brutkasten reloaded: So tickt das Medienhaus des 21. Jahrhunderts


44 likes

In eigener Sache: Brutkasten, zu dem auch StartingUp gehört, gibt Einblicke in das Medienhaus des 21. Jahrhunderts, in dem wir gemeinsam die Zukunft gestalten und Wirtschaft erlebbar machen.

Der brutkasten präsentiert sich in einem neuen Look. Das Medienhaus des 21. Jahrhunderts startet mit vielen neuen Gesichtern, neuen inhaltlichen Schwerpunkten und einer starken, multimedialen Produktion in die Zukunft. Der brutkasten hat sich als Organisation breit aufgestellt, ist mit seiner Community gewachsen und diese Entwicklung spiegelt sich nun auch in einem neuen Logo wieder: „Die Metamorphose unseres Logos ist für den brutkasten ein großer Schritt. Aus dem Hexagon mit Schnuller wird eine Wabe, die unser starkes Netzwerk und den Zusammenhalt unserer Community symbolisiert“, sagt CEO und Co-Founder Dejan Jovicevic im Rahmen des digitalen Events „brutkasten:reloaded“.

6 Verticals für die Wirtschaft von morgen

Mit mehr als 245.000 Unique Clients pro Monat, 2 Millionen Videoaufrufen und 80.000 Magazinen Printauflage ist brutkasten das relevanteste Medium für die Wirtschaft von morgen in Österreich. „Als Medium für die Wirtschaft von morgen setzen wir Schwerpunkte in den Bereichen, die unsere Community besonders interessieren“, sagt Chefredakteurin Sara Grasel. Das Online-Medium besteht jetzt aus sechs eigenständigen Verticals: Neben „Startups“ widmet sich die Reaktion in dem Vertical „Wirtschaft“ in Zukunft noch stärker der Gesamtwirtschaft und etablierten Unternehmen in Österreich. “Brutkasten Earth” berichtet über innovative Lösungen zur Klimakrise. “Brutkasten Finance” dreht sich um die junge Finanzwelt, FinTechs, Neobanken und neue Anlagemöglichkeiten. “Brutkasten Politics” analysiert die Rahmenbedingungen, die in Österreich für eine starke, innovative Wirtschaft geschaffen werden und in “Brutkasten Tech” beleuchtet die Redaktion die Welt von Big Tech und neue Technologien wie AI oder Blockchain.

Brutkasten hat sich aber auch produktseitig stark weiterentwickelt. „Unsere Medienplattform verschmilzt noch stärker mit anderen Bereichen wie der Jobplattform, virtuellen und hybriden Events oder Employer Branding“, sagt Jovicevic. „Wir wollen LeserInnen, UserInnen und KundInnen einen Ort geben, an dem sie sich austauschen und vernetzen und ihre Geschichten erzählen können“, erklärt Paul Zogmann, Head of Product beim brutkasten. Ein Bereich, in dem die Verschmelzung mit der Newsplattform intensiv vorangetrieben wird, ist die Jobplattform. „Storytelling ist im War for Talents ein wesentliches Element“, sagt Emanuel Kaspar, Head of Jobplattform.

Hier gibt’s den Live-Event brutkasten:reloaded in voller Länge als Video-Nachlese

Interaktive Formate und Events

Die Interaktion mit der Community steckt tief in der DNA des brutkasten. Digitale und hybride Events sind nicht zuletzt deshalb zu einem der wichtigsten Standbeine des Unternehmens geworden. Mehr als 150 Veranstaltungen hat der brutkasten seit dem Start vor rund einem Jahr umgesetzt. „Wir bieten keine vorgefertigten Formate an“, sagt Anna Ge, Head of Digital Events beim brutkasten. „Kundinnen und Kunden stellen uns ihre Idee vor und gemeinsam schaffen wir ein Erlebnis“. Haris Dervisevic, Head of Video, ergänzt: „Wir wollen mit der Videoproduktion, die so viele Facetten bietet, die besten Möglichkeiten finden, Geschichten zu erzählen“. Multimediale Produktion ist beim brutkasten ein zentraler Wert: „Wir wollen neue Storytelling-Formate entwickeln, um Wirtschaftsbildung in die breite Gesellschaft zu tragen“, sagt Magdalena Schauer-Burkart, Head of Film & Photography.

StartingUp und VentureCapital-Magazin in Deutschland

Die Unternehmensgruppe mit brutkasten, StartingUp und VentureCapital-Magazin erreicht monatlich rund eine halbe Million Menschen. „StartingUp ist seit 2004 die erste Anlaufstelle für Gründerinnen und Gründer in Deutschland“, sagt Chefredakteur Hans Luthardt. „Wir haben schon viele Generationen von Gründerinnen und Gründern in die Selbstständigkeit begleitet. Wir sehen uns als Mutmacher, Berater und Inspirationsquelle für Selbstständige“. Während sich StartingUp direkt an Gründerinnen und Gründer wendet, dreht sich beim VentureCapital Magazin alles um Investoren, Business Angels und Private Equity. „Wir holen GründerInnen ab dem Zeitpunkt ab, wo Beteiligungskapital ein Thema wird“, sagt Projektleiter Mathias Renz.

Dieser Beitrag ist zuerst erschienen auf brutkasten.com

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Gründer*in der Woche: STERNEFELD - fair, lokal, edel

Mit ihrem Start-up STERNEFELD kombiniert die studierte Schmuckdesignerin Elina Sternefeld altehrwürdiges Handwerk, innovative Technologien wie CAD oder 3D Druck und den Aspekt der Nachhaltigkeit. Mehr dazu im Interview mit Elina.

Wann und wie bist du auf die Idee zu STERNEFELD gekommen?

Während meiner Ausbildung in der Goldstadt Pforzheim hatte ich viel mit kleineren Dienstleistern in der Schmuckbranche zu tun, beispielsweise Gießereien und Galvaniken. Schon zu dieser Zeit habe ich miterlebt, wie viele kleinere Betriebe schließen mussten, da sie mit den Preisen der großen Firmen, die zum großen Teil im Ausland produzieren, nicht mehr mithalten konnten. Ich wollte mit STERNEFELD die Wertschätzung für das deutsche Schmuckhandwerk und die Zusammenarbeit mit lokalen Handwerksbetrieben zurückbringen. Ich kenne jede Person, die an der Herstellung meiner Schmuckstücke mitwirkt, persönlich.

Ich lege Wert auf höchste Qualität, Präzision und Sorgfalt beim Design und bei der Herstellung jedes einzelnen Schmuckstücks.

Was waren die wichtigsten Steps von der Gründung bis zur ersten Kollektion?

Der erste wichtige Schritt während der Gründung war es, mich auf das Wesentliche zu fokussieren. Fokus ist von enormer Bedeutung, wenn man ein Unternehmen gründet. Bei all den neuen Erfahrungen und Herausforderungen passiert es schnell, dass man sich ablenken lässt und den Blick auf die Ziele verliert. Ein klarer Plan hat mir geholfen, bessere Entscheidungen zu treffen und meine Ressourcen effektiv zu nutzen. Es kann verlockend sein, alles auf einmal zu versuchen oder jede Gelegenheit zu nutzen, die sich bietet, aber das kann oft dazu führen, dass man sich zu sehr verzettelt. Meine erste Kollektion bestand daher aus einer kleinen Anzahl an Designs, die aber alle von Anfang an meinen hohen Qualitätsstandards entsprochen haben.

