Deutscher Startup Monitor 2020


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1.946 Start-ups, 4.745 Gründerinnen und Gründer, 25.966 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Dafür steht der 8. Deutsche Startup Monitor (DSM), der am 29.09.20 in Berlin vorgestellt wurde.

Zehn wichtige Fakten aus der aktuellen Erhebung:

1
Die Corona-Krise trifft das Start-up-Ökosystem hart: Knapp drei Viertel (74,2 %) der befragten Unternehmen sind negativ durch die gegen wärtige Lage beeinträchtigt. Als besonders resistent gegen über der Krise zeigen sich Online-Netzwerke, eCommerce und Online-Plattformen.

2
Der negative Einfluss der Krise macht sich im Geschäftsklima deutlich bemerkbar. Die DSM-Start-ups bleiben jedoch trotz Krise optimistisch und beurteilen die aktuelle und zukünftige Geschäftslage wesentlich positiver als die deutsche Wirtschaft insgesamt.

3

Start-ups in Deutschland schaffen immer mehr Arbeitsplätze: Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der befragten Unternehmen steigt im Vergleich zum Vorjahr von 13,3 auf 14,3 Personen. Trotz der aktuell schwierigen Lage planen über 90 % der DSM-Start-ups mit Neu einstellungen.

4
Reaktion auf die Corona-Krise: Knapp 90 % der DSM-Start-ups reagieren mit spezifischen Maßnahmen auf die Krise. Dabei findet vor allem ein Fokus auf die Produktentwicklung statt (56,2 %) und Investitionen werden aufgeschoben (50,0 %) – vom Personalabbau wird jedoch meist noch Abstand genommen (11,4 %).

5
Nachhaltigkeit nimmt eine immer größere Rolle ein: Das dritte Jahr in Folge ordnen mehr DSM-Start-ups ihre Produkte/Dienstleistungen der Green Economy bzw. dem Bereich Social Entrepreneurship zu.

6
Migration ist für den Unternehmer geist im Land und für das Start-up-Ökosystem von zentraler Bedeutung: Über 20 % der befragten Gründerinnen und Gründer haben einen Migrations hintergrund und der Anteil ausländischer Mitarbeitender liegt bei gut 26 %.

7
Berlin und München sind besonders international: Die befragten Start-ups aus diesen beiden Städten beschäftigen besonders viele ausländische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – in Berlin dominiert Englisch bereits als Arbeits sprache.

8
Der Anteil von Gründerinnen in den DSM-Start-ups ist nunmehr im sechsten Jahr in Folge nur leicht angestiegen und liegt mittlerweile bei 15,9 %. Damit sind Frauen immer noch stark unter repräsentiert und es wird nur ein Bruch teil des hier vorhandenen Potenzials aus geschöpft.

9
Wahlsonntag: Die CDU/CSU kann bei den DSM-Gründerinnen und Gründern wieder deutlich an Boden gewinnen (+16,4 Prozent punkte) und liegt nun bei 28,1 %. Trotz klarer Verluste haben Bündnis90/Die Grünen weiterhin die höchste Zustimmung in der Startup-Szene.

10
Künstliche Intelligenz (KI) auf dem Vormarsch: Start-ups sind Träger digitaler Innovationen, was sich vor allem am großen und wachsenden Einfluss künstlicher Intelligenz zeigt. Für knapp 43 % der DSM-Start-ups hat diese Technologie einen klaren Einfluss auf ihr Geschäftsmodell.

Quelle: DSM

Hier gibt's alle Ergebnisse des Deutschen Startup Monitor 2020

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