5 Tipps für deine Businesstrips


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Geschäftsreisen gehören in vielen Branchen zum täglichen Brot. Doch gerade für frischgebackene Gründer oder reiseunerfahrene Mitarbeiter können sie schnell zur Knigge- und Planungs-Falle werden. Das Management-Team von Cewe-Print gibt 5 grundlegende Tipps, wie Geschäftsreisen zum Erfolg werden.

Tipp 1: Gute Planung ist alles

Vor einer Geschäftsreise sollten Mitarbeiter eine realistische Planung tätigen: Wann sind wo welche Meetings geplant? Welche Unterlagen werden benötigt und wie komme ich von einem Termin zum nächsten. Dabei gilt es auch unrealistische Erwartungen zu vermeiden: Ein Meeting direkt nach einem 11-stündigem Flug mit Zeitverschiebung ist unnötig anstrengend. Mitarbeiter haben dann kaum die Konzentration für ein Treffen. Wichtig ist, jedes Meeting, Essen sowie jede Pause im Kalender einzutragen, damit man auf der Reise nicht den Überblick verliert. Auch die Planung von Transportmöglichkeiten können Geschäftsreisende schon vorab erledigen und so Stress während der Reise vermeiden. Zeit können sie schon am Flughafen sparen, etwa durch ein Online Check-In oder die vorherige Anmeldung von Übergepäck, z.B. beim Transport von Messeequipment.
 
Tipp 2: Klare Ziele setzen

Der Zweck einer Geschäftsreise sollte schon vor Antritt klar umrissen sein: Was soll erreicht, wer soll persönlich angesprochen und welche Kontakte sollen aufgebaut werden. Gerade für unerfahrene Mitarbeiter ist es wichtig, klare Ziele und Aufgaben zu haben, an denen sie sich orientieren können. Reisende sollten zudem die stärksten Argumente für ihre Firma oder ihr Produkt genau kennen und wichtige Materialien mitnehmen. Diese sollten hochwertig gestaltet sein und sorgfältig transportiert werden, sodass sie knitter- und knickfrei ankommen. Nur so können sie auf Geschäftspartner und Kunden einen guten Eindruck machen. Geht die Reise ins Ausland, sollten Mitarbeiter zudem üben, sich und ihre Firma in wenigen Sätzen eindeutig und sprachlich korrekt vorzustellen.
 
Tipp 3: Technische Geräte vorbereiten

Elektronische Geräte gehören zum modernen Geschäftsleben dazu. Doch egal ob Laptop, Smartphone oder Tablet - sie alle brauchen Strom. Mitarbeiter sollten verfügbare Stromquellen in Zügen, an Flughäfen oder in Wartebereichen nutzen, um ihre Geräte zu laden. Dann können sie während des Fluges entspannt daran arbeiten, ohne sich Sorge über die verbleibende Akkuleistung zu machen. Zudem lohnt es sich vorhandene WiFi-Angebote, zum Beispiel am Flughafen, zu nutzen und wichtige Arbeitsdokumente vor dem Flugstart herunterzuladen. So können Geschäftsreisende auch in Flugzeugen ohne Internetverbindung weiterarbeiten und sich wichtige Unterlagen noch einmal anschauen. Eine Powerbank kann ebenfalls nützlich sein, falls doch einmal ein Gerät Strom benötigt, aber gerade keine Steckdose in der Nähe ist. Nicht vergessen: In einigen Ländern brauchen Geschäftsreisende Adapter.
 
Tipp 4: Visitenkarten nicht vergessen

Auch in digitalen Zeiten sind Visitenkarten nach wie vor wichtig. Zum einen sind sie ein Aushängeschild für jede Firma und repräsentieren diese. Zum anderen helfen sie, die ersten Minuten eines Treffens zu gestalten. Wichtig dabei: die Visitenkarte sollte ordentlich gestaltet, knickfrei und sauber sein. Handschriftliche Verbesserungen und Ergänzungen sollten nicht vorgenommen werden, sie wirken unprofessionell. Ein Visitenkartenetui lohnt sich für Geschäftsreisende, damit sie ihre Karten nicht aus der Hosentasche ziehen müssen und gleichzeitig einen Ort haben, an dem sie die entgegengenommenen Karten der Geschäftspartner verstauen können. Da in manchen Ländern wie z.B. Japan besondere Rituale bei der Übergabe der Visitenkarte herrschen, sollten Geschäftsreisende sich vorab darüber informieren.
 
5. Lange Wege vermeiden

Zeit und Stress sparen sich Geschäftsreisende durch schlaues Beobachten. Bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen etwa kommt es meist nicht darauf an wie lang eine Schlange ist, sondern wer vor einem steht. Eine Schlange mit vielfliegenden Geschäftsleuten wird zügiger vorankommen als eine mit Flugneulingen oder Touristen, da sie Kleingeld, Handy und Flüssigkeiten erst umständlich aus diversen Taschen hervorkramen müssen. Vielflieger hingegen kennen das Prozedere beim Sicherheitscheck und haben alles schon vorbereitet. Gerade beim Umsteigen oder einem kurzen Aufenthalt kann es sich für Geschäftsreisende lohnen, bereits vor der Ankunft eine virtuelle Tour durch den Flughafen oder den Bahnhof zu machen. Viele Flughäfen, aber auch Google Street View, bieten diese Funktion an, mit der Reisende sich schneller und leichter orientieren können, um zeitoptimiert von A nach B zu kommen.

Ein weiterer Tipp: Den eigenen Koffer farblich markieren. Zwar wird bei einer Geschäftsreise kaum jemand bunte Gepäckstücke aufgeben, wenn alle jedoch schwarze Koffer nutzen, wird es am Gepäckband schwer, den eigenen zu finden. Ein buntes Band um den Koffer oder ein auffälliges Tuch am Griff helfen, den Koffer schnell zu finden und lassen sich zudem leicht entfernen.

Der bundesweite start2grow Gründungswettbewerb geht in eine neue Runde

Bei start2grow profitieren alle Teilnehmer*innen von kostenlosen Coachings, Workshops sowie Netzwerk-Events. Am Ende gibt es Preisgelder im Gesamtwert von 94.000€ zu gewinnen.

DU. DEINE IDEE. DEIN BUSINESS. ist das Motto von Deutschlands traditionsreichstem Businessplan-Wettbewerb, den die Wirtschaftsförderung Dortmund seit über 20 Jahren organisiert. Als fester Bestandteil der bundesweiten Gründungsförderung dreht sich bei start2grow alles um Gründer*innen und Start-ups mit technologischen oder digitalen Geschäftsmodellen. Los geht’s mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung am 24. September 2024. Die Anmeldung zur neuen Wettbewerbsrunde erfolgt kostenlos auf www.start2grow.de.

start2grow bietet attraktive Preisgelder

Bei start2grow werden Businesspläne für innovative und technologische Geschäftsmodelle prämiert, die beispielsweise den Prozess der Digitalisierung oder Dekarbonisierung vorantreiben. Nachdem alle eingereichten Businesspläne begutachtet wurden, erhält jedes Gründungsteam ein individuelles Feedback in Form eines schriftlichen Gutachtens. Die besten zwanzig Teams werden dann zum großen Finale nach Dortmund eingeladen, um vor Vertreter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kapital zu pitchen. Der TOP 10 winken Preise im Gesamtwert von 94.000€:

1. Preis: 40.000€

2. Preis: 20.000€

3. Preis: 10.000€

Die Plätze 4 bis 10 erhalten einen Sachpreis im Wert von je 2.000€. Darüber hinaus vergibt der start2grow-Partner TechnologieZentrumDortmund einen Sonderpreis in Höhe von 10.000€, der zur Finanzierung von Mieten und Dienstleistungen am Standort Dortmund eingelöst werden kann. Weitere Infos zu den Preisgeldern und Teilnahmebedingungen finden Gründungsinteressierte, Gründer*innen und Start-ups auf www.start2grow.de.

HR Software – wie wichtig ist eine solche Plattform für Start-ups?

Welche Vorteile die Einführung einer HR Software jungen Unternehmen, die noch keine größere Beschäftigtenzahl haben, bringt.

Junge Unternehmen starten oft ohne Arbeitnehmer oder mit einer sehr geringen Zahl an Beschäftigten. Aus diesem Grund spielt die Wahl von Software für die HR, besonders in Zeiten des Gründungsstresses, nur eine sehr untergeordnete Rolle. Ist es dennoch sinnvoll, sich für eine HR Software zu entscheiden und welche Funktionen muss eine solche Plattform bieten?

HR Software – mehr als nur ein Tool für die Gehaltsabrechnung

Bei HR Software denken viele Unternehmer zunächst an eine Software, die für die Lohn- und Gehaltsabrechnung zuständig ist. Tatsächlich ist dies ein wichtiger Teilbereich von HR-Software, jedoch nur eine Komponente von vielen.

Ein interessanter Punkt ist zum Beispiel die Mitarbeiter-Selbstbedienung, die moderne Systeme bieten. Auf diesem Weg greifen Mitarbeiter selbst auf die Plattform zu und nehmen der Personalverwaltung Arbeiten ab. So reichen die Angestellten auf diesem Weg Urlaubsanträge in digitaler Form ein, rufen ihre Gehaltsabrechnungen ab oder aktualisieren ihre persönlichen Informationen. Das minimiert die Administrationsaufgaben und hilft gleichzeitig dabei, alle relevanten Daten auf einem aktuellen Stand zu halten.

Weiterhin spielt die Weiterbildung in Start-ups und generell in Unternehmen eine wichtige Rolle. Die HR-Plattform kann dazu dienen, gezielt Kurse und Fortbildungen zu organisieren. Mitarbeiter greifen auf diese nach eigenem Zeitplan zu und bilden sich so laufend weiter. Nach erfolgreichem Abschluss erstellt die Software eine Bestätigung in der Personalakte. Das Personalwesen in Zeiten der Digitalisierung wird durch eine HR-Plattform so automatisiert und gleichzeitig vielfältiger.

Was muss eine HR Software leisten?

Eine moderne HR Software ist vor allem flexibel. Am Beispiel der HR Software von factorialhr zeigt sich, wie solche Anwendungen aufgebaut sind. Das beginnt damit, dass die Plattform mit Fokus auf eine bestimmte Branche konfiguriert wird. Jeder Sektor hat andere Anforderungen, was die Verwaltung des Personals betrifft. Hier spielen Faktoren wie Zeiterfassung, Lohnabrechnung oder Kommunikation eine Rolle.

Zu den zentralen Funktionen eines HR-Systems gehört das Reporting. HR-Manager oder die Person, die für das Personalmanagement zuständig ist, benötigen klare sowie übersichtliche Informationen. Dies liefert HR Software über ein tagesaktuelles Dashboard. Hier sind zum Beispiel Krankmeldungen, die momentane Urlaubsplanung oder die aktuelle Einsatzplanung aufgelistet. Mit diesen und vielen weiteren Funktionen erhalten HR-Manager alle Informationen, die für die Personalplanung notwendig sind.

Cloud oder local? Die Frage stellt sich auch bei HR-Software

Wie bei vielen anderen Softwarelösungen gibt es auch bei HR-Plattformen die Wahl zwischen klassischen Programmen für die lokale Installation sowie Cloud-Anwendungen. Die Unterschiede sind breit gefächert und hängen meist mit den verschiedenen Konzepten zusammen. Dies beeinflusst auch die Entscheidung für die Cloud oder On-Premises-Software.