Was ist das Besondere an STERNEFELD, wie unterscheidest du dich – neben deiner individuellen Kreativität – von anderen Schmuck-Labeln?

Das Besondere an STERNEFELD ist, dass ich in sehr engem persönlichen Kontakt mit meinen Kund*innen stehe. Der ganze Beratungsprozess ist jedoch online und daher orts- und zeitungebunden.

Dank meiner jahrelangen handwerklichen Erfahrung, mit meinem Verständnis für das Zusammenwirken von Materialien und Formen und meiner Leidenschaft für zeitloses Design kann ich meinen Kund*innen umfassend bei der Auswahl ihres persönlichen Schmuckstücks zur Seite stehen.

Nach einer ausführlichen Beratung entwerfe ich die ersten individualisierten Modelle mit Hilfe von CAD (Computer Aided Design), sodass die/der Kund*in sich ein realistisches Bild von dem Wunschschmuckstück machen kann. Weitere Schritte der Produktion sind: Guss, Goldschmiedearbeiten, Schleifen und Fassen der Edelsteine. Das finale Schmuckstück, das häufig ein Geschenk ist, wird dann in meiner hochwertigen Verpackung an die Kund*innen verschickt.

CamperBoys sichern sich Millionenbetrag zur Expansion

Der Helvetia Venture Fund erwirbt eine Minderheitsbeteiligung an der Campervermietung CamperBoys und legt damit den Grundstein für weitere Entwicklungen.

CamperBoys entsprang 2016 nicht nur dem Freiheitsdrang der beiden Gründer Andreas Mall und Paul Pizzinini, sondern auch ihrem Wunsch, die unvergesslich individuellen Reisemomente des Vanlifes für mehr Menschen zugänglich zu machen. Aus einem Traum und einem alten Wohnmobil wuchs schnell ein vielfältiges Team voller Tatendrang und eine Flotte aus 700 Fahrzeugen, die an sechs Standorten in Deutschland mietbar sind. Mithilfe von intern entwickelten Software-Tools setzt das junge Team Maßstäbe in der digitalen Customer Journey und erleichtert seinen Kund*innen zudem mit einem persönlichen Routenservice die Reiseplanung.

“Mit der Beteiligung an CamperBoys investiert der Helvetia Venture Fund in einen bei der Kundschaft sehr beliebten Anbieter für Camper-Miete im deutschen Markt und erhält so die Chance, aus erster Hand mehr über die sich verändernden Bedürfnisse von Urlaubern und ihre Freizeitaktivitäten, die sich während der Pandemie noch stärker und schneller gewandelt haben, zu lernen”, erklärt Stefano Saeger, Principal bei Helvetia Venture Fund.

Aus Sicht des Gründer-Duos war das Investment des Helvetia Venture Fund auch auf persönlicher Ebene ein Volltreer: “Eine freundschaftliche, wertschätzende und dennoch sehr ambitionierte Unternehmenskultur ist der wesentliche Treiber für den Erfolg von CamperBoys. Mit dem Helvetia Venture Fund konnten wir einen starken Partner gewinnen, der diese Werte teilt und uns mit seinem langfristigen Horizont begleiten kann.”

Mit den neuen Mitteln will CamperBoys die Expansion in neue Städte und den Ausbau des Produktportfolios vorantreiben. Sowohl in Frankfurt als auch in Weilheim an der Teck werden bald weitere Standorte eröffnet. Zudem werden die ersten Elektrocamper in die Flotte aufgenommen: Der VW ID Buzz mit eingebauter Campingaustattung soll neue Möglichkeiten für nachhaltigeres Reisen eröffnen.

Hawk AI: 17 Mio. US-Dollar Series B für Münchner KI-Start-up

Das 2018 gegründete Start-up Hawk AI, Softwareanbieter für Geldwäschebekämpfung und Betrugsprävention für Finanzinstitute, gibt eine neue Serie-B-Finanzierung in Höhe von rund 17 Mio. US-Dollar bekannt.

Hawk AI-Founder mit 200 Mio. Exit

Das Geld soll dazu genutzt werden, um die Produktentwicklung sowie die globale Expansion weiter zu beschleunigen. Die Finanzierungsrunde wurde von Sands Capital aus Washington D.C. angeführt und von neuen sowie bestehenden Investoren, darunter DN Capital, Coalition, BlackFin Capital und Picus Capital, kofinanziert.

Die beiden österreichischen Gründer Wolfgang Berner und Tobias Schweiger haben einst die SaaS-Plattformen Pay.On mit aufgebaut und 2015 einen Exit in Höhe von 200 Millionen US-Dollar hingelegt.

Erklärbare künstliche Intelligenz

Ihr neues Start-up Hawk AI möchte Banken und Finanzdienstleister im Kampf gegen Finanzkriminalität unterstützen. Die Plattform des Unternehmens, die auf einer flexiblen Cloud-Infrastruktur basiert und durch erklärbare Künstliche Intelligenz verstärkt wird, erkenne Verdachtsfälle, die andere Systeme übersehen und reduziere gleichzeitig die Fehlalarmrate. Die Compliance-Teams der Finanzinstitute würden dabei von Interfaces profitieren, welche den Fokus auf wichtigen Verdachtsfälle ermöglichen.

„Mein Co-Founder Wolfgang Berner und ich haben Hawk AI aus der gemeinsamen Überzeugung heraus gegründet, dass moderne Finanzkriminalität nur durch hochmoderne Echtzeit-Überwachungstechnologie bekämpft werden kann“, sagt CEO Schweiger. „Damit grenzen wir uns stark von den bestehenden Altsystemen ab. Das Wachstum von Hawk AI wird durch die branchenweite Nachfrage nach KI, Cloud-Outsourcing und der Fusion von Betrugs- und Anti-Geldwäsche-Technologie vorangetrieben. Mit dieser Finanzierungsrunde können wir unser Ziel, die weltweit führende Softwareplattform im Kampf gegen Finanzkriminalität zu werden, schneller erreichen.“

Geldwäsche: Jährlich zwei Billionen US-Dollar Schaden

In Sachen Geldwäsche und Betrug werden jährlich mehr als zwei Billionen US-Dollar gewaschen. Wirtschaftsbetrug hat in wachstumsstarken Märkten in den letzten zwölf Monaten um mehr als 37 Prozent zugenommen.

Ehemaliger N26-Manager mit an Board von Hawk AI

Das Compliance-Unternehmen – das seit eineinhalb Jahren Frühinvestor und den ehemaligen General Manager für DACH & Nordeuropa bei N26 Georg Hauer als CPO an Board hat – verzeichnete im Jahr 2022 ein Umsatzwachstum von 298 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Kürzlich wurde es mit dem „Fintech Germany Award“ ausgezeichnet und hat seine globale Präsenz in München, London, New York, San Francisco, Paris und Warschau um Singapur erweitert.

