Als Spezialist in die Marktnische

Crashkurs für erfolgreichen Online-Handel

Autor: Holger W. Winkler
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Gründer, die von Anfang an ihre Internetpräsenz mit einem Webshop verbinden, haben Vorteile – wenn das Konzept dahinter stimmt. In diesem Crashkurs erfahren Sie, worauf Sie beim Aufbau Ihres Online-Handels achten sollten.

Wenn Sie als Gründer das Internet für Ihren Unternehmenserfolg gewinnbringend nutzen wollen, sollten Sie über einen eigenen Internet-Shop nachdenken. Auch Handwerker und Dienstleister können gleich mehrfach vom Internet profitieren, indem sie an ihre Homepage einen eigenen Online-Shop angliedern. Dies ist häufig bereits mit dem ungefähren Budget einer mittelguten Homepage zu realisieren.

Auffindbarkeit ist maßgeblich

Einer der wohl wesentlichsten Vorzüge des Online-Handels in der Marktnische ist, dass Sie, die richtige Umsetzung vorausgesetzt, unter umsatzrelevanten Suchbegriffen auf die erste Google-Seite vorstoßen können. Dies hat damit etwas zu tun, dass Suchmaschinen u.a. die Häufigkeit eines speziellen Suchbegriffs auf einer Internetseite zählen, um die Relevanz dieser Seite für diesen Begriff zu beurteilen. Ein Online-Shop in der Marktnische konzentriert sich deshalb auf einige wenige, gut gewählte Suchbegriffe und bietet hierzu ein umfangreiches Sortiment an.

Während nämlich auf der herkömmlichen Homepage eines Schreiners etwa der Suchbegriff „Holztüren“ maximal zehn Mal vorkommt, steigern Sie mit einem angegliederten Shop und entsprechendem Zubehör für Holztüren die Präsenz des Begriffs „Holztüren“ in Ihrem Internet-Auftritt um ein Vielfaches. So landen Sie bei Google ganz automatisch weiter vorne. Dies ist wichtig! Denn wer in Deutschland bei Google nicht auf der ersten Seite erscheint, ist für 87 Prozent aller potenziellen, deutschen Internetsurfer einfach nicht existent.

Zum Verständnis: Google ist in Deutschland die einzige wirklich relevante Suchmaschine. 87 Prozent aller Suchanfragen wurden im Jahr 2009 hierüber gestellt. Und 90 Prozent aller Suchmaschinen-Nutzer geben eher einen anderen Suchbegriff ein, als auf die zweite Seite der Suchmaschine zu wechseln. Im Klartext heißt das: Wer bei Google nicht auf der ersten Seite mit seinem Angebot gelistet wird, macht über das Internet keine Werbung, keine Kontakte und damit letztlich auch keinen Umsatz.

Je spezialisierter Sie im Internet mit Ihrem Online-Shop auftreten, umso sichtbarer werden Sie bei Google für potenzielle Interessenten, sprich für Kunden

Werden Sie zum Spezialisten

Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Aspekt einer Kombination aus Homepage und Online-Shop ist der wachsende Status als Spezialist, denn Sie erweitern Ihr Angebot durch einen eigenen Online-Shop zielgruppenspezifisch. Dies ist ein klares Unterscheidungsmerkmal, das sich besonders dann für Gründer auszahlt, wenn sie sich gegen alt eingesessenen Wettbewerb behaupten müssen. Letztlich sprechen wir bei einem eigenen Internet-Shop aber natürlich auch von einer Einnahmequelle, die jedem Gründer ein gutes finanzielles Auskommen bieten kann. Mit Professionalität und Passion betrieben, können hier Umsatz und Gewinn rasch die Ergebnisse einer klassischen Vollbeschäftigung übertreffen, auch wenn der Online-Shop nur im Nebenerwerb betrieben wird.

Grund hierfür ist das anhaltend starke Wachstum des Online-Handels in Deutschland. 15 Prozent Wachstum waren es 2009 gegenüber dem Vorjahr. Täglich werden unzählige neue Online-Shops ins Netz gestellt, die allein von Deutschland aus betrieben werden. Gerade wer bereits schon erste eigene Verkaufserfahrungen, z.B. über eBay gesammelt hat, besitzt eine gute Ausgangsposition. Eigene Internet-Auktionen auf eBay sind in der Tat der Beginn von rund 90 Prozent aller Online-Händler-Karrieren.

Denn bei eigenen Auktionen auf eBay & Co. erlebt man als Privatverkäufer rasch, wie einfach das Verkaufen gehen kann. Doch der Schein trügt. Eine erfolgreiche Privatauktion hat nur wenig zu tun mit dem Aufbau eines zweiten Standbeins oder sogar einer Vollexistenz im OnlineHandel. Nur etwa 15 Prozent aller Online-Shops sind wirklich rentabel. Kleine und mittlere Shops vor allem dann, wenn sie Marktnischen bedienen. Den eigenen Internet-Shop tatsächlich in einer Marktnische zu etablieren, war für viele meiner Kunden der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg. Diese erzielten 2010 teilweise monatliche Umsätze von 60.000 und mehr. Die Abwicklung kann dann immer noch im Nebenerwerb und mit zwei 400-Euro-Kräften erfolgen.

HR: Trend-Statements 2022

Sechs Personalverantwortliche HR-Profis erklären, worauf es im Jahr 2022 ankommt.

In den USA ist aktuell von der „Great Resignation“ die Sprache, denn Millionen von Arbeitnehmer*innen kündigten dieses Jahres ihren Job. Sie werden gegen höhere Gehälter, Unternehmenswerte, flexible Arbeitsorte und -zeiten sowie bedürfnisorientierte Benefits eingetauscht. Petra Strombeck, New-Work-CEO, hält fest: „Wir leben in einem Arbeitnehmermarkt“. So muss der Fokus auf einer neuen Unternehmenskultur liegen, um Talente zu gewinnen und binden. Sechs Personalverantwortliche HR-Profis erklären, worauf es im Jahr 2022 ankommt.

Hybrid Work: Was kommt nach dem Homeoffice?

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Nora Feist, Geschäftsführerin und HR-Verantwortliche der PR- und Brand-Storytelling-Agentur Mashup Communications 

Die einen blieben am liebsten ewig in ihren vier Homeoffice-Wänden, die anderen zieht die Sehnsucht nach Kolleg*innen und persönlichem Austausch zurück ins Büro. Egal, wie die eigene Präferenz ist und ab wann die Welt wieder im „Normalzustand“ ist, eines wird sich durchsetzen: Unternehmen werden auch in Zukunft auf Vertrauen setzen und flexible, hybride Arbeitsmodelle anbieten müssen. Und die Remote-Regelung war erst der Anfang, um Mitarbeitende zu halten und zu rekrutieren: Workation, 4-Tage-Woche, Vertrauensurlaub oder andere Freiheiten in der Arbeitszeitgestaltung sind inzwischen bei vielen Firmen zum Standard geworden. Als Konsequenz werden Corporate Coworking, Desk Sharing oder Mobile Work in Unternehmen Einzug halten, aber auch ein verändertes Verständnis von Führung mit Blick auf die orts- und zeitunabhängige Arbeit wird uns 2022 beschäftigen.

Ganzheitliche Benefits für Inklusivität und Wohlfühl Kultur im Team

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Samuel Turnwald, Head of Corporate Wellbeing Gympass Deutschland

2022 wird das Jahr des hybriden Arbeitens. Spätestens jetzt gilt es, das Wohlbefinden aller Mitarbeitenden sicherzustellen. Egal, wann, wo oder wie gearbeitet wird, Gesundheit genießt Priorität. Moderne CEOs schaffen hierzu eine Wellbeing-Kultur. Um wirklich alle im Unternehmen anzusprechen, wird es wichtig, einen inklusiven und ganzheitlichen Ansatz zu wählen. So hat sich gezeigt, dass der Zugang zu verschiedenen Lösungen für die mentale Gesundheit, körperliche Aktivität und Fitness, die Produktivität, das Wohlbefinden und die Stressbewältigung verbessert. Schließlich gilt: Arbeitsergebnis trumpft Arbeitszeit. Eine gesunde Belegschaft benötigt somit ganzheitliche Wellbeing-Maßnahmen, die flexibel und hybrid nutzbar sind. Inklusivität ist hier das Stichwort, damit jede und jeder das individuelle Angebot findet, was für die persönlichen Bedürfnisse am besten geeignet ist – sei es zu Hause, im Büro, im Werk oder unterwegs.

New Work auch in der Finanzabteilung etablieren

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Ante Spittler, CEO Moss

Mit New-Work-Modellen steigern Unternehmen nachweislich Motivation und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden. Homeoffice und Co. ermöglichen es Angestellten, ihre Tätigkeiten von zu Hause aus über digitale Kanäle zu erledigen. Doch nicht alle Unternehmensbereiche profitieren gleichermaßen. So sind Finanzabteilungen und ihre Prozesse ebenso wie ihre Mitarbeitenden häufig noch an die analoge Zettelwirtschaft sowie den Gang ins Büro gebunden. Dass dieser Zustand mit den Herausforderungen einer modernen Arbeitswelt kollidiert, ist offensichtlich. Dabei wäre die Lösung hier denkbar einfach. Digitale Kreditkarten und SaaS-Anwendungen ermöglichen es nicht nur administrativen Mitarbeitenden Zugriff auf das Firmenkonto zu gewähren, sondern auch jedem Angestellten. Gleichzeitig appelliert es an das Verantwortungsbewusstsein der Kolleg*innen, im Rahmen der eigenen Rolle eine bestimmte Souveränität für die finanziellen Angelegenheiten des Unternehmens zu haben. Genau hier trifft New Work auf eine gewisse Finanzautonomie. Den Mitarbeitenden eine Eigenverantwortung gegenüber Zahlungen und Ausgaben zuzugestehen, kann die Unternehmenstreue und die Zuverlässigkeit stärken. Zudem entlasten digitale Tools das Personal, das sich fortan auf produktivere Tätigkeiten fokussieren kann. Und dabei die Kontrolle über das Finanzmanagement behält.

