Zulieferer und Partner finden: 4 wichtige Fragen


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Als Gründer zuverlässige und sinnvolle Partner zu finden, kann eine echte Herausforderung sein. Da ist diese tolle Idee, die man so direkt wie möglich umsetzen möchte – doch man hat nicht jeden Arbeitsschritt selbst in der Hand. Stattdessen muss man mit anderen Unternehmen und somit mit Zulieferern zusammenarbeiten.

Da ist natürlich eine gute Sache, das fördert die Wirtschaft und man kann Arbeitsschritte auslagern, die sonst viel Zeit und Aufwand verlangen würden. Allerdings ist es auch alles andere als einfach, Unternehmen zu finden, mit denen man wirklich zusammenarbeiten möchte und die sich als zuverlässiger Partner erweisen. Die folgenden vier Fragen sollte man sich auf jeden Fall stellen, bevor man eine Entscheidung trifft.

Lieber kurzfristig oder langfristig planen?

Bei der Wahl eines Geschäftspartners – eines Dienstleisters oder aber eines Zulieferers – muss realistisch eingeschätzt werden, wie lange die Zusammenarbeit angelegt ist. Denn es gibt für Gründer Situationen, in denen sie nur einmalig oder kurzfristig mit jemandem zusammenarbeiten. Es gibt aber auch die Möglichkeit, von Anfang an langfristig zu planen.

In der Entwicklungsphase eines Produktes kann es beispielsweise so sein, dass man einmalig Einzelteile, Zutaten oder auch fertige Produkte braucht, um zu testen. Dann darf ruhig auf den günstigsten Einzelpreis geschaut werden. Wer allerdings nicht nur einmalig bestellt, sondern eine längere Zusammenarbeit plant, der sollte nicht ausschließlich auf den Preis gucken. Auch Mengenrabatte, Zukunftsorientierung oder Vertrauen sind dann Faktoren. Erfahrung in Krisensituationen oder ein Reparaturservice – wie der Spindelservice von pdsspindeln – dürfen ebenfalls in die Partnerwahl einfließen.

Risiko eingehen oder auf Nummer sicher gehen?

Die Bestellmenge ist bei der nächsten Frage entscheidend: Geht man ein Risiko ein oder plant man lieber sicherer? Diese Frage stellt sich für Gründer vor allem, wenn sie planen, wie viel eines Produktes sie verkaufen werden. Ist der Launch erfolgreich, dann bedeuten zu wenig bestellte Produkte Lieferengpässe, die den Hype bremsen. Läuft es hingegen schleppender an, entstehen Lagerkosten, die die Gewinne drücken.

Das muss bei der Wahl eines Zulieferers bedacht werden. Denn muss eine bestimmte Menge an Produkten abgenommen werden, ist das ein Risiko. Gibt es wiederum begrenzte Produktionskapazitäten, sind fehlende Vorbestellungen ebenfalls problematisch. Planung und offene Kommunikation mit einem Zulieferer sind hierbei besonders wichtig.

Erfahrung nutzen oder Gründer fördern?

Bei der Wahl eines Zulieferers oder Dienstleisters spielt auch eine Rolle, welche Philosophie man verfolgt. Die Zusammenarbeit mit einem traditionellen Familienunternehmen hat den Vorteil, dass man einen zuverlässigen und erfahrenen Partner hat. Dafür greift man aber meist auch tiefer in die Tasche.

Mit anderen Startups, jungen Unternehmen oder Selbstständigen zusammenzuarbeiten, ist etwas weniger zuverlässig, da sich diese meist noch nicht in Krisensituationen bewiesen haben. Dafür können meist bessere Konditionen herausgehandelt werden und man unterstützt sich gegenseitig und knüpft wertvolle Kontakte.

Aus der Region oder international liefern lassen?

Eine große Streitfrage ist und bleibt die nach der Regionalität. Es gibt für beide Seiten der Diskussion gute Pro- und Kontra-Argumente. Regionale Zulieferer haben meist geringe Lieferkosten. Auch die Kommunikationswege sind kürzer – der Besuch der Produktionsstätte oder ein persönliches Gespräch sind viel einfacher zu realisieren. Letztlich spielt auch der Umweltfaktor eine Rolle, denn lange Lieferketten belasten die Umwelt und somit den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens. Regionale Zulieferer bieten allerdings meist weniger gute Konditionen.

Wer national oder international auf Zulieferersuche geht, der kann meist Geld sparen. Denn so lassen sich Preise von Dutzenden Unternehmen vergleichen. Mengenrabatte sind oft Teil des Deals. Ist das Startup auf internationale Märkte fokussiert (oder soll dies mittel- bis langfristig sein) kann das Arbeiten über Grenzen hinweg auch Kredibilität geben. Allerdings ist der ökologische Faktor zu bedenken und man muss damit rechnen, dass Änderungen oder Probleme nicht schnell gelöst werden können.

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Fenster-Sonnenschutz: Büro-Lösungen von klassisch bis smart

Blendstrahlen und Sonnenwärme beeinträchtigen die Konzentration bei der Arbeit ganz empfindlich. Ein funktionales Beschattungssystem ist daher ein fundamentaler Bestandteil der Büroausstattung. Bei der Auswahl sind jedoch ein paar Kriterien wichtig.

Wer ein Unternehmen gründet und ein Office anmietet, steht unter anderem auch schnell vor der Frage, wie die Fenster abgeschattet werden sollen. In manchen Bürogebäuden gehören Verdunkelungsmöglichkeiten, wie Außenjalousien, bereits zur Grundausstattung.

Sind derlei Vorrichtungen am Gebäude jedoch nicht vorhanden, fällt die Wahl ganz automatisch auf innenliegende Sonnenschutztypen. Die Möglichkeiten an Fensterausstattungen sind dabei vielfältig - ob herkömmlichen Jalousien zum Einsatz kommen, Lamellenvorhänge oder auch beispielsweise Elektrorollos mit Fernsteuerung als moderne Variante.

Welche Fensterausstattungen sind überhaupt bürotauglich?

An Arbeitsstätten ist vor allem Funktionalität und eine schnelle Bedienung gefragt. Handelsübliche Gardinen fallen hier schon allein aufgrund ihres höheren Reinigungsaufwandes weg. Zudem wird der Stoff bei einer regelmäßigen Bedienung langfristig zu stark beansprucht. Strapazierfähigkeit und eine leichte Reinigung sind daher ebenfalls entscheidende Auswahlkriterien.

Ein typischer Sonnenschutz im Büro sind Jalousien. Sie bieten effektiven Lichtschutz, sind obendrein recht robust und können vom Reinigungspersonal der Hausverwaltung auch ohne großen Aufwand gesäubert werden.

Jalousien sind aber auch eine Geschmacksfrage. Rein optisch wirken sie recht spartanisch und nüchtern. Eine Alternative sind pflegeleichte, textile großformatige Flächenvorhänge, Rollos, Faltstores oder Lamellenvorhänge mit mehreren schmalen, vertikalen Stoffbereichen in dezenten Farben, die etwas mehr Wohnlichkeit in Büroräume bringen. Im Gegensatz zu einer Jalousie ist hier auf den passenden Verdunkelungsgrad zu achten. So sind stark abdunkelnde Stoffe zum Beispiel notwendig, wenn die Sonne an der Arbeitsstätte sehr stark blendet und auf dem Desktop kaum noch etwas zu erkennen ist oder zum Beispiel auch für Bildschirm-Präsentationen in Besprechungsräumen für augenfreundliche Dunkelheit gesorgt werden soll.

Möglichkeiten der elektrischen und smarten Steuerung

Viele Sonnenschutzarten werden in der Regel über eine Zugschnur oder einen Wendestab eingestellt. Demgegenüber gibt es auch elektrische Lösungen, die unter anderem bei sehr großen Fenstern oder auch schwer zugänglichen Fensterhöhen sinnvoll sind.

Dafür geeignet sind unter anderem Elektrorollos, Flächenvorhänge oder Vertikaljalousien mit Akku-Motor, die per Wandschalter oder Fernsteuerung bedient werden. Beschattungssysteme lassen sich heutzutage zudem wie vieles im Büro smart vernetzen. Die Steuerung erfolgt dann bequem zum Beispiel auf Zuruf oder über eine Smartphone-App. Eine weitere Option sind Anlagen, die über Sensoren gesteuert werden. Die Elektrorollos fahren eigenständig hoch und runter, sobald die Lichteinträge einen Schwellenwert über- oder unterschreiten.

Gegenüber einfachen Beschattungssystemen, die lediglich am Fenster angeschraubt werden, erfordern elektrische und smarte Lösungen naturgemäß einen größeren Installationsaufwand und eine fundierte Sachkenntnis. Bei der Kalkulation müssen daher auch die Kosten für einen Fachbetrieb eingerechnet werden, der die Sonnenschutz-Anlage nicht nur professionell mit allen Komponenten verknüpft, sondern diese zudem so digital konfiguriert, dass sie hinterher auch wie gewünscht funktioniert.

Führen mit Sinn, Motivation und Durchsetzungskraft

Wie Sie als Chef die drei zentralen Führungskräfte Sinn, Motivation und Durchsetzung wirkungsvoll in Ihrem Start-up einsetzen.

Sie haben erste Mitarbeiter eingestellt. Es läuft soweit alles ganz gut. Aber Sie merken, dass Ihre Mitarbeiter teilweise nicht mehr ganz so agieren, wie Sie das eigentlich wollen. Und die Erkenntnis beginnt an Ihnen zu nagen, dass sich viele delegierte Aufgaben doch nicht mehr so wie vielleicht anfangs möglich „von alleine“ erledigen lassen. All das sind klassische Themen, mit denen sich jede Führungskraft - unabhängig von der Unternehmensgröße - früher oder später auseinandersetzen muss.

Es gilt: Womit auch immer Sie als Führungskraft unzufrieden sind: Es ist Ihre Hauptverantwortung, das Ruder umzureißen und dafür zu sorgen, dass Ihre Mitarbeiter motiviert sind und Top-Leistungen abliefern. Aber Wie gelingt das?

Nr. 1 der typischen Antworten ist es, den Mitarbeitern rational von dem eigenen Vorhaben zu überzeugen und auf diese Weise sinnstiftend zu führen. Mit anderen Worten: Stellen Sie den Sinn des Ganzen in den Vordergrund. Andererseits ist Führung aber niemals rein rational. Emotionen sind fast immer dabei. Dies spielt vor allem dann eine Rolle, wenn Sie bei Ihren Mitarbeitern alleine mit Überzeugung bzw. Sinnargumenten nicht die gewünschten Arbeitsergebnisse erreichen.

