SEO-Tipps: Die 5 Quick Wins

5 Experten-Tipps für Ihre SEO-Strategie

Autor: Irina Hey
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Suchmaschinenoptimierung erfolgt idealerweise über einen längeren Zeitraum. Die Ergebnisse einer Optimierung werden nämlich erst nach einigen Wochen oder Monaten sichtbar, da die Suchmaschine erst “lernen” muss die Webseite häufiger zu frequentieren und alle Unterseiten zu finden. Es gibt einige Vorgehensweisen, die Start-ups von Anfang an dabei helfen, grobe SEO-Fehler zu vermeiden und die eigene Webseite auf einen guten Weg zu bringen. 5 Tipps für Ihre SEO-Strategie.

SEO-Tipp 1: www und non-www

Jede Webseite liegt auf einer Domain. Dabei kann man sich auf eine Standardvariante der Domain festlegen: sie wird entweder mit oder ohne www. verwendet. Für Suchmaschinen ist es im Prinzip egal, welche verwendet wird, so lange nicht unter beiden Versionen derselbe Inhalt erreichbar ist. Diese Weiterleitung ist für Suchmaschinen sehr wichtig, da sie die beiden Varianten sonst als eigenständige Seiten behandeln und als Duplikate identifizieren, was einen Nachteil fürs Ranking bedeuten kann.

Entscheiden Sie sich also für eine der beiden Varianten - die entsprechend andere sollte dann auf die Standardvariante weiterleiten. Wenn Sie sich also für die Version www.domain.de entschieden haben, richten Sie einen permanenten Redirect (permanente Weiterleitung, 301-Weiterleitung) ein, der auf die domain.de zeigt. Da die Nutzer gelernt haben, dass eine URL mit www beginnt, ist es sinnvoll, die Variante mit www zu bevorzugen. Für die Variante ohne www spricht, dass der Aufwand beim Eintippen geringer ist.

SEO-Tipp 2: Suchmaschinen-Richtlinien einhalten

 

Einer der wichtigsten Ratschläge ist es, die Suchmaschinen-Richtlinien zu befolgen. Unter support.google.com/webmasters/answer/35769 findet man Anweisungen von Google Inc. dazu, welche Regeln die Webmaster am besten befolgen sollten um ihre Webseite bei Google gut performen zu lassen. Der Suchmaschinenbetreiber beschreibt dort unter anderem nützliche Design-, Inhalt-, Technik- und Qualitätsrichtlinien. Wenn diese eingehalten werden, sollte eigentlich nichts mehr schief gehen.

Es sollte unbedingt auf illegale Techniken und Spam-Methoden verzichtet werden, da Suchmaschinen darauf besonders allergisch reagieren. Außerdem sollte man davon absehen, durch den Einkauf von Links oder der übermäßigen Verwendung von Keywords “künstlich” bessere Rankingpositionen zu ergattern - es wird der Webseite am Ende mehr Schaden als Erfolg einbringen.

 

SEO-Tipp 3: Webseite immer auf dem aktuellsten Stand halten

Der Webauftritt sollte immer auf auf dem aktuellsten Stand gehalten werden. Dabei sollte regelmäßig neue Contents und Stories Ihres Start-ups hinzugefügt und die Inhalte fortlaufend aktualisiert werden. Sowohl für Suchmaschinen als auch für die Benutzer ist dies ein wichtiges positives Indiz dafür, dass auf der Webseite (und damit auch in Ihrem Unternehmen!) etwas passiert.

SEO-Tipp 4: Unterstützung? Wenn, dann seriöse!

Viele junge Unternehmen greifen häufig auf SEO-Agenturen oder Online Marketing Berater zurück. Doch hier ist höchste Vorsicht geboten, da sich hier leider viel zu viele unseriöse Anbieter tummeln. Diese sind zum Beispiel an Versprechungen zu erkennen, die Ihr Unternehmen innerhalb kürzester Zeit bei einer Vielzahl an Keywords nach oben bringen wollen. Man muss stets im Kopf behalten, dass Webseitenoptimierung ein langwieriger und aufwendiger Prozess ist und positive Ergebnisse meist nicht sofort am nächsten Tag sichtbar werden. Man sollte sich daher genauestens über mögliche Partner informieren und stets Referenzen erfragen, nicht zuletzt da professionelle Hilfe bei der Optimierung der eigenen Webseite auch monetär sehr aufwendig sein kann.

SEO-Tipp 5: Get Social

Wie bereits erwähnt, ist das Branding und die Steigerung des eigenen Bekanntheitsgrades für Start-ups extrem wichtig, um die eigene Marke etablieren zu können. Social Media Kanäle können dabei sehr gut weiterhelfen, da sich genau dort potenzielle Kunden aufhalten. Die Marken- und Produktpräsentation gelingt dort oft spielerisch und ohne großen finanziellen Aufwand. Auch für Suchmaschinen sendet dies in der Regel positive Signale, ob sie aber in die Bewertung einer Webseite mit einfließen, ist noch nicht bekannt. Sicher ist jedoch: Social Media Kanäle steigern die Besucherzahlen der eigenen Seite, transportieren die Botschaft des Unternehmens und machen es dadurch bekannter. Get social at Facebook, Twitter und Co.! Dranbleiben: aller Anfang ist auch in Social Media Kanälen schwer.

Wer diese fünf Tipps beherzigt, befindet sich auf dem richtigen Weg zu einer bestens optimierten Webseite. Auch wenn Sie als Gründer oft nicht die Zeit und Muße haben, sich in das Thema einzuarbeiten, ist stets zu bedenken: Mithilfe erfolgreicher Suchmaschinenoptimierung können sehr günstig neue Besucher und potenzielle Kunden generieren werden. In diesem Sinne: Happy Optimizing!

Die Autorin Irina Hey ist Head of Marketing & Communications bei OnPage.org und Autorin eines eBooks zur Webseitenoptimierung: Ratgeber “Bessere Webseiten”.

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Onpage Optimierung: das musst du wissen

Wertvolle Tipps und Best Practices, die du beachten solltest, um die Platzierung deiner Website bei Google und Co. zu verbessern.

Onpage-Optimierung ist ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Onpage-SEO bezieht sich auf alle Maßnahmen, die innerhalb der eigenen Website oder eines Blogs durchgeführt werden, um dessen Platzierung in den Suchmaschinen zu verbessern. Dazu gehören unter anderem die optimale Strukturierung der Seite, der Einsatz von relevanten und suchmaschinenfreundlichen Keywords, die Verbesserung der Ladezeit und die Optimierung von Meta-Informationen. Im folgenden Artikel werden wir uns genauer mit den verschiedenen Aspekten der Onpage-Optimierung befassen und dir Tipps und Best Practices verraten, die du beachten solltest, um die Platzierung deiner Website bei Google und Co. zu verbessern.

Onpage-Optimierung - was ist das eigentlich?

Onpage-Optimierung bezieht sich auf alle Maßnahmen, die du auf deiner eigenen Website vornehmen kannst, um deine Platzierung in den Suchergebnissen von Suchmaschinen zu verbessern. Dazu gehört beispielsweise:

  • die richtige Verwendung von Titel- und Meta-Tags,
  • die Auswahl relevanter Keywords,
  • die Optimierung der URL-Struktur.

Onpage-Optimierung ist wichtig, weil sie dazu beitragen kann, dass deine Website für Suchmaschinen leichter zu verstehen und indexieren ist. Wenn deine Website gut optimiert ist, werden Suchmaschinen sie als relevanter und vertrauenswürdiger betrachten und sie in den Suchergebnissen weiter oben platzieren. Das bedeutet, dass du mehr organischen Traffic auf deine Website leiten kannst und somit auch mehr potenzielle Kund*innen erreichst.

Welche Faktoren beeinflussen die Onpage-Optimierung?

Es gibt viele Faktoren, die einen direkten Einfluss auf das Onpage-SEO haben. An erster Stelle stehen Titel und Meta-Tags. Sie sind wichtig, um Suchmaschinen und Nutzer*innen zu zeigen, was sich auf der Seite befindet und wofür sie relevant ist. Auch Keywords spielen eine wichtige Rolle bei der Onpage-Optimierung. Die Suchhelden weisen explizit auf die Bedeutung relevanter Keyword hin. Sie helfen Suchmaschinen zu verstehen, um welche Themen es auf der Seite geht und welche Suchanfragen sie beantworten kann.

Die URL-Struktur ist ebenfalls wichtig, da sie den Nutzer*innen und Suchmaschinen signalisiert, wie die einzelnen Seiten in das Gesamtsystem der Website integriert sind. Interne Verlinkungen tragen dazu bei, dass die Seiten miteinander verbunden und somit leichter von Suchmaschinen indexiert werden. Headlines und Subheadings sorgen für eine klare Struktur der Inhalte und helfen Nutzer*innen, sich schneller zurechtzufinden.

Auch Bilder und Alt-Text sind wichtig, da sie Suchmaschinen dabei helfen, die jeweilige Website besser zu verstehen. Eine Sitemap gibt Suchmaschinen eine Übersicht über die gesamte Webpräsenz und hilft ihnen bei der Indexierung. Mobile Optimierung ist in der heutigen Zeit besonders wichtig, da immer mehr Nutzer*innen über mobile Geräte auf Websites zugreifen. Stelle also sicher, dass deine Seite für mobile Geräte optimiert ist, um bessere SEO-Ergebnisse zu erzielen.

Tipps zur Onsite-Optimierung

Um möglichst gute Onsite-SEO-Ergebnisse zu erzielen, solltest du stets relevante Keywords in deinen Inhalten verwenden. Auf diese Weise können sie deine Website besser indexieren und sie für die richtigen Suchergebnisse empfehlen. Eine benutzerfreundliche URL-Struktur ist ebenfalls wichtig, da sie dazu beitragen kann, dass deine Website leichter von Suchmaschinen gefunden wird. Verwende kurze und beschreibende URLs, die aussagekräftig sind und die relevanten Keywords enthalten.

Headlines und Subheadings sind nicht nur wichtig, um deine Inhalte für die Leser übersichtlich und verständlich zu gestalten, sondern auch, um Suchmaschinen dabei zu helfen, den Inhalt deiner Website besser analysieren zu können. Nutze sie also, um deine Inhalte zu strukturieren und zu gliedern.

Bilder sind eine großartige Möglichkeit, deine Inhalte zu unterstützen und zu veranschaulichen. Aber vergiss nicht, Alt-Text hinzuzufügen, damit Suchmaschinen verstehen, was auf den Bildern zu sehen ist. Eine Sitemap ist eine Übersicht aller Seiten deiner Website und hilft Suchmaschinen, deine Inhalte zu indexieren. Stelle sicher, dass du eine Sitemap erstellst und sie der Suchmaschine zur Verfügung stellst.

Werbegeschenke – kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Von allen Werbemethoden weisen Give-aways die höchste Kundenakzeptanz auf. Was macht sie so erfolgreich und wie können Unternehmen sie bestmöglich nutzen?

Bei vielen Start-ups sitzt das Geld für ausgefeilte Werbekampagnen noch nicht so locker. Für sie sind Werbegeschenke eine kostengünstige wie auch effektive Lösung. Der ausgezeichnete ROI-Wert ist in Wirtschaftsstudien hinlänglich bestätigt. Dazu kommt, dass diese Maßnahme von allen Werbemethoden bei Kunden mit Abstand die höchste Akzeptanz aufweist.

Warum sind Give-aways, wie die Werbeartikel heute gern genannt werden, so beliebt, und wie können Start-ups den Effekt von Werbegeschenken weiter steigern?