Hawk AI ist heute in mehr als 60 Ländern in Europa, Nordamerika, Asien und Lateinamerika tätig und überwacht Milliarden von Transaktionen für viele Großkunden. Zusätzlich arbeitet das Startup auch eng mit Partnerunternehmen wie Visa und Diebold Nixdorf zusammen.

„Die Bekämpfung von Finanzkriminalität war in der Vergangenheit aufgrund komplexer Finanzstrukturen und regulatorischer Vorschriften sehr ineffektiv. Die ausgefeilte Technologie von Hawk AI und insbesondere der Einsatz erklärbarer künstlicher Intelligenz liefert nun dringend notwendige Lösungen für Banken und Zahlungsdienstleister“, sagt Chris Eng, Principal von Sands Capital. „Hawk AI ist führend in der Entwicklung eines sicheren Finanz-Ökosystems, und wir freuen uns darauf, das Team von Hawk AI dabei zu unterstützen, diese Plattform weltweit zu etablieren.“

Aufweichung europäischer Datenschutz-Standards befürchtet

Gaël Duval, Begründer des Google-freien Android-Betriebssystems e/OS/ und des datenschutzfreundlichen Smartphoneherstellers Murena, sieht anlässlich des europäischen Datenschutztages am 28. Januar die Gefahr einer Aufweichung der hohen Datenschutz-Standards in Europa.

“In den vergangenen Monaten haben die Versuche zugenommen, die hohen Standards, mit denen sich Europa zurecht von Ländern wie den USA unterscheidet, infrage zu stellen. Den Anlass lieferte zum Beispiel die konsequente Linie der deutschen Datenschutzkonferenz (DSK), Microsoft 365 und Dienste wie Microsoft Teams als nicht rechtssicher zu bewerten. Die Empörung von “Big Tech” wurzelt in der Sorge um das eigene Geschäftsmodell, sollte uns als Gesellschaft aber nicht in Versuchung bringen, solchen Forderungen nachzugeben. Es sind die Hersteller, die sich bewegen müssen, nicht die User.”

Microsoft reagierte im Dezember mit einer deutlichen Stellungnahme auf die Bewertung der DSK und warf dem Gremium vor, Datenschutz zu einem “dogmatischen Selbstzweck” zu machen. “Einige Datenschutzbehörden in Deutschland scheinen die DSGVO übermäßig risikoscheu und die Pflichten von Verantwortlichen ausufernd auszulegen”, heißt es in der Stellungnahme, die auch die Digitale Innovationsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland direkt mit dem Datenschutz in Verbindung bringt.

“Anstatt Mandatsträger mit solchen Szenarien zu verschrecken, sollten die Hersteller den Datenschutz als Tatsache akzeptieren und mit eigener Innovation darauf reagieren. Es gibt – abseits von kommerziellen Interessen – einfach keine rational nachvollziehbaren Gründe, personenbezogene Daten unanonymisiert in Rechenzentren jenseits des Atlantiks zu verarbeiten – das ist der Kern des Problems.”

Als weiteres positives Beispiel nennt Duval neben der deutschen DSK die Entscheidung des französische Bildungsministers, Schulen den Einsatz der kostenlosen Edu-Versionen von Office 365 und Google Workspace zu untersagen, solange sie nicht in Einklang mit EU-Recht stehen: “Deutschland und Frankreich untermauern mit solchen Entscheidungen das Bekenntnis zum “dritten Weg” Europas zwischen Silicon-Valley-Sorglosigkeit und chinesischen Datenautoritarismus. Datenschutz ist ein europäischer Wert, auch im globalen Wettbewerb.”

Über Gaël Duval:

Gaël Duval, Gründer und CEO von Murena (2018 gegründet), widmet sich seit über 25 Jahren der Entwicklung freier und quelloffener Software. Mit Mandrake Linux (aus dem später Mandriva Linux wurde), schuf er 1998 die erste Linux-Distribution, die sich auf den Desktop konzentrierte und zu einer weltweit genutzten Windows-Alternative wurde. Mandriva ging im Jahr 2001 an die Börse. Zwischen 2006 und 2014 war er CEO und CTO eines Start-ups namens "Ulteo", das B2B-Softwarelösungen zur Desktop-Virtualisierung entwickelte. Ulteo wurde schließlich 2014 von einem größeren Konzern übernommen. Ende 2017 gründete Gaël Duval das mobile Betriebssystem /e/OS mit der Idee, "Smartphones von Google und Apple zu befreien". /e/OS ist ein datenschutzorientierter Fork des Android Open Source Project mit einer Reihe von Online-Diensten, die die persönlichen Daten der Nutzer*innen schützen. Im Jahr 2018 gründete Duval die e Foundation, die /e/OS unterhält, und MURENA SAS, ein privates Unternehmen, das die Smartphones vertreibt.

Praxisleitfaden: (Aus-)Gründungen an deutschen Universitäten

Orrick zeigt in seinem Praxisleitfaden OLNS#10, was bei (Aus-)Gründungen an deutschen Unis zu beachten ist und wie sich hierbei rechtliche Fallstricke vermeiden lassen.

Orrick wurde in der Bay Area gegründet und ist eine der weltweit führenden Technologiekanzleien. Der Praxisleitfaden soll Gründer*innen und Universitäten dabei helfen, universitäre Spin-offs auf den Weg zu bringen und dabei kostspielige rechtliche Fehler zu vermeiden. Das Ziel ist es, dass die Gründerinnen und Gründer mehr Zeit für die Entwicklung ihres Unternehmens haben und Universitäten möglichst viele erfolgreiche Start-ups hervorbringen.

Bei der Vorbereitung von OLNS#10 stützte sich das internationale und interdisziplinäre Orrick-Team auf die Erfahrung aus der weltweiten Beratung von mehr als 3.700 VC-finanzierten Unternehmen und mehr als 90 Unicorns sowie den aktivsten Fonds, Corporate-Investoren und börsennotierten Technologieunternehmen.

Der Guide gibt praktische Ratschläge zu folgenden Themen:

Die Gründungsphase

  • Zusammensetzung des Gründungsteams und Verteilung der Anteile
  • Struktur des ersten Cap Table
  • Steuerlich getriebene Holdingstrukturen (einschl. zweistufiger US/deutscher Doppelstockstrukturen)

Einbringung des universitären IP in das Start-up

  • Vollerwerb vs. Lizenzierungsmodelle (einschl. üblicher Lizenzbedingungen)
  • Einräumung einer echten oder virtuellen Beteiligung am Start-up als Teil der Gegenleistung

Finanzierung von Spin-offs

  • Finanzierungsprozess von Pre-Seed bis Post-IPO
  • Wann ist Venture Capital nicht das Richtige?
  • Besonderheiten bei Corporate-Investoren

und vieles mehr, einschließlich einer Checkliste für die Nachgründungsphase und einem Crashkurs zu den relevanten IP-Basics.

Der mehr als 160 Seiten umfassende Guide kann kostenlos hier abgerufen werden.

Was leisten Kundenbindungsprogramme?

Eine aktuelle Studie zu Kundenbindungsprogrammen zeigt unter anderem: Deutsche Konsument*innen lieben Rabatte.

Ob Stempelkarten beim Lieblingsrestaurant, Treuepunkte bei Supermärkten & Co. oder Clubmitgliedschaften bei Lifestyle- und Modegeschäften: Ziel all dieser Angebote ist es, Kund*innen mittels eines für sie relevanten Mehrwerts zu incentivieren und sie so an das eigene Angebot zu „binden“.

