Wettbewerbsvorteile durch Weiterbildung

5 Faktoren für sinnvolle Weiterbildungsmaßnahmen

Autor: Marion Seßler
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Gründer und junge Start-ups denken an vieles – aber nicht unbedingt an die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Zu viel anderes gibt es zu Beginn der Selbständigkeit zu tun. Doch das ist ein Fehler: Besser ist es, früh- bzw. rechtzeitig an später zu denken. Wir zeigen die 5 wichtigsten Faktoren, wie Sie sich und Ihrem Start-up von Anfang an mit Weiterbildung klare Wettbewerbsvorteile verschaffen können.

Es gibt gewichtige Argumente, warum es wichtig ist, von Anfang an auf die Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter zu setzen. Einige Argumente liegen auf Hand: Sie brauchen qualifizierte Mitarbeiter, die in ihrem Fachbereich up to date sind, damit sie Sie optimal bei der Erreichung Ihrer unternehmerischen Ziele unterstützen können. Zudem müssen sich Firmen aufgrund des Fachkräftemangels als attraktive Arbeitgebermarke positionieren.

„Employer Branding“ lautet das Stichwort: Jungunternehmer, die nicht nur an heute, sondern mit strategischem Weitblick an morgen oder gar übermorgen denken, präsentieren sich im Kampf um die engagiertesten und qualifiziertesten Mitarbeiter als Arbeitgeber, bei denen es sich lohnt, sein Bestes zu geben.

Wer mit nachhaltigen Weiterbildungsmaßnahmen punkten kann, erarbeitet sich strategische Wettbewerbsvorteile. Sie als Gründer sind der Konkurrenz einen Schritt voraus, weil Ihre Spitzenleute bereit sind, sich langfristig an Ihr Unternehmen zu binden.

Voraussetzung: Nachhaltige Weiterbildung

Weiterbildungsmaßnahmen frühzeitig zu ergreifen – das allein ist zu kurz gesprungen. Mal eben ein günstiges Drei-Tage-Blockseminar buchen in der Hoffnung, den Mitarbeitern so einen Kompetenzschub zu verleihen – dieser Weg ist kontraproduktiv. Denn Blockseminare führen so gut wie nie zu langfristigen Verhaltensänderungen und entfachen meist nur ein Motivations-Strohfeuer.

Es müssen schon die „richtigen“ Weiterbildungsmaßnahmen sein, die auf Nachhaltigkeit und Dauer angelegt sind, also stets die Unternehmensziele und deren Erreichen im Auge behalten. Nachhaltige Weiterbildungskonzepte zeichnen sich dadurch aus, dass die unternehmerischen Belange und die Weiterentwicklungswünsche der Mitarbeiter gleichermaßen Berücksichtigung finden.

Welche Nachhaltigkeitsfaktoren sollten Sie für Ihre Weiterbildungsmaßnahmen berücksichtigen?


Faktor 1: Arbeitsplatzorientierter Kompetenzaufbau

Es ist der Nachhaltigkeit förderlich, wenn Sie in Kooperation mit einem Weiterbildner eine Analysephase vorschalten und in einem Nachhaltigkeits-Check prüfen, welche konkreten Maßnahmen notwendig sind, um bei Ihren Mitarbeitern Kompetenzlücken zu schließen. Kompetenzorientierte Weiterbildung heißt: Die Schulungen fördern sehr zielorientiert diejenigen Kompetenzen, die einem Mitarbeiter helfen, seine Aufgaben bestmöglich zu erfüllen.

Es wird auch Ihre Mitarbeiter überzeugen, wenn die Weiterbildungen sie konkret dabei unterstützen, ihrem Job noch besser nachzugehen. Dies wiederum lässt Sie in deren Wahrnehmung als attraktiven Arbeitgeber erscheinen, für den es eine Herzenssache ist, dass Mensch und Position zusammenpassen.

Faktor 2: Verhaltensänderung durch Intervalltraining

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass nur zehn Prozent der Lerninhalte zu Verhaltensänderungen führen und 40 Prozent der Teilnehmer sofort nach dem Training nichts von dem Erlernten in den Alltag übertragen. Das können Sie sich gerade in der Gründungsphase nicht erlauben.

Darum sollten Sie Ihre Mitarbeiter mithilfe des umsetzungsorientierten Intervalltrainings weiterbilden, bei dem sie zwischen den Präsenzphasen im Seminarraum das neu Gelernte direkt am Arbeitsplatz ein- und umsetzen. Das heißt: Präsenz- und Umsetzungsphasen wechseln permanent miteinander ab. So erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Mitarbeiter das Know-how an den Arbeitsplatz transferieren, auf bis zu 90 Prozent.

Faktor 3: Eigene Weiterentwicklung nicht vergessen

Natürlich müssen und sollten auch Sie sich ständig weiterbilden. Vielleicht kennen Sie das: Am Anfang ist die Gründungsidee, das tolle Konzept, mit dem Sie Ihre Branche aufmischen wollen. Doch kurz nach dem Start in die Selbständigkeit folgt Ernüchterung: Sie stellen fest, dass Sie neben Ihrer Begeisterung und Ihrer Hauptkompetenz, die Sie zur Gründung motiviert haben, weitaus umfassendere Fähigkeiten benötigen. Denken Sie nur an die buchhalterischen und steuerlichen Fähigkeiten bis hin zu der Herausforderung, Mitarbeiter zu führen und zu motivieren.

Punktgenaue und nachhaltige Weiterbildungen helfen Ihnen, Ihre Kompetenzlücken dauerhaft zu schließen und sich zum Akquisiteur, Marketing- und Werbechef sowie zum strategischen Vordenker zu entwickeln.

Faktor 4: Ganzheitliches Weiterbildungskonzept schmieden

Die Seminare und Trainings sollten so konzipiert sein, dass die Führungskräfte der Teilnehmer in den Lernprozess integriert sind. So können sie zu Weiterentwicklern der Mitarbeiter werden, die nach der Weiterbildungsmaßnahme die Arbeit des Weiterbildners oder Trainers quasi fortführen. Punktuelle Weiterbildung bringt niemanden weiter – Ihr Weiterbildungskonzept sollte umfassend und ganzheitlich angelegt sein und trotz des frühen Stadiums der Gründung auf die Weiterentwicklung der gesamten Unternehmung fokussiert sein. Wiederum gilt: Es ist richtig, zielführend und sinnvoll, früh an später zu denken.

Faktor 5: Messbarkeit auf allen Ebenen

Nicht nur, aber doch vor allem in der Gründungsphase müssen Sie mit spitzem Bleistift rechnen und die Kosten in den Griff bekommen. Zu einem nachhaltigen Weiterbildungskonzept gehört, die Weiterbildungserfolge kontinuierlich zu messen. Achten Sie darum bei der Auswahl des Weiterbildners darauf, dass er Ihnen seine Weiterbildungsresultate nachweist.

Fazit
Es lohnt sich, von Anfang die Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter voranzutreiben – aber nur, wenn die entsprechenden Schulungen auf Nachhaltigkeit angelegt sind. Das trägt zur zielorientierten Entwicklung Ihrer jungen Firma bei und zur Bindung Ihrer Topleute, die sich nun voll und ganz für „ihren“ Arbeitgeber engagieren.

Die Autorin – Nachhaltigkeitsexpertin Marion Seßler – ist stellvertretende INtem®-Geschäftsführerin und hat sich darauf spezialisiert, individuelle Trainingsmaßnahmen mit messbaren Erfolgen zu konzipieren und durchzuführen. Sie hat 2014 zu dem Thema „Nachhaltigkeit“ eine MBA-Arbeit mit dem Titel verfasst: „Begleitende Maßnahmen von Verkaufs-/Vertriebstrainings in kleinen und mittleren Unternehmen zur Sicherung der Nachhaltigkeit am Beispiel einer Intervall-Trainingsmaßnahme“.

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Full-Service-eCommerce Plattformen

Sinnvolle Tools für mehr Erfolg im Online-Handel.

Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie erlebt der Bereich eCommerce einen Bedeutungszuwachs, der Offline-Handel mit seinem Konzept stationärer Ladengeschäfte hingegen hat den Kampf um Marktanteile inzwischen so gut wie verloren. Immer mehr eCommerce-Brands suchen nach Möglichkeiten, ihre Performance weiter zu optimieren und setzen verstärkt auf die Tools sogenannter Full-Service-eCommerce Plattformen.

Prognosen sehen rapide Umsatzzuwächse im eCommerce

Durch den Fortschritt bei der Digitalisierung, den zunehmenden Grad an Automatisierung und auch aufgrund der Corona-Krise mit all ihren Beschränkungen konnte der Online-Handel in den letzten beiden Jahren enorme Umsatzzuwächse verzeichnen. Wurden im Jahr 2021 im B2C-eCommerce in Deutschland insgesamt 86,7 Milliarden Euro umgesetzt, was einer Steigerung um 19 Prozent zu 2020 entspricht, erwarten Experten für 2022 einen Gesamtumsatz von ca. 126,2 Milliarden Euro. Für 2025 prognostizieren sie etwa 168,5 Milliarden Euro. Auch hinsichtlich der Nutzerzahlen (ca. 68,4 Millionen), der sogenannten Penetrationsrate (81,9 Prozent) sowie dem Erlös pro Nutzer (etwa 1.880 Euro) sind die Prognosen für 2025 beeindruckend.

Solche Zahlen, aber auch der immer dichtere Wettbewerb und der komplexere eCommerce-Markt veranlassen immer mehr eCommerce-Brands dazu, nach Optimierungsmöglichkeiten zu suchen. Für sie stellt sich die Frage, wie sie sich noch erfolgreicher aufstellen, das eigene Brand noch mehr von Mitbewerbern abheben und ihren Kunden noch bessere Services bieten können. Genau hier setzen Full-Service-eCommerce Plattformen mit ihren Tools zur Kontrolle und Überwachung der wichtigsten Kennzahlen an.

Tools einer Full-Service-eCommerce Plattform unterstützen bei der Skalierung

Wer bereits über eine eCommerce-Brand verfügt, der steht in einem immer komplexer und größer werdenden Markt immensen Herausforderungen gegenüber. Es gilt nicht nur, die erarbeitete Marktposition zu halten, sondern sie im Idealfall noch zu verbessern. Zudem stellen Kundinnen und Kunden immer neue Anforderungen an die Website eines Online-Shops. Alles soll möglichst sicher sein (Stichwort Kundendaten), schnell gehen und dabei unkompliziert bleiben. Um die Anforderungen zu erfüllen, bieten Full-Service-eCommerce Plattformen wie das im Jahr 2016 gegründete Osnabrücker Start-up AMZSCALE verschiedene Tools, die ein eCommerce-Brand entweder einzeln nutzen oder im Rahmen eines Gesamtpakets verwenden kann.

Die Kosten und der Umsatz sind zwei wichtige Kennzahlen für jedes Unternehmen. Durch die Nutzung spezieller Tools lässt sich beispielsweise eine Senkung der Logistikkosten um 25 Prozent realisieren. Zudem können sie dabei helfen einen zusätzlichen Umsatz von bis zu 40 Prozent zu generieren, was vor allem durch eine Internationalisierung und die EU-Expansion funktioniert. Darüber hinaus sorgen Tools für die Verhinderung von “Out-of-Stock”-Produkten, wodurch sich der realisierte Profit um 20 Prozent steigern lässt.

