7 Tipps für effektives Arbeiten im Home Office

Wie Sie besser von zu Hause aus arbeiten


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Immer mehr Menschen arbeiten von zu Hause aus. Dort gibt es aber unzählige Störfaktoren, die der Effektivität im Wege stehen können. Mit diesen 7 Tipps halten Sie diese besser von sich fern und optimieren Ihre Heimarbeit.


1. Schaffen Sie einen festen Arbeitsplatz

Es heißt nicht ohne Grund „Home-Office“. Aus Ihrem Bett, von Ihrer Couch oder vor Ihrem Fernseher zu arbeiten wäre keine gute Idee. Sie sind es gewohnt, an diesen Orten zu entspannen. Schaffen Sie sich eine geordnete Atmosphäre. Es muss nicht unbedingt ein ganzer Raum sein. Aber ein Ort, der Ihnen signalisiert, dass dort gearbeitet wird.

2. Lernen Sie richtig zu kommunizieren

Anrufe, E-Mails, Sofortnachrichtendienste oder Video-Chats sind Möglichkeiten, um zu kommunizieren. Jeder muss für sich herausfinden, welcher Kanal sich am besten eignet und wie man diese miteinander kombiniert. Manchmal ist es effizienter, eine E-Mail zu verschicken, als einen Anruf zu tätigen.

3. Kleiden Sie sich für Ihren Job

Aufzustehen, im Pyjama einen Café zu trinken und direkt mit dem Job loszulegen hat bestimmt einen gewissen Reiz. Für die meisten gilt aber: Kleiden Sie sich angemessen. Das wird Ihnen helfen, den Arbeitsmodus einzulegen und richtig zu fokussieren.

4. Feste Arbeitszeiten sind wichtig

Sagen Sie sich nicht, dass Sie morgen Vormittag irgendwann mit der Arbeit beginnen. Seien Sie stattdessen diszipliniert und beginnen Sie jeden Tag um dieselbe Uhrzeit. Damit Ihre Heimarbeit nicht in Konflikt mit Ihrem Privatleben gerät, sollten sie den Arbeitstag idealerweise auch immer zur gleichen Uhrzeit enden lassen.

5. Bestimmte Aufgaben für jeden Tag

Erstellen Sie To-do-Listen für jeden Tag, an dem Sie von zu Hause arbeiten. Das hilft Ihnen, sich auf die wesentlichen Dinge zu fokussieren und gibt Ihnen die Möglichkeit zu messen, wie viel schon erledigt wurde. Erledigen Sie komplizierte und unangenehme Aufgaben zuerst und Routineaufgaben am Schluss.

6. Machen Sie Pausen

Wenn Sie sich schon kleiden, als wären Sie in einem Büro, sollten Sie auch andere Gewohnheiten auf Ihre Heimarbeit übertragen. Machen Sie Pausen. Eine einstündige Mittagspause ist ein perfekter Energielieferant, um Ihren Kopf wieder auf Touren zu bekommen.

7. Lassen Sie sich nicht ablenken

Auch wenn es Ihnen schwer fällt, versuchen Sie während der Arbeit den Kontakt zu Ihren Familienmitgliedern oder Freunden zu vermeiden. Signalisieren Sie klar, dass Sie nicht ansprechbar sind. Hier heißt es, Linie zu bewahren, sonst wird es mit Ihrer Heimarbeit auf Dauer nicht gut gehen.

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Führen mit Sinn, Motivation und Durchsetzungskraft

Wie Sie als Chef die drei zentralen Führungskräfte Sinn, Motivation und Durchsetzung wirkungsvoll in Ihrem Start-up einsetzen.

Sie haben erste Mitarbeiter eingestellt. Es läuft soweit alles ganz gut. Aber Sie merken, dass Ihre Mitarbeiter teilweise nicht mehr ganz so agieren, wie Sie das eigentlich wollen. Und die Erkenntnis beginnt an Ihnen zu nagen, dass sich viele delegierte Aufgaben doch nicht mehr so wie vielleicht anfangs möglich „von alleine“ erledigen lassen. All das sind klassische Themen, mit denen sich jede Führungskraft - unabhängig von der Unternehmensgröße - früher oder später auseinandersetzen muss.

Es gilt: Womit auch immer Sie als Führungskraft unzufrieden sind: Es ist Ihre Hauptverantwortung, das Ruder umzureißen und dafür zu sorgen, dass Ihre Mitarbeiter motiviert sind und Top-Leistungen abliefern. Aber Wie gelingt das?

Nr. 1 der typischen Antworten ist es, den Mitarbeitern rational von dem eigenen Vorhaben zu überzeugen und auf diese Weise sinnstiftend zu führen. Mit anderen Worten: Stellen Sie den Sinn des Ganzen in den Vordergrund. Andererseits ist Führung aber niemals rein rational. Emotionen sind fast immer dabei. Dies spielt vor allem dann eine Rolle, wenn Sie bei Ihren Mitarbeitern alleine mit Überzeugung bzw. Sinnargumenten nicht die gewünschten Arbeitsergebnisse erreichen.

Als zweite Führungskraft ist an dieser Stelle daher die Motivation zu nennen. Hierbei geht es im Wesentlichen darum, die Wünsche, Ziele und Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter zu verstehen und darauf basierend zu führen. Natürlich besteht zwischen Ihren Mitarbeitern und Ihnen letztlich auch ein Machtverhältnis. Es wäre völlig unangebracht, darüber hinwegzusehen. Sie sind es, der den Mitarbeiter z.B. durch Druck in eine unangenehme Lage versetzen kann.

Am Ende des Artikels werden wir uns daher anschauen, wie Sie die gewünschte Arbeitsleistung im Notfall auch aufgrund Ihres Machtverhältnisses dem Mitarbeiter gegenüber durchsetzen können.

Führen durch Sinnstiftung

Wenn Sie durch Sinnstiftung führen wollen, müssen Sie dazu in der Lage sein, eine bildhafte Unternehmensvision zu entwickeln. Wichtig ist, dass Sie diese für Ihre Mitarbeiter gut nachvollziehbar begründen können. Sicherlich werden Sie relativ schnell an Ihre Grenzen gelangen, wenn Sie Ihren Mitarbeitern das Ziel von 15 Prozent Umsatzwachstum als Sinn ihrer gemeinsamen Arbeit verkaufen wollen. Wenn Sie dies dann noch damit begründen, dass Sie dies mit Ihren Investoren vereinbart haben, werden Sie regelmäßig Gefahr laufen, anstelle von motivierten Mitarbeitern gehorchende Söldner produziert zu haben. Besonders gefährlich hieran ist, dass dies meist erst zeitversetzt deutlich wird.

Aber wie macht man es besser? Ein guter Anknüpfungspunkt ist die  Entwicklung einer greifbaren Unternehmensvision, wie z.B. der kundenfreundlichste Online-Versandhandel sein zu wollen oder das innovativste Produkt Ihrer Branche herzustellen. Achten Sie dabei aber auch darauf, Ihre Unternehmensvision gut zu begründen. Versetzen Sie sich hierfür in die Perspektive Ihrer Mitarbeiter. Stellen Sie sich immer die Frage, was der Mitarbeiter davon haben könnte.

Nutzen Sie hierfür am besten leicht einprägsame Geschichten. So könnten Sie z.B. das Ziel, der kundenfreundlichste Online-Versandhandel sein zu wollen, damit begründen, dass Sie selbst einmal Opfer unzureichender Kundenfreundlichkeit geworden sind. Ich weiß gar nicht, ob die Geschichten immer hundertprozentig wahr sein müssen. Viel wichtiger ist, dass Ihre Unternehmensvision leicht einprägsam ist. Sie sagen nun vielleicht, Sie sind nicht der beste Geschichtenerzähler. Glaube ich nicht. Denn das kann man üben, genauso wie alles andere auch. Und je öfter sie Ihre Unternehmensvision erzählt haben, desto einfacher wird es Ihnen mit der Zeit fallen, Ihre Mitarbeiter für Ihre gemeinsame Sache zu begeistern.

Führen durch Motivation

Was machen Sie aber, wenn Sie den Mitarbeiter nicht alleine durch das Große und Ganze zu Höchstleistung motiviert bekommen? Was, wenn die eigene Aufgabe an sich vielleicht nicht sinnstiftend, aber dennoch sehr wohl notwendig ist. In solchen Fällen müssen Sie unabhängig vom Sinn mit Motivation führen. Auch hierfür gibt es wieder mehrere Ansatzpunkte.

Zunächst einmal sollten Sie sich näher mit Ihren Mitarbeitern beschäftigen. Was wollen Ihre Mitarbeiter erreichen? Was brauchen Ihre Mitarbeiter, um glücklich zu sein? Braucht Ihr Mitarbeiter z.B. Sicherheit und Ordnung? Dann versorgen Sie ihn mit Aufgaben, die in gewisser Form vorstrukturiert sind. Solche Mitarbeiter freuen  sich vor allem über sich wiederholende Aufgaben, die sie von Mal zu Mal in besserer Qualität abliefern können. Oder aber legt Ihr Mitarbeiter Wert auf Anerkennung und Status? Achten Sie in dem Fall darauf, die Arbeitsergebnisse ausreichend wertzuschätzen. Loben Sie ihn in Teammeetings. Oder geben Sie ihm eine wertschätzende Funktionsbezeichnung. Legt der Mitarbeiter Wert auf eine gute Stimmung im Team oder auf Teamarbeit?

Dann achten Sie auf Aufgaben, die sich für eine gemeinschaftliche Bearbeitung eignen. In solchen Fällen ist es wichtig, dass die Mitarbeiter gemeinschaftliche Erfolgserlebnisse haben. Es gibt aber auch Mitarbeiter, die gerne neue Dinge dazulernen wollen. Für solche Personen eignen sich vor allem Aufgaben mit Projektcharakter. Letztlich gibt es aber auch Mitarbeiter, die nach Freiheit und Autonomie streben. Versorgen Sie diese Mitarbeiter wenn möglich mit Aufgaben, die viel Raum für die eigene Gestaltungsfreiheit lassen.

Insbesondere in der Start-up-Phase wird es Ihnen nicht immer gelingen, Ihrem Mitarbeiter nur Aufgaben zur Verfügung zu stellen, die seinen Bedürfnissen entsprechen. An diese Stelle treten dann Prämien, Belohnungen oder aber Entschädigungen. Nun darf man als Führungskraft natürlich auch nicht den Fehler machen, jede einzelne Aufgabe auf Ihren Fit hin zu diskutieren und mit einer gesonderten monetären Entschädigung zu vergüten. Dennoch, das monatliche Gehalt und der jährliche Bonus haben eine motivierende Komponente und können Entschädigung für ungeliebte Aufgaben sein.

Ein dritter wirkungsvoller Ansatzpunkt für Motivation kann auch die erlebte Gemeinschaft sein. Wir Menschen sind soziale Wesen. Schon in der Schule lernen Kinder besser, wenn Sie es gern und mit anderen Kindern zusammen tun. Das gleiche gilt auch für das Arbeitsleben. Achten Sie daher auf  einen guten Teamspirit, eine angenehme Arbeitsatmosphäre, gute Beziehungen zu und unter den Mitarbeitern. Jeder kommt lieber zu Arbeit, wenn es dort etwas Interessantes zu erleben gibt. Veranstalten Sie daher von Zeit zu Zeit attraktive Veranstaltungen für Ihre Mitarbeiter. Setzen Sie hierfür aber nicht an Ihren eigenen Vorlieben, sondern an Ihren gemeinsamen an.

Führen durch Durchsetzung

Was machen Sie aber, wenn Sie weder mit Sinn noch mit Motivation weiterkommen? Dann sind Sie gezwungen, die Arbeitsleistungen bei Ihren Mitarbeitern durchzusetzen. Möglichkeiten zur Durchsetzung sind die Druckausübung bis hin zur Androhung der Kündigung. Bevor wir uns diese einzelnen Eskalationsstufen genauer ansehen, beachten Sie aber bitte, dass jegliche Form der Machtausübung auch immer einen negativen Einfluss auf die Beziehung zu Ihrem Mitarbeiter haben kann.  Sehen Sie die Durchsetzung daher bitte als letzte Möglichkeit an.

Was können Sie jetzt aber konkret tun? Zunächst bietet es sich an, die Spannung zu erhöhen. Steigern Sie Ihre Präsenz als Führungskraft. Gehen Sie öfters mal am Arbeitsplatz des Mitarbeiters vorbei und fragen Sie, woran Ihr Mitarbeiter gerade arbeitet und wie er vorankommt. Lassen Sie sich Arbeitsergebnisse oder Zwischenergebnisse zeigen. Reagieren Sie in jedem Fall schnell auf Fehler. Geben Sie ein direktes Feedback mit einer konkreten Aufforderung zur Verbesserung und ggf. Verbesserungsvorschlägen. Sprechen Sie Ihre Kritik in jedem Fall deutlich und explizit an.