Prinzip der Reziprozität

Soziologen sehen Reziprozität als eine Art waltendes Urprinzip an, welches das Zusammenleben zwischen Menschen reguliert. Dabei geht es darum, dass auf Aktionen beständig Reaktionen kommen und Gutes ebenso wie Schlechtes erwidert wird. Der Clou liegt bei Give-aways nun darin begründet, dass diese als Geschenke beim Kunden automatisch den Wunsch nach einer Gegenleistung auslösen. Dies kann durch einen Kauf, eine positive Werbung im Kontakt mit Freunden, Likes und Follows auf der Social-Media-Präsenz und gute Bewertungen im Internet geschehen.

Dankbarkeit und Wertschätzung

Darüber hinaus fühlen sich Kunden, die ein Geschenk erhalten haben, wertgeschätzt. Dies löst nicht nur einen Wunsch aus, sich zu revanchieren, sondern stärkt zugleich nachhaltig die Sympathie für das Unternehmen und damit die „Likeability“, um einen weiteren Anglizismus zu bemühen. In einer Wirtschaftsstudie gaben jeweils 76 % aller Kunden an, dass sie sich über Werbegeschenke freuen und sich noch lange nach dem Ereignis an das Unternehmen erinnern. 73 % wünschen sich mehr Give-aways und 70 % bekunden frank und frei Sympathie für das Unternehmen, das hinter dieser freundlichen Geste steckt.


Hohe Reichweite

Eine weitere Wirtschaftsumfrage enthüllt, dass Give-aways durchschnittlich zwischen sechs und acht Monaten beim Kunden bleiben und zwischen 25- und 64-mal im Monat genutzt werden. Durch den Kontakt ruft sich das Unternehmen, dessen Logo der Artikel ziert, immer wieder in Erinnerung und wird mit etwas Positivem verbunden. Jede Person, die das Werbegeschenk nutzt, fungiert als Botschafter für das Unternehmen.

Denn nicht nur die beschenkten Kunden, sondern auch ihre Familien, Freunde und andere Personen in der Öffentlichkeit bekommen das Werbegeschenk zu sehen. Da Werbeartikel ferner gern weiter verschenkt werden, zirkulieren sie immer wieder aufs Neue in der Öffentlichkeit. Der Streuverlust ist durch den hohen Nutzwert sehr gering – kein Vergleich zur unbeliebten Werbebroschüre im Briefkasten.

Ganzheitlicher und subtiler Zugang zum Kunden

Gute Werbung zeichnet sich dadurch aus, dass sie als solche nicht offensichtlich zu erkennen ist, sondern eher subtil durch ihre innere Stärke wirkt. Zwar ist bei Give-aways der intentionale Werbeeffekt jedem Kunden offensichtlich. Dennoch fühlt er sich durch diese Form der Werbung weniger belästigt, weil sich der Gebrauchswert des Artikels bei den meisten Kunden in den Vordergrund schiebt. Give-aways sind Eisbrecher, mit denen sich Unternehmen den Zugang zum Kunden und zu seiner häuslichen Umgebung ebnen und mit allen Sinnen wie dem haptischen Sinneseindruck vom Kunden wahrgenommen werden.

Was zeichnet gute Werbegeschenke aus?

Zündende Give-aways bestechen mit Blick auf Qualität, Originalität und Nützlichkeit. Qualität ist wichtig, da das Unternehmen mit dieser in Verbindung gebracht wird. Originalität wiederum macht den Unterschied zu anderen Produkten aus, fällt positiv auf und sorgt für das gewisse Etwas. Je nützlicher ein Give-away ist, desto mehr kann der Kunde damit anfangen und desto mehr schätzt er das Werbegeschenk wert. Nützliche Werbegeschenke erhöhen massiv die Reichweite der Artikel, da Kunden diese öfter verwenden.

Give-aways bieten Raum für Flexibilität

Dadurch, dass es so viele mögliche Werbeartikel gibt, wie dies die menschliche Fantasie zulässt, bieten sich Werbeartikel wunderbar dazu an, sich in der Art und Gestaltung dem Unternehmen im Sinne der Corporate Identity anzupassen. Give-aways sollten darüber hinaus zum Charakter des Unternehmens passen, wie eine Fitness-App zu einem Sportartikelhersteller oder ein kleines Steckspiel zu einem Spielwarengeschäft.

Der Nutzeffekt lässt sich schließlich dadurch erhöhen, dass Start-ups ihre Give-aways an ihre Zielgruppen anpassen, um sicher zu sein, dass sie den Geschmack ihrer Kunden treffen. Insgesamt schneiden Kugelschreiber, T-Shirts, Kappen und Taschen beim CPI (Kosten pro Impression) mit durchschnittlich 0,002 bis 0,005 USD am besten ab. Diese typischen Give-aways gehen immer.

Heilsbringer VR, KI & Co.?

Warum Verkaufen trotz aller digitalen Touchpoints nie vollständig digital sein wird.

Im Juni 2015 wurde das Fintech-Start-up Bonify gegründet. Fünf Jahre später verzeichnete die alternative digitale Bonitätsauskunft bereits mehr als eine Million Nutzer*innen. Ein Jahr vor Bonify startete Perdoo in Berlin und hat mit seiner Business-Software-Lösung heute Kund*innen in über 30 Ländern. Obwohl beide Unternehmen sehr unterschiedlich sind – Bonify agiert im B2C-, Perdoo im B2B-Universum –, verbindet sie eine gemeinsame Herausforderung.

Beide bieten Services an, die sich hervorragend digital vermarkten lassen, die mitunter aber einiges an Vertrauen und Erklärung voraussetzen, bevor ein Abschluss realisiert wird. Wann immer es um sensible Daten oder das Geld von Privatpersonen geht, um Angebote mit langfristigem Investitionscharakter im Businesskontext oder erklärungsbedürftige Neuheiten in beiden Welten, ist es sehr wahrscheinlich, dass es zum Zeitpunkt x zu einem direkten Kund*innenkontakt kommt.

Dabei nimmt durch den digitalen Wandel die Anzahl der Touchpoints mit Kund*innen im Internet beständig zu, bevor man zum persönlichen Gespräch zusammenfindet. Dieses jedoch findet an neuralgischen Punkten in der Customer Journey statt, die fast direkt über den Kauf entscheiden. Deshalb muss die immer kürzere Zeit perfekt genutzt werden, um die Kundschaft sicher zum Kaufabschluss zu führen.

Einfach nur digital ist keine Lösung

Aus diesem Grund wird es auch künftig nicht genügen, die Website mit dem größten Wow-Effekt oder den technisch cleversten Online-Funnel zu besitzen. Trotzdem ist gerade KI geeignet, die Kauf-Highways menschlicher zu machen. Davon kann allerdings bei den unzähligen unbeholfenen Chatbots in Service und Verkauf heute kaum die Rede sein. Funnel-Lösungen, die direkt von Facebook zum Warenkorb führen sollen, leiden an ähnlichen Problemen. Sie stoßen ab, weil sie zu aufdringlich sind. Ihnen fehlt der Geist eines Respect Marketings, das Kund*innen nicht das Gefühl gibt, als Kaufherde digital gemolken zu werden.

Wie fatal sich Algorithmen auswirken können, zeigt ebenso das aggressive Marketing der Werbedienstleister*innen im Internet. Wer sich einmal eine Badehose angeschaut hat, bekommt in seiner News-App wochenlang wassertaugliche Shorts in allen Farben und Formen angeboten. Die Über­redungsversuche, persönlich zugeschnittene Werbung würde zu einem schöneren Onlineerlebnis führen, wirken da mehr als unglaubwürdig. Tatsächlich sind viele User*innen genervt, aktivieren Adblocker oder verbieten den Zugriff von Cookies auf ihren Devices.

Das Paradox dieser „schönen neuen Welt“ liegt darin, dass sie auf automatisiertes Verkaufen setzt, dabei aber an direktem Einfluss auf die Kund*innen im Entscheidungsprozess verliert. Diese haben den störungsfreien Einkauf ohne Verkaufsdruck von außen lieben gelernt und fühlen sich durch die überwältigenden Informationsmöglichkeiten fit genug, um nur noch minimale externe Expertise zu benötigen. Deshalb reagieren viele fast schon allergisch, wenn Unternehmen zu drängelnd vermarkten.

Persönlicher Kontakt wird seltener, aber wichtiger

Unverändert ist hingegen, dass sich Kund*innen nach wie vor bei wichtigen Kaufentscheidungen nicht zuerst an Produktqualität oder Preis orientieren, sondern am Vertrauen zu ihrem/ihrer Anbieter*in. Denn die Kehrseite des Informations­dschungels im Internet ist der Überfluss an Widersprüchlichem und die Unklarheit, was wirklich Information und was geschicktes Marketing ist. So kommt der emotionale Schub zum Kauf schließlich doch durch einen Anruf oder ein Treffen zustande. Sachargumente sind dabei zwar wichtig, aber nicht ausreichend, weil es auf der rationalen Ebene fast immer Wettbewerber*innen gibt. Es kommt auf die Wahrnehmung der Kund*innen und die emotionale Verbindung über den gesamten Kontakt hinweg an.

Insofern drückt die schon länger bekannte „verlängerte Ladentheke“ der Retail-Branche sehr schön aus, wie nahtlos off- und online ineinander übergehen müssen, um den Kund*innenkreis zu begeistern. Nur ist es heute umgekehrt: Wurde früher das Persönliche ins Digitale „verlängert“, muss heute der Direktkontakt halten, was die virtuelle Anbahnung versprochen hat. Dabei fragt man sich dennoch zuerst, wie die digitale Verführung gegen den erfindungsreichen Widerstand der Wettbewerber*innen gelingt. Produktvideos auf der Website und in den sozialen Medien haben schließlich alle, und der innovative Touch von Dropdown-Menüs, die ins weitgefächerte Angebot verzweigen, ist schon lange dem Charme der Austauschbarkeit gewichen.

Nur wer technisch vorne ist, wird landen

Wer künftig im Markt vorn mitmischen will, muss sich technisch an den Fortgeschrittensten orientieren und nicht am Standard. Das haben nicht nur neue, sondern auch einige Traditionsunternehmen bereits verstanden. Bei innovativen Firmen wie dem 2018 gegründeten Küchenheld können die Kund*innen ihre Wunschküche mit einer VR-Brille besichtigen. Dabei können sie die Küche nicht nur sehen, sondern auch in ihr herumspazieren und das Design erleben. Villeroy & Boch setzt diese Technik ebenfalls ein, wenn es jenseits von Kaffeegeschirr um wertvolle Badeinrichtungen geht. Entsprechend wäre es auch im B2B attraktiv, Geschäftskund*innen vom anderen Ende der Welt Maschinen, Anlagen oder andere Lösungen noch realistischer vorzustellen als in einem realen Showroom, der für viele geografisch unerreichbar ist.

Wer nun meint, dass noch längst nicht alle Menschen eine VR-Brille besitzen und dass dieser Moment so schnell nicht kommen wird, verkennt die Natur der digitalen Exponentialität. Was gestern noch nach Zukunftsmusik klang, kann morgen schon Standard und damit langweilig sein. Die Kunst besteht darin, Dinge zuerst zu tun und diesen Vorsprung zu halten, um nicht in der Masse unterzugehen. Es liegt in der Natur exponentieller Entwicklungen, dass wir heute nicht wissen, was in fünf Jahren kommen wird. Dennoch kommt es darauf an, Augen und Ohren stets offen zu haben für neue Techniken und Tools, die den eigenen Vertrieb ankurbeln können.

Digital oder direkt – die Mischung macht’s

Dabei darf nicht vergessen werden, das eigene Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen. Künftig gehen Marketing, Service und Vertrieb fließend ineinander über, und ein konsistentes Auftreten in diesen Bereichen ist notwendig, um die Kund*innen zu begeistern.