Dashboards sorgen für Überwachung und Darstellung wichtiger KPI’s

Wer seine eCommerce-Brand erfolgreich am Markt behaupten und weiter erfolgreich wachsen möchte, der muss seine wichtigsten KPI’s (Key Performance Indicator) im Blick behalten, sie möglichst effizient steuern und bei Bedarf an neue Situationen anpassen. Full-Service-eCommerce Plattformen, beispielsweise AMZSCALE, bieten hier mittels technisch ausgereifter Dashboards die Möglichkeit, diese Leistungskennzahlen ständig zu überwachen, z B. die Anzahl der Orders, Produkt- und Werbungskosten (Product & Advertising costs), Erstattungskosten (Reimbursement costs), Kredite (credits) für Rabatte, defekte Produkte usw. oder Steuern (sales tax).

Die wichtigsten Tools einer Full-Service-eCommerce Plattform sind neben dem eben genannten Profit-Dashboard auch Tools für PPC-Management, Order-Management, Rückerstattungen, Logistik, Compliance-Check und Qualitätsmanagement. Auch ein OEM-Zugang für die automatische Erstellung von Komplementärprodukten zum Zweck der Portfolio-Erweiterung und Produktdiversifizierung steht zur Verfügung.

Anhand dieser Tools und den durch sie gewonnenen Kennzahlen lassen sich sämtliche Geschäftsabläufe nicht nur kontrollieren. Man kann auch gegensteuern, sobald einzelne Kennzahlen vom Standard abweichen und so nahende oder schon vorhandene Problemstellungen signalisieren. Die Unterstützung durch einzelne Tools oder sogar ein Gesamtpaket einer Full-Service-eCommerce Plattform ist vor allem für Start-ups eine Lösung, denn sie sind mit ihrer Brand noch neu am Markt, was zu hausgemachten Fehlern und daraus resultierenden Problemen hinsichtlich der erfolgreichen Entwicklung und Platzierung der Marke führen kann.

Papierloses Rechnungswesen – Das sind die Vorteile

Wie digitales Rechnungswesen Unternehmen dabei hilft, die Papierflut und damit Kosten und Ressourcen einzudämmen.

Die Digitalisierung ist mittlerweile in nahezu jedem Bereich der Arbeitswelt angekommen. Ein wenig hinkt in vielen Unternehmen die Buchhaltung nach. Wie die Statistik zeigt, wird in Deutschland immer noch sehr viel Papier verbraucht. 18,9 Millionen Tonnen waren es im Jahr 2019. Pro Kopf waren es in diesem Referenzjahr 625 Gramm täglich. Experten gehen davon aus, dass 90 Prozent davon eine äußerst kurze Lebensdauer haben. Ein Teil davon stammt aus Büros: Nach wie vor werden Rechnungen und E-Mails ausgedruckt. Digitales Rechnungswesen hilft dabei, die Papierflut einzudämmen. Das spart nicht nur Geld, sondern trägt auch maßgeblich zum Umweltschutz bei.

Was versteht man unter automatisiertem Rechnungswesen?

Egal ob es sich um ein Start-up handelt, das gerade seine ersten Produkte auf den Markt bringt oder ob ein bereits existierendes Unternehmen seine Buchhaltungsprozesse automatisieren möchte, es gibt passende Lösungen für alle Firmengrößen. Einer der innovativen Anbieter für eine automatisierte Rechnungsverwaltung ist Yokoy, wo man auch physische Eingangsrechnungen digitalisieren kann: Rechnungsverwaltung und Spesenmanagement sind nur einige der Tools, die modernes Arbeiten erleichtern. Rechnungen in Aktenordnern abzulegen und mühsam herauszusuchen, wenn ein Kunde zahlt - diese Tätigkeiten gehören nach dem Umstieg auf ein automatisiertes Rechnungswesen der Vergangenheit an. Mit modernen Tools werden Rechnungen einfach online hochgeladen und so vom System erfasst. Sollte ein Beleg von einem Lieferanten nur in Papierform vorliegen, kann er eingescannt werden. Darüber hinaus ermöglicht es digitales Rechnungswesen, automatisch an Zahlungsziele zu erinnern oder Mahnungen zu erfinden. Praktisch ist auch, dass die Daten direkt an den Steuerberater exportiert werden können. Darüber hinaus senkt der Umstieg auf automatisiertes Rechnungswesen die Personalkosten. Mitarbeiter, die früher mit der Administration von Rechnungen und Mahnungen betraut waren, können andere Aufgaben übernehmen. Noch dazu sinkt das Fehlerpotential und Fehlbuchungen sind fast ausgeschlossen.

Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz beim automatisierten Rechnungswesen?

Künstliche Intelligenz (KI) macht das Leben in vielen Bereichen einfacher. Deutsche Unternehmen zeigen sich dabei zögerlich: Nur rund elf Prozent der mittelständischen Firmen setzen auf KI. Ein automatisiertes Rechnungssystem analysiert historische Daten und "lernt" ständig dazu. Dazu dient eine visuelle Texterkennung (Optical Character Recognition). Dieses System liest relevante Daten wie den Namen des Lieferanten, die Einzelposten, die Bestellnummer und den Rechnungsbetrag ein. Wie die Genehmigung erfolgt, bestimmt der User selbst. Es können zum Beispiel bestimmte Standardrechnungen automatisch bezahlt werden. Außerdem kann ein maximaler Rechnungsbetrag festgesetzt werden, bis zu dem eine selbständige Überweisung durch das System erfolgen kann. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz wird die Mehrwertsteuer erkannt und die Rückforderung wird im Hintergrund automatisch vorbereitet.

Wie kann durch automatisiertes Rechnungswesen Betrug vorgebeugt werden?

Immer wieder liest man von Firmen oder einzelnen Mitarbeitern, die sich durch Betrug bereichern. Falsch verbuchte Rechnungen oder das Anlegen eines fiktiven Lieferanten im Buchhaltungssystem sind Möglichkeiten, in die eigene Tasche zu wirtschaften. Mit einem automatischen Rechnungssystem wird diesen Manipulationen Einhalt geboten. Der Abgleich von Rechnungen und zum Teil auch die Bezahlung erfolgt ohne Personaleinsatz. Darüber hinaus sucht es nach doppelt bezahlten Rechnungen und meldet dubiose Vorfälle. Auch wenn die Steuer ID nicht mit älteren Rechnungen übereinstimmt, kommt es zu einer Fehlermeldung. Da das System ständig dazu lernt, erkennt es Betrugsmuster.

Abschließend lässt sich sagen, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Rechnungswesen viele Vorteile bietet: Rechnungen und Mahnungen werden vom System automatisch verschickt und so haben Mitarbeiter Zeit für andere Tätigkeiten. Noch dazu sind die Firmendaten auf einen Knopfdruck verfügbar, transparent und nachvollziehbar.

Eine Weiterbildung zum Data Analyst, ganz bequem von Zuhause aus

In diesem Artikel geht es um die Vorteile von Online-Weiterbildungsangeboten im Bereich Data Analysis. Dabei wird zunächst beleuchtet, welche Rolle die Pandemie auf das bereits bestehende Kompetenzdefizit hat und wie sich anschließend die Weiterbildungsanbieter*innen an die Herausforderungen des Online-Lernens angepasst haben. Abschließend wird dargelegt, warum ein Fernkurs zum Data Analyst gegenüber einer klassischen Weiterbildung in Präsenzunterricht nicht nur deutlich komfortabler, sondern auch effizienter und kostengünstiger ist.

Welchen Einfluss hatte die Pandemie auf das bestehende Kompetenzdefizit?

Die Pandemie hat nicht nur viele Veränderungen im alltäglichen Leben, sondern auch mit Blick auf die Berufswelt mit sich gebracht. Einige dieser Veränderungen haben die Qualifikationslücken in Unternehmen nicht nur besonders deutlich gemacht, sondern noch weiter vergrößert. Zwei Entwicklungen waren dabei maßgebliche Treiber dieser Kompetenzdefizite. Zum einen hat der Einfluss der Digitalisierung aufgrund der unvermeidbaren Umstellung des Arbeitsplatzes auf Home Office nochmal deutlich an Momentum gewonnen. Dies hat die Notwendigkeit des Erwerbs neuer Kompetenzen zusätzlich verschärft. Gleichzeitig wurden jedoch das Budget für Weiterbildungen infolge der pandemiebedingten, wirtschaftlichen Schwierigkeiten vieler Unternehmen reduziert. Sollte es hier zu keiner Trendwende kommen, wird das Kompetenzdefizit zukünftig weiter wachsen.

Dieser Umstand ist besonders bedenklich, da er sich indirekt auf die Arbeitsmoral der Mitarbeitenden auswirkt. Fehlendes Vertrauen in die eigenen Kompetenzen beeinträchtigt das persönliche Wohlbefinden und ist zudem eine Stressquelle. Darunter kann folglich nicht nur die Arbeitsqualität, sondern auch die -quantität leiden. Schaffen Unternehmen also keine Weiterbildungsangebote für ihre Mitarbeitenden, so schadet dies nicht nur der Produktivität, sondern auch der langfristigen Mitarbeitendenbindung. Fehlende Mitarbeitendenbindung ist dabei ein Luxus, den sich Unternehmen in Zeiten von wachsendem Fachkräftemangel nicht leisten können.

Wie hat sich die Pandemie auf das Weiterbildungsangebot ausgewirkt?

Home Office und der damit ausgebliebene Weg zur Arbeit haben zu einer deutlichen Zeitersparnis geführt. Gleichzeitig hat die Pandemie bei vielen Arbeitgeber*innen zu einem Umdenken hinsichtlich ihrer beruflichen Zufriedenheit geführt. Aufgrund dieser beiden Phänomene haben sich zunehmend mehr Arbeitnehmende mit dem Thema Weiterbildungen auseinandergesetzt.

Doch die Pandemie hat nicht nur Veränderungen für Arbeitnehmende mit sich gebracht, sondern zwang auch Bildungsträger*innen dazu, ihr Angebot an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen. Eine Weiterbildung in der traditionellen Lernumgebung war in Zeiten von strengen Hygienevorschriften nicht nur gesetzlich kaum umsetzbar, sondern auch für Interessierte aus Gründen der persönlichen Risikoabwägung keine Option.

Zwar gab es bereits zuvor Anbieter*innen, die sich auf Fernkurse spezialisiert haben, seit 2020 hat sich die Anzahl aber nochmal deutlich erhöht. Damit ging nicht nur ein breiteres Angebot an Bildungsträger*innen einher, sondern eben auch eine größere Auswahl an Weiterbildungsmöglichkeiten.

Welche Kompetenzen sind am gefragtesten?

