Gesundheit für Gründer


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Ergonomie, Bewegung und Gesundheitsförderung - Praxis-Tipps und To Do's für den gesundheitsbewussten Büroalltag.

Büroarbeit ist nicht unbedingt dazu gemacht, unsere Gesundheit zu fördern. Doch wer den Büroalltag entsprechend gestaltet, kann die eigene Gesundheit erhalten und sogar fördern. Foto: Pixel-Shot – 285530779 / Adobe Stock

Wer eine zündende Idee hat und dafür ein Geschäftskonzept, wird Gründer. Viele Jungunternehmer bemerken dabei gar nicht, wie ungesund sie letztlich leben. Denn selbst - oder gerade – die Tage im Büro stehen der "natürlichen Lebensweise eines Menschen" absolut entgegen. Mangelnde Bewegung, eher schlechte Ernährung und Dauerstress sind eine sehr ungünstige Kombination. Die berufliche Ausrichtung vieler Gründer ist ein formvollendetes Gegenteil der Gesundheitsförderung und kommt nicht selten mit echten Einschränkungen und Problemen nach wenigen Monaten bis einigen Jahren daher. Die Gefahr ist, dass viele dieser Mängel gar nicht direkt bewusst werden. Der Rücken bricht nicht, weil die Haltung am Schreibtisch falsch ist. Das Herz bleibt auch nicht sogleich stehen, weil die Bewegung fehlt. Dennoch: Der Körper rächt sich irgendwann. Es gibt jedoch viele Wege, die Gründungsphase und die Jahre nach der Gründung geschäftlich erfolgreich und gesund zu erleben. Aber welche Gefahren lauern dabei und was können die Betroffenen dagegen tun?

1. Häufige Erkrankungen bei Gründern

Gerade bei Gründern stehen spezielle Erkrankungen und Krankheitssymptome häufig im Vordergrund. Die Ursache ist meist rasch gefunden, denn der Aufbau eines Unternehmens geht immer mit Stress, Sorgen, aber auch wenig Schlaf und einer stressbedingt schlechten Ernährung einher, wie die folgenden Abschnitte zeigen.

a) Enorm hoher Stress

Das ist das Hauptproblem schlechthin. Sicherlich ist die hohe Stressbelastung nicht allein unter Start-Up-Chefs zu finden, doch die Anforderungen der Unternehmensgründung und all die Hürden, die damit einhergehen, darf nicht unterschätzt werden. Das Gefährliche ist, dass sich Stress nicht sogleich offenbart und der Zustand allein auch nicht unbedingt negativ ist. Stress kann, wenn er nur kurzzeitig anhält, zu einer Leistungssteigerung führen und neue Kräfte freisetzen. Gefährlich wird es nur, wenn weder Ausgleich noch Entspannung zu finden sind.

- Schlafstörungen: Sie sind vielseitig. Die einen können nicht einschlafen, weil der Kopf selbst trotz aller Müdigkeit nicht abschalten kann. Fast jeder kennt diese Situation, in der die Augen zwar schon zufallen und die Denkleistung einem schlammigen Morast gleicht, doch kaum berührt der Kopf das Kissen, läuft das Hirn auf Hochtouren. Da sich die Einschlafzeit nach hinten verlagert, erhält der Körper nicht ausreichend Schlaf.

Zusätzlich gibt es diese Durchschlafstörungen. Betroffene wachen immer wieder auf und haben Schwierigkeiten, wieder einzuschlafen. Andere schlafen zwar, gelangen jedoch nicht in die erholsamen Schlafphasen.

Grundsätzlich mangelt es den Betroffenen an nächtlicher Erholung. Ein Mangel an dieser führt hingegen wieder zu erhöhtem Stress und weiteren Symptomen:

- Kopfschmerzen – Müdigkeit führt auf Dauer nahezu immer zu Kopfschmerzen, die sich bis zur Migräne steigern können.

- Herz-Kreislauf – bei Stress steigt der Adrenalinpegel im Körper an. Der Organismus ist im Alarmzustand, was sich wieder auf den Herzrhythmus und den Kreislauf an sich auswirkt. Dauerhaft kann dieser Zustand zu schweren Krankheiten führen: Schlaganfälle oder Herzinfarkte sind nur zwei davon.