Wenn das nicht hilft und die Schlechtleistung länger anhält, müssen Sie in die nächste Stufe der Eskalation gehen – die krisenhafte Stimmung. Lassen Sie Ihren Mitarbeiter wissen, dass Sie mit den Ergebnissen und der Art und Weise der Arbeitserledigung nicht zufrieden sind. Zeigen Sie Ihrem Mitarbeiter auf, dass Sie das langfristig sanktionieren müssen und Konsequenzen folgen könnten. Sollte dies auch nichts gebracht haben, folgen in der nächsten Phase konkrete Maßnahmen, die das Verhalten Ihres Mitarbeiters verändern sollen. Dies kann z.B. ein konkreter Schulungsplan sein, damit die Person in ihrem Arbeitsfeld besser wird. Machen Sie Ihrem Mitarbeiter aber klar, dass Sie schon seit längerem unzufrieden mit der Leistung ihrer Mitarbeiter sind und dass diese konkreten Maßnahmen die Konsequenzen dieser Entwicklung sind.

Die letzte Phase ist dann eine Veränderung der Beziehung oder gar der Abbruch bzw. die Kündigung. Oftmals kommt es zunächst zu einer Veränderung des Aufgabenbereiches bzw. zu einer Versetzung der Person in ein anderes Team. Wenn sich keine andere Aufgabe für den Mitarbeiter findet, kann als Ultima Ratio nur die Kündigung herbeigeführt werden.


Auf einen Blick

  • Um mit Sinn zu führen, erarbeiten Sie sich am besten eine einfach zu erklärende Unternehmensvision. Überlegen Sie sich hierfür eine einprägsame Geschichte, die Sie in jeder Situation nutzen können.  
  • Per Motivation zu besseren Leistungen: Beschäftigen Sie sich mit den Vorstellungen und Zielen Ihrer Mitarbeiter und geben Sie Ihnen, wenn möglich, ein passendes Aufgabenangebot. Zudem können Sie mit Belohnungen arbeiten. Und achten Sie auf eine gute Arbeitsatmosphäre und eine gute Beziehung zu und zwischen Ihren Mitarbeiten.
  • Wenn weder Sinn noch Motivation helfen, müssen Sie die notwendige Arbeitsleistung bei Ihren Mitarbeitern durchsetzen. Erhöhen Sie hierfür in Einzelfällen zunächst die Präsenz. Sollte die Arbeitsleistung über längere Zeit schlecht sein, erarbeiten Sie konkrete Maßnahmenpläne. Wenn dies auch nicht hilft, sind Sie gezwungen, konkrete Schritte bis hin zur Kündigung einzuleiten.


Der vorliegende Artikel ist auf Basis der Lektüre des Buches "Psychologie der Menschenführung: Wie Sie Führungsstärke und Autorität entwickeln" von Michael Paschen und Erich Dihsmaier entstanden, auf das für ein tieferes Verständnis an dieser Stelle verwiesen wird.

Der Autor, Dr. Nils Middelberg, ist u.a. Lehrbeauftragter am Fachgebiet Unternehmensgründungen und Unternehmertum an der Universität Hohenheim.

5 Teambuildingmaßnahmen nach Feierabend

Neue Mitarbeitende finden nur schlecht Anschluss oder das Team findet nicht so recht zusammen? Dann könnte eine Teambuildingmaßnahme den entscheidenden Anstoß geben, mehr „Flow“ in die Teamarbeit zu bringen.

Teambuilding für Gründer: Ziele definieren und Maßnahmen entsprechend auswählen

Gerade in der Gründungsphase erweist es sich als vorteilhaft, das Zusammenfinden des Teams aktiv zu unterstützen. Doch Vorsicht: Schlecht gewählte Teambuildingmaßnahmen können genau das Gegenteil von dem bewirken, was erreicht werden soll!

Vor der Auswahl teambildender Maßnahmen empfiehlt es sich daher, die Zielsetzungen festzulegen. Was genau soll erreicht werden? Zu den typischen Zielsetzungen gehört beispielsweise, dass

  • neue Kollegen und Kolleginnen locker ins Team integriert werden,
  • schwelenden Konflikten entgegengearbeitet wird,
  • man sich in entspannter Atmosphäre mit anstehenden Unternehmenszielen befassen will,
  • die Mitglieder des Teams sich in Soft-Skills wie Kommunikation und Perspektivenwechsel üben,
  • der Zusammenhalt und das Wir-Gefühl gestärkt werden.

Einzelne Maßnahmen nach Feierabend leisten dazu einen guten Beitrag, wenn sie es dem Team erlauben, koordiniert, spielerisch und gemeinschaftlich zu agieren.

Outdoorevents: Grenzerfahrungen ermöglichen, aber individuelle Grenzen respektieren

Outdoorevents gehören zu den beliebtesten Teambuildingmaßnahmen. Häufig werden Sportarten oder Touren gewählt, bei denen die einzelnen Teilnehmenden an ihre Grenzen gelangen und erleben, dass sie diese in der Gruppe überwinden können.

Handelt es sich um ein junges, körperlich fittes Team, kann eine Teammaßnahme, wie sie beispielsweise das Canyoning bietet, zielführend sein. Beim Canyoning begeht die Gruppe gemeinsam eine Schlucht, die von einem Fluss gebildet wurde. Zu den typischen Tätigkeiten gehören das Klettern, Springen, Abseilen, Rutschen über nasse Felsen und unter Wasserfällen. All das kostet Mut und fördert den Zusammenhalt: Denn die Teilnehmenden feuern sich gegenseitig an, helfen einander und erleben eine Tour, die ihr Selbstvertrauen ebenso stärkt wie das Vertrauen in die Gruppe.

Gilt es dagegen, körperliche Beeinträchtigungen einzelner Mitarbeitenden zu berücksichtigen, wählen Sie eine Outdoormaßnahme, bei der es ruhiger und ohne extreme Herausforderungen zugeht. Beliebt ist eine moderne Form der Schnitzeljagd, das Geocaching, bei dem das gemeinsame Lösen von Aufgaben und Rätseln wichtiger ist als die Überwindung eigener Grenzen.

Teambuilding indoor: Vertrauen bilden und individuelle Kompetenzen positiv hervorheben

Den Klassiker unter den Teambuilding-Maßnahmen stellen gruppendynamische Spiele dar. Typische Spiele sind solche, bei denen sich Partner*innen zusammenfinden, die sich während der Lösung einer Aufgabe „blind“ aufeinander verlassen müssen. Auch das Sich-Fallenlassen und Aufgefangen-Werden oder das gute alte Kinderspiel „Knotenmutter“ werden gern fürs Teambuilding gewählt.

Teambuildingmaßnahmen mithilfe von gruppendynamischen Übungen eignen sich am besten für Teams, die bewusst den pädagogischen Zweck der Übungen in den Mittelpunkt stellen wollen.

Skeptiker solcher Maßnahmen gewinnst du dagegen eher über Teambuilding-Events, bei denen die pädagogische Absicht nicht wie der Elefant im Raum steht. Indoor können das beispielsweise Quizabende sein, für die sich Teams bilden, deren Teilnehmenden aus verschiedenen Abteilungen stammen und/oder die ganz unterschiedlichen Kompetenzen und Spezialwissen mitbringen.

Die Fragen und Aufgaben sollten dann so gehalten sein, dass deutlich wird: Gerade, weil wir als Individuen unterschiedliche Stärken aufweisen, ergänzen wir uns im Team besonders gut und können aufeinander vertrauen.

Einander neu begegnen: Teambuilding in außergewöhnlichem Ambiente

Teams, die in Büros besonders „kopflastig“ zusammenarbeiten, tun gut daran, die gewohnte Umgebung zu verlassen und sich auf ein Event einzulassen, bei dem die Sinne angesprochen werden. Ein Krimi-Dinner beispielsweise ist eine willkommene Abwechslung, bietet aufgrund der strikten Rahmenbedingungen allerdings wenig Gelegenheit, sich miteinander oder mit einem anderen Inhalt zu befassen.

Weniger streng durchorganisiert ist der Besuch an einem für viele Menschen noch ungewöhnlichen Ort: in einer Shisha-Lounge. Ein lässiges Ambiente, gemeinsames Chillen und Genießen sowie die Möglichkeit, sich entspannt in der Gruppe oder in kleinen Teams auszusprechen, haben schon manches Eis gebrochen oder Kolleg*innen geholfen, einander nach einem Konflikt wieder die Hand zu reichen.

Jüngere Mitarbeitende, die vielleicht sogar eine Shisha zu Hause haben, werden sich bei einer solchen Maßnahme ebenfalls wohler fühlen als beim typischen Kegelabend. Manche Shisha-Lounges oder Bars veranstalten zudem selbst regelmäßig Events oder „Schnupperabende“, sodass auch die Organisation für eine solche Maßnahme des Teambuildings nach Feierabend entfällt.

Fazit: Definierte Ziele sind wichtig. Aber was bleibt und zählt, ist die zwischenmenschliche Begegnung

Geocaching, Canyoning, gruppendynamische Spiele, Quizveranstaltung oder ein Besuch in einer Shisha-Lounge: Wichtig ist, dass du fürs Teambuilding etwas auswählst, was deine Mitarbeitende in ungewöhnliche Situationen bringt, die sie jedoch nicht überfordern. Auch sollte die Zielsetzung klar sein, der Zweck aber nicht im Vordergrund stehen.

Schon der Umstand, an einem gemeinsamen Event teilgenommen zu haben, dass nicht den üblichen 08/15-Standards entsprach, prägt sich dauerhaft ein und wird dazu führen, dass deine Mitarbeitende sich gern gemeinsam daran erinnern. Auf diese Weise entstehen menschliche Verbindungen, die sich mindestens so förderlich auf das Miteinander auswirken wie Teambuilding-Maßnahmen, die sehr eng an explizite Vorgaben geknüpft sind.

So machst du mit Getränken dein Unternehmen attraktiver

Talentierte und motivierte Mitarbeitende sind der Schlüssel zum Erfolg jedes Unternehmens. Vor allem nach der Gründung ist ein Hochleistungsteam unabdingbar, um die Herausforderungen junger Unternehmen zu meistern. Mit einfachen Maßnahmen kannst du deine Arbeitgeberattraktivität stärken und gleichzeitig die Motivation aufrechterhalten. Die Bereitstellung von Getränken wird zunehmend beliebter, um auf dem Arbeitsmarkt mit attraktiven Leistungen zu überzeugen und den Mitarbeitenden Wertschätzung und Fürsorge zu zeigen.

Als junges Unternehmen attraktiv auf den Arbeitsmarkt sein

Neugegründete Unternehmen stehen täglich vor vielen Herausforderungen. Nur mit einem talentierten Team lassen sich betrieblichen Erfolge erzielen. Die Einstellung qualifizierter Mitarbeitenden ist im heutigen Arbeitsmarkt gar nicht so leicht. Um für Bewerber:innen attraktiv zu sein, sollten Unternehmen ihre Arbeitgebermarke stärken.

Die Entlohnung ist schon lange nicht mehr der ausschlaggebende Faktor bei der Arbeitgeberauswahl. Vor allem junge Talente legen Wert auf das Unternehmensklima, den Spaß bei der Arbeit, die Erfüllung der Aufgaben und die Work-Life-Balance.

Mitarbeitendenvorteile sorgen für ein positives Arbeitsklima

Die Einführung von Mitarbeitendenvorteilen kann ein positives Arbeitsklima erzeugen. Neben der betrieblichen Alters- und Gesundheitsvorsorge gibt es eine weitere Maßnahme, die jedes Unternehmen im Handumdrehen umsetzen kann: die Bereitstellung kostenfreier Getränke durch die flaschenpost.

Getränke liefern einen weiteren wichtigen Vorteil. Sie tragen zu einer Leistungssteigerung der Mitarbeitenden bei. Empfehlungen von Gesundheitskassen zeigen, dass eine ausreichende Getränkezufuhr nachweislich die Produktivität und die Gesundheit des Teams verbessert.

Ablauf eines Penetrationstests: Vorteile einer kontrollierten Überprüfung des IT-Systems

Um vorhandene oder potenzielle Schwachstellen im eigenen IT-System zu identifizieren, ist eine kontrollierte Überprüfung des IT-Systems mithilfe eines Penetrationstests sinnvoll. So geht’s.

Wer ein Unternehmen führt und dazu ein eigenes IT-System nutzt, der muss dafür sorgen, dass die darin enthaltenen Daten und Informationen möglichst gut gesichert sind. Ist die Cybersicherheit nicht gewährleistet, könnten professionelle Hacker in die IT-Infrastruktur eindringen und große finanzielle oder auch systemische Schäden anrichten. Um vorhandene oder potenzielle Schwachstellen zu identifizieren, kann eine kontrollierte Überprüfung des IT-Systems mithilfe eines Penetrationstests sinnvoll sein.

