um einerseits als Führungskraft, aber auch als Unternehmen in Zukunft erfolgreich zu sein.

Für Gründer*innen ist die Geschwindigkeit des Wandels zusätzlich herausfordernd. Neben der Entwicklung des Unternehmens muss parallel eine Führungsstrategie gefunden werden, die dem entsprechenden Wachstum des Start-ups, dem digitalen Wandel und den damit einhergehenden kontinuierlichen Veränderungen gerecht wird (Wolff, 2019). Start-ups charakterisieren Merkmale wie begrenztes Startkapital, knappe Ressourcen, überschaubare Vorerfahrungen und schnelles Wachstum. Sie befinden sich in der Frühphase unternehmerischer Entwicklung und sind daher einer besonders starken Konkurrenz ausgesetzt (Kollmann, Hensellek, Jung & Kleine-Stegemann, 2019). Diese Merkmale stellen Führungskräfte in Start-ups vor besondere Herausforderungen.

Führung im Kontext der Digitialisierung

Bis zum jetzigen Zeitpunkt lassen sich zahlreiche Berichte finden, die sich damit beschäftigen, dass gravierende Veränderungen in der Arbeitswelt zu erwarten sind (Fleming et al., 2019). Jedoch basieren die zugrundeliegenden Studien selten auf empirischer Forschung nach wissenschaftlichen Standards. Auch wird in den Studien kaum eine psychologische Sichtweise eingenommen und Berufsprofile mit Führungsaufgaben spielen eine eher untergeordnete Rolle. Besonders fehlt es im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung an Forschung zu zukünftigen Anforderungen an Führungskräfte in Start-ups.

Die hier dargestellte Interviewstudie – sie basiert auf dem Herausgeberband mit Expert*inneninterviews von Nachtwei & Nachtwei (2021) – verfolgte demnach das Ziel, die im Kontext der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt veränderten Anforderungen an Führungskräfte in Start-ups zu ermitteln und aufzuzeigen. In dem Expert*inneninterviewband haben Gründer*innen, Investor*innen und Forscher*innen in fünf inhaltlichen Frageblöcken Fragen zu Erfolgsmerkmalen von Gründungsteams, zur Personalauswahl und -entwicklung in Start-ups, zur Führung in Start-ups und zur Zukunft der Arbeit aus Perspektive des Entrepreneurships schriftlich beantwortet.

Die vorliegende Studie basiert auf Frageblock vier des Interviewbands: Wie nimmst du die Führungskultur in Start-ups wahr? Gibt es bestimmte Führungsstile, die sich in der Start-up-Szene durchgesetzt haben? Oder soll die Führungsrolle deiner Erfahrung nach sogar mehr oder minder abgeschafft werden?

Für die Datenanalyse wurden vorab fünf Hauptkategorien (Rollen, Kompetenzen, Verhalten und Aufgaben der Führungskraft und Rahmenbedingungen) festgelegt, um anhand dieser die Daten des Interviewbands differenziert und strukturiert auswerten und die zukünftigen Anforderungen an Führungskräfte in Start-ups ermitteln zu können.

Zukünftige Anforderungen an Führungskräfte

In dem Interviewband wurden insgesamt 41 Interviews mit insgesamt 43 Start-up-Expert*innen veröffentlicht(Nachtwei & Nachtwei, 2021). Für die Datenauswertung mit Fokus auf zukünftige Anforderungen an Führungskräfte in Start-ups konnten 38 Interviews berücksichtigt werden. Zehn Teilnehmende waren Frauen (26 %), 28 Männer (74 %). Die Teilnehmenden verfügen über mindestens fünf Jahren Berufserfahrung und mehrjährige Gründungserfahrung. Der Großteil war bereits in mehreren Unternehmen tätig und hat Unternehmen gegründet. Sie bringen diesbezüglich eine große Vielfalt an Erfahrungen mit.

Was Gründer*innen von der Musikwelt lernen können

Musik und Unternehmertum werden selten miteinander in Verbindung gebracht, und doch sehen sich die Akteur*innen vielen ähnlichen Herausforderungen gegenüber. Dirigent und Entrepreneur Boian Videnoff gibt Einblicke in beide Welten.

Teamwork als aufmerksames Interagieren

In einem Orchester steht vor allem eine Aufgabe und Herausforderung im Vordergrund: Einheit in der Vielfalt herzustellen. Von der Piccoloflöte bis hin zum Kontrabass kommen die verschiedensten Instrumente, gespielt von den unterschiedlichsten Menschen, zusammen, um eine harmonische Einheit zu bilden. Das ist nur möglich, wenn ein(e) Dirigent*in zuvor durch akribische Analyse des Werks eine klare musikalische Richtung und Vision ausgearbeitet und diese zusammen mit allen Musizierenden einstudiert hat.

Genauso können auch die Mitarbeitenden eines Start-ups nicht effektiv zusammenarbeiten und ein erfolgreiches Produkt entwickeln, wenn sie nicht durch die Vision der Gründer*innen geleitet und in eine gemeinsame Richtung geführt werden. Für diese Zusammenführung und das erfolgreiche Teamwork unterschiedlicher Akteure ergibt sich beim Musikorchester nun eine Besonderheit. Hier sind die einzelnen Musizierenden viel sensibler dem Output der jeweils anderen ausgesetzt und müssen bzw. können so auch viel schneller darauf reagieren und sich entsprechend anpassen. Damit das Projekt „Einheit in der Vielfalt“ funktionieren kann, müssen alle Instrumentalist*innen in Echtzeit hören und verstehen, was gerade im gesamten Orchester passiert, und sich dynamisch darauf einstellen. Dabei geht es nicht nur um eigenes Nachjustieren, sondern auch um eigenverantwortliches Interagieren mit den anderen Orchestermitgliedern. Zum Beispiel könnte es sein, dass ein(e) Sitznachbar*in unbewusst in eine musika­lische Richtung geht, die das gesamte Ensemble auseinander werfen könnte, und entsprechend wieder ins Boot geholt werden muss.

Learning für Gründer*innen: Während in einem Orchester Unstimmigkeiten und „Missklänge“ innerhalb des Teams sofort hörbar sind und von aufmerk­samen Musizierenden schnell erfasst und korrigiert werden können, stellt sich dies in einem Unternehmen viel schwieriger dar. Hier sollte daher eine Kultur des aktiven „Zuhörens“ anderer Teammitglieder etabliert werden, damit niemand aneinander vorbei arbeitet, sondern die interaktive Kooperation in eine gemeinsame Richtung gelingt.

Das Niveau des Teams hängt vom schwächsten Mitglied ab

Dadurch, dass der Output eines jeden Orchestermitglieds deutlicher hörbarer ist als in einem Unternehmen, bestätigt sich in der Musik häufig auch ein weiterer Aspekt von gutem Teamwork: „Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.“ Diese Wahrheit ist dank ihrer kaum zu ignorierenden Konsequenzen für den Gesamtklang fest im Bewusstsein jedes Orchestermitglieds verankert. Wenn auch nur eine Person nicht auf dem gleichen Qualitätslevel wie die restlichen Musizierenden ist, dann zieht sie automatisch das Niveau des kompletten Orchesters herunter. Das Gleiche gilt letztlich auch in einem Start-up: Sämtliche Teammitglieder müssen Top-Qualifikationen besitzen und ihr Bestes geben, damit Qualität und Output des gesamten Teams stimmen und die gewünschten Ziele erreicht werden können. Nur besteht hier wieder die Problematik, dass es im Gegensatz zu einem Orchester länger dauern kann, bis Qualitäts- oder Leistungsdefizite innerhalb des Teams auffallen und sich in den Ergebnissen bemerkbar machen. In der Zwischenzeit haben dann entweder andere Teammitglieder die Schwächen versucht auszugleichen oder es ist sogar schon zu irreversiblen Fehlern gekommen.