Bei der Suche nach einer Weiterbildung sollten nicht nur die eigenen Interessen als gewichtigstes Kriterium einfließen, sondern zudem auch ein Blick auf die Nachfrage nach den meist gesuchten Fertigkeiten auf dem Arbeitsmarkt geworfen werden. Aus einer Studie von Degreed geht hervor, dass IT- und Programmierskills zu den gefragtesten Kompetenzen zählen. Neben sozialen Skills finden sich zudem noch fortgeschrittene Datenanalyseskills in den Top 10. Dieses Ranking macht also mehr als deutlich, dass fortgeschrittene EDV-Kenntnisse ein Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche Arbeitsplatzsuche darstellen.

Welche Vorteile bietet ein Online-Kurs zum Data Analyst im Vergleich zum klassischen Präsenzunterricht?

Spätestens seit dem Beginn der Pandemie ist eine Online-Weiterbildung nicht mehr nur eine Alternative, sondern häufig sogar die erste Wahl für Arbeitnehmende. Wenngleich es Unterschiede mit Blick auf die Eignung der Weiterbildungsthemen, so eignet sich das Online-Lernen insbesondere im Bereich der EDV-Weiterbildungen. Dazu gehört auch eine Weiterbildung zum Data Analyst. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Effizienz

Das Online-Lernen bietet Lehrkräften eine effiziente Möglichkeit, den Lernenden Wissen zu vermitteln. Besonders eignet sich dieses Format dabei beispielsweise für eine Weiterbildung zum Data Analyst. Zum einen erfordert die Durchführung der Weiterbildung technische Hilfsmittel. Dazu zählen beispielsweise eine interaktive Coding-Plattform. Dank virtueller Maschinen benötigt der Teilnehmer nämlich längst keinen leistungsfähigen Computer mehr. Denn die Rechenleistung wird ohnehin von einem Server zur Verfügung gestellt. Zum anderen ermöglicht er es, dem/der Dozent*in, Fortschritt und Schwierigkeiten des/der Lernenden möglichst objektiv zu identifizieren.

Örtliche und zeitliche Flexibilität

Ein weiterer Vorteil einer Online-Weiterbildung zum Data Analyst besteht darin, dass Lernende von jedem beliebigen Ort aus an den Kursen teilnehmen können. Dies kommt insbesondere Lernenden zu Gute, die in weniger besiedelten Gegenden mit einem entsprechend begrenzten Weiterbildungsangebot wohnen. Dadurch ist die Auswahl an möglichen Weiterbildungen beschränkt. Die Wahl erfolgt entsprechend nicht auf Grundlage von Qualitätskriterien, sondern ausschließlich nach Verfügbarkeit. Denn anders als beispielsweise bei Fremdsprachenkursen gibt es im Bereich Data Analysis nur sehr wenige Anbieter*innen.

Neben der zeitlichen Flexibilität bietet ein Fernkurs zum Data Analyst aber auch den Vorzug, dass er aufgezeichnet werden kann. Dadurch wirkt sich die Abwesenheit während eines Kurses weitaus weniger stark auf den Lernerfolg aus, da die Inhalte jederzeit nachgearbeitet werden können. Dies wiederum macht beispielsweise auch einen Urlaub während der oft mehrmonatigen Weiterbildung möglich. Die Aufzeichnung erlaubt es überdies, die Inhalte nochmals zu wiederholen und damit das Wissen zusätzlich zu vertiefen. Insgesamt ist zudem erwiesen, dass Lernende beim Online-Unterricht weniger Fehlstunden vorweisen, da sie von zu Hause oder einem Ort ihrer Wahl aus daran teilnehmen können.

Kostenersparnis

Zudem ist ein Online-Kurs im Bereich Data in der Regel mit geringeren finanziellen Kosten verbunden. Dies macht sich auf zweierlei Weise bemerkbar. Einerseits entfallen für den Lernenden die Transportkosten, um sich zu der Lernstätte zu begeben, andererseits können Online-Weiterbildungen aufgrund der geringeren Durchführungskosten auf Seiten des/der Bildungsträger*in zu einem geringeren Preis angeboten werden. So entfallen beispielsweise die Miete von Unterrichtsräumen oder auch die Bereitstellung der Unterrichtsmaterialien in Papierformat. Positiver Nebeneffekt ist, dass die Lernenden in doppelter Hinsicht durch eine Online-Weiterbildung auch zum Umweltschutz beitragen. Damit kann auch dem zunehmendem Fokus auf Nachhaltigkeit im Weiterbildungsbereich Rechnung getragen werden.

Insgesamt spart der/die Lernende durch einen Fernkurs also an zwei Stellen. Zum einen sind Online-Kurse tendenziell günstiger als Präsenzunterricht und zum anderen entfallen die Transport- und Opportunitätskosten, die mit dem Weg zur Lehreinrichtung verbunden sind, ganz zu schweigen von der Zeitersparnis!

Anpassbarkeit an unterschiedliche Lernstile

Lernende sind sehr unterschiedlich. Selbst Teilnehmer*innen von ein und derselben Weiterbildungen sind trotz des gemeinsamen Interesses an der Datenanalyse zum Teil sehr heterogen was ihre Lernstile anbelangt. So gibt es visuelle Lerner*innen, die am besten auf optische Reize ansprechen. Dem gegenüber stehen auditive Lerner*innen, für die mündlich kommunizierte Informationen die beste Methode für langfristiges Lernen darstellt.

In einer klassischen Lernumgebung ist es sehr schwierig, auf diese individuellen Unterschiede und die damit verbundenen Bedürfnisse einzugehen. Genau hier bietet das Online-Lernen eine effiziente Alternative. Es erlaubt nämlich, die Methodik auf die Bedürfnisse des einzelnen Lerners bzw. Der Lernerin abzustimmen und trägt damit zu einem größeren Lernerfolg bei.

Komfortablere Umgebung

Die Möglichkeit einer Data-Weiterbildung ortsunabhängig nachgehen zu können, erlaubt es dem/der Lernenden seine/ihre bevorzugte Lernumgebung selbst auszuwählen.

Darüber hinaus stellen traditionelle Klassenräume aufgrund des direkten Vergleichs mit anderen Teilnehmer*innen für einige Lernende einen Stressfaktor dar. Bei einer Online-Weiterbildung hingegen entfällt dieser Wettbewerb, der für einige und dadurch den Lernerfolg beeinträchtigt. Darüber hinaus kann der/die Lernende bei einem Fernkurs seinen/ihren eigenen Rhythmus festlegen. Dies kommt sowohl leistungsstärkeren als auch leistungsschwächeren Teilnehmenden zu Gute.

Das Wichtigste auf einen Blick

Die wachsende Anzahl von Online-Weiterbildungen wäre aufgrund der technischen Möglichkeiten früher oder später unausweichlich gewesen. Durch die Pandemie und das damit verbundene auferlegte Home Office wurde diese Entwicklung aber zweifelsfrei beschleunigt. Die Akzeptanz von digitalen Bildungsangeboten ist parallel dazu deutlich gestiegen.

Dementsprechend stellt eine Online-Weiterbildung zum Data Analyst heutzutage die bequemste Option dar, um das eigene Wissen in diesem Bereich zu vertiefen. Nicht nur eignet sich diese Weiterbildung aufgrund des Schwerpunkts auf Programmierung und Coding, das einen Computer erfordert, besonders für einen Fernkurs, sondern eine Online-Weiterbildung in diesem Bereich ist zudem kostengünstiger, flexibler und nicht zuletzt auch besser auf die Lernenden zugeschnitten.

5 Tipps, um als Entrepreneur einen klaren Kopf zu behalten

Wer ein Start-up führen will, muss gute Nerven haben. Diese Tipps können dir dabei helfen, auch unter Druck einen kühlen Kopf zu bewahren.

Wer ein Start-up führen will, muss gute Nerven haben. Ständig ist das Geld knapp, immer wieder gibt es Rückschläge und Zeit zum Entspannen gibt es nicht einmal am Wochenende. Wer nicht verzweifeln will, braucht einen starken Willen – und ein paar gute Strategien, um mit dem andauernden Stress fertig zu werden. Denn ansonsten wird der Traum vom eigenen Unternehmen ganz schnell zum Albtraum.

Am besten ist es, sich die entsprechende Geisteshaltung und die richtigen Rituale schon anzugewöhnen, bevor es in die heiße Phase geht. Denn wer erst einmal in einem Teufelskreis aus Stress und fehlenden Möglichkeiten zur Entspannung gefangen ist, schafft nur schwer den Ausstieg.

Diese Tipps können dir dabei helfen, auch unter Druck einen kühlen Kopf zu bewahren.

CBD statt Nikotin

Dass gestresste Menschen öfter Raucher sind, ist bekannt. Leider sind Zigaretten ein zweischneidiges Schwert. Denn während sie kurzfristig durchaus dabei helfen können, mit Stress umzugehen, verhält es sich langfristig anders. So können sich Raucher beispielsweise insgesamt schlechter konzentrieren als Nichtraucher. Besser ist es also, gegen Stress etwas weniger bedenkliches einzunehmen, wie beispielsweise CBD. Rauchern gelingt es zwar in der Regel nicht, von einem Tag auf den anderen aufzuhören. Es gibt aber bislang keine Hinweise darauf, dass sich CBD und Nikotin nicht kombinieren ließen. Möglicherweise könnten Hanfextrakte wie Cibdol sogar bei der Rauchentwöhnung helfen. Das wäre natürlich ideal, denn so könnten zwei Ziele auf einmal erreicht werden. In jedem Fall aber steht die entspannende Wirkung von CBD nicht im Widerspruch zum Rauchen.

Sport treiben

Eine anstrengende Trainingsrunde im Fitnessstudio oder eine Joggingrunde kostet zunächst einmal Überwindung. Wer seine ganze Willenskraft schon für die Arbeit aufgebraucht hat, lässt den Sport daher gerne einmal ausfallen. Dabei wäre er eine hervorragende Möglichkeit, auf andere Gedanken zu kommen. Denn Sport tut nicht nur dem Körper gut, sondern ist auch eine gute Möglichkeit, festgefahrene Gedankenkreisläufe zu durchbrechen und sich auf etwas anderes zu konzentrieren. Allzu viel Sport kann allerdings auch zur Belastung werden – ein bis zwei mal die Woche dürften für gestresste Unternehmer daher ideal sein.

Mit Freunden sprechen

Wer unter Druck steht, zieht sich oft zurück und vernachlässigt seine sozialen Kontakte. Das ist ein Fehler, denn kaum etwas hilft so gut gegen Stress wie ein Gespräch mit Freunden. Dabei ist es egal, ob man ihnen seine Sorgen anvertraut oder sich über ganz andere Themen unterhält. Die menschliche Interaktion kann so manche Last leichter erscheinen lassen.

Den Schlaf zählen lassen

Start-up-Gründer, die Nacht für Nacht neun Stunden schlafen, sind eher selten, Schlafmangel die Regel. Umso wichtiger ist es, das bisschen Schlaf, das möglich ist, wirklich zählen zu lassen. Dazu gehört es, möglichst regelmäßige Zeiten einzuhalten und schon in der Zeit vor dem Schlafengehen für etwas Entspannung zu sorgen.

Kleine Erfolge zelebrieren

Vor lauter Problemen ist es leicht, kleinere Erfolge nicht richtig wahrzunehmen. Dabei können gerade sie dabei helfen, die nötige Motivation aufzubringen, um mit größeren Herausforderungen fertig zu werden. Wer jeden Tag zumindest eine Kleinigkeit findet, über die er sich freuen kann, gewinnt dadurch Halt und Selbstvertrauen.