Die wichtigsten Begriffe kurz erklärt

  • IT-Infrastruktur: Sie beschreibt die gesamten, in einem Unternehmen genutzten IT-Systeme (materielle und immaterielle Güter, durch die die Verwendung von Anwendungssoftware gewährleistet ist).
  • Netzwerk: Dieses steht in der Informationstechnologie für die Verbindung von mindestens zwei Computersystemen (via Kabel oder Funkverbindung) mit der Möglichkeit des Zugriffs auf die Daten der verbundenen Computer.
  • Pentester: Person, die den Penetrationstest durchführt. Es handelt sich um geschulte IT-Sicherheitsexperten, die über fundiertes, aktuellstes Hackerwissen verfügen.  

Der Penetrationstest – Ablauf der IT-Sicherheitsüberprüfung

Schon vor dem eigentlichen Start des Pentests müssen Auftraggeber und ausführendes Unternehmen zahlreiche Details zum bevorstehenden Penetrationstest klären, um beide Seiten bestmöglich rechtlich abzusichern. Immerhin handelt es sich bei einem Penetrationstest im Grunde um einen Hackerangriff auf die IT-Infrastruktur des Auftraggebers. Diese Phase wird als Scoping (Definition von Leistungsumfängen), Planung oder einfach Vorbereitung bezeichnet.

Der wichtigste Unterschied zu einer realen Attacke besteht darin, dass der Penetrationstest vom Auftraggeber gewollt ist und in einer sicheren Umgebung stattfindet. Um diese zu kreieren, braucht es konkrete Absprachen, etwa zum Umfang des Pentests. Das bedeutet, dass er das gesamte Netzwerk beinhalten oder nur bestimmte Bereiche (z.B. Web-Application oder Cloud) berücksichtigen kann.

Zu den besprochenen Details gehören darüber hinaus beispielsweise die Art des Tests (interner oder externer Pentest), der Zeitraum, in dem der Test durchgeführt wird, erlaubte und nicht erlaubte Methoden, die Klärung der Frage, ob der Test angekündigt wird oder nicht sowie rechtliche Aspekte. Hier stehen vor allem die Eigentumsrechte von Software bzw. Dienstleistungen auf Seiten des Auftraggebers im Fokus. Nur was tatsächlich in seinem Eigentum steht, darf getestet werden, für alles andere muss vorher die Genehmigung des Eigentümers eingeholt werden.

Nach Klärung aller Details und ihrer Festschreibung in einem Dienstleistungsvertrag kann der eigentliche Penetrationstest beginnen. In einem kürzlich veröffentlichten Gastbeitrag hat Dr. Ewan Fleischmann, Gründer und Geschäftsführer der auf Penetrationstests spezialisierten Redlings GmbH beschrieben, wie ein solcher Penetrationstest zur Abwehr von Cyberbedrohungen normalerweise abläuft. Vor allem folgende Schritte sind wesentliche Bestandteile:

  • Sammeln möglichst umfangreicher technischer Informationen zum zu testenden IT-System (Enumeration).
  • Identifikation möglicher Schwachstellen (z.B. Fehlkonfigurationen, Programmierungsfehler, Exploits).
  • Ausnutzung identifizierter Schwachstellen (um herauszufinden, wie weit ein Eindringen ins System möglich ist).
  • „Aufräumarbeiten“ im System (die Beseitigung von möglichen Test-Spuren, sogenannten Artefakten).
  • Analyse & Abschlussbericht (beinhaltet identifizierte Schwachstellen sowie Vorschlägen zu deren Schließung).

Die Ergebnisse des Penetrationstests geben dem beauftragenden Unternehmen die Möglichkeit, sich einen Überblick über Schwachstellen sowie den Istzustand der IT-Sicherheit zu verschaffen. Der Test kann somit als Grundlage für eine Optimierung der unternehmenseigenen IT-Infrastruktur dienen.

Welche Vorteile bietet die kontrollierte Überprüfung des IT-Systems?

Es gibt zahlreiche Vorteile für Unternehmen, die regelmäßige Penetrationstests durchführen lassen. Diese Vorteile beziehen sich nicht alleine auf finanzielle Aspekte, sondern auch auf die Reputation des Unternehmens.

Größere IT-Sicherheit, geringeres Angriffsrisiko

Sie profitieren vor allem von der gesteigerten Sicherheit des eigenen IT-Systems, denn wenn ein Unternehmen seine Schwachstellen kennt und die vorhandenen Sicherheitsperipherien stärkt, wird Hackern das Eindringen ins System nahezu unmöglich gemacht. Ein daraus erwachsender Vorteil ist das geringere Risiko gestohlener Daten oder lahmgelegter Netzwerke. Das Unternehmen schützt durch Pentests letztendlich seine eigenen Werte bzw. seine wertvollste Ressource.

Erhalt von Vertrauen bei Kunden & Geschäftspartnern

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Penetrationstests, die aus ihnen gewonnen Informationen und entsprechend eingeleitete Optimierungen der Cybersicherheit das Vertrauen der Kunden in das jeweilige Unternehmen stärkt. Letztlich wird ein Kunde nur mit einem Unternehmen zusammenarbeiten, bei dem er seine Informationen (z. B. Kundendaten, Zahlungsdaten oder Geschäftsdaten) in sicheren Händen weiß.

Effiziente Überprüfung eigener Sicherheitskonzepte

Mit Penetrationstests lassen sich bereits vorhandene Sicherheitskonzepte überprüfen. Sie zeigen nicht nur Schwachstellen auf, sondern benennen auch besonders effizient arbeitende Sicherheitsmaßnahmen bzw. besonders gut geschützte Bereiche der IT-Infrastruktur. Dies ermöglicht es dem Unternehmen sehr zielgerichtet zu agieren und die IT-Sicherheit an der Stelle zu stärken, an der es notwendig ist.

Mit dem Penetrationstest immer einen Schritt schneller

Eine Besonderheit bei Pentests besteht darin, der der ausführende IT-Sicherheitsexperte über umfassendes Hackerwissen verfügt. Das bedeutet, dass er beim Penetrationstest exakt so vorgeht, wie es ein professioneller Cyberkrimineller tun würde. Dadurch verschafft sich das getestete Unternehmen einen Vorteil gegenüber den Hackern, weil es schnell reagieren und identifizierte Schwachstellen zielgenau schließen kann.

Dies erfordert vom Sicherheitsexperten zwar ein stetiges Dazulernen, denn die Hacker entwickeln immer wieder neue Methoden. Neben den bekannten Mitteln wie Ransomware oder DDoS-Attacken kommt immer häufiger Siegeware (spezielle Schadsoftware zur Übernahme ganzer Smart Buildings) zum Einsatz und auch sogenannte „Deep Fakes“, also unechte Video- oder Audiodateien, bzw. Schatten-ITs sind zu finden. Hier gilt es für den IT-Sicherheitsexperten, sich hinsichtlich aktuellster Trends im Bereich Cyber-Security sowie der neuen Hacker-Methoden umfassend zu informieren und diese auch bei einem Penetrationstest zu nutzen. So wird das Unternehmen in die Lage versetzt, sich mit Gegenmaßnahmen ausreichend auf ein entsprechendes Szenario vorzubereiten.

Kosten für Penetrationstests & Folgekosten

Cyberkriminelle hacken IT-Netzwerke nicht zum Spaß, sondern verfolgen ganz bestimmte Ziele. Durch das Eindringen in die IT-Infrastruktur eines Unternehmens wollen sie Zugang zu Informationen und Daten, um diese zu stehlen und dann zu verkaufen oder gegen ein Lösegeld zurückzugeben. Darüber hinaus platzieren Hacker nur von ihnen selbst zu deaktivierende Schadsoftware, legen mit dieser Teile des IT-Systems oder das gesamte Netzwerk lahm und erpressen Geld vom Unternehmen, nach dessen Erhalt sie die Blockade aufheben. Zu den größten Bedrohungen gehören Attacken auf Systeme, um terroristische Ziele zu erreichen. Das Lahmlegen sämtlicher Kühlsysteme in einem Atomreaktor hätte beispielsweise ungeahnte Konsequenzen, ähnlich denen der Katastrophe im AKW Tschernobyl.

Aus diesen Gründen ist es für Unternehmen sinnvoll, in Penetrationstests zu investieren, denn die Folgekosten in Form von Lösegeld, langwierigen Betriebsausfällen oder gar radioaktiver Verstrahlung ganzer Regionen als Folgen eines erfolgreichen Hackerangriffs wären vermutlich um ein Vielfaches höher.

Eine Weiterbildung zum Data Analyst, ganz bequem von Zuhause aus

In diesem Artikel geht es um die Vorteile von Online-Weiterbildungsangeboten im Bereich Data Analysis. Dabei wird zunächst beleuchtet, welche Rolle die Pandemie auf das bereits bestehende Kompetenzdefizit hat und wie sich anschließend die Weiterbildungsanbieter*innen an die Herausforderungen des Online-Lernens angepasst haben. Abschließend wird dargelegt, warum ein Fernkurs zum Data Analyst gegenüber einer klassischen Weiterbildung in Präsenzunterricht nicht nur deutlich komfortabler, sondern auch effizienter und kostengünstiger ist.

Welchen Einfluss hatte die Pandemie auf das bestehende Kompetenzdefizit?

Die Pandemie hat nicht nur viele Veränderungen im alltäglichen Leben, sondern auch mit Blick auf die Berufswelt mit sich gebracht. Einige dieser Veränderungen haben die Qualifikationslücken in Unternehmen nicht nur besonders deutlich gemacht, sondern noch weiter vergrößert. Zwei Entwicklungen waren dabei maßgebliche Treiber dieser Kompetenzdefizite. Zum einen hat der Einfluss der Digitalisierung aufgrund der unvermeidbaren Umstellung des Arbeitsplatzes auf Home Office nochmal deutlich an Momentum gewonnen. Dies hat die Notwendigkeit des Erwerbs neuer Kompetenzen zusätzlich verschärft. Gleichzeitig wurden jedoch das Budget für Weiterbildungen infolge der pandemiebedingten, wirtschaftlichen Schwierigkeiten vieler Unternehmen reduziert. Sollte es hier zu keiner Trendwende kommen, wird das Kompetenzdefizit zukünftig weiter wachsen.

Dieser Umstand ist besonders bedenklich, da er sich indirekt auf die Arbeitsmoral der Mitarbeitenden auswirkt. Fehlendes Vertrauen in die eigenen Kompetenzen beeinträchtigt das persönliche Wohlbefinden und ist zudem eine Stressquelle. Darunter kann folglich nicht nur die Arbeitsqualität, sondern auch die -quantität leiden. Schaffen Unternehmen also keine Weiterbildungsangebote für ihre Mitarbeitenden, so schadet dies nicht nur der Produktivität, sondern auch der langfristigen Mitarbeitendenbindung. Fehlende Mitarbeitendenbindung ist dabei ein Luxus, den sich Unternehmen in Zeiten von wachsendem Fachkräftemangel nicht leisten können.

Wie hat sich die Pandemie auf das Weiterbildungsangebot ausgewirkt?

Home Office und der damit ausgebliebene Weg zur Arbeit haben zu einer deutlichen Zeitersparnis geführt. Gleichzeitig hat die Pandemie bei vielen Arbeitgeber*innen zu einem Umdenken hinsichtlich ihrer beruflichen Zufriedenheit geführt. Aufgrund dieser beiden Phänomene haben sich zunehmend mehr Arbeitnehmende mit dem Thema Weiterbildungen auseinandergesetzt.

Doch die Pandemie hat nicht nur Veränderungen für Arbeitnehmende mit sich gebracht, sondern zwang auch Bildungsträger*innen dazu, ihr Angebot an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen. Eine Weiterbildung in der traditionellen Lernumgebung war in Zeiten von strengen Hygienevorschriften nicht nur gesetzlich kaum umsetzbar, sondern auch für Interessierte aus Gründen der persönlichen Risikoabwägung keine Option.

Zwar gab es bereits zuvor Anbieter*innen, die sich auf Fernkurse spezialisiert haben, seit 2020 hat sich die Anzahl aber nochmal deutlich erhöht. Damit ging nicht nur ein breiteres Angebot an Bildungsträger*innen einher, sondern eben auch eine größere Auswahl an Weiterbildungsmöglichkeiten.

Welche Kompetenzen sind am gefragtesten?

Bei der Suche nach einer Weiterbildung sollten nicht nur die eigenen Interessen als gewichtigstes Kriterium einfließen, sondern zudem auch ein Blick auf die Nachfrage nach den meist gesuchten Fertigkeiten auf dem Arbeitsmarkt geworfen werden. Aus einer Studie von Degreed geht hervor, dass IT- und Programmierskills zu den gefragtesten Kompetenzen zählen. Neben sozialen Skills finden sich zudem noch fortgeschrittene Datenanalyseskills in den Top 10. Dieses Ranking macht also mehr als deutlich, dass fortgeschrittene EDV-Kenntnisse ein Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche Arbeitsplatzsuche darstellen.

