5 Tipps für kreativere Ideen im Arbeitsumfeld

Autor: Magdalena Brämswig
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Fünf Tipps für mehr Effektivität und Kreativität am Arbeitsplatz.

Der typische Bürojob heutzutage bietet nicht unbedingt ein Umfeld für größte Inspiration und kreative Ausbrüche. Nicht selten verbringen wir sieben bis acht Stunden am Tag sitzend vor dem Computer – und das alleine bei der Arbeit. Wenn die Mittagspause zum abwechslungsreichsten Tagesordnungspunkt wird ist klar, dass in Meetings, Brainstorming-Sessions und Projektbesprechungen nicht viel Kreativität zu erwarten ist. Doch wie bricht man aus dieser Routine aus?

Wir haben die fünf effektivsten Tipps zusammengetragen, die einfach umsetzbar sind und garantiert für mehr Kreativität im Arbeitsumfeld sorgen:

Tipp 1. Spiel, Spaß, Spannung

Gamification ist für viele längst kein Fremdwort mehr – und trotzdem fehlt es in vielen Firmen an der notwendigen Inspiration, um  “Spielifizierung” – wie sich das Wort grob ins Deutsche übersetzen lässt – auch im Arbeitsalltag einzusetzen. Tatsächlich kann die Anwendung von Spielelementen und Techniken, die dem digitalen Spieldesign entlehnt werden, bei der Lösung von Problemen helfen. Sogar solchen, die aus völlig anderen Kontexten stammen. Probleme aus dem Business-Kontext mit Lego lösen, mit Knete und Strohhalmen ein Modell bauen oder mit einem Quiz Kunden und Mitarbeiter in Prozesse einbinden ist keinesfalls eine Utopie, sondern gelebte Praxis in vielen Unternehmen.

Tipp 2. Wechsel deine Umgebung
Das wöchentliche Teammeeting steht an und alle drängen sich in den immer gleichen Konferenzraum. Die Luft ist schlecht, die Gesichter müde, die Neonröhren grell und im schlimmsten Falle blinkt eine von ihnen unregelmäßig. Das klingt irgendwie vertraut? Dann wird es Zeit für einen Wechsel der Umgebung!  Inspirierende, ungewöhnliche Räume durchbrechen nicht nur die Routine, sondern sind ein sicheres Mittel um neue, kreative Ideen anzustoßen. Warum nicht ein Offsite-Meeting in einem Boxring oder einem Fotostudio veranstalten? Die Location wird nicht nur das Team wachrütteln, sondern mit Sicherheit auch nach Ende des Meetings noch für Gesprächsstoff sorgen. So kehrt der Spaß an Meetings zurück. Statt gähnend in den Raum zu schlurfen werden die Teilnehmer motiviert, inspiriert und dadurch produktiver arbeiten.

Tipp 3. Im Stehen / Gehen arbeiten
Es sind häufig die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Wer den ganzen Tag im Sitzen verbringt, klagt nicht selten am Ende der Woche über Rückenschmerzen. Das ist nicht nur ungesund, sondern behindert häufig auch den kreativen Fluss. Wer sichergehen möchte, beiden Abhilfe zu schaffen, sollte Wert auf verschiedene Körperhaltungen legen. Arbeiten an einem höhenverstellbaren Tisch hilft, das Arbeiten im Stehen zu ermöglichen. Wichtig ist jedoch die Abwechslung: Einige Stunden von der Couch oder dem Sessel aus arbeiten, auf einem Gymnastikball statt eines Stuhls sitzen oder bei ein Telefonat im Gehen abhalten – Abwechslung ist der Schlüssel! Nicht nur den Rücken zu entlasten, sondern auch um den kreativen Output zu sichern.

Tipp 4. Pause – auf andere Gedanken kommen

Einer der schlimmsten Fehler, den man seiner Kreativität antun kann ist, sie krampfhaft erzwingen zu wollen. Sich durch stundenlange Brainstorming-Sitzungen und Ideenfindungsrunden zu quälen ist nie der Weg zu wirklich innovativen Einfällen In solchen Situationen hilft es, sich selbst eine Pause zu verordnen. Ob fünf Minuten Unterhaltung mit den Kollegen, eine kurzer Spaziergang die Straße rauf und runter oder eine Runde Tischfußball mit dem Team – Hauptsache, man kommt auf andere Gedanken. Aufenthaltsräume mit Tischtennisplatten oder einem Boxsack sind aus gutem Grund Bestandteil vieler Start-up-Büros und Kreativagenturen. Ein toller Nebeneffekt: Eine Runde Tischfußball fördert den Zusammenhalt im Team und öffnet vielleicht sogar neue Kommunikationskanäle.

Tipp 5. Alles kann, nichts muss

Wer sich bei innovativen Firmen für seine Meetings etwas abgucken möchte, der sollte nicht vor kreativen und vielleicht ungewöhnlichen Methoden zurückschrecken. Um Mitarbeitern die Hemmungen zu nehmen, sollte für alle kreativen Meetings die Regel gelten: Alle Ideen sind gleichwertig: Kein Vorschlag ist schlechter, keine Inspiration zu weit hergeholt. Wer in einem Team auf Augenhöhe arbeitet hat weniger Scheu, Äußerungen zu machen, die auf den ersten Blick total abwegig klingen – jedoch häufig genau der ausschlaggebende Punkt sind, der das Projekt voranbringt.  

Fazit
Wer Kreativität am Arbeitsplatz sichern möchte sollte sich bewusst sein, dass dies nicht mit zwei Handschlägen getan ist. Auf der anderen Seite können kleine Änderungen viel bewegen und kontinuierliche, immer wieder neue kreative Ideen liefern. Die Nebeneffekte sollten nicht vernachlässigt werden: Wer Kreativität fördert, tut etwas für das Arbeitsklima insgesamt und sichert so einen guten Teamzusammenhalt.

Die Autorin Magdalena Brämswig ist Journalistin und Content Creator und kümmert sich bei Spacebase, der internationalen Plattform für Meetingräume, um alles rund um Marketing und PR.

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