Als zweite Führungskraft ist an dieser Stelle daher die Motivation zu nennen. Hierbei geht es im Wesentlichen darum, die Wünsche, Ziele und Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter zu verstehen und darauf basierend zu führen. Natürlich besteht zwischen Ihren Mitarbeitern und Ihnen letztlich auch ein Machtverhältnis. Es wäre völlig unangebracht, darüber hinwegzusehen. Sie sind es, der den Mitarbeiter z.B. durch Druck in eine unangenehme Lage versetzen kann.

Am Ende des Artikels werden wir uns daher anschauen, wie Sie die gewünschte Arbeitsleistung im Notfall auch aufgrund Ihres Machtverhältnisses dem Mitarbeiter gegenüber durchsetzen können.

Führen durch Sinnstiftung

Wenn Sie durch Sinnstiftung führen wollen, müssen Sie dazu in der Lage sein, eine bildhafte Unternehmensvision zu entwickeln. Wichtig ist, dass Sie diese für Ihre Mitarbeiter gut nachvollziehbar begründen können. Sicherlich werden Sie relativ schnell an Ihre Grenzen gelangen, wenn Sie Ihren Mitarbeitern das Ziel von 15 Prozent Umsatzwachstum als Sinn ihrer gemeinsamen Arbeit verkaufen wollen. Wenn Sie dies dann noch damit begründen, dass Sie dies mit Ihren Investoren vereinbart haben, werden Sie regelmäßig Gefahr laufen, anstelle von motivierten Mitarbeitern gehorchende Söldner produziert zu haben. Besonders gefährlich hieran ist, dass dies meist erst zeitversetzt deutlich wird.

Aber wie macht man es besser? Ein guter Anknüpfungspunkt ist die  Entwicklung einer greifbaren Unternehmensvision, wie z.B. der kundenfreundlichste Online-Versandhandel sein zu wollen oder das innovativste Produkt Ihrer Branche herzustellen. Achten Sie dabei aber auch darauf, Ihre Unternehmensvision gut zu begründen. Versetzen Sie sich hierfür in die Perspektive Ihrer Mitarbeiter. Stellen Sie sich immer die Frage, was der Mitarbeiter davon haben könnte.

Nutzen Sie hierfür am besten leicht einprägsame Geschichten. So könnten Sie z.B. das Ziel, der kundenfreundlichste Online-Versandhandel sein zu wollen, damit begründen, dass Sie selbst einmal Opfer unzureichender Kundenfreundlichkeit geworden sind. Ich weiß gar nicht, ob die Geschichten immer hundertprozentig wahr sein müssen. Viel wichtiger ist, dass Ihre Unternehmensvision leicht einprägsam ist. Sie sagen nun vielleicht, Sie sind nicht der beste Geschichtenerzähler. Glaube ich nicht. Denn das kann man üben, genauso wie alles andere auch. Und je öfter sie Ihre Unternehmensvision erzählt haben, desto einfacher wird es Ihnen mit der Zeit fallen, Ihre Mitarbeiter für Ihre gemeinsame Sache zu begeistern.

Führen durch Motivation

Was machen Sie aber, wenn Sie den Mitarbeiter nicht alleine durch das Große und Ganze zu Höchstleistung motiviert bekommen? Was, wenn die eigene Aufgabe an sich vielleicht nicht sinnstiftend, aber dennoch sehr wohl notwendig ist. In solchen Fällen müssen Sie unabhängig vom Sinn mit Motivation führen. Auch hierfür gibt es wieder mehrere Ansatzpunkte.

Zunächst einmal sollten Sie sich näher mit Ihren Mitarbeitern beschäftigen. Was wollen Ihre Mitarbeiter erreichen? Was brauchen Ihre Mitarbeiter, um glücklich zu sein? Braucht Ihr Mitarbeiter z.B. Sicherheit und Ordnung? Dann versorgen Sie ihn mit Aufgaben, die in gewisser Form vorstrukturiert sind. Solche Mitarbeiter freuen  sich vor allem über sich wiederholende Aufgaben, die sie von Mal zu Mal in besserer Qualität abliefern können. Oder aber legt Ihr Mitarbeiter Wert auf Anerkennung und Status? Achten Sie in dem Fall darauf, die Arbeitsergebnisse ausreichend wertzuschätzen. Loben Sie ihn in Teammeetings. Oder geben Sie ihm eine wertschätzende Funktionsbezeichnung. Legt der Mitarbeiter Wert auf eine gute Stimmung im Team oder auf Teamarbeit?

Dann achten Sie auf Aufgaben, die sich für eine gemeinschaftliche Bearbeitung eignen. In solchen Fällen ist es wichtig, dass die Mitarbeiter gemeinschaftliche Erfolgserlebnisse haben. Es gibt aber auch Mitarbeiter, die gerne neue Dinge dazulernen wollen. Für solche Personen eignen sich vor allem Aufgaben mit Projektcharakter. Letztlich gibt es aber auch Mitarbeiter, die nach Freiheit und Autonomie streben. Versorgen Sie diese Mitarbeiter wenn möglich mit Aufgaben, die viel Raum für die eigene Gestaltungsfreiheit lassen.

Insbesondere in der Start-up-Phase wird es Ihnen nicht immer gelingen, Ihrem Mitarbeiter nur Aufgaben zur Verfügung zu stellen, die seinen Bedürfnissen entsprechen. An diese Stelle treten dann Prämien, Belohnungen oder aber Entschädigungen. Nun darf man als Führungskraft natürlich auch nicht den Fehler machen, jede einzelne Aufgabe auf Ihren Fit hin zu diskutieren und mit einer gesonderten monetären Entschädigung zu vergüten. Dennoch, das monatliche Gehalt und der jährliche Bonus haben eine motivierende Komponente und können Entschädigung für ungeliebte Aufgaben sein.

Ein dritter wirkungsvoller Ansatzpunkt für Motivation kann auch die erlebte Gemeinschaft sein. Wir Menschen sind soziale Wesen. Schon in der Schule lernen Kinder besser, wenn Sie es gern und mit anderen Kindern zusammen tun. Das gleiche gilt auch für das Arbeitsleben. Achten Sie daher auf  einen guten Teamspirit, eine angenehme Arbeitsatmosphäre, gute Beziehungen zu und unter den Mitarbeitern. Jeder kommt lieber zu Arbeit, wenn es dort etwas Interessantes zu erleben gibt. Veranstalten Sie daher von Zeit zu Zeit attraktive Veranstaltungen für Ihre Mitarbeiter. Setzen Sie hierfür aber nicht an Ihren eigenen Vorlieben, sondern an Ihren gemeinsamen an.

Führen durch Durchsetzung

Was machen Sie aber, wenn Sie weder mit Sinn noch mit Motivation weiterkommen? Dann sind Sie gezwungen, die Arbeitsleistungen bei Ihren Mitarbeitern durchzusetzen. Möglichkeiten zur Durchsetzung sind die Druckausübung bis hin zur Androhung der Kündigung. Bevor wir uns diese einzelnen Eskalationsstufen genauer ansehen, beachten Sie aber bitte, dass jegliche Form der Machtausübung auch immer einen negativen Einfluss auf die Beziehung zu Ihrem Mitarbeiter haben kann.  Sehen Sie die Durchsetzung daher bitte als letzte Möglichkeit an.

Was können Sie jetzt aber konkret tun? Zunächst bietet es sich an, die Spannung zu erhöhen. Steigern Sie Ihre Präsenz als Führungskraft. Gehen Sie öfters mal am Arbeitsplatz des Mitarbeiters vorbei und fragen Sie, woran Ihr Mitarbeiter gerade arbeitet und wie er vorankommt. Lassen Sie sich Arbeitsergebnisse oder Zwischenergebnisse zeigen. Reagieren Sie in jedem Fall schnell auf Fehler. Geben Sie ein direktes Feedback mit einer konkreten Aufforderung zur Verbesserung und ggf. Verbesserungsvorschlägen. Sprechen Sie Ihre Kritik in jedem Fall deutlich und explizit an.

Wenn das nicht hilft und die Schlechtleistung länger anhält, müssen Sie in die nächste Stufe der Eskalation gehen – die krisenhafte Stimmung. Lassen Sie Ihren Mitarbeiter wissen, dass Sie mit den Ergebnissen und der Art und Weise der Arbeitserledigung nicht zufrieden sind. Zeigen Sie Ihrem Mitarbeiter auf, dass Sie das langfristig sanktionieren müssen und Konsequenzen folgen könnten. Sollte dies auch nichts gebracht haben, folgen in der nächsten Phase konkrete Maßnahmen, die das Verhalten Ihres Mitarbeiters verändern sollen. Dies kann z.B. ein konkreter Schulungsplan sein, damit die Person in ihrem Arbeitsfeld besser wird. Machen Sie Ihrem Mitarbeiter aber klar, dass Sie schon seit längerem unzufrieden mit der Leistung ihrer Mitarbeiter sind und dass diese konkreten Maßnahmen die Konsequenzen dieser Entwicklung sind.

Die letzte Phase ist dann eine Veränderung der Beziehung oder gar der Abbruch bzw. die Kündigung. Oftmals kommt es zunächst zu einer Veränderung des Aufgabenbereiches bzw. zu einer Versetzung der Person in ein anderes Team. Wenn sich keine andere Aufgabe für den Mitarbeiter findet, kann als Ultima Ratio nur die Kündigung herbeigeführt werden.


Auf einen Blick

  • Um mit Sinn zu führen, erarbeiten Sie sich am besten eine einfach zu erklärende Unternehmensvision. Überlegen Sie sich hierfür eine einprägsame Geschichte, die Sie in jeder Situation nutzen können.  
  • Per Motivation zu besseren Leistungen: Beschäftigen Sie sich mit den Vorstellungen und Zielen Ihrer Mitarbeiter und geben Sie Ihnen, wenn möglich, ein passendes Aufgabenangebot. Zudem können Sie mit Belohnungen arbeiten. Und achten Sie auf eine gute Arbeitsatmosphäre und eine gute Beziehung zu und zwischen Ihren Mitarbeiten.
  • Wenn weder Sinn noch Motivation helfen, müssen Sie die notwendige Arbeitsleistung bei Ihren Mitarbeitern durchsetzen. Erhöhen Sie hierfür in Einzelfällen zunächst die Präsenz. Sollte die Arbeitsleistung über längere Zeit schlecht sein, erarbeiten Sie konkrete Maßnahmenpläne. Wenn dies auch nicht hilft, sind Sie gezwungen, konkrete Schritte bis hin zur Kündigung einzuleiten.