Welche Vorteile bietet ein Online-Kurs zum Data Analyst im Vergleich zum klassischen Präsenzunterricht?

Spätestens seit dem Beginn der Pandemie ist eine Online-Weiterbildung nicht mehr nur eine Alternative, sondern häufig sogar die erste Wahl für Arbeitnehmende. Wenngleich es Unterschiede mit Blick auf die Eignung der Weiterbildungsthemen, so eignet sich das Online-Lernen insbesondere im Bereich der EDV-Weiterbildungen. Dazu gehört auch eine Weiterbildung zum Data Analyst. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Effizienz

Das Online-Lernen bietet Lehrkräften eine effiziente Möglichkeit, den Lernenden Wissen zu vermitteln. Besonders eignet sich dieses Format dabei beispielsweise für eine Weiterbildung zum Data Analyst. Zum einen erfordert die Durchführung der Weiterbildung technische Hilfsmittel. Dazu zählen beispielsweise eine interaktive Coding-Plattform. Dank virtueller Maschinen benötigt der Teilnehmer nämlich längst keinen leistungsfähigen Computer mehr. Denn die Rechenleistung wird ohnehin von einem Server zur Verfügung gestellt. Zum anderen ermöglicht er es, dem/der Dozent*in, Fortschritt und Schwierigkeiten des/der Lernenden möglichst objektiv zu identifizieren.

Örtliche und zeitliche Flexibilität

Ein weiterer Vorteil einer Online-Weiterbildung zum Data Analyst besteht darin, dass Lernende von jedem beliebigen Ort aus an den Kursen teilnehmen können. Dies kommt insbesondere Lernenden zu Gute, die in weniger besiedelten Gegenden mit einem entsprechend begrenzten Weiterbildungsangebot wohnen. Dadurch ist die Auswahl an möglichen Weiterbildungen beschränkt. Die Wahl erfolgt entsprechend nicht auf Grundlage von Qualitätskriterien, sondern ausschließlich nach Verfügbarkeit. Denn anders als beispielsweise bei Fremdsprachenkursen gibt es im Bereich Data Analysis nur sehr wenige Anbieter*innen.

Neben der zeitlichen Flexibilität bietet ein Fernkurs zum Data Analyst aber auch den Vorzug, dass er aufgezeichnet werden kann. Dadurch wirkt sich die Abwesenheit während eines Kurses weitaus weniger stark auf den Lernerfolg aus, da die Inhalte jederzeit nachgearbeitet werden können. Dies wiederum macht beispielsweise auch einen Urlaub während der oft mehrmonatigen Weiterbildung möglich. Die Aufzeichnung erlaubt es überdies, die Inhalte nochmals zu wiederholen und damit das Wissen zusätzlich zu vertiefen. Insgesamt ist zudem erwiesen, dass Lernende beim Online-Unterricht weniger Fehlstunden vorweisen, da sie von zu Hause oder einem Ort ihrer Wahl aus daran teilnehmen können.

Kostenersparnis

Zudem ist ein Online-Kurs im Bereich Data in der Regel mit geringeren finanziellen Kosten verbunden. Dies macht sich auf zweierlei Weise bemerkbar. Einerseits entfallen für den Lernenden die Transportkosten, um sich zu der Lernstätte zu begeben, andererseits können Online-Weiterbildungen aufgrund der geringeren Durchführungskosten auf Seiten des/der Bildungsträger*in zu einem geringeren Preis angeboten werden. So entfallen beispielsweise die Miete von Unterrichtsräumen oder auch die Bereitstellung der Unterrichtsmaterialien in Papierformat. Positiver Nebeneffekt ist, dass die Lernenden in doppelter Hinsicht durch eine Online-Weiterbildung auch zum Umweltschutz beitragen. Damit kann auch dem zunehmendem Fokus auf Nachhaltigkeit im Weiterbildungsbereich Rechnung getragen werden.

Insgesamt spart der/die Lernende durch einen Fernkurs also an zwei Stellen. Zum einen sind Online-Kurse tendenziell günstiger als Präsenzunterricht und zum anderen entfallen die Transport- und Opportunitätskosten, die mit dem Weg zur Lehreinrichtung verbunden sind, ganz zu schweigen von der Zeitersparnis!

Anpassbarkeit an unterschiedliche Lernstile

Lernende sind sehr unterschiedlich. Selbst Teilnehmer*innen von ein und derselben Weiterbildungen sind trotz des gemeinsamen Interesses an der Datenanalyse zum Teil sehr heterogen was ihre Lernstile anbelangt. So gibt es visuelle Lerner*innen, die am besten auf optische Reize ansprechen. Dem gegenüber stehen auditive Lerner*innen, für die mündlich kommunizierte Informationen die beste Methode für langfristiges Lernen darstellt.

In einer klassischen Lernumgebung ist es sehr schwierig, auf diese individuellen Unterschiede und die damit verbundenen Bedürfnisse einzugehen. Genau hier bietet das Online-Lernen eine effiziente Alternative. Es erlaubt nämlich, die Methodik auf die Bedürfnisse des einzelnen Lerners bzw. Der Lernerin abzustimmen und trägt damit zu einem größeren Lernerfolg bei.

Komfortablere Umgebung

Die Möglichkeit einer Data-Weiterbildung ortsunabhängig nachgehen zu können, erlaubt es dem/der Lernenden seine/ihre bevorzugte Lernumgebung selbst auszuwählen.

Darüber hinaus stellen traditionelle Klassenräume aufgrund des direkten Vergleichs mit anderen Teilnehmer*innen für einige Lernende einen Stressfaktor dar. Bei einer Online-Weiterbildung hingegen entfällt dieser Wettbewerb, der für einige und dadurch den Lernerfolg beeinträchtigt. Darüber hinaus kann der/die Lernende bei einem Fernkurs seinen/ihren eigenen Rhythmus festlegen. Dies kommt sowohl leistungsstärkeren als auch leistungsschwächeren Teilnehmenden zu Gute.

Das Wichtigste auf einen Blick

Die wachsende Anzahl von Online-Weiterbildungen wäre aufgrund der technischen Möglichkeiten früher oder später unausweichlich gewesen. Durch die Pandemie und das damit verbundene auferlegte Home Office wurde diese Entwicklung aber zweifelsfrei beschleunigt. Die Akzeptanz von digitalen Bildungsangeboten ist parallel dazu deutlich gestiegen.

Dementsprechend stellt eine Online-Weiterbildung zum Data Analyst heutzutage die bequemste Option dar, um das eigene Wissen in diesem Bereich zu vertiefen. Nicht nur eignet sich diese Weiterbildung aufgrund des Schwerpunkts auf Programmierung und Coding, das einen Computer erfordert, besonders für einen Fernkurs, sondern eine Online-Weiterbildung in diesem Bereich ist zudem kostengünstiger, flexibler und nicht zuletzt auch besser auf die Lernenden zugeschnitten.

Coach dich selbst

Wertvolle Sichtweisen und praxiserprobte Tools, die dir im turbulenten Gründungsalltag helfen, gesund und selbstreflektiert „auf Spur“ zu bleiben.

Wer tut, was er liebt, ist sicher mental reich gesegnet, doch oft auch in Gefahr, den realistischen Bezug dazu zu verlieren, was Körper, Geist und Seele auf Dauer aushalten können. Wer frisch gegründet hat, dem fällt es oft schwer, Arbeit von Freizeit zu trennen und etwas zu finden, das Entspannung zum Abschalten vom alltäglichen Trott zulässt. Die täglichen Aufgaben und Herausforderungen als Gründer*in sind einfach zu schön und machen einen Heidenspaß!

Wie kann ich mich also als Gründer*in fokussieren, meine Impulse optimal kontrollieren und Kompetenz in Sachen Planung und Problemlösung auch für meine persönlichen Belange erlangen? Selbstcoaching – ohne Frage die Königsdisziplin im Bereich Reflexion und Eigenarbeit – ist hierfür ein wertvolles Tool.

Von der Geschäftsidee über den Businessplan und das Gründungsprozedere bis hin zum Daily Business: Wer heute ein Unternehmen gründet oder in verantwortungsvoller Rolle leitet, der ist einem stetig steigenden Leistungsdruck ausgesetzt.

Das bedeutet, den Turbulenzen des Alltags derart gewachsen sein zu müssen, dass in allen Situationen genug Stabilität, Zuverlässigkeit und Kreativität entwickelt werden kann, um positive Resultate zu erzielen. Und auch wenn es turbu­lenter wird, gilt es, mit Ruhe, Zuversicht und Augenmaß den Überblick zu behalten, um genauso schnell wie auch zuverlässig zu reagieren, ohne dabei zu überreagieren und damit essenzielle Themen im Blick zu haben. Klingt nach einer Herkulesaufgabe, und ist auch eine.

Aber was tun, wenn der Druck zu groß wird und nur noch auf das reagiert wird, was sofort erledigt werden muss und es keine Spielräume mehr gibt, sich mit den Herausforderungen auch wirklich auseinanderzusetzen und sich über die wesentlichen Dinge klar zu werden? Wenn du diesen Zustand erreichst, musst du dir die erforderlichen Räume zurückerobern. Und zwar bestenfalls schon bevor dein Akku leer ist.

Im Folgenden habe ich einige Sichtweisen und Tools für dich, die dir dabei helfen, gesund und selbstreflektiert „auf Spur“ zu bleiben.

Essenzielle Voraussetzung: der ganzheitliche Blick auf dich

Um zu lernen, wie du nicht reflexartig, sondern umsichtig und möglichst gelassen auf neue Impulse oder Stressreize reagierst, ist es wichtig, die eigene Situation möglichst ganzheitlich zu begreifen und ehrlich zu bewerten. Wenn du selbstorganisiert und diszipliniert arbeitest, ist das zwar grundsätzlich gut, hat mit Selbstcoaching aber wenig zu tun. Die Tools, die du zum Selbstmanagement anwendest und die dich zur Bewältigung des Alltags sowie des Berufslebens befähigen, genügen hierfür nicht. Was du benötigst, ist mentale Distanz, um selbstkritisch über dich als Person und die Art, wie du mit dir umgehst, nachzudenken – und zwar ganzheitlich und systematisch.

Tool: „Der magische Spiegel“

Schau jeden Tag – am besten gleich morgens – fünf Minuten in einen großen Spiegel. Schau dich von oben bis unten an und beobachte dich. Tu sonst nichts dabei. Schau dich einfach an. Schau dich an, realisiere, was für ein toller Mensch da vor dir steht, nimm Kontakt zu dir auf. Schau dir selbst tief in deine Augen und finde heraus, wie es dir wirklich geht, was du ausstrahlst und ob du noch „auf Spur“ oder möglicherweise schon etwas „drüber“ bist.

Timing abpassen: Nutze die „guten Zeiten“

Der beste Zeitraum, um zu reflektieren und in die „Arbeit mit dir selbst“ zu gehen ist, wenn du einen „guten Lauf“ hast und alles im Fluss ist. Zu keinem anderen Zeitpunkt stehen dir mehr Ressourcen zur Verfügung, um dich zu stabilisieren und dich weiterzuentwickeln. Du könntest dich natürlich fragen: „Wieso, es läuft doch alles gut, warum etwas ändern?“ Die Antwort darauf ist simpel. Die Reflexion über dich selbst und das Wechseln der Perspektive wird dich immer weiterbringen. Denn es bereichert dich um neue Ansichten und du bist in der Lage, aus deinem Lebens- und Arbeitsmodell ein besonders robustes zu machen. Das gelingt dir am besten, wenn du in einer besonders ausgeglichenen Lebensphase bist und dir ohne Druck die Frage stellen kannst, ob du im „richtigen Film“ – nämlich dem eigenen – unterwegs bist.

Tool: „Meine beste Zeit“

Stell dir jeden Tag, während du vor dem Spiegel stehst, bewusst die Frage, ob du gerade zu 100 Prozent im Flow bist oder nicht. Beantworte dir ehrlich täglich die Frage, wie viel Prozent heute anliegen. Ehrlich. An jedem Tag, der dir die Antwort gibt, dass du mindestens 85 Prozent gut drauf bist, investierst du am Abend 10 Minuten in Arbeit mit dir selbst. Du fragst dich, wo du stehst und was du für dich noch tun könntest. Genauer hilft dir dabei ein weiteres Tool, das ich dir gleich vorstellen werde.