Learning für Gründer*innen: Gerade bei Start-ups, die mit neuen Geschäftsideen und technologischen Innovationen auftrumpfen müssen, um erfolgreich wachsen zu können, muss jedes Mitglied im Team ausnahmslos gute Leistungen erbringen. Um „schwer herauszu­hörende“ schwache Glieder in der Kette zu vermeiden, ist das Recruiting daher extrem wichtig. Hier sollten Gründer*innen besonders sorgfältig vorgehen und ein Team aufbauen, das durchgehend das gleich hohe Niveau erreicht.

Leistung durch Leidenschaft und Fleiß

Kommen wir nun von Aspekten des Teamworks hin zur Frage, wie jede(r) Einzelne in einem Orchester oder Start-up die für den Gesamterfolg nötige Qualität abliefern kann. Dabei gibt es in der Musikwelt zunächst ein weit verbreitetes Missverständnis des Verhältnisses von Talent und Fleiß. Viele denken, dass das musikalische Talent den Hauptaspekt einer erfolgreichen Laufbahn ausmacht – und sicherlich ist Talent die entscheidende Grundvoraussetzung hierfür. Letztlich macht dieser Aspekt aber insgesamt nur fünf Prozent aus – der Rest sind Leidenschaft und extrem viel Fleiß.

Es bringt also nichts, wenn jemand noch so talentiert ist und zum Beispiel eine Melodie wunderschön phrasiert, dann aber gleichzeitig an einer anderen technischen Passage stolpert. Vom Anfang bis zum Ende muss eine grundlegende Qualität gewährleistet sein, die sich nur mit sehr viel Arbeit erreichen lässt. Um hierfür so viel Fleiß wie möglich aufbringen zu können, braucht es entsprechend viel Leidenschaft für die Musik. So wundert es kaum, dass professionelle klassische Musiker*innen oftmals eine innige Beziehung zu ihrem jeweiligen Instrument aufbauen und diesem den Großteil ihrer Lebenszeit widmen.

Learning für Gründer*innen: Neben den grundlegenden Qualifikationen und Skills müssen alle Teammitglieder auch den nötigen Fleiß zeigen, um hervorragende Leistungen erbringen zu können. Hierzu sollte wiederum beim Recruiting darauf geachtet werden, dass bereits eine Leidenschaft für das Thema und die Geschäftsidee des Start-ups vorhanden ist. Darüber hinaus können Gründer*innen auch positiven Einfluss auf das Team ausüben, indem sie ihre eigene Vision klar und mitreißend vermitteln und so regelmäßig neue Leidenschaft für das gemeinsame Ziel entfachen.

Details machen den Unterschied zum Mittelmaß aus

Aus den vorangegangenen Absätzen wurde bereits eine zentrale Parallele zwischen Orchestern und Start-ups klar: der Drang und das Ziel, gemeinsam Außergewöhnliches zu erreichen. Jedes Orchester arbeitet permanent am perfekten Einklang und vollendeten musikalischen Moment, während jedes Start-up mit keinem geringeren Anspruch antritt, als mit seinem Produkt oder seiner Dienstleistung den eigenen Markt zu revolutionieren. Dabei stellt sich jedoch die Frage, woran sich dieses Außergewöhnliche bereits während des Prozesses erkennen lässt und was letztlich den Unterschied zu einer mittelmäßigen Performance oder einem ausbleibenden Markterfolg ausmacht.

In der Musikwelt lautet die Antwort eindeutig: Details. Während Laien oftmals keinen großen Unterschied zwischen verschiedenen Interpretationen einer Sinfonie oder unterschiedlichen Weltklasse-Orchestern wie den Berliner Philharmonikern oder den Wiener Symphonikern erkennen, hören Expert*innen und Profis zahlreiche Details heraus. Hat man sich Zeit genommen für eine bestimmte harmonische Wendung, für die motivische Bedeutung einer melodischen Passage oder für den besonderen Klangcharakter einer Instrumentengruppe?

Um diese Feinheiten in den gemeinsamen Proben genau herauszuarbeiten, braucht es Dirigent*innen, die sowohl den Blick und das Ohr für die Details haben, als auch das große Ganze überschauen können. Da der Orchesterzusammenklang sehr komplex ist, müssen sie das Talent besitzen, Zusammenhänge zu erkennen, wo andere sie vielleicht nicht sehen, sowie schnelle Lösungen zu finden und anzubieten. Genau die gleichen Fähigkeiten sind letztlich auch bei der Führung von Start-ups gefragt.

Learning für Gründer*innen: Der Erfolg eines Start-ups hängt von den Details und deren Einbettung in die übergreifende Geschäftsidee ab. Gründer*innen müssen deshalb gleich den Dirigent*innen einen Blick für die Feinheiten haben und überall dort einspringen, wo sie und ihre besondere Art des lösungsorientierten und visionären Denkens benötigt wird.

Der Autor Boian Videnoff ist sowohl Chef-Dirigent der Mannheimer Philharmoniker als auch Gründer des Berliner KI-Start-ups Enote, das digitale Notenblätter einfacher zugänglich, bezahlbarer und interaktiver macht, www.enote.com

King of Content

Dank purer Lebensfreude besseren Content generieren – Der König von Ghana zeigt, wie es geht.

Laut, schrill und einfach nur anders, so lässt sich der Auftritt des ghanaischen Königs Céphas Bansah in einem Musikvideo, das er gerade mit dem Jungschauspieler Maurice Fuchs in Saarbrücken gedreht hat, wohl am besten beschreiben. Dabei ist es vor allem die charmante und authentische Art dieses Mannes, der ihn so sympathisch macht und dafür sorgt, dass man ihn nie wieder vergisst, wenn man ihn einmal gesehen hat.

Der außergewöhnliche Auftritt ist daher eine tolle Inspiration für all jene, die ihrem Online Business einen ganz besonderen Stempel aufdrücken wollen, um den Menschen damit ebenfalls im Gedächtnis zu bleiben. Im Folgenden liest du, wie Sie es schaffen, ein Alleinstellungsmerkmal zu erschaffen, das Ihnen dabei hilft, zur Nummer eins zu werden.

1. Einfach mit dem Strom schwimmen? Das kann wirklich jeder …

Möchten Sie Ihr Online Business in eine erfolgreiche Zukunft führen und nicht einfach nur die Kunden für sich gewinnen, die den anderen Anbietern durch die Lappen gegangen sind? Dann sorgen Sie dafür, dass Sie sich von der grauen Masse abheben und scheuen Sie sich keinesfalls davor, völlig neue Marketingideen auszuprobieren. Seien Sie dabei möglichst kreativ und lassen Sie sich von Ihrem Alltag inspirieren. Sie werden erstaunt sein, mit welchen auf den ersten Blick sehr simpel scheinenden Möglichkeiten sich bereits einiges erreichen lässt. Wichtig ist vor allem, nahe bei Ihrem Kunden zu bleiben und nicht zu abgehoben zu denken. Der König von Ghana hat auf eindrucksvolle Weise unter Beweis gestellt, wie das geht. Ein einfaches Musikvideo reicht aus und schon ist er in aller Munde, denn seine Lebensfreude ist einfach ansteckend.