Ein wichtiger Faktor ist die Aktualität der Software. Lösungen in der Cloud erhalten laufend Updates. Diese aktualisieren und erweitern zum einen die Funktionen. Zum anderen gibt es besonders im Bereich der Lohn- und Gehaltsabrechnungen laufend Änderungen bei Gesetzen oder Beitragssätzen. Cloud-Software ist in der Regel SaaS, sodass der Betreiber solche Änderungen einpflegt und die Berechnungen immer korrekt sind. Bei lokaler Software hängt es von der Lizenz ab. Einige Programme liefern permanent Updates aus, die jedoch zeitnah installiert werden müssen. Bei anderen Anwendungen müssen diese Änderungen manuell gesetzt werden, was für einen deutlichen Mehraufwand sorgt und Fehlerquellen erzeugt.

Zu berücksichtigen sind weiterhin die unterschiedlichen Kosten von Softwarelösungen. Cloud-Lösungen haben keine Bereitstellungskosten für die lokale Infrastruktur. Dafür fallen monatliche Gebühren für die Nutzung der Plattform an. Interessant ist, dass viele Modelle die Kosten entsprechend der Größe des Unternehmens skalieren. Start-ups mit nur wenigen Mitarbeitern zahlen so deutlich weniger als große Betriebe. Am Ende gilt es, alle Vor- und Nachteile abzuwiegen, wenn es um die konkrete Wahl der Plattform geht.

Wer sich selbst führen kann, kann auch andere führen

Wie gut wir darin sind, ist u.a. an unserer Vitalität, Lebensfreude und dem Gefühl zu erkennen, im Leben am richtigen Platz zu sein. In dieser Phase stellt sich Zufriedenheit in Verbindung mit den gewünschten Ideen und Ergebnisse ein. Die Bestätigung dieses Erfolgs ist dann wiederum der Motor für Innovationen, für die Freude am Tun und mobilisiert neue Kraft. Eine wichtige Voraussetzung dafür: Die Transformation unserer Fähigkeiten in sinnhafte New Work Skills.

Schneller, weiter, höher und permanente Selbstoptimierung – jahrzehntelang galt das als erstrebenswert. Aktuell weichen starke Ellbogen systemischem Kontextdenken und Sinnhaftigkeit ist als der entscheidende Motivator anerkannt.

Im Zeitalter von New Work und Digitalisierung ist klar, dass über Verbundenheit Mehrwerte geschaffen werden. Durch unseren Beitrag in Systemen verorten wir uns, finden Anerkennung oder Ablehnung, sind erfolgreich oder nicht. Unser Wert wird immer weniger abhängig sein von hierarchischen Titeln sondern von dem Beitrag, der uns persönlich zugeschrieben wird. Smart.

Weil wir tun, was wir lieben schaffen wir Mehrwerte. Daraus entstehen im System Gewinne und persönliche Wertschaffung. So viel zur Theorie einer zukünftigen idealen Welt in diesem freien Raum, in dem alles möglich ist.

In unserer aktuellen Welt sind neue Wirkmechanismen bereits am Start, genauso wie langhergebrachte aus sich auflösenden Strukturen. Wir befinden uns so zusagen in einem Spannungsfeld zwischen dem, was lange funktioniert hat und dem, was sich noch nicht so ganz bewährt hat.

Eigenmotiviert zur Leistungsfreude

Autonomieerleben, soziale Eingebundenheit und Kompetenzerleben fördern die eigenverantwortliche Motivation und die Identifikation mit dem, was zu tun, zu leisten ist. New Work fordert diese Wirkmechanismen. Und das passende Mindset.

Für Führungskräfte bedeutet dies: Du bist nur im Lead, wenn du dich selbst und andere dahin führen kannst, wenn du individuell wahrnehmbare Mehrwerte lieferst. Selbstreflexion ist der erste Schlüssel dazu.

  • In welchen Situationen geht es mir gut? Welche Situationen meistere ich mit Leichtigkeit?
  • Wo fühle ich mich nicht wohl und warum?
  • Was brauche ich in diesen Situationen? Welche Skills möchte ich weiter aufbauen?
  • Was ist dann anders?
  • Lohnt es sich dafür an den Start zu gehen?

Ob wir und unser Unternehmen für die Zukunft gerüstet sind, liegt in der Anpassungsfähigkeit an die Dynamiken aus Agilität und Digitalisierung. Heute stellen wir die Weichen für morgen. Wer gerüstet sein will, macht sich heute bewusst, wo er morgen sein möchte und welche Fähigkeiten hierfür erfolgsentscheidend sein werden. Dies gilt für die Selbst- und die Mitarbeiterführung gleichermaßen.

Diese Veränderung ist es wert einen Moment inne zu halten und sich bewusst neu zu verorten. Werte, Möglichkeiten und Vorgehensweisen zu überdenken. Wichtig erscheint mir hierbei – bei dieser mentalen Bestandsaufnahme – anzuerkennen, genau am richtigen Ort und richtig positioniert zu sein. Und auch anzuerkennen, dass da noch Luft nach oben ist.

  • Welche Anforderungen werden gestellt? Vom Markt? Von der Aufgabe, der Funktion? An das Produkt? In der Zusammenarbeit?
  • Welche Anforderungen kommen morgen auf uns zu?

Das Richtige zur richtigen Zeit richtig tun oder lassen

Aber wie genau geht das? Woher wissen, was das Richtige für mich oder mein Unternehmen oder meine Mitarbeiter ist? Oftmals kann rückblickend erst richtig oder falsch beurteilt werden.

Im agilen Arbeiten werden kurze Iterationen genutzt, um Erfahrungswerte für nächsten richtigen Schritte zu gewinnen. Durch Design Thinking wird vom Ziel kommend abgeleitet, welches die richtigen Schritte sein können. Diese Methoden können wir uns in der Führung von uns selbst, von Kollegen und mit Mitarbeitern zu Nutze machen.

  • Formuliere konkrete Ziele in Bezug auf Ergebnisse, Personen und Strukturen
  • Welche konkreten Skills sind hierbei nötig oder unterstützend?
  • Wie können diese Skills entwickelt und aufgebaut werden?

Für die persönliche Positionierung – in einem Gespräch, einem Team, mit sich selbst, im eigenen Leben, in der Zusammenarbeit, einem System und dem eigenen Werdegang – es gelten dieselben Gesetzmäßigkeiten, wie für die Positionierung eines Unternehmens.

Erfolgsbestimmend ist neben dem WAS – der Fach- und Methodenkompetenz und der Expertise – immer mehr das WIE. In einem beweglichen Umfeld kann nicht mehr stabil sein, was starr ist, sondern was beweglich ist. Starre Strukturen bieten keine Sicherheit und Legitimation basierend ausschließlich auf der Organisationsstruktur wird porös.

In einem beweglichen Umfeld braucht es Vielfältigkeit, schnelle Entscheidungs- und Reaktionswege und Freiraum für Innovation. Der echte und erkannte Mehrwert aus dem Beitrag zählt.

Möglicherweise erkennst du für dich, in deinem Team oder deinem Unternehmen, dass Ergebnisse noch nicht so erreicht werden, wie es sein könnte. Meist sind in dieser Bewegung andere oder zusätzliche Fähigkeiten nötig, als die, die bereits gut trainiert und entwickelt sind.

Zum Beispiel Mut, Durchsetzungsvermögen, frei zu Fehlern stehen können oder auch einfach nur, einen Schritt zurück zu treten und die Kontrolle abzugeben. Unser Gehirn ist trainiert darauf die Skills, die wir bereits kennen und können immer weiter zu perfektionieren. Ob genau diese auch für unsere Ziele unterstützend sind, ist unserem Gehirn egal.

Jeder Tag ist ein neuer Tag auf dem großen Spielplatz

In unserem Alltag befinden wir uns x-mal in Situationen, in denen wir neue Skills trainieren können – wir müssen es nur tun. Von der Willensabsicht in die Willensumsetzung – hier helfen im ersten Schritt Leitplanken. Meist geschieht das durch äußere Notwendigkeiten oder wir schaffen uns diesen Raum selbst, in dem wir bewusst die Entscheidung treffen einen Skill, eine Fähigkeit entwickeln und trainieren zu wollen.

  • Welche Routinen sind förderlich? Welche kann ich ersetzen? Welche sollte ich austauschen?
  • Welche Vorgehensweise und innere Einstellung könnten die Wirkung meiner Fach- und Methodenkompetenz vergrößern?

Lebenslanges Lernen - Fehler sind ein Investment in die Zukunft

Wer neues ausprobiert macht Fehler und Fehler sind teuer. Wenn wir daraus nicht lernen und Schlüsse ziehen, um gravierenderen Fehlern vorzubeugen. Deshalb gilt: wer ein zukunftsfähiges System aufbauen möchte plant Fehlertoleranzen ein, in der Potenzialentwicklung von Menschen und zukunftsfähigen Systemen. Fehler beschleunigen die Lernkurve, bauen stabil Erfahrungswissen auf.

Je mehr Erfahrungswerte unseren Entscheidungen zugrunde liegen, desto freier können wir uns in Situationen begeben.

Also, Inspiriere dich und deine Mitarbeiter zu neuen Erfahrungen. Frage Dich: Gibt es neben dem besten Lösungs- und Umsetzungsvorschlag einen noch besseren?

So wie wir die Entwicklung von Projekten und Produkten planen, genauso lässt sich die Entwicklung der wichtigsten Ressource umsetzen. Damit der Mensch selbstbestimmt im Mittelpunkt steht.

Damit wir nicht ausschließlich von der Vergangenheit geprägt sind, sondern auch selbstbestimmt von der Zukunft.

Fazit

Im Spannungsfeld der Ablösung einer alten, funktionierenden Welt in eine neue digitale Welt stellt neue Anforderungen an uns. Unsere persönlichen Verhaltens- und Vorgehensweisen entscheiden, wie erfolgreich unsere Kompetenzen in sich verändernden Umgebungen, Systemen und Strukturen wirken und aufgebaut werden können.

Agile Strukturen und Unternehmensausrichtungen erfordern ein agiles Mindset. Ein Mindset, das sich schnell auf Möglichkeiten und neue Gegebenheiten einstellen kann.

Die Transformation unserer Fähigkeiten in New Work Skills ist für jeden und als Führungskraft für jeden Mitarbeiter individuell anzupassen. Das ist die zentrale Anforderung heute.

Im BANDAO JOURNAL haben wir rund um die zentralen Themen der Zusammenarbeit und Führung praxisrelevante und -erprobte Ansätze zur Entwicklung und Förderung von Skills zusammengeführt. Für jeden, der für sich selbst, seine Mitarbeiter oder Teams Potenzial entdecken und entwickeln möchte. Für jeden, der weiß, da ist noch Luft nach oben.

Tipp zum Weiterlesen: Das BANDAO JOURNAL richtet sich an die praktische Anwendung für deine Ergebnisse: mit dir selbst, als Führungskraft und in Systemen. Damit du deine Motivation, deine Positionierung und die Erweiterung deiner persönlichen Skills und / oder dies mit deinen Teams noch aktiver gestalten kannst.

12 Tipps für bessere Reden

Als Gründer bzw. Chef musst du öfter Reden halten – ob bei der Weihnachtsfeier, dem Neujahrsempfang oder auch im Rahmen von (Vertriebs-)Kick-offs. Hier liest du 12 Tipps, die dir das Redenhalten erleichtern und deine Inhalte bei deinen Zuhörern noch besser ankommen lassen.