Zeit für das, was wirklich zählt

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Florian Berr, Director Sales Germany Planday

Während in Skandinavien die Digitalisierung schon seit Jahren auf Hochtouren läuft, wurden andere europäische Länder durch die Pandemie ins kalte Wasser geworfen. 2022 wird es vor allem in Deutschland weiterhin darum gehen, digitale Tools in den Arbeitsalltag einzubinden. Denn der Wunsch nach Zeitersparnis, Einfachheit und Flexibilität gewinnt die Oberhand. Die Pandemie hat außerdem gezeigt, wie wichtig es ist, das zu tun, was wirklich zählt. Niemand möchte Zeit vergeuden und viele tun nur noch das, was sie wirklich wollen. Individualität, eine Work-Life-Balance und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden treten noch stärker in den Vordergrund und Menschlichkeit wird wieder großgeschrieben.

Mit Sinnhaftigkeit und Verbundenheit die Talente an das Unternehmen binden

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Anke Behrendt, Personal- und Feel-Good-Managerin ADVOSERVICE

Wir leben heute in einer privilegierten Gesellschaft und können uns den Luxus erlauben, immer mehr die Selbstverwirklichung, also die Spitze der Bedürfnispyramide, anzustreben. Aus diesem Grund ist die Sinnhaftigkeit dessen, was Menschen den Großteil des Tages tun, sehr entscheidend dafür, wie erfüllt und zufrieden sie sich fühlen. Genau darauf sollten sich Arbeitgeber*innen konzentrieren: Gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden die Stellen so weiterzuentwickeln, dass diese sich damit identifizieren können. Die Eigenverantwortung wird zudem gefördert und die Kolleg*innen fühlen sich mit dem Unternehmen verbunden. Das geschenkte Vertrauen und diese Art der Wertschätzung resultieren bei den Talenten wiederum in Loyalität. So stehen sie auch mal schwierige Zeiten durch, agieren unterstützend, empfehlen die Firma weiter und bleiben.

Vom Recruiting bis zum Feedbackgespräch: HR spielt Schlüsselrolle in agiler Transformation

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Stefan Leinesser, Head of Human Resources Triple A 

Mit neuen Ansätzen und Kompetenzen für Führungskräfte und Mitarbeitende fungieren Personalabteilungen als Enabler und Treiber für den agilen Wandel. Damit schaffen sie die Voraussetzungen, um auf die digitale Geschwindigkeit reagieren zu können. Von der Neugestaltung der HR-Aufgaben mittels der Scrum-Methode über die Organisation des Feedbacks bis hin zu optimierten Recruiting-Prozessen: In Zeiten des allgemeinen Fachkräftemangels sind neue Arbeitsweisen längst nicht mehr nur in der Software-Entwicklung denkbar. Durch die rasanten Veränderungen der Prozesse, wird es 2022 somit für Unternehmen wichtig werden, agile Prinzipien auch auf weitere Bereiche auszuweiten. Bei dieser Transformation werden vor allem HR-Abteilungen eine Schlüsselrolle spielen.

Winter-Blues & Darkness-Mood

5 Praxis-Tipps, um die kalte und dunkle Jahreszeit positiv zu überstehen.

Die Tage sind schon kürzer. Wer trotzdem noch in die Arbeit fährt geht im Dunkeln aus dem Haus und kehrt im Dunkeln wieder ins traute Heim. Das kann schon auf unser Gemüt schlagen. Wie wir die Wintertage positiv überstehen und daraus etwas entwickeln können, verrät Ihnen Mindset-Experte Philipp Nägele in einem Interview oder Gast-Beitrag.

Es stimmt: zu wenig Sonnenlicht hat negative Auswirkungen auf unser Gemüt. Nicht nur Stimmungsschwankungen sind dann ein Thema, sondern bei andauernder Überlastung im Sinne von zu viel Stress und zu wenig Ausgleich – gepaart mit Sonnenlicht und Bewegung – kann zu Depressionen führen. Nicht von ungefähr kommen die Verstimmungen in genau dieser Winterzeit. Hinzu kommen die weiteren Unsicherheiten seitens des beruflichen Aspektes und der Folgen der Pandemie.

Genau aus diesen Gründen musst du bewusst etwas dagegen tun. Mit diesen 5 Tipps entgehst du dem Blues des Winters und „belichtest“ dein Gemüt positiv.

Tipp Nr. 1: Es gibt noch mehr als nur Business, Essen und Schlafen
Nimm dir am Besten täglich etwas vor. Auch wenn es „nur“ 5 Minuten sind, wie zum Beispiel eine kurze Runde ums Haus, um das Unternehmen zu gehen. Spüre dabei bewusst die Luft, die Helligkeit, den Boden unter deinen Füßen. Vielleicht mal Barfuß durch den Schnee? Das belebt die Sinne! Ob aktiv oder ein paar Seiten in einem guten Buch, ob Zeit mit deiner Familie oder Freund*innen – auch digital! – oder einfach nur für dich: unterbreche den Winterblues und die schnell festgefahrenen Routinen.

Tipp Nr. 2: Gestalte deinen Arbeitsalltag um
Oftmals ist es leichter als gedacht: der Arbeitsalltag lässt sich wunderbar adaptieren, und dein Chef – der du vielleicht selbst bist – hat nichts dagegen. Deine Gesundheit ist dein größtes Gut und wichtig, wenn es um Performance geht. Deshalb könnte ein späterer Arbeitsbeginn oder ein früheres Arbeitsende am Tag möglich sein. Nutze diese Sonnen- und Lichtminuten bewusst in der Natur. Tanke auf, atme durch. Es muss oftmals gar nicht mehr sein. Eine zusätzliche Pause im Arbeitsalltag im Freien birgt ungeahnte Kräfte.

Tipp Nr. 3: Sei bewusst aktiv
Bewegung ist das um und auf. Nicht nur im Sommer, allen voran in der Winterzeit. Denn körperliche Bewegung beeinflusst die geistige Flexibilität. Nicht vergessen: jede Bewegung zählt! Je mehr, desto besser. Vielleicht nutzt du deine Mittagspause mal anders und gehst zwei bis drei Mal die Woche laufen. Ja, auch Spazierengehen hilft! Lt. diversen Studien hat ein Spaziergang nach dem Essen großartige positive Auswirkungen auf Zuckerspiegel, und somit die Müdigkeit und die Kilos auf der Waage.

Tipp Nr. 4: Genieße eine mentale Lichtdusche
Die Wissenschaft zeigt, dass unsere Vorstellungskraft grandioses leisten kann. Für unser Gehirn ist nämlich nicht unterscheidbar, ob wir etwas im realen erleben, oder es nur in unserem Geist, in unseren Gedanken stattfindet. Wichtig ist, dass wir in unseren Gedanken die Dinge so echt und real erleben und empfinden, wie wir nur können. Dabei hilft, wenn wir alle Sinne ins Spiel bringen. Nicht nur was wir sehen, sondern genauso was wir hören, schmecken, fühlen oder riechen, all das ist notwendig, um unser Gehirn auszutricksen. Eine Lichtdusche ist dabei eine Vorstellung, dass wir ganz einfach in Licht ein Bad nehmen. Klingt komisch? Probiere es aus. Wir vermissen die Helligkeit im Leben und in der Winterzeit, also geben wir unserem Gehirn vor, dass genügend davon da ist und wir über die Haut aufnehmen. Die Ergebnisse werden dich überraschen.

Tipp Nr. 5: Wärme ist Willkommen
Ein genüsslicher Tee hilft. Eine Stunde am Kamin oder unter der warmen Wolldecke auf der Couch. Um genau zu sein: alles was wir mit Wärme verbinden, hilft uns in diesem Moment. Damit ist auch die Herzenswärme gemeint, die wir allen voran in der Weihnachtszeit bewusst erleben sollten. Beziehungen sind Wärme, geben uns den Halt und die innere Sicherheit, die wir so dringend brauchen. Und das wird deine Mundwinkel nach oben wandern lassen.

Das Fazit ist denkbar einfach
Bleibe in Bewegung! Geistig, mental wie auch physisch. Der springende Punkt dabei ist, dass du dich bewusst dafür entscheidest, in diesem Bezug etwas zu tun. Wer in dieser Zeit gut auf sich achtet und das eine oder andere Tool und Gedanken wie hier beschrieben nutzt, der/die ist auch im Winter auf der Sonnenseite des Lebens.

Der Autor Philipp Nägele ist seit über 10 Jahren Coach und Experte im Bereich Mindset & Business. In seiner Mindstyle.Academy bildet er dabei Entrepreneur*innen und Start-ups aus.

Tipps zur optimalen Planung einer Website für Unternehmen

Das A und O eines erfolgreichen Unternehmens ist die Website. Das gilt es bei der strategischen Planung und Konzeption zu beachten.

Fakt ist: Die Website ist das virtuelle Schaufenster eines Unternehmens. Sie dient der Neukundengewinnung, der Informationsbekanntmachung und der Sichtbarkeit im Internet. Moderne, technisch einwandfreie und einzigartige Websites sind in den besten Rankings bei Google & Co. zu finden. Doch wie kommt man dorthin und worauf kommt es an?

Eine perfekte Website - worauf ist zu achten?

Von der Idee zur Veröffentlichung einer eigenen Homepage bis zur Projektvollendung gibt es viel zu tun. Der Seitenumfang, die Seitenstruktur und das Design werden geplant und in einem Konzept verarbeitet.

Die Webentwicklung wird technisch und graphisch für den stationären und für den mobilen Abruf vorgenommen. In dieser Phase ist die Fehlerquote enorm, da es um die grundlegende Programmierung aller Funktionen und Details geht. Kleinste Fehler können die gesamte Funktionalität der Website beeinträchtigen und dazu führen, dass die Seite bei Google nicht rankt und dass sie von potenziellen Kunden nicht gefunden wird.

DIY oder professionelle Agentur? Eine einfache Entscheidung!

Wer sich in der Webprogrammierung und in der Designentwicklung auskennt, kann seine Website in Eigenleistung erstellen. Alternativen wie Homepagebaukästen sind keine Lösung für die Präsentation eines Unternehmens. Eine professionelle Website kostet Geld, wird aber dafür auf das Unternehmensziel und die Zielgruppe abgestimmt. Kostenlose Möglichkeiten für die Seitengestaltung sind eine Option für Privatpersonen, nicht für das Business.