Der vorliegende Artikel ist auf Basis der Lektüre des Buches "Psychologie der Menschenführung: Wie Sie Führungsstärke und Autorität entwickeln" von Michael Paschen und Erich Dihsmaier entstanden, auf das für ein tieferes Verständnis an dieser Stelle verwiesen wird.

Der Autor, Dr. Nils Middelberg, ist u.a. Lehrbeauftragter am Fachgebiet Unternehmensgründungen und Unternehmertum an der Universität Hohenheim.

Full-Service-eCommerce Plattformen

Sinnvolle Tools für mehr Erfolg im Online-Handel.

Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie erlebt der Bereich eCommerce einen Bedeutungszuwachs, der Offline-Handel mit seinem Konzept stationärer Ladengeschäfte hingegen hat den Kampf um Marktanteile inzwischen so gut wie verloren. Immer mehr eCommerce-Brands suchen nach Möglichkeiten, ihre Performance weiter zu optimieren und setzen verstärkt auf die Tools sogenannter Full-Service-eCommerce Plattformen.

Prognosen sehen rapide Umsatzzuwächse im eCommerce

Durch den Fortschritt bei der Digitalisierung, den zunehmenden Grad an Automatisierung und auch aufgrund der Corona-Krise mit all ihren Beschränkungen konnte der Online-Handel in den letzten beiden Jahren enorme Umsatzzuwächse verzeichnen. Wurden im Jahr 2021 im B2C-eCommerce in Deutschland insgesamt 86,7 Milliarden Euro umgesetzt, was einer Steigerung um 19 Prozent zu 2020 entspricht, erwarten Experten für 2022 einen Gesamtumsatz von ca. 126,2 Milliarden Euro. Für 2025 prognostizieren sie etwa 168,5 Milliarden Euro. Auch hinsichtlich der Nutzerzahlen (ca. 68,4 Millionen), der sogenannten Penetrationsrate (81,9 Prozent) sowie dem Erlös pro Nutzer (etwa 1.880 Euro) sind die Prognosen für 2025 beeindruckend.

Solche Zahlen, aber auch der immer dichtere Wettbewerb und der komplexere eCommerce-Markt veranlassen immer mehr eCommerce-Brands dazu, nach Optimierungsmöglichkeiten zu suchen. Für sie stellt sich die Frage, wie sie sich noch erfolgreicher aufstellen, das eigene Brand noch mehr von Mitbewerbern abheben und ihren Kunden noch bessere Services bieten können. Genau hier setzen Full-Service-eCommerce Plattformen mit ihren Tools zur Kontrolle und Überwachung der wichtigsten Kennzahlen an.

Tools einer Full-Service-eCommerce Plattform unterstützen bei der Skalierung

Wer bereits über eine eCommerce-Brand verfügt, der steht in einem immer komplexer und größer werdenden Markt immensen Herausforderungen gegenüber. Es gilt nicht nur, die erarbeitete Marktposition zu halten, sondern sie im Idealfall noch zu verbessern. Zudem stellen Kundinnen und Kunden immer neue Anforderungen an die Website eines Online-Shops. Alles soll möglichst sicher sein (Stichwort Kundendaten), schnell gehen und dabei unkompliziert bleiben. Um die Anforderungen zu erfüllen, bieten Full-Service-eCommerce Plattformen wie das im Jahr 2016 gegründete Osnabrücker Start-up AMZSCALE verschiedene Tools, die ein eCommerce-Brand entweder einzeln nutzen oder im Rahmen eines Gesamtpakets verwenden kann.

Die Kosten und der Umsatz sind zwei wichtige Kennzahlen für jedes Unternehmen. Durch die Nutzung spezieller Tools lässt sich beispielsweise eine Senkung der Logistikkosten um 25 Prozent realisieren. Zudem können sie dabei helfen einen zusätzlichen Umsatz von bis zu 40 Prozent zu generieren, was vor allem durch eine Internationalisierung und die EU-Expansion funktioniert. Darüber hinaus sorgen Tools für die Verhinderung von “Out-of-Stock”-Produkten, wodurch sich der realisierte Profit um 20 Prozent steigern lässt.

Dashboards sorgen für Überwachung und Darstellung wichtiger KPI’s

Wer seine eCommerce-Brand erfolgreich am Markt behaupten und weiter erfolgreich wachsen möchte, der muss seine wichtigsten KPI’s (Key Performance Indicator) im Blick behalten, sie möglichst effizient steuern und bei Bedarf an neue Situationen anpassen. Full-Service-eCommerce Plattformen, beispielsweise AMZSCALE, bieten hier mittels technisch ausgereifter Dashboards die Möglichkeit, diese Leistungskennzahlen ständig zu überwachen, z B. die Anzahl der Orders, Produkt- und Werbungskosten (Product & Advertising costs), Erstattungskosten (Reimbursement costs), Kredite (credits) für Rabatte, defekte Produkte usw. oder Steuern (sales tax).

Die wichtigsten Tools einer Full-Service-eCommerce Plattform sind neben dem eben genannten Profit-Dashboard auch Tools für PPC-Management, Order-Management, Rückerstattungen, Logistik, Compliance-Check und Qualitätsmanagement. Auch ein OEM-Zugang für die automatische Erstellung von Komplementärprodukten zum Zweck der Portfolio-Erweiterung und Produktdiversifizierung steht zur Verfügung.

Anhand dieser Tools und den durch sie gewonnenen Kennzahlen lassen sich sämtliche Geschäftsabläufe nicht nur kontrollieren. Man kann auch gegensteuern, sobald einzelne Kennzahlen vom Standard abweichen und so nahende oder schon vorhandene Problemstellungen signalisieren. Die Unterstützung durch einzelne Tools oder sogar ein Gesamtpaket einer Full-Service-eCommerce Plattform ist vor allem für Start-ups eine Lösung, denn sie sind mit ihrer Brand noch neu am Markt, was zu hausgemachten Fehlern und daraus resultierenden Problemen hinsichtlich der erfolgreichen Entwicklung und Platzierung der Marke führen kann.

5 Teambuildingmaßnahmen nach Feierabend

Neue Mitarbeitende finden nur schlecht Anschluss oder das Team findet nicht so recht zusammen? Dann könnte eine Teambuildingmaßnahme den entscheidenden Anstoß geben, mehr „Flow“ in die Teamarbeit zu bringen.

Teambuilding für Gründer: Ziele definieren und Maßnahmen entsprechend auswählen

Gerade in der Gründungsphase erweist es sich als vorteilhaft, das Zusammenfinden des Teams aktiv zu unterstützen. Doch Vorsicht: Schlecht gewählte Teambuildingmaßnahmen können genau das Gegenteil von dem bewirken, was erreicht werden soll!

Vor der Auswahl teambildender Maßnahmen empfiehlt es sich daher, die Zielsetzungen festzulegen. Was genau soll erreicht werden? Zu den typischen Zielsetzungen gehört beispielsweise, dass

  • neue Kollegen und Kolleginnen locker ins Team integriert werden,
  • schwelenden Konflikten entgegengearbeitet wird,
  • man sich in entspannter Atmosphäre mit anstehenden Unternehmenszielen befassen will,
  • die Mitglieder des Teams sich in Soft-Skills wie Kommunikation und Perspektivenwechsel üben,
  • der Zusammenhalt und das Wir-Gefühl gestärkt werden.

Einzelne Maßnahmen nach Feierabend leisten dazu einen guten Beitrag, wenn sie es dem Team erlauben, koordiniert, spielerisch und gemeinschaftlich zu agieren.

Outdoorevents: Grenzerfahrungen ermöglichen, aber individuelle Grenzen respektieren

Outdoorevents gehören zu den beliebtesten Teambuildingmaßnahmen. Häufig werden Sportarten oder Touren gewählt, bei denen die einzelnen Teilnehmenden an ihre Grenzen gelangen und erleben, dass sie diese in der Gruppe überwinden können.

Handelt es sich um ein junges, körperlich fittes Team, kann eine Teammaßnahme, wie sie beispielsweise das Canyoning bietet, zielführend sein. Beim Canyoning begeht die Gruppe gemeinsam eine Schlucht, die von einem Fluss gebildet wurde. Zu den typischen Tätigkeiten gehören das Klettern, Springen, Abseilen, Rutschen über nasse Felsen und unter Wasserfällen. All das kostet Mut und fördert den Zusammenhalt: Denn die Teilnehmenden feuern sich gegenseitig an, helfen einander und erleben eine Tour, die ihr Selbstvertrauen ebenso stärkt wie das Vertrauen in die Gruppe.

Gilt es dagegen, körperliche Beeinträchtigungen einzelner Mitarbeitenden zu berücksichtigen, wählen Sie eine Outdoormaßnahme, bei der es ruhiger und ohne extreme Herausforderungen zugeht. Beliebt ist eine moderne Form der Schnitzeljagd, das Geocaching, bei dem das gemeinsame Lösen von Aufgaben und Rätseln wichtiger ist als die Überwindung eigener Grenzen.

Teambuilding indoor: Vertrauen bilden und individuelle Kompetenzen positiv hervorheben

Den Klassiker unter den Teambuilding-Maßnahmen stellen gruppendynamische Spiele dar. Typische Spiele sind solche, bei denen sich Partner*innen zusammenfinden, die sich während der Lösung einer Aufgabe „blind“ aufeinander verlassen müssen. Auch das Sich-Fallenlassen und Aufgefangen-Werden oder das gute alte Kinderspiel „Knotenmutter“ werden gern fürs Teambuilding gewählt.

Teambuildingmaßnahmen mithilfe von gruppendynamischen Übungen eignen sich am besten für Teams, die bewusst den pädagogischen Zweck der Übungen in den Mittelpunkt stellen wollen.

Skeptiker solcher Maßnahmen gewinnst du dagegen eher über Teambuilding-Events, bei denen die pädagogische Absicht nicht wie der Elefant im Raum steht. Indoor können das beispielsweise Quizabende sein, für die sich Teams bilden, deren Teilnehmenden aus verschiedenen Abteilungen stammen und/oder die ganz unterschiedlichen Kompetenzen und Spezialwissen mitbringen.

Die Fragen und Aufgaben sollten dann so gehalten sein, dass deutlich wird: Gerade, weil wir als Individuen unterschiedliche Stärken aufweisen, ergänzen wir uns im Team besonders gut und können aufeinander vertrauen.

Einander neu begegnen: Teambuilding in außergewöhnlichem Ambiente

Teams, die in Büros besonders „kopflastig“ zusammenarbeiten, tun gut daran, die gewohnte Umgebung zu verlassen und sich auf ein Event einzulassen, bei dem die Sinne angesprochen werden. Ein Krimi-Dinner beispielsweise ist eine willkommene Abwechslung, bietet aufgrund der strikten Rahmenbedingungen allerdings wenig Gelegenheit, sich miteinander oder mit einem anderen Inhalt zu befassen.