Bei Reden erlahmt oft das Interesse der Zuhörer nach wenigen Minuten. Dabei blicken sie der Rede, beispielsweise der ihres Chefs, meist durchaus gespannt entgegen – sofern sie dessen langatmige „Ansprachen“ nicht schon kennen. Die gute Nachricht: Es ist gar nicht so schwer, sein Publikum als Redner zu begeistern.

Zwölf Tipps, wie dir dies als Redner gelingt:

Tipp 1: Glaubwürdig und authentisch sein

Der Erfolg einer Rede hängt stark davon ab, inwieweit der Redner die Sympathie seiner Zuhörer gewinnt. Doch wie gewinnt ein Redner diese? Vor allem dadurch, dass er authentisch wirkt. Die Rede sollte ihm also auf den Leib geschneidert sein. Unglaubwürdig wirkt es, wenn ein Erbsenzähler sich als Witzbold präsentiert oder ein Einzelkämpfer sich verbal mit den Anwesenden verbrüdert. Also gehen die Zuhörer auf Distanz.

Tipp 2: Die Zuhörer auf eine „Gedankenreise“ mitnehmen

Ein Redner gleicht einem Reiseführer. Er nimmt seine Zuhörer mit auf eine Gedankenreise – zum Beispiel durch das kommende Geschäftsjahr. Also sollte er sich im Vorfeld überlegen: Was ist der Anlass der Reise? Wohin soll sie gehen? Und: Wer nimmt an der Reise teil? Erst danach sollte er das Reiseprogramm, also den Inhalt und Ablauf der Rede, planen.

Tipp 3: Sich vorab überlegen: Wer ist mein Gegenüber?

Beim Planen deiner Rede solltest du wissen: Wer sitzt mir gegenüber? Und: Welche Beziehung besteht zwischen den Zuhörern? Kennt ihr euch gut oder seht ihr euch nur einmal jährlich? Gehört ihr derselben Organisation an oder nicht? Denn wenn deine Zuhörer Tag für Tag zusammenarbeiten, haben sie gemeinsame Erfahrungen: Auf diese kannst du dich beziehen. Sehen sie sich hingegen nur einmal pro Jahr, musst du auf andere Elemente zurückgreifen, um ihr Ohr zu finden. Zum Beispiel die Entwicklung in der Branche. Oder solche branchenübergreifenden Themen wie die „Digitalisierung“.

Tipp 4: Mit den Zuhörern kommunizieren

Ein guter Redner kommuniziert mit seinen Zuhörern – selbst wenn nur er spricht. Zum Beispiel mit den Augen. Trage deshalb deine Rede so frei wie möglich vor. Sprich das Publikum auch persönlich an – jedoch nicht, indem du alle zwei, drei Minuten die Floskel „Meine sehr verehrten Damen und Herren“ verwendest. Stelle den Zuhörern vielmehr rhetorische Fragen wie „Kennen Sie folgende Situation, ...?“ oder „Geht es auch Ihnen so, dass ...?“. Integriere zudem Beispiele aus der Erfahrungswelt der Zuhörer in deine Rede. Auch ein Schuss Humor und Selbstironie schadet nie.

Tipp 5: Sich kurz fassen und den Anlass bedenken

Je kürzer eine Rede ist, umso besser ist sie meist. Eine Festrede zur Weihnachtsfeier sollte maximal fünfzehn Minuten dauern. Denn bei einer Weihnachtsfeier steht das gemeinsame Feiern zentral. Anders ist dies bei einer Rede zum Beispiel bei einem Vertriebs-Kick-off zu Jahresbeginn. Sie soll die Zuhörer auf die Herausforderungen im neuen Jahr einstimmen. Also kann die Rede mehr Information enthalten und einen appellativeren Charakter haben.

Tipp 6: Auf die Kernbotschaften konzentrieren

Eine Rede sollte höchstens drei Kernbotschaften enthalten. Zum Beispiel: Die Arbeitsplätze sind sicher. Unser Unternehmen sieht einer rosigen Zukunft entgegen. Und: Dass es unserem Betrieb gut geht, verdanken wir dem Einsatz aller Mitarbeiter.

Tipp 7: Die „Gedankenreise“ vorab planen

Für das inhaltliche Planen deiner Rede kannst du die Mindmapping-Methode nutzen. Sie funktioniert wie folgt: Schreibe in die Mitte eines Blatt Papiers das Thema oder den Anlass der Rede. Zum Beispiel: „Unternehmensstrategie 2019“. Notiere dann entlang von Linien, die von diesem Zentrum ausgehen, alles, was dir zum Thema einfällt. Zum Beispiel: „Innovation“, „Digitalisierung““, „Vertrieb“. So bekommst du einen Überblick über die möglichen Inhalte der Rede. Und wenn du merkst, es wird zu viel? Dann streiche einfach einige (Seiten-)Arme.

Tipp 8: Knackig einsteigen, feurig enden

Plane den Beginn und Schluss deiner Rede besonders sorgfältig. Wie aufmerksam das Publikum dir zuhört, hängt weitgehend vom Einstieg ab. Gute Einstiege sind Anekdoten. Bauen deine Rede dramaturgisch auf. Alles sollte auf ein Finale zustreben, das dafür sorgt, dass deine Rede dem Publikum im Gedächtnis bleibt – ähnlich wie bei einem Feuerwerk.

Tipp 9: Kurze, aussagekräftige Sätze

Eine Rede sollte aus möglichst kurzen Sätzen bestehen. Schachtelsätze sind schnell unverständlich und beinhalten die Gefahr, dass der Redner sich verheddert. Dann ist bei ungeübten Rednern oft der Rest der Rede gelaufen. Denn sie werden nervös und verhaspeln sich immer häufiger. Und irgendwann wartet das Publikum nur noch auf Versprecher.

Tipp 10: Eine aktive und bildhafte Sprache

Wichtig ist eine aktive Sprache. Also zum Beispiel „Wir planen ...“ statt „Unsere Planung sieht vor ...“ Durchforste dein Manuskript nach substantivierten Verben wie „Durchführung“ und „Neuorientierung“. Taucht ein solches Wort auf, kannst du davon ausgehen: Diese Aussage kann man verständlicher formulieren.
 
Tipp 11: Die Rede laut üben

Sicherheit gewinnst du vor allem durch eine gute Vorbereitung. Hierzu zählt das laute Üben der Rede. Speziell den Einstieg, das Ende und die Übergänge zwischen den Redepassagen solltest du so lange üben, bis du diese sozusagen auswendig kennst. Stoppe beim Üben auch die Dauer der Rede, damit du die vorgesehene Zeit nicht überschreitest.

Tipp 12: Bei Pannen die Ruhe bewahren

Gerate nicht in Panik, wenn du dich bei deiner Rede – trotz guter Vorbereitung – mal versprichst oder den roten Faden verlierst. Denn das Redenhalten ist nicht dein Hauptjob. Deshalb tragen kleine Patzer eher dazu bei, dass du authentisch wirkst.

Die Autorin Barbara Liebermeister leitet das Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ), Frankfurt und Autorin u.a. des Buchs „Digital ist egal: Mensch bleibt Mensch – Führung entscheidet“


Schluss mit Kaufabbrüchen: 5 goldene Regeln für einen Checkout, der konvertiert

Wir alle kennen es: Der Einkaufswagen ist voll, doch kurz vor der Ziellinie zögern wir und lassen alles stehen. Ein verlorener Verkauf, und das in letzter Sekunde. Warum passiert das? Und viel wichtiger: Wie kann es verhindern werden? Hier sind fünf essenzielle Tipps, um deinen Checkout-Prozess zu optimieren und die Conversion-Rate zu boosten.

Mach die Basics zur Priorität

Dein Online-Shop muss wie ein gut geöltes Rennauto laufen: schnell, effizient und ohne Hürden. Eine Website, die hängt oder ewig zum Laden braucht, ist der natürliche Feind der Conversion. Und vergiss nicht, dass dein Shop auf jedem Gerät, ob Smartphone oder Tablet, einwandfrei funktionieren muss. Über 70 Prozent der Nutzer*innen shoppen heutzutage mobil. Ein nicht mobiloptimierter Checkout ist ein absolutes No-Go.

Versandgeschwindigkeit ist ebenfalls kritisch. Lange Wartezeiten? Ein potenzieller Dealbreaker. Besonders vor Feiertagen kann die Versandgeschwindigkeit darüber entscheiden, ob gekauft wird oder nicht. Apropos Versand: Informier deine Kund*innen klar über die Versandkosten, um Überraschungen zu vermeiden. Versteckte Kosten sind tabu.

Und wenn du global verkaufst, übersetze deine Seite in die lokale Sprache und zeige Preise in der jeweiligen Landeswährung an. Achte darauf, dass alle Eingabefelder den lokalen Gepflogenheiten entsprechen, zum Beispiel bei Adressfeldern.

Biete die richtigen Zahlmethoden an

Ein Drittel aller abgebrochenen Käufe passiert, weil die bevorzugte Zahlungsmethode fehlt. Millennials und Gen Z schwören auf digitale Wallets, während die ältere Generation zur guten alten Banküberweisung neigt. Dein Ziel? Nicht jede erdenkliche Zahlmethode anbieten, sondern genau die richtigen für deine Zielgruppe.

Und hier kommt der Clou: Analysiere deine Daten. Welche Zahlmethoden sind gefragt, und welche bringen tatsächlich was? Einige könnten beliebt, aber teuer in der Abwicklung sein. Andere, wie der Kauf auf Rechnung, scheinen kostspielig, können aber deine Conversion signifikant steigern, besonders bei größeren Warenkörben. Gestalte den Zahlungsbereich übersichtlich, indem du ähnliche Methoden zusammenfasst.

Mach es einfach für deine Kund*innen

Niemand will sich durch lange Prozesse quälen. Frage dich: Welche Daten benötige ich wirklich? Und noch wichtiger: Mach den Kaufprozess als Gast möglich. Die Unterstützung von Auto-Complete für die Formulareingabe? Ein wahrer Game-Changer.

Ebenfalls wichtig ist eine gute Produktbeschreibung. Du willst, dass deine Kund*innen genau verstehen, was sie kaufen, bevor sie auf "Jetzt kaufen" klicken. Stelle also Menge, Einzelpreis und Gesamtpreis klar dar – unterstützt durch hochwertige Bilder der Produkte.

Und für die Zögerlichen? Hebe deine Rückgabepolitik hervor und mache ihnen deutlich, dass sie bei dir in sicheren Händen sind. Eine "30-Tage-Geld-zurück-Garantie" oder ein kostenloser Rückversand helfen, um Bedenken der Kund*innen zu zerstreuen.

Führe deine Kund*innen durch den Prozess

Ein guter Checkout-Prozess ist wie eine klare Wegweisung. Vermeide Werbebanner oder Popups, die nur vom Wesentlichen ablenken. Biete eine klare Fortschrittsanzeige und stelle sicher, dass deine Kund*innen bei Fragen nicht im Regen stehen, sondern unkompliziert Hilfe bekommen. Der Kontakt zum Kund*innenservice (via Chat oder Telefon) sollte nur einen Klick entfernt sein.

Wenn du Rabatt- oder Promo-Codes anbietest, dann platziere diese gut sichtbar und gestalte das Eingabefeld so, dass es sich vom Rest abhebt und eingeklappt werden kann, um den Checkout-Prozess klar zu halten. Weniger ist mehr, besonders im Checkout.