Mit der Seitenentwicklung ist es ja noch nicht getan. Die Website muss suchmaschinenoptimiert und mit den richtigen Keywords bestückt werden. Anschließend steht die Entwicklung der Marketingstrategie auf der Agenda. Nimmt man die Leistung einer Webagentur in Anspruch, spart man viel Zeit und erhöht seine Erfolgschancen nachhaltig. Spart man hingegen an der Online-Präsentation und an der Sichtbarkeit seines Unternehmens, wird wertvolles Potenzial verschenkt.

Wie die Homepage das Image eines Unternehmens beeinflusst

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Nirgendwo spielt diese These eine wichtigere Rolle als beim Ersteindruck, die eine Website bei ihren Besuchern hinterlässt. Bereits in den ersten drei Sekunden wird unterbewusst entschieden, ob man sich durch die Seite klickt oder abspringt. Unternehmen, die durch Empfehlungsmarketing punkten und die Karriereleiter erklimmen möchten, benötigen ein stabiles Fundament in Form einer perfekten Website. Wie eine Homepage gestaltet ist und wie es um die Funktionalität bestellt ist, sind zwei essentielle Indikatoren für das Firmenimage. Die Website kann Seriosität und Individualität ausstrahlen, die Qualität der Angebote hervorheben und die Unternehmensphilosophie präsentieren. Wer diese Ressource verschenkt, wird sich im Wettbewerb in den SERPs nicht durchsetzen.

Fazit

Das A und O eines erfolgreichen Unternehmens ist die Website. Allein aus diesem Grund sollten Unternehmer auf Kompetenz vertrauen und sich für eine fachmännische Erstellung entscheiden. „Schuster, bleib bei deinen Leisten!“ Was wie eine Metapher klingt, entscheidet letztendlich über den geschäftlichen Erfolg. Dazu kommt, dass das Outsourcing der Webentwicklung und Seitenerstellung mehr Zeit für das eigene Kerngeschäft und die eigenen Kunden verschafft.

Erfolg(e) katalysieren in 4 Schritten

Wie Unternehmen und Menschen nachhaltig stärker werden.

In einer sich schnell verändernden Geschäftswelt sind neue Arbeitsweisen, Agilität und Innovation gefragt. Die bekannten Methoden helfen da nur sehr bedingt. Neue Konzepte wie Holokratie, Soziokratie, SCRUM oder Teal Organisationen könnten zwar zur Erreichung dieser Ziele beitragen, aber Unternehmen verlieren sich nur allzu leicht in den verschiedenen thematischen Ansätzen. Und eines bleibt dabei oft außen vor, obwohl es schon immer ein erklärter Schlüssel zum Erfolg ist: der Mensch.

Probleme brauchen Platz – nicht nur in Organisationen, sondern vor allem in den Köpfen der Menschen. Und je komplexer Probleme werden, umso mehr Platz muss gegeben sein. Dann jedoch lassen sie sich auf einfache Weise aufschlüsseln und dokumentieren. Vorausgesetzt man kennt bestimmte (Branchen-)Muster und kann schnell neue Ideen entwickeln, um unvermeidliche Hindernisse zu überwinden. Wichtig zu wissen: Herausforderungen haben oft Gemeinsamkeiten. Ein akutes Problem nach dem anderen zu lösen, hilft da nicht wirklich nachhaltig weiter. Ebenso wenig wie einheitliche Frameworks. Was es braucht, sind spezifische Lösungen und Techniken, die es ermöglichen, Erfolg(e) zu katalysieren. Sozusagen Do-it-yourself für Unternehmen, um als Organisation gesund wachsen zu können. Und für die Menschen, um wieder Sinn im und Spaß am Beruf zu entdecken. Beides zusammen macht unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft stärker.

Diese vier Schritte helfen dabei:

Think big – träumen und visionär sein

Sich über Dinge zu beschweren, die man nicht kontrollieren kann, ist unsinnig. Das gilt für Unternehmen und Menschen gleichermaßen. Deshalb sollten wir lieber groß denken und proaktiv handeln. Es kann nicht schaden, bestimme Vorgehen regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen und zu verbessern. Auch wenn das manchmal mehr Aufwand bedeutet als sich über etwas (Gesetze, die Politik, Bestimmungen u.a.) aufzuregen, das nicht in unserer Macht steht. Manchmal können auch Konkurrenten helfen, wenn wir Win-Win-Lösungen und Synergien überhaupt in Betracht ziehen. Fakt ist: 1-1<(meist)0 und 1+1=(oft)5. Ob Organisation oder Mitarbeitenden: Beginnen wir mit dem Schluss, entspricht das, was wir am Lebensende über uns hören wollen, oft nicht dem, was wir heute tun.

Act small – kleine, machbare Schritte

Das Wichtigste zuerst: Häufig klafft eine (große) Lücke zwischen dem, was wir sagen, und dem, wofür wir tatsächlich Zeit aufwenden. Nichts gegen Produktivität, aber wir sollten unseren langen Weg, unseren Plan in machbare Etappen unterteilen. Vergleichbar mit einem Läufer, der einen Marathon anpeilt: Wenn ein Anfänger / eine Anfängerin daran denkt, 40 km laufen zu müssen, ist das gewaltig. Konzentrieren wir uns jeweils auf den nächsten Schritt, ist es leichter machbar und wir kommen gleichwohl an. Viele Hürden sind kleiner, wenn wir, statt ewig zu planen, einfach anfangen, losgehen und im Prozess lernen, uns anpassen, immer wieder neu ausrichten.

Fail fast – Fehler erlauben und feiern

Nur wer als Unternehmen, aber auch einzelne(r) Mitarbeiter*in in der Lage ist, das eigene Ego zurückzunehmen, kann Scheitern als Chance wahrnehmen. Um zu wachsen und zu lernen, braucht es einen kontinuierlichen Prozess aus Feedback erbitten, (zu)Hören, (er)Spüren und (re)Agieren. Zudem sollten Kriterien festgelegt werden, wann etwas als gescheitert gilt. Nur so können Organisationen mit ihren Ressourcen bei der nächsten Initiative erfolgreich sein, anstatt weiterhin „auf einem toten Pferd zu reiten“.

Learn rapidly

Unternehmen und Menschen dürfen nie vergessen: Das Scheitern und Lernen von heute ist die Grundlage für einen disruptiven Durchbruch von morgen. Auch wenn es im ersten Moment nicht so scheint: Gelernte Erkenntnisse zu gewinnen und Maßnahmen zu bewerten, um wieder groß zu denken, ist das wichtigste Element des schnellen Scheiterns. Im Idealfall lernen wir über Bildung: Bildung ist das, was Menschen mit uns machen. Lernen ist das, was wir uns selbst antun (müssen).

Teal Minute: 1 Minute, 1 Sprecher, 1 Thema, 1 Meinung

Apropos Bildung: New Work ist den meisten Menschen ein Begriff. Anders der Begriff Teal, bekannt geworden durch das Buch „Reinventing Organizations“ von Frédéric Laloux. Teal, ursprünglich die Farbe blaugrün, ist ein Konzept evolutionärer Organisationen, die unter anderem den Prinzipien Selbstführung, Ganzheitlichkeit und Sinn folgen. Aber was genau steckt dahinter? Und welche Verbindung gibt es zur vielgeforderten Agilität? Diese und weitere Fragen beantworten Menschen, die in unterschiedlichen Bereichen und Branchen agil arbeiten. Wer sich also selbst weiterbilden und sein Unternehmen weiterentwickeln will, findet hier spannenden Content in den kostenlosen Teal Talks sowie Teal Minutes.

Der Autor Timm Urschinger ist Mitgründer und CEO von LIVEsciences, ein experimentierfreudiges Berater-Team, dessen Vision es ist, den Erfolg von Unternehmen und Organisationen zu katalysieren. www.livesciences.com

Entscheidungen treffen: So geht’s schneller und leichter

Es gibt viele Tipps und Tricks, um eine Entscheidung leichter zu treffen. Aber ein paar scheinbar ganz simple werden häufig vernachlässigt – dabei sind es die stärksten und wichtigsten von allen.

Start-Upper und junge Entrepreneur*innen müssen täglich viele Entscheidungen in kurzer Zeit treffen. Da ein junges Unternehmen oftmals gleichzeitig viele Dinge tut, Strategien und Strukturen entwickelt, mit vielen Menschen und Kund*innen täglich spricht, überhäufen sich die zu erledigenden Aufgaben. Da kann ein junger Unternehmer bzw. eine junge Unternehmerin sich schon mal überrumpelt fühlen. Eine der ersten Erkenntnisse dabei ist wichtig: All das ist natürlich! Das musst du verstehen lernen. Das bedeutet, dass du die Dinge richtig einordnest und akzeptierst, dass vieles gleichzeitig passieren kann. Wenn du weißt, was du selbst kannst und was deine Unzulänglichkeiten sind, hast du einen riesigen Vorteil. Wenn du nun intelligent genug bist, die Dinge, die du nicht kannst, an Expert*innen in und außerhalb deines Unternehmens abzugeben, hast du alle Asse im Ärmel.

Ziele und Vision koordinieren

Eine Frage zwischendurch: Wer wünscht sich nicht manchmal eine 25. Stunde am Tag? Weil wir viele Unternehmer*innen-Hüte besitzen – Geschäftsführer*in, Buchhalter*in, Social-Media- und Content-Creator*in und vieles mehr – und dadurch Zeit nicht immer unser Freund ist, sind zwei Dinge elementar wichtig: Deine Ziele und Vision, und somit auch deine Intuition. Wenn du diese beiden Faktoren zusammenführst, dann wirst du immer goldrichtig liegen. Dazu stellt sich immer die Frage: Bringt dich das, was du jetzt tun willst bzw. die Entscheidung, die zu treffen ist – z.B. die Mitarbeiterin einzustellen, die strategische Partnerschaft einzugehen, die Social-Media-Strategie zu ändern – deinen Zielen und Visionen einen Schritt näher?

Ja, manchmal ist Trail and Error gar nicht so schlecht. Viele große Unternehmer*innen sagen es immer wieder: fail often and fail fast. Fehler bringen dich nach vorne. Wir sind niemals fehlerfrei. Auch aus diesem Grund ist unsere Intuition so wichtig. Und die Möglichkeit zu reflektieren, für uns ganz persönlich. Denn nur so können wir die Ergebnisse unserer Entscheidungen richtig einordnen.