Vertriebsaktivitäten betreffen das gesamte Unternehmen, in dem alle Mitarbeitenden mit Kund*innenkontakt Anteil daran haben, wie Anbieter*innen und Angebote in Erinnerung bleiben. Auf diese Weise wird bspw. ein Servicetechniker auch zum Verkäufer. Die alte Trennung in Abteilungen, die allzu oft und gerade beim Vertrieb Silos bedeuteten, muss zum Nutzen der Kund*innen durch Integration überwunden werden.

Unzweifelhaft wird künstliche Intelligenz beständig leistungsfähiger und ermöglicht mittlerweile, selbst die komplexesten Kund*innen- und Marktdaten zu verarbeiten. Was dem Big-Data-Hype fehlt, ist die Eindeutigkeit, wie aus den Datenmengen funktionierende Handlungsanweisungen gezogen werden. Für diese Entscheidungen muss man den Kund*innen auch künftig persönlich nah sein. Und dabei gilt weit stärker als früher, dass es keine zweite Chance auf einen ersten Eindruck gibt.

Die Autorin Birgit Schulze-Berktold ist Expertin für innovativen Vertrieb und Digital-Sales-Transformation sowie Autorin des Buchs „Einkaufen ist das neue Verkaufen, Wie digitaler Wandel, VR, KI und Co. die Vertriebswelt auf den Kopf stellen“, Tredition 2021

5 Tipps, mit denen Kund*innen treu bleiben

Wie du in schwierigen Zeiten sinnvoll mit deinen Kund*innen kommunizierst und welche Maßnahmen sinnvoll sind.

Schwierige Zeiten erfordern besondere Maßnahmen - das gilt auch für Klein- und Kleinstunternehmen. Eine Maßnahme, sich auf die Auswirkungen der Inflation vorzubereiten, sind Preiserhöhungen. Nicht unbedingt populär und möglicherweise mit Unzufriedenheit seitens der Kundschaft verbunden. Um zu verhindern, dass Bestands- und Neukund*innen unzufrieden sind, ist es gerade für Start-ups essentiell, ihre Loyalität nachhaltig zu stärken.

Eine aktuelle GoDaddy-Umfrage ergab, dass kleine Unternehmen das Beziehungsmanagement mit ihren Kund*innen während der Pandemie als nicht so wichtig erachteten. So gaben 65 Prozent der Befragten an, keine Customer-Relationship-Management Software (CRM) zu nutzen. Wie Sie in schwierigen Zeiten sinnvoll mit Ihren Kund*innen kommunizieren und welche Maßnahmen für dich sinnvoll sind, liest du hier.

Sei ehrlich zu deinen Kund*innen

Dass sich Kund*innen nicht über eine Preiserhöhung freuen, ist logisch. Gehe deshalb transparent damit um, dass auch dein Unternehmen von der aktuellen Wirtschaftslage nicht unbeeinflusst bleibt. So bildest du eine vertrauenswürdige Grundlage, um mit deinen Kund*innen in Kontakt zu treten. Dies tust du am besten über die Website des Unternehmens und über die Social-Media-Kanäle. So vermeidest du überraschte Kund*innen, die vor vollendete Tatsachen gestellt werden, ohne den Grund für die Preiserhöhung zu kennen und zu verstehen.

Verbessere dein Angebot

Auch wenn es sich zuerst widersprüchlich anhören mag: Auch nach einer Maßnahme wie einer Preiserhöhung kann man sein Angebot kosteneffizient verbessern. Beispielsweise kannst du jedem Kauf ein kostenloses Geschenk, eine Grußkarte oder einen Rabattcoupon beilegen. Eine Kooperation mit einem anderen Unternehmen kann ebenfalls sinnvoll sein, beispielsweise wenn du Rabattcodes austauschst. Mit einem nachgebesserten Angebot belohnst du deine Kundschaft für ihre Treue und kannst potenzielle Neukund*innen gewinnen - eine klassische Win-Win-Situation also.

Pflege eine persönliche Beziehung zum/zur Kund*in

Durch eine persönliche Bindung hebst du dich von deiner Konkurrenz ab. Insbesondere für kleine Unternehmen ist dies eine gute Möglichkeit, sich online gegenüber größeren Unternehmen abzusetzen. Eine fachkundige und freundliche Beratung mit einem echten Menschen ist immer mehr wert als eine Unterhaltung mit einem Bot auf einer Website. Kund*innen schätzen soziale Interaktion, auch im E-Commerce! Zudem ist direktes Feedback essentiell: Nimm dir Kritik zu Herzen und bitte stets um Rückmeldung. So verbesserst du das Kauferlebnis der Kundschaft, gleichzeitig fühlt sich diese gehört und verstanden.

Halte deine Website Up-to-Date

Feedback der Kundschaft lässt sich ebenso über deine Onlinekanäle einholen. Pflege den Austausch über die Kommentarfunktion mit deiner Community und moderiere Diskussionen.

Über deine Website und Social-Media-Kanäle kannst du deine Kund*innen auf aktuelle Umstände hinweisen. Außerdem kannst du dein Fachwissen in regelmäßig erscheinendem Content, z.B. auf deinem Blog, an die Kundschaft weitergeben. Dies hat den Vorteil, dass du Kund*innen durch das neu erlangte Wissen zu einem weiteren Kauf anregst, über den diese vorher gar nicht nachgedacht haben.

Deine Website sollte das Image deines Unternehmens wiedergeben. Nach und nach wird sich dein Unternehmen wandeln, die Website muss eventuell ab einem gewissen Punkt nachbearbeitet werden. In der GoDaddy-Umfrage gaben 55 Prozent der Kleinunternehmer*innen an, mehr Geld in die Bereiche Online-Vertrieb und -Marketing investieren zu wollen. Dies unterstreicht die steigende Relevanz der Online-Dienste eines jeden modernen Unternehmens.

Transparenz als Schlüssel

Manchmal ist es unabdingbar, die Preise zu erhöhen. Wichtig ist aber, wie so oft im Leben, dass man dies mit allen betroffenen Menschen kommuniziert. Dabei ist es essentiell, transparent und offen mit der Thematik umzugehen. Eine nette, soziale Interaktion sowie gut betreute Online-Kanäle sind elementare Werkzeuge eines Unternehmens. Diese gilt es zu benutzen, um das Band zwischen Kund*innen und Marke zu stärken – und so den Grundstein zu legen, dass diese auch in schwierigen Zeiten treu bleiben.

Die Autorin Alexandra Anderson ist Marketing Director Germany bei GoDaddy und seit mehr als zehn Jahren als Marketingexpertin in der IT-Branche tätig. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Digitalisierung von Mikro- und Kleinunternehmern.

Multi-Channel-Strategie im Abo-Business

Der aktuelle Subscription-Performance-Benchmark-Report zeigt: Nur viele Kanäle führen zum großen Abo-Erfolg.

Bis ein(e) registrierte(r) Nutzer*in ein Abonnement abschließt, kann viel Zeit vergehen. Das hat verschiedene Gründe, letztlich muss der Abo-Prozess überzeugen. Ansprechende Inhalte sind natürlich ein guter Anfang. Aber selbst mit großartigen Artikeln und Reportagen gibt es Hindernisse auf dem Weg zu einem erfolgreichen Abonnementgeschäft. Um zu verstehen, welche das sind, müssen Verlage wissen, wie und wo die Nutzer*innen das Abonnement abschließen. Erst dann können Taktiken und bewährte Verfahren zur Anwendung kommen, die sie auf einen klaren Weg zum Erfolg führen. Schauen wir uns zunächst die Conversions und die Hindernisse an, vor denen viele Verlage stehen.

Registrierte Nutzer*innen zu Abonnent*innen machen

Zunächst ist es wichtig, dass sich die Besucher*innen registrieren: Während die Erfolgsquote für Abo-Abschlüsse bei anonymen Besucher*innen nur 0,22 % beträgt, steigt sie bei angemeldeten Nutzer*innen auf 9,88 %, also um das 45-fache! Doch der alleinige Besitz der E-Mail-Adresse eines/einer User*in bedeutet noch nicht, dass diese(r) automatisch ein kostenpflichtiges Abo abschließt. Im Durchschnitt tun dies etwa 3 % der registrierten Nutzer*innen innerhalb eines Jahres nach der Registrierung.

Ein Großteil aller aktiven Abwanderungen geschieht innerhalb der ersten 24 Stunden. Viele der neu registrierten Besucher*innen möchten beispielsweise einen Artikel lesen, müssten aber ein Abo abschließen, um den Beitrag freizuschalten – das schreckt ab.

Nur ein kleiner Teil der Leser*innen schließt innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Registrierung ein Abo ab (6,3 %). Nach zwei bis vier Wochen wagen dann die meisten den Sprung (10,3 %). Oftmals liefern Werbeaktionen oder besonders verlockende Inhalte den entscheidenden Anreiz.

Tipp: Miss die Aktionen der Nutzer*innen über verschiedene Zeiträume hinweg und entwickle Taktiken, die die Abo-Abschlüsse in jeder Phase fördern, etwa mit E-Mail-Newslettern, einem Begrüßungsschreiben des Herausgebenden oder dem Download einer mobilen App. Mithilfe von Tools, die auf maschinellem Lernen basieren, lässt sich zudem vorhersagen, welche registrierten User*innen wahrscheinlich ein Abo abschließen, sodass du diese gezielt mit speziellen Werbeangeboten ansprechen kannst.

Engagement fördern mithilfe automatisch optimierter Content-Empfehlungen

Die Leser*innen müssen einen Mehrwert in den Inhalten sehen, damit sie ein Abonnement abschließen. Hier kann der richtige Algorithmus helfen. Von aktuellen Neuigkeiten bis zu kontextbezogenen Artikeln: Die Nutzer*innen erhalten automatisch optimierte Inhaltsempfehlungen zu Themen, die sie wirklich interessieren. Dies führt zu 64 % höheren Klickraten und einer signifikant besseren Conversion-Rate als manuell eingestellte Content-Empfehlungen.

Das liegt daran, dass der Algorithmus die optimale Balance der verschiedenen Parameter findet. Zum Beispiel sind „Trending Topics“ in Zeiten einer hohen Nachrichtenintensität wesentlich effektiver als in einer ruhigeren Nachrichtenzeit, wenn etwa die Berichte über den liebsten Fußballverein wieder eine wichtigere Rolle spielen.

Nicht jeder Channel sorgt für gleich hohes Engagement

Nicht nur der Content selbst, sondern auch die Art und Weise, wie ein(e) Besucher*in auf die Inhalte zugreift, macht einen Unterschied in Sachen Engagement. Bestimmte Empfehlungskanäle (auch Referrer genannt) signalisieren eine höhere Beteiligung als andere.

Ein Leser, der zum Beispiel über die Google-Suche oder die sozialen Netzwerke kommt, besucht das Medienangebot wahrscheinlich nur zwei Tage im Monat. Eine Kundin, die per E-Mail auf der Website landet, weist eine etwas bessere Bilanz auf und schaut an drei Tagen im Monat vorbei. Direkte Besuche auf der Medienseite sind jedoch die treibende Kraft für das Engagement der Abonnenten. Der/die durchschnittliche Direktabonnent*in besucht die Website an sechs Tagen im Monat – weit mehr als bei jedem anderen Empfehlungskanal.

Mehr Abo-Abschlüsse durch kanalübergreifende Ansprache

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein(e) Nutzer*in ein Abo abschließt, steigt mit der Anzahl der Kanäle, die den/die Besucher*in weiterleiten: Leser*innen, die über vier bis fünf Referrer (wie per Google-Suche, E-Mail oder über die sozialen Medien) auf die Website gelangen, weisen mit 2,37 % eine deutlich höhere Conversion-Rate auf als solche, die über einen einzigen Kanal kommen (0,04 %).

