Briefe digital versenden - 6 Vorteile für Ihr Business

Sponsored Post


44 likes

Geschäftsbriefe verschicken geht ab sofort viel leichter. Dafür gibt es das praktische Tool der Deutschen Post, den E-POST MAILER. Er macht die digitale Einlieferung möglich, zugestellt wird in den Briefkasten. Warum sich das für junge Unternehmen lohnt.

Nahezu alle Geschäftsprozesse laufen heute digital – doch wichtige Briefe werden oft noch klassisch versendet. Effizienter geht das, indem man Briefe digital schreibt und sie mit einem Klick abschickt. Die Zustellung erfolgt dann wie gewohnt physisch in den Briefkasten der Empfänger. So sparen Sie Aufwand, Material, Porto und Zeit.

1. Einfach per Mausklick

Für das Versenden von Briefen direkt vom PC aus braucht es nicht viel, eigentlich nur einen Internetzugang. Einfach beim E-POST MAILER registrieren, das Programm herunterladen und es auf dem Computer installieren. Schon ist der digitale Versand der physischen Briefe als eine Option im Druckmenü verfügbar. Sie können darüber beliebige Schreiben versenden: Einzelsendungen genauso wie große Sendungsmengen und Serienbriefe, egal ob Rechnungen oder Kundeninformationen. Auch für die Gestaltung gibt es viel Spielraum: Sowohl individuelle Vorlagen als auch Farbdruck oder beidseitiger Druck sind möglich, zudem gibt es eine Funktion für die Automatisierung von Überweisungsträgern.

2. Zuverlässige Zustellung

In der Regel landet der ausgedruckte, kuvertierte und frankierte Brief bereits am nächsten Werktag beim Empfänger im Briefkasten. Je nach Wunsch erfolgt die Zustellung als Standardbrief oder Einschreiben. Man kann damit auch rechtsverbindliche Schreiben verschicken, bei denen der Empfang dokumentiert werden muss. Auch der internationale Versand ist möglich. Neu ist eine Integration des Post-Produkt PremiumAdress. Hier können auf Wunsch auch Zustellbarkeitsinformationen sowie Nachsendeadressen zurückgemeldet werden.

3. Günstige Versandkosten

Wer Schreiben auf diesem Weg verschickt, findet eine übersichtliche und günstige Preisstruktur. So können Briefe schon ab 60 Cent (zzgl. MwSt.) auf den Weg gebracht werden, inklusive Porto, Druck und Material. Es gibt auch einen Tarif ohne monatliche Grundgebühr, Kosten fallen dann nur für die tatsächlich versendeten Briefe an. Übrigens: Aktuell können Sie zusätzlich profitieren. Sparen Sie bei Registrierung bis zum 31.07.2022 sechs Monate Grundgebühr beim Tarif 250+.*

4. Höhere Effizienz

Mit dem E-POST MAILER können Sie bequem von überall aus rund um die Uhr Ihre Geschäftspost versenden. Der digitale Briefversand spart Zeit, weil das Ausdrucken, Kuvertieren, Frankieren und Versenden die Deutsche Post übernimmt. Damit sind die Zeiten vorbei, als man Briefe selbst ausdrucken, ordentlich falten und in ein Kuvert zwängen musste. Zudem spart man Geräte-, Material- und Portokosten, denn man benötigt ja weder einen Drucker noch Briefumschläge oder -marken.

5. Perfekt fürs Home-Office

Ein weiterer wichtiger Vorteil in der heutigen Zeit: Ihr Team kann die Geschäftspost auch einfach von zuhause aus erledigen und muss nicht zum Versenden in die Firma kommen. Auch den täglichen Gang zur Postfiliale oder zum Briefkasten können sich Mitarbeiter sparen. Das entlastet Sie, aber auch Ihre Belegschaft. Sie kann sich auf andere Aufgaben konzentrieren.

6. Die Umwelt wird geschont

Ob im Home-Office oder am Arbeitsplatz – mit der Desktop-Lösung wird die Geschäftspost auch ressourcenschonend zu den Empfängern gebracht. Der Versand mit GoGreen ist klimafreundlich. Möglich machen das Investitionen in internationale Klimaschutzprojekte.

Dieses Erklär-Video zeigt Ihnen die einzelnen Schritte, wie man Geschäftsbriefe einfach und günstig per Mausklick verschickt:

* Bei einem Vertragsabschluss vom 01.02. bis 31.07.2022 im Tarif 250+ erstatten wir Ihnen für sechs Monate die Grundgebühr in Höhe von ≈ 90 €.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Papierloses Rechnungswesen – Das sind die Vorteile

Wie digitales Rechnungswesen Unternehmen dabei hilft, die Papierflut und damit Kosten und Ressourcen einzudämmen.

Die Digitalisierung ist mittlerweile in nahezu jedem Bereich der Arbeitswelt angekommen. Ein wenig hinkt in vielen Unternehmen die Buchhaltung nach. Wie die Statistik zeigt, wird in Deutschland immer noch sehr viel Papier verbraucht. 18,9 Millionen Tonnen waren es im Jahr 2019. Pro Kopf waren es in diesem Referenzjahr 625 Gramm täglich. Experten gehen davon aus, dass 90 Prozent davon eine äußerst kurze Lebensdauer haben. Ein Teil davon stammt aus Büros: Nach wie vor werden Rechnungen und E-Mails ausgedruckt. Digitales Rechnungswesen hilft dabei, die Papierflut einzudämmen. Das spart nicht nur Geld, sondern trägt auch maßgeblich zum Umweltschutz bei.

Was versteht man unter automatisiertem Rechnungswesen?

Egal ob es sich um ein Start-up handelt, das gerade seine ersten Produkte auf den Markt bringt oder ob ein bereits existierendes Unternehmen seine Buchhaltungsprozesse automatisieren möchte, es gibt passende Lösungen für alle Firmengrößen. Einer der innovativen Anbieter für eine automatisierte Rechnungsverwaltung ist Yokoy, wo auch physische Rechnungen einfach digitalisiert werden können: Rechnungsverwaltung und Spesenmanagement sind nur einige der Tools, die modernes Arbeiten erleichtern. Rechnungen in Aktenordnern abzulegen und mühsam herauszusuchen, wenn ein Kunde zahlt - diese Tätigkeiten gehören nach dem Umstieg auf ein automatisiertes Rechnungswesen der Vergangenheit an. Mit modernen Tools werden Rechnungen einfach online hochgeladen und so vom System erfasst. Sollte ein Beleg von einem Lieferanten nur in Papierform vorliegen, kann er eingescannt werden. Darüber hinaus ermöglicht es digitales Rechnungswesen, automatisch an Zahlungsziele zu erinnern oder Mahnungen zu erfinden. Praktisch ist auch, dass die Daten direkt an den Steuerberater exportiert werden können. Darüber hinaus senkt der Umstieg auf automatisiertes Rechnungswesen die Personalkosten. Mitarbeiter, die früher mit der Administration von Rechnungen und Mahnungen betraut waren, können andere Aufgaben übernehmen. Noch dazu sinkt das Fehlerpotential und Fehlbuchungen sind fast ausgeschlossen.

Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz beim automatisierten Rechnungswesen?

Künstliche Intelligenz (KI) macht das Leben in vielen Bereichen einfacher. Deutsche Unternehmen zeigen sich dabei zögerlich: Nur rund elf Prozent der mittelständischen Firmen setzen auf KI. Ein automatisiertes Rechnungssystem analysiert historische Daten und "lernt" ständig dazu. Dazu dient eine visuelle Texterkennung (Optical Character Recognition). Dieses System liest relevante Daten wie den Namen des Lieferanten, die Einzelposten, die Bestellnummer und den Rechnungsbetrag ein. Wie die Genehmigung erfolgt, bestimmt der User selbst. Es können zum Beispiel bestimmte Standardrechnungen automatisch bezahlt werden. Außerdem kann ein maximaler Rechnungsbetrag festgesetzt werden, bis zu dem eine selbständige Überweisung durch das System erfolgen kann. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz wird die Mehrwertsteuer erkannt und die Rückforderung wird im Hintergrund automatisch vorbereitet.

Wie kann durch automatisiertes Rechnungswesen Betrug vorgebeugt werden?

Immer wieder liest man von Firmen oder einzelnen Mitarbeitern, die sich durch Betrug bereichern. Falsch verbuchte Rechnungen oder das Anlegen eines fiktiven Lieferanten im Buchhaltungssystem sind Möglichkeiten, in die eigene Tasche zu wirtschaften. Mit einem automatischen Rechnungssystem wird diesen Manipulationen Einhalt geboten. Der Abgleich von Rechnungen und zum Teil auch die Bezahlung erfolgt ohne Personaleinsatz. Darüber hinaus sucht es nach doppelt bezahlten Rechnungen und meldet dubiose Vorfälle. Auch wenn die Steuer ID nicht mit älteren Rechnungen übereinstimmt, kommt es zu einer Fehlermeldung. Da das System ständig dazu lernt, erkennt es Betrugsmuster.

Abschließend lässt sich sagen, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Rechnungswesen viele Vorteile bietet: Rechnungen und Mahnungen werden vom System automatisch verschickt und so haben Mitarbeiter Zeit für andere Tätigkeiten. Noch dazu sind die Firmendaten auf einen Knopfdruck verfügbar, transparent und nachvollziehbar.

Ablauf eines Penetrationstests: Vorteile einer kontrollierten Überprüfung des IT-Systems

Um vorhandene oder potenzielle Schwachstellen im eigenen IT-System zu identifizieren, ist eine kontrollierte Überprüfung des IT-Systems mithilfe eines Penetrationstests sinnvoll. So geht’s.

Wer ein Unternehmen führt und dazu ein eigenes IT-System nutzt, der muss dafür sorgen, dass die darin enthaltenen Daten und Informationen möglichst gut gesichert sind. Ist die Cybersicherheit nicht gewährleistet, könnten professionelle Hacker in die IT-Infrastruktur eindringen und große finanzielle oder auch systemische Schäden anrichten. Um vorhandene oder potenzielle Schwachstellen zu identifizieren, kann eine kontrollierte Überprüfung des IT-Systems mithilfe eines Penetrationstests sinnvoll sein.

Die wichtigsten Begriffe kurz erklärt

  • IT-Infrastruktur: Sie beschreibt die gesamten, in einem Unternehmen genutzten IT-Systeme (materielle und immaterielle Güter, durch die die Verwendung von Anwendungssoftware gewährleistet ist).
  • Netzwerk: Dieses steht in der Informationstechnologie für die Verbindung von mindestens zwei Computersystemen (via Kabel oder Funkverbindung) mit der Möglichkeit des Zugriffs auf die Daten der verbundenen Computer.
  • Pentester: Person, die den Penetrationstest durchführt. Es handelt sich um geschulte IT-Sicherheitsexperten, die über fundiertes, aktuellstes Hackerwissen verfügen.  

Der Penetrationstest – Ablauf der IT-Sicherheitsüberprüfung

Schon vor dem eigentlichen Start des Pentests müssen Auftraggeber und ausführendes Unternehmen zahlreiche Details zum bevorstehenden Penetrationstest klären, um beide Seiten bestmöglich rechtlich abzusichern. Immerhin handelt es sich bei einem Penetrationstest im Grunde um einen Hackerangriff auf die IT-Infrastruktur des Auftraggebers. Diese Phase wird als Scoping (Definition von Leistungsumfängen), Planung oder einfach Vorbereitung bezeichnet.

Der wichtigste Unterschied zu einer realen Attacke besteht darin, dass der Penetrationstest vom Auftraggeber gewollt ist und in einer sicheren Umgebung stattfindet. Um diese zu kreieren, braucht es konkrete Absprachen, etwa zum Umfang des Pentests. Das bedeutet, dass er das gesamte Netzwerk beinhalten oder nur bestimmte Bereiche (z.B. Web-Application oder Cloud) berücksichtigen kann.

Zu den besprochenen Details gehören darüber hinaus beispielsweise die Art des Tests (interner oder externer Pentest), der Zeitraum, in dem der Test durchgeführt wird, erlaubte und nicht erlaubte Methoden, die Klärung der Frage, ob der Test angekündigt wird oder nicht sowie rechtliche Aspekte. Hier stehen vor allem die Eigentumsrechte von Software bzw. Dienstleistungen auf Seiten des Auftraggebers im Fokus. Nur was tatsächlich in seinem Eigentum steht, darf getestet werden, für alles andere muss vorher die Genehmigung des Eigentümers eingeholt werden.

Nach Klärung aller Details und ihrer Festschreibung in einem Dienstleistungsvertrag kann der eigentliche Penetrationstest beginnen. In einem kürzlich veröffentlichten Gastbeitrag hat Dr. Ewan Fleischmann, Gründer und Geschäftsführer der auf Penetrationstests spezialisierten Redlings GmbH beschrieben, wie ein solcher Penetrationstest zur Abwehr von Cyberbedrohungen normalerweise abläuft. Vor allem folgende Schritte sind wesentliche Bestandteile:

  • Sammeln möglichst umfangreicher technischer Informationen zum zu testenden IT-System (Enumeration).
  • Identifikation möglicher Schwachstellen (z.B. Fehlkonfigurationen, Programmierungsfehler, Exploits).
  • Ausnutzung identifizierter Schwachstellen (um herauszufinden, wie weit ein Eindringen ins System möglich ist).
  • „Aufräumarbeiten“ im System (die Beseitigung von möglichen Test-Spuren, sogenannten Artefakten).
  • Analyse & Abschlussbericht (beinhaltet identifizierte Schwachstellen sowie Vorschlägen zu deren Schließung).