Für Start-ups: 7 Schritte zum perfekten Webdesign

Wie du Schritt für Schritt ein perfektes Webdesign entwickelst und dabei möglichst wenig von deinem Startkapital investieren musst.

Zu Beginn einer Start-up-Gründung ist Geld oft Mangelware, dennoch sind gerade am Anfang viele Investitionen notwendig. Allen voran zählt der eigene Internetauftritt zu den wichtigsten Marketing-Maßnahmen einer erfolgreichen Unternehmensgründung. Daher erfährst du in diesem Artikel, wie du Schritt für Schritt ein perfektes Webdesign entwickelst und dabei möglichst wenig von deinem Startkapital ausgeben musst.

Schritt 1: Ziele der neuen Webseite definieren

Bevor du dir konkrete Gedanken darüber machst, wie deine neue Webseite aussehen und welcher Inhalt dort platziert werden soll, solltest du die Ziele definieren, die du mit deinem Webdesign erreichen möchtest. Das können zum Beispiel sein:

  • Meine Kund*innen über mein Unternehmen informieren
  • Kund*innen für meine Dienstleistung direkt online gewinnen
  • Produkte in meinem Online-Shop verkaufen

Hast du deine Ziele festgelegt, kannst du darauf basierend entscheiden, welche wesentlichen Funktionen deine Webseite enthalten sollte, wie beispielsweise

  • ein Kontaktformular,
  • einen Online-Shop,
  • eine Bildergalerie oder
  • eine Schnittstelle zu einer Eventbuchungsplattform.

Diese Überlegungen sind sehr wichtig, denn sie dienen als Grundlage für unseren zweiten Schritt.

Schritt 2: Homepage-Baukasten vs. Webdesign-Agentur

Du weißt also nun, welche Ziele deine Webseite erreichen soll und welche Funktionen zwingend notwendig sind. Nun ist es an der Zeit, dass du dich für die Art der Website-Erstellung entscheidest. Denn hier gibt es zwei wesentliche Möglichkeiten, die sich bedeutend voneinander unterscheiden:

  • Webdesign durch einen Homepage-Baukasten
  • Webdesign von einer Agentur
  • Website-Baukästen genießen in Teilen immer noch einen schlechten Ruf – allerdings häufig zu Unrecht! Die Zeiten, in denen die Qualität der Webdesigns mangelhaft, die Funktionsvielfalt eingeschränkt und die Chancen auf gute Google-Rankings gering waren, sind längst vorbei.

Mit einem Website-Baukasten von beispielsweise Jimdo lässt sich ein Internetauftritt schnell, günstig und mit einem flexiblen Design erstellen. Es ist kein hohes Anfangsinvestment notwendig, stattdessen wird monatlich eine Gebühr von wenigen Euro in Rechnung gestellt.

Alternativ lässt sich mit einer Webdesign-Agentur eine Webseite erstellen. Hier liegen die Einmalkosten in der Regel irgendwo zwischen 1.000 und 5.000 Euro, dafür erhält man jedoch häufig ein individuelles Webdesign, das perfekt an die eigenen Bedürfnisse angepasst und flexibler bei der Erweiterung um neue Funktionen ist. WordPress ist hier meistens das CMS der Wahl.

Ob Website-Baukasten oder ein Internetauftritt durch eine Webdesign-Agentur – beide Optionen haben Vor- und Nachteile und sollten abhängig von der eigenen Situation und den definierten Zielen wohl durchdacht werden.

Schritt 3: Inhaltsstruktur erstellen

Bevor es nun an die Entwicklung der Webseite geht, solltest du dir über die Struktur deines neuen Webdesigns Gedanken machen. Folgende Fragen gilt es zu beantworten:

  • Welche Themen möchte ich auf meiner Webseite platzieren?
  • Was sind die Hauptthemen und welche Unternehmen gibt es jeweils?
  • Wie könnte die dazu passende Seitenstruktur aussehen?
  • Welche Inhalte sollten in der Hauptnavigation verlinkt werden?

Die Antworten auf diese Fragen können sich auf den Aufbau und das Design deiner Webseite auswirken, daher sollten sich nach Abschluss der Designentwicklung keine gravierenden Änderungen mehr am Inhalt ergeben.

Übrigens: Die Struktur deiner Inhalte ist auch ein wichtiger Punkt im Rahmen einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung. Sollte deine Marketing-Strategie schwerpunktmäßig auch SEO-Maßnahmen beinhalten, solltest du für die Definition deines Contents unter Umständen eine SEO-Agentur zu Rate ziehen, die dich bei einer Keyword-Recherche unterstützt.

Schritt 4: Screendesign oder Mockup erstellen

In Zusammenarbeit mit dem Webdesigner entwickelst du nun ein Screendesign, zum Beispiel mit einem Mockup-Tool, das eine grobe Designstruktur der geplanten Webseite vorgibt. Je mehr Input du der Webdesign-Agentur lieferst, desto schneller kann diese arbeiten – außerdem sparst du so einige Euros. Bedenke dabei die Ziele deiner Webseite, deine Content-Struktur und dein Corporate Design. In der Regel sind mehrere Feedback- und Korrekturschleifen notwendig, bis das finale Designkonzept steht.

Hast du dich für die Homepage-Erstellung mit einem Website-Baukasten entschieden, ist in der Regel kein vorheriges Screendesign notwendig, da du hier aus einer großen Anzahl an Website-Vorlagen auswählen kannst.

Schritt 5: Webdesign umsetzen

Nun ist es an der Zeit, dass die Webdesign-Agentur das erstellte Screendesign in Programmiercode umsetzt. Wird ein vollständig neues Webdesign entwickelt, ist dies mit viel Aufwand verbunden. Arbeitet der Webdesigner mit einem vorgefertigten Premium-Theme und passt dieses nur an, kannst du als Gründer*in viel Geld sparen.

Nutzt du einen Homepage-Baukasten, dann liegt der Arbeitsaufwand auf deiner Seite. Du musst

  • dich für eine Webdesign-Vorlage entscheiden (häufig nach Branchen sortiert),
  • diese nach deinen eigenen Bedürfnissen per Drag-and-Drop anpassen,
  • die Navigation hinterlegen und
  • die Seitenstruktur anlegen.

Wurde das Webdesign erfolgreich erstellt, solltest du dieses in einer Testumgebung ausführlich testen.

Schritt 6: Inhalte erstellen und einpflegen

Basierend auf deiner bereits definierten Inhaltsstruktur muss nun für die jeweiligen Unterseiten der passende Content erstellen werden. Natürlich kannst du hierfür eine Content-Marketing-Agentur beauftragen, kostensparender ist es allerdings, wenn du deine Texte selbst verfasst. Im Internet findest du viele Anleitungen, wie ein guter SEO-Text zu verfassen ist. Für die Grafik-Erstellung kannst du kostenfreie Grafiktools wie z.B. Canva verwenden.

Die fertigen Inhalte werden danach im Content-Management-System wie WordPress oder eben im Admin-Bereich des Homepage-Baukasten-Anbieters eingepflegt. Dazu sind in der Regel keine Programmierkenntnisse notwendig, sodass diese Arbeit auch durch die Gründer*innen selbst vorgenommen werden können.

Schritt 7: Webseite veröffentlichen und bewerben

Sind alle Inhalte korrekt eingepflegt, kann die Webseite live geschaltet werden. Führe daraufhin nochmals ein ausführliches Testing durch, denn häufig haben sich noch irgendwelche kleinen Fehler im Webdesign eingeschlichen.

Nun ist es an der Zeit, deine Webseite bekannt zu machen. Nutze die sozialen Medien, um auf deinen neuen Internetauftritt hinzuweisen. Trage deine Webseite in relevanten Branchenverzeichnissen ein und beschäftige dich idealerweise mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung. Schließlich möchtest du mit deiner Homepage auch bei Google gefunden werden! Möchtest du schnelle Marketing-Ergebnisse erzielen, dann solltest du über das Schalten von Anzeigen per Google Ads nachdenken.

Wie du siehst, ist der Prozess der Webdesign-Erstellung vom Zeitaufwand her nicht zu unterschätzen. Eine Webdesign-Agentur nimmt dir zwar viel Arbeit ab, die Zusammenarbeit mit dieser ist aber auch mit höheren Kosten verbunden als bei der Umsetzung mit einem Website-Baukasten. Am Ende zählt aber das Ergebnis: Ein perfektes Webdesign mit vielen Besucher*innen!

Lohnt sich das Mieten eines virtuellen Büros?

Ein virtuelles Büro ist eine unkomplizierte Lösung für alle, die kein eigenes Büro benötigen, beim Kontakt mit Kund*innen und Geschäftspartner*innen aber Professionalität und Seriosität vermitteln wollen. Was leistet ein virtual Office und für wen ist es geeignet?

Es ist ein offenes Geheimnis, dass insbesondere in der Geschäftswelt der erste Eindruck über alles entscheiden kann. Wer in Business-Fragen erfolgreich sein möchte, sollte sich unbedingt Gedanken machen, was potentielle Geschäftspartner als erstes von einem mitbekommen – und wie man diesen entscheidenden ersten Eindruck optimieren könnte. Je nachdem, in welcher Position man ist und in welcher Branche man sich bewegt, fallen einem vermutlich ganz unterschiedliche Punkte ein, auf die man optimalerweise achten will: das persönliche Auftreten, die Website, der Briefkopf, die Visitenkarte … Woran allerdings nur wenige denken, ist das eigene Impressum. Ein virtuelles Büro ist eine elegante und unkomplizierte Lösung für alle, die beim Kontakt mit Kund*innen und Geschäftspartner*innen Professionalität und Seriosität vermitteln wollen.

Was ist ein virtuelles Büro?

Ein virtuelles Büro ist, wenn man es kurz und knackig ausdrücken möchte, eine Firmenadresse zu repräsentativen Zwecken. Es geht beim Virtual Office nicht darum, selbst am Geschäftsstandort anwesend zu sein. Im Gegenteil ist ein virtuelles Büro ursprünglich für diejenigen Unternehmer*innen gedacht, die für ihren Service oder ihr Produkt eigentlich gar keinen festen Bürostandort brauchen und ihr Büro deswegen nur zu repräsentativen Zwecken nutzen würden.

Die Dienstleistungen, die ein virtuelles Büro bietet, sind vielfältig und können von einer bloßen Postadresse am gewünschten Standort (inklusive der Weiterleitung der erhaltenen Post) bis hin zur bedarfsgerechten Bereitstellung von Büro- und Konferenzräumen reichen, sollten diese doch einmal benötigt werden. Auch in Sachen Telefon, Rezeption und Sekretariatsverwaltung sind Services möglich. Auf diese Weise können auch kleine Start-ups professionell auf der großen Bühne auftreten, ohne sich in zu hohe Unkosten stürzen zu müssen.

