28 Mio. Euro für das Health-Tech-Start-up MEDWING


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MEDWING, eines der europaweit führenden Health-Tech-Start-ups, hat seine zweite Finanzierungsrunde über 28 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen.

Nach Angaben der Weltbank wird der weltweite Personalmangel im Gesundheitssektor bis 2030 voraussichtlich auf rund 20 Millionen Fachkräfte ansteigen. In Deutschland sind laut einer Umfrage des Ipsos Instituts sechs von zehn Deutschen (61%) der Ansicht, dass der Mangel an Gesundheitsfachkräften das Hauptdefizit im deutschen Gesundheitswesen ist.

Der erste Anlaufpunkt für Jobs im Gesundheitswesen

Dies schafft die Notwendigkeit, bestehende Personalressourcen besser zu nutzen, Fehlplanungen zu vermeiden und die Transparenz zu erhöhen. Das 2017 von Johannes Roggendorf und Dr. Timo Fischer in Berlin gegründete Tech-Start-up MEDWING bietet dazu Lösungen und möchte der erste Anlaufpunkt für Jobs im Gesundheitswesen werden.

Mit über 200.000 bei MEDWING angemeldeten Fachkräften und 2.500 kooperierenden Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen in Deutschland, betreibt das Tech-Start-up den größten Personalpool und das modernste Jobmatching-System für die europäische Gesundheitsbranche. Monatlich verzeichnet MEDWING nach eigenen Angaben mehr als 15.000 Neuanmeldungen von Kandidaten, vermittelt über 100 Fachkräfte in eine Festanstellung und besetzt mehr als 2.000 Einzelschichten über die eigene Plattform.

Ausbau des technologischen Vorsprungs

Das neue Kapital setzt MEDWING primär für den Ausbau des technologischen Vorsprungs sowie für die Entwicklung weiterer Features, Produkte und Services ein, die sich gezielt an die Fachkräfte und an die Krankenhäuser sowie Pflegeeinrichtungen richten. Außerdem will man das internationale Geschäft ausbauen.

Johannes Roggendorf, Gründer von MEDWING: „Unser Ziel ist es, dem weltweiten Personalmangel im Gesundheitswesen entgegenzutreten und den Zugang zur Gesundheitsversorgung für alle Menschen auf der Welt zu verbessern. Wir haben heute die Technologien, um das Gesundheitswesen ganz anders zu denken und zu leben – für alle besser zu machen. So können wir zum Beispiel Berufs- und Familienleben für medizinisches Personal so zusammenbringen, dass niemand mehr gestresst sein muss. Wir ermöglichen es, dass gut ausgebildete Pflegefachkräfte, die nach wenigen Jahren alles hinschmeißen und was ganz anderes machen, wieder in den Beruf zurückkehren. Es darf nicht sein, dass Stationen wegen Personalmangel schließen. Wir lösen diese wichtigen gesellschaftlichen Aufgaben. Ein Ziel, dass uns mit unseren Investoren verbindet.”

Technologie und individuelle Beratung

Dr. Timo Fischer, Gründer von MEDWING: “Weltweit stehen viele Gesundheitssysteme vor ganz ähnlichen Herausforderungen. Die Frage ist, wie schaffen wir es, gleichzeitig eine hochwertige und erfolgreiche Versorgung der Patienten, zufriedenes und motiviertes Personal und eine hohe Kosteneffizienz im operativen Geschäft für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen zu gewährleisten? Die Antwort ist: mit der richtigen Technologie und individueller Beratung. Genau das macht MEDWING aus.”

Das Konzept kommt an: Business Insider setzte MEDWING Anfang diesen Jahres auf die "Watchlist der 20 vielversprechendsten Unternehmen", LinkedIn wählte das Unternehmen zum “Top Startup 2019” in Deutschland. Während der Corona-Krise initiierte das Start-up die bundesweite Pro Bono Initiative “WIR WOLLEN HELFEN”.

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