Wie dies die Kund*innen selbst erleben, war der Anknüpfungspunkt der Studie von Software Advice, für die im Oktober 2022 eine Online-Umfrage unter 5032 Teilnehmer*innen aus Australien, Deutschland, Frankreich, Spanien und dem Vereinigten Königreich durch, darunter 1012 Konsument*innen aus Deutschland. Die Befragten sind über 18 Jahre alt.

Kundenbindungsprogramme haben auch aus Kund*innensicht eine hohe Relevanz

Während sich viele Unternehmen Gedanken darüber machen, wie sie ihre Kund*innen (noch) besser an sich binden können, ist es natürlich auch wichtig zu verstehen, wie die Kund*innen aus eigener Sicht am ehesten überzeugt werden können, einer bestimmten Marke oder einem Unternehmen treu zu bleiben. So wurden die Studienteilnehmer*innen gefragt, wie für sie am besten die Beziehung zu einer Marke vertieft wird. An erster Stelle („wichtig“ und „sehr wichtig“ zusammengefügt) steht mit 96 % das Preis-Leistungs-Verhältnis, gefolgt von einer langfristigen Produkt- bzw. Servicequalität (95 %). Danach stehen Transparenz (90 %), Innovation (86 %), Nachhaltigkeit (85 %) und der Markenwert (83 %). Doch auch Treueprogramme spielen bei 82 % der Befragten eine wichtige bzw. sehr wichtige Rolle.

Deutscher Handel und Dienstleistungen: Beliebtheit der Kundenbindungsprogramme

Als strategischer Ansatz bieten Kundenbindungsprogramme meist vor allem einen klaren Vorteil für Unternehmen: bestehende Kund*innen zu binden ist in der Regel günstiger und weniger zeitintensiv, als neue Kund*innen zu gewinnen. Und auch die Kund*innen selbst sehen die positiven Aspekte darin. So nutzen 71 % der Befragten aktuell mindestens ein Loyalitätsprogramm, 80 % dieser Gruppe verwenden sogar mehrere. 36 % der Befragten, die Kundenbindungsprogramme nutzen, tun dies zwischen zwei- und sechs mal pro Woche, weitere 36 % nutzen diese zumindest einmal in der Woche. Den beliebtesten Bereich, in dem solche Programme eingesetzt werden, bilden mit Abstand Supermärkte und der Lebensmittelhandel mit 82 %, gefolgt von Kleidung / Schuhen (32 %) und Tankstellen (31 %).

Health-Tech-Start-up PraxisEins schließt siebenstellige Seed-Finanzierung ab

Das 2022 von Benjamin Langer und Vincent Sternberg gegründete Health-Tech-Start-up PraxisEins erhält in einer Seed-Finanzierungsrunde einen mittleren siebenstelligen Betrag, um Hausärzt*innen durch digitale Lösungen und Prozessoptimierung zu entlasten.

PraxisEins hat sich zum Ziel gesetzt hat, das deutschlandweit drohende Versorgungsvakuum im hausärztlichen Bereich zu lösen. Weil die hausärztliche Versorgung für die junge Ärztegeneration kaum noch attraktiv ist, bleiben hausärztliche Kassensitze immer häufiger unbesetzt. Insbesondere die hohe administrative Arbeitslast sowie ein Mangel an Work-Life-Balance wirken abschreckend und hindern Hausärztinnen und Hausärzte daran, sich auf die Patientenbehandlung zu konzentrieren.

Um dieses Problem zu lösen, unterstützt PraxisEins Hausarztpraxen mittels Software und Prozess-Know-how. Dabei hilft das Team beim Prozessmanagement, dem Recruiting und dem betriebswirtschaftlichen Management und entlastet so aktiv das medizinische Personal.

Mit den frischen Finanzmitteln aus der Finanzierungsrunde will das Frankfurter Start-up seine Software-Lösung weiterentwickeln und neue Praxen in das unterstützte Netzwerk aufnehmen. Hierfür baut PraxisEins das Kernteam in Frankfurt und Düsseldorf aus und eröffnet ein zentral gelegenes Büro in der Mainmetropole.

Neben dem Seed-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) sind Family Offices und Business Angels aus der Healthcare-Szene investiert - auch Ärztinnen und Ärzte gehören zum Investorenmix.

„Deutschland steht vor einer großen Herausforderung in der ambulanten Versorgung“, so PraxisEins-Gründer Vincent Sternberg. „Ein Großteil der ambulant tätigen Ärzte geht in den kommenden fünf Jahren in den Ruhestand, wodurch ein Versorgungsvakuum entsteht. PraxisEins hilft dabei, dieses Problem zu lösen, indem wir es für junge Ärztinnen und Ärzte einfacher machen, in die ambulante Versorgung einzusteigen. Dabei bieten wir innerhalb unseres wachsenden Netzwerks unterstützter Hausarztpraxen das volle Spektrum an Arbeitsmodellen - von der flexiblen Teilzeitstelle bis zur Praxisteilhabe. Klar ist dabei immer: In von uns betreuten Praxen können sich Ärztinnen und Ärzte auf ihre Kernkompetenz konzentrieren.”

Gründer*in der Woche: Steets – der Gehhilfen-Booster

Wohin mit der Gehhilfe, wenn eine freie Hand gebraucht wird? Für alle, die auf Gehhilfen angewiesen sind, eine große Herausforderung. Das Start-up Steets der drei Studenten Thorben Engel, Phil Janßen und Philipp Battisti hat dafür eine innovative Lösung entwickelt. Mehr dazu im Interview mit Co-Founder Phil.

Wann und wie bist du zusammen mit deinen Mitgründern auf die Idee zu eurem "Abstützmodul für europäische Gehhilfen" gekommen?
Das Problem, dass sich Gehhilfen nur schwer beiseitestellen lassen, kennen vermutliche viele, besonders diejenigen, die bereits aufgrund eines Unfalls, einer Sportverletzung, einer Krankheit, einer Behinderung oder aufgrund des Alters auf Gehhilfen angewiesen waren. Mir ist die Relevanz hinter diesem Problem erst bewusst geworden, als ich es bei meinem Opa und anschließend bei meiner Freundin beobachtet habe. Trotz der Altersdifferenz stellte das Umfallen sowohl meinen Opa als auch meine Freundin vor eine Herausforderung. Nach dem kurzen Anlehnen an Tischkanten oder Wänden fielen die Gehhilfen um, lagen am Boden und waren außer Reichweite. Das Umfallen war für sie nicht nur sehr lästig und verursachte Schrammen in Möbeln oder Böden, sondern bereitete ihnen zusätzliche Schmerzen. Statt die Genesung zu unterstützen, wurden die Gehhilfen beim Aufhebeben zur potenziellen Gefahrenquelle. Deshalb suchte ich im Internet nach einer adäquaten Lösung, wurde jedoch leider nicht fündig. 2020 entstand dann mit meinen zwei Mitgründern, Thorben und Philipp, die Idee und der Wunsch, ein innovatives Zusatzmodul zu entwickeln, um die Gehhilfen vor dem lästigen Umfallen zu bewahren und einen echten Mehrwert im Alltag zu generieren.