Vor- und Nachteile eines virtuellen Büros

Es gibt viele Anbieter für ein virtuelles Büro und alles, was dazugehört. Sie unterscheiden sich durch den angebotenen Leistungsumfang, die Qualität der Services, die sie anbieten, und natürlich durch die Standorte, die Ihnen als Firmenadresse zur Verfügung stehen. Beliebt sind vor allem Adressen in wirtschaftlich relevanten Großstädten und urbanen Knotenpunkten.

Zu den ausschlaggebenden Vorteilen eines virtuellen Büros und der dadurch erhaltenen Geschäftsadresse zählt, neben dem positiven ersten Eindruck bei potenziellen Geschäftspartner*innen, natürlich die finanzielle Ersparnis. Gerade in der Gründungszeit ist das Budget oft knapp. Das Anmieten und Ausstatten von Büroräumen ist teuer, ebenso wie die Beschäftigung von Mitarbeitenden im Bereich Telefon, Empfang und Sekretariat. Diese umfangreichen Kosten nicht stemmen zu müssen, kann in der Anfangszeit eines Unternehmens absolut entscheidend über Erfolg und Misserfolg sein. Schließlich gilt es nicht nur, regelmäßige Kosten wie Miete und Lohnkosten zu tragen, sondern auch einmalige Zahlungen wie Maklerprovision und Kosten für die Büroausstattung.

Ein weiterer entscheidender Vorteil eines virtuellen Büros ist die Flexibilität, die mit dem Modell einhergeht. Wenn das Unternehmen wächst, können die notwendig gewordenen Leistungen meist einfach zugebucht werden; was sich als nicht lukrativ herausgestellt hat, kann man ohne große Umstände wieder kündigen. So zahlen Gründer*innen nur für das, was sie auch wirklich brauchen.

Der Nachteil eines virtuellen Büros kann sein, dass die Gründer*innen nicht ständig selbst physisch vor Ort sind, den Kund*innen oder Geschäftspartner*innen jederzeit aufsuchen könnten, um mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten. Hierfür wird aber in den professionellen Business Centern auch ein entsprechender Empfang besetzt und Arbeitsplätze lassen sich flexibel nutzen. Auch individualisierter Support am Telefon kann geleistet werden. Selbstverständlich lässt sich ebenfalls eine Ortsrufnummer einrichten, welche an jede beliebige Rufnummer weitergeleitet werden kann.

Mit Smart Home das Unternehmen optimieren

Die Idee des Smart Home wird auch für Unternehmen und Start-ups zunehmend attraktiv – lassen sich doch damit eine Menge Energiekosten sparen. Wird die Umrüstung auf ein Smart Business genau und eingehend geplant, kann auch die Datensicherheit gewährleistet werden. Wir zeigen, welche Vorteile es hat, wenn die Firma zum Smart Business wird.

Wenn die Firma zum Smart Business wird

Die Nachrichten über Datenlecks in den letzten Jahren haben viele Firmeninhaber skeptisch werden lassen: Kann die Datensicherheit der Firma mit einem Smart System überhaupt aufrechterhalten werden? Kurze Antwort: Ja, das ist möglich, wenn die Umrüstung professionell geplant und durchgeführt wird.

In jedem Fall ist es sinnvoll, sich vor einer Umrüstung ausgiebig zu informieren. Es gibt gute Blogs, die wertvolle Tipps zum Thema Smart Home anbieten, wie beispielsweise Homeandsmart.de.

Es ist unbestritten, dass die smarte Vernetzung der Abläufe und Geräte große Vorteile für Firmen in puncto Sicherheit, Nebenkosten und Komfort bringen:

Sicherheit

In Geschäftsräumen befinden sich oft viele Wertgegenstände: Geräte, Geld und Dokumente. Ausfälle durch Diebstahl oder Feuer bzw. Wasser bedeuten nicht nur einen finanziellen Verlust, sondern unter Umständen Probleme im Betrieb oder einen kompletten Betriebsstopp. Mit einem Smart Business System lassen sich potenzielle Risiken, was die Sicherheit angeht, minimieren:

Einbruchsgefahr

Eine große Gefahr sind Einbrüche in die Geschäftsräume. Ein Smart Business System ermöglicht es, den Einbrecher nicht nur rechtzeitig zu bemerken, sondern auch dafür zu sorgen, dass der Übeltäter aufgibt.

Möglich wird dies durch eine umfassende Kameraüberwachung. Mit der Außenkamera werden potenzielle Einbrecher rechtzeitig erkannt, denn sie startet die Aufnahme, bevor der Alarm ausgelöst wird. Die Aufnahme wird als Live-Stream auf das Handy des Firmeninhabers gespielt. Kameras im Innenbereich, aber auch Sensoren an Fenstern und Türen sorgen darüber hinaus für erhöhte Sicherheit.

Feuer und Wasser

Nicht nur Einbrecher sind ein Risiko für Geschäftsräume – auch Feuer und Wasser können immensen Schaden anrichten. Mit intelligenten Rauchmeldern innerhalb eines Smart Business Systems lässt sich der Brandschutz optimieren. Denn wenn es auch nur das geringste Zeichen von Rauch in den Innenräumen gibt, wird der Inhaber über die Smart-App sofort benachrichtigt und kann prompt handeln.

Auch ein sogenannter Wassermelder, der am Boden installiert wird, sorgt für Sicherheit. Wasserschäden werden vermieden, denn die Sensoren in diesem Wassermelder reagieren auf jede Art von Feuchtigkeit. Auch hier schickt das System per App sofort eine Meldung an den Inhaber raus, sollte es Unregelmäßigkeiten feststellen.

Nebenkosten sparen

Der Letzte macht das Licht aus? Leider kommt es vor allem in Firmen mit vielen Mitarbeitern häufig vor, dass das Licht über Nacht eingeschaltet bleibt – oder schlimmstenfalls sogar energieintensive Geräte. Für die Firma führt dies zu hohen Energiekosten, die eigentlich vermeidbar wären. Mit einem Smart Business System kann man dieser Verschwendung entgegenwirken: Über die App lassen sich alle Geräte im Betrieb aus der Ferne steuern und abschalten. Oder man stellt das System so ein, dass sich die Geräte zu einer bestimmten Zeit automatisch abschalten – beispielsweise mit der Funktion „Feierabend“.

Ob Stecker, Lampen, Heizung oder Router: hier liegt viel Sparpotential, das mit einer smarten Steuerung umgesetzt werden kann. Praktisch ist dabei auch, dass der Inhaber durch das System den vollen Überblick hat. Denn der Stromverbrauch jedes einzelnen Gerätes lässt sich bequem auf dem Handy ablesen. So können potenzielle Stromfresser in der Firma leicht ausfindig gemacht werden.

Komfort

Was in privaten Haushalten die Entscheidung für ein Smart Home begünstigt, ist in Betrieben eher ein kleines Extra: der Komfort. Doch mit einer Lösung für Smart Business kann man es sich auch im Büro komfortabel einrichten: mit automatischer Lichtsteuerung oder Sprachassistenten zum Beispiel. Zwar können Alexa und Siri nicht die Sekretärin ersetzen, doch ist es durchaus praktisch, den nächsten Termin per Sprachbefehl abzufragen.

Fazit

Ein Smart System kann sich auch für Betriebe lohnen. Vor allem im Hinblick auf die Sicherheit, die Nebenkosten und den Komfort setzen immer mehr Firmen auf ein Smart Business System.

Start-ups und der TÜV

Was auf den ersten Blick vielleicht wie ein etwas merkwürdiger Witz klingen mag: „Trifft sich ein Start-up mit dem TÜV …“, ist auf den zweiten Blick weitaus sinnvoller als vielleicht angenommen. Fünf erfolgreiche Start-up‘ler aus verschiedenen Branchen beschreiben ihre Erfahrungen mit dem TÜV und warum sie mit ihm kooperieren.

Die Deutschen lieben Ordnung, Gründlichkeit und Sicherheit – so zumindest das Klischee. Der TÜV steht sinnbildlich für dieses Bedürfnis, stets auf der sicheren Seite zu sein. Auch viele Start-ups und Tech-Unternehmen haben das inzwischen erkannt, und arbeiten eng mit dem TÜV zusammen, um ihre Produkte oder gleich das ganze Unternehmen zertifizieren zu lassen. Denn Start-ups sind zwar für ihre schnellen, innovativen Lösungen und Produkte bekannt – gleichzeitig fehlt es Ihnen aufgrund ihrer Neuartigkeit auf dem Markt häufig an Vertrauen bei den Endverbraucher*innen. Was auf den ersten Blick also wie ein etwas merkwürdiger Witz klingen mag: Trifft sich ein Start-up mit dem TÜV …, ist auf den zweiten Blick weitaus sinnvoller als angenommen. Führungskräfte von fünf Unternehmen aus den verschiedensten Branchen beschreiben ihre Erfahrungen mit dem TÜV und warum sie mit ihm kooperieren. Dazu geben sie konkrete Tipps für die Zusammenarbeit.

„Wir haben bereits im September 2019 die Initiative ergriffen und sind auf den TÜV Rheinland zugegangen, um das Angebot der Studienkreis Online-Nachhilfe zertifizieren zu lassen. Unsere Intention war es, das eigene Angebot auf den Prüfstand zu stellen und uns durch die Zusammenarbeit mit dem TÜV zu verbessern. Viele Eltern haben noch Vorbehalte vor Online-Nachhilfe, mit der TÜV-Zertifizierung geben wir ihnen und ihren Kindern die Sicherheit, dass unser Angebot professionell und genauso gut ist wie die klassische, physische Nachhilfe. Online-Nachhilfe ist spätestens durch Corona zu einer berechtigten Alternative zur klassischen Nachhilfe geworden. Da wurde es Zeit, auch die Professionalität extern prüfen und bestätigen zu lassen. Anfang November 2021 war es dann endlich soweit: Wir wurden als eines der ersten Unternehmen für Online-Nachhilfe vom TÜV zertifiziert. Neben der erfolgreichen Zertifizierung, über die wir uns natürlich riesig freuen, war bereits der gesamte Prozess mit dem TÜV gewinnbringend für uns. Deshalb kann ich jedem Start-up und Tech-Unternehmen nur wärmstens empfehlen, den Kontakt zum TÜV zu suchen. Auch wenn die Prozesse für Start-up-Verhältnisse lange erscheinen mögen und der TÜV den Ruf einer verstaubten Institution haben mag – die Wirkkraft des TÜV sollte nicht unterschätzt werden!“

Winter-Blues & Darkness-Mood

5 Praxis-Tipps, um die kalte und dunkle Jahreszeit positiv zu überstehen.

Die Tage sind schon kürzer. Wer trotzdem noch in die Arbeit fährt geht im Dunkeln aus dem Haus und kehrt im Dunkeln wieder ins traute Heim. Das kann schon auf unser Gemüt schlagen. Wie wir die Wintertage positiv überstehen und daraus etwas entwickeln können, verrät Ihnen Mindset-Experte Philipp Nägele in einem Interview oder Gast-Beitrag.