Optimale Voraussetzung: Du kennst dich selbst am besten

Selbstcoaching ist für deine Weiterentwicklung deshalb so gut geeignet und wichtig, weil es niemanden gibt, der dich so gut kennt, wie du selbst. Kein anderer kann alles über dich wissen oder wird es je erfahren: all deine Stärken, deine Schwächen, deine Wünsche, Träume und Ziele. Diese Eigenkenntnis, oder zumindest die Befähigung sie zu ergründen, ist der größte Vorteil, wenn du dich selbst coachst. Selbstcoaching basiert auf Selbsterkenntnis, und diese braucht sehr viel inneren Antrieb aus sich selbst heraus, also: intrinsische Motivation. Einen Selbstcoaching-Tipp, der alles Vorstellbare und ein anzustrebendes Ideal für jeden von uns abdeckt, gibt es nicht. Jeder Mensch hat seine individuellen Entwicklungsthemen und -ziele. Dabei steht Selbstcoaching dem Face-to-face-Coaching durch einen professionellen Coach nicht als Konkurrenz gegenüber, sondern dient als Ergänzung. Die eigene, autarke Reise ins Ich bedeutet, dich jederzeit selbst immer besser und tiefer kennenlernen zu wollen, zu analysieren, zu bewerten und selbstgesteuert Veränderungen zu implementieren. Das verleiht dem Selbstcoaching seine besondere Bedeutung, kennzeichnet gleichzeitig aber auch seine Schwäche.

Tool: „Der ideale Tag“

Nimm dir ein paar Minuten und stell dir ab dem Moment des Aufwachens deinen idealen Tag vor: Wo bist du? Was machst du? Wer ist um dich herum? Wie gestaltet sich dein idealer Tag von morgens bis abends? Was genau ist Teil deines idealen Tages? Was gibt es alles, das dich glücklich macht?

Funktionsweise: Hinterfrage dich selbst und reflektiere deine Werte

Jeder Mensch hat sein eigenes Verständnis der Welt, seine individuelle Wahrnehmung und seine eigene Interpretation von Situationen. Man könnte sogar so weit gehen und sagen: Jeder Mensch hat seine eigene Wahrheit und schafft sich seine eigene Realität. Wenn du dir allein dessen bewusst bist, bist du schon den ersten Schritt in Richtung Reflexion und Perspektivenwechsel gegangen. Wenn du es dann noch über ein geschicktes Hinterfragen und eine Auseinandersetzung mit der eigenen Wahrnehmung schaffst, dich und deine Handlungsmuster besser und tiefer kennenzulernen, wartet das Potenzial auf dich, künftige Situationen im Leben mit mehr Optionen an Bewertungsmustern zu begegnen. Damit bleibst du fokussierter, kannst deine Impulse besser kontrollieren und deine Emotionen besser einordnen. Das wiederum verhilft dir zu mehr Problem­lösungskompetenz.

Tool: „Meine 3 Werte und meine 3 Ziele“

Setz dich einmal mit den Werten deines Lebens auseinander und reduziere Listen mit persönlichen Werten, die du überall im Netz findest, im ersten Schritt auf 15 Werte, die dich ausmachen, und im zweiten Schritt – nach intensivem Hinspüren – auf die 3 wichtigsten Werte deines jetzigen Lebens. Darüber hinaus empfehle ich dir, dir einmal Gedanken zu machen, welche Ziele dich in deinem Leben wirklich antreiben: Was willst du? Wo willst du irgendwann einmal stehen? Was willst du haben, was willst du erreichen?

Themen finden: Identifiziere Lebensbereiche, die du verändern willstWenn du auf Anhieb weißt, woran du arbeiten möchtest, ist das ein guter Start. Falls nicht, ist es aber auch nicht schlimm; den meisten Menschen geht es zu Beginn ihres Selbstcoachings so. Oftmals gibt es zunächst kein konkretes Thema, sondern es geht um generelle Weiterentwicklung aus einem diffusen Gefühl der Unzufriedenheit oder Unklarheit heraus. Das mag sich nun alles sehr abstrakt anhören, wird aber deutlicher, sobald du mit der Selbstbeobachtung startest und diejenigen Bereiche in deinem Leben konkreter identifizierst, in denen du eine Veränderung bewirken willst.

Tool: „Das Lebensrad“

Und so geht’s: Selbstcoaching mit dem Lebensrad (von Johann Stöger): Das Lebensrad ist ein Tool zur individuellen Bestandsaufnahme deiner persönlichen Lebensbalance. Es zeigt dir deutlich den Status quo der momentanen Situa­tion und hilft dir herauszuarbeiten, wo sich Weiterentwicklung oder Veränderungsbedarf andeutet. So geht’s:

1. Standortbestimmung

Im ersten Schritt geht es um die Standortbestimmung, um die Ausgangspunkte für einen Veränderungsbedarf herauszufinden. Hierbei soll es sich um die Themen in deinem Leben handeln, die sehr wichtig sind und dich durch dein Leben tragen. Finde diejenigen Themen für dich heraus, die so wichtig für dich sind, dass es ein echtes Problem für dich bedeuten würde, wenn eine dieser Säulen angeschlagen wäre oder sogar wegbrechen würde. Eben alle Aspekte, die zentral in deinem Leben sind. Beispiele: Karriere, Familie, Gesundheit, persönliche Weiterentwicklung, Hobbys, Sinn/Glauben, Finanzen. Ordne die Themen als Bereiche – wie in einem Tortenstück – in dein Lebensrad ein. Mithilfe einer Skalierung von 0 bis 100 Prozent, die vom Kern des Tortenstücks (0 Prozent) nach außen (100 Prozent) in insgesamt zehn Ringen angeordnet ist, schätzt du dann deine individuell empfundene Zufriedenheit in jedem Bereich ein. Stell dir dabei folgende Fragen:

  • Wie sehr habe ich diesen Bereich entwickelt? Wo stehe ich?
  • Wie sehr kümmere ich mich tatsächlich darum? Was gibt es noch zu tun?

Wichtig ist auch hier, ehrlich zu dir selbst zu sein, die entscheidenden Bereiche herauszuarbeiten und blinde Flecken so gut wie möglich zu vermeiden. Hilfreich könnte hierbei ein Austausch mit dem/der Partner*in sein, oder mit Freunden und Vertrauten, die dir ein Feedback geben, wie sie dich im jeweiligen Feld sehen.

2. Skalierung eintragen

Die herausgearbeitete Prozentzahl trägst du gemäß Ringskalierung von innen nach außen in das jeweilige Tortenstück ein. Hast du beispielsweise den Bereich der Freunde mit 20 Prozent bewertet, suchst du das entsprechend benannte Tortenstück heraus und markierst vom Mittelpunkt des Kuchens ausgehend denjenigen Bereich, der mit 10 Prozent und konzentrisch im nächsten Kreis mit 20 Prozent gekennzeichnet ist. Nach und nach entsteht so ein Gesamtbild mit einer Skalierung in jedem einzelnen Bereich und dem Verhältnis aller Lebensbereiche zueinander. Wenn du dir das Lebensrad im Anschluss drehend vorstellst, wird schnell erkennbar, wo es „rumpelt“ und holpert. Das macht den persönlichen Handlungsbedarf offensichtlich. Du siehst sofort, wohin du deine Energie und Aufmerksamkeit vermehrt richten solltest.

3. Bewertung erstellen, Handlungsplan überlegen

Bei deiner anschließenden Bewertung kommt es darauf an, ein „rundes“ Bild entstehen zu lassen, um zu erkennen, wo dein Handlungsplan ansetzen sollte. Die Abstände zwischen Soll- und Ist-Zustand geben dir einen wichtigen Aufschluss über die für dich relevanten Bereiche deines Lebensmodells. Zur Erarbeitung deines Handlungsplans eignen sich folgen Fragen:

  • In welchem Bereich ist der Abstand am größten?
  • Was müsste passieren, damit ich zufriedener werde?
  • Warum würde ich dann zufriedener sein?
  • Was werde ich wie verändern? Wann genau?
  • Woran würde ich merken, dass es besser läuft?
  • Was habe ich davon selbst in der Hand?
  • Wer könnte dabei helfen?
  • Kenne ich jemanden, der/die ein ähnliches Problem hatte und es lösen konnte?
  • Wie tat er/sie es und wäre diese Lösung adaptionsfähig?
  • Wer würde von meinen Veränderungen positiv/negativ betroffen sein? Wie genau?
  • Kann ich damit leben und glücklich sein?

Dein anvisiertes Ziel ist, in allen zuvor definierten Bereichen des Lebens auf ein ähnliches Level zu kommen, das bei etwa 70 bis 90 Prozent liegen sollte. In allen Bereichen auf 100 Prozent zu kommen, dürfte unrealistisch sein. Bei unter 50 Prozent liegt vermutlich eine hohe Grundunzufriedenheit vor. Es geht darum, in allen Bereichen, die du für dich ausgesucht hast, eine angemessene Ausgeglichenheit zu schaffen. Mit diesem umfassenden Blick kannst du dich besser um die dir wichtigen Lebensbereiche kümmern und so einen höheren Zufriedenheitsgrad erreichen. Das wiederum wird sich positiv auf deine Leistungskurve auswirken und befähigt dich, besser gewappnet in alle Herausforderungen zu starten. Viel Erfolg!

Der Autor Ralf Gasche ist Inhaber von GASCHE EXCELLENT LEADERSHIP, einem Unternehmen für Business-Coaching, Leadership und Mentoring sowie einer (inter-)national zertifizierten Ausbildungsakademie.

Zum Weiterlesen: Im Februar 2022 ist Gasches Buch „Chefsache Coaching“ erschienen. Darin beschreibt er wesentliche Wirkfaktoren sowie entscheidende Dimensionen von Business-Coaching als wirksames Weiterentwicklungstool, www.gasche.com

Lohnt sich das Mieten eines virtuellen Büros?

Ein virtuelles Büro ist eine unkomplizierte Lösung für alle, die kein eigenes Büro benötigen, beim Kontakt mit Kund*innen und Geschäftspartner*innen aber Professionalität und Seriosität vermitteln wollen. Was leistet ein virtual Office und für wen ist es geeignet?

Es ist ein offenes Geheimnis, dass insbesondere in der Geschäftswelt der erste Eindruck über alles entscheiden kann. Wer in Business-Fragen erfolgreich sein möchte, sollte sich unbedingt Gedanken machen, was potentielle Geschäftspartner als erstes von einem mitbekommen – und wie man diesen entscheidenden ersten Eindruck optimieren könnte. Je nachdem, in welcher Position man ist und in welcher Branche man sich bewegt, fallen einem vermutlich ganz unterschiedliche Punkte ein, auf die man optimalerweise achten will: das persönliche Auftreten, die Website, der Briefkopf, die Visitenkarte … Woran allerdings nur wenige denken, ist das eigene Impressum. Ein virtuelles Büro ist eine elegante und unkomplizierte Lösung für alle, die beim Kontakt mit Kund*innen und Geschäftspartner*innen Professionalität und Seriosität vermitteln wollen.

Was ist ein virtuelles Büro?

Ein virtuelles Büro ist, wenn man es kurz und knackig ausdrücken möchte, eine Firmenadresse zu repräsentativen Zwecken. Es geht beim Virtual Office nicht darum, selbst am Geschäftsstandort anwesend zu sein. Im Gegenteil ist ein virtuelles Büro ursprünglich für diejenigen Unternehmer*innen gedacht, die für ihren Service oder ihr Produkt eigentlich gar keinen festen Bürostandort brauchen und ihr Büro deswegen nur zu repräsentativen Zwecken nutzen würden.

Die Dienstleistungen, die ein virtuelles Büro bietet, sind vielfältig und können von einer bloßen Postadresse am gewünschten Standort (inklusive der Weiterleitung der erhaltenen Post) bis hin zur bedarfsgerechten Bereitstellung von Büro- und Konferenzräumen reichen, sollten diese doch einmal benötigt werden. Auch in Sachen Telefon, Rezeption und Sekretariatsverwaltung sind Services möglich. Auf diese Weise können auch kleine Start-ups professionell auf der großen Bühne auftreten, ohne sich in zu hohe Unkosten stürzen zu müssen.

Vor- und Nachteile eines virtuellen Büros

Es gibt viele Anbieter für ein virtuelles Büro und alles, was dazugehört. Sie unterscheiden sich durch den angebotenen Leistungsumfang, die Qualität der Services, die sie anbieten, und natürlich durch die Standorte, die Ihnen als Firmenadresse zur Verfügung stehen. Beliebt sind vor allem Adressen in wirtschaftlich relevanten Großstädten und urbanen Knotenpunkten.