Tatsächlich ist die Conversion-Rate eines/einer Nutzer*in, der/die sowohl über die sozialen Netzwerke als auch über die Google-Suche kommt, zehn Mal höher als die eines/einer Nutzer*in mit nur einem Kanal. Je mehr Kanäle die Leser*innen nutzen, desto loyaler werden sie. Die Optimierung des Engagements über alle Kanäle hinweg hilft dir also, Verbindungen aufzubauen, die zählen – und letztendlich die Conversion-Rate steigern.

Analyse der Attribution

Neben der Art und Weise, wie Nutzer*innen auf deine Website zugreifen (sowohl auf dem Weg zur Conversion als auch nach der Anmeldung), spielen zwei weitere Parameter eine wichtige Rolle: Wie User*innen beim Conversion-Prozess auf deine Website zugreifen – und wie der Zugriff auf deine Website beim Erstbesuch erfolgt.

Dazu untersuchte Piano die „Last Touch“-Daten, also die Verweisquelle für den Besuch, bei dem es schließlich zur Conversion kam. Dann blickten wir 30 Tage zurück, um die Daten zum „ersten Kontakt“ zu analysieren, also die Verweisquelle des ersten Besuchs eines/einer Nutzer*in.

Bei den „Last Touch“-Daten stammt der größte Anteil der Abo-Abschlüsse von Nutzer*innen, die die Website direkt besuchen, gefolgt von der Suche (hauptsächlich über Google). Soziale Netzwerke weisen hingegen niedrige Conversion-Raten auf. Die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer*innen, die direkt auf einer Website landen und zu Kund*innen werden, ist also deutlich höher.

Betrachtet man die „First Touch“-Daten, fallen die Ergebnisse ganz anders aus: Die Suche spielt eine genauso wichtige Rolle wie der direkte Zugang, wenn es darum geht, zahlende Kund*innen zu gewinnen. Der Einfluss von Facebook nimmt drastisch zu, um über 10 %.

Der Einfluss des Endgeräts auf die Abschlussrate

Auch die Art des Endgeräts wirkt sich auf die Abo-Abschlüsse aus. So fällt zum Beispiel die Abschlussrate (der Prozentsatz der Besucher*innen, die auf ein Angebot klicken und tatsächlich kaufen) auf dem Desktop doppelt so hoch aus wie auf dem Smartphone. Obwohl sie heute 65 % des digitalen Publikums ausmachen, mutieren mobile Besucher*innen viel seltener zu zahlenden Kunden – 19,7 % im Vergleich zu 42,4 % bei Desktop-Nutzer*innen.

Mobile Nutzer*innen brechen die Kaufabwicklung beim ersten Anzeichen von Reibungsverlusten eher ab. Deshalb benötigen sie möglicherweise auch eine einzigartige User Experience oder eine andere Kommunikation, Preisgestaltung oder Werbeaktionen als die Desktop-Benutzer*innen. Die Optimierung beider Aspekte kann dir helfen, deine mobilen Besucher*innenzahlen zu steigern.

Besonders die Vereinfachung der mobilen Kaufabwicklung ist wichtig. Besucher*innen, die sich über das Smartphone anmelden, bleiben genauso lange dabei wie Desktop-Surfer. Und Menschen, die ein Abonnement über den Desktop abschließen, es aber nie von ihrem Handy aus besuchen, brechen es mit größerer Wahrscheinlichkeit ab. Der Desktop mag zum Conversion-Zeitpunkt entscheidend sein, aber die geräteübergreifende Nutzung ist der Schlüssel zur Kund*innenbindung.

Fazit

Kurz gesagt: Für die Neukund*innengewinnung ist eine Multi-Channel-Strategie von elementarer Bedeutung. Lediglich 12 % der Neukund*innen lassen sich nur einer einzigen Herkunftsart zuschreiben. Deshalb ist ein datenbasiertes Verständnis der eigenen Perfomance sicherlich der entscheidende Faktor für einen nachhaltigen Erfolg.

Zum Weiterlesen: Der „Subscription Performance Benchmark“-Report von Piano befasst sich mit dem Verhalten der Leser*innen in Abonnement-Umgebungen von Verlagen während der gesamten Customer Journey: Vom Erstbesuch, über die Conversion von registrierten Nutzer*innen zu Abonnent*innen bis hin zu der Bindung aktiver Abonnent*innen und der Eindämmung der Abwanderung. Den vollständigen Report gibt’s
hier

Der Autor Clemens Hammacher ist General Manager DACH bei Piano, der Digital-Experience-Plattform zur Analyse und Lenkung des Kund*innenverhaltens.

Marketingmix – mit 4 Ps durchstarten

Wer die Instrumente des Marketings richtig nutzt, kennt frühzeitig den Wert seiner Geschäftsidee und die Wünsche der Kunden. Hier erfahren Sie, auf was es bei einem Marketingmix ankommt und wie Ihnen 4 Ps helfen, richtig durchzustarten.

Die Marketingziele bestimmen das "Wo wollen wir hin?", die Marketingstrategie beschreibt den Weg dorthin, und die Marketinginstrumente bzw. der Marketing-Mix sind die Transportmittel.
Das beste Produkt kann lange unbeachtet bleiben, wenn es nicht beworben und vermarktet wird. Formulieren Sie deshalb klare Ziele und nutzen Sie den Marketingmix, um ganz konkrete Maßnahmen zu planen. Im Zentrum stehen dabei die 4 Ps:

  • Produktpolitik  (Product)
  • Preispolitik (Price)
  • Distributionspolitik (Place)
  • Kommunikationspolitik (Promotion)

SEO-Strategie mit Stockbildern und Videos

Fünf Tipps für eine erfolgreiche visuelle SEO-Strategie mit Stockbildern und Videos.

Beim Erstellen von Online Inhalten denken die wenigstens an die SEO-Strategie, dabei ist ein gutes SEO-Ranking Teil einer guten Online-Marketing-Strategie. Meist geht es dabei um Keywords, Content, Backlinks oder Metadaten. Obwohl all diese Dinge für die Suchmaschinenoptimierung wichtig sind, vergessen Verantwortliche oft, dass hochwertige Stockfotos und Stock-Videos ebenso unerlässliche Bestandteile sind, wenn es darum geht alle Möglichkeiten auszuschöpfen.

68 Prozent der Online Experience startet mit der Suchmaschine. Eine kürzlich veröffentlichte Studie belegt, dass 61 Prozent der B2B-Entscheider*innen ihre Auswahlprozesse mit der Websuche beginnen, im Einzelhandel steigt die Zahl sogar auf 87 Prozent. Das übertrifft andere Kanäle, einschließlich Display und Social Media, bei weitem.

Mit drei von fünf Verbraucher*innen, die ihre Kaufentscheidungen auf der Grundlage der visuellen Darstellung einer Marke treffen, ist die richtige visuelle Darstellung für Unternehmen mehr als wichtig. Die Zeit und Arbeit, die wir für SEO aufwenden, sind entscheidend, um mit neuen Kund*innen in Kontakt zu treten. Die größte Herausforderung für Marken besteht jedoch darin, die Erkenntnisse zu verstehen und sie in tatsächliche Handlungsschritte umzuwandeln. Dies braucht es, um die Platzierungen von Websites, Inhalten, Apps, Produkten oder Unternehmens-Einträgen in Suchmaschinen wie Google, Bing und Yahoo! zu verbessern.

Die Optimierung von Bildern hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Viele Suchergebnisse enthalten jetzt Bilder oder erfordern sie sogar, damit du in den Ergebnissen erscheinst.

Diese fünf Tipps zur Verwendung von Stockfotos und Videos sorgen für eine bessere SEO.

Entscheide dich für authentisches und relevantes Bildmaterial

Es ist ein weit verbreiteter Mythos, dass Stockfotos und -videos nicht gut für die Suchmaschinenoptimierung sind, und dass Originalbilder erforderlich sind, um die Inhalte einer Marke zu ranken. Wenn es jedoch um SEO geht, sollte dein Bildmaterial - um deinen Kund*innen zu helfen, sich mit deiner Marke, den von dir erstellten Inhalten und deren Zielen zu identifizieren - dein erstes Auswahlkriterium sein.

Qualität und Größe der Bild und Video-Dateien sind entscheidend

Seit Mai 2022 enthalten mehr als 50 Prozent der Suchanfragen eine Bildgruppe oder ein Bilderkarussell in den organischen Suchergebnissen von Google. Diese Zahl hat sich allein in den letzten zehn Jahren mehr als verdreifacht.

Verwende hochauflösendes Bildmaterial, das mindestens 1.200 Pixel (px) breit ist und ein Seitenverhältnis von 16x9, 4x3 oder 1x1 hat. Achte bei der Auswahl zudem darauf, dass die Datei nicht zu groß, aber auch nicht von zu geringer Qualität/Auflösung ist. Wenn dein Hero Image 500 px mal 400 px misst, solltest du kein Bild verwenden, das größer ist, sondern die Größe ändern oder ein Bild herunterladen, das dem beabsichtigten Verwendungsbereich entspricht.

Vergiss bei all den Bildern die Worte nicht

Achte darauf, dass Titel, Bildunterschriften, Dateinamen, Artikeltext und "ALT"-Text (alternativer Text) um das Bild herum und in dessen Nähe beschreibend sind. Verwende SEO-relevante Seitentitel und -inhalte, da diese in der Regel von Suchmaschinen genutzt werden, um die Seite zu beschreiben, auf der sich das Bild befindet, oder das Bild selbst, wenn es in der Google-Bildersuche erscheint.

Die gleichen Tipps gelten auch für Videos. Dein Content, die im Video gesagten Worte, sowie Titel und die Beschreibung tragen alle zu deinen Ranking-Ergebnissen bei. YouTube erstellt automatisch ein Transkript von dem, was du sagst, nicht nur für die Untertitel-Funktionen, sondern auch um zu verstehen, worum es in dem Video geht.

Verwende „strukturierte Daten“

Füge Seitenquelltext "strukturierte Daten" hinzu. Diese spiegeln die technische Darstellung der Metadaten des Bildmaterials wider, z.B. das Erstellungsdatum, den Aufnahmeort, den Dateinamen, ob es Teil eines anderen Elements auf der Seite ist, z.B. eines Produkts oder Rezepts. Bei Videos sind auch die Länge des Videos und andere "Schlüsselmomente" in diesem Bereich sehr wertvoll.

Bleibe datenorientiert

So wie du Google Trends für deine SEO-Schlüsselwörter und Inhalte verwendest, solltest du auch bei der Auswahl deiner Themen und Bilder einen datengestützten Ansatz verfolgen. Für die Untersuchung von Nutzerinteressen und Trends bei visuellen Inhalten gibt es VisualGPS Insights.

Das Tool untersucht über verschiedene Zeiträume hinweg das Nutzer*inneninteresse an Begriffen und Phrasen nach Branche oder Region. VisualGPS Insights stützt sich auf Daten aus Millionen von Benutzer*innensuchen bei Getty Images und iStock und übersetzt diese in relevante, umsetzbare Erkenntnisse, die in leicht verständlichen Diagrammen und Grafiken zugänglich gemacht werden.

Aus SEO-Sicht bedeutet dies, dass Sie bestimmte Suchbegriffe und Phrasen entdecken und untersuchen können, wie sich das Interesse der Benutzer*innen je nach Branche oder Region innerhalb eines bestimmten Zeitraums entwickelt. VisualGPS Insights zeigt verwandte Wörter und Phrasen auf und hilft dir damit, dich auf genau die Begriffe konzentrieren zu können, die innerhalb dieses Segments verwendet werden, um nach einem Konzept zu suchen.

Je mehr Daten du über die spezifischen Nuancen finden kannst, die dein Zielsegment erwartet, desto besser bist du darauf vorbereitet, interessante Inhalte zu liefern.