Es stimmt: zu wenig Sonnenlicht hat negative Auswirkungen auf unser Gemüt. Nicht nur Stimmungsschwankungen sind dann ein Thema, sondern bei andauernder Überlastung im Sinne von zu viel Stress und zu wenig Ausgleich – gepaart mit Sonnenlicht und Bewegung – kann zu Depressionen führen. Nicht von ungefähr kommen die Verstimmungen in genau dieser Winterzeit. Hinzu kommen die weiteren Unsicherheiten seitens des beruflichen Aspektes und der Folgen der Pandemie.

Genau aus diesen Gründen musst du bewusst etwas dagegen tun. Mit diesen 5 Tipps entgehst du dem Blues des Winters und „belichtest“ dein Gemüt positiv.

Tipp Nr. 1: Es gibt noch mehr als nur Business, Essen und Schlafen
Nimm dir am Besten täglich etwas vor. Auch wenn es „nur“ 5 Minuten sind, wie zum Beispiel eine kurze Runde ums Haus, um das Unternehmen zu gehen. Spüre dabei bewusst die Luft, die Helligkeit, den Boden unter deinen Füßen. Vielleicht mal Barfuß durch den Schnee? Das belebt die Sinne! Ob aktiv oder ein paar Seiten in einem guten Buch, ob Zeit mit deiner Familie oder Freund*innen – auch digital! – oder einfach nur für dich: unterbreche den Winterblues und die schnell festgefahrenen Routinen.

Tipp Nr. 2: Gestalte deinen Arbeitsalltag um
Oftmals ist es leichter als gedacht: der Arbeitsalltag lässt sich wunderbar adaptieren, und dein Chef – der du vielleicht selbst bist – hat nichts dagegen. Deine Gesundheit ist dein größtes Gut und wichtig, wenn es um Performance geht. Deshalb könnte ein späterer Arbeitsbeginn oder ein früheres Arbeitsende am Tag möglich sein. Nutze diese Sonnen- und Lichtminuten bewusst in der Natur. Tanke auf, atme durch. Es muss oftmals gar nicht mehr sein. Eine zusätzliche Pause im Arbeitsalltag im Freien birgt ungeahnte Kräfte.

Tipp Nr. 3: Sei bewusst aktiv
Bewegung ist das um und auf. Nicht nur im Sommer, allen voran in der Winterzeit. Denn körperliche Bewegung beeinflusst die geistige Flexibilität. Nicht vergessen: jede Bewegung zählt! Je mehr, desto besser. Vielleicht nutzt du deine Mittagspause mal anders und gehst zwei bis drei Mal die Woche laufen. Ja, auch Spazierengehen hilft! Lt. diversen Studien hat ein Spaziergang nach dem Essen großartige positive Auswirkungen auf Zuckerspiegel, und somit die Müdigkeit und die Kilos auf der Waage.

Tipp Nr. 4: Genieße eine mentale Lichtdusche
Die Wissenschaft zeigt, dass unsere Vorstellungskraft grandioses leisten kann. Für unser Gehirn ist nämlich nicht unterscheidbar, ob wir etwas im realen erleben, oder es nur in unserem Geist, in unseren Gedanken stattfindet. Wichtig ist, dass wir in unseren Gedanken die Dinge so echt und real erleben und empfinden, wie wir nur können. Dabei hilft, wenn wir alle Sinne ins Spiel bringen. Nicht nur was wir sehen, sondern genauso was wir hören, schmecken, fühlen oder riechen, all das ist notwendig, um unser Gehirn auszutricksen. Eine Lichtdusche ist dabei eine Vorstellung, dass wir ganz einfach in Licht ein Bad nehmen. Klingt komisch? Probiere es aus. Wir vermissen die Helligkeit im Leben und in der Winterzeit, also geben wir unserem Gehirn vor, dass genügend davon da ist und wir über die Haut aufnehmen. Die Ergebnisse werden dich überraschen.

Tipp Nr. 5: Wärme ist Willkommen
Ein genüsslicher Tee hilft. Eine Stunde am Kamin oder unter der warmen Wolldecke auf der Couch. Um genau zu sein: alles was wir mit Wärme verbinden, hilft uns in diesem Moment. Damit ist auch die Herzenswärme gemeint, die wir allen voran in der Weihnachtszeit bewusst erleben sollten. Beziehungen sind Wärme, geben uns den Halt und die innere Sicherheit, die wir so dringend brauchen. Und das wird deine Mundwinkel nach oben wandern lassen.

Das Fazit ist denkbar einfach
Bleibe in Bewegung! Geistig, mental wie auch physisch. Der springende Punkt dabei ist, dass du dich bewusst dafür entscheidest, in diesem Bezug etwas zu tun. Wer in dieser Zeit gut auf sich achtet und das eine oder andere Tool und Gedanken wie hier beschrieben nutzt, der/die ist auch im Winter auf der Sonnenseite des Lebens.

Der Autor Philipp Nägele ist seit über 10 Jahren Coach und Experte im Bereich Mindset & Business. In seiner Mindstyle.Academy bildet er dabei Entrepreneur*innen und Start-ups aus.

Tipps zur optimalen Planung einer Website für Unternehmen

Das A und O eines erfolgreichen Unternehmens ist die Website. Das gilt es bei der strategischen Planung und Konzeption zu beachten.

Fakt ist: Die Website ist das virtuelle Schaufenster eines Unternehmens. Sie dient der Neukundengewinnung, der Informationsbekanntmachung und der Sichtbarkeit im Internet. Moderne, technisch einwandfreie und einzigartige Websites sind in den besten Rankings bei Google & Co. zu finden. Doch wie kommt man dorthin und worauf kommt es an?

Eine perfekte Website - worauf ist zu achten?

Von der Idee zur Veröffentlichung einer eigenen Homepage bis zur Projektvollendung gibt es viel zu tun. Der Seitenumfang, die Seitenstruktur und das Design werden geplant und in einem Konzept verarbeitet.

Die Webentwicklung wird technisch und graphisch für den stationären und für den mobilen Abruf vorgenommen. In dieser Phase ist die Fehlerquote enorm, da es um die grundlegende Programmierung aller Funktionen und Details geht. Kleinste Fehler können die gesamte Funktionalität der Website beeinträchtigen und dazu führen, dass die Seite bei Google nicht rankt und dass sie von potenziellen Kunden nicht gefunden wird.

DIY oder professionelle Agentur? Eine einfache Entscheidung!

Wer sich in der Webprogrammierung und in der Designentwicklung auskennt, kann seine Website in Eigenleistung erstellen. Alternativen wie Homepagebaukästen sind keine Lösung für die Präsentation eines Unternehmens. Eine professionelle Website kostet Geld, wird aber dafür auf das Unternehmensziel und die Zielgruppe abgestimmt. Kostenlose Möglichkeiten für die Seitengestaltung sind eine Option für Privatpersonen, nicht für das Business.

Mit der Seitenentwicklung ist es ja noch nicht getan. Die Website muss suchmaschinenoptimiert und mit den richtigen Keywords bestückt werden. Anschließend steht die Entwicklung der Marketingstrategie auf der Agenda. Nimmt man die Leistung einer Webagentur in Anspruch, spart man viel Zeit und erhöht seine Erfolgschancen nachhaltig. Spart man hingegen an der Online-Präsentation und an der Sichtbarkeit seines Unternehmens, wird wertvolles Potenzial verschenkt.

Wie die Homepage das Image eines Unternehmens beeinflusst

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Nirgendwo spielt diese These eine wichtigere Rolle als beim Ersteindruck, die eine Website bei ihren Besuchern hinterlässt. Bereits in den ersten drei Sekunden wird unterbewusst entschieden, ob man sich durch die Seite klickt oder abspringt. Unternehmen, die durch Empfehlungsmarketing punkten und die Karriereleiter erklimmen möchten, benötigen ein stabiles Fundament in Form einer perfekten Website. Wie eine Homepage gestaltet ist und wie es um die Funktionalität bestellt ist, sind zwei essentielle Indikatoren für das Firmenimage. Die Website kann Seriosität und Individualität ausstrahlen, die Qualität der Angebote hervorheben und die Unternehmensphilosophie präsentieren. Wer diese Ressource verschenkt, wird sich im Wettbewerb in den SERPs nicht durchsetzen.

Fazit

Das A und O eines erfolgreichen Unternehmens ist die Website. Allein aus diesem Grund sollten Unternehmer auf Kompetenz vertrauen und sich für eine fachmännische Erstellung entscheiden. „Schuster, bleib bei deinen Leisten!“ Was wie eine Metapher klingt, entscheidet letztendlich über den geschäftlichen Erfolg. Dazu kommt, dass das Outsourcing der Webentwicklung und Seitenerstellung mehr Zeit für das eigene Kerngeschäft und die eigenen Kunden verschafft.

Zulieferer und Partner finden: 4 wichtige Fragen

Als Gründer zuverlässige und sinnvolle Partner zu finden, kann eine echte Herausforderung sein. Da ist diese tolle Idee, die man so direkt wie möglich umsetzen möchte – doch man hat nicht jeden Arbeitsschritt selbst in der Hand. Stattdessen muss man mit anderen Unternehmen und somit mit Zulieferern zusammenarbeiten.

Da ist natürlich eine gute Sache, das fördert die Wirtschaft und man kann Arbeitsschritte auslagern, die sonst viel Zeit und Aufwand verlangen würden. Allerdings ist es auch alles andere als einfach, Unternehmen zu finden, mit denen man wirklich zusammenarbeiten möchte und die sich als zuverlässiger Partner erweisen. Die folgenden vier Fragen sollte man sich auf jeden Fall stellen, bevor man eine Entscheidung trifft.

Lieber kurzfristig oder langfristig planen?

Bei der Wahl eines Geschäftspartners – eines Dienstleisters oder aber eines Zulieferers – muss realistisch eingeschätzt werden, wie lange die Zusammenarbeit angelegt ist. Denn es gibt für Gründer Situationen, in denen sie nur einmalig oder kurzfristig mit jemandem zusammenarbeiten. Es gibt aber auch die Möglichkeit, von Anfang an langfristig zu planen.

In der Entwicklungsphase eines Produktes kann es beispielsweise so sein, dass man einmalig Einzelteile, Zutaten oder auch fertige Produkte braucht, um zu testen. Dann darf ruhig auf den günstigsten Einzelpreis geschaut werden. Wer allerdings nicht nur einmalig bestellt, sondern eine längere Zusammenarbeit plant, der sollte nicht ausschließlich auf den Preis gucken. Auch Mengenrabatte, Zukunftsorientierung oder Vertrauen sind dann Faktoren. Erfahrung in Krisensituationen oder ein Reparaturservice – wie der Spindelservice von pdsspindeln – dürfen ebenfalls in die Partnerwahl einfließen.

Risiko eingehen oder auf Nummer sicher gehen?

Die Bestellmenge ist bei der nächsten Frage entscheidend: Geht man ein Risiko ein oder plant man lieber sicherer? Diese Frage stellt sich für Gründer vor allem, wenn sie planen, wie viel eines Produktes sie verkaufen werden. Ist der Launch erfolgreich, dann bedeuten zu wenig bestellte Produkte Lieferengpässe, die den Hype bremsen. Läuft es hingegen schleppender an, entstehen Lagerkosten, die die Gewinne drücken.