- Gewichtszunahme – zu der schlechten Ernährung durch Stress kommt dieser Artikel später, doch zeigt sich in Studien, dass stressgeplagte Menschen häufiger nach einer ersten Abnehmphase zu Übergewicht neigen.

- Immunsystem – spätestens, wenn der Körper keine Ruhe mehr zur Regeneration im Schlaf findet, wird das Immunsystem massiv belastet. In der Folge treten häufiger kleine Missempfindungen und Erkältungen auf, die den Körper ebenfalls belasten und schwächen.

Fakt ist, Stress kann positiv sein. Wer vor dem Kreißsaal steht und der Geburt des Kindes entgegenfiebert, der steht unter Stress. Doch ist dieser positiv, da er ein festes Ende hat und sich der Körper wieder ausgleicht. Gründer stehen jedoch fast dauerhaft unter Hochspannung und müssen unbedingt auf ihre Ruhephasen und Ausgleichsmöglichkeiten achten. Geschieht dies nicht, heißt es: Firma top, doch Gründer krank.

b) Arbeitsumfeld Büro

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Das eigentliche Arbeitsumfeld des Gründers führt potenziell ebenfalls zu Erkrankungen. Der Mensch ist nicht dazu geschaffen, täglich über Stunden zu sitzen – und Gründer kennen oft Arbeitstage von weit mehr als 12 Stunden. Die Folgen sind teilweise schon nach wenigen Tagen spürbar:

- Rückenschmerzen – wer falsch, vor allem zu lange falsch, sitzt, der wird früher oder später unter Rückenschmerzen leiden. Sie sind störend, schmerzhaft und senken die Arbeitsfähigkeit stets hinab. Dabei können vielfältige Beschwerden auftreten, die jeweils eigene Ursachen haben. Ob nun Verspannungen, eine Blockade oder sogar ein Bandscheibenvorfall – es gibt zahlreiche mögliche Varianten, die es zu vermeiden gilt. 

- Verspannungen – sie können nicht nur Rückenschmerzen verursachen, sie können sich auch aufgrund der vorhandenen Schmerzen bilden. Der Mensch versucht bei Schmerzen instinktiv, diese zu verringern. Das führt zu Schonhaltungen. Wer also in Position X Schmerzen hat, der wechselt in Position Y, obgleich diese für den Körper eigentlich schädlicher ist. Je nach Bürostuhl und Ausstattung ruft die Büroarbeit quasi direkt nach Verspannungen. Es gibt mittlerweile nicht ohne Grund den »PC- und Smartphone-Nacken« und die gut bekannte Schildkrötenhaltung.

Eine Abhilfe lässt sich allerdings gut schaffen: Ergonomische, zum Nutzer passende Büromöbel. Selbst wenn das Geld anfangs knapp ist, so sollte kein Unternehmer an seinen persönlichen Büromöbeln sparen:

- Schreibtisch – er sollte höhenverstellbar sein, sodass er perfekt auf die eigene Arbeitshaltung einzustellen ist. So lässt sich auch verschiedenes Arbeitsequipment ausgleichen: Wer mit einem Laptop arbeitet, der sitzt anders, als am PC oder beim Durchschauen von Papieren.

- Schreibtischstuhl – eine Fachberatung kann hier wirklich hilfreich sein. Es geht beim Stuhl nicht darum, dass er im Augenblick bequem ist, sondern darum, den Körper bestmöglich zu unterstützen. Viele gute Stühle sind nicht mehr starr in der Sitzfläche, sondern bewegen sich bei jeder Gewichtsveränderung. Das beugt Rückenschmerzen vor, da der Lendenbereich nicht unnatürlich steif ist.

- Stehpult – ein solches sollte immer im Büro stehen. Warum? Weil es gesund und hilfreich ist, hin und wieder im Stehen zu arbeiten. Der Check des Tablets oder die Bearbeitung der Post- und Unterschriftenmappe kann immer im Stehen erfolgen.