Was waren die wichtigsten Steps von der Entwicklung bis zum funktionstüchtigen Prototyp?
Bei der Entwicklung war und ist bis heute unsere höchste Priorität, mit Gehhilfen-Nutzer*innen, Physiotherapeut*innen und Ärzt*innen zusammenzuarbeiten, um deren Feedback in die Entwicklung einließen zu lassen. Die u.a. aus einer Testphase gewonnenen Erkenntnisse flossen in die konstruktive Modellierung ein und verhinderten, dass wir uns mit unserem Vorhaben in eine „Einbahnstraße“ bewegten und ein Produkt entwickelten, das weder hilfreich noch praktisch ist.

Was ist das Besondere, das einzigartige an eurer Lösung?
Wir konnten ein Nachrüstmodul für europäische Unterarmgehstützen entwickelt, welches den Anwender*innen ermöglicht, die bestehende Gehhilfe dank eines einzigartigen, alltagstauglichen Systems und einer einfachen, intuitiven Bedienung an jeder gewünschten Stelle schnell und sicher abzustellen. Die Anwender*innen werden darin befähigt, die Gehhilfen nicht nur in den eigenen vier Wänden zur Seite zu stellen, sondern erleben diesen Mehrwert auch im öffentlichen Raum wie beispielsweise im Supermarkt, in der Rehaklinik oder beim Hausarzt. Das Modul verändert weder das Gangverhalten noch schränkt es die Nutzung der Gehhilfe ein, fördert die Mobilität und unterstützt die Rehabilitation – „es ist einfach sau praktisch“ und „ein echter Alltagshelfer“ wie es zwei Probandinnen in der Klinik sagten.

Gründer*in der Woche: Idana - mehr Patienten-Zeit, weniger bürokratische Medizin

Die Tomes GmbH-Gründer*innen Dr. med. Lucas Spohn, Dr. med. Lilian Rettegi und Jerome Meinke haben 2019 mit Idana ihr erstes Produkt auf den Markt gebracht, welches eine personalisierte, datenbasierte und unbürokratische Medizin ermöglicht. Mehr dazu im Interview mit Co-Founderin Lilian.

Wann und wie bist du zusammen mit deinen Co-Foundern auf die Idee zu Idana gekommen?

Mein Kollege Lucas Spohn und ich haben bei unserer Arbeit als Ärzte immer wieder festgestellt: Das größte Problem ist die fehlende Patienteninformation bei mangelnder Zeit. Du kennst das bestimmt: Man sitzt beim Arzt, das Personal ist gestresst, man warten lange und wenn man dann endlich dran ist, hat man kaum Zeit, die eigenen Beschwerden zu schildern. Das erweckt den Eindruck einer schlechten Organisation, was sich für beide Seiten schlecht anfühlt. Als Arzt oder auch als MFA gewöhnt man sich an das Gefühl des Hinterherlaufens.

Lucas Spohn und ich finden es großartig, Menschen zu versorgen. Wir waren uns aber auch einig: So wie sich der Praxisalltag darstellt, wollen wir nicht in den Beruf einsteigen. Gemeinsam mit unserem dritten Gründer und CTO, dem Softwareentwickler Jerome Meinke, haben wir uns 2016 deshalb das Ziel gesetzt, ein Tool zu entwickeln, dass unsere Kolleginnen und Kollegen in ihrem ärztlichen Arbeitsalltag unterstützt.

Was waren die wichtigsten Steps von der Gründung der Tomes GmbH im Jahr 2016 bis zum ersten fertigen Produkt im Jahr 2019?

2016 starteten wir drei Gründer das Abenteuer Idana mit der Entwicklung eines Prototyps. Obwohl unser erstes Minimum Viable Product noch eine Standalone-Lösung mit ausschließlich lokal verfügbaren Patientendaten war, hat es in der Praxis schon ordentlich Nutzen gestiftet. Damit war klar: Idana würde einen Bedarf decken. Also war der nächste Schritt, ein voll in die Praxisprozesse integriertes, cloudbasiertes Produkt auf den Markt zu bringen. Dafür fokussierten wir uns 2018 auf drei Dinge: Die Programmierung der Schnittstelle für die Integration in die gängigen Praxisverwaltungssysteme, die Entwicklung der sicheren Patientencloud durch eine einzigartige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und die Etablierung der ersten Marketing- und Vertriebskanäle. Und 2019 war es dann so weit: Idana kam auf den Markt.

Welche Rolle hat dabei das sensible Thema digitale Verarbeitung von Patientendaten gespielt? Die größte Hürde in der Projektentwicklung?

Aufgrund der besseren Skalierbarkeit, der vielfältigeren Einsatzmöglichkeiten und auch der höheren Sicherheit, war es für uns von Anfang an klar: Wir bauen Idana als Cloudprodukt. 2017 war das Thema Patientendaten in der Cloud aber noch sehr heikel. Ärztinnen und Ärzte hatten bis dato keinerlei Kontakt mit der Cloud in ihrem Praxisalltag. Ich erinnere mich noch gut an die ersten Demos, die immer damit endeten, dass das Produkt super sei, aber ob wir nicht auch eine OnPremise-Lösung anbieten. Wir haben daher viel Zeit und Ressourcen in die Entwicklung einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselungstechnologie fließen lassen, um maximale Sicherheit zu gewährleisten. Ein externer Datenschutzanwalt hat uns bei dem Prozess unterstützt.

Dennoch war es zu Beginn mühsam, Ärztinnen und Ärzte von der Cloudlösung zu überzeugen. Heute ist die Cloud mehr etabliert, sogar einige Praxisverwaltungssysteme bieten eine Cloud-Version an. Arztpraxen entscheiden sich mittlerweile sogar für unser System, gerade weil es cloudbasiert ist und dadurch über Funktionen verfügt, die den größten Mehrwert stiften.

Wie habt ihr den Start und die lange Entwicklungsphase finanziell gestemmt?

Die Initialzündung war das EXIST-Gründungsstipendium vom Bundeswirtschaftsministerium, das wir 2016 für unsere Idee erhalten haben. Damit konnten wir ein Jahr lang einen Software-Prototypen entwickeln und erste Tests durchführen. Zudem haben wir im gleichen Jahr bei einigen Startup-Wettbewerben gewonnen und haben die Innovationsgutscheine High Tech vom Land Baden-Württemberg erhalten. Den größten Boost für unsere Bekanntheit im ärztlichen Markt gab es 2018 durch den zweiten Platz beim KBV-Zukunftspraxis-Projekt der kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Zusammen mit unserer ersten großen Finanzierung über die Crowdinvesting Plattform Companisto, bei der wir 500.000 Euro eingesammelt haben, konnten wir 2019 den Markteintritt realisieren. Seitdem haben wir aus verschiedenen Quellen insgesamt fünf Millionen Euro an Kapital erhalten und mittlerweile einen Beirat sowie erfahrene Investorinnen und Investoren an unserer Seite. Parallel wurden wir immer eng von Fachleuten in strategischen, finanziellen, vertrieblichen und Management-Fragen gecoacht.