Der strategische Schlüssel: Intuition

Die Strategie für deine Intuition, die ich dir hier mitgeben möchte, ist denkbar einfach. Der erste Schritt ist auf einen mentalen, geistigen Buzzer-Knopf zu drücken. Stelle dir einen roten Knopf wie in einer Game-Show vor, und drücke diesen vor deinem geistigen Auge. Dieser sagt zuerst mal STOPP. Stoppe dein Gedankenkarussell. Das funktioniert auch dann, wenn du das Gefühl hast, von den Dingen übermannt oder überlastet zu sein.

Der nächste Schritt ist einen Body-Scan durchzuführen. Dieser stammt aus der Psychologie. Stelle dir vor, du scannst deinen Körper von den Haarspitzen bis zu den Zehen ab. Wie bei einer MRT-Untersuchung im Krankenhaus. Alles ist dabei zu spüren. Dein Körper, deine Muskeln. Wo drückt es? Wo ist Spannung drauf? Oder ist alles locker? Sei genau, spezifisch und denke in alle kleinen Körperteile hinein. Wichtig dabei zu wissen ist, dass dein Körper dir hier Aufschluss darüber gibt, was wirklich los ist.
Je öfter du das tust, umso besser wird nicht nur dein Körpergefühl. Du wirst jede Nuance der Veränderung in deinem Körper, deinen Muskeln und dadurch deine Gefühlswelt erkennen. Denn es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Gefühlen und deinen Muskeln.

Eine Sache noch: Deine Intuition – deine Gefühle – betrügen dich niemals! Denn diese sind aus deiner Geschichte und Erfahrungen heraus richtig. Dein Körper speichert alle Erfahrungen und Erlebnisse in deiner Muskulatur, in jeder Zelle deines Körpers. Und dieser lässt sich nicht austricksen. Deshalb musst du nur lernen, auf die Signale zu hören: egal ob du Vorsicht walten lassen oder eine Möglichkeit sofort ergreifen solltest. Aufgrund deiner körperlichen Intuition und deinen Gefühlen „weißt“ du intuitiv und unbewusst, was das Richtige ist. Und deine reale Erfahrung und Reflektion deines Lebens wird dies unterstreichen. So entstehen die besten und wirkungsvollsten Entscheidungen.

Nutze diese Strategie mehrmals täglich – vielleicht wie das Zähneputzen dreimal am Tag – um deine Intuition zu schärfen und dadurch die richtigen Entscheidungen zu treffen: und zwar die richtigen Entscheidungen für dich persönlich. Niemand kann dir sagen, ob deine Strategie die richtige ist. Nur du kannst das wissen. Es gibt für Erfolg und Entrepreneurship kein Schema X, welches für alle funktioniert. Genau deshalb musst du deiner Intuition vertrauen lernen und damit arbeiten.

Der Autor Philipp Nägele ist Entrepreneur und Mindset-Experte. Nach über 10 Jahren in einem klassischen Karriereleiter-Rad entschied sich Philipp, sein berufliches Leben komplett umzudrehen. Inzwischen hat er hunderte Menschen im Thema Mindset, Erfolg und Entrepreneurship gecoacht und sie ihre Ziele realisieren lassen, www.mindstyle.academy

Erfolgreich Mitarbeiter für das Start-up gewinnen

Jedes Start-up steht früher oder später vor der Herausforderung, die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen zu müssen. Durch das Finden gut qualifizierter und motivierter Mitarbeiter sollen die ersten Personalkosten wirklich lohnend sein. Gerade in diesen Tagen fällt es jedoch oftmals schwer, passende Angestellte zu finden. Worauf bei diesem Prozess zu achten ist, sehen wir uns in diesem Artikel an.

Die erste HR-Analyse

In einem ersten Schritt ist es wichtig, sich an eine erste HR-Analyse zu machen. Dabei gilt es zu klären, in welchem Umfang Arbeitskräfte benötigt werden. Ungedeckte Personalkosten, hinter denen sich also nicht die ersehnte Gegenleistung befindet, können für junge Unternehmen ein entscheidender Grund des Scheiterns sein. Besonders wichtig für die Analyse sind aus dem Grund die folgenden Fragen:

  • Wie viele Arbeitsstunden müssen gedeckt werden?
  • Welche Qualifikationen sind dafür notwendig?
  • Welches Arbeitsmodell soll es sein?

Sind diese drei Entscheidungen erst einmal gefallen, können die weiteren Charakteristiken der Stelle in den Blick genommen werden. Welche finanziellen Konditionen sind möglich? Mögliche Bewerber wollen außerdem wissen, wie viele Urlaubstage sie erwarten, ob sie in Gleitzeit arbeiten können und ob die Arbeit im Homeoffice für sie eine Option sein wird.

Passende Jobbörsen wählen

Mit diesen Parametern kann nun die Stellenanzeige auf den Weg gebracht werden. Entscheidend ist nicht zuletzt die Plattform, die für diesen Zweck gewählt wird. Bestimmte Seiten verfügen in einzelnen Branchen über ein besonders dichtes Angebot und steigern damit die Chancen einer erfolgreichen Vermittlung enorm. Wer zum Beispiel mit der Stellenanzeige einen Hausmeister für die neuen Räumlichkeiten finden möchte, kann hier zur Tat schreiten.

Personaldienstleister als Alternative

Der Weg über einen Personaldienstleister wird gern als die traditionelle Option betrachtet. Besonders in den hart umkämpften Branchen, in denen gut qualifizierte Bewerber rar sind, kann es sich um die richtige Option handeln. Dies gilt zum Beispiel für den Bankensektor in Metropolen wie Frankfurt am Main. Während ein Personaldienstleister die Erfolgschancen steigern kann, sind damit jedoch zunächst deutliche Mehrkosten verbunden, die gestemmt werden müssen.

Social Media Recruiting

Als der moderne Weg zu neuen Mitarbeitern für das Start-up wird gern das Social Media Recruiting betitelt. Ziel ist es, die jungen Menschen dort abzuholen, wo sie sich ohnehin fast täglich aufhalten. Dort geschaltete Anzeigen bieten die Möglichkeit, sich ganz gezielt an eine junge Zielgruppe zu richten.

Dank der Informationen, welche Instagram, Facebook und Co. vorliegen, ist sogar ein noch genauerer Zuschnitt möglich. So können sich die Anzeigen gezielt an jene richten, welche eine technische Universität besucht haben oder die einen bestimmten Abschluss vorweisen können, und dadurch Interesse haben könnten.

Das erste Gespräch

All diese Bemühungen münden am Ende im ersten Gespräch mit den Bewerbern. Dafür ist es wichtig, als Verantwortlicher die richtigen Fragen zu stellen, um nicht nur einen Eindruck von der jeweiligen Qualifikation zu erhalten. Stattdessen ist es wichtig, sich auch über die persönlichen Eigenschaften des Gegenübers zu informieren, um Aspekte wie die Teamfähigkeit in den Mittelpunkt der Auswahl zu rücken.

King of Content

Dank purer Lebensfreude besseren Content generieren – Der König von Ghana zeigt, wie es geht.

Laut, schrill und einfach nur anders, so lässt sich der Auftritt des ghanaischen Königs Céphas Bansah in einem Musikvideo, das er gerade mit dem Jungschauspieler Maurice Fuchs in Saarbrücken gedreht hat, wohl am besten beschreiben. Dabei ist es vor allem die charmante und authentische Art dieses Mannes, der ihn so sympathisch macht und dafür sorgt, dass man ihn nie wieder vergisst, wenn man ihn einmal gesehen hat.

Der außergewöhnliche Auftritt ist daher eine tolle Inspiration für all jene, die ihrem Online Business einen ganz besonderen Stempel aufdrücken wollen, um den Menschen damit ebenfalls im Gedächtnis zu bleiben. Im Folgenden liest du, wie Sie es schaffen, ein Alleinstellungsmerkmal zu erschaffen, das Ihnen dabei hilft, zur Nummer eins zu werden.

1. Einfach mit dem Strom schwimmen? Das kann wirklich jeder …

Möchten Sie Ihr Online Business in eine erfolgreiche Zukunft führen und nicht einfach nur die Kunden für sich gewinnen, die den anderen Anbietern durch die Lappen gegangen sind? Dann sorgen Sie dafür, dass Sie sich von der grauen Masse abheben und scheuen Sie sich keinesfalls davor, völlig neue Marketingideen auszuprobieren. Seien Sie dabei möglichst kreativ und lassen Sie sich von Ihrem Alltag inspirieren. Sie werden erstaunt sein, mit welchen auf den ersten Blick sehr simpel scheinenden Möglichkeiten sich bereits einiges erreichen lässt. Wichtig ist vor allem, nahe bei Ihrem Kunden zu bleiben und nicht zu abgehoben zu denken. Der König von Ghana hat auf eindrucksvolle Weise unter Beweis gestellt, wie das geht. Ein einfaches Musikvideo reicht aus und schon ist er in aller Munde, denn seine Lebensfreude ist einfach ansteckend.

2. Mit Authentizität zum Ziel

Wie wir nun bereits erfahren haben, können außergewöhnliche Marketingstrategien eine perfekte Möglichkeit darstellen, um sich von den anderen Firmen abzuheben, aber Achtung: Sie sollten dabei sich selbst und Ihre Vorstellungen niemals aus den Augen verlieren. Nur allzu schnell kann es passieren, dass wir einen anscheinend besonders originellen Trend hinterherjagen ohne zu merken, dass sich dieser für uns gar nicht gut anfühlt. Ist das der Fall, werden die Erfolge, die wir mit diesem erreichen können, eher gering ausfallen. Lassen Sie sich also keinesfalls von scheinbar besonders innovativen Ideen in die Irre führen. Hören Sie stattdessen lieber in sich hinein und Sie werden schon bald sehr genau merken, was zu Ihnen passt und wovon Sie lieber die Finger lassen sollten.

3. Probieren Sie völlig Neues aus und verlassen Sie die Komfortzone

Selbstverständlich kann es äußerst gemütlich sein, stets auf die gleiche Internetwerbung zu setzen oder den hundertsten vorgefertigten Newsletter zu versenden und dabei jedes Mal den Inhalt nur etwas zu ändern. Doch seien wir uns mal ehrlich: Wie viele Ihrer Kunden oder potenziellen Kunden werden diese überhaupt noch lesen? Meistens werden sie einfach nur auf “löschen“ klicken und dann war selbst die geringe Arbeit, die Sie sich damit gemacht haben, umsonst. Verlassen Sie daher unbedingt das bereits bekannte Terrain und wagen Sie sich an Marketingstrategien heran, die Ihnen Anfangs vielleicht sogar etwas zu forsch vorkommen. Es kann durchaus sein, dass Sie genau damit Erfolg haben.