2. Mit Authentizität zum Ziel

Wie wir nun bereits erfahren haben, können außergewöhnliche Marketingstrategien eine perfekte Möglichkeit darstellen, um sich von den anderen Firmen abzuheben, aber Achtung: Sie sollten dabei sich selbst und Ihre Vorstellungen niemals aus den Augen verlieren. Nur allzu schnell kann es passieren, dass wir einen anscheinend besonders originellen Trend hinterherjagen ohne zu merken, dass sich dieser für uns gar nicht gut anfühlt. Ist das der Fall, werden die Erfolge, die wir mit diesem erreichen können, eher gering ausfallen. Lassen Sie sich also keinesfalls von scheinbar besonders innovativen Ideen in die Irre führen. Hören Sie stattdessen lieber in sich hinein und Sie werden schon bald sehr genau merken, was zu Ihnen passt und wovon Sie lieber die Finger lassen sollten.

3. Probieren Sie völlig Neues aus und verlassen Sie die Komfortzone

Selbstverständlich kann es äußerst gemütlich sein, stets auf die gleiche Internetwerbung zu setzen oder den hundertsten vorgefertigten Newsletter zu versenden und dabei jedes Mal den Inhalt nur etwas zu ändern. Doch seien wir uns mal ehrlich: Wie viele Ihrer Kunden oder potenziellen Kunden werden diese überhaupt noch lesen? Meistens werden sie einfach nur auf “löschen“ klicken und dann war selbst die geringe Arbeit, die Sie sich damit gemacht haben, umsonst. Verlassen Sie daher unbedingt das bereits bekannte Terrain und wagen Sie sich an Marketingstrategien heran, die Ihnen Anfangs vielleicht sogar etwas zu forsch vorkommen. Es kann durchaus sein, dass Sie genau damit Erfolg haben.

4. Zusammen ist man weniger allein

Das Oberhaupt von Ghana möchte ein Musikvideo produzieren, dieses Gebiet ist jedoch völliges Neuland für ihn. Was macht er also? Er holt sich einen jungen Influencer ins Boot, den er bereits von einem früheren Dreh kennt und seinen Freund nennt. Hierbei handelt es sich wohl um einen der intelligentesten Marketing-Tricks, denn nur weil Sie Ihr eigenes Online Business auf den Markt bringen wollen heißt das noch lange nicht, dass Sie dabei nicht auf professionelle Hilfe zurückgreifen können. Wenn Sie sich allerdings dafür entscheiden, mit jemandem zusammenzuarbeiten, ist es wichtig, dass die jeweilige Person zwar eine neue Dimension in Ihr Werbekonzept mit einbringt, aber dennoch wichtige Grundideen und Vorstellungen mit Ihnen teilt. Ist das der Fall, steht einer äußerst erfolgversprechenden Zusammenarbeit nichts mehr im Wege.

5. Mit Herzblut und Ausdauer werden Sie viel mehr erreichen, als Sie es je für möglich gehalten haben

Wirklich erfolgreich werden Sie mit Ihrem Online Business dann sein, wenn Sie sich ganz auf Ihre Intuition verlassen und das tun, was Ihnen wirklich Freude bereitet. Natürlich ist das manchmal viel leichter gesagt als getan, denn all der Alltagsstress und die zahlreichen bürokratischen Verpflichtungen machen dies nicht immer möglich. Dennoch sollten Sie versuchen, immer wieder zu hinterfragen, ob Sie wirklich noch voll und ganz hinter dem stehen, was Sie tun. Ist das nämlich der Fall, wird es Ihnen viel leichter fallen, auch die unangenehmeren Dinge mit einem Lächeln im Gesicht zu meistern und sich schneller wieder auf die schönen Seiten des Lebens zu konzentrieren.

Fazit: Mit Spaß am Leben und Authentizität zum Erfolg

Möchten Sie sicherstellen, dass sich Ihr Online Business von der Konkurrenz abhebt? Dann versuchen Sie stets auf Ihr Bauchgefühl zu hören und bleiben Sie dabei möglichst authentisch. Einfach blind ohne viel zu überlegen anderen nachzueifern oder schnelllebigen Trends hinterherzujagen, wird Sie nämlich keinesfalls weiterbringen, als Sie nun sind. Der Herrscher von Ghana zeigt auf beeindruckende Art, wie viel man mit purer Lebensfreude und Lust an dem, was man tut, kommen kann. Lassen Sie sich also ruhig von diesem beeindruckenden Mann inspirieren und Sie werden sehen, der Erfolg kommt dann ganz von allein.

Der Autor Grigori Kalinski ist Unternehmer und einer der bekanntesten Coaches im Bereich des Amazon-Kindle-Publishings.

Mit dem eigenen Unternehmen an die gläserne Decke stoßen?

Viele Selbständige sind im Hamsterrad gefangen. Sie arbeiten gefühlt pausenlos, die großen Fortschritte bleiben jedoch aus. Theoretisch wissen sie, wie sie ihr eigenes Unternehmen auf die nächste Stufe heben können, doch in der Umsetzung scheitert es. Und jetzt?

Tag- und Traumziele definieren

Wenn man sich selbstständig macht oder ein eigenes Unternehmen gründen möchte lernt man schnell, man solle sich Ziele setzen. Sogenannte SMART-Ziele, messbar für die nächsten fünf oder zehn Jahre. Für Kalkulationen und Prognosen im Businessplan sind diese Art von Zielen durchaus notwendig, dennoch schrecken sie viele Unternehmer*innen in ihrem Tagesgeschäft meist ab, weil sie nicht direkt realisierbar sind. Um das eigene Unternehmen zum Wachstum zu verhelfen ist es auch sinnvoll, Tag- und Traumziele als Unternehmer*in zu identifizieren. Traumziele sind all jene Träume, die man sich erfüllen möchte – einen Urlaub, ein neues Auto. Um sich die eigenen Träume erfüllen zu können, legt man ein Tagesziel fest, das es jeden Tag zu erledigen gilt, um seinem Traumziel ein Stück näher zu kommen Ein Traumziel kann eine gewisse Geldsumme sein, das Gründen einer eigenen Stiftung aber auch einfach die Motivation, die Nummer Eins in der. Branche zu werden. Traumziele sollten so hoch wie möglich gesteckt sein, denn riesige Ziele sind ein großer Antrieb.

„Cut Off Zeit“

Unternehmer*innen und Selbständige arbeiten oft mehr als die für einen Angestellten typischen 40 Stunden die Woche. Ihnen fällt es schwer, Business und Freizeit zu trennen, sie werden von dem Gefühl geplagt immer und überall arbeiten zu müssen. Immerhin sind sie insbesondere in der Gründungsphase oftmals alleine für den Erfolg des Start-ups verantwortlich. Dass eine feste Arbeitszeiteinteilung ihnen enorm dabei helfen würde, wissen viele nicht. Durch festgelegte Arbeitszeiten und eine gewisse Arbeitsroutine kann jedoch die Arbeitszeit nicht nur kontrolliert werden, sondern meist steigt so auch die Produktivität. Ein simpler Hack ist eine „Cut Off Zeit“ festzulegen. Das heißt zum Beispiel immer um 18 Uhr die Arbeit zu beenden, die Abendroutine durchzuführen und damit eine klare Trennung zwischen Freizeit und Arbeit zu schaffen. Egal, was im Business noch ansteht, nach der Cut Off Zeit wird nicht mehr gearbeitet. Natürlich klappt das nicht immer. Doch auch wenn die Cut Off Zeit nur an 5 von 7 Tagen eingehalten wird, hilft dieser simple Trick die Produktivität zu steigern und Stress zu senken.