Zu den ausschlaggebenden Vorteilen eines virtuellen Büros und der dadurch erhaltenen Geschäftsadresse zählt, neben dem positiven ersten Eindruck bei potenziellen Geschäftspartner*innen, natürlich die finanzielle Ersparnis. Gerade in der Gründungszeit ist das Budget oft knapp. Das Anmieten und Ausstatten von Büroräumen ist teuer, ebenso wie die Beschäftigung von Mitarbeitenden im Bereich Telefon, Empfang und Sekretariat. Diese umfangreichen Kosten nicht stemmen zu müssen, kann in der Anfangszeit eines Unternehmens absolut entscheidend über Erfolg und Misserfolg sein. Schließlich gilt es nicht nur, regelmäßige Kosten wie Miete und Lohnkosten zu tragen, sondern auch einmalige Zahlungen wie Maklerprovision und Kosten für die Büroausstattung.

Ein weiterer entscheidender Vorteil eines virtuellen Büros ist die Flexibilität, die mit dem Modell einhergeht. Wenn das Unternehmen wächst, können die notwendig gewordenen Leistungen meist einfach zugebucht werden; was sich als nicht lukrativ herausgestellt hat, kann man ohne große Umstände wieder kündigen. So zahlen Gründer*innen nur für das, was sie auch wirklich brauchen.

Der Nachteil eines virtuellen Büros kann sein, dass die Gründer*innen nicht ständig selbst physisch vor Ort sind, den Kund*innen oder Geschäftspartner*innen jederzeit aufsuchen könnten, um mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten. Hierfür wird aber in den professionellen Business Centern auch ein entsprechender Empfang besetzt und Arbeitsplätze lassen sich flexibel nutzen. Auch individualisierter Support am Telefon kann geleistet werden. Selbstverständlich lässt sich ebenfalls eine Ortsrufnummer einrichten, welche an jede beliebige Rufnummer weitergeleitet werden kann.

Stress lass nach!

Tipps für Gründerinnen und Gründer für den besseren Umgang mit Stress.

Stress sollte ein Instrument für den Erfolg des eigenen Unternehmens sein, nicht ein permanenter Zustand. Da COVID-19 weltweit wirtschaftliche Unsicherheit verursacht, sind die Anforderungen an Gründerinnen und Gründer größer denn je. Dieser Artikel bietet praktische Ratschläge für das strategische Management von Stress – für Gründerinnen und Gründer in der aktuellen Zeit besonders relevant.

Stress: lebensrettend und tödlich zugleich

Die Gründung eines Unternehmens ist stressig. Sich gestresst zu fühlen ist auch völlig okay. Es ist die natürliche Reaktion darauf, etwas zu tun, das sowohl schwierig als auch wichtig ist. Der Einsatz jeder Gründerin und jedes Gründers ist hoch. Gute Entscheidungen sind elementar. Es ist wichtig, den richtigen Leuten zu vertrauen, einen Kundenstamm aufbauen, Marke und Werte klar zu kommunizieren, das Budget im Auge zu behalten, ein Netzwerk aufzubauen, Vertragspartner oder den ersten Mitarbeiter einzustellen. All diese Dinge sind stressig, weil sie wichtig sind. Stress und Motivation gehen Hand in Hand. Die Quellen von Stress sind oft die Dinge, um die wir uns am meisten kümmern müssen. Der Stress, den wir spüren, ist unser eigener interner Alarm.

Stress ist oft eine gute Sache. Er hält uns wach und aktiviert. Unser Körper ist dafür gebaut, Stress zu erfahren. Aber warum wird Stress oftmals so schlecht geredet? Stress wird von einem lebensrettenden zu einem lebensbedrohlichen Mechanismus, wenn er von akut auf chronisch umschlägt. Ein kurzfristiger, zeitlich begrenzter Stressauslöser ist das, was in der psychologischen Welt als akuter Stress bezeichnet wird. Dieser hilft Höchstleistungen zu erbringen, Probleme frontal zu bekämpfen, sich besser zu konzentrieren, kreativ zu sein und mit dem, was wir tun müssen, im Einklang zu stehen. Unser Körper weiß genau, was zu tun ist, und was vielleicht noch wichtiger ist, unser Körper weiß, wie er damit aufhören kann. Die Präsentation. Die Vorstandssitzung. Die Entscheidung. Es geschieht. Die Mechanismen im Körpers treten in Aktion, um damit umzugehen. Du tust es. Dann ist es vorbei. Wenn der Stressor verschwindet, schaltet sich das parasympathisches Nervensystem ein und deine Herzfrequenz normalisiert sich, die Muskeln entspannen sich, der Blutfluss kehrt zum Gehirn zurück, das Verdauungssystem funktioniert wieder.

Akuter Stress wirkt, um uns zu schützen, wenn wir bedroht sind. Wenn wir akutem Stress über einen längeren Zeitraum ausgesetzt sind – chronischem Stress – beginnen wir, unseren Körper dazu zu drängen, etwas zu tun, wofür er nicht geschaffen wurde. Chronischer Stress kann unserem Körper buchstäblich zersetzen. Er hat ernste und dauerhafte gesundheitliche Folgen. Die Forschung hat Zusammenhänge zwischen chronischem Stress und fast jedem chronischen Gesundheitsproblem aufgezeigt: Herzkrankheiten, Fettleibigkeit, Diabetes, Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn, Asthma, Migräne, Magen-Darm-Probleme, Multiple Sklerose, Alzheimer, Krebs. Das Software-Problem kann zu einem Hardware-Problem werden.

Darüber hinaus kann chronischer Stress große emotionale Probleme verursachen. Nicht bewältigter chronischer Stress verlagert sich in Angst – ein langwieriger innerer Kampf mit Ängsten und negativen oder schädlichen Gedanken. Chronischer Stress eignet sich nicht für effektive Unternehmer, Managerinnen oder Partner. Es gibt immer eine Frist, immer eine Entscheidung zu treffen, immer eine Präsentation oder eine Besprechung, immer einen heiklen Kunden oder Auftragnehmer, mit dem man umgehen muss. Man kann sich dem Stress nicht entziehen – vor allem, wenn man ein Unternehmen leitet –, also muss man Strategien finden, um das Tempo zu halten.

Chronischen Stress bewältigen – vier Tipps

Bei der Bewältigung von chronischem Stress geht es darum, herauszufinden, wie man über einen längeren Zeitraum gestresst sein kann, ohne aus dem Gleichgewicht zu kommen. Es gibt keinen einzigen richtigen Weg, sein Leben zu organisieren, aber es gibt einige Tipps aus der Forschung.

1. Die individuellen Stresssignale erkennen

Die negativen Folgen von chronischem Stress können sich langsam einschleichen. Vielleicht wachen wir mehrere Nächte hintereinander um 3 Uhr morgens auf. Wir sind müde und leicht reizbar. Wir haben ständig Kopfschmerzen – vielleicht verursacht durch Zusammenbeißen des Kiefers oder Zähneknirschen. Wir trinken mehr Koffein, um wach zu sein. Es wird schwieriger sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren. Entscheidungen werden reaktiver, impulsiver. Wie ist es soweit gekommen?

Der Zaubertrick einer wirksamen Behandlung von chronischem Stress besteht darin, ihn früh zu erkennen. Wir haben unsere eigenen Stress-Frühindikatoren. Manche Menschen leiden unter Magenverstimmungen. Andere wiederum bekommen Schulter-, Kopf- oder andere Arten von Schmerzen. Möglich sind auch Reizbarkeit oder sie sind launisch, oder aber auch die Sehnsucht nach Süßigkeiten oder salzigem Essen steigert sich. Manchen wenden sich einem Glas (oder drei) Wein oder Scotch zu, um nachts besser einschlafen können. Das Ansammeln von chronischem Stress wirkt sich bei jedem Menschen unterschiedlich auf Körper und Leben aus. Es gibt nicht eine bestimmte Sache, die bei jedem Menschen Probleme signalisiert. Die Kenntnis über unsere persönlichen Frühwarnsignale ist entscheidend für die Fähigkeit, proaktiv zu handeln und gegen chronischen Stress anzugehen, bevor er die Gesundheit geschädigt und in dem Unternehmen und Beziehungen verheerende Folgen hat.

2. Schmerzpunkte lösen

Was verursacht Stress? Es kann sein, dass wir uns gestresst fühlen, uns aber nicht wirklich darüber im Klaren sind, was dieses Gefühl hervorruft. Durch die Analyse der spezifischen Stressursachen wird es möglich, sich die Liste anzusehen und Stressauslöser nach und nach zu lösen. Einige Stressoren sind veränderbar oder vermeidbar. Hierbei gilt es sich zu fragen: "Welche Kontrolle habe ich hier? Wie kann ich diese Erfahrung in meinem Leben beseitigen oder verringern?"

Es ist sinnvoll Änderungen umzusetzen, die die Quellen des Stresses am direktesten angreifen. Regelmäßig sollten wir uns dann die Frage stellen: Wirken sich die Änderungen auf das Endergebnis des Stresses aus oder nicht?

Helfen kann auch ein Wechseln vom passiven Denken (dieser Stress passiert mir) zum aktiven Denken (ich kann einige Teile meines Stresses unter Kontrolle bringen). Stress ist nicht länger ein Schurke, und wir sind kein wehrloses Opfer mehr. Wir haben eine gewisse Kontrolle darüber, wie viel Stress wir erleben, während wir ein Unternehmen aufbauen. Nutzen wir Stress zu unserem Vorteil. Lassen wir uns von ihm zu kurzen Ausbrüchen anspornen, wenn wir Spitzenleistungen benötigen, und gehen dann auf lange Sicht auf die Grundlinie zurück.

3. Mit Stress im Moment umgehen

Nicht jedes Problem, dass zu Stress führt, können wir lösen. Dazu zählen z. B. Krankheiten in der Familie oder emotionale Schicksalschläge. Solche Ereignisse passieren und liegen völlig außerhalb der eigenen Kontrolle. Was tun wir gegen Stressauslöser, deren Probleme wir nicht lösen können? Wenn man das Problem (d. h. den Stressor) nicht angreifen kann, greift man den Stress selbst an. Damit wir gut funktionieren können, müssen wir in der Lage sein, einen gewissen Grad an ruhiger Kontrolle darüber zu haben, wie Stress unseren Körper und unsere Emotionen beeinflusst. Leicht gesagt... Doch wie jede andere Fähigkeit kann man auch, angesichts von erheblichem Stress, innere Ruhe kultivieren und fördern.

Wenn wir merken, dass sich unser Brustkorb zusammen zieht, der Atem flach wird oder die Handflächen zu schwitzen beginnen, was auch immer die eigenen frühen Stresssignale sind, ist es Zeit für eine Pause – sogar eine mikroskopische Pause. Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass das beste Mittel langsame und tiefe Atemzüge sind. Wenn es ein Werkzeug gäbe, mit dem sich jede/-r Unternehmer/-in ausrüsten könnte, dann wäre es die Fähigkeit, langsam und tief zu atmen. Andere Taktiken, die schnell für Entspannung sorgen, sind zum Beispiel ruhige Musik einzuschalten, einmal um den Block zu spazieren, eine Tasse heißen Tee zu trinken oder zu meditieren – Kaffee würde als Alternative eher nicht in Frage kommen, da dieser das Nervensystem pusht und nicht beruhigt.

Bei der Stressreaktion geht es darum, schnell zu sein und zu beschleunigen, um reaktionsfähig zu sein. Indem wir das Gegenteil tun und uns selbst verlangsamen, wirken wir den Emotionen hinter der Reaktion und damit dem Stress selbst entgegen. Indem wir eine oder mehrere Quellen von Sinneseindrücken (Sehen, Töne, Gerüche, Geschmack und taktile Empfindungen) verändern, geben wir unserem Gehirn neue Daten zur Berechnung. Wenn diese neuen sensorischen Informationen beruhigend wirken, kann dies ein weiterer Auslöser sein, um das parasympathische, also das beruhigende System zu aktivieren.

Diese Fähigkeiten können als Beruhigungsmechanismus inmitten von erhöhtem Stress geübt werden. Sie können auch dauerhaft in das tägliche Leben integriert werden, um unsere "Anti-Stress-Muskeln” aufzubauen. Ein paar Minuten tiefes Atmen oder Meditation pro Tag können Wunder bewirken, um unser Ausgangsniveau von Stress und Angst zu senken. Diese Praktiken unterstützen auch eine erhöhte Aufmerksamkeit und Konzentration, verbesserten Schlaf und vermindern Depressionen. Es ist eine großartige Investition in uns selbst und damit unsere Unternehmen.

4. Einen stressfreien Lebensstil pflegen

Das erste Jahr eines Unternehmens ist möglicherweise die wichtigste Zeit, um das Leben so zu gestalten, dass man Stress auf gesunde und proaktive Weise bewältigen kann. Entgegen der landläufigen Meinung ist mehr arbeiten nicht immer besser arbeiten. Die Gewohnheiten, die wir in unser Unternehmen (und damit in unser tägliches Leben) einbauen, werden sich über Jahre hinweg fortsetzen. Wir sollten Gewohnheiten wählen, die chronischem Stress entgegenwirken, bevor er überhand nimmt oder gar erst entsteht. Dies wird zur langfristigen Nachhaltigkeit des Unternehmens beitragen und das Leben in den ersten Jahren der Intensität angenehmer machen.