4. Zusammen ist man weniger allein

Das Oberhaupt von Ghana möchte ein Musikvideo produzieren, dieses Gebiet ist jedoch völliges Neuland für ihn. Was macht er also? Er holt sich einen jungen Influencer ins Boot, den er bereits von einem früheren Dreh kennt und seinen Freund nennt. Hierbei handelt es sich wohl um einen der intelligentesten Marketing-Tricks, denn nur weil Sie Ihr eigenes Online Business auf den Markt bringen wollen heißt das noch lange nicht, dass Sie dabei nicht auf professionelle Hilfe zurückgreifen können. Wenn Sie sich allerdings dafür entscheiden, mit jemandem zusammenzuarbeiten, ist es wichtig, dass die jeweilige Person zwar eine neue Dimension in Ihr Werbekonzept mit einbringt, aber dennoch wichtige Grundideen und Vorstellungen mit Ihnen teilt. Ist das der Fall, steht einer äußerst erfolgversprechenden Zusammenarbeit nichts mehr im Wege.

5. Mit Herzblut und Ausdauer werden Sie viel mehr erreichen, als Sie es je für möglich gehalten haben

Wirklich erfolgreich werden Sie mit Ihrem Online Business dann sein, wenn Sie sich ganz auf Ihre Intuition verlassen und das tun, was Ihnen wirklich Freude bereitet. Natürlich ist das manchmal viel leichter gesagt als getan, denn all der Alltagsstress und die zahlreichen bürokratischen Verpflichtungen machen dies nicht immer möglich. Dennoch sollten Sie versuchen, immer wieder zu hinterfragen, ob Sie wirklich noch voll und ganz hinter dem stehen, was Sie tun. Ist das nämlich der Fall, wird es Ihnen viel leichter fallen, auch die unangenehmeren Dinge mit einem Lächeln im Gesicht zu meistern und sich schneller wieder auf die schönen Seiten des Lebens zu konzentrieren.

Fazit: Mit Spaß am Leben und Authentizität zum Erfolg

Möchten Sie sicherstellen, dass sich Ihr Online Business von der Konkurrenz abhebt? Dann versuchen Sie stets auf Ihr Bauchgefühl zu hören und bleiben Sie dabei möglichst authentisch. Einfach blind ohne viel zu überlegen anderen nachzueifern oder schnelllebigen Trends hinterherzujagen, wird Sie nämlich keinesfalls weiterbringen, als Sie nun sind. Der Herrscher von Ghana zeigt auf beeindruckende Art, wie viel man mit purer Lebensfreude und Lust an dem, was man tut, kommen kann. Lassen Sie sich also ruhig von diesem beeindruckenden Mann inspirieren und Sie werden sehen, der Erfolg kommt dann ganz von allein.

Der Autor Grigori Kalinski ist Unternehmer und einer der bekanntesten Coaches im Bereich des Amazon-Kindle-Publishings.

Was macht B2B-Marktplätze für Start-ups interessant?

So, wie Social Media das Kommunikationsprinzip im Internet verändert hat, hat die Marktplatz-Logik wirtschaftliches Verhalten von Menschen und Unternehmen verändert. Für den Internet-Handel allgemein, aber auch im B2B.

Im Kern stehen zwei scheinbare Gegensätze: Der Drang nach Vertiefung der Technologie (Zahlungsarten, Mehrfachbestellungen, komplexe Produkte, multiples Account-Management) - was sie vielschichtiger macht - und das Bedürfnis nach Vereinfachung der Abläufe (Integration von Work-Flows, wie automatisierte Bonitätsprüfung, Versandautomation, Einfachheit der Bedienoberfläche, usw.).

„Marktplätze sind das Ergebnis dieser Spannung. Der Vereinfachungswunsch ist für die Nutzer von Marktplatz-Software in der Regel treibend. Statt der händischen Suche nach den passenden Komponenten und dazugehörigen Dienstleistungen in dutzenden Quellen, stehen die eigenen (Produktions-)Ziele im Mittelpunkt. Die Kunden wollen möglichst gezielt an möglichst wenigen Orten fündig werden. In der Folge gruppieren sich die Anbieter mit ihren Produkten um diese Orte: die oft branchen- und themenbezogenen Marktplätze. Denn nur wer dort vertreten ist, kann am Verkaufsprozess teilhaben.“ Das sagt Andreas Minich. Er ist Director of Customer and Partner Success für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei OroCommerce. “Das kann so weit gehen, dass die Bestellung in der letzten Ausbaustufe automatisiert erfolgt. Ein manueller Kaufprozess ist dann nicht mehr nötig, es wird automatisch der ideale Preis vom jeweils bestmöglichen Produkt gekauft. Mit einem solchen Werkzeug finden Einkäufer wieder mehr Zeit, sich auf die Beziehungen zwischen Ihren Lieferanten zu konzentrieren”, ergänzt er.

Für die Entwickler von B2B-E-Commerce-Lösungen steht die Vertiefung des Leistungsangebots im Fokus. Sie wollen ihren Kunden ein möglichst breites Spektrum an Leistungen bieten. Die Prozesse dazu sollen aber möglichst einfach gestaltet werden. Die Zunahme an Komplexität findet parallel im Hintergrund statt. Workflow-, Angebots- und Bezahlprozesse müssen entwickelt und angepasst werden. Designs müssen nutzerfreundlich, klar, aber auch rechtlich wasserdicht entworfen und umgesetzt werden. Letztlich muss das rein technische Datenmanagement von der Filiale bis zum Endabnehmer in sicheren Gleisen laufen. Auch Zugriffe von weltweit verteilten Mitarbeitern mit lokal unterschiedlichen Rechtsrahmen müssen verlässlich dargestellt werden.

Für Start-ups doppelt interessant - technisch und auf Investoren-Seite

“Auf beiden Feldern beobachten wir gerade vielschichtige Innovationen. Auf dem einen läuft die Suche nach Marktplatz-Themen und damit neuen, fokussierten Absatzmärkten. Auf dem anderen geht es um die permanente Verbesserung der Bedien- und Funktionselemente und eine Ausweitung der Anwendbarkeit auf neue Branchen und Produkt-Typen“, so Andreas Minich weiter.

Der B2B-E-Commerce-Bereich ist schnell wachsend. Durch Skalierungseffekte, wie weltweiten Einsatz und umfangreiche Produktpaletten, müssen schon von vornherein großskalige Parameter berücksichtigt werden. Fehler in Steuer- oder Versandkostenberechnungen dürfen gar nicht erst passieren. Das erhöht die Bedeutung einer funktionserprobten Entwicklungsumgebung. Auf der anderen Seite sorgen die Skalierungseffekte auch für das effiziente Erreichen wirtschaftlicher Ziele. Für Investoren ein zentraler Indikator für ihre Investitionserwägungen.

„Alles in allem eine interessante und fruchtbare Umgebung für Start-ups“, so Minich weiter. “Vor allem, weil für zentrale Elemente von B2B-E-Commerce-Marktplätzen bereits wichtige Entwicklungen fertig sind. Start-ups können mit ihrem Produktsegment oder beim Aufbau ihrer Marktnische auf verlässlich arbeitende Systeme und Prozesse zurückgreifen.“

Minich spielt damit nicht nur auf die firmeneigene B2B-E-Commerce-Anwendung OroCommerce und den DACH-Launch der Marktplatzsoftware OroMarketplace im Herbst an. OroCommerce arbeitet darüber hinaus dauerhaft mit verschiedenen Partnern zusammen, die jeder auf ihrem Gebiet herausragende Lösungen anbieten. Vom Payment bis zur Ausfallsicherung. Wenn ein Start-up solche Lösungen ohne zusätzliche Entwicklungskosten gleich von Beginn an nutzen kann, hat es zeitlich kaum überschätzbare Vorteile.

Minich weiter: „Das frühzeitige Etablieren eines Marktplatzes für ein bestimmtes Segment, wird sich für lange Zeit marktbestimmend auswirken. Denn das liegt in der Logik des gesamten Systems: Ich habe einen guten Marktplatz, den meine Kunden wegen seiner klaren Struktur und verlässlichen Abläufe schätzen. Um diesem Marktplatz gruppieren sich schon deswegen immer mehr branchennahe Partner und Kunden - der Start einer Positivspirale für den Marktplatzbetreiber.“

Start-ups können hier mit einem soliden Konzept eine ideale Basis für ihren Markt schaffen. Der offene Zugang beschränkt sie von vornherein nicht. Und das hat am Ende auch eine bestechende Wirkung auf Investoren. Viele Start-ups schließen darum den Einsatz solcher Werkzeug-Software in ihre Pitches mit ein. Für Investoren ist das nicht nur erfrischend konkret, sondern es zeugt von Realitätssinn.

Und noch etwas anderes überträgt sich mit der Entscheidung, in die Investoren-Akquise Aufwendungen für Software und konkrete Anwendungen einzuschließen, weiß Andreas Minich.

„Die Investoren sehen, dass Sie priorisieren können. Der Kern - Transaktion und logistische Abwicklung - steht schon auf einem etablierten Fundament. Wenn Sie zeigen, dass Sie das nutzen wollen, zeigen sie auch, dass Sie sich als Start-up Zeit und Ressourcen erwirtschaften wollen. Das verschafft Ihnen Raum, Ihr Produkt bzw. Ihre Marktnische mit voller Konzentration zu besetzen. Investoren registrieren solche zentralen Elemente im Geschäfts- und Planungsmodell von Start-ups schnell. Je weniger Zweifel hier geweckt werden, desto aussichtsreicher ein erfolgreicher Abschluss. Sie sehen - wenn Sie eine vielversprechende Grundlage für Ihr E-Commerce-Business schaffen wollen, hängen Start-up-Gründung und Marktplatz-Entwicklung unmittelbar zusammen.”

Wie verbessert man seine englische Aussprache?