Die Ergebnisse des Penetrationstests geben dem beauftragenden Unternehmen die Möglichkeit, sich einen Überblick über Schwachstellen sowie den Istzustand der IT-Sicherheit zu verschaffen. Der Test kann somit als Grundlage für eine Optimierung der unternehmenseigenen IT-Infrastruktur dienen.

Welche Vorteile bietet die kontrollierte Überprüfung des IT-Systems?

Es gibt zahlreiche Vorteile für Unternehmen, die regelmäßige Penetrationstests durchführen lassen. Diese Vorteile beziehen sich nicht alleine auf finanzielle Aspekte, sondern auch auf die Reputation des Unternehmens.

Größere IT-Sicherheit, geringeres Angriffsrisiko

Sie profitieren vor allem von der gesteigerten Sicherheit des eigenen IT-Systems, denn wenn ein Unternehmen seine Schwachstellen kennt und die vorhandenen Sicherheitsperipherien stärkt, wird Hackern das Eindringen ins System nahezu unmöglich gemacht. Ein daraus erwachsender Vorteil ist das geringere Risiko gestohlener Daten oder lahmgelegter Netzwerke. Das Unternehmen schützt durch Pentests letztendlich seine eigenen Werte bzw. seine wertvollste Ressource.

Erhalt von Vertrauen bei Kunden & Geschäftspartnern

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Penetrationstests, die aus ihnen gewonnen Informationen und entsprechend eingeleitete Optimierungen der Cybersicherheit das Vertrauen der Kunden in das jeweilige Unternehmen stärkt. Letztlich wird ein Kunde nur mit einem Unternehmen zusammenarbeiten, bei dem er seine Informationen (z. B. Kundendaten, Zahlungsdaten oder Geschäftsdaten) in sicheren Händen weiß.

Effiziente Überprüfung eigener Sicherheitskonzepte

Mit Penetrationstests lassen sich bereits vorhandene Sicherheitskonzepte überprüfen. Sie zeigen nicht nur Schwachstellen auf, sondern benennen auch besonders effizient arbeitende Sicherheitsmaßnahmen bzw. besonders gut geschützte Bereiche der IT-Infrastruktur. Dies ermöglicht es dem Unternehmen sehr zielgerichtet zu agieren und die IT-Sicherheit an der Stelle zu stärken, an der es notwendig ist.

Mit dem Penetrationstest immer einen Schritt schneller

Eine Besonderheit bei Pentests besteht darin, der der ausführende IT-Sicherheitsexperte über umfassendes Hackerwissen verfügt. Das bedeutet, dass er beim Penetrationstest exakt so vorgeht, wie es ein professioneller Cyberkrimineller tun würde. Dadurch verschafft sich das getestete Unternehmen einen Vorteil gegenüber den Hackern, weil es schnell reagieren und identifizierte Schwachstellen zielgenau schließen kann.

Dies erfordert vom Sicherheitsexperten zwar ein stetiges Dazulernen, denn die Hacker entwickeln immer wieder neue Methoden. Neben den bekannten Mitteln wie Ransomware oder DDoS-Attacken kommt immer häufiger Siegeware (spezielle Schadsoftware zur Übernahme ganzer Smart Buildings) zum Einsatz und auch sogenannte „Deep Fakes“, also unechte Video- oder Audiodateien, bzw. Schatten-ITs sind zu finden. Hier gilt es für den IT-Sicherheitsexperten, sich hinsichtlich aktuellster Trends im Bereich Cyber-Security sowie der neuen Hacker-Methoden umfassend zu informieren und diese auch bei einem Penetrationstest zu nutzen. So wird das Unternehmen in die Lage versetzt, sich mit Gegenmaßnahmen ausreichend auf ein entsprechendes Szenario vorzubereiten.

Kosten für Penetrationstests & Folgekosten

Cyberkriminelle hacken IT-Netzwerke nicht zum Spaß, sondern verfolgen ganz bestimmte Ziele. Durch das Eindringen in die IT-Infrastruktur eines Unternehmens wollen sie Zugang zu Informationen und Daten, um diese zu stehlen und dann zu verkaufen oder gegen ein Lösegeld zurückzugeben. Darüber hinaus platzieren Hacker nur von ihnen selbst zu deaktivierende Schadsoftware, legen mit dieser Teile des IT-Systems oder das gesamte Netzwerk lahm und erpressen Geld vom Unternehmen, nach dessen Erhalt sie die Blockade aufheben. Zu den größten Bedrohungen gehören Attacken auf Systeme, um terroristische Ziele zu erreichen. Das Lahmlegen sämtlicher Kühlsysteme in einem Atomreaktor hätte beispielsweise ungeahnte Konsequenzen, ähnlich denen der Katastrophe im AKW Tschernobyl.

Aus diesen Gründen ist es für Unternehmen sinnvoll, in Penetrationstests zu investieren, denn die Folgekosten in Form von Lösegeld, langwierigen Betriebsausfällen oder gar radioaktiver Verstrahlung ganzer Regionen als Folgen eines erfolgreichen Hackerangriffs wären vermutlich um ein Vielfaches höher.

Der Arbeitsmarkt nach Corona – eine Chance für Start-ups?

Wie sich Start-ups jetzt aufstellen müssen, um Talente zu halten und die aktuelle Situation positiv für die Personalgewinnung zu nutzen.

Die COVID-19-Pandemie hat weltweit die Arbeitsmärkte gehörig durcheinander gebracht. Kurzarbeit und Stellenstreichungen erfassten weite Teile der Wirtschaft. Nach einer tiefen Talfahrt zieht die Wirtschaft erneut an und allerorts wird wieder kräftig eingestellt, der Kampf um die besten Talente geht in eine neue Phase. Umso wichtiger zu wissen, wie sich Start-ups in den nächsten Monaten aufstellen müssen, um Talente zu halten und die Situation positiv für die Personalgewinnung nutzen.

Drohende Kündigungswelle

Drastische Veränderungen, wie sie die COVID-19-Pandemie mit sich gebracht hat, machen viele Menschen nachdenklich. Eine Studie zeigt, dass sich Arbeitnehmende intensiv mit ihrer bisherigen Arbeitssituation beschäftigt haben und nun Veränderungen anstreben. Fast die Hälfte der befragten deutschen Arbeitnehmenden denken über einen Jobwechsel innerhalb der nächsten 6 bis 12 Monate oder nachdem die wirtschaftliche Lage sich erholt hat nach. Die Ergebnisse des jährlich erscheinenden Gallup Engagement Index Deutschland kommen zu einem ähnlichen Ergebnis: rund 44 Millionen Beschäftigte wollen ihre(n) derzeitige(n) Arbeitgeber*in verlassen. Die Wechselbereitschaft ist so hoch wie nie zuvor.

Unternehmen planen auch die Rückkehr ihrer Mitrbeitenden ins Büro. Doch eine mögliche nächste Welle stellt diese Pläne bereits in Frage, bevor sie überhaupt voständig umgesetzt werden. Es gilt: Viele Unternehmen werden sich neu erfinden müssen. Homeoffice – das war vor der Pandemie noch eine Seltenheit in deutschen Unternehmen. Dann kam der Lockdown. Was jahrzehntelang unmöglich schien, wurde in nur wenigen Tagen zur Realität. Ein großer Teil der Mitarbeitenden wollen bei einer Normalisierung der Lage die (neu-)gewonnenen Freiheiten nicht mehr missen wollen. Dies zeigt sich beispielsweise bei Apple.

Laut einem Bericht von “The Verge” wehrten sich Mitarbeitende gegen die pauschale Rückbeorderung ins Büro. Die aktuelle „Work Trend Index“ Studie von Microsoft stellt bei einer Befragung mit über 31.000 Personen aus 21 Ländern fest, dass 70 Prozent der Arbeitnehmenden sich weiterhin flexible Arbeitsmöglichkeiten wünschen. Unternehmen ohne ein Konzept zur hybriden und flexiblen Arbeit werden es zukünftig schwer haben, ihren Betrieb aufrechtzuerhalten und neue Mitarbeitende zu gewinnen. Ich gehe davon aus, dass Arbeitnehmende sich bei vergleichbaren Jobangeboten für den Arbeitgeber entscheiden, der ihnen flexible Arbeitsmodelle wie zum Beispiel Vertrauensarbeitszeit und Homeoffice anbietet. Ein Großteil wird sogar ein Jobangebot ausschlagen oder den Job kündigen, wenn flexibles Arbeiten nicht möglich ist.

Die Corona-Krise – eine Chance für Start-ups

Die Corona-Krise ist auch an der Start-up-Szene nicht spurlos vorübergegangen. Für die Zukunft ist die Branche aber trotz anhaltender Krise optimistisch. Ungeachtet der Pandemie stellten Start-ups 2020 mehr Arbeitsplätze als noch im Vorjahr. Dieser Trend soll nach einer Befragung des Bundesverband Deutsche Startups e.V. auch trotz der COVID-19-Pandemie weiter anhalten. 90 Prozent der Start-ups gaben an, weitere Neueinstellungen zu planen. Meine Prognose lautet von daher, dass vor allem Start-ups vom Wunsch nach flexiblen Arbeitsmodellen profitieren werden. Was die Umstände angeht, so konnten die meisten Start-ups die Veränderungen, die COVID mit sich brachte, relativ leicht meistern. Insbesondere im Punkt Flexibilität und Agilität sind Start-ups mittelständischen Arbeitgeber*innen oft weitaus überlegen.

Remote Work – Ein Beinahe-Standard in Start-ups

Die Unternehmenskultur und Arbeitsweise von Start-ups unterscheiden sich in der Regel erheblich von denen in etablierten Unternehmen. Start-ups haben in der seit Jahren zunehmend internationaler und vernetzter werdenden Wirtschaftswelt einen klaren Heimvorteil. Mit dem Wegfallen der Ortsabhängigkeit kann dieser Trend auch als Chance wahrgenommen werden. Denn nie war es einfacher, neue Mitarbeitende aus dem Ausland in bestehende Teams zu integrieren. Recruiter*innen haben damit die Möglichkeit, ihre Zielgruppe auszuweiten und auf einen größeren Talentpool zurückzugreifen. Für Arbeitssuchende war der Standort früher ein zentrales Kriterium bei der Jobauswahl. Wenn sich diese Einschränkung abschwächt, wird der Fokus noch stärker darauf liegen, ob Kompetenzen der Arbeitssuchenden und Anforderungen des Jobs wirklich passen. Die Pandemie hat uns deutlich gemacht, dass es wichtig ist, sich nicht länger an veraltete Denkmuster zu klammern. Vielfalt in der Arbeitswelt wird sich in Zukunft durchsetzen.

Kollaboration stärken

Auch wenn die zwischenmenschliche Komponente im digitalen Raum nicht gut abgebildet werden kann, kann die Bindung durch Kollaborationstools und den “Coffee talks”, die inzwischen sicher einige einsetzen, zumindest etwas gestärkt werden. In unseren regelmäßigen Meetings steht zu Beginn ein kurzer Check-in, um auch persönliche Themen einfließen zu lassen, was die Kolleg*innen so bewegt und beschäftigt. Wir ermutigen zudem dazu, one-on-one’s zu vereinbaren, die in einem gewissen zeitlichen Rahmen den Freiraum geben, sich unbedarft auszutauschen. Natürlich vertrauen wir darauf, dass unsere Mitarbeitenden die Angebote nutzen und selbständig entscheiden, wann sie das Bedürfnis danach haben, doch Vertrauen ist nun einmal einer der wichtigsten Werte in der neuen Arbeitswelt. Als Führungskraft mit gutem Vorbild voranzugehen hat einen ausgesprochen positiven Effekt auf die Nutzung und Akzeptanz entsprechender Angebote.

(Mentale) Gesundheit 

Damit Teams auch auf Distanz gut miteinander funktionieren können, hat die physische und psychische Gesundheit der Mitarbeiter*innen einen hohen Stellenwert. Dafür haben wir z.B. neben der Möglichkeit, sich sportlich auszutoben oder beispielsweise an Yoga-Sessions teilzunehmen, auch vor kurzem einen Aktionsmonat geschaffen, in dem wir allen angeboten haben, kostenlose Konsultationen bei Online-Psycholog*innen wahrzunehmen. Schulungen beispielsweise zum Thema Stressmanagement gehören genauso zu einer effektiven Strategie zur Förderung der Mitarbeitergesundheit wie die Enttabuisierung und der fortlaufende Austausch zum Thema Gesundheit. Diese vielen, kleinen Schritte helfen, einen noch besseren Umgang miteinander zu schaffen.