Weniger streng durchorganisiert ist der Besuch an einem für viele Menschen noch ungewöhnlichen Ort: in einer Shisha-Lounge. Ein lässiges Ambiente, gemeinsames Chillen und Genießen sowie die Möglichkeit, sich entspannt in der Gruppe oder in kleinen Teams auszusprechen, haben schon manches Eis gebrochen oder Kolleg*innen geholfen, einander nach einem Konflikt wieder die Hand zu reichen.

Jüngere Mitarbeitende, die vielleicht sogar eine Shisha zu Hause haben, werden sich bei einer solchen Maßnahme ebenfalls wohler fühlen als beim typischen Kegelabend. Manche Shisha-Lounges oder Bars veranstalten zudem selbst regelmäßig Events oder „Schnupperabende“, sodass auch die Organisation für eine solche Maßnahme des Teambuildings nach Feierabend entfällt.

Fazit: Definierte Ziele sind wichtig. Aber was bleibt und zählt, ist die zwischenmenschliche Begegnung

Geocaching, Canyoning, gruppendynamische Spiele, Quizveranstaltung oder ein Besuch in einer Shisha-Lounge: Wichtig ist, dass du fürs Teambuilding etwas auswählst, was deine Mitarbeitende in ungewöhnliche Situationen bringt, die sie jedoch nicht überfordern. Auch sollte die Zielsetzung klar sein, der Zweck aber nicht im Vordergrund stehen.

Schon der Umstand, an einem gemeinsamen Event teilgenommen zu haben, dass nicht den üblichen 08/15-Standards entsprach, prägt sich dauerhaft ein und wird dazu führen, dass deine Mitarbeitende sich gern gemeinsam daran erinnern. Auf diese Weise entstehen menschliche Verbindungen, die sich mindestens so förderlich auf das Miteinander auswirken wie Teambuilding-Maßnahmen, die sehr eng an explizite Vorgaben geknüpft sind.

Mit dem Start-up smart in die Zukunft

Warum es für Start-up-Gründer*innen enorm wichtig ist, vom ersten Tag an moderne Betriebssysteme und ein digitalisiertes Arbeitsumfeld zu implementieren.

Wer sich traut, ein Start-up zu gründen und von nun an um seinen ganz persönlichen Platz auf dem umkämpften Markt zu arbeiten, der tut gut daran, sich sofort für die nahe Zukunft adäquat aufzustellen. Auf diese Art und Weise kann der Veränderungsdruck verhindert werden, der heute bei vielen großen Konzernen vorhanden ist, die noch auf veraltete Systeme und Abläufe setzen. Die sofortige Implementierung moderner Betriebssysteme und eines digitalisierten Arbeitsumfeldes macht es weiterhin möglich, schnell produktiv zu sein und nicht nur kostendeckend, sondern auch profitabel zu arbeiten.

Wer sofort auf neue Technologien setzt, hat keine Notwendigkeit großer Umstrukturierungen in den ersten Jahren

Im Rahmen des Gründungsprozesses gibt es bekanntlich zahlreiche Dinge, welche zu beachten sind. Dazu gehört es auch, bereits jetzt daran zu denken, in welchen Bereichen neue Technik notwendig ist, um am Puls der Zeit zu sein. Das enorme Tempo der Digitalisierung lässt keinen Zweifel aufkommen, dass eine moderne Ausstattung für eben jene Arbeitsabläufe unbedingt notwendig ist. Gerade in Gründungszeiten können hohe Aufwendungen in den ersten Jahren nach der Gründung vermieden werden, wenn sofort eine adäquate technische und digitale Ausrüstung gewählt wird, die dann den Arbeitsprozess Tag für Tag begleitet sowie erleichtert. In der ersten Phase des Unternehmens geht es besonders häufig darum, vorhandenes Kapital investieren zu können und die Firma so schnell wie möglich dorthin zu bringen, wo man sie gerne hätte. Je schneller dieser Prozess in Gang gesetzt werden kann, umso komfortabler ist die Situation in puncto Marktpositionierung. Vielleicht handelt es sich sogar um ein Unternehmen, welches eine Nische besetzen soll und somit eine besonders exponierte Stellung erahnen lässt. Damit in den ersten Monaten beispielsweise die wichtige Rechtssicherheit im Vordergrund stehen kann und man sich nicht mit Erneuerungen beschäftigen muss, lohnt sich die sofortige moderne Aufstellung.

Mit Vollgas und Spannung in die neue Wirtschaftswelt

Die neue Arbeits- und Wirtschaftswelt liefert Chancen, die so groß sind, dass vergangene Generationen vor Neid erblasst wären. Beispielhaft nennen kann man hier ein Lohnabrechnungsprogramm, welches dabei unterstützt, die Organisation und Verwaltung so schnell und einfach wie möglich zu halten. Ist es bereits gelungen, Mitarbeiter zu gewinnen, dann sind solche einfachen Prozesse von immenser Wichtigkeit, um nicht zu viel Arbeitskraft und Zeit innerhalb der Verwaltungstätigkeiten zu binden. Stattdessen ist es der Austausch von Ideen, der ein Start-up wirklich nach vorne bringen kann. Diese Ideen können in idealem Maße sprudeln und wachsen, wenn die technischen Grundlagen für alle Entwicklungsprozesse bereits im Vorfeld bereitgehalten werden. Wer sich für den Weg in die große Welt des Unternehmertums entscheidet, tut letzten Endes gut daran, sich auch so zu positionieren, dass wirklich Luft bleibt für die entscheidenden Faktoren der Fortentwicklung.

Hoffnung statt Angst

Mit Hoffnung statt mit Angst in die berufliche und betriebliche Zukunft zu blicken, das ist zweifellos ein Wunsch, den so gut wie jede(r) Selbständige pflegen. Es ist und bleibt immer auch ein wenig eine Frage des Blickwinkels, wie sich neue Entwicklungen bewerten lassen. Gerade die Digitalisierung kann Ängste schüren und das Gefühl vermitteln, auf der Strecke zu bleiben. Bei genauerer Betrachtung jedoch ist es genau diese Digitalisierung, die auch Chancen eröffnet, welche eine unglaubliche Effizienz ermöglichen, die zu neuen Topergebnissen führen kann. Es gilt diese Chancen unbedingt zu nutzen.

Nachhaltigkeit im Start-up

Das Thema Nachhaltigkeit wird immer wichtiger. Der Klimawandel macht immer mehr Menschen bewusst, wie vergänglich die Natur ist. Es ist unsere Aufgabe, sie nachhaltig zu schützen. Nachhaltigkeit beginnt im Kleinen – so kann jede Person schon in ihrem Privatleben einfache Maßnahmen umsetzen, beispielsweise auf Plastik oder zunehmend auf das Autofahren verzichten. Doch auch Gründer*innen haben die Möglichkeit, sich bewusst für eine nachhaltige Unternehmensstrategie zu entscheiden. Dieser Artikel bietet erste Inspiration.

Für eine saubere Umwelt und bessere Zukunft

Ob zu Hause oder im Unternehmen: Die Verantwortung für das Bremsen des Klimawandels lässt sich nicht mehr auf andere abschieben. Man muss selbst anpacken, um etwas zu bewegen. Folgende Punkte können Start-up-Gründer*innnen sowohl in den eigenen vier Wänden als auch im beruflichen Alltag umsetzen:

Nachhaltige Produkte für den Haushalt

Es gibt viele Möglichkeiten, im eigenen Haushalt etwas für den Umweltschutz zu tun. So kann man Frischhaltefolie durch Bienenwachstücher ersetzen, im Unverpackt-Laden einkaufen gehen und Aufbewahrungsboxen in der Küche durch Gläser ersetzen. Auch nachhaltiges Kochgeschirr ist eine gute Möglichkeit, um aktiv etwas für die Umwelt zu tun. Das Beste an diesen Maßnahmen? Einmal umgestellt, ergeben sich keinerlei Nachteile oder Einschränkungen.

Unternehmensgründer*innen können diese Tipps natürlich ebenso in der Betriebsküche umsetzen. Oft kann es sogar lohnenswert sein, den nachhaltigen Arbeitsalltag aktiv in Stellenausschreibungen zu bewerben. Für viele potenzielle Bewerber*‘nnen mit guter Qualifikation kann das Umweltbewusstsein Ausschlag darüber geben, ob sie sich bewerben.

Nachhaltige Produkte in der Kosmetik

Auch im Badezimmer kann man fast schon nebenbei auf Nachhaltigkeit umstellen. Kosmetikprodukte, die auf Tierversuche verzichten, ohne Erdölnebenerzeugnisse oder eine üppige Plastikverpackung auskommen, sind nicht nur besser für die Umwelt, sondern oft auch schonender für das Haus. Besonders reichhaltige Produkte sind außerdem häufig ergiebiger. Es kann ein schönes Zeichen sein, die Toiletten in der Firma mit nachhaltiger Seife auszustatten.

Nachhaltigkeit bei der Gründung eines Unternehmens

Wer gründet, hat die Möglichkeit, noch mehr zu bewegen. Ist Nachhaltigkeit ein Eckpfeiler von Business Plan und Unternehmensstrategie, fällt es nicht nur leichter, diese Nachhaltigkeit später tatsächlich zu leben: Gründer*innen haben dabei die Möglichkeit, umweltbewusstes Handeln von der Pike auf in ihr Unternehmen zu integrieren, müssen also nicht nach und nach umstellen.

Das Unternehmensziel

Gründer*innen möchten vor allem eines: mit ihrer Idee Geld verdienen. Das ist nicht verwerflich, dennoch sollte dem gängigen Unternehmensziel ein sogenannter Purpose übergeordnet werden. Der Purpose stellt den höheren Zweck eines Unternehmens dar: Möchte es durch ein innovatives Produkt die Welt verändern? Möchte es Barrieren einreißen? Oder möchte es durch eine nachhaltige Produktion etwas für die Umwelt tun?

Verankert man Nachhaltigkeit bereits bei der Gründung als übergeordneten Unternehmenszweck, fällt es leichter, die unternehmerischen Vorgänge diesem Zweck anzupassen. Auf potenzielle Kund*innen wirkt das authentisch und kann so auch zum Erreichen der finanziellen Unternehmensziele beitragen.

Bedeutung von Nachhaltigkeit

Damit das Thema Nachhaltigkeit nach der Gründung nicht verpufft, ist es wichtig, schon bei der Gründung zu definieren, welchen Aspekt der Nachhaltigkeit man verfolgen möchte. Soll es darum gehen, Arbeitsbedingungen im In- und Ausland möglichst fair zu gestalten? Soll es darum gehen, besonders nachhaltige Produkte herzustellen? Oder ist es das Ziel, Produkte unverpackt zu verkaufen?