Komfort versus Risiko

Im Laufe des Lebens lernen wir immer wieder, dass Sicherheit unerlässlich ist. Doch wer immer in Sicherheit lebt, der verlässt seine Komfortzone nicht und bleibt im goldenen Hamsterrad gefangen. Natürlich braucht es bei der Unternehmensgründung und -führung immer ein gewisses Maß an Sicherheit, um gegen böse Überraschungen gewappnet zu sein, jedoch verfangen sich Unternehmer*innen oftmals in genau dieser Sicherheit. Wer weiterkommen möchte, muss das Hamsterrad verlassen, den nächsten Schritt wagen und riskieren. Dabei geht es nicht darum, vollkommen planlos eine Veränderung zu starten, sondern vielmehr um ebendiesen Plan.

Wer will, der findet immer Wege, seine Ziele zu erreichen. Dafür ist es manchmal nun mal notwendig, ein Risiko in Kauf zu nehmen. Investitionen, das Einstellen neuer Mitarbeiter, das Launchen eines neuen Produkts – Entscheidungen sind immer mit Risiko verbunden, Sicherheit gibt es hier nicht. Doch anstatt daran zu denken, dass beispielsweise der erste Angestellte dem Unternehmen Geld kostet, sollten Unternehmer*innen dies als eine Investition sehen: Ein neuer Mitarbeiter bring neues Know-how ins Unternehmen und bringt das Business voran.

Um dem goldenen Hamsterrad zu entkommen müssen Unternehmer*innen mutig sein. Sie dürfen ihre eigene Motivation nicht aus den Augen verlieren, auch wenn ein eigenes Unternehmen zu führen insbesondere zu Beginn meist schwer ist. Wer das eigene Unternehmen weiter vorantreiben möchte, der muss Entscheidungen treffen, auch wenn diese ein Risiko mit sich bringen.

Der Autor Deniz Deke ist Gründer des Persönlichkeitsentwicklungs-Unternehmens „Erschaffe Dich Neu“ und bietet mit „Mental Strength Challenge“ ein intensives Coaching-Programm für mentale Stärke und Disziplin, www.erschaffedichneu.de

Chancen für die Zukunft: Das Personalwesen in Zeiten der Digitalisierung

Wie auch Ihr Unternehmen von den neuen Möglichkeiten eines digitalisierten Personalwesens profitiert und welche Herausforderungen dabei auf Sie warten.

Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist unaufhaltsam. Sie erleichtert Arbeitsschritte, erschließt neue Märkte und ermöglicht das Arbeiten im Home Office, wie zuletzt die weltweite Pandemie zeigte. Personalabteilungen hinken bei diesem Trend leider in vielen Unternehmen noch immer hinterher. Ein Fehler, denn im Bereich Human Resources bietet Digitalisierung eine Reihe an entscheidenden Vorteilen - von der Talent-Akquisition über das Onboarding bis hin zu Mitarbeitertrainings. Erfahren Sie, wie auch Ihr Unternehmen von den neuen digitalen Möglichkeiten profitiert und welche Herausforderungen dabei auf Sie warten!

Die Vorteile einer digitalisierten Personalabteilung

Die täglich anfallenden, administrativen Aufgaben des Personalwesens sind in der klassischen, papierbasierten Form zeitaufwändig, repetitiv und bieten wenig Raum für Flexibilität. Werden genau jene Routinetätigkeiten digitalisiert, bleibt der Personalabteilung mehr Zeit und Energie für wesentlich bedeutendere Aufgaben. Darunter fallen zwischenmenschliche Problemlösungen und verbesserte Kommunikation. Die HR-Mitarbeiter tragen durch den veränderten Fokus zum weiteren Erfolg des Unternehmens und der Zufriedenheit des gesamten Teams bei.

Bei der Suche nach neuen Talenten spielt die Digitalisierung im Personalwesen ebenfalls eine große Rolle. Remote Work macht es möglich, Fachkräfte völlig unabhängig von ihrem Wohnort für den eigenen Betrieb zu gewinnen. Sowohl beim Recruiting als auch bei der späteren Einbindung in die Betriebsabläufe müssen die digitalen Prozesse optimal laufen, um ein produktives Arbeiten zu ermöglichen.

Herausforderungen und Nachteile des digitalen Personalwesens

Die Digitalisierung bringt neben einer Vielzahl an Vorteilen auch einige Risiken und Gefahren mit sich. Besonders hervorzuheben ist hierbei der Umgang mit dem Zugriff auf sensible Daten - etwa bei der digitalen Personalakte - und das Einhalten aller datenschutzrechtlichen Vorgaben. Das Einsetzten eines Datenschutzbeauftragen ist für die meisten Unternehmen Pflicht.

Ein weiterer Nachteil der Digitalisierung sind die hohen Kosten. Unternehmen können hier intelligente Entscheidungen treffen, indem sie nur jene digitalen Lösungen erwerben, die auch wirklich gebraucht werden. Langfristig lohnt sich die Investition: Die Produktivität der Mitarbeiter steigt und frei werdende Kapazitäten können intensiv und kreativ genutzt werden.

Digitalisiertes Personalmanagement effizient gestalten

Software-Anbieter stellen ihren Kunden flexible Lösungen zur Verfügung, um die ersten Schritte hin zur kompletten Digitalisierung zu treffen. So entscheiden sich zu Beginn viele Unternehmen für den Aufbau eines digitalen Onboarding-Prozesses, der das Integrieren von neuen Mitarbeitern effektiv und einheitlich gestaltet. Oft schon vor dem ersten Arbeitstag können neue Talente per Software Kontakte knüpfen, ihren Arbeitsplatz kennenlernen und sich optimal einarbeiten.

Moderne Tools wie die Prozessautomatisierung für HR von Haufe ermöglichen ein schnelles Generieren von Daten und die digitale Abwicklung der anfallenden täglichen Arbeiten. Software dieser Art überzeugt unter anderem durch ein intuitives Interface und eine flexible Anpassung an die eigenen Bedürfnisse.

Fazit: Digitalisierung leicht gemacht

Mit den richtigen technischen Tools ist der Umstieg vom Papier auf digitale Akten schnell und unkompliziert abgewickelt. Die HR-Mitarbeiter könne auf Anpassungen und Veränderungen rascher reagieren und müssen weniger Zeit für rein administrative Aufgaben einplanen. Das steigert ihre eigene Zufriedenheit ebenso wie jene der ganzen Belegschaft. So hat die Digitalisierung des Personalwesens einen positiven Einfluss auf gleich mehrere Aspekte in einem erfolgreichen Unternehmen.

Gründer*innen vor der Entscheidung: Laserdrucker versus Tintenstrahldrucker

Wir wollten wissen: Welcher Drucker ist für neu gegründete Unternehmen die beste Wahl?

Mit einer Startup-Idee auf den Markt kommen, sich mit Bürokratie und Hürden herumschlagen und dann noch auf die Hardware achten. So geht es vielen Gründer*innen. Sie müssen an allen Ecken und Enden Entscheidungen treffen und manchmal kann der Blick auf die Details zur Last werden. Ein gutes Beispiel dafür ist die Anschaffung von Druckern für das neu gegründete Unternehmen. Doch so kompliziert muss es gar nicht sein, wenn man nur ein paar wichtige Grundlagen kennt.

Werden Drucker obsolet?

Zunächst muss sich die Frage gestellt werden, ob Drucker überhaupt noch lange benötigt werden. Immerhin wird die Welt zunehmend digitaler. Papierberge zu vermeiden, ist nicht nur einfacher geworden – als Teil einer umweltbewussten Unternehmenspolitik gehört es fast zum guten Ton.