Perspektiven schaffen und Autonomie stärken

Enorm wichtig finde ich es, die Mitarbeitenden zu fragen, was sie brauchen, um sich gemeinsam weiterzuentwickeln und gut miteinander arbeiten zu können. Dazu gehört auch die Förderung der Intramobilität. Deshalb bieten wir an, sich innerhalb des Unternehmens umzusehen, mit dem Vorgesetzten über Entwicklungspotenzial zu sprechen und so zu ermöglichen, dass versteckte Talente gefördert werden. Wir hatten im letzten Jahr einige in unserer Belegschaft, die, anstatt den Arbeitgeber zu wechseln, sich nach einer neuen Herausforderung innerhalb des Unternehmens umgesehen haben. Das war für beide Seiten extrem bereichernd. Eine Arbeitskultur, wie die unsere, kann sehr viel zur Eigeninitiative der Mitarbeitenden beitragen. Getragen wird sie von offener Kommunikation, bei der alle äußern können, wo und wie sie sich am besten einbringen können. Nicht zuletzt sind Perspektiven gerade bei Menschen, die sich in einem Start-up engagieren wollen, essenziell für ihr persönliches Wachstum und das Gefühl der Wertschätzung.

Der Autor Perry Oostdam ist CEO und Mitgründer von Recruitee und Experte für die Digitalisierung des Personalwesens. Recruitee gehört aktuell laut Deloitte zu den 10 am schnellsten wachsenden Technologie-Unternehmen der Niederlande.

Virtuelle Assistenz: mehr Luft fürs Business

Wie du mit Outsourcing an eine virtuelle Assistenz Freiräume für dein Business schaffen kannst.

Hand aufs Herz, ein eigenes Unternehmen zu gründen, egal ob als Start-up oder Solopreneur*in, ist großartig, aber es gibt auch einige Schatten­seiten. Denn im Mittelpunkt steht nicht nur deine fantastische Idee, sondern auch viel Ausdauer und Zeit, sowie Geld und Personal, weil deine Idee langfristig und gewinnbringend umgesetzt werden will.

Der bürokratische sowie administra­tive Hintergrund wird oft unterschätzt und mit steigenden Umsätzen steigt auch der Aufwand der verwaltungstechnischen Aufgaben. Zusätzlich fehlen auch oft die Fachkompetenzen für die unterschiedlichen Bereiche – so werden vermeintlich kleine Aufgaben zu zeitfressenden Dauerthemen auf deiner To-do-Liste und halten dich von dem ab, was wirklich zählt: die Weiterentwicklung deines Business.

Die Lösung wäre eine Person ohne Festeinstellung, die flexibel auf Abruf wichtige Aufgaben erledigt. Denn ein(e) feste(r) Mitarbeiter*in ist zu Beginn der Selbständigkeit sehr kosten- und zeitintensiv und damit für viele Jungunternehmer nicht zu realisieren.

Outsourcing

Outsourcing ist hier das richtige Stichwort. Als Erstes denkt jede(r) an eine Agentur oder eine(n) Freelancer*in, der/die Grafik- und Marketingthemen übernimmt. Inzwischen ist aber weitaus mehr möglich.

Die Buchung einer virtuellen Assistenz (VA), die in Ländern wie England oder Amerika schon gang und gäbe ist, steckt hierzulande noch in den Kinderschuhen, kann für Solopreneur*innen und Start-ups aber eine interssante personelle Ergänzung sein.

Die Vorteile einer virtuellen Assistenz liegen klar auf der Hand:

  • Unternehmer*innen können sich wieder voll auf ihre Kernaufgaben konzentrieren und Umsätze steigern.
  • Buchungen sind absolut flexibel und können auf den Bedarf des Unternehmens angepasst werden.
  • Unternehmer*innen haben die vollständige Kostenkon­trolle, denn Lohn- und Lohnnebenkosten entfallen.
  • Eine ortsunabhängige Zusammenarbeit erleichtert das Finden der passenden VA und es müssen weder Räumlichkeiten noch Büroausstattung zur Verfügung gestellt werden.
  • Überfüllte To-do-Listen gehören der Vergangenheit an und können durch eine(n) Partner*in mit einem breitgefächerten Erfahrungsschatz fokussiert abgearbeitet werden.
  • Eine ausgewogenere Work-Life-Balance rundet das Paket ab und ermöglicht durch eine höhere Zufriedenheit mehr Erfolg und Leichtigkeit im Berufs- und Privatleben.
  • Zu guter Letzt arbeiten virtuelle Assistenzen ausschließlich digital und müssen sich täglich an den wandelnden Markt anpassen. Sie sind somit ein Tor für Unternehmer*innen in die digitale Transformation und Automatisierung.

Beliebte Aufgaben, die outgesourct werden können, sind zum Beispiel das Office Management, wie etwa vorbereitende Buchhaltung, Recherchearbeiten, Projektmanagement, Auftragswesen, Pflege und Einführung von Tools oder Prozess­optimierung.

Auch im Marketing können viele Aufgaben delegiert werden. Virtuelle Assistenzen übernehmen die Betreuung von Social-Media-Kanälen, erstellen suchmaschinenfreundliche Webseiten und Wettbewerbsanalysen sowie Grafiken oder unterstützen Unternehmer*innen bei der Planung und Umsetzung von Marketingmaßnahmen und Strategien. Texterstellung- und korrektur sowie Lektorat und Übersetzung von Texten können ebenfalls problemlos an virtuelle Assitenzen ausgelagert werden.

Eine weitere dankbare VA-Tätigkeit ist die Betreuung und Erstellung von Podcasts und Online-Kursen sowie das Anlegen von Newsletter-Kampagnen.

Welche Aufgaben ein Unternehmen letztlich auslagern möchte, ist von mehreren Faktoren abhängig. Dabei sollte sich jede(r) Unternehmer*in die Frage stellen, welche Aufgaben, diese(r) gut kann, gern selbst erledigt und leicht von der Hand gehen. Unternehmer*innen sollten sich im besten Fall ausschließlich mit produktiven Themen beschäftigen und alle notwendigen unproduktiven Themen an eine VA auslagern.

Vertrauen und Professionalität

In unserer digitalen Zeit ist es inzwischen irrelevant, ob man in einem Raum oder an einem Tisch sitz, um ein gemeinsames Projekt zu verwirklichen. Das Einzige, das zwingend stimmen muss, sind die Vertrauensbasis sowie die Werte. Dabei sind eine offene Kommunikation und eine Begegnung auf Augenhöhe elementare Bestandteile einer digitalen Zusammenarbeit.

Besonders wichtig ist ein vertrauensvolles Verhältnis, da du als Unternehmer*in viele Aufgaben, Zugangsdaten sowie finanzielle oder firmeninterne Informationen offenlegst. Frage deine VA bei eurem Kennenlerntermin, wie sie deine Daten und Passwörter speichert und stelle sicher, dass sie einen sicheren Server sowie ein passwortgeschütztes Programm für deine Zugangsdaten nutzt, bspw. LastPass.

Außerdem sollte das Thema Datenschutz ernst genommen werden. So solltest du spätestens bei der Auftragserteilung eine Verschwiegenheitserklärung und einen AV-Vertrag unterzeichnen lassen.

Transparenz und Kommunikation

Zudem sollte eine möglichst transparente Zusammenarbeit gewährleistet werden, was bedeutet, dass man sich auf eine Kommunikationsplattform verständigt, wie zum Beispiel Teams, Trello oder Slack, um dort alle relevanten Informationen zur Zusammenarbeit auszutauschen. Auch sollten die Stunden getrackt und in regelmäßigen Abständen zur Verfügung gestellt werden.

Ein weiteres wichtiges Thema ist das Briefing der virtuellen Assistenz. Denke immer daran, dass die Person nicht in deinem Unternehmen beschäftigt ist und du alle notwendigen Informationen so ausführlich wie möglich bereitstellen solltest. So vermeidest du lästige Rückfragen und deine VA kann direkt mit der Arbeit beginnen und dich entlasten.

Virtuelle Assistenzen rechnen oft mit Stundenpaketen ab. Das heißt, du buchst ein bestimmtes Stundenkontingent, welches du meist im Voraus bezahlst – deine VA arbeitet die an sie/ihn delegierten Aufgaben ab. Für eine langfristige Zusammenarbeit mit fest zugesagten monatlichen Stundenkontingenten solltet du als Planungssicherheit für beide Seiten einen Dienstleistungsvertrag abschließen. So kann die VA feste Zeiten für dich einplanen und du weißt, dass deine externe Arbeitskraft garantiert deine Aufgaben erledigen kann.

Es gibt VA-Portale, die dir Angebote ab 3,50 Euro pro Stunde anbieten. Dabei muss sich jede(r) Unternehmer*in die Frage stellen, was sie/er für qualitativ hochwertige Arbeit bereit ist zu zahlen. Merke: Die meisten Portale vermitteln fremdsprachige Arbeitskräfte ohne Berufserfahrung.

Wie finde ich meine perfekte virtuelle Assistenz?

Du hast mehrere Möglichkeiten: Suche nach deiner virtuellen Assistenz bei Google und Co. oder in Social-Media-Portalen, vorrangig bei Facebook oder LinkedIn. Bei Facebook gibt es diverse Gruppen. Dort können Gesuche von beiden Seiten gepostet werden, ihr könnt euch vernetzen bzw. interessierte VAs werden dir eine Nachricht schicken. Oder suche bei LinkedIn, vielleicht findet sich sogar in deinem vorhandenen Netzwerk eine passende VA, und sende eine Nachricht. Beachte dabei: Auch VAs haben oft Spezialisierungen, sodass es sinnvoll sein kann, sich ein Team von verschiedenen VAs aufzubauen, um alle Bereiche deines Unternehmens professionell abzudecken.

Die Autorin Aline Pelzer ist Gründerin von Deine virtuelle Assistenz. Sie bietet virtuelle Leistungen rund um Office Management, Marketing, Texterstellung sowie Buiness-Road­map-Erstellung.

Kartenlesegeräte für Start-ups: Kaufen oder mieten?

Egal, wie klein oder neu ein Unternehmen ist, Kartenzahlung gehört heute zu den Standard-Bezahlmethoden. Hat ein Kunde kein Bargeld dabei und kann nicht mit Karte bezahlen, wird er wahrscheinlich nicht wiederkommen. Auch kleine Beträge bezahlen Verbraucher zunehmend mit Karte. Daher sollten Start-ups mindestens ein Kartenlesegerät im Verkaufsraum haben. Wir zeigen, welche Kartenlese-Optionen es für Jungunternehmen gibt.

Kartenzahlung: Diese Fragen stellen sich Start-ups

Kleinunternehmer fragen sich oft, ob sie ihren Kunden überhaupt die bequeme Kartenzahlung anbieten können. Tatsächlich ist das auch für Gewerbe auf Kleinunternehmerbasis möglich. Sogar Privatpersonen können die Kartenzahlung anbieten, wenn sie einen Steuerbescheid über die Einnahmen beim Zahlungsanbieter einreichen. Das kann beispielsweise für die Vermietung einer Ferienwohnung hilfreich sein. Sogar ohne WLAN-Verbindung können Unternehmen Kartenzahlungen annehmen. Das funktioniert mit mobilen EC-Kartenlesern über eine SIM-Karte, also über das Mobilfunknetz. Zudem stehen Unternehmensgründer vor der Frage, ob sie ein Kartenlesegerät kaufen oder mieten. Wer zum ersten Mal Kartenzahlung anbietet, sollte genau bedenken, welche Kosten durch die Kartenzahlung im Unternehmen entstehen.

Fixe Kartenterminals zur Miete

Die klassische Kartenzahlung wird über ein EC-Kartenlesegerät zur Miete abgewickelt. Der Drucker und die Bonrolle für den Kundenbeleg sind bereits im Gerät integriert. Meist sind gemietete Kartenterminals fest verbaut. Das heißt, sie brauchen eine feste Strom- und Internetverbindung. Die Kosten für diese EC-Terminals setzen sich aus verschiedenen Punkten zusammen. Zum einen sind monatliche Fixkosten für Bereitstellung des Geräts zu entrichten. Diese setzen sich aus der Miete von fünf bis zehn Euro und einer Service-Pauschale zwischen fünf und sieben Euro monatlich zusammen. Zum anderen fallen variable Kosten an, die vom Umsatz abhängen. Je nach Anbieter werden pro Kartenzahlung 0,2 bis 0,3 Prozent des bezahlten Betrags als Gebühr verrechnet.

Zudem können Unternehmen individuelle Sonderleistungen buchen, zum Beispiel PDF-Berichte oder Kontosplitting. Auch für die erste Inbetriebnahme wird eine einmalige Gebühr verrechnet. Ohne Sonderleistungen ist insgesamt mit circa ein bis drei Prozent Gebühren vom bezahlten Betrag zu rechnen. Bevor die EC-Kartenterminals aufgestellt werden können, muss erst ein Dienstleistungsvertrag unterzeichnet werden. Startups können die Terminals mit oder ohne feste Laufzeit mieten. Üblich sind Dienstleistungsverträge zwischen einem oder zwei Jahren.

Mobile Kartenleser zum Kauf

Eine moderne Alternative zu den herkömmlichen Mietgeräten sind mobile Kartenlesegeräte zum Kauf. Diese Lesegeräte sind besonders klein, leicht und handlich. Zudem sind sie nicht fest verbaut und benötigen keinen Stromanschluss in unmittelbarer Nähe. Wer annimmt, dass der Kauf von Geräten teurer als die Miete ist, liegt falsch. Denn die Anschaffungskosten sind gering und die monatlichen Fixkosten fallen weg. Wenn in einer kleinen Boutique einige Kunden nicht mit Karte zahlen, entstehen keine Kosten. Es fallen lediglich variable Kosten für die Kundenzahlungen an. Für EC-Zahlung wird eine Gebühr von 0,9 bis ein Prozent des bezahlten Betrags erhoben, bei Kreditkartenzahlung zwischen 1,9 und 2,9 Prozent.