Der Autor ist Matthew O’Such, VP of SEO bei iStock, einer führenden E-Commerce-Plattform, die Premium-Inhalte für, KMU, Kreative und Studenten anbietet.

Ghostwriter gefällig?

Wie künstliche Intelligenz SEO und Content-Marketing zusehends verändert.

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten, und sie hat auch einen großen Einfluss auf unsere Marketingaktivitäten wie beispielsweise Content-Marketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO). In diesem Beitrag liest du, wie KI diese beiden Branchen verändert und du deine Strategien anpassen kannst, um der Zeit voraus zu sein bzw. zu bleiben.

Was ist KI eigentlich?

Kurz gesagt: Künstliche Intelligenz ist der Prozess, bei dem Computer eingesetzt werden, um die menschliche Intelligenz zu simulieren. Dies kann auf verschiedene Arten geschehen. Die gängigsten Methoden sind maschinelles Lernen und die Verarbeitung der natürlichen Sprache. Maschinelles Lernen ist eine Methode, bei der Computern beigebracht wird, aus Daten zu lernen, ohne dass diese explizit programmiert werden. Dazu wird der Computer mit großen Datenmengen gefüttert und kann dann selbständig Muster finden.

Die Verarbeitung natürlicher Sprache ist eine Vorgehensweise, bei der Computern beigebracht wird, die menschliche Sprache zu verstehen. Dazu werden diese mit großen Textmengen bespielt und wird ihnen beigebracht, wie sie die verschiedenen Teile der Sprache, Grammatik usw. erkennen können.

Deep Learning ist ein Teilbereich des maschinellen Lernens, bei dem es darum geht, Computern das Lernen auf eine Art und Weise beizubringen, die dem menschlichen Lernen ähnlich ist. Deep-Learning-Algorithmen sind in der Lage, automatisch Merkmale aus Daten zu extrahieren, was sie für Auf­gaben wie Bilderkennung und Klassifizierung sehr leistungsfähig macht.

Der Nutzen von KI im Content-Marketing

KI kann auf vielfältige Weise zur Verbesserung des Content-­Marketings eingesetzt werden. Hier sind nur einige der Vorteile:

  • Automatisierte Erstellung von Inhalten: Mithilfe von KI lassen sich Videos, Blogbeiträge und andere Arten von Inhalten erstellen. Dies ist besonders nützlich für die Erstellung von nachhaltigem Contet, der im Laufe der Zeit wiederverwendet werden kann. Zudem lassen sich mithilfe von KI gezielte und personalisierte Inhalte erstellen. Denn KI kann dir helfen, die Bedürfnisse und Interessen deiner Zielgruppe besser zu verstehen.
  • Intelligentere Keyword-Recherche: KI kann dich unterstützen, die richtigen Keywords für deine Inhalte zu finden. Da KI große Datenmengen analysieren kann, um Muster zu erkennen, können dadurch Keywords gefunden werden, an die du selbst vielleicht nicht gedacht hättest.
  • Verbesserte Verteilung von Inhalten: KI dient dazu, deine Inhalte zur richtigen Zeit an die richtigen Personen zu verteilen, denn eine KI kann Daten analysieren und verstehen, wann und wo deine Zielgruppe online am aktivsten ist.

Der Einsatz von KI im Content-Marketing kann somit eine Menge Vorteile mit sich bringen. Wenn du KI noch nicht in deiner Marketingstrategie einsetzt, ist es jetzt an der Zeit, damit zu beginnen.

Automatisierte Inhalte

Der größte Nutzen für SEO und Content-Marketing liegt beim Einsatz von KI definitiv in der Erstellung automatisierter Inhalte. Die automatisierte Textproduktion steckt noch in den Kinderschuhen, wird aber bereits von vielen Unternehmen und Marketern genutzt. Produktbeschreibungen und einfache Blogartikel gehören zu jenen Inhaltsformaten, die von Text-Robotern auf KI-Basis bereits produziert werden. Dieses Potenzial nutzen mittlerweile unzählige Onlineshops und Magazine.

Tausende Wörter können in kürzester Zeit fertiggestellt werden. Menschliche Autor*innen würden dafür mehrere Tage benötigen. Die KI muss lediglich mit den relevanten Informationen gefüttert werden, z.B. mit der Produktpalette und wichtigen Fachbegriffen, und sie muss in Grammatik sowie Wortschatz der Zielsprache unterrichtet werden. Eine KI muss also im ersten Schritt trainiert werden.

Welche Vorteile hat KI für SEO und ContentMarketing?

Die Vorteile des Einsatzes von KI für SEO sind enorm. Von der Automatisierung der Inhaltserstellung bis hin zur intelligenteren Keyword-Recherche – die Vorteile von KI sind zahlreich:

  • Zeitersparnis: Das ist wohl der größte Vorteil bei der Nutzung von KI bei der Content-Erstellung. Qualitativ hochwertige Inhalte können deutlich schneller erstellt und dein Content-Output deutlich skaliert werden. Natürlich spucken KI-Tools (noch) keine perfekten Texte aus. Der Zeitaufwand ist aber deutlich geringer, als wenn du einen Text von Beginn an schreiben musst.
  • Kreativität: Falls du einmal feststeckst und mit deinem Text nicht mehr weiter weißt, kann dich KI unterstützen. Content-Tools auf KI-Basis sind in der Lage, kreativen Input in verschiedenen Stimmungslagen zu entwerfen. So kannst du beispielsweise in Sekunden einen lustigen Absatz schreiben lassen, der deine Kreativität wieder in Fahrt bringt.
  • Datenanalyse: KI kann in kürzester Zeit eine riesige Datenmenge analysieren und auswerten. So musst du dich beispielsweise mit einem KI-basierten Keyword-Tool nicht mehr händisch durch tausende Keywords durchklicken, sondern lässt die KI die für dich relevanten Suchbegriffe filtern.

KI-Tools für Content-Marketing und SEO

Es gibt mittlerweile viele KI-Tools für Content-Marketing und SEO – und laufend kommen neue hinzu. Hier eine kleine Auswahl an Tools, die explizit deutsche Texte erzeugen können: ClosersCopy, Copy, Copysmith, Frase, Jasper, LongShot, Neuro­flash, Rytr und Writesonic. Doch nicht alle sind gleich gut. Im Folgenden stelle ich euch mein persönliches Top-Tool im Bereich KI-basierte Text-Erstellung vor:

Jasper.ai ist ein Tool, mit dem du schneller bessere Inhalte erstellen kannst. Dies geschieht durch die Automatisierung des Recherche- und Schreibprozesses. Das Tool basiert auf dem GPT-3-Algorithmus, kann Texte selbständig schreiben und ist demnach schon sehr fortgeschritten. Der Langform-Assistent ist das Highlight des Tools. Er ermöglicht es dir beispielsweise, das Schreiben von Blogeinträgen, E-Mails, Geschichten, Drehbüchern, Produktbeschreibungen und sogar Büchern an die KI zu delegieren. Du benötigst dazu nicht einmal zwingend eine Vorlage, sondern kannst dem Tool einfach Befehle zum Schreiben geben.

Versuch doch einfach mal folgende Befehle: Schreibe eine Gliederung für einen Blogbeitrag über …; Schreib eine persönliche Bio für …; Schreib einen Einführungsabsatz über …; Schreib einen Produktbeschreibung für …; Schreib eine Google-­Ads-Headline für …; Schreib einen Schlussabsatz über …; Schreib eine E-Mail über …; Schreib den nächsten Satz für …

Jasper.ai schreibt deine Befehle wie von Zauberhand vor deinen Augen. Das Ergebnis ist, dass du deine Blogbeiträge, Produktbeschreibungen, Ads-Überschriften, Social-Media-­Inhalte, Landingpages, Marketing-E-Mails etc. in der fünf- bis zehnfachen Geschwindigkeit eines konventionellen Copy­writers erstellen kannst.

Ja, es wird trotzdem einiges an (Nach-)Bearbeitung nötig sein. Aber mit dem Tool kommt man dem Ziel schon sehr nahe. Wenn ein Content-Marketer diese KI-erstellten Texte sorgfältig überarbeitet, sind die Ergebnisse super. Das steigert die Produktivität von Marketing-Mitarbeitenden enorm und deren Workflow wird um einiges effizienter.

Fazit

KI verändert zunehmend SEO und Content-Marketing. Mithilfe von KI können Unternehmen, Freelancer*innen und sonstige Marketer Zeit und Geld sparen und gleichzeitig hochwertige Inhalte für ihr Publikum bereitstellen. Mit der weiteren Entwicklung der KI-Technologie können wir erwarten, dass diese Veränderungen noch deutlicher ausfallen werden. Durch einen cleveren Workflow stellt KI ein großes Hilfsmittel für SEO dar. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass dieser Trend in absehbarer Zeit aufhören wird. Und wer weiß, vielleicht wurde dieser Artikel ja mithilfe einer KI geschrieben?

Der Autor Marc Sommerkamp ist Gründer der SEO Agentur Stuttgart medialuzions

Fünf fatale Fehler im Kund*innengespräch

Was tun, wenn Gespräche mit Kund*innen nicht so laufen wie gewünscht? Wir zeigen die größten Stolpersteine und Auswege.

„Gutes Gespräch“ – das hören diejenigen, die mit Kund*innen umgehen, immer gern. Sei es der/die Verkäufer*in, Vertriebler*in oder Geschäftsführer*in höchstpersönlich, eine gute und erfolgreiche Kommunikation mit Kund*innen bringt Aufträge, Verkäufe und sichert so den Bestand und den Umsatz. Doch was, wenn Gespräche nicht so laufen wie gewünscht?

„Gute Rhetorik und Gesprächsführung ist gar nicht so einfach, denn in einem Gespräch gibt es mit dem/der Gesprächspartner*in immer eine unbekannte Persönlichkeit und somit einen manchmal schwer einzuschätzenden Spiegel“, weiß Oliver Kerner, Vertriebstrainer, Speaker und Coach aus Bremen sowie Gründer von OK-Training. Im Folgenden zeigt er, was die fünf größten Fehler sind.

Fehler 1: Bitte ziehe die 08/15

Der größte Fehler, den man überhaupt machen kann, ist, jedes Gespräch gleich zu führen. Wer seinen Kund*innen als 08/15-Person betrachtet und nicht individuell auf den Charakter, die Wünsche oder Ähnliches eingeht, wird keine gute Kommunikation aufbauen können. Dabei geht es mitunter gar nicht so sehr um die inhaltlichen Fakten, die zu besprechen sind, sondern sogar sehr oft um die zwischenmenschliche Basis. Selbstverständlich wird an dieser Stelle immer wieder hervorgehoben, dass eine gute Vorbereitung das halbe Kund*innengespräch sei. Doch das ist eben auch nur die halbe Wahrheit. Empathie, Flexibilität und aufrichtiges Interesse sind hier die andere Hälfte. Denn es kann am Ende zu nichts führen, sich hervorragend vorzubereiten, wenn man im Gespräch nicht merkt, dass der/die Kund*in kommunikativ in eine ganz andere Richtung läuft, angenommene Stereotype gar nicht bedient oder gar kritisch reagiert.

Fehler 2: Weg und Ziel verlieren

Nun kann es passieren, dass das Gespräch zwar sehr gut verläuft, eine angenehme Atmosphäre entsteht, doch der/die Kund*in trotzdem nicht kauft oder unterzeichnet oder wiederkommt. Dann wurden entweder zu viel Information gegeben, zu wenig oder der Kunde wurde mit unwichtigem Small Talk vernebelt. Zu viel Small Talk und zu wenig Information lassen Kund*innen am Ende eines Gesprächs oft ohne Klarheit darüber zurück, ob das Produkt oder der Service ihre Bedürfnisse auch erfüllt. Zu viel Information ist insbesondere dann nicht ratsam, wenn es um Aspekte geht, die potenziellen Kund*innen als wertvolle Ratschläge dienen können. Dies ist oft der Fall, wenn es um Dienstleistungen wie Handwerksarbeiten, Reparaturen oder Persönlichkeitsbildung geht. Wer hier schon bei der Beratung zu viel wertvolles Know-how preisgibt, erteilt mitunter eine kostenlose Lehrstunde.