Trotzdem kann nicht behauptet werden, dass der Unternehmensdrucker bald ausgedient hat. Das ist eigentlich nur in zwei Fällen möglich: Bei einem guten Verhältnis zum Copy Shop um die Ecke oder bei einer Printabteilung im Gebäude, wenn nur ein Büro angemietet wurde. Ist Drucken nicht ständig notwendig, dann kann es sinnvoll sein, lieber auf Gemeinschaftsdrucker oder den Copy Shop zu setzen.

Doch das birgt immer auch Risiken. Gründer*innen arbeiten schon mal gern bis tief in die Nacht hinein oder schon bevor alle anderen aufgestanden sind. Eine Abhängigkeit von Öffnungs- oder Nutzungszeiten kann dann den Arbeitsfluss stören. Also hat der Drucker für das eigene Unternehmen immer noch Vorteile.

In folgenden Situationen ist es dann doch angenehmer, wenn der eigene Drucker griffbereit ist:

  • Bürokratische Hindernisse, die die alltägliche Arbeit verzögern
  • Spontane Meetings
  • Ungewöhnliche Arbeitszeiten (z.B. wegen einer Deadline)
  • Ausfall von digitalen Präsentationsmöglichkeiten

Also nein: Der Drucker für das Start-up ist noch nicht obsolet. Allerdings kann die Arbeitsleistung eines Druckers wohl mittlerweile stark minimiert werden. Das ist kein unwichtiger Faktor, wenn es um die Frage geht, welcher Drucker der beste für die eigenen Ansprüche ist.

Welche Druckerarten gibt es?

Für die meisten Gründer*innen wird die Entscheidung bei einem Drucker (für den Büroalltag) zwischen diesen zwei Typen fallen: Tintendrucker versus Laserdrucker. Beide erfüllen theoretisch ihren Job, doch sie sind trotzdem nicht mit den gleichen Vor- und Nachteilen ausgestattet.

  • Kaufpreis: Grundlegend ist zu sagen, dass Tintenstrahldrucker günstiger in der Anschaffung sind als Laserdrucker. Gerade für Unternehmen sind gute Farblaserdrucker allerdings nahezu alternativlos.
  • Druckqualität: Wenn es um Schärfe und farbliche Qualität geht, dann sind Tintenstrahldrucker im Vorteil.
  • Druckgeschwindigkeit: Laserdrucker drucken wesentlich schneller als die meisten Tintenstrahldrucker.
  • Laufende Kosten: Laserdrucker sind zwar teurer in der Anschaffung, allerdings sind die Kosten für die Farbe sehr viel geringer, da sie auf Tonerbasis hergestellt wird. Der Tintenstrahldrucker setzt hingegen auf Tintenpatronen, die teuer in der Anschaffung sind und den Drucker wartungsintensiver machen.

Mittlerweile entscheiden sich viele Unternehmer für einen Multifunktionsdrucker. Dieser kann Faxen, Scannen, Kopieren, Drucken – und zwar je nach Bedarf auf Tintenstrahl- oder Laserbasis. Das sorgt für maximale Flexibilität, hat aber auch seinen Preis. Außerdem ist die Benutzung natürlich etwas komplizierter und die Wartung eher etwas für den Fachmann.

Wie findet man den richtigen Drucker?

Schritt eins bei der Anschaffung eines Druckers für das eigene Unternehmen muss ganz klar sein: Die eigenen Bedürfnisse realistisch einschätzen. Ein Drucker soll idealerweise viele Jahre lang gute Arbeit leisten und auch wirklich zu den Ansprüchen des Unternehmens passen. Folgende Fragen müssen also beantwortet werden:

  • Wie viel Papier wird täglich bedruckt?
  • Wie viel Budget ist für laufende Kosten eingeplant?
  • Werden die Druckerzeugnisse an Kunden ausgegeben?
  • Wird in Zukunft der Druckaufwand steigen oder sinken?

Steht erst einmal fest, was genau der Drucker alles übernehmen wird, muss natürlich noch ein Budget festgelegt werden. Einen günstigen Tintenstrahldrucker zu kaufen, um Kosten zu sparen, kann sinnvoll sein, wenn er kurzfristig eingesetzt wird und in Zukunft ein neues Gerät angeschafft wird. Sollte das Gerät länger eingesetzt werden, dann müssen die laufenden Kosten bedacht werden und plötzlich können sich ein paar hundert Euro mehr für einen Laserdrucker wieder lohnen. Informationen dazu liefern zum Beispiel Tests wie der Farblaserdrucker Test von toner-dumping.de.

Letztlich gibt es dann nur noch zwei Dinge zu beachten: Nicht vergessen, den Drucker steuerlich abzusetzen, und Preise vergleichen beziehungsweise ein Angebot vor Ort einholen. Auch wenn etwas Zeit investiert werden muss, um den idealen Drucker für das Start-up zu finden, spart das später Zeit, Geld und Nerven.

Herausforderungen beim Etablieren eines Start-ups

Diese Bausteine helfen dir dabei, dein Start-up nach dem gelungenen Markteintritt erfolgreich in der Aufbauphase zu lenken.

Ein eigenes Start-up zu gründen ist keine leichte Aufgabe. Auf dieses Statement können sich sicher eine Vielzahl von Unternehmern einigen. In Deutschland liegt die Anzahl der Start-ups in den vergangenen Jahren relativ konstant bei 70.000 – eine solide Zahl. Doch im europaweiten Vergleich gibt es einige Länder, in den sich das Gründen eines Start-ups deutlich attraktiver gestaltet. Dazu zählen vor allem Staaten in Osteuropa, Skandinavien und im Baltikum. Besonders die deutsche Bürokratie kann den ein oder anderen Stolperstein in den Weg der Gründer legen. Aber auch die Kapitalbeschaffung gestaltet sich in vielen der oben genannten Länder deutlich einfacher als in der Bundesrepublik.

Die verschiedenen Hürden und Problematiken der Neugründung eines Unternehmens sind den meisten jedoch ausreichend bekannt und Hilfestellung dazu finden sich en masse. Wie geht es aber weiter, nachdem die anfänglichen Hindernisse gemeistert wurden?

Hat es ein Start-up erstmal auf den Markt geschafft, beginnt die sogenannte Aufbauphase. Hier geht es darum, das Unternehmen zu etablieren und sich einen Namen in der Branche zu schaffen. Wir werfen einen Blick auf die einzelnen Bausteine, die hierbei helfen können.

Siegel und Sicherheit

Wenn es um Labels geht, die heutzutage auf Produkten oder bei Services zu finden sind, ist ein wenig Verwirrung vorprogrammiert. Speziell in der momentanen Zeit ist es für Kunden wichtig zu wissen, ob Unternehmen auch wirklich für das einstehen, was sie vorgeben. Eines der größten Themen ist dabei Nachhaltigkeit. Ein bewusster Umgang mit der Umwelt wird nicht nur gewünscht, es wird vermehrt eingefordert. Um dabei sicherzugehen, dass es sich nicht um Greenwashing handelt, vergeben Institute verschiedene Siegel und Prüfzeichen. Durch die Unabhängigkeit dieser Einrichtungen kann Objektivität gewährleistet werden, wovon Kunden und Unternehmen gleichermaßen profitieren.

So können diese Siegel helfen, sich eine gewisse Autorität und ein sicheres Image zu schaffen. Geht es um Gütesiegel für Lebensmittel, gibt es beispielsweise die EG-Öko-Verordnung, die ökologischen Landbau kennzeichnet. Bei Textilien gibt das Siegel „Blauer Engel“, der auf Umweltfreundlichkeit und Schadstoff-Verzicht hinweist. Für Services im Internet gibt es verschiedene Kennzeichnung und Bewertungsseiten, die über Erfahrungen aufklären. So sind unter anderem seriösen Online Casino Tests sowie zertifizierte Siegel in Online Shops ein guter Indikator für vertrauenswürdige Webseiten.