Während das Kartenlesegerät die EC- oder Kreditkarte liest und den PIN abfragt, wird der eigentliche Zahlungsprozess über ein App abgewickelt. Die Angestellten bedienen diese App über ein Handy oder ein Tablet. Wer Belege drucken will, benötigt zusätzlich einen kleinen mobilen Drucker, der mit dem Lesegerät gekoppelt wird. Wichtig ist auch, dass die Mitarbeiter mit dem Kartenlesegerät arbeiten können. Feedback-Tools können bei der Organisation im Unternehmen helfen.

Die Angebote im Vergleich

Kartenlesegeräte sind Standard geworden und daher auch für kleine Unternehmen ein Muss. Hinzu kommt, dass seit der Corona-Krise vermehrt kontaktlos bezahlt wird. Um die Basis-Kosten für ein Kartenlesegeräte kommen also auch die kleinsten Unternehmen nicht herum. Doch was ist die beste Lösung für Start-ups? Kauf oder Miete eines Kartenlesegeräts?

Einerseits hängt die Entscheidung davon ab, ob es direkt am Zahlungsort eine Stromquelle gibt. Andererseits ist die Umsatzhöhe ausschlaggebend. Gründer sollten sich bewusst sein, dass sie Terminals zur Miete mit ein oder zwei Kabel an einem fixen Platz befestigen müssen. Mobile Geräte sind eine gute Lösung, wenn die nächste Steckdose zu weit entfernt, die Kabel das Design im Verkaufsraum stören oder nicht an der Kasse, sondern am Tisch kassiert wird. Bei den Kosten können Start-ups bei mobilen Geräten die Grundgebühr einsparen. Erst ab einem monatlichen Kartenumsatz von 2.000 Euro können sich auch gemietete Kartenlesegeräte auszahlen.

Fazit

Unternehmensgründer sollten sich zuerst fragen, welche Umsätze sie erwarten. Anhand dessen können die Kosten für Kauf oder Miete von Kartenlesegeräten errechnet werden. Kleine Unternehmen können durch den Kauf der Geräte Fixkosten einsparen.

Hebelifte – diese Arbeitsprozesse können sie erleichtern

Aus vielen Unternehmen sind Hebelifte nicht wegzudenken. Denn sie erleichtern eine Vielzahl körperlicher Arbeiten und machen Abläufe einfacher, sicherer und effizienter. Aber welche Arbeitsprozesse können Hebelifte im Einzelnen erleichtern, in welchen Branchen macht ein Hebelift Sinn und welcher Hebelift ist wofür geeignet?

Was ist ein Hebelift?

Hebelifte gehören in den Bereich der Handhabungstechnik. Sie haben ihr Einsatzgebiet in verschiedensten Branchen. Vor allem in Industrie und Logistik sind sie zu finden. Auch kleine und mittelständische Unternehmen profitieren von Hebeliften. Beispielsweise werden sie in Handwerksbetrieben häufig genutzt. Mit den Liften können schwere Lasten gehoben, transportiert und positioniert werden.

Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den einsetzbaren Liften. Und die Lifte sind nicht nur in Bezug auf ihre Funktionen zu unterscheiden. Auch in Qualität und Robustheit gibt es Unterschiede. Für ein müheloses und sicheres Anheben mittels robuster Qualität können Unternehmer einen Hebelift kaufen bei Wienold Lifte – bewährte Industriequalität aus erster Hand ist hier garantiert. Die Lifte funktionieren per Kurbel oder elektrisch und können Lasten bis auf eine Höhe von 8,8 m anheben. Es gibt Minilifte für Lagerarbeiten und besonders starke Montagelifte für Nutzlasten von bis zu 900 kg.

Diese Gründe sprechen für einen Hebelift

Für viele Unternehmen kann es sich lohnen, einen Hebelift einzusetzen – selbst außerhalb von Handwerk und Industrie. Hebelifte können beispielsweise auch in Büros für den Transport von Akten und Dokumenten zum Einsatz kommen oder in Bibliotheken. Auch in Theatern und im Bereich Veranstaltungstechnik sind Hebelifte zu finden. Zu den wichtigsten Gründen für die Anschaffung eine Hebelifts gehören:

  • Körperliche Entlastung für die Mitarbeiter: Ein Hebelift erleichtert nicht nur das Anheben, sondern auch den Transport schwerer Lasten. Sperrige Güter können mit einem geeigneten Hebelift sogar einfacher positioniert werden. Die Wahl besteht dabei in der Regel zwischen einem Lift mit Kurbel und einem Hebelift, der das Anheben von Lasten per Knopfdruck ermöglicht. Für Transporte in einem Bürokomplex genügen in der Regel bereits einfache Kurbelmodelle, um Muskelkraft zu sparen. In Handwerk und Industrie werden gerne auch Lifte mit elektrischem Antrieb eingesetzt. Das Anheben schwerer Lasten – vor allem, wenn es nicht richtig ausgeführt wird, schädigt auf Dauer Muskeln, Gelenke und Skelett. Der Einsatz von Hebeliften schont somit die Gesundheit der Mitarbeiter und beugt Unfällen und Verletzungen vor.
  • Schneller Transport: Hebelifte sparen nicht nur Kraft, sondern auch Zeit. Denn es bedarf deutlich weniger Kraftanstrengung Kisten und andere Lasten von A nach B zu bringen. Damit werden Wege schneller zurückgelegt.
  • Hebelift als Alternative zu Fördertechnik: Ein Hebelift kann eine günstige Alternative zu einer aufwendigen Fördertechnik sein. Dabei bietet der Einsatz von Hebeliften auch noch deutlich mehr Flexibilität. Ein Hebelift kann immer da hingebracht werden, wo er aktuell gebraucht wird und ist leicht zu verstauen.
  • Individuelle Anpassung: Viele Hebelifte lassen sich individuell auf die Bedürfnisse und Ansprüche im Unternehmen anpassen. Die Montage geht dabei meist schnell und einfach.
  • Schonung des Transportguts: Nicht nur die Menschen leiden, wenn Lasten mit Muskelkraft transportiert werden. Tatsächlich fällt viel leichter schon einmal eine Kiste zu Boden oder beim Transport durch Gänge und über Treppen eckt man hier und da an. Manche Güter sind im Transport einfach schwer zu handhaben. Auf einem Hebelift können sie gesichert transportiert werden und möglichen Beschädigungen wird vorgebeugt.

Für jeden Einsatz der passende Lift

Das breite Einsatzspektrum der Hebelifte hängt nicht zuletzt mit der Variationsvielfalt der Lifte zusammen. So gibt es beispielsweise unterschiedliche Fahrgestellvarianten und verschiedene Zusatzoptionen. Abhängig vom Einsatzschwerpunkt können Hebelifte mit austauschbaren Lastaufnahmemitteln wie Kranauslegern und Vakuumhebern ergänzt werden. Dazu kommen Extras wie seitliche Ausleger für mehr Stabilität oder Sicherheitsfallbremsen. Die richtige Hebebühne sorgt dafür, dass unterschiedlichste Materialien sicher gehoben und transportiert werden können.

Mit der richtigen Liftwahl steht einem effizienten und sicheren Transport damit nichts mehr im Wege.

Start-ups aufgepasst – 5 große Cyberbedrohungen

Die größten Cyber-Fallen und was insbesondere Existenzgründer*innen und Start-ups für mehr Cybersicherheit unternehmen sollten.

In früheren Zeiten waren es zumeist große Konzerne, die von Hackerangriffen betroffen waren. Das hat sich in der letzten Zeit deutlich geändert. Auch kleine Betriebe und Start-ups leiden vermehrt unter dieser Gefahr. Diese Zielgruppe ist sogar besonders stark gefährdet, weil die großen Konzerne mittlerweile kostspielige Vorkehrungen getroffen haben. Doch wie können sich Existenzgründer und Start-ups vor solchen Attacken schützen?

Nur Software aus legalen Quellen nutzen

Grundsätzlich agieren Hacker nur in Bereichen, die bereits im hohen Maße digitalisiert sind. Das trifft auf die meisten Start-ups zu, weil es ohne die digitalen Möglichkeiten kaum noch möglich ist, eine Bekanntheit zu erlangen. Doch bei der Beschaffung der Software sollte darauf geachtet werden, dass diese aus einer legalen Herkunft stammt. Bei jedem, der den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, ist das verfügbare Budget zumeist sehr klein. Deshalb wird versucht, alles so günstig wie möglich zu bekommen. Im Bereich der Software wäre es jedoch ein gravierender Fehler. Sämtliche Anwendungen, die für den Betrieb des Unternehmens erforderlich sind, sollten ein hohes Maß an Sicherheit aufweisen.

Schutzprogramme nutzen

Genauso wichtig wie die Betriebssoftware sind auch die Sicherheitsprogramme. Besonders interessant in diesem Bereich sind die Antivirenprogramme. Moderne Lösungen bieten sogar einen mehrstufigen Schutz gegen Ransomware. Dabei handelt es sich um Schadprogramme, die den kompletten PC sperren. Um ihn wieder nutzen zu können, müssen oftmals hohe Lösegelder bezahlt werden. Eine gute Schutzsoftware bietet aber auch Sicherheit vor Trojanern, Keyloggern und anderen gefährlichen Programmen.

Zudem ist eine Firewall unbedingt zu empfehlen. Noch wichtiger ist jedoch ein VPN. Diese Bezeichnung steht für Virtual Private Network. Da die Bezeichnung private in der IT für geschützt steht, handelt es sich um ein gesichertes Netzwerk. Daten, die über eine VPN Verbindung ausgetauscht werden, können von unbefugten Personen nicht mehr abgegriffen werden. Sie werden nicht nur über verschiedene Server umgeleitet, sondern es findet eine starke Verschlüsselung statt. Ein VPN sollte auch immer dann genutzt werden, wenn unterwegs ein offenes WLAN zur Verfügung steht. Dieses ist ungeschützt, sodass es auch von Kriminellen genutzt werden kann.

Vorsicht vor Phishing-Attacken

Eine weitere Masche im Bereich der Cyberkriminalität ist das Phishing. Zumeist erfolgt es über den Versand von E-Mails. Diese können folgendermaßen aussehen:

  • Nachricht von der Bank
  • Interesse an einer Zusammenarbeit
  • Besonders attraktive Angebote

Bei den Nachrichten von der Bank geht es meistens darum, dem Empfänger einen Schrecken einzujagen. Dort steht unter anderem, dass die Zugangsdaten aktualisiert werden müssen, weil sonst eine Kontosperre droht. Im Anhang einer solchen E-Mail befindet sich gleich ein passendes Formular, das nur ausgefüllt werden muss. Auf diese Weise erhalten Betrüger ganz einfach die Zugangsdaten für das Onlinebanking. Dabei sollte jedoch jeder beachten, dass keine seriöse Bank verlangt, in einer E-Mail oder im Anhang Daten einzugeben.

Kommt eine E-Mail mit einem übertriebenen Interesse an einer Zusammenarbeit oder einem unwiderstehlichen Angebot, ist ebenfalls Vorsicht geboten. Auch dann, wenn es keine Aufforderung zur Eingabe von Daten gibt, können solche Mails gefährlich sein. Im Quellcode können sich Keylogger oder etwas ähnliches befinden. Auch wenn es unhöflich erscheint, sollte niemals auf derartige Anfragen geantwortet werden.

Regelmäßige Updates und Back-ups durchführen

Sowohl vom Betriebssystem als auch von den Anwendungsprogrammen sollten regelmäßige Updates durchgeführt werden. Oftmals sind diese bereits voreingestellt. Die Funktion lässt sich jedoch auch deaktivieren. Davon wird gerne Gebrauch gemacht, weil während eines Updates nicht gearbeitet werden kann. Davon sollte jedoch abgesehen werden, weil die Aktualisierungen wichtig für die Sicherheit sind. Sie könnten aber auch auf die Nachtstunden verschoben werden. Dann stört es nicht mehr während der Arbeitszeit.

Zudem ist es empfehlenswert, immer wieder Updates zu machen. Sollte es doch wider Erwarten zu einem Totalausfall kommen, sind die wichtigen Daten nicht verloren. Back-ups sollten jedoch niemals auf der Festplatte des Computers gespeichert sein. Bessere Medien sind diese:

  • Externe Festplatten
  • USB-Sticks
  • DVDs
  • Cloud

Besonders einfach ist die Speicherung in einer Cloud. Dort sind die Daten sicher und können von jedem Gerät wieder genutzt werden.