Das muss bei der Wahl eines Zulieferers bedacht werden. Denn muss eine bestimmte Menge an Produkten abgenommen werden, ist das ein Risiko. Gibt es wiederum begrenzte Produktionskapazitäten, sind fehlende Vorbestellungen ebenfalls problematisch. Planung und offene Kommunikation mit einem Zulieferer sind hierbei besonders wichtig.

Erfahrung nutzen oder Gründer fördern?

Bei der Wahl eines Zulieferers oder Dienstleisters spielt auch eine Rolle, welche Philosophie man verfolgt. Die Zusammenarbeit mit einem traditionellen Familienunternehmen hat den Vorteil, dass man einen zuverlässigen und erfahrenen Partner hat. Dafür greift man aber meist auch tiefer in die Tasche.

Mit anderen Startups, jungen Unternehmen oder Selbstständigen zusammenzuarbeiten, ist etwas weniger zuverlässig, da sich diese meist noch nicht in Krisensituationen bewiesen haben. Dafür können meist bessere Konditionen herausgehandelt werden und man unterstützt sich gegenseitig und knüpft wertvolle Kontakte.

Aus der Region oder international liefern lassen?

Eine große Streitfrage ist und bleibt die nach der Regionalität. Es gibt für beide Seiten der Diskussion gute Pro- und Kontra-Argumente. Regionale Zulieferer haben meist geringe Lieferkosten. Auch die Kommunikationswege sind kürzer – der Besuch der Produktionsstätte oder ein persönliches Gespräch sind viel einfacher zu realisieren. Letztlich spielt auch der Umweltfaktor eine Rolle, denn lange Lieferketten belasten die Umwelt und somit den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens. Regionale Zulieferer bieten allerdings meist weniger gute Konditionen.

Wer national oder international auf Zulieferersuche geht, der kann meist Geld sparen. Denn so lassen sich Preise von Dutzenden Unternehmen vergleichen. Mengenrabatte sind oft Teil des Deals. Ist das Startup auf internationale Märkte fokussiert (oder soll dies mittel- bis langfristig sein) kann das Arbeiten über Grenzen hinweg auch Kredibilität geben. Allerdings ist der ökologische Faktor zu bedenken und man muss damit rechnen, dass Änderungen oder Probleme nicht schnell gelöst werden können.

Tipps zum Aufbau deines Online-Business

Wie schafft man es, sein eigenes Online-Business ohne übermäßig große Kosten und unverhältnismäßgen Aufwand ins Digitale zu heben und zum Erfolg zu machen? Dieser kleine Leitfaden hilft dabei.

Der Online-Handel erlebt durch Corona einen regelrechten Boom: Im Vergleich zum Vorjahr ist der B2C-E-Commerce in Deutschland um rund 23 Prozent gestiegen. Dabei wird online längst nicht mehr nur mit physischen Gütern gehandelt, sondern mit Ideen, Visionen, Kreativdienstleistungen, der eigenen Zeit u.v.m. Ob Yoga-Business, Online-Deli, Paartherapie, Online-Design-Shop, Online-Galerie, eigene Portfolio-Seite u.v.m. – Junge Unternehmer*innen können mittlerweile wirklich jede Geschäftsidee online abbilden.

Aber wie schafft man es, sein eigenes Business ohne große Kosten und Aufwand ins Digitale zu heben und zum Erfolg zu machen? Diese Basics sind dabei auf jeden Fall zu beachten:

Schritt 1: Gute Vorbereitung ist alles

  • Finde deinen Namen: Storytelling is key! Er sollte möglichst unverwechselbar sein, eine Geschichte erzählen und auch über Suchmaschinen gut auffindbar sein.
  • Eine klare Strategie: Mach dir direkt zu Beginn klar, was du anbieten möchtest: deine Kunst, ein physisches Produkt, eine Kreativdienstleistung, Kaffee, Yoga-Kurse, Tattoos, Catering? Was unterscheidet dich von deinen Mitbewerbern? Deine Website ist die perfekte Bühne, um das was dich ausmacht, zum Ausdruck zu bringen.
  • Mach dich unverwechselbar: Es kommt darauf an, was du sagst, aber eben auch, wie du es sagst. Mach dir, neben Ansprache und Tonalität, Gedanken zu Farbgebung, Schriftarten und Design. Aber keine Panik – Website-Baukästen greifen dir in Sachen Design unter die Arme. 
  • Pro-Tipp: Lege ein Dokument mit deinen Markenrichtlinien an und sammle dort Farben, Schriftarten, Kernbotschaften etc.

Phase 2: Website erstellen

  • Trial and error: Mit Website-Baukästen kann jede(r) auch ohne Programmierkenntnisse eine professionell gestaltete Website bauen. Dank einer kostenlosen Testphase kann man sich erst mal entspannt ausprobieren.
  • Mach es offiziell: Spätestens jetzt solltest du deine URL festlegen. Du musst diese nicht unbedingt bei einem Domain-Anbieter buchen, sondern kannst das oft auch direkt bei einem Website-Baukasten System erledigen.
  • Choose your look: Entscheide dich für ein Template und passe Farben, Schriften, Bilder und Text individuell an dein Business und deine Persönlichkeit an. 
  • Keine Foto-Sorgen: Du hast (noch) nicht genug eigenes Bildmaterial? Schau dich bei kostenlosen Datenbanken wie unsplash oder Foto-Agenturen wie Getty um. Bei manchen Anbietern von Website-Baukästen sind beide direkt ins Tool integriert, so dass du passende Bilder nahtlos einfügen kannst.
  • Integriere deinen Shop: Nutze die E-Commerce-Integrationen, wenn du etwas verkaufen möchtest oder binde ein Terminbuchungstool ein für dein Restaurant, Deli, dein Massageangebot u.v.m.
  • Pro-Tipp: Wenn du deine Fotodateien für deine Website sammelst, empfiehlt es sich, sie mit entsprechenden Keywords umzubenennen. Das kann dir bei der Suchmaschinenoptimierung helfen.

Phase 3: Sorge dafür, dass man über dich spricht

  • Zeige, dass es dich gibt: Integrierte Marketing-Tools bringen Traffic auf deine Website und sorgen dafür, dass deine Zielgruppe über dich spricht. Integrierte SEO-Tools messen und erhöhen deinen Erfolg.
  • Teile deine Arbeit mit deinen Followern: Binde deine Social-Media-Kanäle ein, teile deine Social-Inhalte direkt auf deiner Website und verkaufe via Social (z.B. über den Instagram-Shop).
  • Mach‘s deinen Kund*innen so komfortabel wie möglich: Erstelle exklusive Mitgliederinhalte, mit denen du deine Online-Community aufbauen und zusätzliche Einnahmen erzielen kannst.
  • Pro-Tipp: Mit der App Unfold kannst du Social Media Posts in deinem eigenen Stil erstellen und für ein einheitliches Markenbild sorgen.

Den kompletten Squarespace-Leitfaden für den Aufbau eines Online-Business findest du hier

Gleichstellung von Frauen in jungen Unternehmen – so gelingt‘s

Bei dem Überwinden von Rollenstereotypen ist vor allem die Weitsicht von Manger*innen in Führungspositionen gefragt. Was hilft wirklich, die Gleichstellung zu fördern?

Eine Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft ist leider noch keine Realität. Die Frauenquote, das wachsende Bewusstsein für die Gender-Pay-Gap und die Debatte um “Care Arbeit”, haben die Gleichstellung zwar maßgeblich vorangetrieben, aber eben noch nicht weit genug: Circa zwei Drittel der Dax-Unternehmen haben kein einziges weibliches Vorstandsmitglied und in der Start-up-Welt lag der Anteil an gründenden Frauen 2020 bei gerade mal knapp 16 Prozent. Dabei weist eine Studie von BCG 2018 unter anderem nach, dass von Frauen gegründete Unternehmen einen höheren Umsatz erwirtschaften.

Weil Gleichstellung in der Wirtschaft eben nicht immer gelebt wird, müssen Führungskräfte junger Unternehmen ihren eigenen Weg finden, um branchenspezifische Hürden abzuschaffen, vorherrschende Verhaltens- und Denkmuster aufzubrechen und Gleichberechtigung umzusetzen. Nachfolgend stellen wir dir Manager*innen vor, die eine moderne und faire Arbeitskultur mitgedacht haben:

Empowerment mittels Mentor:innen-Programmen

Über die Bedeutsamkeit der Gleichstellung ist sich Chief Strategy Officer Katrin Bacic von wayra, dem technologieorientierten Open Innovation Hub von Telefónica Deutschland, bewusst. Als Leiterin für Strategie und Venture Development verbindet Bacic High-Potential-Gründer*innen von Tech-Start-ups, Investor*innen, Partner-Acceleratoren und Corporate Partner mit der Telefónica. Um auch außerhalb dieser Position Frauen zu fördern, begleitet sie Gleichgesinnte unter anderem im Stealth Mode Program der Factory Berlin und bei WAI Accelerate (Women in AI) als Mentorin.

Netzwerke speziell für Frauen sind eine grandiose Gelegenheit, um den themenspezifischen Austausch zu fördern und sich gegenseitig zu unterstützen.

Auch das internationale Immobilienmaklerunternehmen Avison Young, das seit 2014 in Deutschland aktiv ist, setzt auf durchdachte Mentoring-Programme, um Top-Talente zu fördern – ungeachtet, welche Herkunft, Zugehörigkeit oder welches Alter der Mitarbeitende aufweist. “Nur der stetige Dialog sowie eine gelebte Kultur des Miteinanders und selbstverständliche Diversity-Standards sorgen dafür, langfristig Denk- und Verhaltensmuster zu verändern, die gerade in einer konservativen Branche wie der Immobilienwirtschaft häufig noch dominieren”, erklärt Katharina Biermann, Leiterin des Standortes Berlin. Ihre People-First-Mission setzt das Unternehmen unter anderem in einem Mentoring-Programm um, in dem insbesondere die weiblichen Führungskräfte als Vorbild, Inspiration und Wegbereiter für jüngere Kolleg*innen dienen. Biermann schätzt darüber hinaus das Unconscious-bias-Training, das jeder Mitarbeitende bei Avison Young absolviert, um unbewusster Voreingenommenheit entgegenzuwirken.

Im Tech-Sektor gründen

Laut den Female Founders ist die Anzahl an Frauen, die selbst gründen, von 2019 auf 2020 kaum gestiegen und der Female Founders Monitor geht im darauffolgenden Jahr auch nicht von einer erheblichen Steigerung aus. Anna Hofmann, CTO von Profishop, geht mit ihrer Gründung mit gutem Beispiel voran. Als Co-Gründerin stellt sie im Unternehmen ihr technisches Know-how tagtäglich unter Beweis und zeigt der männerdominierten Branche, dass es auch ohne die bisherige “klassische Rollenverteilung” geht. Sie verantwortet den technischen und datengetriebenen Bereich der B2B-Hersteller-Plattform ohne Zwischenhändler für jegliche Profi-Anwender aus Bau, Handwerk und Industrie.