Teste, lerne und passe an

Zum Schluss noch ein Gedanke: Die perfekte Checkout-Lösung gibt es nicht. Was heute funktioniert, ist morgen vielleicht schon veraltet. Unsicher, ob eine neue Zahlmethode der richtige Move ist? Teste sie. Beobachte die Conversion-Rate und stelle sie in Relation zu den Kosten und der durchschnittlichen Warenkorbgröße. Suche nach Mustern, lerne daraus und passe deinen Prozess entsprechend an. So bleibt dein Online-Shop nicht nur am Puls der Zeit, sondern vielleicht sogar einen Schritt voraus.

Tipp zum Weiterlesen: Mehr Tipps zur Optimierung deines Checkouts findest du in folgender Checkliste von Unzer.

​Der Autor Boris Bongartz ist Leiter E-Commerce beim Zahlungsunternehmen Unzer.

Optimierung des Versandprozesses für Start-ups

Für den Unternehmenserfolg im B2C und B2B spielen die Optimierung und Digitalisierung des Versandprozesses eine herausragende Rolle. Wie Start-ups den Aufbau der Versandinfrastruktur von Anfang an optimal gestalten, erfährst du hier.

Start-ups setzen auf flache Hierarchien, kurze Entscheidungswege und flexible Prozesse. Gründer*innen dürften jedoch einen wichtigen Aspekt für den geschäftlichen Erfolg nicht aus den Augen verlieren – den Versandprozess. Eine zuverlässige und effiziente Abwicklung sorgt für Kund*innenzufriedenheit. Parallel sichert die Optimierung ein nachhaltiges Kostenmanagement.

Gerade beim Aufbau der Versandinfrastruktur benötigen Unternehmer*innen ein Auge für Details. Es reicht nicht aus, Warenlieferungen einem beliebigen Logistikunternehmen zu übertragen. Nachverfolgbarkeit, sicheres Verpacken und ein hoher Nachhaltigkeitsfaktor sind gerade im B2C-Segment vielen Verbraucher*innen wichtig.

Versandprozess als Teil der Markenidentität

Leider unterschätzen Gründer*innen gern, wie wichtig die Verpackung und der Versandprozess als Teil der Markenwahrnehmung und Identität sind. Verbraucher*innen achten sehr genau darauf, in welcher Form Produkte ausgeliefert werden.

Das Verpackungsdesign spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Start-ups haben hier die Chance, den eigenen Wiedererkennungswert zu stärken. Parallel lässt sich eine Verpackung zur Leinwand umfunktionieren, die eine klare Botschaft und Markenidentität kommuniziert.

In der Verpackung spiegelt sich aber auch der eigene Anspruch als Unternehmer*innen wider. Gerade im Hinblick auf Speziallösungen kann ein Start-up immer noch viel falsch machen. Zum Beispiel beim Flaschenversand: Glasflaschen sind besonders empfindlich – inklusive des Inhalts. Es braucht Versandlösungen und Know-how von Fullfilment-Dienstleistern wie Mail Boxes Etc. um im E-Commerce den Anforderungen gerecht zu werden. Beschädigte Ware wirkt sich letztlich negativ auf das Image aus und sollte durch geeignete Lösungen vermieden werden.

Mail Boxes Etc. bietet zudem als Franchisezentrale die Option, sich Selbstständig zu machen und ihrem Netzwerk beizutreten. Daraus ergeben sich derzeit 150 Center in Deutschland und sogar 1800 weltweit.

Nachhaltige Lösungen im Versandprozess

Nachhaltigkeit rückt für Verbraucher*innen zunehmend in den Vordergrund. Aus unternehmerischer Sicht ergeben sich Herausforderungen. Einerseits bindet der Versandprozess immer Ressourcen, sei es über die Verpackung oder den Transport. Auf der anderen Seite ist die Verpackungsqualität immer noch ein wichtiger Faktor. Sie muss den Inhalt vor Beschädigungen schützen.

Wie gelingt dieser offensichtliche Spagat vor dem Hintergrund einer Optimierung der Versandprozesse? Denkbar sind unterschiedliche Ansätze:

  • Verpackungsmaterial aus Recycling-Material: Verwendung von Kartonagen und Papier auf Recycling-Basis für Umverpackung und Füllmaterial
  • Biologisch abbaubares Material: Pflanzenbasiertes Verpackungsmaterial
  • Reduzierung: Verwendung passgenauen Materials, was den Ressourcenverbrauch verringert
  • Verwendung alternativer Materialien: z.B. Einsatz von Steinpapier ohne Zellulose-Anteil

Mittelfristig ergeben sich durch entsprechende Maßnahmen positive Effekte auf die Markenwahrnehmung. In Kombination mit eingeleiteten Schritten zur CO-Kompensation bauen Start-ups einen nachhaltigen und effizienten Versandprozess von der ersten Minute an auf und verschaffen sich so einen Vorsprung.

Skalierbarkeit der Versandprozesse

Gründer*innen laufen Gefahr, einen Fehler zu machen, wenn sie nicht an die Skalierbarkeit im Versandprozess denken. Doch warum ist dieser Aspekt so wichtig? Das verdeutlicht ein einfaches Beispiel: Ein Start-up beginnt mit wenigen Mitarbeiter*innen, die Bestelllisten von Hand abarbeiten. Jedes einzelne Paket wird von Hand gepackt.

Ab einer kritischen Menge ist dieses System nicht mehr praxistauglich. Es passieren Fehler und Änderungen einer Bestellung können nicht mehr umgesetzt werden. Unternehmer*innen müssen daher bereits mit der Gründung über einen geeigneten Kommissionierungsprozess nachdenken. Eine Möglichkeit: die zweistufige Kommissionierung.

Diese eignet sich, um größere Bestellmengen abzuarbeiten, da nicht pro Bestellung Artikel aus den einzelnen Kommissionierzonen entnommen werden, sondern aus einer Zone mehrere Artikel für verschiedene Bestellungen. Der Vorteil: In diesem Prozess findet die eigentliche Verpackung über Verteilstationen statt. Es werden Laufwege und damit Zeit gespart.

Zusammenarbeit mit mehreren Logistikpartnern

Ein zweiter wichtiger Schritt für mehr Skalierbarkeit im Versandprozess ist die Zusammenarbeit mit verschiedenen Logistikpartnern. Auf diese Weise erreichen Start-ups mehrere Ziele:

  • Ausreichend Kapazität beim Ausfall eines Logistikpartners
  • Angebot verschiedener Auswahlmöglichkeiten gegenüber den Kund*innen
  • Möglichkeit einer flexiblen Preisgestaltung im Versandprozess

Gerade der letztgenannte Punkt ist nicht zu unterschätzen. Hinsichtlich der Versandlösungen liegen Logistik-Unternehmen beispielsweise beim Sperrgut-Versand preislich weit auseinander – eine Tatsache, die auch vielen Kund*innen bewusst ist, welche wiederum günstige Lösungen erwarten.


Digitalisierung der Versanddokumente

Rechnungen und Lieferscheine im Papierformat: Es gibt sie immer noch. Jedoch verursachen sie einen hohen Ressourcenverbrauch. Gerade Gründer*innen suchen deshalb nach Lösungen, um diesen Bereich effizienter zu gestalten. Versanddokumente können digitalisiert werden. Rechnungen, Widerrufsformulare und Retouren-Label werden bereits von vielen E-Commerce Unternehmen nicht mehr auf Papier gedruckt und Sendungen beigelegt.

Von jungen Menschen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen

Welche Vorteile es hat, wenn Gründer*innen in jungen Jahren ihr Business starten.

Jedes moderne Land auf der Welt braucht Menschen, die in den Betrieben arbeiten und hier für das notwendige Wachstum sorgen, damit man sich an der Spitze etablieren kann. Doch gleichzeitig ist es auch wichtig, dass sich stets neue Unternehmen entwickeln, welche Wege gehen, die vorher noch nicht beschritten worden sind. Vor allem in Zeiten des demographischen Wandels und in Anbetracht des Fakts, dass immer mehr Menschen ins Rentenalter eintreten, werden neue Macher*innen gebraucht, die den mutigen Schritt in Richtung Selbstständigkeit gehen. Vor allem junge Menschen sind hier oftmals jene, die sich trauen und mit dem Antrieb, den die Jugend mit sich bringt, ihre Arbeit auf eigene Rechnung angehen.

Der Schritt in die Selbstständigkeit kann dabei bedeuten, dass auch ein Stück Freiheit im beruflichen Leben vorhanden ist, denn hier haben wir den idealen Gestaltungsspielraum, der besonders wertvoll ist. Gerade in der heutigen digitalen Welt gibt es zahlreiche Betätigungsfelder, mit welchen es gelingen kann, das eigene Business schnell zu skalieren und am Ende erfolgreich zu sein, was sich dann auch monetär lohnt.

Zunächst scheint es ein schwieriger Schritt zu sein, doch auch hier entwickeln sich Automatismen

Gerade zu Beginn der Tätigkeit im eigenen Unternehmen ist es der Fall, dass viele Neuerungen auf uns warten. Beispielsweise sehen wir uns mit der unbedingten Notwendigkeit von erfolgreichem Marketing konfrontiert. Hier bietet die digitale Welt mit den sozialen Medien deutlich stärkere Chancen als es vergangene Jahre und Jahrzehnt taten. Durch die Nutzung der Medien gelingt es nicht selten, schnell zu Bekanntheit zu gelangen und so die gewünschte Zielgruppe zu erreichen. Mit der Zeit ist es auch in der Selbstständigkeit so, dass sich bestimmte Automatismen entwickeln, die dann dazu führen, dass wir uns wieder auf neue Felder stürzen können und Entwicklung betreiben.

Vor allem im jungen Alter können wir hier noch freier sein

Die meisten Menschen sind mit verschiedenen Verpflichtungen im Leben konfrontiert und müssen mit denen umgehen. Vor allem junge Menschen genießen dabei noch, nicht zu viele Verpflichtungen zu haben und noch frei entscheiden zu können. Es ist ein großer Vorteil, der auch bei der Gründung eines Unternehmens eine wichtige Rolle spielt. Wer noch keine Familie ernähren muss oder eine Hypothek abzahlt, der kann auch mehr Risiko gehen und sich dafür entscheiden, das Hobby oder die Leidenschaft zum Beruf zu machen. Verschiedene Möglichkeiten der Finanzierung sind auf dem Feld der Gründung gegeben, sodass auch die finanzielle Hürde auf ein geringeres Maß zu begrenzen ist. Die Möglichkeit, noch lange das eigene Unternehmen entwickeln zu können, nimmt ein wenig Stress aus dem Unternehmensbeginn und besteht vor allem dann, wenn wir uns bereits in jungen Jahren dazu entscheiden, auf eigene Faust zu arbeiten und mit einem Unternehmen die Vielfalt am Markt zu bereichern.

Wir brauchen mutige Macher*innen, die etwas bewegen wollen

In einer Gesellschaft ist es enorm wichtig, dass verschiedene Menschen und Charaktere unterschiedliche Aufgaben übernehmen. So kann es gelingen, wirtschaftlich nach vorne zu kommen und auch so viele Menschen wie möglich in die Situation zu bringen, in ihrer jeweiligen Lebensphase zufrieden zu sein. Gebraucht werden dabei auch mutige Macher, welche sich dazu entscheiden, selbstständig zu werden und mit einem eigenen Unternehmen an den Start zu gehen, welches sich dann entwickelt.

Kassen - Was man als Start-up beachten sollte

Worauf junge Unternehmen bei der Auswahl und Implementierung von Kassensystemen achten sollten.