Sicherer Umgang mit Passwörtern

Für zahlreiche Dienste sind Passwörter sehr wichtig. Bereits beim Start des Rechners wird nach einem Zugangscode gefragt. Zudem muss sich jeder Mitarbeiter in seinen persönlichen Arbeitsbereich einloggen. Des Weiteren werden Passwörter benötigt, um Onlinedienste in Anspruch zu nehmen. Daher verfügt jeder über etliche Zugangsdaten. Diese sollten im besten Fall in einem sogenannten Passwortsafe gespeichert sein und auf keinen Fall im Browser. Zudem ist es wichtig, dass die Zugangsdaten häufig aktualisiert werden. Damit wird es potenziellen Hackern sehr schwer gemacht. Darauf kommt es letztendlich ja auch an. Jeder Existenzgründer sollte sich von vornherein ausführlich mit der Cybersicherheit beschäftigen und diese konsequent in seinem Start-up etablieren.

HR: Trend-Statements 2022

Sechs Personalverantwortliche HR-Profis erklären, worauf es im Jahr 2022 ankommt.

In den USA ist aktuell von der „Great Resignation“ die Sprache, denn Millionen von Arbeitnehmer*innen kündigten dieses Jahres ihren Job. Sie werden gegen höhere Gehälter, Unternehmenswerte, flexible Arbeitsorte und -zeiten sowie bedürfnisorientierte Benefits eingetauscht. Petra Strombeck, New-Work-CEO, hält fest: „Wir leben in einem Arbeitnehmermarkt“. So muss der Fokus auf einer neuen Unternehmenskultur liegen, um Talente zu gewinnen und binden. Sechs Personalverantwortliche HR-Profis erklären, worauf es im Jahr 2022 ankommt.

Hybrid Work: Was kommt nach dem Homeoffice?

Ein Bild, das Person, drinnen enthält. Automatisch generierte Beschreibung

Nora Feist, Geschäftsführerin und HR-Verantwortliche der PR- und Brand-Storytelling-Agentur Mashup Communications 

Die einen blieben am liebsten ewig in ihren vier Homeoffice-Wänden, die anderen zieht die Sehnsucht nach Kolleg*innen und persönlichem Austausch zurück ins Büro. Egal, wie die eigene Präferenz ist und ab wann die Welt wieder im „Normalzustand“ ist, eines wird sich durchsetzen: Unternehmen werden auch in Zukunft auf Vertrauen setzen und flexible, hybride Arbeitsmodelle anbieten müssen. Und die Remote-Regelung war erst der Anfang, um Mitarbeitende zu halten und zu rekrutieren: Workation, 4-Tage-Woche, Vertrauensurlaub oder andere Freiheiten in der Arbeitszeitgestaltung sind inzwischen bei vielen Firmen zum Standard geworden. Als Konsequenz werden Corporate Coworking, Desk Sharing oder Mobile Work in Unternehmen Einzug halten, aber auch ein verändertes Verständnis von Führung mit Blick auf die orts- und zeitunabhängige Arbeit wird uns 2022 beschäftigen.

Ganzheitliche Benefits für Inklusivität und Wohlfühl Kultur im Team

Ein Bild, das Person, Wand, drinnen, Mann enthält. Automatisch generierte Beschreibung

Samuel Turnwald, Head of Corporate Wellbeing Gympass Deutschland

2022 wird das Jahr des hybriden Arbeitens. Spätestens jetzt gilt es, das Wohlbefinden aller Mitarbeitenden sicherzustellen. Egal, wann, wo oder wie gearbeitet wird, Gesundheit genießt Priorität. Moderne CEOs schaffen hierzu eine Wellbeing-Kultur. Um wirklich alle im Unternehmen anzusprechen, wird es wichtig, einen inklusiven und ganzheitlichen Ansatz zu wählen. So hat sich gezeigt, dass der Zugang zu verschiedenen Lösungen für die mentale Gesundheit, körperliche Aktivität und Fitness, die Produktivität, das Wohlbefinden und die Stressbewältigung verbessert. Schließlich gilt: Arbeitsergebnis trumpft Arbeitszeit. Eine gesunde Belegschaft benötigt somit ganzheitliche Wellbeing-Maßnahmen, die flexibel und hybrid nutzbar sind. Inklusivität ist hier das Stichwort, damit jede und jeder das individuelle Angebot findet, was für die persönlichen Bedürfnisse am besten geeignet ist – sei es zu Hause, im Büro, im Werk oder unterwegs.

New Work auch in der Finanzabteilung etablieren

Ein Bild, das Person, Mann, stehend, darstellend enthält. Automatisch generierte Beschreibung

Ante Spittler, CEO Moss

Mit New-Work-Modellen steigern Unternehmen nachweislich Motivation und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden. Homeoffice und Co. ermöglichen es Angestellten, ihre Tätigkeiten von zu Hause aus über digitale Kanäle zu erledigen. Doch nicht alle Unternehmensbereiche profitieren gleichermaßen. So sind Finanzabteilungen und ihre Prozesse ebenso wie ihre Mitarbeitenden häufig noch an die analoge Zettelwirtschaft sowie den Gang ins Büro gebunden. Dass dieser Zustand mit den Herausforderungen einer modernen Arbeitswelt kollidiert, ist offensichtlich. Dabei wäre die Lösung hier denkbar einfach. Digitale Kreditkarten und SaaS-Anwendungen ermöglichen es nicht nur administrativen Mitarbeitenden Zugriff auf das Firmenkonto zu gewähren, sondern auch jedem Angestellten. Gleichzeitig appelliert es an das Verantwortungsbewusstsein der Kolleg*innen, im Rahmen der eigenen Rolle eine bestimmte Souveränität für die finanziellen Angelegenheiten des Unternehmens zu haben. Genau hier trifft New Work auf eine gewisse Finanzautonomie. Den Mitarbeitenden eine Eigenverantwortung gegenüber Zahlungen und Ausgaben zuzugestehen, kann die Unternehmenstreue und die Zuverlässigkeit stärken. Zudem entlasten digitale Tools das Personal, das sich fortan auf produktivere Tätigkeiten fokussieren kann. Und dabei die Kontrolle über das Finanzmanagement behält.

Zeit für das, was wirklich zählt

Ein Bild, das Person, Mann, Anzug, Brille enthält. Automatisch generierte Beschreibung

Florian Berr, Director Sales Germany Planday

Während in Skandinavien die Digitalisierung schon seit Jahren auf Hochtouren läuft, wurden andere europäische Länder durch die Pandemie ins kalte Wasser geworfen. 2022 wird es vor allem in Deutschland weiterhin darum gehen, digitale Tools in den Arbeitsalltag einzubinden. Denn der Wunsch nach Zeitersparnis, Einfachheit und Flexibilität gewinnt die Oberhand. Die Pandemie hat außerdem gezeigt, wie wichtig es ist, das zu tun, was wirklich zählt. Niemand möchte Zeit vergeuden und viele tun nur noch das, was sie wirklich wollen. Individualität, eine Work-Life-Balance und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden treten noch stärker in den Vordergrund und Menschlichkeit wird wieder großgeschrieben.

Mit Sinnhaftigkeit und Verbundenheit die Talente an das Unternehmen binden

Ein Bild, das Person, Wand, drinnen, Hemd enthält. Automatisch generierte Beschreibung

Anke Behrendt, Personal- und Feel-Good-Managerin ADVOSERVICE

Wir leben heute in einer privilegierten Gesellschaft und können uns den Luxus erlauben, immer mehr die Selbstverwirklichung, also die Spitze der Bedürfnispyramide, anzustreben. Aus diesem Grund ist die Sinnhaftigkeit dessen, was Menschen den Großteil des Tages tun, sehr entscheidend dafür, wie erfüllt und zufrieden sie sich fühlen. Genau darauf sollten sich Arbeitgeber*innen konzentrieren: Gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden die Stellen so weiterzuentwickeln, dass diese sich damit identifizieren können. Die Eigenverantwortung wird zudem gefördert und die Kolleg*innen fühlen sich mit dem Unternehmen verbunden. Das geschenkte Vertrauen und diese Art der Wertschätzung resultieren bei den Talenten wiederum in Loyalität. So stehen sie auch mal schwierige Zeiten durch, agieren unterstützend, empfehlen die Firma weiter und bleiben.

Vom Recruiting bis zum Feedbackgespräch: HR spielt Schlüsselrolle in agiler Transformation

Ein Bild, das Person, Mann, tragen, lächelnd enthält. Automatisch generierte Beschreibung

Stefan Leinesser, Head of Human Resources Triple A 

Mit neuen Ansätzen und Kompetenzen für Führungskräfte und Mitarbeitende fungieren Personalabteilungen als Enabler und Treiber für den agilen Wandel. Damit schaffen sie die Voraussetzungen, um auf die digitale Geschwindigkeit reagieren zu können. Von der Neugestaltung der HR-Aufgaben mittels der Scrum-Methode über die Organisation des Feedbacks bis hin zu optimierten Recruiting-Prozessen: In Zeiten des allgemeinen Fachkräftemangels sind neue Arbeitsweisen längst nicht mehr nur in der Software-Entwicklung denkbar. Durch die rasanten Veränderungen der Prozesse, wird es 2022 somit für Unternehmen wichtig werden, agile Prinzipien auch auf weitere Bereiche auszuweiten. Bei dieser Transformation werden vor allem HR-Abteilungen eine Schlüsselrolle spielen.

Lieber Gründen statt Schulbank drücken?

Es gibt immer mehr junge Unternehmer*innen, die ihre Ideen oder Geschäftsmodelle schon während der Schule umsetzen wollen. Doch wie schlau ist es, dafür gleich auch die Schule zu schmeißen?

Garry Lazovskis (17) ist Gymnasiast und Co-Founder der in Frankfurt/Main im Januar 2021 gegründeten SocialSpark UG (haftungsbeschränkt). SocialSpark hilft Unternehmen, sich zielgerichtet und nachhaltig auf Social Media zu platzieren. In seinem schulischen Umfeld hatte Garry immer wieder mit jungen Leuten zu tun, die die Schule vorschnell abgebrochen haben, um eigene Ideen zu verfolgen – und diesen Schritt zumeist im Nachhinein bitter bereuten. Hier sein Plädoyer fürs Gründen mit Weitblick.

Es gibt immer mehr junge Unternehmer*innen, die ihre Ideen oder ihre Geschäftsmodelle schon während der Schule umsetzen wollen. Den Vorsatz finde ich sehr gut und kann ihn nur unterstützen. Doch leider gibt es auch Jungunternehmer*innen, die das Gründen eher als Ausrede nutzen, um nicht mehr in die Schule gehen zu müssen. Was ich davon halte, möchte in diesem Artikel darstellen.

Wie Schulabbrecher*innen argumentieren

Kommen wir erstmal zu den Gründen, warum viele Schülergründer*innen die Schule abbrechen wollen. Das sind die Gründe, die ich am häufigsten von anderen Jungunternehmer*innen zu hören bekam:

Die Doppelbelastung führt zu Zeitmangel und (noch) schlechteren Noten

Viele meiner Gesprächspartner*innen sagten mir, dass sie durch das Gründen einfach viel weniger Zeit zum Erledigen der Hausaufgaben, zum Lernen und allgemein für viele andere schulische Dinge haben. Viele von ihnen legen vor allem am Anfang den Fokus voll auf die Entwicklung des Geschäftsmodells und wollen das natürlich auch voranbringen. Durch diesen Prioritätenwechsel und den zunehmenden Stress werden bei vielen dieser jungen Gründer*innen die Noten schlechter – natürlich kommt dann häufig die Aussage, dass sich das Weitermachen in der Schule so oder so nicht mehr lohnt.

Gleichgültigkeit gegenüber dem Schulsystem

Diesen Grund habe ich früher sehr stark selbst vertreten. Meine Meinung war: Was man mir in der Schule beibringt, bringt mir nichts. Mir war alles egal, denn das Schulsystem war meiner Meinung nach veraltet und hätte mir 0,0 beim Gründen und meinen zukünftigen Plänen geholfen. Viele Jungunternehmer sind sich vor allem in der Anfangsphase sicher, dass ihre zukünftigen Pläne schon in dem jungen Alter feststehen und sich gar nicht mehr verändern werden – dies hat ein Gefühl der Gleichgültigkeit zur Folge.

Die eine Idee oder gar keine

Vor allem am Anfang des Gründungsprozesses sind die meisten Gründer*innen mit maximaler Leidenschaft dabei und stehen zu 100 Prozent hinter ihrer Idee. Manche erzählen mir aber auch, dass ihre Idee die Welt schon jetzt verändern würde und dass sie sich sicher seien, einen großen Erfolg zu landen. Die Realität zeigt: Manche behalten Recht, viele scheitern.

Glamouröse Vorstellungen vom Gründen

Heutzutage gibt es aber auch sehr viele junge Leute auf Instagram, TikTok usw., die mit teuren Uhren, teuren Autos und Co. am Strand posieren. Wir leben in einer Vergleichswelt. Sehr viele Jugendliche werden von diesen Posts beeinflusst und dazu verleitet, ein eigenes Business zu gründen (so wie die anderen es angeblich machen – dafür wird dann häufig mit Online-Kursen, eBooks etc. von den jeweiligen Influencer*innen geworben). Diese Vielfalt an Emotionen und die Honungen, die dadurch entstehen, verleiten einige dazu, ihren Fokus von der Schule komplett auf das angeblich „nützliche“ Wissen aus den Kursen zu lenken.