Zielgruppe

Die Zielgruppe wird natürlich schon vor einer Neugründung erforscht und analysiert. Doch meist sind diese Gruppen relativ weitläufig definiert. Deshalb eignet sich die Aufbauphase des Unternehmens, um speziell auf Teilgruppen einzugehen. So sollten zu Beginn jene Personen angesprochen werden, die leicht zu adressieren sind. Das entsprechende Publikum kann spezifisch über die angebotenen Produkte oder Dienstleistungen aufgeklärt werden, um eine wertvolle Bindung zu schaffen. Da Start-ups in der Regel innovative Lösungen anbieten, muss der Mehrwert effektiv kommuniziert werden. Die ersten Kunden werden oftmals „early adopters“ sein, die ähnlich innovativ arbeiten und denken. Mit der Zeit kann das Angebot getestet und adaptiert werden, um die Zielgruppe nach und nach aufzubauen.

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Erstkunden sorgt für Aufmerksamkeit auf dem Markt und bietet auch größeren Kunden gute Argumente, um sie von den Angeboten zu überzeugen. Netzwerken ist ebenfalls ein entscheidender Punkt dieser Phase, da man von der Expertise und den Verbindungen der „early adopters“ profitieren kann.

Marktumfeld und Wettbewerb

Bedingt durch technologischen Fortschritt ist die heutige Geschäftswelt in nahezu allen Bereichen sehr sprunghaft. Dementsprechend gilt es zu jeder Zeit den Markt und seine Entwicklung genaustens im Auge zu behalten. In der Aufbauphase haben Start-ups einen wichtigen Vorteil gegenüber Großkonzernen und Konglomeraten. Im Notfall können sie schneller eingreifen und sich an den Markt anpassen, da die Unternehmensstruktur im Regelfall weniger komplex ist.

Regelmäßige Adaption an den Markt und die Geschehnisse im Umfeld sind natürlich ein Aspekt, der immer und während jeder Unternehmensphase eine wichtige Rolle spielt. Doch während der Aufbauphase können es sich Start-ups erlauben in gewissen Situationen etwas mehr Risiko einzugehen. So kann an einigen Stellschrauben gedreht werden, um ein Produkt oder Service gegebenenfalls zu optimieren und sich somit auf den Markt durchzusetzen und neue Potenziale zu erkennen.

Diese Ratschläge können als Orientierung und Inspiration dienen, um das ein oder andere Prozent rauszuholen. Sicherlich kommt es im Detail immer auf die Situation an in der sich ein Start-up befindet. Auch Branche und Makroumfeld spielen eine wichtige Rolle, sodass es für jedes Unternehmen ein anderer Ausgangspunkt ist. Wer es aber schafft, sein Angebot früh und effektiv auf dem Markt zu etablieren, wird davon profitieren und einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Konkurrenz haben.

Outsourcing - mit der richtigen Idee zum erfolgreichen Unternehmen

Für die einen ist es ein Segen, für die anderen der pure Schrecken: Outsourcen. Doch nichts bietet einem Startup bessere Chancen zu wachsen, als die Aufgaben an Spezialisten abzugeben. Vielen Gründern bereitet es allerdings große Sorgen, dass eigene “Baby” abzugeben und darauf zu vertrauen, dass es gut behandelt wird. Outsourcing ist jedoch ein Phänomen, welches immer beliebter wird. Vor allem in der Startup-Welt, die sehr schnelllebig ist, kann sich so ein Wettbewerbsvorteil verschafft werden.

Outsourcing kann sinnvoll sein für Startups

Existenzgründer müssen mit einem überschaubaren Budget eine Vielzahl an Aufgaben decken. Insbesondere in der Anfangsphase investiert man große personelle Ressourcen in das Marketing, um neue Kunden gewinnen zu können. Auch Personal- und Finanzmanagement beanspruchen viele Gründer, in die meisten Themen muss man sich dann mühsam selbst einarbeiten. Parallel muss natürlich weiterhin das Tagesgeschäft laufen, denn auf die Kunden ist man finanziell angewiesen. Durch Outsourcing entlastet man sich von diesem Aufwand und kann sich auf den eigentlichen Kern konzentrieren. Soll beispielsweise eine eigene Webseite erstellt werden, solle man diese Tätigkeit abgeben, anstatt sich selbst stundenlang mit Homepage-Baukästen oder gar Programmiersprachen abzukämpfen. Wird diese Arbeit ausgelagert, erhält man am Ende sogar ein besseres Ergebnis und konnte die Zeit sinnvoll in die eigenen Kernkompetenzen investieren.

Strategie und Marketing

Bei Online Startups ist der Kern meistens eine Online Plattform und rundherum fallen dann Aufgaben an, wie Produktion, Lagerung und Versand. Aber auch Buchhaltung und Marketing kann an gute Partner abgegeben werden. So bleibt dann mehr Zeit, um sich unter anderem der strategischen Unternehmensentwicklung zu widmen, was ein Bereich ist, den man nicht outsourcen kann. Dennoch kann man sich so gezielt darum kümmern, dass das Unternehmen wächst, Prozesse werden optimiert und Qualität sowie Marketing verbessern sich.

Konzentration auf das Kerngeschäft

Wenn man sich nur mit dem beschäftigt, was man wirklich kann und was den Kern des Unternehmens ausmacht, dann kann man langfristig deutlich schneller wachsen und gleicht damit die Kosten für externe Mitarbeiter aus. Aber man kann auch einfach mal die Füße hochlegen, von überall auf der Welt arbeiten und so geistig wieder neue Energie tanken.

Verschiedene Möglichkeiten des Outsourcings

Es kommen viele Dienstleistungen für das Outsourcing infrage. Marketing, IT, Bürotätigkeiten, Buchhaltung oder Reinigung. Grundsätzlich kann jede Aufgabe ausgelagert werden, man sollte jedoch mit Bedacht damit umgehen. Es empfiehlt sich eine Analyse, welche Bereiche sich im eigenen Business dazu eignen. Auch sollte man darauf achten, dass die externen Firmen wirklich gut gewählt sind, denn etwaige Qualitätsmängel werden auf das Startup zurückgeführt.

Produktidee, aber wie herstellen?

Hat man zum Beispiel eine gute Produktidee, möchte diese umsetzen, aber besitzt nicht die notwendigen Maschinen, kann man die Produktion an 3dhubs abgeben und das Produkt einfach fertigen lassen. Vor allem bei der Produktion von physischen Dingen bietet sich eine solche strategische Partnerschaft an, da es dem Startup riesige Summen an Geld einspart.

Weitere Beispiele

Aber auch Textarbeiten, Recherchen oder Kundenservice sind Bereiche, die einfach abgegeben werden können. Wird es dann mal etwas komplizierter, sollte man sich mit Freelancern beschäftigen, für jeden Bereich wird man einen passenden finden.

Vor - und Nachteile des Outsourcings

Vorteile sind vor allem die kurzfristigen Kosteneinsparungen, ein einfaches Management, mehr Zeit für das Kerngeschäft sowie eine höhere Flexibilität, da es keine Festangestellten gibt. Negativ ist natürlich, dass man externe Mitarbeiter nicht so motivieren kann wie die eigenen und auch Überstunden werden diese nicht machen. Zudem greift bei Projekten die an externe Dienstleister abgegeben werden oftmals der “Doppler-Effekt”, das Projekt dauert also immer doppelt so lange wie geplant, was an der Kommunikation oder auch vielen anderen Komponenten liegen kann. Zudem stellt sich kein Lerneffekt ein, da nichts selbst gemacht wird. Möchte man irgendwann dann doch mal selbst produzieren, fängt man vom Know-how her oftmals fast bei Null wieder an.