Nun zu Idana: Was ist das Besondere an eurer Softwarelösung und wie kommt diese der ärztlichen Versorgung bzw. dem Arzt-Patienten-Verhältnis zugute?

Ärztinnen, Ärzte und ihr Praxispersonal sind medizinisch sehr gut ausgebildet. Aber ihnen fehlt die Zeit, den Beruf so auszuüben, wie sie es gern möchten. Für eine gute Versorgung plus saubere Dokumentation braucht es eigentlich 20 bis 30 Minuten pro Patientenbesuch – im Schnitt sind es aber nur acht Minuten. In dieser kurzen Zeit muss dann alles geschehen: Informationsbeschaffung, Diagnose, Therapiebesprechung, Dokumentation.

Wir haben daher eine Software entwickelt, die relevante Informationen im Vorfeld direkt beim Patienten erhebt. Sie können zu Hause in aller Ruhe alle wichtigen Hinweise zu ihrem Zustand eingeben, und die medizinisch fundierten Folgefragen unsere intelligenten Fragebögen beantworten. Gerade für Menschen mit Sprachbarrieren und ältere Personen ist es enorm hilfreich, wenn sie genügend Zeit haben, über alle Symptome nachzudenken und diese lückenfrei ihrem Arzt mitteilen zu können. Außerdem können sie Einverständniserklärungen und andere Formulare ergänzen. Die Arztpraxis hat dann alle relevanten Infos schon vor dem Patientengespräch.

Für wen bzw. welche Praxen ist Idana geeignet?

Idana ist für alle Arztpraxen geeignet, die erkannt haben, dass gute Medizin bereits bei einer strukturierten Patientenaufnahme beginnt. Vielleicht haben sie schon erste Prozesse installiert, um die Patientenaufnahme für beide Seiten angenehmer zu gestalten, z.B. über Online-Terminvergabe, PDF-Formulare auf der Website oder Papier-Fragebögen in der Praxis. Unsere Praxen sind offen gegenüber Digitalisierung und nutzen diese möglicherweiße schon effizient in ihrem Praxisalltag, wissen aber auch, dass die Prozessumstellung Zeit kostet und sind bereit, diese zu investieren. Für unsere Anwender steht der Patient im Mittelpunkt und sie wollen sicherstellen, dass das Gespräch und die Behandlung trotz wenig Zeit von hoher Qualität und zielführend ist. Insgesamt trifft das heute bereits auf die Mehrheit aller Praxen zu und die Zahl ist steigend. Inhaltlich decken wir die meisten Fachrichtungen ab, kürzlich haben wir auch die Radiologie sehr erfolgreich erschlossen.

Die Digitalisierung in der Medizin steckt hierzulande ja noch eher in den Kinderschuhen. Was sind eure weiteren unternehmerischen To-do's und Pläne?

Stimmt, die Digitalisierung in Deutschland ist im Vergleich zu anderen Ländern eher noch in den Kinderschuhen. Aber ich möchte meine Kolleginnen und Kollegen in Schutz nehmen: In den vergangenen Jahren wurde viel Nonsens-Digitalisierung in der Ärzteschaft politisch durchgedrückt, die Mehrarbeit aber keinen Mehrwert schafft. Das führte zu einer Digitalisierungs-Ermüdung. Wir merken, die Bereitschaft zum Einsatz von digitalen Tools im Praxisalltag ist durchaus groß – vorausgesetzt, sie machen die täglichen Prozesse einfacher, sicherer und zielführender. Dass Idana diese Bedingungen erfüllt, daran arbeiten wir tagtäglich.

So haben wir bis heute fast eine Million digitale Patientenaufnahmen mit Idana durchgeführt. Worauf wir besonders stolz sind: Patienten lieben Idana. Fast 400.000 Patientinnen und Patienten haben das Idana-Erlebnis in einer fortlaufenden Umfrage bewertet – im Schnitt mit 4,4 von 5 Sternen und 95 Prozent würden Idana gern noch einmal verwenden. Wir haben bis heute mehrere hundert Arztpraxen als Kunden gewonnen und unseren Kundenstamm im Jahr 2021 fast verdreifacht. Mit der Series A Finanzierung, die wir bis zum Jahresende abschließen und sechs Millionen Euro Kapital einsammeln wollen, planen wir 14.000 Kunden und 20 Million Annual Recurring Revenue bis Ende 2026 zu erreichen.

Und last but not least: Was rätst du anderen MedizinTech-Gründer*innen aus eigener Erfahrung?

Ein Unternehmen zu gründen ist definitiv nicht für jede(n) etwas. Viele Mitarbeitende fragen mich oft, wie ich nachts schlafen kann, wenn wir wieder eine neue Finanzierungsrunde durchführen müssen, weil uns in wenigen Monaten sonst das Geld ausgeht. Damit muss man leben können, es als Teil der Reise akzeptieren. Ich würde unbedingt empfehlen, sich strategisch, finanziell und im Management viel Rat von erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern einzuholen – schließlich werden wir als Medizinerinnen und Mediziner überhaupt nicht auf das Unternehmertum vorbereitet. Aber mein wichtigster Tipp ist: einfach machen. Das Meiste lernt man auf der Reise. Für meine persönliche Weiterentwicklung ist das Abenteuer, ein Unternehmen zu gründen, unbezahlbar. Ich bereue die Entscheidung keinen Tag.

Hier geht's zu Idana

Das Interview führte Hans Luthardt

Biomethan-Start-up agriportance sichert sich Mio.-Investment

Das 2021 in Münster gegründete Biomethan-Start-up agriportance sichert sich eine siebenstellige Finanzierungssumme, um fossiles Erdgas durch Biomethan zu ersetzen.

Das Biomethan-Start-up agriportance erhält in einer Seed-Finanzierungrunde eine siebenstellige Finanzierungssumme vom Seed-Investor High-Tech Gründerfonds sowie weiteren Business-Angels. Das Gründerteam möchte mit dem frischen Geld vor allem die Digitalisierung des Produktes sowie den europäischen Markteintritt vorantreiben.

In Deutschland gibt es rund 9.500 Biogasanlagen, die knapp 6 Prozent zur Stromerzeugung beitragen und die auf diversen Betrieben verteilt sind, die ihre feste EEG-Vergütung nach 20 Jahren verlieren und nun neue Vertriebswege finden müssen. Die Reinigung des Biogases und die Einspeisung in das Erdgasnetz bieten attraktive Möglichkeiten für die Betriebe. Allerdings sind dabei wichtige Punkte wie die Treibhausgasbilanz und Vermarktung bisher auf der Strecke geblieben, die die Biogasproduzenten vor große Herausforderungen stellen.

Das hat auch agriportance-Mitgründer Henning Dicks früh erkannt, der als Landwirt selbst einen engen Bezug zur Branche hat. Zusammen mit dem Software-Entwickler Thorsten Rohling hat er das Münsteraner Start-up im Juni 2021 gegründet. Das Produkt von agriportance schafft die digitale Infrastruktur, mit der Biogasanlagen die grüne Erdgas-Alternative Biomethan erzeugen können.

„Biogasproduzenten kamen immer mit denselben zwei Problemen auf uns zu: Auf der einen Seite die komplexe Treibhausgasbilanz und auf der anderen Seite viele Fragezeichen bei der Vermarktung an Abnehmer aus der Energiewirtschaft, die nicht selten ihre Büros in London, Amsterdam oder Paris haben“, erklärt Dicks.