Immer wieder schreiben Unternehmer*innen, die einen Onlineshop aufbauen, beeindruckende Erfolgsgeschichten, wie beispielsweise mithilfe der führenden E-Commerce-Plattform für den Multichannel-Vertrieb Shopify. “Wir sind sehr stolz, zahlreichen erfolgreichen Frauen eine Plattform zu bieten, mit der sie erfolgreiche Unternehmen gründen und führen können”, so Linda Hoffmann, Senior Business Development Manager bei Shopify. Unter den erfolgreichen Marken, die via Shopify verkaufen, befinden sich Gitti, Gamechanger und Kuchentratsch. Auf internationaler Ebene gehören dazu auch große Namen wie Kylie Jenner, die für ihr Geschäft im Direktvertrieb von Anfang an auf Shopify baute. Doch der Weg zum Erfolg kann gerade für Gründer*innen steinig sein, wie Hoffmann berichtet. So bekamen die Gründer*innen des Shopify-Händlers Ooia in der “Höhle der Löwen” kein Investment – weil sie ein typisches Frauenprodukt vertreiben und sich lieber weibliche Investor*innen suchen sollten. Die Gründer*innen ließen sich nicht beirren und sind heute eine der bekanntesten Marken für Periodenunterwäsche.

Aber auch unternehmensintern kann quasi gegründet werden: Einblicke geben Lara Schermer und Andreas Krönke von PIABO PR, einer PR-Agentur, die sich auf Tech- und Digitalthemen fokussiert hat. Gemeinsam beraten die Kommunikationsexpert*innen innovative Unternehmen, die einen positiven Klima- oder Nachhaltigkeitseffekt erzielen. 2020 gründeten sie dazu eine eigene Greentech- und Nachhaltigkeitsabteilung. “Gerade im Technologiebereich ist der Anteil an Frauen insgesamt noch geringer als in anderen Branchen”, kommentiert Lara Schermer, Communications Director bei PIABO PR. “Unternehmen mit einem nachhaltigen Geschäftsmodell und Tech4Good-Start-ups, die mit innovativer Technologie etwas verändern möchten, ziehen jedoch inzwischen zahlreiche Frauen an, die mit ihren Fähigkeiten sinnstiftende Arbeit leisten möchten. So verzeichnet unsere Abteilung derzeit einen Frauenanteil von 61 Prozent.”

Recruiting als Schlüsselfunktion

Das Recruiting ist definitiv ein entscheidender Faktor, wenn es darum geht, weibliche Talente für sich zu gewinnen und zu fördern. Sowohl die Formulierung von Stellenausschreibungen als auch die Art und Weise der Einstellung haben Einfluss darauf, wer am Ende den Job bekommt. Julian von Blücher, Gründer und CEO von Talent Tree, führt eine Personalberatung, spezialisiert auf Impact-Scaleups und die Besetzung von Führungsrollen. Dank seiner jahrelangen Erfahrung, gerade im männerdominierten Climatetech-Bereich, hat er selbst miterlebt, dass der Anteil an Frauen in “typischen Männerberufen” zwar angestiegen ist, bei weitem aber noch nicht das Ausmaß hat, den er haben könnte. Die Frauenquote bei Stellenbesetzungen von Führungspositionen liegt bei Talent Tree mit rund 25 Prozent über dem Durchschnitt.

Zukunftsweisende Prozesse etablieren

Diese Maßnahmen, die jedes Unternehmen auf Basis des eigenen Verständnisses und der eigenen Mission in die Realität trägt, sind mehr als nur vereinzelte Schritte. Initiiert von der Managementriege und Ideen aus den Teams, fördern sowohl die Autonomie als auch die Mitbestimmungsmöglichkeiten von Frauen am Arbeitsplatz. Wer diese Gleichstellung fördert und sie auch leben kann, setzt nicht nur ein starkes Zeichen an die eigenen Talente, sondern auch an die gesamte Branche.

Hester Anderiesen Le Riche ist Ingenieurin und CEO von Tover, einem Start-up, das dafür sorgt, dass an Demenzerkrankte aktiv bleiben. Sie sagt: „Wir arbeiten schon lange auf allen Ebenen gleichberechtigt in diversen Teams. Uns eint unsere Neugierde dafür, wie unsere Mitmenschen ihren Alltag erleben, was sie sich wünschen, was in ihren Augen ihre Lebensqualität verbessert. Gerade, weil wir zudem alle so verschieden sind, kreieren wir Lösungen, die sonst vielen fehlen.“

Eine solche tagtäglich gelebte Einstellung wünscht man sich - hier und jetzt. An starken Beispielen, wie dies in kleinen und großen Schritten gelingen kann, mangelt es freilich nicht. Nun gilt es, davon zu lernen und Prozesse anzustoßen. Nicht nur für Jungunternehmen, sondern auch für die ganz Großen.

King of Content

Dank purer Lebensfreude besseren Content generieren – Der König von Ghana zeigt, wie es geht.

Laut, schrill und einfach nur anders, so lässt sich der Auftritt des ghanaischen Königs Céphas Bansah in einem Musikvideo, das er gerade mit dem Jungschauspieler Maurice Fuchs in Saarbrücken gedreht hat, wohl am besten beschreiben. Dabei ist es vor allem die charmante und authentische Art dieses Mannes, der ihn so sympathisch macht und dafür sorgt, dass man ihn nie wieder vergisst, wenn man ihn einmal gesehen hat.

Der außergewöhnliche Auftritt ist daher eine tolle Inspiration für all jene, die ihrem Online Business einen ganz besonderen Stempel aufdrücken wollen, um den Menschen damit ebenfalls im Gedächtnis zu bleiben. Im Folgenden liest du, wie Sie es schaffen, ein Alleinstellungsmerkmal zu erschaffen, das Ihnen dabei hilft, zur Nummer eins zu werden.

1. Einfach mit dem Strom schwimmen? Das kann wirklich jeder …

Möchten Sie Ihr Online Business in eine erfolgreiche Zukunft führen und nicht einfach nur die Kunden für sich gewinnen, die den anderen Anbietern durch die Lappen gegangen sind? Dann sorgen Sie dafür, dass Sie sich von der grauen Masse abheben und scheuen Sie sich keinesfalls davor, völlig neue Marketingideen auszuprobieren. Seien Sie dabei möglichst kreativ und lassen Sie sich von Ihrem Alltag inspirieren. Sie werden erstaunt sein, mit welchen auf den ersten Blick sehr simpel scheinenden Möglichkeiten sich bereits einiges erreichen lässt. Wichtig ist vor allem, nahe bei Ihrem Kunden zu bleiben und nicht zu abgehoben zu denken. Der König von Ghana hat auf eindrucksvolle Weise unter Beweis gestellt, wie das geht. Ein einfaches Musikvideo reicht aus und schon ist er in aller Munde, denn seine Lebensfreude ist einfach ansteckend.

2. Mit Authentizität zum Ziel

Wie wir nun bereits erfahren haben, können außergewöhnliche Marketingstrategien eine perfekte Möglichkeit darstellen, um sich von den anderen Firmen abzuheben, aber Achtung: Sie sollten dabei sich selbst und Ihre Vorstellungen niemals aus den Augen verlieren. Nur allzu schnell kann es passieren, dass wir einen anscheinend besonders originellen Trend hinterherjagen ohne zu merken, dass sich dieser für uns gar nicht gut anfühlt. Ist das der Fall, werden die Erfolge, die wir mit diesem erreichen können, eher gering ausfallen. Lassen Sie sich also keinesfalls von scheinbar besonders innovativen Ideen in die Irre führen. Hören Sie stattdessen lieber in sich hinein und Sie werden schon bald sehr genau merken, was zu Ihnen passt und wovon Sie lieber die Finger lassen sollten.

3. Probieren Sie völlig Neues aus und verlassen Sie die Komfortzone

Selbstverständlich kann es äußerst gemütlich sein, stets auf die gleiche Internetwerbung zu setzen oder den hundertsten vorgefertigten Newsletter zu versenden und dabei jedes Mal den Inhalt nur etwas zu ändern. Doch seien wir uns mal ehrlich: Wie viele Ihrer Kunden oder potenziellen Kunden werden diese überhaupt noch lesen? Meistens werden sie einfach nur auf “löschen“ klicken und dann war selbst die geringe Arbeit, die Sie sich damit gemacht haben, umsonst. Verlassen Sie daher unbedingt das bereits bekannte Terrain und wagen Sie sich an Marketingstrategien heran, die Ihnen Anfangs vielleicht sogar etwas zu forsch vorkommen. Es kann durchaus sein, dass Sie genau damit Erfolg haben.

4. Zusammen ist man weniger allein

Das Oberhaupt von Ghana möchte ein Musikvideo produzieren, dieses Gebiet ist jedoch völliges Neuland für ihn. Was macht er also? Er holt sich einen jungen Influencer ins Boot, den er bereits von einem früheren Dreh kennt und seinen Freund nennt. Hierbei handelt es sich wohl um einen der intelligentesten Marketing-Tricks, denn nur weil Sie Ihr eigenes Online Business auf den Markt bringen wollen heißt das noch lange nicht, dass Sie dabei nicht auf professionelle Hilfe zurückgreifen können. Wenn Sie sich allerdings dafür entscheiden, mit jemandem zusammenzuarbeiten, ist es wichtig, dass die jeweilige Person zwar eine neue Dimension in Ihr Werbekonzept mit einbringt, aber dennoch wichtige Grundideen und Vorstellungen mit Ihnen teilt. Ist das der Fall, steht einer äußerst erfolgversprechenden Zusammenarbeit nichts mehr im Wege.

5. Mit Herzblut und Ausdauer werden Sie viel mehr erreichen, als Sie es je für möglich gehalten haben

Wirklich erfolgreich werden Sie mit Ihrem Online Business dann sein, wenn Sie sich ganz auf Ihre Intuition verlassen und das tun, was Ihnen wirklich Freude bereitet. Natürlich ist das manchmal viel leichter gesagt als getan, denn all der Alltagsstress und die zahlreichen bürokratischen Verpflichtungen machen dies nicht immer möglich. Dennoch sollten Sie versuchen, immer wieder zu hinterfragen, ob Sie wirklich noch voll und ganz hinter dem stehen, was Sie tun. Ist das nämlich der Fall, wird es Ihnen viel leichter fallen, auch die unangenehmeren Dinge mit einem Lächeln im Gesicht zu meistern und sich schneller wieder auf die schönen Seiten des Lebens zu konzentrieren.

Fazit: Mit Spaß am Leben und Authentizität zum Erfolg

Möchten Sie sicherstellen, dass sich Ihr Online Business von der Konkurrenz abhebt? Dann versuchen Sie stets auf Ihr Bauchgefühl zu hören und bleiben Sie dabei möglichst authentisch. Einfach blind ohne viel zu überlegen anderen nachzueifern oder schnelllebigen Trends hinterherzujagen, wird Sie nämlich keinesfalls weiterbringen, als Sie nun sind. Der Herrscher von Ghana zeigt auf beeindruckende Art, wie viel man mit purer Lebensfreude und Lust an dem, was man tut, kommen kann. Lassen Sie sich also ruhig von diesem beeindruckenden Mann inspirieren und Sie werden sehen, der Erfolg kommt dann ganz von allein.

Der Autor Grigori Kalinski ist Unternehmer und einer der bekanntesten Coaches im Bereich des Amazon-Kindle-Publishings.