Auch ein Start-up muss nicht jeden Aspekt der Nachhaltigkeit leben. Es kann viel sinnvoller sein, sich einen davon herauszugreifen, in dessen Rahmen man möglichst viel bewegen kann, und sich dann auf diesen zu konzentrieren. So sollten Gründer*innen, die nachhaltige Produkte anbieten, beispielsweise permanent daran arbeiten, ihre Wertschöpfungskette noch nachhaltiger zu gestalten.

Die Umsetzung

Es ist ein Unterschied, ob ein Unternehmen sich die Nachhaltigkeit nur auf die Fahne schreibt oder ob es diese wirklich lebt. Ohne Zertifizierung ist es für kritische Verbraucher*innen nicht nachvollziehbar, ob ein Start-up tatsächlich so nachhaltig agiert wie es behauptet. Es ist also empfehlenswert, sich – sofern vorhanden – durch eine unabhängige Prüfstelle zertifizieren zu lassen.

Ebenso ist es denkbar, die eigene Glaubwürdigkeit durch einen Klimaausgleich zu unterstreichen. So kann zum Beispiel pro Verkauf ein Klimaausgleich abgeführt werden oder bei gewissen Umsatzstaffelungen ein Baum gepflanzt werden. Dieser Mehraufwand kostet Gründer*innen Geld und ist als Investition zu betrachten, die sich durch eine hohe unternehmerische Authentizität schnell amortisieren wird.

5 Tipps, um als Entrepreneur einen klaren Kopf zu behalten

Wer ein Start-up führen will, muss gute Nerven haben. Diese Tipps können dir dabei helfen, auch unter Druck einen kühlen Kopf zu bewahren.

Wer ein Start-up führen will, muss gute Nerven haben. Ständig ist das Geld knapp, immer wieder gibt es Rückschläge und Zeit zum Entspannen gibt es nicht einmal am Wochenende. Wer nicht verzweifeln will, braucht einen starken Willen – und ein paar gute Strategien, um mit dem andauernden Stress fertig zu werden. Denn ansonsten wird der Traum vom eigenen Unternehmen ganz schnell zum Albtraum.

Am besten ist es, sich die entsprechende Geisteshaltung und die richtigen Rituale schon anzugewöhnen, bevor es in die heiße Phase geht. Denn wer erst einmal in einem Teufelskreis aus Stress und fehlenden Möglichkeiten zur Entspannung gefangen ist, schafft nur schwer den Ausstieg.

Diese Tipps können dir dabei helfen, auch unter Druck einen kühlen Kopf zu bewahren.

CBD statt Nikotin

Dass gestresste Menschen öfter Raucher sind, ist bekannt. Leider sind Zigaretten ein zweischneidiges Schwert. Denn während sie kurzfristig durchaus dabei helfen können, mit Stress umzugehen, verhält es sich langfristig anders. So können sich Raucher beispielsweise insgesamt schlechter konzentrieren als Nichtraucher. Besser ist es also, gegen Stress etwas weniger bedenkliches einzunehmen, wie beispielsweise CBD. Rauchern gelingt es zwar in der Regel nicht, von einem Tag auf den anderen aufzuhören. Es gibt aber bislang keine Hinweise darauf, dass sich CBD und Nikotin nicht kombinieren ließen. Möglicherweise könnten Hanfextrakte wie Cibdol sogar bei der Rauchentwöhnung helfen. Das wäre natürlich ideal, denn so könnten zwei Ziele auf einmal erreicht werden. In jedem Fall aber steht die entspannende Wirkung von CBD nicht im Widerspruch zum Rauchen.

Sport treiben

Eine anstrengende Trainingsrunde im Fitnessstudio oder eine Joggingrunde kostet zunächst einmal Überwindung. Wer seine ganze Willenskraft schon für die Arbeit aufgebraucht hat, lässt den Sport daher gerne einmal ausfallen. Dabei wäre er eine hervorragende Möglichkeit, auf andere Gedanken zu kommen. Denn Sport tut nicht nur dem Körper gut, sondern ist auch eine gute Möglichkeit, festgefahrene Gedankenkreisläufe zu durchbrechen und sich auf etwas anderes zu konzentrieren. Allzu viel Sport kann allerdings auch zur Belastung werden – ein bis zwei mal die Woche dürften für gestresste Unternehmer daher ideal sein.

Mit Freunden sprechen

Wer unter Druck steht, zieht sich oft zurück und vernachlässigt seine sozialen Kontakte. Das ist ein Fehler, denn kaum etwas hilft so gut gegen Stress wie ein Gespräch mit Freunden. Dabei ist es egal, ob man ihnen seine Sorgen anvertraut oder sich über ganz andere Themen unterhält. Die menschliche Interaktion kann so manche Last leichter erscheinen lassen.

Den Schlaf zählen lassen

Start-up-Gründer, die Nacht für Nacht neun Stunden schlafen, sind eher selten, Schlafmangel die Regel. Umso wichtiger ist es, das bisschen Schlaf, das möglich ist, wirklich zählen zu lassen. Dazu gehört es, möglichst regelmäßige Zeiten einzuhalten und schon in der Zeit vor dem Schlafengehen für etwas Entspannung zu sorgen.

Kleine Erfolge zelebrieren

Vor lauter Problemen ist es leicht, kleinere Erfolge nicht richtig wahrzunehmen. Dabei können gerade sie dabei helfen, die nötige Motivation aufzubringen, um mit größeren Herausforderungen fertig zu werden. Wer jeden Tag zumindest eine Kleinigkeit findet, über die er sich freuen kann, gewinnt dadurch Halt und Selbstvertrauen.

Wellbeing am Arbeitsplatz

Wie Unternehmen für (mehr) Wellbeing am Arbeitsplatz sorgen können.

Abgeschlagenheit, Ermüdung, Depression – dass Corona die mentale Gesundheit, sowie die Resilienzfähigkeit der Mitarbeitenden stark aus dem Gleichgewicht gebracht hat, ist kein Geheimnis mehr. Umso wichtiger ist es aber, dass sich Führungskräfte in den nächsten Jahren, auch unabhängig von der Entwicklung der Pandemie, weiterhin intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen. Nur durch den regelmäßigen Diskurs und durch das Erproben neuer Maßnahmen kann man als Unternehmen zu einem positiven Wandel der Arbeitswelt beitragen, in der das psychische Wohlbefinden der Mitarbeitenden kein Tabu-Thema mehr ist.

Was können nun Unternehmen sowie die Mitarbeitenden selbst tun, um das mentale Wohlbefinden ihrer Belegschaft zu stärken?

Support bieten: Langzeit-Strategien statt Corona-Methoden

Als Unternehmen reicht es nicht aus, neue Strukturen und Hilfestellungen während der Lockdowns und der Home Office Pflicht einzuführen, um diese wieder zu verwerfen, sobald die Pandemie abklingt. Ganz im Gegenteil: Die Pandemie bietet uns die Chance zu testen, was langfristig funktioniert und dauerhaft etabliert werden kann.

Nachhaltig zu handeln bedeutet auch, auf das Wohlbefinden aller Mitarbeitenden zu achten. Neben wichtigen digitalen Tools für die interne (Unternehmens-)Kommunikation lohnt es daher auch, in Anwendungen zu investieren, die die psychische Gesundheit unterstützen. So hilft eine Kooperation mit Mental Health Apps wie „Mindletic“ den Mitarbeitenden dabei, ihre Emotionen festzuhalten und reflektieren zu können. Außerdem haben alle Nutzer*innen die Möglichkeit, bezahlte Therapiestunden mit ausgebildeten Expert*innen wahrzunehmen.

Auch das Unternehmen bekommt durch diese Apps wichtige Insights. Die anonym angegebenen Daten zu den Emotionen und Stimmungen der Mitarbeitenden geben dem Betrieb die Chance, gegebenenfalls ihre Arbeitsweise und Strategien zu überdenken und anzupassen.

Wellbeing-Trainings einführen: Resilienz kann trainiert werden

Unternehmen brauchen Seminare und Workshops, die sich dem Thema Mental Health und Wellbeing widmen - auch nach der Pandemie. Die Resilienzfähigkeit der Mitarbeitenden muss also gestärkt werden. Durch Workshops können Unternehmen und Mitarbeitende an der Resilienzfähigkeit arbeiten und Emotionen und Reaktionen verstehen lernen.

Regelmäßige Kommunikation fördern

Führungskräfte haben darüber hinaus die Aufgabe, darauf zu achten, dass Mitarbeitende nicht überfordert sind. Um diese Gefühle von Anfang an zu verhindern, bedarf es regelmäßiger Kommunikation. Regelmäßige 1:1-Video-Calls, die auch Raum für private Gespräche bieten, und Kapazitäten-Check-ins sind daher unentbehrlich. Durch den kleineren vertrauten Rahmen, den regelmäßige Anrufe, kurze Treffen auf einen Kaffee oder Video-Calls bieten, fällt es Personen leichter sich zu öffnen. Probleme oder Sorgen können anschließend beseitigt und gelöst werden. Gemeinsam können so die neuen Strategien und Aufgabenverteilungen abgesprochen werden, ohne dass die fehlende Intonation, Mimik und Gestik durch Geschriebenes verloren geht.

Neue Routinen etablieren – der Basecoat zur Resilienz 

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, heißt es doch so schön. Und das stimmt. Wir brauchen Routinen, denn sie helfen uns unseren Alltag zu strukturieren und Stress zu vermeiden. Durch die anhaltende Corona-Situation und die vermehrte Zeit im Home Office mussten wir uns ganz neue Routinen aneignen. Das Wichtige dabei: Die Routinen sollen für Energie und ein gutes Gefühl sorgen. Privatleben und Berufsalltag sollten so gut wie möglich getrennt werden. So hat beispielsweise die Arbeits-E-mail auf dem Smartphone nichts zur später Stunde im Bett zu suchen!

Veränderungen annehmen, Emotionen zulassen und verstehen lernen 

Nur wer Veränderungen akzeptiert, annimmt und versucht einen Mehrwert daraus zu ziehen, wird erfolgreich wachsen. Das gilt auch für Unternehmen. Durch Corona haben wir begonnen, uns mehr mit der verwundbaren und emotionalen Seite der Mitarbeitenden auseinanderzusetzen. Ein anhaltender, offener und ehrlicher Umgang mit der psychischen Gesundheit stärkt nicht nur die zwischenmenschlichen Beziehungen, sondern trägt auch zu einer inklusiven Arbeitsatmosphäre bei. 