In der dynamischen Welt der Start-ups dreht sich alles um Innovation, Effizienz und Skalierbarkeit. Eine Komponente, die dabei oft unterschätzt wird, ist das Kassensystem. Es mag vielleicht nicht das erste sein, was einem in den Sinn kommt, wenn man an ein Hightech-Start-up denkt, doch ein effizientes, zuverlässiges und konformes Kassensystem ist essentiell für den erfolgreichen Betrieb eines jeden Einzelhandelsgeschäfts oder Gastronomieunternehmens. In diesem Beitrag beleuchten wir, worauf junge Unternehmen bei der Auswahl und Implementierung von Kassensystemen achten sollten.

Die Bedeutung eines passenden Kassensystems

Ein Kassensystem ist mehr als nur ein Mittel, um Verkäufe zu tätigen und Einnahmen zu verbuchen. Es ist das Herzstück des täglichen Betriebs und spielt eine entscheidende Rolle bei der Inventur, der Kundenverwaltung, dem Reporting und in vielen Fällen auch bei der Buchhaltung. Ein gut ausgewähltes System kann das Wachstum eines Start-ups fördern, indem es effiziente Abläufe ermöglicht und wertvolle Einblicke in das Kaufverhalten der Kunden liefert. Das Kassensystem muss zudem zum Geschäftsprozess selbst passen – für mobile Ansprüche wäre das eine mobile Kasse für Start-ups und Gründer, für den Einzelhandel wiederum könnte eine SB-Kasse interessant sein, bei der die Kunden selbst bezahlen.

Auswahl des richtigen Systems

Die Wahl des richtigen Kassensystems kann eine Herausforderung sein, insbesondere für Start-ups, die möglicherweise noch dabei sind, ihre internen Prozesse zu definieren und zu optimieren. Hier sind einige zentrale Punkte, die es zu beachten gilt:

  • Anpassungsfähigkeit: Start-ups wachsen und entwickeln sich oft schnell. Das Kassensystem sollte flexibel genug sein, um mit dem Unternehmen zu wachsen und sich an veränderte Anforderungen anzupassen.
  • Integration: Die Fähigkeit, sich nahtlos in andere Systeme und Softwarelösungen einzufügen, ist entscheidend. Ein gutes Kassensystem sollte in der Lage sein, mit Buchhaltungssoftware, Inventurmanagement-Systemen und anderen Tools zu kommunizieren.
  • Benutzerfreundlichkeit: Ein intuitives, leicht zu bedienendes Kassensystem kann die Einarbeitungszeit für Mitarbeiter verkürzen und die Effizienz steigern.
  • Compliance: Abhängig von der Region und Branche gibt es unterschiedliche gesetzliche Anforderungen an Kassensysteme, insbesondere im Hinblick auf Fiskalisierung und Datenschutz. Ein nicht konformes System kann zu erheblichen Strafen führen.

Gesetzliche Anforderungen und Compliance

Compliance ist ein entscheidender Faktor bei der Auswahl eines Kassensystems. Startups müssen sicherstellen, dass ihr System den lokalen Fiskalgesetzen entspricht und alle Transaktionen ordnungsgemäß dokumentiert. Datenschutz ist ebenfalls ein kritisches Thema, insbesondere im Hinblick auf die Verarbeitung und Speicherung von Kundendaten. Es ist ratsam, rechtliche Beratung in Anspruch zu nehmen, um sicherzustellen, dass alle Anforderungen erfüllt sind.

Kostenmanagement

Für Start-ups ist es wichtig, Kosten im Blick zu behalten. Die Kosten für Kassensysteme variieren stark, abhängig von Funktionen, Skalierbarkeit und Support: Eine gründliche Kosten-Nutzen-Analyse sollte durchgeführt werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Es ist auch wichtig zu berücksichtigen, dass die billigste Option nicht immer die kosteneffizienteste ist, insbesondere wenn es um langfristige Wachstumspläne und die Notwendigkeit der Skalierung geht. Auch eine intensive Vorabrecherche ist wichtig, um möglichst viele Anbieter von Kassensystemen zu ermitteln – es gibt hierfür keine Vergleichsportale.

Fazit

Ein passendes, zuverlässiges und konformes Kassensystem ist für Start-ups unerlässlich, um erfolgreich zu operieren und zu wachsen. Die Auswahl des richtigen Systems erfordert eine gründliche Überlegung und Planung, wobei Faktoren wie Anpassungsfähigkeit, Integration, Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit, Compliance und Kosten berücksichtigt werden müssen. Mit der richtigen Wahl können Start-ups nicht nur ihren täglichen Betrieb optimieren, sondern auch wertvolle Einblicke in ihr Geschäft gewinnen und so die Grundlage für nachhaltiges Wachstum schaffen.

Schreibstil: So formulieren Sie überzeugend

Wer sich selbstständig machen will, kommt am Briefe schreiben nicht vorbei. Dabei landen Kundenbriefe, die durch abgedroschene Floskeln und andere schriftliche Unsitten "glänzen", landen schneller als gedacht im Papierkorb. Wenn Sie Ihr Unternehmen überzeugend präsentieren wollen, müssen Sie kundenorientiert, konkret und modern formulieren.

Kennen Sie das auch? Sie bekommen von einem Kunden oder Lieferanten ein Schreiben und denken: Können die nicht so schreiben, dass ich das auch verstehe? In der Geschäftskorrespondenz finden sich oft Worthülsen oder Standardsätze wieder, die verstaubt und veraltet sind. Im modernen Geschäftsbrief wird hingegen eine klare und verständliche Sprache gewählt. Wie das funktioniert, lesen Sie hier.

Kleines Versehen, großer Datenverlust

Daten haben sich mittlerweile zu einer wichtigen Währung entwickelt. Ihr Verlust kann fatal für Unternehmen sein. Es ist daher notwendig, sich gegen Cyberbedrohungen zu schützen. Doch einige Gründe für Datenverluste haben ihren Ursprung woanders – nämlich intern. Wir klären auf.

In den letzten Jahren ist das Risiko von Cyberattacken für Unternehmen gestiegen. Das Jahr 2023 ist dabei keine Ausnahme. Tatsächlich ist die Cyberbedrohung in diesem Jahr so hoch wie noch nie, wie das BSI in seinem Lagebericht zur IT-Sicherheit in Deutschland feststellt. Besonders Ransomware ist die beliebteste Methode von Hacker*innen, um vor allem große, zahlungsstarke Unternehmen anzugreifen. Dabei werden wichtige Daten von Cyberkriminellen verschlüsselt, für deren Freigabe anschließend ein Lösegeld gefordert wird. Doch während sich Unternehmen gegen Angriffe von außen wappnen, sollten Risiken innerhalb des Unternehmens nicht vernachlässigt werden.

Wo Menschen arbeiten passieren Fehler. Das bedeutet nicht, dass alle manuellen Tätigkeiten automatisiert werden sollten oder Prozesse gar ohne Fachkräfte funktionieren. Aber Unternehmen sollten dieses Risiko einbeziehen. Eine Studie des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass Handlungen, die zu Datenverlusten führten, in Jahr 2023 zu 25 Prozent von unabsichtlich handelnden Mitarbeitenden ausgingen. Vor zwei Jahren lag dieser Wert noch bei 42 Prozent. Damit dieser Trend weiterhin negativ bleibt, sollten Unternehmen in drei Bereiche investieren: Aufklärung, Backups und Kontrolllösungen.

Die Schwierigkeit mit SaaS

Immer mehr Unternehmen nutzen mittlerweile Software-as-a-Service-Lösungen, kurz SaaS. Diese bieten viele Vorteile vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen, denn sie sind oft eine stressfreie und kosteneffiziente Lösung. Doch der Umgang sollte gelernt sein, denn anscheinend birgt die Sicherung von SaaS-Daten ein hohes Risiko für Datenverluste. Eine ESG-Studie von TechTarget zeigt, dass über die Hälfte der Befragten Unternehmen schon mal SaaS-Daten verloren hat. Cyberattacken sind in 34 Prozent der Fälle für den Verlust dieser Daten verantwortlich. Versehentliches Löschen liegt mit 33 Prozent fast gleichauf. Der Wert ist erschreckend hoch.

Wie kann man diesen Prozentsatz reduzieren? Ein entscheidender Punkt ist die Aufklärung und Schulung der Endanwender*innen, also der Mitarbeitenden, die die Software täglich benutzen. Viele der Nutzer*innen gehen – ebenso wie Unternehmen – davon aus, dass die Daten, die sie in den Anwendungen erstellen, automatisch gesichert werden. Durch Schulungen kann ein sicherer Umgang mit der Software sowie mit wichtigen Daten gewährleistet werden. Ein erster Schritt ist es, sich der Sensibilität von Daten bewusst zu werden. So gewinnt auch die Wichtigkeit von Datensicherung an Brisanz.

Richtig abgesichert

Den Grundstein für eine solide Strategie im Bereich Cybersicherheit stellt die Datensicherung dar. Eine gut geplante Backup-Strategie ermöglicht es Unternehmen, ihre Daten regelmäßig zu sichern und im Falle eines Angriffs schnell wiederherzustellen. Auch bei einem erfolgreichen Ransomware-Angriff befinden sich Unternehmen in einer vorteilhafteren Lage, wenn ihre Daten an verschiedenen Orten gespeichert sind. Deshalb stellen Backups die letzte Verteidigungslinie gegen Cyberkriminelle dar – und eben auch gegen interne, versehentliche Löschungen. Doch die stetig wachsende Komplexität moderner Backup-Umgebungen, insbesondere mit der Integration von Cloud- und SaaS-Diensten, erschwert die Aufgabe der Backup-Administrator*innen erheblich. Das Hinzufügen neuer Plattformen und Technologien führt zu einem erhöhten Verwaltungsaufwand und stellt neue Anforderungen an die Überwachung und Fehlerbehebung. Die manuelle Identifizierung und Behebung von Problemen in solch komplexen Umgebungen erfordert beträchtliche Zeit und Ressourcen, die oft nicht verfügbar sind. Dies führt zu einem erhöhten Risiko von Ausfällen, Datenverlust und unzureichender Datenwiederherstellung.

Was ist Monitoring und Reporting?

Um diese Hürden zu meistern, können hochautomatisierte Backup-Monitoring- und -Reporting-Lösungen zum Einsatz kommen. Diese Tools gewährleisten mit dem Blick von außen, dass Administrator*innen die Kontrolle über die Umgebung erhalten. Ein gutes Backup-Monitoring-System ist entscheidend, um sicherzustellen, dass Backups ordnungsgemäß durchgeführt und mögliche Probleme oder Fehler erkannt und behoben werden können. Automatische Benachrichtigungen über fehlgeschlagene Backups, unvollständige Sicherungen oder Speicherplatzprobleme sind hierbei hilfreich. Backup-Monitoring und -Reporting-Lösungen sind darüber hinaus besonders wichtig für Audits und Compliance-Anforderungen. Häufig müssen Unternehmen nachweisen können, dass ihre Daten regelmäßig und zuverlässig gesichert werden.

Mithilfe eines umfassenden Reportings wird die Erstellung von Berichten über den Status der Backups, die Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien und die Nachverfolgung von Änderungen an den Backup-Konfigurationen ermöglicht. Die Einhaltung von Audits und Compliance-Vorgaben ist von großer Bedeutung, da Unternehmen gesetzlichen Vorschriften und Branchenstandards entsprechen müssen. Sind die Backups rundum gesichert und überwacht sowie auf Fehler geprüft, ist ein Unternehmen für den Ernstfall gewappnet. Egal ob Cyberangriff oder Verlust durch Mitarbeitende – die Daten sind jederzeit wiederherstellbar.