Wer anfangs bei ergonomischen Büromöbeln spart, ärgert sich im Nachhinein. Nicht nur, weil Rückenschmerzen und Verspannungen die Folge sind. Zusätzlich muss später dann auch noch in vernünftige Büromöbel investiert werden.

c) Das Thema Ernährung

Wer Stress hat, isst ungesund. Jeder kennt es schon aus dem Privatleben. Ist keine Zeit vorhanden, so wird der Lieferdienst bemüht, das Fertiggericht zubereitet oder auch mal zur Imbissbude gefahren. Wieder ist daran nichts auszusetzen, sofern diese Mahlzeiten eine Ausnahme bleiben. Leider hält der Stress bei Gründern jedoch an und viele glauben fälschlicherweise, dass gesundes Essen ein Zeichen von Schwäche ist. Doch:

- Leistungsfähigkeit – unzählige Studien und Versuche ergeben klipp und klar, dass auf Dauer ungesundes Essen die Leistungsfähigkeit massiv einschränkt. Fettige und ungesunde Ernährung kann diesen Effekt schon nach zwei Tagen haben.

- Organismus – ungesundes und fettiges Essen belastet den Organismus. Dauerhaft zu sich genommen, werden schon die Grundsteine für Herzinfarkte gelegt.

- Gewicht – es steigt. Zwar neigen Gründer zu Beginn der Stressphase dazu, wenig zu essen und eventuell Gewicht zu verlieren, die Kompensation mit ungesundem Essen führt allerdings wieder zur Gewichtszunahme.

Neben- und Wechselwirkungen – wie alles miteinander verbunden ist

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Für viele Erkrankungen gibt es keinen reinen Auslöser. Auch bei Gründern spielen oft zahlreiche Faktoren mit in eine Erkrankung hinein. Niemand erkrankt an Burn-out, weil er mal gestresst ist. Auch führt der eine Burger selten zum Herzinfarkt. Trotzdem gilt:

- Stress bedingt Schlafmangel – Schlafstörungen jeglicher Art stellen sich schnell ein, zumal viele Gründer auch dazu neigen, sich generell zu wenig Schlaf zu gönnen.

- Schlafmangel schädigt Organismus – Schlaf ist für den Körper die Zeit der eigenen Regeneration. Im Schlaf wird der Körper praktisch repariert und wieder aufgeladen für den kommenden Tag. Anhaltender Schlafmangel wirkt sich ganzheitlich aus: Immunsystem, Leistung, Herz-Kreislauf, Psyche.

- Geschwächter Organismus senkt Leistungsfähigkeit – ist der Organismus allgemein geschwächt, sinkt die Leistungsfähigkeit. Ständige Infekte, Kopfschmerzen, Magen- und Verdauungsbeschwerden und psychische Auffälligkeiten sind die Folge.

- Fehlende Energie durch falsche Ernährung – ungesunde Ernährung bietet dem Körper zwar einen kurzen Schub, doch keine langfristige Energie. Ein leerer Akku, der für fünf Minuten an den Strom gehangen wird, hält auch keinen Tag durch.

Stress wirkt sich jedoch auch auf die Körperhaltung aus, die wiederum zu Rückenschmerzen und Verspannungen führen kann. Ist nun keine Möglichkeit da, sich gesunderhaltend und ergonomisch hinzusetzen, können weitere Beschwerden und echte Probleme bald im Terminkalender terminiert werden.

2. Wie gegen die Belastung gearbeitet werden kann

Gründer sind diesen Gefahren und Problemen jedoch nicht hilflos ausgeliefert. Es gibt diverse Wege, zu gründen und sich dabei etwas Gutes zu tun:

Den Tag mit vielen Routinen anreichern

Zu Unrecht sind Routinen im Alltag negativ behaftet. Sie werden als Eintönigkeit und Langeweile bezeichnet, doch ist das falsch. Warum legt jemand, der sein Heim smart steuert, Routinen und Szenen an? Eben weil sie bequem sind und den Alltag entlasten. So ist es auch mit Arbeitsroutinen:

- Feste Abläufe – der Tag sollte aus verschiedenen Eckpunkten bestehen, die immer gleich und zur selben Zeit abgearbeitet werden. Umso mehr das Hirn nicht mehr über eine Tätigkeit nachdenken muss, desto eher kann es sich bei dieser Tätigkeit entspannen.