Die Autorin Jolita Gurskytė ist Senior Growth & Development Partner bei Vinted, einem Online-C2C-Marktplatz für Second-Hand-Mode, und leitet die Wellbeing-Strategie des Unternehmens. Sie ist ausgebildete Psychologin und Kriseninterventionsspezialistin.

Kartenlesegeräte für Start-ups: Kaufen oder mieten?

Egal, wie klein oder neu ein Unternehmen ist, Kartenzahlung gehört heute zu den Standard-Bezahlmethoden. Hat ein Kunde kein Bargeld dabei und kann nicht mit Karte bezahlen, wird er wahrscheinlich nicht wiederkommen. Auch kleine Beträge bezahlen Verbraucher zunehmend mit Karte. Daher sollten Start-ups mindestens ein Kartenlesegerät im Verkaufsraum haben. Wir zeigen, welche Kartenlese-Optionen es für Jungunternehmen gibt.

Kartenzahlung: Diese Fragen stellen sich Start-ups

Kleinunternehmer fragen sich oft, ob sie ihren Kunden überhaupt die bequeme Kartenzahlung anbieten können. Tatsächlich ist das auch für Gewerbe auf Kleinunternehmerbasis möglich. Sogar Privatpersonen können die Kartenzahlung anbieten, wenn sie einen Steuerbescheid über die Einnahmen beim Zahlungsanbieter einreichen. Das kann beispielsweise für die Vermietung einer Ferienwohnung hilfreich sein. Sogar ohne WLAN-Verbindung können Unternehmen Kartenzahlungen annehmen. Das funktioniert mit mobilen EC-Kartenlesern über eine SIM-Karte, also über das Mobilfunknetz. Zudem stehen Unternehmensgründer vor der Frage, ob sie ein Kartenlesegerät kaufen oder mieten. Wer zum ersten Mal Kartenzahlung anbietet, sollte genau bedenken, welche Kosten durch die Kartenzahlung im Unternehmen entstehen.

Fixe Kartenterminals zur Miete

Die klassische Kartenzahlung wird über ein EC-Kartenlesegerät zur Miete abgewickelt. Der Drucker und die Bonrolle für den Kundenbeleg sind bereits im Gerät integriert. Meist sind gemietete Kartenterminals fest verbaut. Das heißt, sie brauchen eine feste Strom- und Internetverbindung. Die Kosten für diese EC-Terminals setzen sich aus verschiedenen Punkten zusammen. Zum einen sind monatliche Fixkosten für Bereitstellung des Geräts zu entrichten. Diese setzen sich aus der Miete von fünf bis zehn Euro und einer Service-Pauschale zwischen fünf und sieben Euro monatlich zusammen. Zum anderen fallen variable Kosten an, die vom Umsatz abhängen. Je nach Anbieter werden pro Kartenzahlung 0,2 bis 0,3 Prozent des bezahlten Betrags als Gebühr verrechnet.

Zudem können Unternehmen individuelle Sonderleistungen buchen, zum Beispiel PDF-Berichte oder Kontosplitting. Auch für die erste Inbetriebnahme wird eine einmalige Gebühr verrechnet. Ohne Sonderleistungen ist insgesamt mit circa ein bis drei Prozent Gebühren vom bezahlten Betrag zu rechnen. Bevor die EC-Kartenterminals aufgestellt werden können, muss erst ein Dienstleistungsvertrag unterzeichnet werden. Startups können die Terminals mit oder ohne feste Laufzeit mieten. Üblich sind Dienstleistungsverträge zwischen einem oder zwei Jahren.

Mobile Kartenleser zum Kauf

Eine moderne Alternative zu den herkömmlichen Mietgeräten sind mobile Kartenlesegeräte zum Kauf. Diese Lesegeräte sind besonders klein, leicht und handlich. Zudem sind sie nicht fest verbaut und benötigen keinen Stromanschluss in unmittelbarer Nähe. Wer annimmt, dass der Kauf von Geräten teurer als die Miete ist, liegt falsch. Denn die Anschaffungskosten sind gering und die monatlichen Fixkosten fallen weg. Wenn in einer kleinen Boutique einige Kunden nicht mit Karte zahlen, entstehen keine Kosten. Es fallen lediglich variable Kosten für die Kundenzahlungen an. Für EC-Zahlung wird eine Gebühr von 0,9 bis ein Prozent des bezahlten Betrags erhoben, bei Kreditkartenzahlung zwischen 1,9 und 2,9 Prozent.

Während das Kartenlesegerät die EC- oder Kreditkarte liest und den PIN abfragt, wird der eigentliche Zahlungsprozess über ein App abgewickelt. Die Angestellten bedienen diese App über ein Handy oder ein Tablet. Wer Belege drucken will, benötigt zusätzlich einen kleinen mobilen Drucker, der mit dem Lesegerät gekoppelt wird. Wichtig ist auch, dass die Mitarbeiter mit dem Kartenlesegerät arbeiten können. Feedback-Tools können bei der Organisation im Unternehmen helfen.

Die Angebote im Vergleich

Kartenlesegeräte sind Standard geworden und daher auch für kleine Unternehmen ein Muss. Hinzu kommt, dass seit der Corona-Krise vermehrt kontaktlos bezahlt wird. Um die Basis-Kosten für ein Kartenlesegeräte kommen also auch die kleinsten Unternehmen nicht herum. Doch was ist die beste Lösung für Start-ups? Kauf oder Miete eines Kartenlesegeräts?

Einerseits hängt die Entscheidung davon ab, ob es direkt am Zahlungsort eine Stromquelle gibt. Andererseits ist die Umsatzhöhe ausschlaggebend. Gründer sollten sich bewusst sein, dass sie Terminals zur Miete mit ein oder zwei Kabel an einem fixen Platz befestigen müssen. Mobile Geräte sind eine gute Lösung, wenn die nächste Steckdose zu weit entfernt, die Kabel das Design im Verkaufsraum stören oder nicht an der Kasse, sondern am Tisch kassiert wird. Bei den Kosten können Start-ups bei mobilen Geräten die Grundgebühr einsparen. Erst ab einem monatlichen Kartenumsatz von 2.000 Euro können sich auch gemietete Kartenlesegeräte auszahlen.

Fazit

Unternehmensgründer sollten sich zuerst fragen, welche Umsätze sie erwarten. Anhand dessen können die Kosten für Kauf oder Miete von Kartenlesegeräten errechnet werden. Kleine Unternehmen können durch den Kauf der Geräte Fixkosten einsparen.

Mit Smart Home das Unternehmen optimieren

Die Idee des Smart Home wird auch für Unternehmen und Start-ups zunehmend attraktiv – lassen sich doch damit eine Menge Energiekosten sparen. Wird die Umrüstung auf ein Smart Business genau und eingehend geplant, kann auch die Datensicherheit gewährleistet werden. Wir zeigen, welche Vorteile es hat, wenn die Firma zum Smart Business wird.

Wenn die Firma zum Smart Business wird

Die Nachrichten über Datenlecks in den letzten Jahren haben viele Firmeninhaber skeptisch werden lassen: Kann die Datensicherheit der Firma mit einem Smart System überhaupt aufrechterhalten werden? Kurze Antwort: Ja, das ist möglich, wenn die Umrüstung professionell geplant und durchgeführt wird.

In jedem Fall ist es sinnvoll, sich vor einer Umrüstung ausgiebig zu informieren. Es gibt gute Blogs, die wertvolle Tipps zum Thema Smart Home anbieten, wie beispielsweise Homeandsmart.de.

Es ist unbestritten, dass die smarte Vernetzung der Abläufe und Geräte große Vorteile für Firmen in puncto Sicherheit, Nebenkosten und Komfort bringen:

Sicherheit

In Geschäftsräumen befinden sich oft viele Wertgegenstände: Geräte, Geld und Dokumente. Ausfälle durch Diebstahl oder Feuer bzw. Wasser bedeuten nicht nur einen finanziellen Verlust, sondern unter Umständen Probleme im Betrieb oder einen kompletten Betriebsstopp. Mit einem Smart Business System lassen sich potenzielle Risiken, was die Sicherheit angeht, minimieren:

Einbruchsgefahr

Eine große Gefahr sind Einbrüche in die Geschäftsräume. Ein Smart Business System ermöglicht es, den Einbrecher nicht nur rechtzeitig zu bemerken, sondern auch dafür zu sorgen, dass der Übeltäter aufgibt.

Möglich wird dies durch eine umfassende Kameraüberwachung. Mit der Außenkamera werden potenzielle Einbrecher rechtzeitig erkannt, denn sie startet die Aufnahme, bevor der Alarm ausgelöst wird. Die Aufnahme wird als Live-Stream auf das Handy des Firmeninhabers gespielt. Kameras im Innenbereich, aber auch Sensoren an Fenstern und Türen sorgen darüber hinaus für erhöhte Sicherheit.

Feuer und Wasser

Nicht nur Einbrecher sind ein Risiko für Geschäftsräume – auch Feuer und Wasser können immensen Schaden anrichten. Mit intelligenten Rauchmeldern innerhalb eines Smart Business Systems lässt sich der Brandschutz optimieren. Denn wenn es auch nur das geringste Zeichen von Rauch in den Innenräumen gibt, wird der Inhaber über die Smart-App sofort benachrichtigt und kann prompt handeln.

Auch ein sogenannter Wassermelder, der am Boden installiert wird, sorgt für Sicherheit. Wasserschäden werden vermieden, denn die Sensoren in diesem Wassermelder reagieren auf jede Art von Feuchtigkeit. Auch hier schickt das System per App sofort eine Meldung an den Inhaber raus, sollte es Unregelmäßigkeiten feststellen.

Nebenkosten sparen

Der Letzte macht das Licht aus? Leider kommt es vor allem in Firmen mit vielen Mitarbeitern häufig vor, dass das Licht über Nacht eingeschaltet bleibt – oder schlimmstenfalls sogar energieintensive Geräte. Für die Firma führt dies zu hohen Energiekosten, die eigentlich vermeidbar wären. Mit einem Smart Business System kann man dieser Verschwendung entgegenwirken: Über die App lassen sich alle Geräte im Betrieb aus der Ferne steuern und abschalten. Oder man stellt das System so ein, dass sich die Geräte zu einer bestimmten Zeit automatisch abschalten – beispielsweise mit der Funktion „Feierabend“.

Ob Stecker, Lampen, Heizung oder Router: hier liegt viel Sparpotential, das mit einer smarten Steuerung umgesetzt werden kann. Praktisch ist dabei auch, dass der Inhaber durch das System den vollen Überblick hat. Denn der Stromverbrauch jedes einzelnen Gerätes lässt sich bequem auf dem Handy ablesen. So können potenzielle Stromfresser in der Firma leicht ausfindig gemacht werden.