Kleine Karte, große Wirkung

Mit ihrer Visitenkarte machen Selbständige Werbung für sich und ihr Unternehmen. Hier finden Sie sieben Tipps, wie Sie Ihre Karte seriös gestalten – und ein paar Hinweise, wie Sie sie geschickt unter die Leute bringen.

 

In der Schublade oder Brieftasche können Visitenkarten ihre Wirkung als Werbeträger kaum entfalten. Wichtig ist, dass Sie Ihre Karten großzügig unter die Leute bringen. "Es ist durchaus gestattet, zum Beispiel zufriedenen oder gar begeisterten Kunden einige Visitenkarten zu geben und sie zu bitten,

diese zusammen mit einer Empfehlung weiterzureichen", betont Kommunikationstrainerin Susanne Helbach-Grosser. Außerdem ist es hilfreich, die Karten an wirkungsvollen Orten zu platzieren – etwa im Eingangsbereich von Ausstellungen, bei befreundeten Geschäftspartnern oder bei Behörden. Wichtig ist auch: Führen Sie Ihre Karten am besten in einem Kartenetui mit sich.

Um die Karten schnell griffbereit zu haben, sollten sie mit zwei Taschen im Jackett/Blazer arbeiten: In der Tasche rechts haben Sie die eigenen Karten griffbereit, links hinein kommen Karten, die Ihnen andere zustecken. Und sorgen Sie dafür, dass Ihre Karte nicht schnell im Papierkorb landet: Konnten Sie Ihrem Gesprächspartner zum Beispiel einen wichtigen Literaturtipp geben, dann notieren Sie den doch einfach auf der Rückseite Ihrer Visitenkarte. Diese Notiz wird nicht so schnell weggeworfen.

Tipp 1 - Die Maße

"Üblich ist das Scheckkartenformat", sagt Beraterin Helbach-Grosser. Die Standardabmessungen betragen ca. 90 mal 55 Millimeter. Das hat einen einfachen Grund: Viele Geschäftspartner archivieren die Karten in vorgefertigten Plastikeinlagen, zum Beispiel in ihren Ringbuch-Kalendern.

Tipp 2 - Das Papier

Auch beim Datenträger gilt: Klassisch ist besser als verspielt. Karton mit mindestens 180 bis 200 Gramm, besser gar von 250 Gramm aufwärts sollte es schon sein. Je dicker der Karton, desto edler wirkt die Karte.

Tipp 3 - Das Design

Früher war die Karte so aufgeteilt: Name und akademischer Titel in der Mitte, Adresse rechts unten, Telefon- und Faxnummern links unten. "Diese strikte Einteilung ist einer kreativeren Anordnung gewichen", sagt Helbach-Grosser. Auch beim Design gilt: Lassen Sie sich die Karte etwas kosten.

Tipp 4 - Die Berufsbezeichnung

Selbständige sollten auf allzu blumige Berufsbezeichnungen verzichten, findet Expertin Hertwig. Zurückhaltung sei außerdem bei akademischen Titeln angebracht, meint die Karriereberaterin.

Tipp 5 - Die Kontaktdaten

Die Telefonnummer gehört auf jede Visitenkarte. Überlegen Sie sich aber gut, wie und wo Sie Ihre beruflichen Gespräche lieber führen. Wer ungern mit dem Handy telefoniert, gibt besser eine Festnetznummer an – sollte dann aber auch sicherstellen können, dass er unter dieser Nummer auch tatsächlich zu erreichen ist.

Tipp 6 - Die E-Mail

"Ein Muss ist mittlerweile auch eine E-Mail-Adresse", sagt Karriereberaterin Hertwig. Auf keinen Fall sollten Sie eine Adresse mit einem langen, spaßigen oder gar peinlichen Nicknamen verwenden. Achten Sie auch darauf, dass der von Ihnen genutzte Provider genügend Speicherplatz bietet und das Postfach nicht nach ein paar Tagen bereits überquillt.

Tipp 7 - Die Fremdsprache

Wer Geschäftskontakte im Ausland anbahnen möchte, sollte auf eine "penible Übersetzung der Karte in die jeweilige Landessprache oder ins Englische achten", rät Helbach-Grosser.

Gründen trotz Unsicherheit - @@@ein Plädoyer für mehr Mut

Sie denken über eine Gründung nach, zögern aber noch aufgrund der wirtschaftlich unsicheren Lage? Sie haben eine Geschäftsidee, glauben aber, dass Sie kein „Macher“ sind? Fühlen Sie sich ertappt? Dann lesen Sie weiter ...

Ob es nun die viel beschworene Rezession ist, oder eine Gründung aus der Arbeitslosigkeit heraus: Man ist schnell bei dem Schlagwort „Gründen in der Krise“. Doch wird hier nicht ein bisschen zu hoch gegriffen? Betrachtet man die psychologische Definition des Begriffs, so ist das wichtigste Merkmal einer Krise, dass sie der Betroffene nicht aus eigenen Kräften bewältigen kann. Doch muss er das überhaupt? Es gibt wertvolle Hilfsangebote: beim Businessplan, bei der Finanzierung und bei allem, was sonst noch nötig ist. Warum also nicht Unternehmer werden?

Kein Unternehmer ist je vom Himmel gefallen

Auch andersherum betrachtet wird ein Schuh draus: Wer beispielsweise dauerhaft keine Arbeit findet, dafür aber die Möglichkeit sieht, selbständig tätig zu werden, hat wohl keine bessere Wahl. Was nützt da das Räsonieren über besondere Risiken der Gründung aus einer Krisensituation heraus? Oft liegt die Zaghaftigkeit bei der Existenzgründung auch in dem Zweifel begründet, ob man das überhaupt schaffen kann, ob man „zum Unternehmer geboren ist“. Aber wer hat andererseits behauptet, man sei zum Angestellten geboren?

Der Arbeitnehmerstatus ist zahlenmäßig dominierend in unserer Gesellschaft. Daher empfinden wir ihn als normal. Das Dasein als Unternehmer ist seltener anzutreffen, somit wird es automatisch als besonders empfunden. Dass ein Unternehmer besonders herausragende Talente und Fähigkeiten haben muss, wird zwar häufig angenommen – und es ist natürlich hilfreich im Falle einer Gründung –, aber es ist in der Tat keine Grundvoraussetzung. Zum erfolgreichen Unternehmertum gehören Wagemut statt allzu große Besonnenheit und nicht selten sogar eine gewisse Portion Frechheit.

Interview: Keine Angst vor der Herausforderung

Interview: Keine Angst vor der Herausforderung

Im Interview mit StartingUp:
Dr. Lutz Kornetzky, Facharzt für Neurologie,
Psychiatrie und Psychotherapie.
Er kennt das Phänomen des Zögerns
aufgrund von Ängsten oder
mangelndem Selbstvertrauen
aus seiner täglichen Arbeit.

Die Angst vor dem Schritt in die Selbständigkeit erleben viele Gründer. Wie schätzen Sie diese Ängste ein?
Zunächst einmal ist Angst ja nichts grundsätzlich Schlechtes, sie ist im Gegenteil sehr nützlich, um gefährliche Situationen zu vermeiden. Ohne Angst wäre der Mensch schon lange ausgestorben. Angst bei einem konkreten Anlass hat also eine sinnvolle Funktion. Krankhaft ist Angst erst dann, wenn sie sich verselbständigt und einen „lähmt“.
Woran könnte die Angst vor der Existenzgründung liegen?