Wir sind uns alle einig, dass Fremdsprachelernen viel Zeit, Mühe und Aufwand im Allgemeinen erfordert. Aber die erfolgreichsten Sprachlerner*innen finden einen Weg, ihre Sprache zum Teil des Alltags zu machen. Das kann sich immer lohnen, besonders wenn es um Business-Englisch geht.

Die Aussprache zu üben kann zu einer Gewohnheit werden, wie das Zähneputzen. Wenn Sie Ihre Aussprache verbessern möchten, sollten Sie sich so oft wie täglich üben. Um Ihnen dabei zu helfen, haben wir 5 Tipps zusammengestellt, die Sie jeden Tag nutzen können und sollten, um Ihre englische Aussprache zu verbessern.

1. Üben, üben, üben

Wenn Sie Ihre Aussprache jeden Tag konsequent üben, können Sie in kurzer Zeit spürbare Verbesserungen erzielen. Wie können Sie also damit beginnen? Wir empfehlen Ihnen, das IPA, das internationale phonetische Alphabet, zu lernen. Wenn Sie das IPA lernen, können Sie jedes einzelne englische Wort mit den richtigen englischen Lauten vergleichen und richtig aussprechen.

Eine weitere großartige Möglichkeit, Ihre Aussprache zu üben, sind Nachahmungsunterricht. Es sind wirklich tolle, schnelle 5- oder 10-Minuten-Videos, mit denen Sie regelmäßig üben können.

Nachdem Sie eine Lektion einige Male geübt haben, machen Sie eine Aufnahme Ihrer Stimme und vergleichen Sie sie mit der Stimme des Sprechers. Versuchen Sie, einige der Fehler zu identifizieren, die Sie beim Aussprechen machen.

2. An einer Diskussion teilnehmen

Nehmen Sie an einer englischen Diskussion über etwas teil, das Sie interessiert. Das klingt jetzt trocken und vielleicht kompliziert, aber das ist es nicht. Es geht nur darum, einer aktiven Gruppe oder Online-Community beizutreten, in der Menschen interagieren. Sie teilen ihre Ideen, geben Meinungen ab und Sie können darauf reagieren. Sie werden sehen, wie Englisch im wirklichen Leben verwendet wird, mit Aspekten wie die Verwendung von ‘Which’ oder ‘That’.

So können Sie kommentieren und tatsächlich Teil der Diskussion in Echtzeit sein. Nun, Sie können das auch persönlich, aber es kann einfacher als Teil einer Online-Community geschafft werden. Und das macht es umso einfacher, eine tägliche Gewohnheit daraus zu machen, weil es einfach darum geht, ab und zu eine Site zu besuchen und zu sehen, worüber die Anderen gesprochen haben, und sich zu einem Thema zu äußern.

Wie finden Sie diese Gemeinschaften?

Es braucht ein wenig Mühe. Sie können nicht einfach etwas googeln und der ersten Gruppe beitreten, die Sie finden. Schließen Sie sich ein paar verschiedenen Gruppen an, sehen Sie, welche am aktivsten ist und in welcher ​​Gruppe die interessantesten Diskussionen stattfinden.

Beginnen Sie damit, Ihre wichtigsten Hobbys oder Interessen aufzuschreiben. Beginnen Sie nicht mit der englischen Sprache. Interessieren Sie sich für Politik oder Yoga oder Marketing, Fotografie, Sport? Ich meine, Sie folgen wahrscheinlich bereits Leuten oder Gruppen in diesen Bereichen. Sie müssen sich also nur dazu selbst verpflichten, diese einmal am Tag online zu besuchen und ein Kommentar zu schreiben. Es ist nicht kompliziert. Wenn jemand etwas geteilt hat und nach Meinungen fragt, scrollen Sie nicht weiter. Es ist eine Gelegenheit für Sie, etwas zu teilen. Sie hören, wie die Anderen sprechen. Finden Sie beispielweise einen Blog oder eine Fernsehserie, die Sie interessiert, damit Sie nicht nach etwas suchen müssen. Nehmen Sie sich etwa eine Woche Zeit, um die richtige Art von Community zu finden, der Sie beitreten und an den Diskussionen teilnehmen können.

3. Vorlesen

Sie können auch einfach laut vorlesen, um Ihre Aussprache zu verbessern. Wenn Sie dies jeden Tag tun, können Ihre Mundmuskeln arbeiten. Es wird dann einfacher, englische Laute zu erzeugen und Sie werden sich besser dabei fühlen. Es ist einfach und muss nicht lange dauern, nur fünf oder zehn Minuten am Tag reichen aus.

Achten sie nur darauf, dass Sie es konsequent machen. Sie könnten es sogar tun, indem Sie englische Lieder singen.

4. Machen Sie sich keine Sorgen um den Akzent

Als Kinder lernen wir unsere Muttersprache von selbst. Zu diesem Zeitpunkt unseres Lebens ist der Teil unseres Gehirns, der für das Erlernen einer Sprache verantwortlich ist, sehr plastisch. Wissenschaftler sagen, dass wir unsere Akzente bereits im Alter von 6 Monaten entwickeln.

Wenn wir älter werden und das Beherrschen unserer Sprache entwickeln, konzentriert sich unser Gehirn auf die Ausführung anderer Aktivitäten und verliert die Plastizität, die beim Sprachenlernen so sehr hilft. Aus diesem Grund ist es viel schwieriger, unseren Akzent loszuwerden, wenn wir als Erwachsene eine neue Sprache lernen.

Wenn wir mit dem Erlernen einer Sprache beginnen, gibt es viele Faktoren, die unsere Aussprache beeinflussen. Einige davon sind:

  • Alter – Als wir jung waren und ggf. mehrere Sprachen gleichzeitig lernten, nutzten wir den gleichen Bereich unseres Gehirns. Wenn wir älter werden und anfangen, eine andere Sprache zu lernen, verwenden wir einen anderen. Es ist ein Bereich des Gehirns, der an den Bereich angrenzt, den wir als Kinder benutzt haben.
  • Die Zeit, in der wir der Zweitsprache ausgesetzt waren – Als wir unsere Muttersprache schon fließend sprechen konnten, waren wir 5 oder 6 Jahre alt. Das bedeutet, dass wir über 5 Jahre lang zuhören und üben können.
  • Unsere natürliche Fähigkeit, Akzente zu imitieren – Manche Menschen sind von Natur aus gut darin, fremde Akzente nachzuahmen. Mit anderen Worten, sie haben ein „Ohr“ für Sprachen.

Trotzdem möchten wir betonen, dass es immer noch sehr gut möglich ist, Englisch als Muttersprache zu erwerben. Helfen Sie sich selbst, indem Sie daran denken, dass ein makelloser Akzent nicht unbedingt ein Hinweis auf die Beherrschung einer Sprache ist. Sie können mit einem Akzent sprechen und ein äußerst eloquenter Redner sein.

5. Sprechen Sie langsam

Viele Englischstudentinnen und -studenten denken, dass sie einen besseren Eindruck hinterlassen, wenn Sie schnell sprechen. Dies ist normalerweise nicht der Fall. Schnelles Sprechen neigt dazu, Sprache undeutlich zu machen und schlechte Gewohnheiten zu verstärken. Wenn Sie dagegen langsam sprechen, haben Sie Zeit, darüber nachzudenken, was Sie sagen und wie Sie es sagen wollen. Sie werden sich dadurch auch entspannter fühlen.

Wenn Sie Ihre Aussprache üben, ist es auch immer eine gute Idee, Klänge zu übertreiben. Achten Sie besonders auf diejenigen, bei denen Sie Schwierigkeiten haben, sie auszusprechen. Dies mag Ihnen zunächst etwas seltsam erscheinen, aber keine Sorge: Es ist eine ausgezeichnete Übung, um Ihre Aussprache zu verbessern.

Gründer*innen vor der Entscheidung: Laserdrucker versus Tintenstrahldrucker

Wir wollten wissen: Welcher Drucker ist für neu gegründete Unternehmen die beste Wahl?

Mit einer Startup-Idee auf den Markt kommen, sich mit Bürokratie und Hürden herumschlagen und dann noch auf die Hardware achten. So geht es vielen Gründer*innen. Sie müssen an allen Ecken und Enden Entscheidungen treffen und manchmal kann der Blick auf die Details zur Last werden. Ein gutes Beispiel dafür ist die Anschaffung von Druckern für das neu gegründete Unternehmen. Doch so kompliziert muss es gar nicht sein, wenn man nur ein paar wichtige Grundlagen kennt.

Werden Drucker obsolet?

Zunächst muss sich die Frage gestellt werden, ob Drucker überhaupt noch lange benötigt werden. Immerhin wird die Welt zunehmend digitaler. Papierberge zu vermeiden, ist nicht nur einfacher geworden – als Teil einer umweltbewussten Unternehmenspolitik gehört es fast zum guten Ton.

Trotzdem kann nicht behauptet werden, dass der Unternehmensdrucker bald ausgedient hat. Das ist eigentlich nur in zwei Fällen möglich: Bei einem guten Verhältnis zum Copy Shop um die Ecke oder bei einer Printabteilung im Gebäude, wenn nur ein Büro angemietet wurde. Ist Drucken nicht ständig notwendig, dann kann es sinnvoll sein, lieber auf Gemeinschaftsdrucker oder den Copy Shop zu setzen.

Doch das birgt immer auch Risiken. Gründer*innen arbeiten schon mal gern bis tief in die Nacht hinein oder schon bevor alle anderen aufgestanden sind. Eine Abhängigkeit von Öffnungs- oder Nutzungszeiten kann dann den Arbeitsfluss stören. Also hat der Drucker für das eigene Unternehmen immer noch Vorteile.

In folgenden Situationen ist es dann doch angenehmer, wenn der eigene Drucker griffbereit ist:

  • Bürokratische Hindernisse, die die alltägliche Arbeit verzögern
  • Spontane Meetings
  • Ungewöhnliche Arbeitszeiten (z.B. wegen einer Deadline)
  • Ausfall von digitalen Präsentationsmöglichkeiten

Also nein: Der Drucker für das Start-up ist noch nicht obsolet. Allerdings kann die Arbeitsleistung eines Druckers wohl mittlerweile stark minimiert werden. Das ist kein unwichtiger Faktor, wenn es um die Frage geht, welcher Drucker der beste für die eigenen Ansprüche ist.