- Feste Zeiten – feste Zeiten für E-Mails, Telefonate, Gespräche oder Rundgänge strukturieren nicht nur den Tag, sondern zählen ebenso zu den Routinen.

- Feste Arbeitsphasen – sie werden zwischen die Routinen gesetzt. In diesen Phasen kann nun konzentriert und ohne äußere Störung gearbeitet werden. Die Effektivität lässt sich so deutlich steigern.

Feste Anfangs- und Endpunkte einhalten

Auch dies gehört zu den Routinen, wobei feste Arbeitszeiten Gründern oft schwerfallen. Zu einem fixen Zeitpunkt zu beginnen, ist noch einfach, doch nicht das Ende. Das Problem: Wer sich selbst kein Ende setzt, der findet auch keines. Im Hinterkopf ist immer noch Zeit, was sich im Workflow bemerkbar macht. Es gilt also, sich feste Start- und Endzeiten zu setzen, dabei aber auch den Tag an sich zu strukturieren:

- Arbeitsphasen – über den Tag verteilt gibt es feste Arbeitsphasen, die ausschließlich für die zu erledigende Arbeit zur Verfügung stehen. Hier gilt: Die Welt kann untergehen, es wird durchgearbeitet.

- Zeitintervalle einhalten – die einzelnen Tagesphasen werden eingehalten. Es gibt keine Ausreden, auch, wenn die Welt untergeht.

- Pausen – zwischen diesen Intervallen liegen die Pausen. Sie sollten mindestens fünf Minuten betragen, mehrfach am Tag jedoch 15 Minuten und können mit Entspannungsübungen angereichert werden.

Experten sagen, dass je Stunde für fünf Minuten Pause gemacht werden sollte. In der Mittagszeit wird eine längere Pause eingelegt. Das lässt sich mit den Schulpausen vergleichen.

Regelmäßige Bewegung suchen – egal wie und wo

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In der Bewegung baut der Körper Stress ab. Auch Gründer sollten die Bewegung nicht vernachlässigen. Es gilt nicht das Argument, dass für Bewegung und Sport keine Zeit bliebe: Bewegung lässt sich überall durchführen:

- Büro – es gibt gar Sportübungen für den Schreibtischstuhl. Ist gar keine Zeit, kann auch das Fenster weit geöffnet werden und auf den Hampelmann und Kniebeugen zurückgegriffen werden.

- Spazierengehen – eine Pause genügt, um wenigstens ›um den Block‹ zu gehen. Ansonsten sollten möglichst einfache Wege ohne Auto zurückgelegt werden. Schon der abendliche Einkauf im Supermarkt ohne Auto bringt Bewegung in den Tag.

- Sport – Fakt ist: Jeder Gründer findet am Tag Zeit für Sport. Ist der Tag gut strukturiert, ist wenigstens das abendliche – oder morgendliche – Joggen möglich. Liegt das Unternehmen verkehrsgünstig, so kann auch mit dem Rad zur Arbeit gefahren werden.

Den Arbeitsplatz nach den besten ergonomischen Gesichtspunkten ausstatten

Wie wichtig ein ergonomischer Arbeitsplatz ist, wurde bereits angesprochen. Hierbei empfiehlt es sich wirklich, gezielt auf die Ergonomie zu achten und sich entsprechend beraten zu lassen.

Manchen Gründern hilft es übrigens, nicht nur einen Schreibtischstuhl zu nutzen, sondern zudem einen Sitzball oder einen Sattelhocker zu verwenden. Über den Tag hinweg steigen sie immer wieder auf die andere Sitzgelegenheit um. Da alle Sitzmöglichkeiten völlig unterschiedliche Ansprüche an den Körper stellen, wird Rückenschmerzen vorgebeugt.

Nicht alles allein machen, sondern delegieren

Es ist verständlich, dass Gründer alles in ihrer Hand wissen wollen. Die Firma ist schließlich ihr ›Baby‹ und das muss vollends versorgt werden. Sinnvoll ist das allerdings nicht immer:

- Schwerpunkte – der Gründer hat Mitarbeiter nicht ohne Grund. Sie sind schwerpunktmäßig eingestellt worden, weil sie eben ihre eigenen Spezialgebiete haben.