Wichtig dabei ist, genug und gut zu schlafen, sich gut zu ernähren und sich dreimal pro Woche mindestens 30 Minuten lang zu bewegen, um so die Herzfrequenz zu erhöhen. Diese drei Dinge sind für eine optimale Stressbewältigung und ein optimales neurologisches Funktionieren unerlässlich. Ohne grundlegende Pflege und Wartung funktioniert unser Gehirn nicht gut. Essen, Schlafen und Bewegen sind die grundlegenden Bausteine der Selbstpflege, die unseren Körper gut versorgen.

Entscheidend sind auch unsere Beziehungen zu anderen Menschen. Wenn wir erfolgreich sind, feiern wir das gerne mit anderen. Wenn wir scheitern, wünschen wir uns von geliebten Menschen wieder aufgerichtet zu werden. Ein stressverträglicher Lebensstil ist ein Lebensstil, in dem wir Stress mit proaktiven und emotional als auch körperlich gesunden Entscheidungen entgegenwirken.

Die Autorin Dr. Sherry Walling ist die Verfasserin des Originaltextes “Managing Founder Stress” in den Stripe Atlas Guides. Sie arbeitet mit Führungskräften und Unternehmen zusammen, um die Herausforderungen anzugehen, die mit dem Streben nach einem außergewöhnlichen Leben einhergehen.

Hebelifte – diese Arbeitsprozesse können sie erleichtern

Aus vielen Unternehmen sind Hebelifte nicht wegzudenken. Denn sie erleichtern eine Vielzahl körperlicher Arbeiten und machen Abläufe einfacher, sicherer und effizienter. Aber welche Arbeitsprozesse können Hebelifte im Einzelnen erleichtern, in welchen Branchen macht ein Hebelift Sinn und welcher Hebelift ist wofür geeignet?

Was ist ein Hebelift?

Hebelifte gehören in den Bereich der Handhabungstechnik. Sie haben ihr Einsatzgebiet in verschiedensten Branchen. Vor allem in Industrie und Logistik sind sie zu finden. Auch kleine und mittelständische Unternehmen profitieren von Hebeliften. Beispielsweise werden sie in Handwerksbetrieben häufig genutzt. Mit den Liften können schwere Lasten gehoben, transportiert und positioniert werden.

Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den einsetzbaren Liften. Und die Lifte sind nicht nur in Bezug auf ihre Funktionen zu unterscheiden. Auch in Qualität und Robustheit gibt es Unterschiede. Für ein müheloses und sicheres Anheben mittels robuster Qualität können Unternehmer einen Hebelift kaufen bei Wienold Lifte – bewährte Industriequalität aus erster Hand ist hier garantiert. Die Lifte funktionieren per Kurbel oder elektrisch und können Lasten bis auf eine Höhe von 8,8 m anheben. Es gibt Minilifte für Lagerarbeiten und besonders starke Montagelifte für Nutzlasten von bis zu 900 kg.

Diese Gründe sprechen für einen Hebelift

Für viele Unternehmen kann es sich lohnen, einen Hebelift einzusetzen – selbst außerhalb von Handwerk und Industrie. Hebelifte können beispielsweise auch in Büros für den Transport von Akten und Dokumenten zum Einsatz kommen oder in Bibliotheken. Auch in Theatern und im Bereich Veranstaltungstechnik sind Hebelifte zu finden. Zu den wichtigsten Gründen für die Anschaffung eine Hebelifts gehören:

  • Körperliche Entlastung für die Mitarbeiter: Ein Hebelift erleichtert nicht nur das Anheben, sondern auch den Transport schwerer Lasten. Sperrige Güter können mit einem geeigneten Hebelift sogar einfacher positioniert werden. Die Wahl besteht dabei in der Regel zwischen einem Lift mit Kurbel und einem Hebelift, der das Anheben von Lasten per Knopfdruck ermöglicht. Für Transporte in einem Bürokomplex genügen in der Regel bereits einfache Kurbelmodelle, um Muskelkraft zu sparen. In Handwerk und Industrie werden gerne auch Lifte mit elektrischem Antrieb eingesetzt. Das Anheben schwerer Lasten – vor allem, wenn es nicht richtig ausgeführt wird, schädigt auf Dauer Muskeln, Gelenke und Skelett. Der Einsatz von Hebeliften schont somit die Gesundheit der Mitarbeiter und beugt Unfällen und Verletzungen vor.
  • Schneller Transport: Hebelifte sparen nicht nur Kraft, sondern auch Zeit. Denn es bedarf deutlich weniger Kraftanstrengung Kisten und andere Lasten von A nach B zu bringen. Damit werden Wege schneller zurückgelegt.
  • Hebelift als Alternative zu Fördertechnik: Ein Hebelift kann eine günstige Alternative zu einer aufwendigen Fördertechnik sein. Dabei bietet der Einsatz von Hebeliften auch noch deutlich mehr Flexibilität. Ein Hebelift kann immer da hingebracht werden, wo er aktuell gebraucht wird und ist leicht zu verstauen.
  • Individuelle Anpassung: Viele Hebelifte lassen sich individuell auf die Bedürfnisse und Ansprüche im Unternehmen anpassen. Die Montage geht dabei meist schnell und einfach.
  • Schonung des Transportguts: Nicht nur die Menschen leiden, wenn Lasten mit Muskelkraft transportiert werden. Tatsächlich fällt viel leichter schon einmal eine Kiste zu Boden oder beim Transport durch Gänge und über Treppen eckt man hier und da an. Manche Güter sind im Transport einfach schwer zu handhaben. Auf einem Hebelift können sie gesichert transportiert werden und möglichen Beschädigungen wird vorgebeugt.

Für jeden Einsatz der passende Lift

Das breite Einsatzspektrum der Hebelifte hängt nicht zuletzt mit der Variationsvielfalt der Lifte zusammen. So gibt es beispielsweise unterschiedliche Fahrgestellvarianten und verschiedene Zusatzoptionen. Abhängig vom Einsatzschwerpunkt können Hebelifte mit austauschbaren Lastaufnahmemitteln wie Kranauslegern und Vakuumhebern ergänzt werden. Dazu kommen Extras wie seitliche Ausleger für mehr Stabilität oder Sicherheitsfallbremsen. Die richtige Hebebühne sorgt dafür, dass unterschiedlichste Materialien sicher gehoben und transportiert werden können.

Mit der richtigen Liftwahl steht einem effizienten und sicheren Transport damit nichts mehr im Wege.

Start-ups aufgepasst – 5 große Cyberbedrohungen

Die größten Cyber-Fallen und was insbesondere Existenzgründer*innen und Start-ups für mehr Cybersicherheit unternehmen sollten.

In früheren Zeiten waren es zumeist große Konzerne, die von Hackerangriffen betroffen waren. Das hat sich in der letzten Zeit deutlich geändert. Auch kleine Betriebe und Start-ups leiden vermehrt unter dieser Gefahr. Diese Zielgruppe ist sogar besonders stark gefährdet, weil die großen Konzerne mittlerweile kostspielige Vorkehrungen getroffen haben. Doch wie können sich Existenzgründer und Start-ups vor solchen Attacken schützen?

Nur Software aus legalen Quellen nutzen

Grundsätzlich agieren Hacker nur in Bereichen, die bereits im hohen Maße digitalisiert sind. Das trifft auf die meisten Start-ups zu, weil es ohne die digitalen Möglichkeiten kaum noch möglich ist, eine Bekanntheit zu erlangen. Doch bei der Beschaffung der Software sollte darauf geachtet werden, dass diese aus einer legalen Herkunft stammt. Bei jedem, der den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, ist das verfügbare Budget zumeist sehr klein. Deshalb wird versucht, alles so günstig wie möglich zu bekommen. Im Bereich der Software wäre es jedoch ein gravierender Fehler. Sämtliche Anwendungen, die für den Betrieb des Unternehmens erforderlich sind, sollten ein hohes Maß an Sicherheit aufweisen.

Schutzprogramme nutzen

Genauso wichtig wie die Betriebssoftware sind auch die Sicherheitsprogramme. Besonders interessant in diesem Bereich sind die Antivirenprogramme. Moderne Lösungen bieten sogar einen mehrstufigen Schutz gegen Ransomware. Dabei handelt es sich um Schadprogramme, die den kompletten PC sperren. Um ihn wieder nutzen zu können, müssen oftmals hohe Lösegelder bezahlt werden. Eine gute Schutzsoftware bietet aber auch Sicherheit vor Trojanern, Keyloggern und anderen gefährlichen Programmen.

Zudem ist eine Firewall unbedingt zu empfehlen. Noch wichtiger ist jedoch ein VPN. Diese Bezeichnung steht für Virtual Private Network. Da die Bezeichnung private in der IT für geschützt steht, handelt es sich um ein gesichertes Netzwerk. Daten, die über eine VPN Verbindung ausgetauscht werden, können von unbefugten Personen nicht mehr abgegriffen werden. Sie werden nicht nur über verschiedene Server umgeleitet, sondern es findet eine starke Verschlüsselung statt. Ein VPN sollte auch immer dann genutzt werden, wenn unterwegs ein offenes WLAN zur Verfügung steht. Dieses ist ungeschützt, sodass es auch von Kriminellen genutzt werden kann.

Vorsicht vor Phishing-Attacken

Eine weitere Masche im Bereich der Cyberkriminalität ist das Phishing. Zumeist erfolgt es über den Versand von E-Mails. Diese können folgendermaßen aussehen:

  • Nachricht von der Bank
  • Interesse an einer Zusammenarbeit
  • Besonders attraktive Angebote

Bei den Nachrichten von der Bank geht es meistens darum, dem Empfänger einen Schrecken einzujagen. Dort steht unter anderem, dass die Zugangsdaten aktualisiert werden müssen, weil sonst eine Kontosperre droht. Im Anhang einer solchen E-Mail befindet sich gleich ein passendes Formular, das nur ausgefüllt werden muss. Auf diese Weise erhalten Betrüger ganz einfach die Zugangsdaten für das Onlinebanking. Dabei sollte jedoch jeder beachten, dass keine seriöse Bank verlangt, in einer E-Mail oder im Anhang Daten einzugeben.

Kommt eine E-Mail mit einem übertriebenen Interesse an einer Zusammenarbeit oder einem unwiderstehlichen Angebot, ist ebenfalls Vorsicht geboten. Auch dann, wenn es keine Aufforderung zur Eingabe von Daten gibt, können solche Mails gefährlich sein. Im Quellcode können sich Keylogger oder etwas ähnliches befinden. Auch wenn es unhöflich erscheint, sollte niemals auf derartige Anfragen geantwortet werden.

Regelmäßige Updates und Back-ups durchführen

Sowohl vom Betriebssystem als auch von den Anwendungsprogrammen sollten regelmäßige Updates durchgeführt werden. Oftmals sind diese bereits voreingestellt. Die Funktion lässt sich jedoch auch deaktivieren. Davon wird gerne Gebrauch gemacht, weil während eines Updates nicht gearbeitet werden kann. Davon sollte jedoch abgesehen werden, weil die Aktualisierungen wichtig für die Sicherheit sind. Sie könnten aber auch auf die Nachtstunden verschoben werden. Dann stört es nicht mehr während der Arbeitszeit.

Zudem ist es empfehlenswert, immer wieder Updates zu machen. Sollte es doch wider Erwarten zu einem Totalausfall kommen, sind die wichtigen Daten nicht verloren. Back-ups sollten jedoch niemals auf der Festplatte des Computers gespeichert sein. Bessere Medien sind diese:

  • Externe Festplatten
  • USB-Sticks
  • DVDs
  • Cloud

Besonders einfach ist die Speicherung in einer Cloud. Dort sind die Daten sicher und können von jedem Gerät wieder genutzt werden.

Sicherer Umgang mit Passwörtern

Für zahlreiche Dienste sind Passwörter sehr wichtig. Bereits beim Start des Rechners wird nach einem Zugangscode gefragt. Zudem muss sich jeder Mitarbeiter in seinen persönlichen Arbeitsbereich einloggen. Des Weiteren werden Passwörter benötigt, um Onlinedienste in Anspruch zu nehmen. Daher verfügt jeder über etliche Zugangsdaten. Diese sollten im besten Fall in einem sogenannten Passwortsafe gespeichert sein und auf keinen Fall im Browser. Zudem ist es wichtig, dass die Zugangsdaten häufig aktualisiert werden. Damit wird es potenziellen Hackern sehr schwer gemacht. Darauf kommt es letztendlich ja auch an. Jeder Existenzgründer sollte sich von vornherein ausführlich mit der Cybersicherheit beschäftigen und diese konsequent in seinem Start-up etablieren.