Welche Druckerarten gibt es?

Für die meisten Gründer*innen wird die Entscheidung bei einem Drucker (für den Büroalltag) zwischen diesen zwei Typen fallen: Tintendrucker versus Laserdrucker. Beide erfüllen theoretisch ihren Job, doch sie sind trotzdem nicht mit den gleichen Vor- und Nachteilen ausgestattet.

  • Kaufpreis: Grundlegend ist zu sagen, dass Tintenstrahldrucker günstiger in der Anschaffung sind als Laserdrucker. Gerade für Unternehmen sind gute Farblaserdrucker allerdings nahezu alternativlos.
  • Druckqualität: Wenn es um Schärfe und farbliche Qualität geht, dann sind Tintenstrahldrucker im Vorteil.
  • Druckgeschwindigkeit: Laserdrucker drucken wesentlich schneller als die meisten Tintenstrahldrucker.
  • Laufende Kosten: Laserdrucker sind zwar teurer in der Anschaffung, allerdings sind die Kosten für die Farbe sehr viel geringer, da sie auf Tonerbasis hergestellt wird. Der Tintenstrahldrucker setzt hingegen auf Tintenpatronen, die teuer in der Anschaffung sind und den Drucker wartungsintensiver machen.

Mittlerweile entscheiden sich viele Unternehmer für einen Multifunktionsdrucker. Dieser kann Faxen, Scannen, Kopieren, Drucken – und zwar je nach Bedarf auf Tintenstrahl- oder Laserbasis. Das sorgt für maximale Flexibilität, hat aber auch seinen Preis. Außerdem ist die Benutzung natürlich etwas komplizierter und die Wartung eher etwas für den Fachmann.

Wie findet man den richtigen Drucker?

Schritt eins bei der Anschaffung eines Druckers für das eigene Unternehmen muss ganz klar sein: Die eigenen Bedürfnisse realistisch einschätzen. Ein Drucker soll idealerweise viele Jahre lang gute Arbeit leisten und auch wirklich zu den Ansprüchen des Unternehmens passen. Folgende Fragen müssen also beantwortet werden:

  • Wie viel Papier wird täglich bedruckt?
  • Wie viel Budget ist für laufende Kosten eingeplant?
  • Werden die Druckerzeugnisse an Kunden ausgegeben?
  • Wird in Zukunft der Druckaufwand steigen oder sinken?

Steht erst einmal fest, was genau der Drucker alles übernehmen wird, muss natürlich noch ein Budget festgelegt werden. Einen günstigen Tintenstrahldrucker zu kaufen, um Kosten zu sparen, kann sinnvoll sein, wenn er kurzfristig eingesetzt wird und in Zukunft ein neues Gerät angeschafft wird. Sollte das Gerät länger eingesetzt werden, dann müssen die laufenden Kosten bedacht werden und plötzlich können sich ein paar hundert Euro mehr für einen Laserdrucker wieder lohnen. Informationen dazu liefern zum Beispiel Tests wie der Farblaserdrucker Test von toner-dumping.de.

Letztlich gibt es dann nur noch zwei Dinge zu beachten: Nicht vergessen, den Drucker steuerlich abzusetzen, und Preise vergleichen beziehungsweise ein Angebot vor Ort einholen. Auch wenn etwas Zeit investiert werden muss, um den idealen Drucker für das Start-up zu finden, spart das später Zeit, Geld und Nerven.

Wie du als Gründer*in mit Fehlern umgehen solltest

Für viel Stress sorgt es, wenn Fehler im Entwicklungsprozess erst sehr spät auffallen und aufwändig korrigiert werden müssen. Besser ist es, möglichst früh Fehler zu machen. Denn die Idee, dass eine Entwicklung ohne Rückschläge möglich ist, ist eine Utopie. Die entscheidende Frage ist: Wie werden Fehler schnellstmöglich entdeckt, um im Zeitplan zu bleiben und unnötige Kosten zu vermeiden?

SpaceX hat keine Probleme mit dem Scheitern

Was unterscheidet SpaceX und die NASA? Vor allem die Art zu arbeiten. Die NASA simuliert und zertifiziert alles, jede Schraube entspricht Weltraumstandards. In der Regel verwendet die NASA Baugruppen, die erprobt und bewährt sind. Das hemmt Innovationen und man bedient sich nicht der modernen technischen Möglichkeiten.

Auf der anderen Seite steht SpaceX. Das private Raumfahrtunternehmen geht in fast allen Bereichen mit großem Erfolg neue Wege. Vor allem die Art der Entwicklung ist eine vollkommen andere – modern und viel schneller. SpaceX verzichtet auf die Zertifizierung aller Teilkomponenten und weist die Eignung einzelner Baugruppen durch gezielte Tests nach. Designs können schnell abgeändert und verbessert werden. Gerade bei der aktuellen Prototypen-Serie „Starship“ zeigt SpaceX dies eindrucksvoll. Das Unternehmen fertigt die Prototypen nahezu fließbandartig und lässt jeden Erkenntnisgewinn in die nächste Version einfließen. Der Fokus liegt dabei nicht darauf, schon ab der ersten Version alle Projektziele zu erreichen.

Stattdessen sollen mit jedem Test möglichst viele Erkenntnisse gewonnen werden. Fehlfunktionen und Misserfolge sind dabei stets willkommen. Das Credo: Wenn alles direkt auf Anhieb funktionieren würde, könnte man nicht ausschließen, dass der Erfolg Zufall war.

Die Arbeitsweise von SpaceX hat neben dem schnellen Fortschritt noch einen weiteren entscheidenden positiven Aspekt: Das Scheitern wird nicht mehr als negatives Erlebnis wahrgenommen, sondern als das verstanden, was es ist: als notwendiger Zwischenschritt des Fortschritts und ein willkommenes Ereignis auf unbekannten Wegen.

Was können Start-ups von SpaceX lernen?

Grundsätzlich werden bei allen Projekten zunächst die Anforderungen an das Produkt erhoben und diese dann Stück für Stück abgearbeitet, entwickelt, produziert und getestet. Das funktioniert gut, wenn man sich in einem Bereich befindet, in dem das Unternehmen zuhause ist – nennen wir diesen Bereich die Komfortzone. Daneben gibt es aber auch noch den Bereich außerhalb der Komfortzone, der Bereich hinter dem Tellerrand oder einfach gesagt, das unentdeckte Feld, in dem die Innovationen liegen.

Im Bereich des Prototyping muss dieses strikte und strukturierte Vorgehen neu gedacht werden. Im Anschluss an die Anforderungserhebung ist es wichtig, das Gesamtprojekt zu segmentieren und zum Teil zu vereinfachen. Das Teilprojekt kann dann mit dem üblichen Entwicklungsablauf realisiert werden, ist jedoch bedeutend schneller abgeschlossen. Diese Teilergebnisse können selbst wieder verwendet werden, um Erfahrungen zu sammeln, sei es durch eigene Tests oder durch Nutzerbefragungen. Im Anschluss können Anpassungen vorgenommen, Teilprojekte wieder zusammengeführt oder eventuell sogar verworfen werden. Insgesamt verkürzt das die Zeit zum Markteintritt und bietet durch die Reifung innerhalb des Entwicklungsprozesses einen Marktvorteil.

Wer unterm Strich weniger Geld für Fehler ausgeben will, sollte folgende Tipps beherzigen:

  • Gesamtprojekt in Teilprojekte zerlegen.
  • Möglichst viel Feedback einholen (von Nutzern, Fachfremden, aus der Produktion und von anderen Entwicklern).
  • Viel testen und erproben.
  • Tests und Ergebnisse analysieren und gründlich dokumentieren.
  • Mut haben zu kreativen neuen Ansätzen.

Der Autor Nils Hartmann ist selbständiger Technischer Berater für die Konzeption und Entwicklung von technischen Prototypen und Produktinnovationen.

 

Outsourcing - mit der richtigen Idee zum erfolgreichen Unternehmen

Für die einen ist es ein Segen, für die anderen der pure Schrecken: Outsourcen. Doch nichts bietet einem Startup bessere Chancen zu wachsen, als die Aufgaben an Spezialisten abzugeben. Vielen Gründern bereitet es allerdings große Sorgen, dass eigene “Baby” abzugeben und darauf zu vertrauen, dass es gut behandelt wird. Outsourcing ist jedoch ein Phänomen, welches immer beliebter wird. Vor allem in der Startup-Welt, die sehr schnelllebig ist, kann sich so ein Wettbewerbsvorteil verschafft werden.

Outsourcing kann sinnvoll sein für Startups

Existenzgründer müssen mit einem überschaubaren Budget eine Vielzahl an Aufgaben decken. Insbesondere in der Anfangsphase investiert man große personelle Ressourcen in das Marketing, um neue Kunden gewinnen zu können. Auch Personal- und Finanzmanagement beanspruchen viele Gründer, in die meisten Themen muss man sich dann mühsam selbst einarbeiten. Parallel muss natürlich weiterhin das Tagesgeschäft laufen, denn auf die Kunden ist man finanziell angewiesen. Durch Outsourcing entlastet man sich von diesem Aufwand und kann sich auf den eigentlichen Kern konzentrieren. Soll beispielsweise eine eigene Webseite erstellt werden, solle man diese Tätigkeit abgeben, anstatt sich selbst stundenlang mit Homepage-Baukästen oder gar Programmiersprachen abzukämpfen. Wird diese Arbeit ausgelagert, erhält man am Ende sogar ein besseres Ergebnis und konnte die Zeit sinnvoll in die eigenen Kernkompetenzen investieren.

Strategie und Marketing

Bei Online Startups ist der Kern meistens eine Online Plattform und rundherum fallen dann Aufgaben an, wie Produktion, Lagerung und Versand. Aber auch Buchhaltung und Marketing kann an gute Partner abgegeben werden. So bleibt dann mehr Zeit, um sich unter anderem der strategischen Unternehmensentwicklung zu widmen, was ein Bereich ist, den man nicht outsourcen kann. Dennoch kann man sich so gezielt darum kümmern, dass das Unternehmen wächst, Prozesse werden optimiert und Qualität sowie Marketing verbessern sich.