Fehler 3: Gegenwind ignorieren

Nun findet so ein Kund*innengespräch selten als Monolog statt. Spätestens, wenn Verkäufer*innen, Vertriebler*innen oder Geschäftsführer*innen ihre Präsentation oder den Einstieg beendet haben, kommt der/die Kund*in zu Wort – und das kann Gegenwind bedeuten. Kritik, Skepsis, auf den Zahn fühlen oder einfach Veto aus Prinzip sind gängige Methoden, um vor allem den Preis zu drücken oder weitere Leistungen oder Zusätze einzuhandeln. Natürlich möchte die Verkaufsseite solche Hürden schnell überwinden, doch ist es ratsam, sehr genau, objektiv und individuell auf diese Punkte einzugehen. Gerade bei kritischen Nachfragen von Kund*innen können schlagkräftige Argumente oder auch einmal ein Zugeständnis einer eigentlich nicht möglichen Leistung besonders positiv aufgenommen werden, sofern sie logisch und sachlich vorgebracht werden. Hier liegt ein enormes Potenzial, den Trust-Faktor zu festigen, und dabei geht es gar nicht darum, dem Kunden immer nach dem Mund zu reden. Vielmehr geht es hier um sympathische Authentizität und Menschlichkeit. Abschlüsse können auch stattfinden, obwohl das Produkt oder die Dienstleistung nicht alle Anforderungen abdeckt, wenn die Kommunikationsebene zwischen Verkäufer*in und Kund*in stimmt.

Fehler 4: Schlechte Rahmenbedingungen

Kund*innen warten zu lassen, den Kanal oder Ort unpassend zum Gesprächsthema zu wählen oder häufige Unterbrechungen während des Gesprächs zählen zu den formalen Fehlern, die in einem Kund*innentermin gemacht werden können. Der Rahmen muss dem Gespräch angemessen sein. Eine sensible Thematik sollte „face to face“ in einer ruhigen Umgebung ohne Unterbrechungen behandelt werden, Nachbesprechungen oder -verhandlungen zu einer bereits vorgestellten Dienstleistung können ruhig auch einmal über Telefon erfolgen. Grundsätzlich ist bei Vor-Ort-Treffen auf eine ordentliche und ansprechende Umgebung zu achten, das gilt auch für Kleidung und Gemütszustand. Wer von Termin zu Termin hetzt, wird dies auf sein Gegenüber ausstrahlen und macht ihn/sie damit wieder zu einer Nummer unter, offensichtlich, zu vielen.

Fehler 5: Lernresistent sein

Den schlimmsten Fehler machen viele jedoch, indem sie die gleichen Fehler in Gesprächen immer wieder machen. Diese Lernresistenz hat oft eine von sich sehr stark überzeugte Persönlichkeit als Hintergrund. In einem Kund*innengespräch geht es nie um die Belange, Persönlichkeit oder Darstellung des/der Gesprächsführer*in, sondern stets um die Belange, den Bedarf und die Unsicherheiten des/der Kund*in. Wenn also eine Gesprächsstrategie nicht funktioniert, ist nicht der/die Kund*in das Problem, sondern immer die Strategie – hier muss dann angesetzt und optimiert werden.

Die Bedeutung des Marketings bei der Gründung eines Start-ups

Die fünf wichtigsten Vorteile des Marketings für Gründer*innen und junge Unternehmen.

Ohne Marketing könnte dein Unternehmen bahnbrechende, branchenverändernde Produkte und Dienstleistungen haben, die den Bedürfnissen deiner Kunden entsprechen, aber nie die Chance haben, deine Zielgruppe zu erreichen. Infolgedessen erreichen die Umsätze deines Unternehmens möglicherweise nicht die von dir gesetzten Ziele, und du wirst es sehr wahrscheinlich schwieriger haben, dein Unternehmen zu entwickeln.

Daher haben wir die fünf wichtigsten Vorteile des Marketings für dein Unternehmen herausgesucht und zeigen dir, wie dir Marketing helfen kann, das Geschäft aufzubauen, das du dir wünschst. Falls du dich stattdessen lieber darüber informieren willst, was Cardano Staking ist, kannst du dir hier einen Eindruck verschaffen.

1. Es macht deinen Namen bekannt

Gutes Marketing hilft dir, deine Produkte und Dienstleistungen in das Bewusstsein aller Kunden zu rücken. Marketing hilft dir, deine Marke zu etablieren, und macht dich zur ersten Anlaufstelle, wenn du ein bestimmtes Produkt brauchst.

Nimm zum Beispiel Apple. Wenn jemand ein neues Smartphone braucht, ist ein Apple-Produkt wahrscheinlich eine, wenn nicht sogar die erste Option, die diese Person in Betracht zieht. Tatsächlich gab Apple im Jahr 2020 bekannt, dass die Gesamtzahl der aktiven Apple-Geräte die Marke von 1 Milliarde überschritten hat. Und weißt du was? Die (verehrten) Marketingkampagnen des Unternehmens haben entscheidend dazu beigetragen, diesen Meilenstein zu erreichen und das Unternehmen zu dem globalen Riesen zu machen, der es heute ist.

2. Es steigert den Umsatz

Sobald du einen Weg in das Bewusstsein deiner Kunden gefunden hast, sind deine Chancen, ihnen dein Produkt, deine Dienstleistung oder deine Marke zu verkaufen, deutlich gestiegen. Außerdem ist dein Unternehmen in aller Munde, und die Qualität deiner Produkte und Dienstleistungen wird sich herumsprechen, sobald du für dein Publikum sichtbar geworden bist. Ohne Marketing wären diese Verkäufe nicht möglich gewesen.

3. Es hilft dir, Kunden zu gewinnen und zu binden

Wenn deine Marke erst einmal eine solide Grundlage geschaffen und sich einen Namen gemacht hat, kannst du mit Hilfe des Marketings deine Kunden an dich binden und dir eine feste Stammkundschaft aufbauen - ein entscheidender Faktor, um gegenüber den neuen und trendigen Produkten auf dem Markt nicht den Anschluss zu verlieren.

4. Es stärkt den Ruf deines Unternehmens

Der Erfolg deines Unternehmens hängt stark von einem starken, vertrauenswürdigen Ruf ab. Dein Marketing wird deinen Markennamen bekannt machen, und wenn dein Ruf wächst, werden auch dein Geschäft und dein Umsatz steigen. Dein stetig wachsender Ruf wird daher auf einer starken und intelligenten Kommunikation und der Qualität dessen, was du deinem Publikum anbietest, beruhen - und Marketing ist dabei ein wichtiger Bestandteil.

5. Es spart dir Zeit

Indem du dein Produkt oder deine Dienstleistung mit Hilfe von Marketing bewirbst, steigert dein Unternehmen seinen Umsatz und erreicht sein Zielpublikum wesentlich schneller. Effektives Marketing hilft dir, von deinem Publikum entdeckt zu werden und mit ihm in Kontakt zu treten - und ermöglicht es dir gleichzeitig, dich um die anderen Aufgaben zu kümmern, die für den Erfolg deines Unternehmens entscheidend sind.

Fazit

Es gibt viele Marketingtaktiken, die du einsetzen kannst, um deine potenziellen Kunden zu erreichen, aber es ist am besten, eine Mischung aus Online- und Offline-Marketing zu betreiben. Wichtig ist zu verstehen, wie enscheidend Marketing für ein Unternehmen ist, denn ohne es würdest du wohl kaum die Aufmerksamkeit der Kunden gewinnen und im Worst Case wieder schneller als gedacht vom Markt verschwinden.

Top-News, die ankommen

Mit diesen 12 Tipps erhöhst du die Chancen, dass deine (Kund*innen-)Newsletter auch wirklich ankommen sowie geöffnet und gelesen werden.

Tagtäglich gehen viele E-Mails raus, darunter private Nachrichten, Werbeangebote, Versandbestätigungen ... und Newsletter. Viele Unternehmen verwenden dabei die E-Mail als Marketingtool. Es ist also wichtig, dass man mit seinen E-Mails nicht in der Masse untergeht. Wie man das vermeidet und worauf man achten sollte, wissen aber die wenigsten. Daher findest du nachfolgend 12 Tipps, worauf du beim Erstellen und Versenden von Newslettern achten solltest.

1. Zielgruppe analysieren

Bevor du überhaupt einen Newsletter erstellst, solltest du zuallererst in Erfahrung bringen, welche Themen für deine Zielgruppe interessant sind. Demnach ist es wichtig, im ersten Schritt eine Zielgruppenanalyse durchzuführen. So lässt sich herausfinden, welche Wünsche und Erwartungen die eigenen Kund*innen haben. Im nächsten Schritt kannst du anhand der gesammelten Informationen einen kund*innenorientierten Newsletter erstellen.

2. Professionelles Newslettertool verwenden

Mithilfe eines professionellen Newslettertools lassen sich Prozesse automatisieren und eine Menge Zeit einsparen. So ist es möglich, Newsletter immer nach bestimmten Abläufen und Bedingungen abzuschicken oder beispielsweise automatische Geburtstagsgrüße an Kund*innen zu versenden. Auch Flüchtigkeitsfehler lassen sich durch Automatisierung vermeiden und nicht vertrauensvolle E-Mails durch Spamfilter abfangen.

3. Newsletter richtig aufbauen und zur Handlung aufrufen

Ein Newsletter sollte immer mit einem Call-to-Action, also mit einer Handlungsaufforderung, ausgestattet sein. Hierfür sind kurze und prägnante Aussagen wichtig, die darauf verweisen, dass dein Angebot nur auf bestimmte Zeit gültig ist, wie beispielsweise „Nur noch bis zum 31.05.2022 gültig“. Außerdem sollte der Call-to-Action-Button im oberen Drittel des Newsletters platziert sein und sich durch eine Kontrastfarbe abheben, um aufzufallen.

4. Datenschutz-Grundverordnung beachten

Neben ästhetischen und inhaltlichen Kriterien muss dein Newsletter immer auch die rechtlichen Vorgaben erfüllen – die sogenannte Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Demnach müssen Firmen vor der Datenverarbeitung explizit die Zustimmung des/der Empfänger*in einholen. Diese(r) muss hierfür die Erlaubnis erteilen und die Zustimmung beispielsweise durch einen Link in der E-Mail bestätigen. Das dient dem Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und soll die Gewährleistung der freien Handhabung dieser Daten ermöglichen. Auch ist in der verpflichtenden Datenschutzerklärung anzugeben, inwiefern die erhobenen Daten verarbeitet werden. Jeder Newsletter muss außerdem über ein Impressum und einen Abmelde-Link verfügen.

5. Überzeugende Betreffzeile formulieren

Die eigene E-Mail inklusive Newsletter ist natürlich nicht die einzige, die Kund*innen am Tag erhalten. Viele von ihnen empfangen tagtäglich eine hohe Anzahl an E-Mails. Einige landen im Spam-Ordner, andere wiederum werden aufgrund der Nachrichtenflut übersehen. Es ist also wichtig, mit seinem Newsletter aus der Masse herauszustechen. Die Betreffzeile spielt dabei eine große Rolle, die Shopbetreibende daher überzeugend und personalisiert sowie kreativ und kurz gestalten sollten. Die Betreffzeile sollte dabei nicht mehr als 50 Zeichen beinhalten. Durch das Vermeiden von Stichwörtern wie „dringend“ oder „gratis“ oder auch verruchte Wörter wie „sexy“ erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass die E-Mail im Postfach landet und nicht im Spam-Ordner.