Der Autor Stefan Schröder ist Geschäftsführer und CTO bei der Schmitz RZ Consult GmbH und Entwickler von BACKUP EAGLE®. Die Schmitz RZ Consult GmbH gehört zur accompio Unternehmensgruppe.

Die Kommunikation in der Personalabteilung verbessern: So geht’s!

Je besser die Mitarbeitenden der Personalabteilung kommunizieren können, desto eher lassen sich Missverständnisse vermeiden. Wir zeigen Tools und Möglichkeiten auf und geben wertvolle Tipps.

Wer sicherstellen möchte, dass einer reibungslosen Kommunikation innerhalb der Personalabteilung nichts im Wege steht, sollte einige Punkte beachten. Immerhin sorgt ein entsprechender Austausch dafür, dass vielen Missverständnissen von vornherein vorgebeugt werden kann.

Gleichzeitig ist es natürlich auch wichtig, sicherzustellen, dass der Informationsfluss zwischen Personalabteilung und anderen Bereichen des Unternehmens gewährleistet werden kann. Die folgenden Abschnitte liefern einige wertvolle Tipps, die sowohl Start-ups als auch alteingesessenen Unternehmen dabei helfen können, die Weichen richtigzustellen.

Denn: Eine verlässliche Grundstruktur schafft die Basis dafür, dass alle Abläufe bestmöglich ineinandergreifen. Wer dementsprechend bemerkt, dass etwaige Kommunikationslücken für Probleme sorgen, sollte nicht lange warten, sondern sich auf Ursachensuche begeben.

Kommunikation in einzelne Teilbereiche aufsplitten

Sowohl in kleinen als auch in größeren Personalabteilungen lohnt es sich, die Kommunikation in einzelne Unterbereiche aufzuteilen. Während ein flexibler Online Urlaubsplaner dafür sorgt, dass jeder mit einem Blick herausfinden kann, wann sein Kollege nicht anwesend sein wird, kann ein Dienstplan in der Kaffeeküche dabei helfen, sich auf stressige Tage optimal vorzubereiten.

Besonders praktisch ist in diesem Zusammenhang, dass es mittlerweile verschiedene Online Tools gibt, die sich auf unterschiedliche Bereiche beziehen und dementsprechend die Möglichkeit bieten, alles akribisch durchzukalkulieren. Die Unterteilung in verschiedene Bereiche bietet viele Vorteile.

Vor allem die Tatsache, dass es auf ihrer Basis besonders leichtfällt, den Überblick zu bewahren, sorgt dafür, dass in der Vergangenheit immer mehr Unternehmen dazu übergegangen sind, vom „großen Ganzen“ ins „detaillierte Kleine“ zu planen.

Solange jedes Teammitglied weiß, wo und wie die entsprechenden Informationen abgerufen werden können, ist es möglich, einen weitestgehend unkomplizierten Ablauf zu gewährleisten.

Regelmäßige Teammeetings einberufen

Auch in einer Zeit, in der sich viele Aufgaben online erledigen lassen und in der es lediglich die passenden Tools braucht, um Urlaub, andere Abwesenheiten und Einsätze zu planen, ist es meist nicht möglich, den persönlichen Kontakt komplett zu ersetzen.

Ein regelmäßiger Austausch, zum Beispiel auf der Basis von Teammeetings, kann dabei helfen, offene Fragen auf kurzem Dienstweg zu klären. Damit jedoch alle von besagten Meetings profitieren können, ist es selbstverständlich wichtig, seine Mitarbeitenden in Bezug auf eine rege Teilnahme zu sensibilisieren. Das bedeutet, das Veranstaltungen dieser Art:

  • am besten frühzeitig angekündigt werden sollten,
  • im Idealfall dann stattfinden, wenn möglichst viele Teammitglieder ohnehin arbeiten müssen,
  • mithilfe eines Protokolls nachgehalten werden sollten.

Zu guter Letzt ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Meetings möglichst positiv in Erinnerung bleiben. Mitarbeitende, die bei jedem einberufenen Treffen befürchten müssen, „wieder einmal“ vor allen anderen kritisiert zu werden, dürften sich beim nächsten Mal zweimal überlegen, ob sie nicht unter Vorgabe einer Ausrede absagen.

Persönliche Gespräche statt E-Mails: Auch in der Personalabteilung ein Thema

So gut wie jeder, der regelmäßig Textnachrichten versendet, weiß, dass die eigentliche Botschaft durchaus falsch ankommen kann. Daher bietet es sich an, auch im geschäftlichen Alltag möglichst oft auf eine persönliche Kommunikation, zum Beispiel face to face oder am Telefon, zu setzen.

Auf diese Weise ist es nicht nur möglich, Missverständnissen vorzubeugen, sondern auch, den Kontakt zu Kollegen nicht vollends zu verlieren. Hierbei handelt es sich um eine tolle Alternative, die bewirken kann, dass letztendlich auch der Teamzusammenhalt gestärkt wird.

Moderne Tools für das Arbeiten an gemeinsamen Projekten

Unabhängig davon, ob es darum geht, mehr Personal einzustellen, den Fachkräftemangel im IT-Bereich zu bekämpfen, alte Akten zu überarbeiten oder Informationen rund um besondere Dokumente, wie zum Beispiel Zeugnisse, einzuholen: Der Alltag in einer Personalabteilung ist mit vielen Projekten verbunden. Und letztendlich sorgen immer wieder auch gesetzliche Neuerungen dafür, dass ein bereits bestehender Status Quo überarbeitet werden muss.

Gerade dann, wenn mehrere Mitarbeitende an einem Projekt beschäftigt sind, stellt sich häufig die Frage nach dem aktuellen Zwischenstand. Das Problem: Wenn jede(r) nur an seinen eigenen Dateien arbeitet und die entsprechenden Ergebnisse mehr oder weniger regelmäßig zusammengetragen werden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich Überschneidungen ergeben.

Hier kann es sich, ähnlich wie beim oben erwähnten Urlaubsplaner, lohnen, auf Tools zu setzen, die ein gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten erlauben. Auf diese Weise braucht es nur einen Blick, um herauszufinden, wie der aktuelle Stand ist, welche Punkte noch offen sind und wo sich gegebenenfalls Probleme zeigen könnten.

Eine wichtige Frage: Wie sollte die Personalabteilung nach außen kommunizieren?

Mit Hinblick auf Kommunikationstools und Organisationsmöglichkeiten, die heutzutage auch mit Vorliebe in der Personalabteilung genutzt werden, hat sich im Laufe der Zeit viel getan.

Eine Frage bleibt jedoch offen: „Wie sollte die Personalabteilung nach außen kommunizieren?“. Immerhin sind die Mitarbeitenden vor Ort wichtige Ansprechpartner*innen für andere, die zum Beispiel nach einer Hochzeit ihre Stammdaten ändern, Urlaub einreichen oder sich über Kündigungsfristen und Co. informieren möchten.

Das Problem: Vor allem in großen Unternehmen zeigt sich schnell, dass es als Mitarbeitende einer Personalabteilung schwierig werden kann, eine Aufgabe zu beenden, ohne unterbrochen zu werden. Eingehende Anrufe und E-Mails sorgen nicht selten dafür, dass das Team, das mit dem HR-Bereich betraut wurde, immer wieder aus seinem Workflow herausgerissen wird.

Hier kann es helfen, andere Mitarbeitende entsprechend zu sensibilisieren und innerhalb der Personalabteilung klare Öffnungszeiten festzulegen, in denen die betreffenden Personen erreichbar sind. So ist es häufig möglich, noch effektiver zu arbeiten und sich zu den jeweiligen Zeiten auf genau die Aufgaben zu fokussieren, die gerade anstehen. Hiervon profitieren nicht nur die Mitarbeiter der Personalabteilung, sondern die komplette Belegschaft.

Ein „Kummerkasten“ für mögliche Verbesserungsvorschläge

Keine Abteilung ist perfekt! Auch in einer gut organisierten Personalabteilung gibt es immer wieder Bereiche, die dazu einladen, etwas genauer unter die Lupe genommen zu werden. Daher empfiehlt es sich, mit Hinblick auf etwaigen Optimierungsbedarf die Menschen zu fragen, die hiervon am meisten betroffen sind: das Team selbst.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem „Kummerkasten“, der nicht nur dazu dient, gegebenenfalls Dampf abzulassen, sondern sich auch dazu anbietet, in das interne Verbesserungsmanagement eines Unternehmens aufgenommen zu werden? Das Prinzip: Wer einen Verbesserungsvorschlag einbringt, der die Abteilung tatsächlich unterstützt und von dem alle profitieren können, wird mit einem Bonus belohnt. Oft zeigt sich in diesem Zusammenhang, dass es lediglich einen kleinen Anreiz braucht, um dafür zu sorgen, dass auch eine Personalabteilung sukzessive besser werden kann.

Fazit

Wer im Zusammenhang mit Unternehmen an Optimierungsabläufe denkt, denkt häufig an den Bereich der Produktion. Aber: Auch die Abläufe in einer Personalabteilung sind es definitiv wert, etwas genauer in Augenschein genommen zu werden. Unter anderem auch deswegen, weil die Mitarbeitenden vor Ort somit „ganz nebenbei“ die Chance haben, den Stress in ihrem Alltag zu reduzieren.

Dank moderner Tools und mit ein wenig Einfallsreichtum und Kreativität ist es häufig möglich, die Gegebenheiten zu optimieren … und dementsprechend auch einer hohen Fluktuation vorzubeugen. Immerhin ist es definitiv von Vorteil, wenn diejenigen, die in der Personalabteilung arbeiten, mit ihrem Job zufrieden sind und dies auch den Kolle*innen gegenüber ausstrahlen. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

Black Friday Sales im B2B?

Die Black-Friday-Sales sind auch ein spannendes Thema für den B2B-Handel – sofern die Händler*innen das Geschäftskund*innengeschäft attraktiv gestalten. Dazu Praxis-Tipps und To-Do's.

Der Black Friday steht sinngemäß für lange Warteschlangen vor Kaufhäusern und eifrige Käufer*innen, die im Laufschritt auf die Schnäppchen losstürmen. Dies scheint nicht in die Welt des B2B-Handels zu passen. In diesem Bereich sind Transaktionen oft durch sorgfältige Planung und überlegte Entscheidungen gekennzeichnet, sodass man versucht ist, die Bedeutung dieses jährlichen Shopping-Events zu verkennen

Es ist aber nicht der Fall, dass Geschäftskund*innen gegen die Verlockung eines guten Geschäfts immun sind, wie die Expert*innen des B2B-FinTechs Mondu herausgefunden haben. Der Black Friday mit seiner Tradition von großzügigen Rabatten und attraktiven Angeboten bietet nach Meinung des Berliner Technologieunternehmens den B2B-Händler*innen, die die richtigen Produkte verkaufen, eine einzigartige Gelegenheit, sich von der Konkurrenz abzuheben, den Umsatz zu steigern und neue Kund*innen zu gewinnen.

Eine unkonventionelle B2B-Gelegenheit

Der Black Friday ist traditionell eine unkonventionelle Wahl für B2B-Händler*innen. In den letzten Jahren ist jedoch ein allmählicher Wandel zu beobachten, bei dem B2B-Händler in ausgewählten Branchen das Potenzial der Teilnahme an Black-Friday-Verkäufen erkunden. Zwar ist es nach wie vor schwierig, umfassende Daten über die genauen Auswirkungen des Black Friday auf den B2B-Umsatz zu erhalten, doch haben einige wenige Erhebungen begonnen, den ungenutzten Wert zu beleuchten, den dieses Einzelhandelsphänomen für B2B-Unternehmen bieten kann.