Konzentration auf das Kerngeschäft

Wenn man sich nur mit dem beschäftigt, was man wirklich kann und was den Kern des Unternehmens ausmacht, dann kann man langfristig deutlich schneller wachsen und gleicht damit die Kosten für externe Mitarbeiter aus. Aber man kann auch einfach mal die Füße hochlegen, von überall auf der Welt arbeiten und so geistig wieder neue Energie tanken.

Verschiedene Möglichkeiten des Outsourcings

Es kommen viele Dienstleistungen für das Outsourcing infrage. Marketing, IT, Bürotätigkeiten, Buchhaltung oder Reinigung. Grundsätzlich kann jede Aufgabe ausgelagert werden, man sollte jedoch mit Bedacht damit umgehen. Es empfiehlt sich eine Analyse, welche Bereiche sich im eigenen Business dazu eignen. Auch sollte man darauf achten, dass die externen Firmen wirklich gut gewählt sind, denn etwaige Qualitätsmängel werden auf das Startup zurückgeführt.

Produktidee, aber wie herstellen?

Hat man zum Beispiel eine gute Produktidee, möchte diese umsetzen, aber besitzt nicht die notwendigen Maschinen, kann man die Produktion an 3dhubs abgeben und das Produkt einfach fertigen lassen. Vor allem bei der Produktion von physischen Dingen bietet sich eine solche strategische Partnerschaft an, da es dem Startup riesige Summen an Geld einspart.

Weitere Beispiele

Aber auch Textarbeiten, Recherchen oder Kundenservice sind Bereiche, die einfach abgegeben werden können. Wird es dann mal etwas komplizierter, sollte man sich mit Freelancern beschäftigen, für jeden Bereich wird man einen passenden finden.

Vor - und Nachteile des Outsourcings

Vorteile sind vor allem die kurzfristigen Kosteneinsparungen, ein einfaches Management, mehr Zeit für das Kerngeschäft sowie eine höhere Flexibilität, da es keine Festangestellten gibt. Negativ ist natürlich, dass man externe Mitarbeiter nicht so motivieren kann wie die eigenen und auch Überstunden werden diese nicht machen. Zudem greift bei Projekten die an externe Dienstleister abgegeben werden oftmals der “Doppler-Effekt”, das Projekt dauert also immer doppelt so lange wie geplant, was an der Kommunikation oder auch vielen anderen Komponenten liegen kann. Zudem stellt sich kein Lerneffekt ein, da nichts selbst gemacht wird. Möchte man irgendwann dann doch mal selbst produzieren, fängt man vom Know-how her oftmals fast bei Null wieder an.

All you can drive!

Früher oder später benötigen die meisten Gründer ein Auto, um mobil zu sein. Beim Neuwagen-Leasing werden sog. All-inclusive-Angebote immer beliebter – wir erklären, was es damit auf sich hat.

Monatlich einen fixen Betrag zahlen, dafür dann ohne weitere Kosten und Mehraufwand telefonieren oder im Internet surfen: Sogenannte Flatrate-Tarife machen es möglich und sind heute gang und gäbe. Selbständige, die mobil sein müssen und auf der Suche nach einem Neuwagen sind, können solche bequemen All-inclusive-Angebote auch beim Autokauf nutzen. Seit Ford und VW als Vorreiter dieses Thema auf dem hiesigen Automarkt eingeführt und etabliert haben, boomt das Geschäft mit den "Rundum-sorglos-Paketen" – auch in Form von vielfältigen Leasing-Angeboten speziell für Selbständige.

Was sind All-inclusive-Autos?

Bei diesen Offerten handelt es sich in der Regel um Neuwagen-Leasing über eine Laufzeit von 12 bis 48 Monaten – geschnürt in einem Komplett-Angebot. In diesen Angebots­paketen sind – je nach Anbieter und Käuferwünschen – Wartungsarbeiten, Verschleißreparaturen, Mobilitätsgarantie, Tank-Service und im Idealfall auch die Kfz-Versicherung in einer monatlichen Fix-Summe inbegriffen. Dass diese Komplett-Angebote zum Verkaufsschlager avanciert sind, be­legt eine aktuelle Untersuchung des Duisburger Center Automotive Re­search Instituts (CAR): Demnach waren Mitte 2010 fast die Hälfte aller Hersteller-Aktionen solche Flatrate-Offerten.

Nur Bares ist Wahres?

Wer das Geld für seinen Neuwagen  bar auf den Tisch des Autohändlers legt, hoffte bislang auf großzügige Rabatte seitens des Verkäufers. Da die Finanzierungsangebote der Autobanken mittlerweile vergleichbar günstig sind, ist das Bargeld-Argument nicht mehr ausschlaggebend. In der Ausgabe 04/2011 der Zeitschrift Finanztest wird dargelegt, dass nur noch 20 Prozent der Autokäufer den Kaufpreis bar auf den Tisch legen – die Mehrheit der Käufer zieht dagegen einen Finanzkauf vor, und nicht selten sind

Die Vorteile der Flatrates

Auch der ADAC weist auf die Vorteile der All-inclusive-Angebote hin: Diese liegen im Komfort und damit verbunden in der Bequemlichkeit, die diese den Kunden bieten: Denn der Käufer spart Zeit und Ressourcen, da die gesamte Abwicklung unkompliziert und unbürokratisch vom An­bieter erledigt wird. Damit entfällt oft auch der Aufwand für die Suche nach der günstigsten Kfz-Versicherung – diese ist entweder bereits im Paket enthalten oder kann zumindest dazugebucht werden. Ebenso entfällt das aufwendige Preisevergleichen bei anfallenden Reparaturarbeiten. Der Hauptvorteil für Sie als Kunde und Unternehmensgründer liegt darin, dass Sie über die komplette Dauer der vereinbarten Laufzeit monatlich eine genau kalkulierbare, fixe Summe entrichten, darüber hinaus aber keine Verschleiß-Reparaturkosten ein­planen müssen und so­mit vor bösen Überraschungen bestmöglich ge­schützt sind. Dies kommt nicht zuletzt Ihrer Liquidität zugute und spart wertvolle Zeit, welche Sie im Business-Alltag bestimmt besser investieren können.

Worauf sollten Sie achten?

Wie erwähnt, sind die Angebote der Autohersteller vielfältig und umfangreich. Die Offerten können im Detail stark variieren, je nachdem, ob und welche Zusatzwünsche Sie als Käufer haben. Es gilt: Sie sollten sich vorab klar machen, was Ihnen persönlich wichtig ist und welchen Betrag Sie in Ihre Mobilität investieren wollen.

Neben Ihrem ureigenen persönlichen Geschmack in Sachen Fahrzeug-Marke, Wagengröße und Ausstattung empfiehlt sich unter anderem ein Blick auf folgende Punkte:

  • Für welche Modelle aus der betreffenden Fahrzeugflotte sind die Komplett-Angebote verfügbar?
  • Welche Leistungen sind in dem Paket inklusive, welche noch als Optionen erhältlich. Dies betrifft etwa die Frage nach der Winterbereifung Ihres neuen Fahrzeugs: Bietet das betreffende Paket ausschließlich die Winterreifen oder be­inhaltet es idealerweise die vier Winterreifen als Komplett-Set auf Felgen?
  • Wie hoch ist die Sonderzahlung (also die Einmalzahlung am Be­ginn des Leasings oder am Ende der Laufzeit)?

All you can drive!

Die Angebote sind vielfältig, das Vergleichen der Leasing-Pakete ist im Detail schwierig. Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel beispielhaft einige Flat­rate-Angebote. Sie sind für eine Laufzeit von 36 Monaten bei einer jährlichen Fahrleistung von 20.000 km berechnet. Alle Angaben  stammen von den Anbietern, die Aktualität der Angebote und die Verfügbarkeit müssen Sie bei Interesse noch einmal selbst überprüfen. Und wenn dann zu guter Letzt aus Ihrer Sicht alles passt, können Sie Ihre Rundum-sorglos-Mobilität im neuen Auto genießen und Vollgas ge­ben fürs eigentliche Business.

Schluss mit Killerwörtern und Null-Aussagen

In Kundengesprächen können Floskeln und andere verbale Unsitten „tödlich“ sein. Wenn Sie sich und Ihr Unternehmen überzeugend präsentieren wollen, müssen Sie kundenorientiert und rhetorisch geschickt kommunizieren.

Ein gewisses Maß an „Sprach-Hygiene“ ist erforderlich, wenn Sie mit Ihren Kunden kommunizieren. Sprach-Schlampereien lösen keine Handlung aus und verunsichern möglicherweise den Kunden. Wer Sicherheit und Kompetenz ausstrahlen will, drückt sich eindeutig und klar aus. Kunden mögen keine butterweichen Aussagen. Im Folgenden lesen Sie, worauf Sie im Kundengespräch achten sollten, damit Sie und Ihre Botschaft richtig ankommen.

Es gibt Signalwörter, die Unsicherheit oder Zweifel ausdrücken, wie „in etwa“, „irgendwie“, „sozusagen“, „gewissermaßen“, „oder so“. Wer solche Wörter oft in eine Aussage einfügt, verrät, dass er sich nicht genau auskennt, dass er sich nicht genau festlegen will. „Das wird sich dann technisch irgendwie lösen lassen“, „In etwa kann man sich vorstellen, was dann passiert“, „Das ist gewissermaßen sicher“. Diese wachsweichen Aussagen überzeugen nicht. „Sicher“ ist das Heftpflaster für Unsicherheit. „Sicher ist morgen schönes Wetter“. „Es wird sicher nicht so schlimm sein.“ Wer eigene Zweifel hat, deckt seine Unsicherheit dadurch auf. Soll der Kunde etwa so überzeugt werden?

Null-Aussagen auf den Müll

Formulierungen wie „Eigentlich kann ja nichts schief gehen ...“ oder „Wir sind wahrscheinlich in der Lage...“ brechen der Aussage die Spitze ab, relativieren sie zu einer Null-Aussage. Deshalb: Auf den Müll mit „eigentlich“, „vielleicht“, „eventuell“, „einigermaßen“, „möglicherweise“ und ähnlichen Verbal-Pölsterchen. Zumindest dort, wo Kompetenz und Standing sowie persönliche Durchsetzungsfähigkeit auch sprachlich gefragt sind. Dazu gehören solche Konjunktiv-Aussagen wie „Es könnte sein ...“, „Wir würden gerne ...“ oder „Es wäre gut ...“