6. E-Mail-Einleitung spannend gestalten

Ist die erste Hürde geschafft und hat es die E-Mail inklusive Newsletter in den Hauptordner geschafft, kommt es nun auf die Einleitung an. Denn in vielen E-Mail-Programmen wird die erste Zeile als Vorschau angezeigt. Daher ist es wichtig, dass sie neugierig macht und den Mehrwert für den/die Kund*in aufzeigt. Außerdem sollte sie – wie die Betreffzeile – personalisiert sein.

7. Personalisierte Namen benutzen

Neben der Betreffzeile und dem ersten Satz der Einleitung ist auch der Absender*innenname als eine der ersten Informationen, die ein(e) Empfänger*in liest, zu personalisieren. Da viele von uns misstrauisch werden, wenn sie einen Firmennamen sehen, hat es sich als sinnvoll erwiesen, den personalisierten Absender*innenname zu verwenden. Außerdem sollte auch ein(e) Ansprechpartner*in namentlich genannt sein – das steigert das Vertrauen zusätzlich.

8. Häufigkeit und Versandzeitpunkt festlegen

Es empfiehlt sich, die Regelmäßigkeit des Versands festzulegen. Es gilt, Kund*innen zeitnah über interessante Themen zu informieren, ohne diese dabei zu bedrängen. Andernfalls kann sich der/die Kund*in schnell bedrängt fühlen und den Newsletter abbestellen. Dabei ist nicht immer klar, was zu viel ist und was nicht. Um hier Abhilfe zu schaffen, eignen sich Umfragen, mit denen die Meinung der Empfänger*innen dazu eingeholt werden kann, wie oft und zu welchem Thema sie einen Newsletter erhalten möchten. Das Gewünschte lässt sich dann für jede Person individuell einstellen.

9. Mobile Optimierung gewährleisten

Heutzutage ist es fast schon selbstverständlich, ein Smartphone oder Tablet zu nutzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Newsletter für die mobile Nutzung optimiert werden und auf allen Geräten lesbar sind. Das Problem taucht dennoch immer wieder auf und führt letztendlich dazu, dass Kund*innen einen Newsletter nicht lesen können bzw. wollen.

10. Übersichtliche Gestaltung

Alle relevanten Informationen müssen auf den ersten Blick erkennbar sein. Für eine übersichtliche und strukturierte Gestaltung eignen sich Absätze, Aufzählungen und Zwischenüberschriften – Schachtelsätze sind zu vermeiden. Des Weiteren solltest du Bilder und Videos sparsam einsetzen und stattdessen große Buttons verwenden, da diese auffallen.

11. Newsletter testen und überprüfen

Steht der Newsletter und wurden alle bisherigen Punkte berücksichtigt, ist es ratsam, den Newsletter nicht unmittelbar zu versenden, sondern noch einmal überprüfen zu lassen. Zu groß ist die Gefahr, dass sich Fehler eingeschlichen haben. Sinnvoll ist es, ihn zunächst an Kolleg*innen oder Freund*innen zu senden, die ihn auf verschiedenen Geräten prüfen können.

12. Kennzahlen erheben und analysieren

Ist die letzte Überprüfung beziehungsweise Korrektur vollzogen, kann der Newsletter versendet werden. Doch damit ist deine Arbeit noch nicht zu Ende: Darüber hinaus ist es wichtig, bestimmte Kennzahlen zu analysieren, damit du dich laufend verbessern kannst. Durch die Verwendung eines CRM-Tools lassen sich Statistiken über die wichtigsten Kennzahlen erstellen. Steht die Auswertung, ist der Newsletter daraufhin zu optimieren. Zu erfassen sind unter anderem:

  • Zustellrate: Sie beschreibt den Anteil aller versendeten E-Mails, die im Postfach der Empfänger*innen ankommen.
  • Öffnungsrate: Sie wird als das prozentuale Verhältnis zwischen der Anzahl an öffnenden Empfänger*innen und der Anzahl an zugestellten E-Mails bezeichnet.
  • Click-Through-Rate (Durchklickrate): Sie ist der prozentuale Anteil der Klicks auf ein Werbemittel im Verhältnis zur Anzahl der Werbemittel-Einblendung.
  • Bounce-Rate (Absprungrate): Hierbei handelt es sich um einen Wert, der beschreibt, wie viele Nutzer*innen eine Website betreten, diese aber verlassen, ohne eine weitere Aktion auszuführen.
  • Abmelderate: Die Abmelderate zeigt an, wie viele Empfänger*innen sich aus dem Newsletter-Verteiler ausgetragen haben.

Der Autor Holger Lentz, Geschäftsführer und Gründer der enno.digital GmbH sowie der E-Commerce-Marketingagentur eAds.digital, unterstützt Unternehmen dabei, mithilfe von Performance-Marketing ihre Umsätze zu erhöhen und ihre Sichtbarkeit zu verbessern.

Marktplatz-Strategien für Start-ups

Rund 43 Prozent der Deutschen kaufen jedes Jahr mindestens einmal via Amazon. Auch andere Marktplätze expandieren. Das eröffnet Gründer*innen lukrative Möglichkeiten. Wichtig dabei: die richtige Strategie.

Den meisten Online-Händler*innen ist es nicht bewusst, dass Amazons Algorithmus – ähnlich wie Googles Suchmaschine – Optimierungsmöglichkeiten im SEO-Bereich besitzt. Auf Online-Marktplätzen wie Amazon, eBay, Otto, Kaufland und Co. kannst du mit der richtigen Strategie deine Produktrankings sowie die Auffindbarkeit deiner Angebote auf der jeweiligen Plattform boosten. Dabei ist SEO für Google nicht gleich SEO für Amazon. Wir zeigen dir deine Möglichkeiten auf Amazon und Co. und wie du deine Marke und Produkte sichtbar gestaltest, um dadurch letztlich deinen Umsatz und deine Brand Awareness zu steigern. Dabei gilt es zunächst herauszufinden, auf welchem Marktplatz deine Zielgruppe unterwegs ist und wie du sie am besten erreichst.

Der passende Marktplatz für dein Produktsortiment

Deine Marktplatz-Strategie sollte auf deinem Produktangebot und deiner Zielgruppe aufbauen. Dabei ist es wichtig, sich mit den verschiedenen Marktplätzen, deren Produktkategorien, Verkaufsstrategien und -konditionen sowie der Fokuszielgruppe zu beschäftigen. Häufig kann die eigene Erfahrung bereits ein gutes Bild vermitteln, welche Marktplätze einen geeigneten Ausgangspunkt darstellen können. Zusätzlich gibt es Recherchetools. Diese bieten dir eine Übersicht darüber, welche Produktkategorien in welchen Ländern von welchem Marktplatz aus erreicht werden können.

Um nun den richtigen Marktplatz auszuwählen, solltest du überprüfen, ob dein Produktsortiment zum jeweiligen Marketplace passt. Ist eine Produktkategorie enthalten, in die deine Produkte genau passen? Bieten andere Händler*innen ähnliche Produkte auf der Plattform an?

Einige essenzielle Fragen solltest du dir vor der Auswahl der neuen Verkaufskanäle beantworten, um die passenden Marketplaces identifizieren zu können:

  • Was ist dein Produktsortiment und wie hoch ist die Produktanzahl?
  • Bist du Händler*in oder Hersteller*in?
  • Wer ist deine Zielgruppe?
  • Welche technischen Strukturen und Möglichkeiten zur Anbindung hast du oder planst du zu nutzen?
  • Was sind deine Fulfillment-Lösungen oder welche Anforderungen hast du in dieser Hinsicht an einen Online-Marktplatz?
  • Was sind deine Lieferzeiten und Versandkosten?
  • Hast du bereits vollständige Produktdaten?
  • Wer ist deine Konkurrenz und wie ist die Wettbewerbslage?
  • Wie kannst du deine Produkte von Mitbewerber*innen abgrenzen?
  • Wie hoch ist dein zusätzlicher Arbeitsaufwand für Marktplätze, wenn du bereits einen Online-Shop betreibst?

Tipp: Suche auf den Marktplätzen nach ähnlichen Produkten, ohne dabei Markennamen zu verwenden. So bekommst du einen ersten Überblick, wie viele Suchergebnisse die Plattform in deinem Sortimentsbereich hat und welche Marken auf dem Marketplace vertreten sind.

Hast du all diese Fragen beantwortet, ist die erste große Hürde geschafft. Nun gilt es abzuwägen, welche Verkaufskonditionen sowie Händler*innenoptionen die richtigen für deinen Marktplatzauftritt sind. Die großen Marktplatzbetreiber wie Amazon oder eBay bieten mehrere Optionen für Verkäufer*innenkonten. Welche Variante für dich und dein Business die bessere ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Amazon beispielsweise bietet ein Basiskonto und ein professionelles Verkäuferkonto an. Ersteres ist für Händler*innen gedacht, die weniger als 40 Artikel im Monat verkaufen. In diesem Verkaufsmodell fällt pro verkauftem Artikel eine Verkaufsgebühr von 0,99 Euro zusätzlich zur prozentualen Provision an. Verkaufst du also beispielsweise 40 Artikel im Monat, fallen mindestens Gebühren in Höhe von 39,60 Euro an. Ergeben deine Verkaufszahlen über 40 Artikel pro Monat, ist eher das professionelle Konto für dich geeignet. Dort bezahlst du eine monatliche Grundgebühr von 39 Euro und ebenfalls eine prozentuale Verkaufsgebühr.

Möchtest du die Fulfillment-Angebote eines Marktplatzes nutzen, solltest du dir die Lagerungs- und Versandkonditionen genauer anschauen. Der Marketplace übernimmt für dich den Versand und Rückversand. Hierfür können aber unterschiedliche Gebühren wie etwa Lagergebühren anfallen, je nachdem, welche weiteren Konditionen der Marktplatz bietet und welche du hiervon nutzen willst. Möchtest du das Angebot nicht nutzen, musst du diesen Aufgabenbereich selbst übernehmen. Dabei ist es besonders wichtig, auf Versandkosten und Lieferzeiten zu achten. Zu hohe Versandkosten können Käufer*innen abschrecken, und die Einhaltung der angegebenen Lieferzeiten ist für viele Marktplatzbetreiber*innen eine wichtige Kennzahl, um die Leistung und Zuverlässigkeit der Händler*innen zu überprüfen. Welche Option für dich besser geeignet ist, hängt von deinen Verkaufsstrukturen ab. Bei hohen Verkaufszahlen und wenig Lagermöglichkeiten sind Fullfillment-Angebote eine gute Gelegenheit.

So optimierst du deinen Content für die Produktsuchmaschine

Die Optimierung deines Marktplatzauftritts ist etwas differenzierter als jene des eigenen Webshops. Als Start-up solltest du die Optimierungsmaßnahmen und die damit zusammenhängenden Möglichkeiten bereits frühzeitig kennen und dich mit den verschiedenen Stellschrauben vertraut machen, damit deine Produkte von Anfang an ihr optimales Potenzial entfalten können.

Bei Suchmaschinen, egal ob der Fokus auf Informations- oder Produktsuche liegt, verfolgst du immer das Ziel, möglichst weit oben in den Suchergebnissen zu stehen. Die obersten Ergebnisse werden von Suchenden als erstes wahrgenommen und dann besonders häufig geklickt, wenn der erste Eindruck überzeugt. Deshalb ist ein gepflegter, informativer und zielgruppenorientierter Content sowohl für den Algorithmus als auch für die Interessent*innen besonders wichtig.