Das Autoritätsargument

Der letzte und meines Erachtens beliebteste Grund, den junge Gründer*innen für einen Schulabbruch nennen, ist, dass Mark Zuckerberg, Bill Gates usw. doch auch die schulische Ausbildung abgebrochen haben und jetzt Milliardäre sind. Hier gilt: Vorbilder werden angehimmelt – man versucht sich der Sichtweise bzw. des Lebensinhalts jener eher autoritätsfernen Businessstars anzugleichen.

(M)ein Plädoyer für den Abschluss

Warum es meines Erachtens sinnvoll sein kann, trotz einer Gründung weiterhin einen Abschluss (Realschulabschluss, Abitur usw.) anzustreben:

Zeitmanagement hilft bei der Doppelbelastung

Wie schon erwähnt, sagen viele Schülergründer*innen, dass sie aufgrund des Zeitmangels noch schlechtere Noten bekommen. Eigentlich ist mangelnde Zeit in den meisten Fällen lediglich eine Ausrede. Wer sich selbst analysiert, wie viel Zeit er bzw. sie wirklich eektiv für das Business nutzt, erkennt, dass eigentlich gar nicht mal so viel Zeit dafür investiert wird. Die meisten sitzen eher am Handy und entspannen sich, statt wirklich eektiv zu arbeiten. Wenn man also mal das Handy weglässt und mithilfe von To-Do-Listen sowie Morgen- und/oder Abendroutinen arbeitet, schat man es ganz sicher, genug Zeit sowohl für die Schule als auch für das Business zu haben. Es gilt somit herauszufinden, was für unproduktive Aktivitäten einem die Zeit rauben (am Handy sein, mit Freund*innen stundenlang telefonieren etc.). Denn dann kann man mit einer guten Struktur und Planung so gut wie alles unter einen Hut bekommen, auch Business und Schule.

Nicht nur ans Heute denken

Einige Gründer*innen geben sich der Gleichgültigkeit hin, weil sie denken, dass ihre zukünftigen Pläne schon jetzt im jungen Alter feststehen und sich gar nicht mehr verändern werden. Das kann auch so sein, dennoch sollte man auch mal weiterdenken. Sowohl Interessen als auch Werte ändern sich gefühlt jedes Jahr aufgrund von neuen Eindrücken, Erfahrungen etc. und da kann es auch mal passieren, dass man plötzlich nach zehn Jahren vorhat, Medizin studieren zu wollen. Schule ist also natürlich zum Zeitpunkt des Gründens für die meisten gefühlt unnötig und man hat natürlich andere Prioritäten. Es sollte jedoch verstanden werden, dass sich Interessen ändern können und auch Vorteile durch die Schule im Zusammenhang mit dem Gründen gegeben sind: In der Schule geht es um mehr als nur um die Fächer oder das sture Pauken. Man lernt, wie man sich ein Thema erarbeitet, Termine einhält und Verantwortung übernimmt, was einem später beim Gründen enorm weiterhelfen kann. Also sollte man sowohl die Vorteile als auch die Möglichkeit zukünftiger Interessensänderung in Betracht ziehen.

Es gibt nicht nur den einen Weg

Zum Argument der einen, jetzt oder nie zu verwirklichenden Idee bzw. zu ergreifenden Chance: Es kann jederzeit zur Änderung von Interessen/Prioritäten kommen (vor allem in der Pubertät, in der man sich nach einem Sinn im Leben sehnt). Deshalb sollte man immer hinterfragen, ob es jetzt wirklich die eine Idee ist. Und selbst wenn dem so ist, lässt sich das Vorhaben – wie zuvor beschrieben – mit einer zeitlich gut ausgeplanten Struktur (besonders am Anfang des Gründungsprozesses) hinbekommen, oder nicht?

Geld ist nicht alles

Wenn jetzt aber ein(e) Gründer*in sagt, dass er/sie endlich mal Geld verdienen möchte, um was Teures zu kaufen oder um Anerkennung zu bekommen etc., dann sollte diese(r) sich fragen, ob er/sie wirklich aus intrinsischen Gründen eine Idee voranbringen möchte und für den Gründungsprozess bereit ist. Ernsthaftes Business sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Stattdessen sollte man wirklich aus einer reifen Denkweise heraus mit der Gründungsumsetzung beginnen. Letztendlich empfehle ich nicht zu gründen, wenn man wirklich nur das Geld, die teuren Klamotten usw. im Blick hat. Natürlich kann das ein Motiv sein, aber bitte nicht der primäre Grund.

Du bist du

Schlussendlich bleibt noch das oben erwähnte Autoritätsargument. Ich bin ehrlich: Natürlich kann man es auch ohne einen Abschluss zu etwas Großem bringen. Es sind jedoch nur extrem wenige, die das schaen. Mark Zuckerberg, Bill Gates und Co. sind Ausnahmen und gehören zu den wenigen Prozent, die sich etwas weltweit Großes aufgebaut haben. Mein Rat: Man sollte stattdessen lieber auf sich selbst schauen, da es nicht unbedingt empfehlenswert ist, sich mit anderen Leuten zu vergleichen.

Fazit

Letztendlich steht ferst, dass man natürlich viel weniger Zeit hat, wenn man nach der Schule nach Hause kommt und anfängt, an einer Idee zu arbeiten, die etwas verändern soll. Aber viele Gründe, es sich vermeintlich leichter machen zu wollen, sind zum Teil lediglich Ausreden. Vor allem als Gründer*in sollte man immer nach Lösungen suchen, statt nur die Probleme zu betrachten. Es gibt durchaus gute Argumente, den Schulabschluss zu machen und zeitgleich das Gründungsvorhaben zu starten. Spätestens, wenn es mit dem Gründen nicht funktioniert, eröffnet der schulische Abschluss viele Möglichkeiten.

Was ich mit all dem sagen möchte? Ganz klar: Gründer*innen, macht euren Schulabschluss! Ich würde es so gut wie niemandem empfehlen, die Schule abzubrechen. Lediglich ein Prozent der Jungunternehmer*innen, die sich parallel zur Schule ein wirklich festes Standbein aufgebaut haben, von dem sie gut leben können und das längerfristig tragfähig erscheint, sollten es in Betracht ziehen, der Schule den Rücken zu kehren – auch ohne Abschluss.

Registrierkassen

Was zeitgemäße Produkte ausmacht und wie wichtig sie im modernen Geschäftsleben sind.

Für zahlreiche Unternehmen ist eine Registrierkasse unersetzlich. Sie ermöglicht die exakte und manipulationssichere Erfassung von Umsätzen, die sich auf Barzahlung der Kunden begründen. Daneben dient sie der Aufbewahrung von Geldstücken und -scheinen sowie der Anfertigung von Kassenbons. Moderne Produkte erstellen darüber hinaus Kassenberichte und bieten ein Mitarbeitermanagement, Warenwirtschaftssystem sowie eine Kundenverwaltung.

In welchen Branchen Startup-Gründer*innen eine Registrierkasse benötigen

Startup-Unternehmen, die überwiegend Bargeldgeschäfte abwickeln, empfiehlt sich in jedem Fall die Anschaffung einer Registrierkasse. Beispielsweise im Einzelhandel und in der Gastronomie stellen diese nützlichen Hilfsmittel dar. Sie sorgen für Arbeitserleichterung, unter anderem durch Belegerstellung. Im Gegensatz zu Österreich besteht in Deutschland keine Verpflichtung zu ihrer Verwendung. Das bedeutet, offene Ladenkassen dürfen weiterhin genutzt werden. Kommt eine Registrierkasse zum Einsatz, greift jedoch die Verordnung zur Bestimmung der technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungs- und Sicherungssysteme im Geschäftsverkehr, kurz Kassensicherungsverordnung genannt.

Gesetzliche Vorgaben für die Nutzung von Registrierkassen

Seit dem 1. Januar 2017 sind die in der Registrierkasse erfassten Daten manipulationssicher aufzubewahren. Im Einzelnen handelt es sich zum Beispiel um das Journal, die Historie der Artikel, Warengruppen und Preise. Gleiches gilt unter anderem für Informationen in Form von Protokollierungen bei wechselnden Einsatzorten sowie Stornobuchungen. Papierausdrucke können die Kassenerfassung nicht ersetzen. Steuerprüfer*innen sehen die Vernachlässigung dieser Form der Archivierungspflicht als einen erheblichen Mangel bei der Buchführung an. Ggfs. können sie diese verwerfen und eine Schätzung der Einnahmen vornehmen – in der Regel fällt sie zu Ungunsten des Unternehmers aus.

Registrierkassen: drei verschiedene Arten im Überblick

Die unterschiedlichen Arten von Registrierkassen reichen von schlichten bis zu innovativen Hightechprodukten. Einfache Geräte eignen sich zum Preise eingeben, zur optionalen Zuordnung einer Warengruppe sowie für Auswertungen mit niedrigem Standard. Einschränkungen gibt es im Bereich der kurzfristigen Analyse von Daten und deren langfristigen Speicherung. Leistungsfähiger sind POS-Systeme, die ebenfalls bargeldlosen Zahlungsverkehr ermöglichen. Sogenannte PC-Kassen präsentieren sich mit Vielfältigkeit. Eine Software übernimmt die Funktionssteuerung von Kassenschubladen und -druckern, Barcode-Scannern sowie anderen Hardwarekomponenten. Die Datensicherung erfolgt entweder in einem externen Speicher oder intern auf dem PC. Weiterhin stehen Exportfunktionen für das Finanzamt und den Steuerberater zur Verfügung.

Vorteile webbasierter Registrierkassen

Die Digitalisierung geht mit vielen nützlichen Errungenschaften einher und hat sowohl unsere Privat- als auch Geschäftswelt verändert. Sie gibt uns die Freiheit, Geräte jederzeit von jedem Ort aus nutzen zu können. Für Unternehmer*innen, die viele Geschäfte außer Haus erledigen, sind webbasierte Registrierkassen in Form von handlichen Kleingeräten das A und O für Wettbewerbsfähigkeit. Bekommen würde man diese unteranderem beim Anbieter ready2order. Aber auch feststehende Produkte, darunter PC-Kassen, verfügen über zahlreiche bedeutende Eigenschaften. Wichtigster Punkt ist die Möglichkeit, die strengen gesetzlichen Vorgaben unkompliziert und vollumfänglich erfüllen zu können. Unternehmer*innen ersparen sich etliche Arbeitsvorgänge, die von einer webbasierten Registrierkasse automatisch übernommen werden. Sie sind die perfekte Basis für die zeitgemäße Ausstattung eines Unternehmens, das mit Bargeldtransaktionen beschäftigt ist.

Tipps zum Aufbau deines Online-Business

Wie schafft man es, sein eigenes Online-Business ohne übermäßig große Kosten und unverhältnismäßgen Aufwand ins Digitale zu heben und zum Erfolg zu machen? Dieser kleine Leitfaden hilft dabei.

Der Online-Handel erlebt durch Corona einen regelrechten Boom: Im Vergleich zum Vorjahr ist der B2C-E-Commerce in Deutschland um rund 23 Prozent gestiegen. Dabei wird online längst nicht mehr nur mit physischen Gütern gehandelt, sondern mit Ideen, Visionen, Kreativdienstleistungen, der eigenen Zeit u.v.m. Ob Yoga-Business, Online-Deli, Paartherapie, Online-Design-Shop, Online-Galerie, eigene Portfolio-Seite u.v.m. – Junge Unternehmer*innen können mittlerweile wirklich jede Geschäftsidee online abbilden.

Aber wie schafft man es, sein eigenes Business ohne große Kosten und Aufwand ins Digitale zu heben und zum Erfolg zu machen? Diese Basics sind dabei auf jeden Fall zu beachten:

Schritt 1: Gute Vorbereitung ist alles

  • Finde deinen Namen: Storytelling is key! Er sollte möglichst unverwechselbar sein, eine Geschichte erzählen und auch über Suchmaschinen gut auffindbar sein.
  • Eine klare Strategie: Mach dir direkt zu Beginn klar, was du anbieten möchtest: deine Kunst, ein physisches Produkt, eine Kreativdienstleistung, Kaffee, Yoga-Kurse, Tattoos, Catering? Was unterscheidet dich von deinen Mitbewerbern? Deine Website ist die perfekte Bühne, um das was dich ausmacht, zum Ausdruck zu bringen.
  • Mach dich unverwechselbar: Es kommt darauf an, was du sagst, aber eben auch, wie du es sagst. Mach dir, neben Ansprache und Tonalität, Gedanken zu Farbgebung, Schriftarten und Design. Aber keine Panik – Website-Baukästen greifen dir in Sachen Design unter die Arme. 
  • Pro-Tipp: Lege ein Dokument mit deinen Markenrichtlinien an und sammle dort Farben, Schriftarten, Kernbotschaften etc.