Agriportance hat sich zum Ziel gesetzt, die Prozesse bei der komplexen Zertifizierung von Biomethan zu automatisieren. Dabei verfolgt es die Vision eines stark florierenden europäischen Biomethanmarkts. Um dieses Vorhaben sowie das notwendige Momentum zu ermöglichen, hat sich das junge Unternehmen in einer Seed-Runde frisches Kapital vom HTGF sowie weiteren Business-Angels gesichert. Darunter auch der bestehende Business-Angel Ingo Hoff aus dem Münsterland.

„Durch das frische Kapital können wir unsere Mission stärken durch Biomethan einen erheblichen Anteil fossilen Erdgases in Europa zu verdrängen und dadurch die Dekarbonisierung des Energiesektors voranzutreiben", so Henning Dicks.

NeedNect Solutions ist das „Travel Start-up 2022“

Geballte Frauenpower beim digitalen Travel-Start-up-Nachwuchs: Das österreichische Start-up NeedNect Solutions holt sich den Titel „Travel Start-up 2022“.

Geballte Frauenpower beim Finale der Start-up Nights 2022 der Tourismusindustrie, ausgerichtet vom Travel Industry Club e.V. (TIC) und dem Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR). Alle drei Erstplatzierten Start-up-Unternehmen wurden in der Endrunde von weiblichen Vertreterinnen in der Führungsspitze präsentiert.

Insgesamt hatten sich über 60 Jungunternehmer*innen an den diesjährigen sechs Travel Start-up Nights in Städten der DACH-Region von TIC und VIR beteiligt und dabei um den Finaleinzug zum Jahresende gewetteifert, das über den Dächern von Frankfurt bei ADVANT Beiten veranstaltet wurde.

Den Sieger*innen winkte ein Preispaket im Wert von über 80.000 Euro. Bewertet wurden die Finalist*innen nach fünf Kriterien: Innovationskraft, Geschäftsmodell, USP, Relevanz in der Branche sowie Gründer*in/Team. 80 Prozent der Beurteilung machte das Ergebnis der 30-köpfigen Jury aus, 20 Prozent zählten jedoch auch die Stimmen der über 50 Zuschauer*innen, die das Start-up Finale live sowie virtuell verfolgten.

Platz 1: NeedNect Solutions

In einem spannenden Finale setzte sich mit einem knappen Vorsprung NeedNect Solutions von CEO und Gründerin Ines Ganner durch und darf sich nun über den Titel „Travel Start-up 2022“ freuen. Die Plattform ermöglicht ein individuelles Hotelerlebnis mit interner Planbarkeit und einer Reduzierung von Lebensmittelverschwendung. Das Start-up verfolgt dabei das Ziel, die Gästezufriedenheit und den Umsatz kontinuierlich zu steigern. Hotels erhalten unter anderem aggregierte Gästedaten und können sich im Sinne der Nachhaltigkeit besser auf die ankommenden Gäste vorbereiten.

Platz 2: Rhome

Platz zwei beim Travel Start-up Finale belegte Rhome, präsentiert von CEO & Co-Founder Dr. Julia-Sophie Ezinger. Die Plattform entstand durch die Folgen der Corona-Pandemie für die Arbeitswelt und erleichtert Remote Work sowohl für Arbeitgeber*innen als auch für Arbeitnehmer*innen. Das neu geschaffene Tool von Rhome hilft dabei, die Vorschriften einzuhalten, während Mitarbeiter*innen die Flexibilität genießen, von überall aus zu arbeiten.

Platz 3: ZAUBAR

Den dritten Platz beim Travel Start-up Finale von TIC und VIR nahm ZAUBAR – vorgestellt von Anne-Sophie Panzer (Head of Creators/COO) – mit seinem Online-Portal ein, über das jeder „Passonate Local“ selbstständig ortsbasierte Augmented-Reality-Touren erstellen und monetarisieren kann. Besucher*innen haben so die Möglichkeit, sich mithilfe von AR auf einem Foto mit historischen oder berühmten Persönlichkeiten zu verewigen.

Weitere Finalteilnehmer*innen waren die Buchungsplattform für Bildungsurlaub Bildungsurlauber.de, die Tourguide App elysium, die App für moderne Kulturerlebnisse hublz sowie der AR-Begleiter YONA.

„Wir haben beim diesjährigen Travel Start-up Wettbewerb feststellen müssen, dass das wirtschaftliche Umfeld für Start-up Unternehmen und Gründer*innen immer schwieriger wird“, bilanziert VIR-Vorstand Michael Buller nach der Finalentscheidung. „Daher ist es wichtiger denn je, dass es solche Formate gibt, in denen sich junge Unternehmer*innen mit ihren innovativen und kreativen Geschäftsideen präsentieren können.“

TechScale-up Parkdepot erhält 15 Mio. Euro in Series-A-Finanzierungsrunde

Das 2019 in München gegründete und auf digitale Parkraumlösungen spezialisierte Scale-up Parkdepot hat eine Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 15 Mio. Euro abgeschlossen.

Das Münchner Scale-up plant mit dem frischen Kapital die internationale Expansion sowie die Weiterentwicklung des Produkts voranzutreiben. Ziel ist es, die führende Lösung für schranken- und ticketloses Parkraummanagement in Europa zu etablieren.

Parkdepot beschäftigt derzeit rund 200 MitarbeiterInnen in sechs Ländern. Das Technologieunternehmen entwickelt auf Basis von Bilderkennungs-Technologie mit künstlicher Intelligenz (KI) individuelle Lösungen für die vollautomatisierte Parkraumverwaltung im unbezahlten und bezahlten Parkraum. Kern der Lösung ist die Digitalisierung des gesamten Parkprozesses, von der Kennzeichenerfassung bis zur Abrechnung, wodurch Parkscheiben, Kontrolleure oder Schrankenanlagen obsolet werden.

Insgesamt verarbeitet das Unternehmen bereits heute täglich über 1 Mio. Parkvorgänge. Parkdepot versteht sich dabei als Full-Service-Anbieter, der von der Programmierung der Software und Abstimmung auf die dazugehörige Hardware, bis hin zur operativen Umsetzung im laufenden Betrieb alles aus einer Hand anbietet. Die Technologie ist sowohl DSGVO-konform als auch DEKRA-zertifiziert. Darüber hinaus ermöglicht das System eine detaillierte Nutzungsanalyse des Parkraums, wodurch ungenutzte Kapazitäten zur Vermietung angeboten und damit Wertsteigerungspotenziale identifiziert werden.

Nach erfolgreicher Erschließung der DACH-Region (2021) erfolgte in diesem Jahr die Expansion nach Polen, Dänemark und Italien. Mittlerweile verwaltet Parkdepot knapp ein Drittel seiner Parkflächen in internationalen Märkten. Zum Kundenportfolio zählen u.a. namhafte Lebensmittelhändler*innen, Parkhauseigentümer*innen, Immobiliengesellschaften, Einkaufszentren, Hotels und Kliniken.