Komfort

Was in privaten Haushalten die Entscheidung für ein Smart Home begünstigt, ist in Betrieben eher ein kleines Extra: der Komfort. Doch mit einer Lösung für Smart Business kann man es sich auch im Büro komfortabel einrichten: mit automatischer Lichtsteuerung oder Sprachassistenten zum Beispiel. Zwar können Alexa und Siri nicht die Sekretärin ersetzen, doch ist es durchaus praktisch, den nächsten Termin per Sprachbefehl abzufragen.

Fazit

Ein Smart System kann sich auch für Betriebe lohnen. Vor allem im Hinblick auf die Sicherheit, die Nebenkosten und den Komfort setzen immer mehr Firmen auf ein Smart Business System.

Start-ups und der TÜV

Was auf den ersten Blick vielleicht wie ein etwas merkwürdiger Witz klingen mag: „Trifft sich ein Start-up mit dem TÜV …“, ist auf den zweiten Blick weitaus sinnvoller als vielleicht angenommen. Fünf erfolgreiche Start-up‘ler aus verschiedenen Branchen beschreiben ihre Erfahrungen mit dem TÜV und warum sie mit ihm kooperieren.

Die Deutschen lieben Ordnung, Gründlichkeit und Sicherheit – so zumindest das Klischee. Der TÜV steht sinnbildlich für dieses Bedürfnis, stets auf der sicheren Seite zu sein. Auch viele Start-ups und Tech-Unternehmen haben das inzwischen erkannt, und arbeiten eng mit dem TÜV zusammen, um ihre Produkte oder gleich das ganze Unternehmen zertifizieren zu lassen. Denn Start-ups sind zwar für ihre schnellen, innovativen Lösungen und Produkte bekannt – gleichzeitig fehlt es Ihnen aufgrund ihrer Neuartigkeit auf dem Markt häufig an Vertrauen bei den Endverbraucher*innen. Was auf den ersten Blick also wie ein etwas merkwürdiger Witz klingen mag: Trifft sich ein Start-up mit dem TÜV …, ist auf den zweiten Blick weitaus sinnvoller als angenommen. Führungskräfte von fünf Unternehmen aus den verschiedensten Branchen beschreiben ihre Erfahrungen mit dem TÜV und warum sie mit ihm kooperieren. Dazu geben sie konkrete Tipps für die Zusammenarbeit.

„Wir haben bereits im September 2019 die Initiative ergriffen und sind auf den TÜV Rheinland zugegangen, um das Angebot der Studienkreis Online-Nachhilfe zertifizieren zu lassen. Unsere Intention war es, das eigene Angebot auf den Prüfstand zu stellen und uns durch die Zusammenarbeit mit dem TÜV zu verbessern. Viele Eltern haben noch Vorbehalte vor Online-Nachhilfe, mit der TÜV-Zertifizierung geben wir ihnen und ihren Kindern die Sicherheit, dass unser Angebot professionell und genauso gut ist wie die klassische, physische Nachhilfe. Online-Nachhilfe ist spätestens durch Corona zu einer berechtigten Alternative zur klassischen Nachhilfe geworden. Da wurde es Zeit, auch die Professionalität extern prüfen und bestätigen zu lassen. Anfang November 2021 war es dann endlich soweit: Wir wurden als eines der ersten Unternehmen für Online-Nachhilfe vom TÜV zertifiziert. Neben der erfolgreichen Zertifizierung, über die wir uns natürlich riesig freuen, war bereits der gesamte Prozess mit dem TÜV gewinnbringend für uns. Deshalb kann ich jedem Start-up und Tech-Unternehmen nur wärmstens empfehlen, den Kontakt zum TÜV zu suchen. Auch wenn die Prozesse für Start-up-Verhältnisse lange erscheinen mögen und der TÜV den Ruf einer verstaubten Institution haben mag – die Wirkkraft des TÜV sollte nicht unterschätzt werden!“

HR: Trend-Statements 2022

Sechs Personalverantwortliche HR-Profis erklären, worauf es im Jahr 2022 ankommt.

In den USA ist aktuell von der „Great Resignation“ die Sprache, denn Millionen von Arbeitnehmer*innen kündigten dieses Jahres ihren Job. Sie werden gegen höhere Gehälter, Unternehmenswerte, flexible Arbeitsorte und -zeiten sowie bedürfnisorientierte Benefits eingetauscht. Petra Strombeck, New-Work-CEO, hält fest: „Wir leben in einem Arbeitnehmermarkt“. So muss der Fokus auf einer neuen Unternehmenskultur liegen, um Talente zu gewinnen und binden. Sechs Personalverantwortliche HR-Profis erklären, worauf es im Jahr 2022 ankommt.

Hybrid Work: Was kommt nach dem Homeoffice?

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Nora Feist, Geschäftsführerin und HR-Verantwortliche der PR- und Brand-Storytelling-Agentur Mashup Communications 

Die einen blieben am liebsten ewig in ihren vier Homeoffice-Wänden, die anderen zieht die Sehnsucht nach Kolleg*innen und persönlichem Austausch zurück ins Büro. Egal, wie die eigene Präferenz ist und ab wann die Welt wieder im „Normalzustand“ ist, eines wird sich durchsetzen: Unternehmen werden auch in Zukunft auf Vertrauen setzen und flexible, hybride Arbeitsmodelle anbieten müssen. Und die Remote-Regelung war erst der Anfang, um Mitarbeitende zu halten und zu rekrutieren: Workation, 4-Tage-Woche, Vertrauensurlaub oder andere Freiheiten in der Arbeitszeitgestaltung sind inzwischen bei vielen Firmen zum Standard geworden. Als Konsequenz werden Corporate Coworking, Desk Sharing oder Mobile Work in Unternehmen Einzug halten, aber auch ein verändertes Verständnis von Führung mit Blick auf die orts- und zeitunabhängige Arbeit wird uns 2022 beschäftigen.

Ganzheitliche Benefits für Inklusivität und Wohlfühl Kultur im Team

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Samuel Turnwald, Head of Corporate Wellbeing Gympass Deutschland

2022 wird das Jahr des hybriden Arbeitens. Spätestens jetzt gilt es, das Wohlbefinden aller Mitarbeitenden sicherzustellen. Egal, wann, wo oder wie gearbeitet wird, Gesundheit genießt Priorität. Moderne CEOs schaffen hierzu eine Wellbeing-Kultur. Um wirklich alle im Unternehmen anzusprechen, wird es wichtig, einen inklusiven und ganzheitlichen Ansatz zu wählen. So hat sich gezeigt, dass der Zugang zu verschiedenen Lösungen für die mentale Gesundheit, körperliche Aktivität und Fitness, die Produktivität, das Wohlbefinden und die Stressbewältigung verbessert. Schließlich gilt: Arbeitsergebnis trumpft Arbeitszeit. Eine gesunde Belegschaft benötigt somit ganzheitliche Wellbeing-Maßnahmen, die flexibel und hybrid nutzbar sind. Inklusivität ist hier das Stichwort, damit jede und jeder das individuelle Angebot findet, was für die persönlichen Bedürfnisse am besten geeignet ist – sei es zu Hause, im Büro, im Werk oder unterwegs.

New Work auch in der Finanzabteilung etablieren

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Ante Spittler, CEO Moss

Mit New-Work-Modellen steigern Unternehmen nachweislich Motivation und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden. Homeoffice und Co. ermöglichen es Angestellten, ihre Tätigkeiten von zu Hause aus über digitale Kanäle zu erledigen. Doch nicht alle Unternehmensbereiche profitieren gleichermaßen. So sind Finanzabteilungen und ihre Prozesse ebenso wie ihre Mitarbeitenden häufig noch an die analoge Zettelwirtschaft sowie den Gang ins Büro gebunden. Dass dieser Zustand mit den Herausforderungen einer modernen Arbeitswelt kollidiert, ist offensichtlich. Dabei wäre die Lösung hier denkbar einfach. Digitale Kreditkarten und SaaS-Anwendungen ermöglichen es nicht nur administrativen Mitarbeitenden Zugriff auf das Firmenkonto zu gewähren, sondern auch jedem Angestellten. Gleichzeitig appelliert es an das Verantwortungsbewusstsein der Kolleg*innen, im Rahmen der eigenen Rolle eine bestimmte Souveränität für die finanziellen Angelegenheiten des Unternehmens zu haben. Genau hier trifft New Work auf eine gewisse Finanzautonomie. Den Mitarbeitenden eine Eigenverantwortung gegenüber Zahlungen und Ausgaben zuzugestehen, kann die Unternehmenstreue und die Zuverlässigkeit stärken. Zudem entlasten digitale Tools das Personal, das sich fortan auf produktivere Tätigkeiten fokussieren kann. Und dabei die Kontrolle über das Finanzmanagement behält.

Zeit für das, was wirklich zählt

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Florian Berr, Director Sales Germany Planday

Während in Skandinavien die Digitalisierung schon seit Jahren auf Hochtouren läuft, wurden andere europäische Länder durch die Pandemie ins kalte Wasser geworfen. 2022 wird es vor allem in Deutschland weiterhin darum gehen, digitale Tools in den Arbeitsalltag einzubinden. Denn der Wunsch nach Zeitersparnis, Einfachheit und Flexibilität gewinnt die Oberhand. Die Pandemie hat außerdem gezeigt, wie wichtig es ist, das zu tun, was wirklich zählt. Niemand möchte Zeit vergeuden und viele tun nur noch das, was sie wirklich wollen. Individualität, eine Work-Life-Balance und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden treten noch stärker in den Vordergrund und Menschlichkeit wird wieder großgeschrieben.

Mit Sinnhaftigkeit und Verbundenheit die Talente an das Unternehmen binden

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Anke Behrendt, Personal- und Feel-Good-Managerin ADVOSERVICE

Wir leben heute in einer privilegierten Gesellschaft und können uns den Luxus erlauben, immer mehr die Selbstverwirklichung, also die Spitze der Bedürfnispyramide, anzustreben. Aus diesem Grund ist die Sinnhaftigkeit dessen, was Menschen den Großteil des Tages tun, sehr entscheidend dafür, wie erfüllt und zufrieden sie sich fühlen. Genau darauf sollten sich Arbeitgeber*innen konzentrieren: Gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden die Stellen so weiterzuentwickeln, dass diese sich damit identifizieren können. Die Eigenverantwortung wird zudem gefördert und die Kolleg*innen fühlen sich mit dem Unternehmen verbunden. Das geschenkte Vertrauen und diese Art der Wertschätzung resultieren bei den Talenten wiederum in Loyalität. So stehen sie auch mal schwierige Zeiten durch, agieren unterstützend, empfehlen die Firma weiter und bleiben.