Phase 2: Website erstellen

  • Trial and error: Mit Website-Baukästen kann jede(r) auch ohne Programmierkenntnisse eine professionell gestaltete Website bauen. Dank einer kostenlosen Testphase kann man sich erst mal entspannt ausprobieren.
  • Mach es offiziell: Spätestens jetzt solltest du deine URL festlegen. Du musst diese nicht unbedingt bei einem Domain-Anbieter buchen, sondern kannst das oft auch direkt bei einem Website-Baukasten System erledigen.
  • Choose your look: Entscheide dich für ein Template und passe Farben, Schriften, Bilder und Text individuell an dein Business und deine Persönlichkeit an. 
  • Keine Foto-Sorgen: Du hast (noch) nicht genug eigenes Bildmaterial? Schau dich bei kostenlosen Datenbanken wie unsplash oder Foto-Agenturen wie Getty um. Bei manchen Anbietern von Website-Baukästen sind beide direkt ins Tool integriert, so dass du passende Bilder nahtlos einfügen kannst.
  • Integriere deinen Shop: Nutze die E-Commerce-Integrationen, wenn du etwas verkaufen möchtest oder binde ein Terminbuchungstool ein für dein Restaurant, Deli, dein Massageangebot u.v.m.
  • Pro-Tipp: Wenn du deine Fotodateien für deine Website sammelst, empfiehlt es sich, sie mit entsprechenden Keywords umzubenennen. Das kann dir bei der Suchmaschinenoptimierung helfen.

Phase 3: Sorge dafür, dass man über dich spricht

  • Zeige, dass es dich gibt: Integrierte Marketing-Tools bringen Traffic auf deine Website und sorgen dafür, dass deine Zielgruppe über dich spricht. Integrierte SEO-Tools messen und erhöhen deinen Erfolg.
  • Teile deine Arbeit mit deinen Followern: Binde deine Social-Media-Kanäle ein, teile deine Social-Inhalte direkt auf deiner Website und verkaufe via Social (z.B. über den Instagram-Shop).
  • Mach‘s deinen Kund*innen so komfortabel wie möglich: Erstelle exklusive Mitgliederinhalte, mit denen du deine Online-Community aufbauen und zusätzliche Einnahmen erzielen kannst.
  • Pro-Tipp: Mit der App Unfold kannst du Social Media Posts in deinem eigenen Stil erstellen und für ein einheitliches Markenbild sorgen.

Den kompletten Squarespace-Leitfaden für den Aufbau eines Online-Business findest du hier

Was Gründer*innen von der Musikwelt lernen können

Musik und Unternehmertum werden selten miteinander in Verbindung gebracht, und doch sehen sich die Akteur*innen vielen ähnlichen Herausforderungen gegenüber. Dirigent und Entrepreneur Boian Videnoff gibt Einblicke in beide Welten.

Teamwork als aufmerksames Interagieren

In einem Orchester steht vor allem eine Aufgabe und Herausforderung im Vordergrund: Einheit in der Vielfalt herzustellen. Von der Piccoloflöte bis hin zum Kontrabass kommen die verschiedensten Instrumente, gespielt von den unterschiedlichsten Menschen, zusammen, um eine harmonische Einheit zu bilden. Das ist nur möglich, wenn ein(e) Dirigent*in zuvor durch akribische Analyse des Werks eine klare musikalische Richtung und Vision ausgearbeitet und diese zusammen mit allen Musizierenden einstudiert hat.

Genauso können auch die Mitarbeitenden eines Start-ups nicht effektiv zusammenarbeiten und ein erfolgreiches Produkt entwickeln, wenn sie nicht durch die Vision der Gründer*innen geleitet und in eine gemeinsame Richtung geführt werden. Für diese Zusammenführung und das erfolgreiche Teamwork unterschiedlicher Akteure ergibt sich beim Musikorchester nun eine Besonderheit. Hier sind die einzelnen Musizierenden viel sensibler dem Output der jeweils anderen ausgesetzt und müssen bzw. können so auch viel schneller darauf reagieren und sich entsprechend anpassen. Damit das Projekt „Einheit in der Vielfalt“ funktionieren kann, müssen alle Instrumentalist*innen in Echtzeit hören und verstehen, was gerade im gesamten Orchester passiert, und sich dynamisch darauf einstellen. Dabei geht es nicht nur um eigenes Nachjustieren, sondern auch um eigenverantwortliches Interagieren mit den anderen Orchestermitgliedern. Zum Beispiel könnte es sein, dass ein(e) Sitznachbar*in unbewusst in eine musika­lische Richtung geht, die das gesamte Ensemble auseinander werfen könnte, und entsprechend wieder ins Boot geholt werden muss.

Learning für Gründer*innen: Während in einem Orchester Unstimmigkeiten und „Missklänge“ innerhalb des Teams sofort hörbar sind und von aufmerk­samen Musizierenden schnell erfasst und korrigiert werden können, stellt sich dies in einem Unternehmen viel schwieriger dar. Hier sollte daher eine Kultur des aktiven „Zuhörens“ anderer Teammitglieder etabliert werden, damit niemand aneinander vorbei arbeitet, sondern die interaktive Kooperation in eine gemeinsame Richtung gelingt.

Das Niveau des Teams hängt vom schwächsten Mitglied ab

Dadurch, dass der Output eines jeden Orchestermitglieds deutlicher hörbarer ist als in einem Unternehmen, bestätigt sich in der Musik häufig auch ein weiterer Aspekt von gutem Teamwork: „Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.“ Diese Wahrheit ist dank ihrer kaum zu ignorierenden Konsequenzen für den Gesamtklang fest im Bewusstsein jedes Orchestermitglieds verankert. Wenn auch nur eine Person nicht auf dem gleichen Qualitätslevel wie die restlichen Musizierenden ist, dann zieht sie automatisch das Niveau des kompletten Orchesters herunter. Das Gleiche gilt letztlich auch in einem Start-up: Sämtliche Teammitglieder müssen Top-Qualifikationen besitzen und ihr Bestes geben, damit Qualität und Output des gesamten Teams stimmen und die gewünschten Ziele erreicht werden können. Nur besteht hier wieder die Problematik, dass es im Gegensatz zu einem Orchester länger dauern kann, bis Qualitäts- oder Leistungsdefizite innerhalb des Teams auffallen und sich in den Ergebnissen bemerkbar machen. In der Zwischenzeit haben dann entweder andere Teammitglieder die Schwächen versucht auszugleichen oder es ist sogar schon zu irreversiblen Fehlern gekommen.

Learning für Gründer*innen: Gerade bei Start-ups, die mit neuen Geschäftsideen und technologischen Innovationen auftrumpfen müssen, um erfolgreich wachsen zu können, muss jedes Mitglied im Team ausnahmslos gute Leistungen erbringen. Um „schwer herauszu­hörende“ schwache Glieder in der Kette zu vermeiden, ist das Recruiting daher extrem wichtig. Hier sollten Gründer*innen besonders sorgfältig vorgehen und ein Team aufbauen, das durchgehend das gleich hohe Niveau erreicht.

Leistung durch Leidenschaft und Fleiß

Kommen wir nun von Aspekten des Teamworks hin zur Frage, wie jede(r) Einzelne in einem Orchester oder Start-up die für den Gesamterfolg nötige Qualität abliefern kann. Dabei gibt es in der Musikwelt zunächst ein weit verbreitetes Missverständnis des Verhältnisses von Talent und Fleiß. Viele denken, dass das musikalische Talent den Hauptaspekt einer erfolgreichen Laufbahn ausmacht – und sicherlich ist Talent die entscheidende Grundvoraussetzung hierfür. Letztlich macht dieser Aspekt aber insgesamt nur fünf Prozent aus – der Rest sind Leidenschaft und extrem viel Fleiß.

Es bringt also nichts, wenn jemand noch so talentiert ist und zum Beispiel eine Melodie wunderschön phrasiert, dann aber gleichzeitig an einer anderen technischen Passage stolpert. Vom Anfang bis zum Ende muss eine grundlegende Qualität gewährleistet sein, die sich nur mit sehr viel Arbeit erreichen lässt. Um hierfür so viel Fleiß wie möglich aufbringen zu können, braucht es entsprechend viel Leidenschaft für die Musik. So wundert es kaum, dass professionelle klassische Musiker*innen oftmals eine innige Beziehung zu ihrem jeweiligen Instrument aufbauen und diesem den Großteil ihrer Lebenszeit widmen.

Learning für Gründer*innen: Neben den grundlegenden Qualifikationen und Skills müssen alle Teammitglieder auch den nötigen Fleiß zeigen, um hervorragende Leistungen erbringen zu können. Hierzu sollte wiederum beim Recruiting darauf geachtet werden, dass bereits eine Leidenschaft für das Thema und die Geschäftsidee des Start-ups vorhanden ist. Darüber hinaus können Gründer*innen auch positiven Einfluss auf das Team ausüben, indem sie ihre eigene Vision klar und mitreißend vermitteln und so regelmäßig neue Leidenschaft für das gemeinsame Ziel entfachen.

Details machen den Unterschied zum Mittelmaß aus

Aus den vorangegangenen Absätzen wurde bereits eine zentrale Parallele zwischen Orchestern und Start-ups klar: der Drang und das Ziel, gemeinsam Außergewöhnliches zu erreichen. Jedes Orchester arbeitet permanent am perfekten Einklang und vollendeten musikalischen Moment, während jedes Start-up mit keinem geringeren Anspruch antritt, als mit seinem Produkt oder seiner Dienstleistung den eigenen Markt zu revolutionieren. Dabei stellt sich jedoch die Frage, woran sich dieses Außergewöhnliche bereits während des Prozesses erkennen lässt und was letztlich den Unterschied zu einer mittelmäßigen Performance oder einem ausbleibenden Markterfolg ausmacht.

In der Musikwelt lautet die Antwort eindeutig: Details. Während Laien oftmals keinen großen Unterschied zwischen verschiedenen Interpretationen einer Sinfonie oder unterschiedlichen Weltklasse-Orchestern wie den Berliner Philharmonikern oder den Wiener Symphonikern erkennen, hören Expert*innen und Profis zahlreiche Details heraus. Hat man sich Zeit genommen für eine bestimmte harmonische Wendung, für die motivische Bedeutung einer melodischen Passage oder für den besonderen Klangcharakter einer Instrumentengruppe?

Um diese Feinheiten in den gemeinsamen Proben genau herauszuarbeiten, braucht es Dirigent*innen, die sowohl den Blick und das Ohr für die Details haben, als auch das große Ganze überschauen können. Da der Orchesterzusammenklang sehr komplex ist, müssen sie das Talent besitzen, Zusammenhänge zu erkennen, wo andere sie vielleicht nicht sehen, sowie schnelle Lösungen zu finden und anzubieten. Genau die gleichen Fähigkeiten sind letztlich auch bei der Führung von Start-ups gefragt.

Learning für Gründer*innen: Der Erfolg eines Start-ups hängt von den Details und deren Einbettung in die übergreifende Geschäftsidee ab. Gründer*innen müssen deshalb gleich den Dirigent*innen einen Blick für die Feinheiten haben und überall dort einspringen, wo sie und ihre besondere Art des lösungsorientierten und visionären Denkens benötigt wird.

Der Autor Boian Videnoff ist sowohl Chef-Dirigent der Mannheimer Philharmoniker als auch Gründer des Berliner KI-Start-ups Enote, das digitale Notenblätter einfacher zugänglich, bezahlbarer und interaktiver macht, www.enote.com

King of Content

Dank purer Lebensfreude besseren Content generieren – Der König von Ghana zeigt, wie es geht.

Laut, schrill und einfach nur anders, so lässt sich der Auftritt des ghanaischen Königs Céphas Bansah in einem Musikvideo, das er gerade mit dem Jungschauspieler Maurice Fuchs in Saarbrücken gedreht hat, wohl am besten beschreiben. Dabei ist es vor allem die charmante und authentische Art dieses Mannes, der ihn so sympathisch macht und dafür sorgt, dass man ihn nie wieder vergisst, wenn man ihn einmal gesehen hat.

Der außergewöhnliche Auftritt ist daher eine tolle Inspiration für all jene, die ihrem Online Business einen ganz besonderen Stempel aufdrücken wollen, um den Menschen damit ebenfalls im Gedächtnis zu bleiben. Im Folgenden liest du, wie Sie es schaffen, ein Alleinstellungsmerkmal zu erschaffen, das Ihnen dabei hilft, zur Nummer eins zu werden.

1. Einfach mit dem Strom schwimmen? Das kann wirklich jeder …

Möchten Sie Ihr Online Business in eine erfolgreiche Zukunft führen und nicht einfach nur die Kunden für sich gewinnen, die den anderen Anbietern durch die Lappen gegangen sind? Dann sorgen Sie dafür, dass Sie sich von der grauen Masse abheben und scheuen Sie sich keinesfalls davor, völlig neue Marketingideen auszuprobieren. Seien Sie dabei möglichst kreativ und lassen Sie sich von Ihrem Alltag inspirieren. Sie werden erstaunt sein, mit welchen auf den ersten Blick sehr simpel scheinenden Möglichkeiten sich bereits einiges erreichen lässt. Wichtig ist vor allem, nahe bei Ihrem Kunden zu bleiben und nicht zu abgehoben zu denken. Der König von Ghana hat auf eindrucksvolle Weise unter Beweis gestellt, wie das geht. Ein einfaches Musikvideo reicht aus und schon ist er in aller Munde, denn seine Lebensfreude ist einfach ansteckend.