„Die erfolgreich abgeschlossene Finanzierungsrunde ist ein wichtiger Meilenstein für uns. Mit SURPLUS Equity Partners, Armira Growth und unserem Bestandsinvestor henQ haben wir die idealen Partner für die nächste Wachstumsphase an unserer Seite. Wir freuen uns über die zusätzliche Unterstützung der Investoren und werten ihr Engagement als einen starken Vertrauensbeweis in unsere ambitionierte Wachstumsstrategie. Wir beobachten momentan einen massiven Trend hin zu kamerabasierter Parkraumtechnik und sind davon überzeugt, dass in fünf bis zehn Jahren der Großteil aller europäischen Parkflächen digitalisiert verwaltet wird. Mit über 1.000 Parkflächen sind wir bereits jetzt einer der größten europäischen Parkflächenbetreiber und stehen zugleich erst am Anfang unseres Potenzials“, sagt Jakob Bodenmüller, Co-Gründer und Co-CEO von Parkdepot.

Yukio Iwamoto, Co-Gründer und Co-CEO von Parkdepot ergänzt: „Die letzten drei Jahre waren geprägt durch nie dagewesene gesellschaftliche Herausforderungen. Dass wir es so weit geschafft haben, verdanken wir in erster Linie unserem einzigartigen Team. Neben Investitionen in das internationale Wachstum und Produktinnovationen bietet das eingesammelte Kapital die Möglichkeit, Mitarbeitende bereits heute durch den Rückkauf von Gesellschaftsanteilen vom gestiegenen Unternehmenswert profitieren zu lassen. Somit fungiert die Finanzierungsrunde auch als Zeichen der Wertschätzung gegenüber unseren Mitarbeitenden, die uns bis hierhin begleitet haben und die auch in Zukunft maßgeblich zum Erfolg von Parkdepot beitragen werden.“

GameChanger des Monats: StrollMe – Kindermobilität im Abo

StrollMe – gegründet von Timon Beutel und Sebastian Reichelt – hat es sich zur Aufgabe gemacht, im Sinne der Nachhaltigkeit Besitz rund um Kinder neu zu denken. Mehr dazu und damit über unsere GameChanger des Monats im Interview mit Sebastian.

Wir haben euch als unsere GameChanger des Monats ausgewählt, weil ihr rund um das Thema Baby- und Kindermobilität mit eurem Konzept des Mietens statt Kaufens konventionelle Wege verlasst und zugleich das Thema Nachhaltigkeit vorantreibt.

Zunächst zu euch Gründern: Wer seid ihr, wie seid ihr auf die Idee zu dem StrollMe gekommen und was treibt euch im Sinne eines GameChangers an?

Timon kommt aus dem UI/UX Design, ich aus der Modebranche. Timon hatte die Idee, als seine Frau Laura mit ihrem ersten Kind schwanger war und sie nirgends eine gute Alternative zum Kauf gefunden haben. Mich hatten seine Argumente, dass es viel besser ist einen Kinderwagen zu mieten als zu kaufen, auf Anhieb überzeugt. Daraufhin konnte ich ihn zum Glück sofort überzeugen, gemeinsam StrollMe zu gründen.

Das positive Feedback unserer Kunden treibt mich jeden Tag an. Außerdem können wir mit StrollMe zeigen, dass ein wirklich nachhaltiges Geschäftsmodell im Sinne der Kreislaufwirtschaft sowohl für die Kunden als auch wirtschaftlich funktioniert. In meinen Augen ist das ein wichtiger Baustein zur Entwicklung einer nachhaltigen Wirtschaft bzw. Gesellschaft.

Was ist das Besondere an eurem StrollMe-Konzept, wie funktioniert es und was kann ich alles per Abo mieten?

So besonders finde ich unser Konzept eigentlich gar nicht (lacht). Der größte Unterschied zu bestehenden Konzepten liegt darin, dass man die Produkte mietet, statt sie zu kaufen. Unsere Kunden bestellen das gewünschte Produkt zum gewünschten Termin und nutzen es, solange sie es benötigen. Wenn sie feststellen, dass sie z.B. mit dem Kinderwagen oder der Babytrage nicht zurechtkommen, können sie problemlos auf ein anderes Produkt wechseln. Da wir beide selbst Eltern sind, wissen wir, wie unterschiedlich Kinder und die Bedürfnisse sind. Die zurückgesendeten Produkte werden professionell aufbereitet und zu einem günstigeren Preis als „refurbished“ wiedervermietet. Man kann bei uns neben Kinderwagen, Kinderfahrrädern und Fahrradanhänger samt Zubehör auch Babytragen und Federwiegen mieten.

Wer sind eure Kund*innen?
In der Regel haben sie mindestens ein Kind ;-). Aber Spaß beiseite. Anfangs dachten wir, dass unser Modell eine spezifische Kundengruppe anspricht. Wir haben aber schnell festgestellt, dass alle Eltern, ob aus nachhaltigen oder finanziellen Gründen, oder wegen der Flexibilität potenzielle StrollMe-Kunden sind.

Was waren die wichtigsten Meilensteine von der Ideenfindung bis zum Go live von strollme.de?
Timon hatte schnell einen MVP gebaut und gezeigt, dass der Bedarf da war. Jetzt mussten wir nur noch Lieferanten überzeugen, uns zu beliefern. Das war im Corona Jahr 2020 nicht gerade einfach. Letzen Endes konnten wir Greentom nach einer zwölfstündigen Zugfahrt von uns überzeugen und so den Grundstein für unser Sortiment legen.

Wie habt ihr diese Phase finanziell gestemmt?
Wir haben beide unsere Ersparnisse eingebracht. Nach dem erfolgreichen Start haben wir Ende 2020 einen VC-Fonds und einen Business Angel von unserem Konzept überzeugen können.

Wie macht ihr auf euch bzw. StrollMe aufmerksam?
Übliche Kanäle wie Instagram, Podcast und Google aber auch spezifischere Kooperationen mit Hebammen und Kitas. Auch PR ist ein wichtiger Faktor und sorgt für positive Wahrnehmung unserer Marke.

Was sind eure nächsten unternehmerischen To-do’s und Pläne?
2022 haben wir gezeigt, dass StrollMe funktioniert und der Markt für uns bereit ist. 2023 wollen wir nun die nächsten Schritte gehen und aus unserem Start-up ein Scale-up machen. Bisher hatten wir viel Glück mit unserem Team. Wir hoffen auch weiterhin so tolle Mitarbeiter für uns gewinnen zu können. Natürlich arbeiten wir auch stetig an unserem Sortiment. 2023 werden viele weitere Kinderprodukte unser Angebot erweitern.

Was möchtet ihr als unsere GameChanger des Monats der Start-up-Community mit auf den Weg geben?
Beratung und Meinung von anderen einzuholen ist immer richtig. Versucht aber trotzdem auf euer Bauchgefühl zu hören und euren eigenen Weg zu finden. Uns wurde oft gesagt, dass wir nicht so sehr auf Profitabilität achten sollen sondern alles in Wachstum stecken müssen. Damit haben wir uns aber nie ganz wohl gefühlt. Heute sind wir froh, keine Geldverbrennungsmaschine zu sein und trotzdem jeden Monat zweistellig zu wachsen.

Hier geht's zu StrollMe

Das Interview führte Hans Luthardt