Im Folgenden erhältst du eine Übersicht über wichtige To-dos, wie du mit deinen Bildern, Textelementen und Daten­feldern potenzielle Kund*innen und den Marktplatz-Algorithmus gleichermaßen ansprichst:

  • Verwende authentische, aussagekräftige und detailreiche Produktbilder.
  • Der erste Eindruck zählt: Deine Produktbilder sind häufig der erste Berührungspunkt zwischen den Kund*innen und deinem Produkt. Zeige dein Produkt von allen Seiten und mit allen Anwendungsmöglichkeiten, zeige dessen USPs auf, verdeutliche die Größe, bilde den Lieferumfang ab, zeige Emotionen oder arbeite mit leicht verständlichen Symbolen und Icons, um zu überzeugen.
  • Platziere in den Produkttitel die wichtigsten Informationen. Der Titel soll deine Kund*innen zum Klick auf das Produkt überzeugen. Achte dabei auch auf die Mobile User und stecke die wichtigsten Infos und besonders relevante Keywords in die ersten 60 Zeichen deines Titels. So kannst du sicherstellen, dass die wichtigsten Informationen auch auf mobilen Endgeräten angezeigt werden.
  • Pflege deine Produktdaten für einen einfachen Produktvergleich und halte sie stets aktuell. Dies betrifft vor allem den Technikbereich wie Fernseher, Smartphones oder andere Geräte mit wichtigen Daten. Gepflegte Produktdaten zeigen alle wichtigen technischen Informationen auf einen Blick und vereinfachen den Entscheidungsprozess.
  • Eine Keywordrecherche ist die Grundlage für passenden Text-Content. So findest du heraus, welche Suchbegriffe für deine Produkte besonders wichtig sind. Dabei solltest du auch auf die Hilfe von Tools zurückgreifen.
  • Statte deine Produktbeschreibung mit einer ausführlichen Beschreibung und der Funktionsweise aus. Hier findet sich Platz für eine umfassende Aufführung der Alleinstellungsmerkmale deines Produkts, dessen Anwendung sowie einer bildlichen Beschreibung, als würde der/die Kund*in den Artikel im Regal betrachten. Je teurer dein Produkt ist, desto mehr Text sollte deine Produktbeschreibung haben.
  • Überzeuge die Kund*innen in den Bullet Points von deinem Produkt. Viele Marktplätze bieten nicht nur die Möglichkeit, ausführliche Produktbeschreibungen als Textelemente zu verwenden, sondern auch die wichtigsten USPs besonders präsent in einigen Stichpunkten festzuhalten. Gerade mit diesen Bullet Points kannst du die Kund*innen zur Konversion überzeugen. Die Botschaft deines Listings sollte besonders an dieser Stelle in Text und Bild Hand in Hand greifen.
  • Verwende zusätzliche Gestaltungsangebote des Marktplatzes. Für dich die perfekte Möglichkeit, dein Produkt, deine Marke und dein Unternehmen dem/der Kund*in näherzubringen, sind zusätzliche Gestaltungselemente, die einige Marketplaces anbieten. Amazon erlaubt beispielsweise die Nutzung von sog. A+ Content. Aus unterschiedlichen Modulen können so zusätzliche Content­elemente auf der Produktdetailseite eingefügt werden. Über den Amazon Brand Store kann zudem eine Art Shopseite aufgebaut und gepflegt werden. Ein ähnliches Tool bietet auch eBay. Durch diese markenspezifischen Inhalte kann ein besseres Branding auf dem Marktplatz umgesetzt, Kund*innenbindung aufgebaut und Cross- sowie Upselling genutzt werden.

Tipp: Eine hohe Platzierung in der Amazon-Produktsuchmaschine ist neben dem Content genauso abhängig von deinen Preis- und Versandkonditionen, deinen Händler*innen- und Produktbewertungen, einer niedrigen Retourenquote, einem guten Kund*innenservice und der Anzahl deiner Verkäufe.

Gute Bilder ersetzen das Anschauen im Laden

Dein Hauptbild entscheidet maßgeblich, wie oft dein Produkt angeklickt wird. In Kombination mit einem passenden Titel erhöht sich die Conversion umso mehr. Qualitativ hochwertige Produktbilder ersetzen das Anfassen und Betrachten im Ladenregal. Marktplätze geben häufig Regeln vor, wie Produktbilder gestaltet werden sollten. Ein Blick auf die Konkurrenz zeigt darüber hinaus oft, wo die Möglichkeiten innerhalb des Regelrahmens in der jeweiligen Kategorie liegen. Achte außerdem darauf, welche Vorgaben der Marktplatz hinsichtlich Größen- und Auflösungsangaben gibt. Verwende scharfe und optisch ansprechende Bilder. Neben einem Hauptbild gibt es meist die Möglichkeit, weitere Produktbilder zu hinterlegen. Nutze dieses Angebot und präsentiere dein Produkt von verschiedenen Seiten sowie aus unterschiedlichen Blickwinkeln. So können sich Interessent*innen ein genaues und umfassendes Bild vom Artikel machen. Für die weiteren Produktbilder hast du viele Möglichkeiten, dein Produkt, deine Marke und dein Unternehmen in Szene zu setzen. Hierzu ein paar Inspirationen: das Produkt in Aktion zeigen; Emotionen übermitteln; Nutzungsmöglichkeiten oder Anwendungsbeispiele darstellen; den Lieferumfang präsentieren; Größenverhältnisse aufzeigen oder besondere Inhaltsstoffe sowie Eigenschaften hervorheben.

Bestücke deine Produktlistings mit den richtigen Keywords

Hast du in vollem Umfang deine Produktdaten für potenzielle Kund*innen optimiert, muss auch der Amazon-Suchalgorithmus durch deine Listings angesprochen werden. Dabei ist es wichtig, die richtigen Keywords zu verwenden, damit der Marktplatz dein Produkt für relevante Suchanfragen ausspielen kann. Um diese Keywords rauszufinden, können spezielle Tools für Marktplätze verwendet werden. Eine lohnende Option ist es immer, den Marktplatz selbst als Keyword-Recherchetool zu nutzen. Dabei suchst du auf dem Marktplatz im Browser ähnliche Artikel und notierst dir die Suchbegriffe, die passende Produkte ausspielen.

Häufig gibt es in der Suchmaske auch Autosuggest-Funktionen. Sind hier in den Vorschlägen Suchbegriffe, die gut zu deinem Produkt passen? Trage die Ergebnisse aus der manuellen Recherche oder aus der Toolnutzung in eine Keywordliste ein. Damit kannst du deinen Inhalt auf die wichtigen Suchbegriffe optimieren, damit der Algorithmus die Produkte besser finden kann.

Fazit

Um welche Plattform es sich auch handelt: Ein zusätzlicher Channel vergrößert deine Reichweite, Markenbekanntheit und mit großer Wahrscheinlichkeit auch deinen Umsatz. Dieser bedeutet auch mehr Stabilität und Sicherheit im Online-Geschäft. Um gefunden zu werden, bieten besonders die großen Marktplätze immer mehr Optimierungsmöglichkeiten, um auf den besten Verkaufsstellen der Plattform zu stehen und so eine große Anzahl an potenziellen Kund*innen zu erreichen.

Tipp zum Weiterlesen: Im Whitepaper „Marktplatz-Strategien: für Ihren Erfolg auf Online-Marktplätzen“ teilt der Autor seine Expertise über die Vorzüge von Marktplätzen, den perfekten Auftritt, die Listing-Erstellung & -Optimierung sowie geeignete Werbestrategien auf Marketplaces

Der Autor Sergej Semjonow ist Head of Marketplaces bei der eomazy GmbH. Die Agentur unterstützt Unternehmen in den Bereichen Market Research, Consulting, Content und Advertising für Online-Marktplätze,

 

Deswegen ist Content Marketing für Start-ups ein Muss

Content Marketing hat sich längst als eine der Hauptzutaten für einen erfolgreichen Online Marketing Mix etabliert. Stehst du mit deinem Start-up noch in den Kinderschuhen, ist dein Marketingbudget wahrscheinlich begrenzt und du überlegst dir genau, in welche Bereiche du investierst. Hier erfährst du, warum es sich lohnt, von Anfang an auf Content Marketing zu setzen. Ein erster Teaser: Es ist günstiger, als du vielleicht vermutest.

Was ist Content Marketing überhaupt?

Content Marketing ist im Grunde das Gegenteil von aufdringlicher Werbung. Es ist eine Art der Unternehmenskommunikation, die sich mithilfe von nützlichem Content über verschiedene (meist Online-)Kanäle explizit an eine Zielgruppe richtet. Mit einer gut durchdachten Content Marketing Strategie kann ein Unternehmen oder eine Marke Vertrauen zu potenziellen Kund*innen aufbauen, allgemein sichtbarer werden, Conversions erzielen und letztendlich einen Stamm glücklicher Markenbotschafter*innen aufbauen.

Gleichzeitig hat gut platzierter Content einen hohen Impact auf deine SEO, du schlägst also viele Fliegen mit einer Klappe. Dafür auf das Know-how einer SEO Agentur zu setzen, sollte langfristig in deiner Unternehmensplanung stehen. Doch auch kurzfristig ist Content Marketing ein optimaler Einstieg, um online Aufmerksamkeit für dein Unternehmen zu schaffen.

Das müssen erfolgreiche Inhalte im Content Marketing mitbringen

Im Content Marketing bewegst du dich hauptsächlich online. Deine Hauptaufgabe ist es dabei, hochwertige Webinhalte zu erstellen, die genau auf die Zielgruppe deines Unternehmens zugeschnitten sind und dieser einen Mehrwert bieten. Interessanter Content catcht User*innen, macht sie zu Follower*innen und schließlich zu Kund*innen. Deine Inhalte müssen sich als informativ, nützlich oder unterhaltend für deine Zielgruppe erweisen, sodass sie sich gern damit auseinandersetzt. Du hast es bestimmt schon bemerkt: Guter Content fließt in gute Werbung über. Du bietest deiner Zielgruppe einen Vorteil durch deinen Content – und schon will deine Zielgruppe mehr von dir. Übrigens: Im Vergleich ist Content Marketing bis zu 62 Prozent günstiger als Outbound-Marketing. Du sparst also bei den Ausgaben, generierst aber mehr Leads und hast schließlich auch mehr Einnahmen.

Dein Content kann verschiedene Themen und Formen haben. Du kannst aktuelle Trends aufnehmen und sie kreativ mit deinem Produkt in Verbindung setzen, Gebrauchsanleitungen für dein Produkt erstellen, auf User Generated Content setzen oder auch detailliertes Branchenwissen teilen. Ob du dabei auf Blogartikel, statische oder bewegte Social Media Postings, Infografiken oder auf Mailings setzt, bleibt dir und deiner Marketing-Strategie überlassen.

Wo wird dein Content am besten ausgespielt?

Das bringt uns zum letzten Punkt: Du musst deine Zielgruppe mit wertvollem Content genau dort erreichen, wo sie sich am liebsten aufhält. Werbung während eines Films, der zur Primetime im Fernsehen läuft? Nein danke, sagt Netflix. User*innen möchten sich nicht mehr durch ungewollte Werbung stören lassen, sondern sich online über Dienstleistungen, Produkte und mehr selbständig und bei Bedarf informieren. Und genau hier setzt du an: Finde heraus, wo sich deine Zielgruppe am liebsten aufhält. Das können soziale Medien wie Facebook, Instagram oder TikTok sein, aber auch YouTube oder informative Online-Blogs.

Content Marketing hat sehr geringe Einstiegsbarrieren und es braucht nicht viel Budget, um erste Inhalte zu platzieren. Wichtig ist, dass du eine klare Vorstellung von deinem Produkt oder deiner Dienstleistung hast und weißt, welchen Mehrwert du deiner Zielgruppe damit bieten kannst. Dann heißt es nur noch, diesen Mehrwert anschaulich zu gestalten.