Eine bemerkenswerte Quelle von Erkenntnissen kommt aus Europa, wo Hopp, ein in Berlin ansässiges Marktforschungsunternehmen, 100 deutsche B2B-Online-Händler*innen befragte. Die Ergebnisse zeigen, dass etwa 70 Prozent der befragten Unternehmen am Black Friday neue Kund*innen gewinnen konnten, indem sie Rabattaktionen als wirksames Mittel zur Kund*innengewinnung nutzten. Darüber hinaus gaben 75 Prozent dieser Unternehmen an, dass sie in diesem Zeitraum einen erheblichen Umsatzanstieg verzeichneten. So erkannte etwa ein Drittel der Einzelhändler*innen den Black Friday als wertvolle Gelegenheit, enger mit ihrem Kund*innenstamm zusammenzuarbeiten. Diese Erkenntnisse unterstreichen das Potenzial des Black Friday für B2B-Händler*innen, ihren Umsatz zu steigern und neue Kund*innen zu gewinnen.

B2C vs. B2B: Gleich und doch anders

Wenn es um die Erforschung von B2B- und B2C-Käufer*innen geht, dreht sich ein Großteil der Diskussion um deren Unterschiede, und diese sind unbestreitbar. Typischerweise zeichnen sich B2B-Käufer*innen durch eine Tendenz zu rationalen Entscheidungen, die Einbeziehung mehrerer Interessengruppen und die Pflege langfristiger Geschäftsbeziehungen aus. Im Gegensatz dazu stützen sich Verbraucher*innen oft auf emotionalere Entscheidungsprozesse und haben vergleichsweise kürzere, direktere Kaufzyklen.

Dennoch ist es wichtig zu erkennen, dass hinter diesen Stereotypen B2B-Käufer*innen im Grunde genommen Menschen sind, die wie ihre B2C-Kolleg*innen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ein gutes Geschäft zu schätzen wissen. B2B-Händler*innen, die in den richtigen Branchen tätig sind, die richtigen Produkte anbieten und die richtigen Strategien anwenden, können diese grundlegende menschliche Neigung nutzen, um beim diesjährigen Black Friday große Erfolge zu erzielen.

Das eignet sich gut für Black-Friday-Aktionen im B2B

Nicht alle B2B-Produkte sind ideal für Black-Friday-Aktionen geeignet. Von Produkten, die auf einen bestimmten, zeitkritischen Bedarf ausgerichtet sind (z.B. Ersatzteile für Maschinen), oder von komplexen Produkten, die von mehreren Entscheidungsträger*innen genehmigt werden müssen, sollte man die Finger lassen. Stattdessen ist es am besten, Produkte zu verkaufen, die stark nachgefragt werden und leicht von einem/einer einzigen Entscheidungsträger*in gekauft werden können.

Im Folgenden finden sich einige spezifische Produktkategorien, die sich gut für Black-Friday-Aktionen eignen. Es handelt sich dabei um Kategorien, bei denen die Käufer*innen erwarten, dass sie Werbeaktionen sehen. Händler*innen können das gesteigerte Interesse der Verbraucher*innen und die hohe Nachfrage während des Black Friday nutzen, um auch Geschäftskund*innen attraktive Angebote zu unterbreiten.

  • Büromaterial und -ausrüstung: Büromaterial und -geräte sind relativ kostengünstige Artikel, die von Unternehmen oft in großen Mengen gekauft werden. Daher eignen sie sich gut für Black Friday-Aktionen, da Unternehmen Geld sparen können, wenn sie sich während des Ausverkaufs mit diesen Artikeln eindecken.
  • Elektronik: Elektronik ist eine weitere beliebte Produktkategorie für Black Friday-Aktionen. Unternehmen müssen oft ihre IT-Ausrüstung regelmäßig aufrüsten, und der Black Friday ist eine hervorragende Gelegenheit, um neue Elektronikartikel zu einem guten Preis zu erwerben.
  • Arbeitskleidung: B2B-Händler*innen, die Uniformen, Sicherheitsausrüstungen und andere Arten von Arbeitskleidung verkaufen, sollten ebenfalls in Betracht ziehen, am Black Friday Rabatte anzubieten. Arbeitskleidung eignet sich gut für den Black Friday, da diese Produkte sehr gefragt sind und von Unternehmen jeder Größe verwendet und oft in großen Mengen gekauft werden.
  • Verbrauchsgüter: Waren wie Lebensmittel, Getränke und Reinigungsmittel eignen sich ebenfalls gut für Black-Friday-Aktionen. Unternehmen benötigen diese Produkte häufig und können Geld sparen, wenn sie sich während des Ausverkaufs mit diesen Artikeln eindecken.

Tipps für erfolgreiches Black-Friday-Sales im B2B

Zudem empfiehlt es sich, ein Gefühl der Dringlichkeit zu schaffen. Zeitlich begrenzte Angebote sind eine wirkungsvolle Taktik, um ein Gefühl der Dringlichkeit zu vermitteln und Geschäftskund*innen zu motivieren, während des Black-Friday-Verkaufs einzukaufen. Händler*innen können verschiedene Strategien anwenden, darunter mengenbasierte Rabatte (z.B. zehn kaufen, eins gratis erhalten), zeitbasierte Rabatte (z.B. 20 Prozent Rabatt in den ersten 24 Stunden des Verkaufs) und begrenzte Angebote (z.B. nur noch 1.000 Stück auf Lager).

Wettbewerbsfähige Rabatte sind ein weiteres Mittel. B2B-Kund*innen sind für ihre anspruchsvollen Einkaufsgewohnheiten bekannt, und der Black Friday ist da keine Ausnahme. Es ist wichtig, wettbewerbsfähige Rabatte anzubieten, die ihre Aufmerksamkeit erregen und sie dazu veranlassen, das eigene Unternehmen der Konkurrenz vorzuziehen. Um dies zu erreichen, ist es wichtig, die Rabatte mit denen der Mitbewerber*innen zu vergleichen und sicherzustellen, dass die Angebote nicht nur wettbewerbsfähig, sondern auch überzeugend sind, damit sie für potenzielle Kund*innen unwiderstehlich sind.

Weiterhin wird empfohlen, frühzeitig für den Black Friday zu werben. Es ist wichtig, dass B2B-Händler*innen die Werbung nicht bis zur letzten Minute aufschieben. Stattdessen gilt es, mehrere Wochen im Voraus mit den Marketingmaßnahmen zu beginnen, um sicherzustellen, dass die Kund*innen nicht nur Bescheid wissen, sondern dem Ereignis auch entgegenfiebern. Händler*innen sollten einen vielschichtigen Ansatz nutzen, der ihre Website, Unternehmens-E-Mails, Social-Media-Plattformen und gezielte bezahlte Werbung umfasst, um Begeisterung für die bevorstehenden Black-Friday-Angebote zu wecken. Mit dieser proaktiven Strategie können sie die Aufmerksamkeit potenzieller Kund*innen gewinnen, die Vorfreude steigern und die Chancen auf einen erfolgreichen Black Friday maximieren.

Wie im B2C-Umfeld so gilt es auch im B2B-Kontext, einen bequemen Einkauf zu ermöglichen. Es gibt nichts Schlimmeres, als sich die Mühe zu machen, einen Kund*innen zur Kasse zu führen, nur um dann mitzuerleben, wie er seinen Kauf aufgrund eines komplizierten oder umständlichen Zahlungsvorgangs und fehlender Zahlungsoptionen abbricht. Um dies zu verhindern, müssen Händler*innen sicherstellen, dass ihre Website einfach zu navigieren ist und der Zahlungsvorgang reibungslos verläuft.

Darüber hinaus ist es wichtig, die richtige Mischung von Zahlungsmöglichkeiten anzubieten. B2B-Händler*innen können während des Black-Friday-Verkaufs in mehrfacher Hinsicht spürbar von Buy Now Pay Later (BNPL)-Optionen profitieren. BNPL ermöglicht es Geschäftskund*innen, mehr Waren zu kaufen, als sie sich im Voraus leisten könnten, was zu einem höheren Umsatz führen kann. BNPL kann auch dazu beitragen, die Zahl der abgebrochenen Einkäufe zu verringern und die Kund*innenzufriedenheit zu erhöhen, da die Kund*innen mehr Flexibilität und Kontrolle über ihre Zahlungen haben. Außerdem kann das Angebot von BNPL-B2B-Händler*innen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen verschaffen, die diese Zahlungsoption nicht anbieten.

Jobwechsel: Zeit für Veränderungen

Unzufrieden im Job? Das ist zu tun!

Tage, an denen man unzufrieden mit seiner Berufswahl ist, hatte jeder Mensch schon einmal. Das ist kein Grund zur Sorge. Anders verhält es sich jedoch, wenn diese Unzufriedenheit nicht abnimmt und letztlich in Frustration mündet. Schließlich löst Frust oftmals auch Stress aus. Bereits bei dem Gedanken an die Arbeit oder auf dem Weg ins Büro verspüren viele Menschen Bauchschmerzen. Stress wirkt sich häufig auf die Psyche aus, wodurch psychische Beeinträchtigungen ausgelöst werden. Sollte der Job unglücklich machen und eine Veränderung in naher Zukunft nicht in Sicht sein, sollte gehandelt werden. Andernfalls nehmen Unzufriedenheit, Frustration und Stress weiter zu und machen langfristig krank. Doch was ist zu tun, wenn die Arbeitsstelle nicht mehr passt?

Eine Kündigung sollte gut überlegt sein

Menschen, die über viele Jahre oder gar Jahrzehnte für ein Unternehmen tätig sind, überlegen eine längere Zeit, ob sie den Job wechseln sollen. Schließlich fühlt man sich in gewissem Maße mit dem Arbeitgeber verbunden und auch die Dazugehörigkeit darf nicht vergessen werden. Wer hingegen erst kürzlich für einen Arbeitgeber tätig ist, fällt die Entscheidung der Kündigung weitaus leichter. Generell sollte eine Kündigung immer gut überlegt sein. Keinesfalls sollte man diese Entscheidung leichtfertig fallen. Die Arbeitsstelle sichert schließlich den Lebensunterhalt. Zudem erweist es sich oftmals als müßig und schwierig, aus der Beschäftigungslosigkeit eine neue Arbeitsstelle zu finden. 

Steht der Entschluss endgültig fest, dann sollte frühzeitig nach einer Alternative gesucht werden. Sich aus der Arbeit heraus auf eine neue Stelle zu bewerben, bietet Sicherheit. Selbst, wenn die ersten Bewerbungsversuche scheitern sollten, gerät man nicht direkt in die Erwerbslosigkeit. Natürlich kann dies frustrierend sein, dennoch sollte man Geduld haben. Den richtigen Job findet jeder Arbeitswillige. Bei der Jobsuche sollte auf unterschiedliche Strategien zurückgegriffen werden. Wer
Karriere in Südwestfalen machen möchte, sollte sich zielorientierte Jobportale zu eigen machen. Sie bestechen durch eine benutzerfreundliche Oberfläche sowie zahlreichen Such- und Filterfunktionen. Mit nur wenigen Klicks werden einem genau die Jobs angezeigt, die wirklich zu einem passen. Überdies können Arbeitssuchende nicht nur nach speziellen Positionen suchen, sondern auch nach Unternehmen. Das erleichtert die Suche und gestaltet die Jobsuche interessanter. Auf diese Weise findet man rasch seinen Traumjob und kann seine berufliche Karriere weiter ausbauen. Und vielleicht ergeben sich sogar völlig neue Berufswege. 