Vom Recruiting bis zum Feedbackgespräch: HR spielt Schlüsselrolle in agiler Transformation

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Stefan Leinesser, Head of Human Resources Triple A 

Mit neuen Ansätzen und Kompetenzen für Führungskräfte und Mitarbeitende fungieren Personalabteilungen als Enabler und Treiber für den agilen Wandel. Damit schaffen sie die Voraussetzungen, um auf die digitale Geschwindigkeit reagieren zu können. Von der Neugestaltung der HR-Aufgaben mittels der Scrum-Methode über die Organisation des Feedbacks bis hin zu optimierten Recruiting-Prozessen: In Zeiten des allgemeinen Fachkräftemangels sind neue Arbeitsweisen längst nicht mehr nur in der Software-Entwicklung denkbar. Durch die rasanten Veränderungen der Prozesse, wird es 2022 somit für Unternehmen wichtig werden, agile Prinzipien auch auf weitere Bereiche auszuweiten. Bei dieser Transformation werden vor allem HR-Abteilungen eine Schlüsselrolle spielen.

Spezialanfertigungen für Startups

Worauf ist zu achten, wenn Dinge benötigt werden, die nicht von der Stange kommen – also Sonder- beziehungsweise Spezialanfertigungen?

Copy und Paste ist nichts, was in der Startup-Branche wirklich durchsetzungsfähig ist. Es geht darum, neue Wege zu beschreiten, besondere Lösungsansätze zu finden und Kreativität und Innovation ganz oben auf die Liste der Ziele zu setzen. Das ist natürlich Fluch und Segen zugleich, denn einerseits verändert man die Welt, andererseits ist die Welt nicht immer dafür bereit.

Das bedeutet, dass sowohl in der Produktion als auch im täglichen Geschäft möglicherweise Dinge benötigt werden, die nicht von der Stange kommen – also Sonder- beziehungsweise Spezialanfertigungen. Diese können physische Produkte im Herstellungsprozess sein, aber auch individualisierte Softwarelösungen fallen in diese Kategorie.

Spezialanfertigungen in der Produktion

Das Problem mit speziellen Produkten ist, dass sie nun mal nicht massenweise produziert werden – das hebt den Preis an. Doch Gründer sind sich dieser Situation meist bewusst und wollen es trotzdem versuchen. Dann brauchen sie Partner, die Spezialanfertigungen liefern, die bei der Umsetzung der eigenen Vision helfen.

Sondervarianten können unterschiedlich aussehen. Manchmal sind es Kleidungsstücke aus einem bestimmten Stoffmix, manchmal eher Flaschen in besonderen Formen oder aber Spezialschrauben vom Experten. Wie man aus diesen Beispielen sieht – manchmal ist eine Sonderanfertigung schon das Produkt, das am Ende verkauft oder nur noch minimal verarbeitet wird. Oder aber es sind wie im Falle der Spezialschrauben Teile nötig, um die Eigenproduktion überhaupt erst zu ermöglichen.

Wichtig ist bei der Suche nach einem Zulieferer, dass man sich professionell präsentiert. Erfahrene Unternehmer wissen, dass die Zusammenarbeit mit Startups Risiken beinhaltet. Deshalb ist der erste Eindruck wichtig. Doch man darf auch selbst Ansprüche haben – auf keinen Fall sollte man nur wegen eines guten Preises den erstbesten Geschäftspartner wählen, bei dem aber die Chemie so gar nicht stimmt.

Das Besondere im Unternehmen

Neben den notwendigen Spezialanfertigungen, die die Produktion überhaupt erst ermöglichen, gibt es auch noch Sonderanfertigungen, die nicht das Überleben des Startups bedingen. Sie sind eher dazu da, Identität und Wiedererkennungswert zu schaffen.

Das können beispielsweise Werbegeschenke sein. Diese zu individualisieren, ist ein erster Schritt, um sich von ähnlichen Unternehmen zu unterscheiden und ein wenig Aufmerksamkeit zu erhalten. Neben klassischen Werbegeschenken wie Kugelschreibern oder Einkaufschips kann man mithilfe eines Druckservices vielleicht auch Dinge bedrucken, die nicht so weit verbreitet sind, wie Kopfhörer oder Fitnessgeräte.

Besonderheiten gibt es auch für das Büro:

  • Wandmalerei für Aufenthaltsraum
  • höhenverstellbare Tische und Stühle
  • Gründertoken (z.B. Münze oder Plakette)
  • Namensschilder

Die Besonderheiten im Büro helfen nicht nur Besuchern des Startups, sondern auch den Mitarbeitern dabei, sich mit dem Unternehmen zu identifizieren. Diese müssen nicht immer Sonderanfertigungen sein, aber so kann nun mal das gewisse Etwas in die Büroräume kommen.

Nicht-physische Sonderanfertigungen

Wichtiger als die Gestaltung oder mögliche Werbegeschenke sind individuelle Produkte, die nicht physisch sind. Darunter fallen zum Beispiel Softwarelösungen. Denn nicht alle Startups wollen greifbare Produkte vertreiben. Auch Anwendungen und Programme können Grundlage für ein Unternehmen sein.

Häufig werden Apps innerhalb des Unternehmens entwickelt und müssen somit nicht extern beschafft werden. Doch es gibt auch Situationen, in denen es sinnvoll sein kann, sich Hilfe von außen zu holen. Beispielsweise, wenn ein bestimmter Produktionsablauf automatisiert werden soll oder wenn die Integration von Code in eine bestehende Website oder Anwendung Schwierigkeiten bereitet.

Auch eine Website kann als Sonderanfertigung gelten. Denn eine Website mit Wiedererkennungswert stammt meist nicht aus dem Baukasten. Design, Funktionen, Inhalte, Shops – all das kann ebenfalls durch Dienstleister speziell für das Startup gestaltet werden. Möglicherweise kann man hier schauen, ob man nicht auf Freiberufler oder auch andere Startups setzt, um sich gegenseitig zu unterstützen und auch langfristige Partnerschaften zu knüpfen, die sich später noch einmal auszahlen.

Registrierkassen

Was zeitgemäße Produkte ausmacht und wie wichtig sie im modernen Geschäftsleben sind.

Für zahlreiche Unternehmen ist eine Registrierkasse unersetzlich. Sie ermöglicht die exakte und manipulationssichere Erfassung von Umsätzen, die sich auf Barzahlung der Kunden begründen. Daneben dient sie der Aufbewahrung von Geldstücken und -scheinen sowie der Anfertigung von Kassenbons. Moderne Produkte erstellen darüber hinaus Kassenberichte und bieten ein Mitarbeitermanagement, Warenwirtschaftssystem sowie eine Kundenverwaltung.

In welchen Branchen Startup-Gründer*innen eine Registrierkasse benötigen

Startup-Unternehmen, die überwiegend Bargeldgeschäfte abwickeln, empfiehlt sich in jedem Fall die Anschaffung einer Registrierkasse. Beispielsweise im Einzelhandel und in der Gastronomie stellen diese nützlichen Hilfsmittel dar. Sie sorgen für Arbeitserleichterung, unter anderem durch Belegerstellung. Im Gegensatz zu Österreich besteht in Deutschland keine Verpflichtung zu ihrer Verwendung. Das bedeutet, offene Ladenkassen dürfen weiterhin genutzt werden. Kommt eine Registrierkasse zum Einsatz, greift jedoch die Verordnung zur Bestimmung der technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungs- und Sicherungssysteme im Geschäftsverkehr, kurz Kassensicherungsverordnung genannt.

Gesetzliche Vorgaben für die Nutzung von Registrierkassen

Seit dem 1. Januar 2017 sind die in der Registrierkasse erfassten Daten manipulationssicher aufzubewahren. Im Einzelnen handelt es sich zum Beispiel um das Journal, die Historie der Artikel, Warengruppen und Preise. Gleiches gilt unter anderem für Informationen in Form von Protokollierungen bei wechselnden Einsatzorten sowie Stornobuchungen. Papierausdrucke können die Kassenerfassung nicht ersetzen. Steuerprüfer*innen sehen die Vernachlässigung dieser Form der Archivierungspflicht als einen erheblichen Mangel bei der Buchführung an. Ggfs. können sie diese verwerfen und eine Schätzung der Einnahmen vornehmen – in der Regel fällt sie zu Ungunsten des Unternehmers aus.

Registrierkassen: drei verschiedene Arten im Überblick

Die unterschiedlichen Arten von Registrierkassen reichen von schlichten bis zu innovativen Hightechprodukten. Einfache Geräte eignen sich zum Preise eingeben, zur optionalen Zuordnung einer Warengruppe sowie für Auswertungen mit niedrigem Standard. Einschränkungen gibt es im Bereich der kurzfristigen Analyse von Daten und deren langfristigen Speicherung. Leistungsfähiger sind POS-Systeme, die ebenfalls bargeldlosen Zahlungsverkehr ermöglichen. Sogenannte PC-Kassen präsentieren sich mit Vielfältigkeit. Eine Software übernimmt die Funktionssteuerung von Kassenschubladen und -druckern, Barcode-Scannern sowie anderen Hardwarekomponenten. Die Datensicherung erfolgt entweder in einem externen Speicher oder intern auf dem PC. Weiterhin stehen Exportfunktionen für das Finanzamt und den Steuerberater zur Verfügung.

Vorteile webbasierter Registrierkassen

Die Digitalisierung geht mit vielen nützlichen Errungenschaften einher und hat sowohl unsere Privat- als auch Geschäftswelt verändert. Sie gibt uns die Freiheit, Geräte jederzeit von jedem Ort aus nutzen zu können. Für Unternehmer*innen, die viele Geschäfte außer Haus erledigen, sind webbasierte Registrierkassen in Form von handlichen Kleingeräten das A und O für Wettbewerbsfähigkeit. Bekommen würde man diese unteranderem beim Anbieter ready2order. Aber auch feststehende Produkte, darunter PC-Kassen, verfügen über zahlreiche bedeutende Eigenschaften. Wichtigster Punkt ist die Möglichkeit, die strengen gesetzlichen Vorgaben unkompliziert und vollumfänglich erfüllen zu können. Unternehmer*innen ersparen sich etliche Arbeitsvorgänge, die von einer webbasierten Registrierkasse automatisch übernommen werden. Sie sind die perfekte Basis für die zeitgemäße Ausstattung eines Unternehmens, das mit Bargeldtransaktionen beschäftigt ist.