- Arbeitsteilung – wenn ein Mitarbeiter für die Buchhaltung da ist, warum sollte der Gründer selbst die Buchhaltung bearbeiten? Aufgaben werden fortan delegiert und den Spezialgebieten der Mitarbeiter zugeordnet.

Unternehmer sollten sich immer ein Bild vor Augen führen: Nur, weil der Elektrikermeister oft in Neubauten war, wird er nicht die Maurerarbeiten an seinem Neubau übernehmen – dafür nimmt er den Maurer, der wiederum den Elektriker für dessen Spezialgebiet nutzt.

Hochwertigem Schlaf eine große Bedeutung beimessen

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Schlaf ist keine vergeudete Zeit und es gilt auch, dass man schlafen kann, wenn man tot ist. Schlaf ist ungeheuer wichtig für die Leistungsfähigkeit, Gesunderhaltung und die Psyche. Sinnvoll ist:

- Feste Zeiten – auch hier wird wieder eine Routine gebildet. Es wird zu einer festen Zeit ins Bett gegangen und auch morgens aufgestanden.

- Feste Rituale – der Körper lernt auf Zeichen zu achten, die auf das baldige Schlafen hindeuten. Daher empfehlen sich abendliche Rituale. Das mag eine heiße Tasse Tee, Milch oder Kakao sein, das kann das Lesen eines Buches oder ein Wannenbad sein.

- Herunterkommen – vielfach hilft es, sich abends einer Form der Meditation zu widmen. Achtsamkeitsübungen oder stille Meditationen sind gar nicht nötig, auch Bewegungsmeditationen wie Yoga, Tai-Chi oder sehr simple Haushaltstätigkeiten eignen sich. Einzig die Atemübung als Mittelpunkt jeglicher Übung ist wichtig.

Von Schlafmitteln sollten Gründer grundsätzlich absehen. Gerade Schlaftabletten helfen zwar beim Einschlafen, doch ist bekannt, dass der Schlaf nicht in die tiefen Phasen gelangt. Wer trotzdem nachhelfen möchte, der sollte sich pflanzlich behelfen. Baldrian hilft oft recht gut, auch CBD unterstützt beim Schlafen.

Stress in der Freizeit konsequent vermeiden

Oft beginnt der Stress erst, wenn die Freizeit startet. Das ist traurig und zugleich ein oft hausgemachtes Problem. Sicher, die Familie, wenn vorhanden, muss umsorgt werden. Viele Menschen neigen jedoch dazu, sich in der Freizeit beweisen zu wollen:

- Freundeskreis – wie viele Freunde lassen sich an einem Tag besuchen? Wer sich in der Freizeit auch noch Termine setzt und von einem Ort zum anderen hetzt, der kann niemals herunterkommen.

- Familienkreis – hier sieht der Druck oft noch stärker aus. Natürlich sollen weder Familie noch Verwandtschaft vernachlässigt werden, in Stress darf dies jedoch nicht ausarten.

Die viel genannte "Qualitytime" ist das Geheimrezept. Es ist sinnvoller und weniger stressig, wenige und feste Termine mit Freunden und der Familie zu vereinbaren, in denen dann der Besuchte aber im Mittelpunkt steht.

Sehr stark ist auch auf die Einbindung in Aktivitäten zu achten. Gerade Gründer mit Familie werden gern zu Arbeitseinsätzen in Verein oder Schule eingeplant. Ist die Zeit dafür vorhanden, ist ein solcher Einsatz in Ordnung. Doch in stressigen Zeiten gilt: Nein sagen lernen.

Fazit - des Gründers Körper ist sein Kapital

Alles dreht sich um die Firma, dabei ist der Gründer eigentlich das wichtigste Kapital. Ohne hin läuft nichts mehr. Warum sollte sich ein Unternehmer also nur um die Firma kümmern, doch nie um sich?

Die Gesundheitsförderung und die Erhaltung der eigenen Gesundheit ist ein Kernthema, welches eigentlich in jeglichen Formularen rund um die Gründung stehen müsste. Und sie ist nicht einmal schwer und hilft gar beim Stressabbau. Nach einem stressigen Tag gibt es nichts Besseres, als sich die Anspannung von der Seele zu rennen.

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