Die häufigsten Gründe für einen Jobwechsel

Gründe, warum ein Jobwechsel gewünscht, sinnvoll oder erforderlich ist, gibt es viele. Oftmals liegt es an den Konditionen, also an dem Arbeitspensum und dem vereinbarten Gehalt. Erst im Laufe der Zeit stellt sich heraus, dass der Lohn unverhältnismäßig im Vergleich zur geforderten Arbeitsleistung ist. Manchmal verändert sich aber auch die Lebenssituation und der Wunsch nach einer finanziellen Anpassung wächst. Generell stellt das Arbeitspensum einen großen Faktor dar. Ein erhöhtes Arbeitspensum geht oft mit Stress einher. Dieser führt wiederum dazu, dass die Gesundheit am Arbeitsplatz leidet. 

Treten vermehrt gesundheitliche Beschwerden auf und stehen diese in einem klaren Zusammenhang mit der Arbeit, muss gehandelt werden. Kein Job ist es wert, krank zu werden. Ebenfalls oft genannt wird die
mangelnde Wertschätzung. Unternehmen, die ihre Mitarbeiter nicht wertschätzen, verzeichnen eine hohe Fluktuation. Lob und positive Feedbacks sind für die Mitarbeiterbindung essenziell.

8 Tipps für nichtmonetäre Benefits für Mitarbeiter*innen

Benefits sind nützlich für Arbeitgeber*innen, da sie Mitarbeiter*innen motivieren und binden. Für Arbeitnehmer*innen bedeuten sie Anerkennung und eine bessere Work-Life-Balance, was die Zufriedenheit steigert.

In der heutigen Arbeitswelt ist die Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens. Mitarbeiterleistungen, auch als Benefits bekannt, spielen hierbei eine herausragende Rolle.

Diese nichtmonetären Vorteile bieten nicht nur den Mitarbeiter*innen, sondern auch den Arbeitgeber*innen zahlreiche Vorteile. Sie tragen zur Motivation und Bindung der Mitarbeiter*innen bei, steigern die Produktivität, reduzieren Krankheitsausfälle und schaffen ein positives Arbeitsklima. Ein Unternehmen, das viele Leistungen bietet, zeigt, dass es ihre Zufriedenheit und ihr Wohlbefinden am Arbeitsplatz ernst nimmt.

Flexible Arbeitszeiten

Laut einer Kununu-Umfrage wünschten sich 51,43 Prozent der befragten Arbeitnehmer*innen flexible Arbeitszeiten. Flexible Arbeitszeiten sind von großer Bedeutung, da sie dir die Flexibilität bieten, Arbeit und Privatleben effektiv zu vereinbaren. Dies ermöglicht es dir, deinen Arbeitstag nach deinen persönlichen Bedürfnissen zu gestalten, sei es, um familiären Verpflichtungen nachzukommen oder die produktivsten Arbeitszeiten auszunutzen.

Die Implementierung flexibler Arbeitszeiten erfordert eine kluge Planung und Kommunikation. Einige Tipps dazu sind:

  • Klare Richtlinien: Definiere klare Richtlinien und Erwartungen bezüglich flexibler Arbeitszeiten, um Missverständnisse zu vermeiden.
  • Kommunikation: Fördere eine offene Kommunikation zwischen Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen, um die Bedürfnisse und Erwartungen beider Seiten zu verstehen.
  • Technologie: Nutze Technologie, um die Arbeit von entfernten Standorten aus zu erleichtern und sicherzustellen, dass die Arbeitseffizienz gewahrt bleibt.
  • Feedback: Sammle kontinuierlich Feedback von den Mitarbeiter*innen, um die Umsetzung flexibler Arbeitszeiten zu optimieren.

Work-Life-Balance

Die Förderung einer ausgewogenen Work-Life-Balance ist von entscheidender Bedeutung, da die Herausforderungen im modernen Arbeitsleben oft dazu führen, dass Arbeit und persönliches Leben in ein Ungleichgewicht geraten. Diese Balance zu erreichen, ist jedoch essentiell, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter*innen zu gewährleisten und langfristig ihre Produktivität zu steigern.

Die Herausforderung der Work-Life-Balance besteht darin, die täglichen beruflichen Verpflichtungen mit den persönlichen Bedürfnissen und Verpflichtungen in Einklang zu bringen. Dies kann Stress, Überlastung und Burnout zur Folge haben. Um diesem Dilemma zu begegnen, gibt es verschiedene Vorschläge zur Verbesserung der Work-Life-Balance.

Ein Schlüssel dazu sind flexible Arbeitszeiten. Die Möglichkeit, Arbeitszeiten an persönliche Bedürfnisse anzupassen, ermöglicht eine bessere Balance zwischen Job und Freizeit. Das Home Office bietet eine weitere Option. Es reduziert Pendelzeiten und schafft mehr Freiraum für die persönliche Lebensgestaltung.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Berufliche Weiterentwicklung bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Sie steigert die Qualifikationen der Mitarbeiter*innen, was zu einer erhöhten Produktivität und Effizienz führt. Zudem erhöht sie die Jobzufriedenheit und das Selbstvertrauen der Mitarbeiter*innen. Wenn Unternehmen in die berufliche Weiterentwicklung ihrer Belegschaft investieren, sind sie besser aufgestellt, um Innovation und Wachstum zu fördern.

Um die Weiterbildungsmöglichkeiten optimal zu nutzen, sollten Arbeitgeber*innen verschiedene Angebote zur Förderung der Weiterbildung bereitstellen. Dazu gehören Schulungen, Workshops, Online-Kurse und die Möglichkeit, Konferenzen und Seminare zu besuchen. Die Flexibilität, berufliche Entwicklung in den Arbeitsalltag zu integrieren, trägt dazu bei, dass Mitarbeiter*innen motiviert und engagiert bleiben.

Gesundheits- und Wellnessprogramme

Gesunde Mitarbeiter*innen sind produktiver, motivierter und weniger gestresst. Gesundheit am Arbeitsplatz ist nicht nur Abwesenheitsprävention, sondern auch eine Investition in das Wohlbefinden der Mitarbeiter*innen. Es ist eine Win-win-Situation, von der sowohl die Mitarbeiter*innen als auch das Unternehmen profitieren.

Die Einführung von Gesundheits- und Wellnessprogrammen erfordert eine sorgfältige Planung und Kreativität. Beginne mit einer Bedarfsanalyse, um die Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen zu verstehen. Dann gestalte Programme, die sowohl physische als auch mentale Gesundheit fördern, wie etwa Fitnesstrainings, Stressbewältigungsworkshops und gesunde Ernährungsoptionen.

Teamaktivitäten und Teambuilding

Teamaktivitäten sind die geheime Zutat für ein harmonisches Arbeitsumfeld. Sie sind der Kitt, der Mitarbeiter*innen enger zusammenbringt und die Teamarbeit stärkt. Durch gemeinsame Erlebnisse jenseits der Büroarbeit können Kolleg*innen einander besser verstehen und vertrauen. Teamaktivitäten schaffen ein positives Umfeld, in dem jede*r Einzelne sich geschätzt und integriert fühlt.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, wenn es um Teambuilding-Aktivitäten geht. Wie wäre es mit einem Teamabenteuer im Freien, einem gemeinsamen Kunstprojekt oder einem spaßigen Bürospiel? Die Hauptsache ist, dass die Aktivitäten sorgfältig ausgewählt und auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen zugeschnitten sind. Sie sollten gleichermaßen Spaß machen, Lernmöglichkeiten bieten und den Teamgeist stärken.

Anerkennung und Wertschätzung

Anerkennung ist ein mächtiges Werkzeug, um die Motivation und Arbeitsmoral der Mitarbeiter*innen zu steigern. Ein einfaches "Danke" kann Wunder wirken. Es geht jedoch weit über oberflächliche Höflichkeiten hinaus. Anerkennung, wenn sie aufrichtig gemeint ist, berührt die Herzen der Mitarbeiter*innen. Wenn sie sich geschätzt fühlen, sind sie bereit, ihr Bestes zu geben und sich stärker mit ihrer Arbeit zu identifizieren. Anerkennung schafft ein positives Arbeitsumfeld, das sich auf die gesamte Unternehmenskultur auswirkt.

Es gibt zahlreiche kreative Möglichkeiten, wie Unternehmen die Wertschätzung für ihre Mitarbeiter*innen zeigen können. Dazu gehören Lob und Anerkennung, Mitarbeiter*in des Monats-Programme, kleine Geschenke, Fortbildungen und vieles mehr. Die Schlüsselkomponente ist, sicherzustellen, dass die Anerkennung aufrichtig und regelmäßig erfolgt. Mitarbeiter*innen sollten sich nicht nur an bestimmten Tagen oder Gelegenheiten geschätzt fühlen, sondern kontinuierlich in ihrem täglichen Wirken.

Mentoring und Karriereentwicklung

Die berufliche Entwicklung der Mitarbeiter*innen ist von großer Bedeutung. Offene Türen zu Wachstumschancen stehen bereit. Ein erfahrener Mentor kann hilfreich sein, um Karriereziele zu erreichen. Mentoring spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Fähigkeiten, der Bewältigung von Herausforderungen und dem beruflichen Wachstum. Diese Möglichkeiten zur Weiterentwicklung sollen genutzt werden.

Gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen können Mentoring-Programme entwickelt werden, die auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sind. Die Flexibilität ist gegeben, um den Wünschen der Mitarbeiter*innen gerecht zu werden. Die Gestaltung des beruflichen Wegs erfolgt in Zusammenarbeit, um sicherzustellen, dass das notwendige Wissen und die Unterstützung für den Erfolg vorhanden sind. Die Einzigartigkeit der Fähigkeiten der Mitarbeiter*innen soll anerkannt werden, und die Werkzeuge zur Erreichung ihrer Karriereziele sollen bereitgestellt werden.

Flexibilität bei der Arbeitsumgebung

Eine angenehme Arbeitsumgebung ist der Schlüssel zum Wohlbefinden und zur Produktivität der Mitarbeiter*innen. Die Möglichkeit, die Arbeitsumgebung nach den individuellen Bedürfnissen anzupassen, schafft ein positives Arbeitsumfeld. Dies kann sowohl die Wahl des Arbeitsplatzes, sei es im Büro oder im Home Office, als auch die Gestaltung des physischen Raums, beinhalten. Helle, gut belüftete Räume, ergonomische Möbel und Pflanzen können dazu beitragen, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.

Die Schaffung einer flexiblen Arbeitsumgebung erfordert eine sorgfältige Planung. Unternehmen können Mitarbeiter*innen die Wahl lassen, ob sie im Büro, von zu Hause aus oder an anderen Orten arbeiten möchten. Dies kann durch flexible Arbeitszeitregelungen und die Bereitstellung der notwendigen technologischen Infrastruktur ermöglicht werden. Die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen sollten dabei im Mittelpunkt stehen.

Die Investition in nichtmonetäre Benefits zahlt sich in Form von gesteigerter Produktivität, geringeren Krankheitsausfällen und einem positiven Arbeitsumfeld aus. Mitarbeiter*innen, die sich geschätzt und unterstützt fühlen, sind bereit, ihr Bestes zu geben und zum langfristigen Erfolg des Unternehmens beizutragen.