Vermutlich ist es eine Angst vor dem Unbekannten, die in vielen Lebenssituationen zu beobachten ist. Auch hier hat Angst eine Schutzfunktion, die einen davon abhält, sich Hals über Kopf in allzu gewagte Unternehmungen zu stürzen.
Wie schaffen Gründer es, der Herausforderung gelassener entgegenzutreten?

Durch Aufklärung, Beratung und Information. Je greifbarer das Unbekannte wird, desto überschaubarer wird das Risiko, das wir eingehen. Dadurch verliert die Bedrohung an Bedeutung und die Angst wird kleiner. Auch der Austausch mit anderen Gründern kann hilfreich sein. Es macht deutlich, dass sich auch andere mit denselben Problemen auseinandersetzen, dass man nicht alleine ist.
Wie gelingt ganz normales Selbstvertrauen, abseits der „Tschakka-Rufe“?
Wenn ich dafür eine allgemeingültige Lösung wüsste, wäre ich ein Scharlatan oder schwerreich. Aber ernsthaft: Eine gute Möglichkeit, Unsicherheit zu überwinden und zu mehr Selbstvertrauen zu gelangen, sind positive eigene Erlebnisse. Um dahin zu gelangen, hilft nur eins: den ersten Schritt tun, auch wenn er klein ist. Für einen zögerlichen Gründer bedeutet das: eines der vielen Beratungsangebote aufsuchen und Informationen einholen.

Nische statt Masse

Nische statt Masse

Wer nun erwägt, einen eigenen Internet-Shop zu eröffnen, hat eine ganze Reihe wichtiger Entscheidungen zu treffen. Dabei sollte er von Anfang an einen Bogen um einen der größten Stolpersteine des Online-Handels machen: mangelnde Konzentration. Mangelnde Konzentration auf bestimmte Produkte und bestimmte Kunden, unter Experten „mangelnde Spezialisierung“ oder fehlende Marktnische bezeichnet.

Dieser Stolperstein ist unter Online-Händlern weit verbreitet, denn durch die sogenannte Viel-hilft-viel-Masche im Shop sollen ja gerade möglichst viele unterschiedliche Interessenten und Kunden angesprochen werden. Selbst Online-Shops, die im Nebenerwerb geführt werden, führen so schnell mehrere tausend Artikel, denn die Herstellerdaten liegen ja häufig digital vor und können dann auf Knopfdruck in den eigenen Shop integriert werden.

Da zusätzlich oft auch die Lagerhaltung entfällt – der Großhändler versendet direkt an den Endkunden – und die Shop-Technik für Einsteiger häufig fixe Betriebskosten hat, liegt dieser Schritt auch nahe. Doch die Viel-hilft-viel-Masche ist schlichtweg verkehrt, insbesondere für kleine und mittlere Online-Händler. Denn mit dem Internet als hervorragendem Absatzkanal gilt heute: Je spezialisierter Sie sind, desto mehr Umsatz und Gewinn können Sie machen!

Zur Checkliste Erfolgsfaktoren Online-Handel

Dabei verstärken sich die vier im Info-Kasten „Erfolgsfaktoren Online-Handel“ aufgeführten Vorteile einer konsequenten Spezialisierung gegenseitig, sodass Ihr wirtschaftlicher Erfolg als Online-Nischenanbieter sprunghaft steigt. Die dahinter stehende Regel lautet deshalb: Je spezialisierter Sie im Internet mit Ihrem Online-Shop auftreten, umso sichtbarer werden Sie bei Google für potenzielle Interessenten, sprich Kunden. Deshalb werden letztlich mehr Personen bei Ihnen kaufen. Lediglich folgende zwei Bedingungen müssen Sie dabei beachten bzw. erfüllen: Ihre Produkte (also Ihr Spezialgebiet) werden von Ihren Kunden (Ihrer Zielgruppe) schon heute im Internet nachgefragt. Und zweitens: Ihre Werbestrategie und Ihr Shop-Konzept stimmen und sind auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt. 

Bei der Wahl der richtigen Suchbegriffe
trennt sich schnell die Spreu vom Weizen

Mit den richtigen Suchbegriffen in die Nische

Als Online-Shop in der Marktnische setzen Sie darauf, bei Google kostenlos gefunden zu werden. Hierfür müssen Sie zunächst die richtigen Suchbegriffe finden. Diese müssen zu Ihrem Angebot passen, Ihnen eine realistische Chance auf eine Platzierung auf den ersten Google-Rängen bieten (wenig Wettbewerb) und gleichzeitig noch genügend frequentiert sein (also genügend Umsatz generieren).

Bei der Wahl der richtigen Suchbegriffe trennt sich schnell die Spreu vom Weizen. Ein Beispiel: Bei „Wein“ als Suchbegriff kämpfen ca. zehn Millionen deutschsprachige Wettbewerber um die ersten Ränge. Bei „Südafrika Weine“ nur noch 400.000 – ganz klar: Unter „Wein“ starten nur wirkliche Online-Abenteurer, es sei denn, sie bringen ein fünf- oder besser noch sechsstelliges Budget für die Suchmaschinen-Optimierung mit. Nach „Südafrika Weine“ suchen Monat für Monat noch 5400 Interessenten, die fast alle in den Online-Shops der ersten Google-Seite landen. Unter „Südafrika Weine“ schaffen Sie es also schon relativ einfach unter die ersten Ränge zu kommen, nur leider ist die Seite schon komplett besetzt mit Online-Shops. Hier müssen Sie sich also die potenziellen Käufer mit anderen Online-Shops teilen.

Zur Checkliste Marktnische: Nutzen Sie die Vorteile

Wenn Sie clever sind, studieren Sie deshalb vorab die Eigenheiten Ihrer Kunden: Wie wäre es zum Beispiel, Ihren Shop unter dem Suchbegriff „Weinseminar“ zu verankern? Zirka 14.000 Suchanfragen pro Monat bei nur 100.000 Wettbewerbern ist eine lukrative Nische. Und wissen Sie was? Hier gibt es weit und breit keinen einzigen Online-Shop! Dies ist eine wirkliche Marktnischen-Chance, indem Sie hier eine Übersicht über alle in Europa erhältlichen Weinseminare aufbauen und gleichzeitig dazwischen Ihr eigenes Weinangebot bewerben. Hier sind Sie mitten in Ihrer Zielgruppe und Google liefert Ihnen alle potenziellen Kunden gratis – weit und breit ohne Konkurrenz. Und Achtung: Hier breiten Sie Ihr Angebot vor einer Zielgruppe aus, die nicht nach „billig-billig“ sucht, sondern nach Qualität, und Ihnen somit natürlich einen höheren Deckungsbeitrag ermöglicht.

Solch eine Strategie verstehen wir unter einem wahren Marktnischen-Shop. Wollen Sie nicht lieber hier starten, als unter dem Suchbegriff „Wein“? Wenn Sie in einem Marktnischen-Shop auch noch dafür sorgen, dass Sie die E-Mail-Adresse Ihrer Homepage-Besucher bekommen, werden Sie zum wahren Profit-Profi unter den Online-Händlern. Hier reichen drei weitere E-Mails, und Ihr Angebot zündet bei Ihren Empfängern, denn man kennt Sie als Experten, Ihre Newsletter werden geöffnet und gelesen, es wird geklickt und gekauft.