2. Mit Authentizität zum Ziel

Wie wir nun bereits erfahren haben, können außergewöhnliche Marketingstrategien eine perfekte Möglichkeit darstellen, um sich von den anderen Firmen abzuheben, aber Achtung: Sie sollten dabei sich selbst und Ihre Vorstellungen niemals aus den Augen verlieren. Nur allzu schnell kann es passieren, dass wir einen anscheinend besonders originellen Trend hinterherjagen ohne zu merken, dass sich dieser für uns gar nicht gut anfühlt. Ist das der Fall, werden die Erfolge, die wir mit diesem erreichen können, eher gering ausfallen. Lassen Sie sich also keinesfalls von scheinbar besonders innovativen Ideen in die Irre führen. Hören Sie stattdessen lieber in sich hinein und Sie werden schon bald sehr genau merken, was zu Ihnen passt und wovon Sie lieber die Finger lassen sollten.

3. Probieren Sie völlig Neues aus und verlassen Sie die Komfortzone

Selbstverständlich kann es äußerst gemütlich sein, stets auf die gleiche Internetwerbung zu setzen oder den hundertsten vorgefertigten Newsletter zu versenden und dabei jedes Mal den Inhalt nur etwas zu ändern. Doch seien wir uns mal ehrlich: Wie viele Ihrer Kunden oder potenziellen Kunden werden diese überhaupt noch lesen? Meistens werden sie einfach nur auf “löschen“ klicken und dann war selbst die geringe Arbeit, die Sie sich damit gemacht haben, umsonst. Verlassen Sie daher unbedingt das bereits bekannte Terrain und wagen Sie sich an Marketingstrategien heran, die Ihnen Anfangs vielleicht sogar etwas zu forsch vorkommen. Es kann durchaus sein, dass Sie genau damit Erfolg haben.

4. Zusammen ist man weniger allein

Das Oberhaupt von Ghana möchte ein Musikvideo produzieren, dieses Gebiet ist jedoch völliges Neuland für ihn. Was macht er also? Er holt sich einen jungen Influencer ins Boot, den er bereits von einem früheren Dreh kennt und seinen Freund nennt. Hierbei handelt es sich wohl um einen der intelligentesten Marketing-Tricks, denn nur weil Sie Ihr eigenes Online Business auf den Markt bringen wollen heißt das noch lange nicht, dass Sie dabei nicht auf professionelle Hilfe zurückgreifen können. Wenn Sie sich allerdings dafür entscheiden, mit jemandem zusammenzuarbeiten, ist es wichtig, dass die jeweilige Person zwar eine neue Dimension in Ihr Werbekonzept mit einbringt, aber dennoch wichtige Grundideen und Vorstellungen mit Ihnen teilt. Ist das der Fall, steht einer äußerst erfolgversprechenden Zusammenarbeit nichts mehr im Wege.

5. Mit Herzblut und Ausdauer werden Sie viel mehr erreichen, als Sie es je für möglich gehalten haben

Wirklich erfolgreich werden Sie mit Ihrem Online Business dann sein, wenn Sie sich ganz auf Ihre Intuition verlassen und das tun, was Ihnen wirklich Freude bereitet. Natürlich ist das manchmal viel leichter gesagt als getan, denn all der Alltagsstress und die zahlreichen bürokratischen Verpflichtungen machen dies nicht immer möglich. Dennoch sollten Sie versuchen, immer wieder zu hinterfragen, ob Sie wirklich noch voll und ganz hinter dem stehen, was Sie tun. Ist das nämlich der Fall, wird es Ihnen viel leichter fallen, auch die unangenehmeren Dinge mit einem Lächeln im Gesicht zu meistern und sich schneller wieder auf die schönen Seiten des Lebens zu konzentrieren.

Fazit: Mit Spaß am Leben und Authentizität zum Erfolg

Möchten Sie sicherstellen, dass sich Ihr Online Business von der Konkurrenz abhebt? Dann versuchen Sie stets auf Ihr Bauchgefühl zu hören und bleiben Sie dabei möglichst authentisch. Einfach blind ohne viel zu überlegen anderen nachzueifern oder schnelllebigen Trends hinterherzujagen, wird Sie nämlich keinesfalls weiterbringen, als Sie nun sind. Der Herrscher von Ghana zeigt auf beeindruckende Art, wie viel man mit purer Lebensfreude und Lust an dem, was man tut, kommen kann. Lassen Sie sich also ruhig von diesem beeindruckenden Mann inspirieren und Sie werden sehen, der Erfolg kommt dann ganz von allein.

Der Autor Grigori Kalinski ist Unternehmer und einer der bekanntesten Coaches im Bereich des Amazon-Kindle-Publishings.

Diversity, Equity und Inclusion (DE & I)

Wie du als Entscheider*in Vielfalt, Gleichheit und Inklusion in dein Unternehmen bringst.

Sprache ist ein erster Schritt in Richtung gelebter Realität. Doch ein Gendersternchen allein sorgt noch nicht für Vielfalt, Gleichheit und Inklusion. Was kannst du als Entscheider*in im Unternehmen tun, damit echte Diversität in den Teams Einzug hält? Wie werdet ihr als Unternehmen auch für die Generation Z attraktiv? Hier erfahrt ihr, welche Maßnahmen hilfreich sein können.

Die Gesellschaft verändert sich – und das auf allen Ebenen. Das hat zur Folge, dass Menschen weltweit heute auch von Unternehmen soziales Engagement und Vielfalt am Arbeitsplatz erwarten. Hier sind Entscheider*innen gefordert, konkrete Strategien und Errungenschaften, statt reine Lippenbekenntnisse vorzuweisen. Wichtig ist, dass die klaren Absichten des Unternehmens erkennbar sind und über die Ziele nachgedacht wird. Denn nur so lässt sich abbilden, was tatsächlich erreicht werden soll.

Handeln beginnt auf der Führungsebene

Inklusive Kulturen machen stärkere Unternehmen – und fangen beim Management an. Damit Diversity, Equity und Inclusion (DE & I) überhaupt gelebt wird, müssen Gründer*innen und Entscheider*innen Verantwortung übernehmen. Sie müssen einen Nährboden für eine unternehmensweite Beteiligung und Unterstützung der Themen Vielfalt, Gleichheit und Inklusion schaffen.

Habt die nächste Generation im Blick und kommuniziert adäquat

Laut einer Studie von Stepstone ist Bewerber*innen neben Faktoren wie Gehalt, Unternehmenskultur oder Weiterbildungsmöglichkeiten ist ebenso wichtig, dass die bzw. der potenzielle Arbeitgeber*in für Vielfalt steht. 77 Prozent aller Befragten geben an, sich eher bei einem Unternehmen zu bewerben, das genau diese Vielfalt lebt. 78 Prozent sagen ausdrücklich, dass sie gern in einem vielfältigen Umfeld arbeiten möchten.

Insbesondere bei der jüngeren Generation spielt das Thema eine große Rolle. Um diese Zielgruppe anzusprechen, sollten sich Organisationen ihre Webseite anschauen. Ist die Mission und Vision klar verständlich? Zeigen die Fotos echte Vielfalt? Hier gilt es im Zweifel nachzubessern.

Definiert, warum Vielfalt für euer Unternehmen wichtig ist und skaliert die Messgrößen

Wenn DE & I in eurem Unternehmen wichtig sein soll, dann braucht es eine für alle Mitarbeiter*innen nachvollziehbare Begründung, warum das so ist. Denn es ist vorrangig die Aufgabe der Entscheider*innen im Unternehmen darzulegen, welche Relevanz Vielfalt hat und die Gründe hierfür zu vermitteln. Neben dem „Warum“ geht es aber auch um das „Wie“. Hier müssen Entscheider*innen klar formulieren, was genau Diversität für die eigene Organisation bedeutet.

Wenn diese Fragen geklärt sind, geht es ans Eingemachte: Ihr müsst damit starten, Messgrößen zur Skalierung zu definieren und Feedback einzuholen, um einen Maßstab für eure DE & I-Aktivitäten zu definieren. Im nächsten Schritt sollten Meilensteine, Ziele und Zeitpläne für die Aktivitäten beschlossen werden. Vor allem Zeitpläne helfen dabei, Teams in Verantwortung zu bringen und gleichzeitig transparent zu sein.

Seid transparent – selbst wenn noch nicht alles perfekt ist

Transparent mit dem umzugehen, was beschlossen, gelebt und aber auch optimierungsbedürftig ist, ist essenziell. Warum nicht einen eigenen jährlichen Bericht herausbringen, der den aktuellen Status Quo zu DE & I-Aspekten darlegt? Häufig geht von diesem eine Signalwirkung auf andere Unternehmen aus und ermutigt sie, ebenfalls Stellung zu beziehen.

Es geht nicht um Perfektion, sondern um Fortschritt. Menschen wollen wissen, wie Organisationen zu DE & I aufgestellt sind und was sie tun, um sich hier zu positionieren. Vor allem im Rahmen von Bewerbungsprozessen können diese Themen von Bewerber*innen aktiv angesprochen werden und damit Personalverantwortliche zu fordern – es ist also wichtig das Engagement öffentlich zu machen.

Schafft mit einem strukturierten Ansatz einen gerechteren Rahmen für Vorstellungsgespräche

Insbesondere im Hiring-Prozess hilft ein strukturierter Ansatz beispielsweise dabei unvoreingenommenere Vorstellungsgespräche zu führen. Und zwar indem Kriterien zur Bewertung im Voraus definiert werden, Interviewfragen auf diese Kriterien abgestimmt und verschriftlicht werden, sodass nachvollziehbar ist, wie Kandidat*innen bewertet wurden.

Es geht also unter anderem um Rahmenbedingungen, die einen besseren und faireren Einstellungsprozess ermöglichen. Auch die Erfahrung der Kandidat*innen wird positiver, wenn ein Plan und ein Grundgerüst den Prozess des Hirings bestimmt. Situationsbezogene Fragen wie “Was wird für die Rolle benötigt?” oder “Wie wird der Tagesablauf des neuen Teammitglieds aussehen?” helfen dabei, einen Eindruck zu bekommen wie Bewerber*innen in bestimmten Situationen handeln oder ein Problem lösen würden. Wichtig ist, dass die Fragen den Kern eines Jobs treffen und nicht voreingenommen sind.

Aufpassen bei Empfehlungsprogrammen

Empfehlungsprogramme für Mitarbeitende haben häufig einen Effekt: Sie verstärken die bestehende Zusammensetzung in Organisationen. Vielfältiger werden Empfehlungen dann, wenn die Anforderungen an die Empfehlungen so konkret wie möglich spezifiziert sind.

Statt einfach zu sagen “Hey, wenn du uns jemanden empfiehlst und wir diese Person einstellen, bekommst du Bonuspunkte“ ist es besser beispielsweise zu fragen “Wer ist die beste Ingenieurin, mit der du je gearbeitet hast?" oder “Wir suchen mehr Kundenbetreuer*innen, die von unterschiedlicher ethnischer Herkunft sind. Wen kennst du, der gut ist?

Das Team für präzisere Anforderungen zu sensibilisieren, führt nicht nur zu einem größeren Volumen an potenziellen Kandidat*innen, sondern sorgt durch die Verringerung von Voreingenommenheit für vielfältig Teams.

Gebt allen Bewerber*innen eine faire Chance 

Laut einer Studie der Vereinigung Society for Human Resource Management halten über 80 Prozent der Befragten den Wert eines Mitarbeitenden, der über Vorstrafen verfügt für mindestens genauso hoch und höher, wie den Wert eines Mitarbeitenden ohne Vorstrafen. Was bedeutet das für das Bewerbungsverfahren? Evaluiert, ob der Mensch, der in der Vergangenheit vielleicht einen Fehler gemacht hat, dennoch für den Job geeignet ist. Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Qualifikationen für einen Job zu präsentieren, unabhängig von ihrer Vergangenheit, kann sich lohnen. Denn erst das persönliche Gespräch mit einer Person, in dem man mehr über ihren Hintergrund erfährt, ermöglicht euch wirklich einschätzen zu können, ob Bewerber*innen aus ihren Erfahrung gelernt, sich geändert haben und rehabilitiert sind.

Im Einstellungsprozess jedem eine faire Chance zu geben – also „fair chance hiring“ zu betreiben – ermöglicht nicht nur eine Vielfalt in der Belegschaft zu erzielen, sondern kann auch eine Quelle für Top-Talente sein. Das gilt besonders für Branchen, in denen Fachkräftemangel herrscht und zu einem echten Wettbewerbsvorteil für das einstellende Unternehmen werden.

Radikal emphatisch sein ist ein kraftvolles Tool

Wer Vielfalt, Gleichheit und Inklusion am Arbeitsplatz eine echte Chance geben will, der kann sich des Tools des radikal empathischen Führungsstils bedienen. Dazu ist es hilfreich, die Persönlichkeitsstruktur von Mitarbeitenden zu kennen und die intrinsische Motivation, die die Person antreibt, zu verstehen. Eine Kultur zu schaffen, in der sich Mitarbeiter*innen sicher fühlen und auch kritische Themen ansprechen können, ist dabei essenziell. Um so ein sicheres Umfeld zu schaffen, braucht es klare Richtlinien und Leitplanken. So lassen sich nicht nur die besten Talente gewinnen, sondern auch eine große Führungsherausforderung bewältigen.

Der Autor Jon Stross ist Präsident und Mitbegründer von Greenhouse Software. Mit seiner Software unterstützt das Unternehmen beim optimierten Hiring-Prozess. Stross ist zudem Co-Autor des neuen HR-Buches "Talent Makers“.