Betriebswirtschaftslehre: Fit für die Digitale Wirtschaft

Warum Digitale Wirtschaft ein Studiengang für die Zukunft ist.

Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran und macht auch vor der Wirtschaft nicht Halt - ganz im Gegenteil. Das bedeutet eine ganze Bandbreite an neuen Möglichkeiten und einen immer allgegenwärtigen Wandel. Dieser bietet große Chancen für Unternehmen, die durch die digitale Wirtschaft einen nachhaltigen Erfolg sicherstellen wollen. Da wundert es nicht, dass ein Studiengang in digitaler Wirtschaft absolut zukunftssicher und attraktiv ist.

Studiengang der digitalen Wirtschaft als Master BWL

Der Studiengang Digitale Wirtschaft ist der Betriebswirtschaftslehre zuzuordnen. Ein solcher bietet sich als Master BWL an, also im Anschluss an ein BWL Studium. Der Studiengang Digitale Wirtschaft (M.A.) wird beispielsweise von der Akad University angeboten. Der Schwerpunkt wird dabei auf Digital Transformation und Digital Business gelegt. Auch Digital Leadership und Digital Management sind wichtige Bereiche des Studiengangs. Auf diese Weise können Fähigkeiten erworben werden, die fast jedes Unternehmen im Rahmen der Digitalisierung dringend braucht.

Auf diese Weise können die Studenten eine ideale Ausbildung für ihre Karriere machen. Ein solches Studium ist eine Investition für die Zukunft, die sich als wichtigste Entscheidung der beruflichen Laufbahn herausstellen kann. Denn durch einen solchen Start in das Berufsleben kann man zu einer gesuchten Führungskraft im strategischen Markt werden. Als Experte der strategischen Geschäftsentwicklung stehen fast alle Türen in der digitalisierten Welt offen. Es handelt sich daher um ein zukunftsfähiges Kompetenzprofil, welches international ausgerichtet ist und alle wichtigen Bereiche und Faktoren der digitalen Wirtschaft umfasst.

Fokus auf ethische Verantwortung

Im Fokus stehen in der modernen Welt der Unternehmen auch viele ethische Werte und eine ethische Verantwortung. Auch darum geht es in dem Studiengang der digitalen Wirtschaft. Das ist von größter Bedeutung, denn die Konsumenten verlangen von Unternehmen immer eher eine offene Herangehensweise an wichtige Themen wie beispielsweise den Klimaschutz und die Nachhaltigkeit.

Ein wichtiges Stichwort ist auch die digitale Transformation. Alle neuartigen Formen des Digital Management unterliegen einem stetigen Wandel, welcher unumgänglich ist. In dem Studiengang lernt man daher nicht nur aktuelle Zusammenhänge, sondern auch, wie diese in neuartigen Formen umgewandelt und umgedacht werden können. So entsteht ein fortschrittliches Gesamtpaket, welches für die moderne Berufswelt ideal ausgerichtet ist.

Fernstudiengang als gute Option

Ein Fernstudiengang der digitalen Wirtschaft dürfte für viele ambitionierte Menschen sehr interessant sein. Dieser bringt einige Vorteile mit sich. Der wohl größte ist die völlige Ungebundenheit an den Ort. Die Vorlesungen können von überall verfolgt werden, dazu braucht es nur einen Laptop, ohne den heutzutage sowieso recht wenig geht. Prüfungen können oftmals auch online abgehalten werden. Hinzu kommt auch eine große Flexibilität rund um den Faktor Zeit. Viele Vorlesungen müssen nämlich nicht live verfolgt werden, sondern können genau dann angesehen und angehört werden, wenn es zeitlich passt.

Ein weiterer Vorteil ist, dass ein Fernstudium völlig abseits von Veränderungen und Krisensituationen in der Gesellschaft absolviert werden kann. Dieser Nutzen zeigt sich gerade in der Corona-Pandemie deutlich, in der ein Fernstudium kaum einen Nachteil genießt.

Studium der digitalen Wirtschaft neben der Arbeit

Auch für BWLer, die bereits einem Job nachgehen, kann ein Fernstudium der digitalen Wirtschaft sehr interessant sein. Mit diesem können sie sich weiterbilden und für höhere Positionen empfehlen. Oftmals wird solch ein Vorhaben von den Vorgesetzten unterstützt und die Arbeitnehmer können auf eine flexiblere Arbeitszeit und weniger Stunden hoffen, um sich dem Studium widmen zu können. Oftmals wird ein solches Fernstudium als Weiterbildung auch bezuschusst. Immerhin ist es für die Arbeitgeber eine attraktive Aussicht, bestens ausgebildete Arbeitnehmer in den eigenen Reihen zu wissen, welche in Zukunft wichtige Posten übernehmen könnten.

Tipps zur optimalen Planung einer Website für Unternehmen

Das A und O eines erfolgreichen Unternehmens ist die Website. Das gilt es bei der strategischen Planung und Konzeption zu beachten.

Fakt ist: Die Website ist das virtuelle Schaufenster eines Unternehmens. Sie dient der Neukundengewinnung, der Informationsbekanntmachung und der Sichtbarkeit im Internet. Moderne, technisch einwandfreie und einzigartige Websites sind in den besten Rankings bei Google & Co. zu finden. Doch wie kommt man dorthin und worauf kommt es an?

Eine perfekte Website - worauf ist zu achten?

Von der Idee zur Veröffentlichung einer eigenen Homepage bis zur Projektvollendung gibt es viel zu tun. Der Seitenumfang, die Seitenstruktur und das Design werden geplant und in einem Konzept verarbeitet.

Die Webentwicklung wird technisch und graphisch für den stationären und für den mobilen Abruf vorgenommen. In dieser Phase ist die Fehlerquote enorm, da es um die grundlegende Programmierung aller Funktionen und Details geht. Kleinste Fehler können die gesamte Funktionalität der Website beeinträchtigen und dazu führen, dass die Seite bei Google nicht rankt und dass sie von potenziellen Kunden nicht gefunden wird.

DIY oder professionelle Agentur? Eine einfache Entscheidung!

Wer sich in der Webprogrammierung und in der Designentwicklung auskennt, kann seine Website in Eigenleistung erstellen. Alternativen wie Homepagebaukästen sind keine Lösung für die Präsentation eines Unternehmens. Eine professionelle Website kostet Geld, wird aber dafür auf das Unternehmensziel und die Zielgruppe abgestimmt. Kostenlose Möglichkeiten für die Seitengestaltung sind eine Option für Privatpersonen, nicht für das Business.

Mit der Seitenentwicklung ist es ja noch nicht getan. Die Website muss suchmaschinenoptimiert und mit den richtigen Keywords bestückt werden. Anschließend steht die Entwicklung der Marketingstrategie auf der Agenda. Nimmt man die Leistung einer Webagentur in Anspruch, spart man viel Zeit und erhöht seine Erfolgschancen nachhaltig. Spart man hingegen an der Online-Präsentation und an der Sichtbarkeit seines Unternehmens, wird wertvolles Potenzial verschenkt.

Wie die Homepage das Image eines Unternehmens beeinflusst

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Nirgendwo spielt diese These eine wichtigere Rolle als beim Ersteindruck, die eine Website bei ihren Besuchern hinterlässt. Bereits in den ersten drei Sekunden wird unterbewusst entschieden, ob man sich durch die Seite klickt oder abspringt. Unternehmen, die durch Empfehlungsmarketing punkten und die Karriereleiter erklimmen möchten, benötigen ein stabiles Fundament in Form einer perfekten Website. Wie eine Homepage gestaltet ist und wie es um die Funktionalität bestellt ist, sind zwei essentielle Indikatoren für das Firmenimage. Die Website kann Seriosität und Individualität ausstrahlen, die Qualität der Angebote hervorheben und die Unternehmensphilosophie präsentieren. Wer diese Ressource verschenkt, wird sich im Wettbewerb in den SERPs nicht durchsetzen.

Fazit

Das A und O eines erfolgreichen Unternehmens ist die Website. Allein aus diesem Grund sollten Unternehmer auf Kompetenz vertrauen und sich für eine fachmännische Erstellung entscheiden. „Schuster, bleib bei deinen Leisten!“ Was wie eine Metapher klingt, entscheidet letztendlich über den geschäftlichen Erfolg. Dazu kommt, dass das Outsourcing der Webentwicklung und Seitenerstellung mehr Zeit für das eigene Kerngeschäft und die eigenen Kunden verschafft.

Registrierkassen

Was zeitgemäße Produkte ausmacht und wie wichtig sie im modernen Geschäftsleben sind.

Für zahlreiche Unternehmen ist eine Registrierkasse unersetzlich. Sie ermöglicht die exakte und manipulationssichere Erfassung von Umsätzen, die sich auf Barzahlung der Kunden begründen. Daneben dient sie der Aufbewahrung von Geldstücken und -scheinen sowie der Anfertigung von Kassenbons. Moderne Produkte erstellen darüber hinaus Kassenberichte und bieten ein Mitarbeitermanagement, Warenwirtschaftssystem sowie eine Kundenverwaltung.

In welchen Branchen Startup-Gründer*innen eine Registrierkasse benötigen

Startup-Unternehmen, die überwiegend Bargeldgeschäfte abwickeln, empfiehlt sich in jedem Fall die Anschaffung einer Registrierkasse. Beispielsweise im Einzelhandel und in der Gastronomie stellen diese nützlichen Hilfsmittel dar. Sie sorgen für Arbeitserleichterung, unter anderem durch Belegerstellung. Im Gegensatz zu Österreich besteht in Deutschland keine Verpflichtung zu ihrer Verwendung. Das bedeutet, offene Ladenkassen dürfen weiterhin genutzt werden. Kommt eine Registrierkasse zum Einsatz, greift jedoch die Verordnung zur Bestimmung der technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungs- und Sicherungssysteme im Geschäftsverkehr, kurz Kassensicherungsverordnung genannt.

Gesetzliche Vorgaben für die Nutzung von Registrierkassen

Seit dem 1. Januar 2017 sind die in der Registrierkasse erfassten Daten manipulationssicher aufzubewahren. Im Einzelnen handelt es sich zum Beispiel um das Journal, die Historie der Artikel, Warengruppen und Preise. Gleiches gilt unter anderem für Informationen in Form von Protokollierungen bei wechselnden Einsatzorten sowie Stornobuchungen. Papierausdrucke können die Kassenerfassung nicht ersetzen. Steuerprüfer*innen sehen die Vernachlässigung dieser Form der Archivierungspflicht als einen erheblichen Mangel bei der Buchführung an. Ggfs. können sie diese verwerfen und eine Schätzung der Einnahmen vornehmen – in der Regel fällt sie zu Ungunsten des Unternehmers aus.

Registrierkassen: drei verschiedene Arten im Überblick

Die unterschiedlichen Arten von Registrierkassen reichen von schlichten bis zu innovativen Hightechprodukten. Einfache Geräte eignen sich zum Preise eingeben, zur optionalen Zuordnung einer Warengruppe sowie für Auswertungen mit niedrigem Standard. Einschränkungen gibt es im Bereich der kurzfristigen Analyse von Daten und deren langfristigen Speicherung. Leistungsfähiger sind POS-Systeme, die ebenfalls bargeldlosen Zahlungsverkehr ermöglichen. Sogenannte PC-Kassen präsentieren sich mit Vielfältigkeit. Eine Software übernimmt die Funktionssteuerung von Kassenschubladen und -druckern, Barcode-Scannern sowie anderen Hardwarekomponenten. Die Datensicherung erfolgt entweder in einem externen Speicher oder intern auf dem PC. Weiterhin stehen Exportfunktionen für das Finanzamt und den Steuerberater zur Verfügung.

Vorteile webbasierter Registrierkassen

Die Digitalisierung geht mit vielen nützlichen Errungenschaften einher und hat sowohl unsere Privat- als auch Geschäftswelt verändert. Sie gibt uns die Freiheit, Geräte jederzeit von jedem Ort aus nutzen zu können. Für Unternehmer*innen, die viele Geschäfte außer Haus erledigen, sind webbasierte Registrierkassen in Form von handlichen Kleingeräten das A und O für Wettbewerbsfähigkeit. Bekommen würde man diese unteranderem beim Anbieter ready2order. Aber auch feststehende Produkte, darunter PC-Kassen, verfügen über zahlreiche bedeutende Eigenschaften. Wichtigster Punkt ist die Möglichkeit, die strengen gesetzlichen Vorgaben unkompliziert und vollumfänglich erfüllen zu können. Unternehmer*innen ersparen sich etliche Arbeitsvorgänge, die von einer webbasierten Registrierkasse automatisch übernommen werden. Sie sind die perfekte Basis für die zeitgemäße Ausstattung eines Unternehmens, das mit Bargeldtransaktionen beschäftigt ist.