3 Anregungen zum Vermögensaufbau – von ETF bis Immobilien


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Der Vermögensaufbau ist sowohl im privaten Umfeld als auch im Geschäftsbetrieb extrem wichtig. Wir zeigen drei Möglichkeiten, um kontinuierlich ein verfügbares Vermögen aufzubauen.

Vermögensaufbau zielt darauf ab, für das Alter abgesichert zu sein oder schwierige wirtschaftliche Phasen problemlos überstehen zu können. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um kontinuierlich ein verfügbares Vermögen aufzubauen. Hierzu gehört beispielsweise ein ETF-Sparplan, aber auch staatliche Förderung und Immobilien werden gern genutzt. Dabei ist zu beachten, dass es ganz unterschiedliche Arten von Vermögen gibt. Je früher mit dem Vermögensaufbau begonnen wird, desto besser.

Mit einem ETF-Sparplan arbeiten

ETF steht für Exchange Traded Funds und beschreibt eine Methode des kontinuierlichen Vermögensaufbaus. ETFs orientieren sich an einem konkreten Index und bilden diesen nach. So gehören zum Deutschen Aktienindex ganz bestimmte Unternehmen. Ein ETF zum Dax würde nun Aktien genau dieser Unternehmen abbilden, wodurch die Rendite der Entwicklung des DAX am Markt entspräche. Es gibt aber noch sehr viele weitere Indizes, an denen sich ein ETF orientieren kann. Entsprechend ist es nötig, einen umfassenden Sparplan zu entwickeln und Wertpapiere oder Aktien von Unternehmen zu kaufen, die in den einzelnen Indizes vorkommen.

Ein ETF-Sparplan verfolgt also das Ziel, durch bewährte und vertrauenswürdige Anlagen einen kontinuierlichen Vermögensaufbau zu erreichen. Es geht gerade nicht darum, riskante Investments zu tätigen oder der Mehrheit einen Schritt voraus zu sein. Stattdessen orientieren sich ETFs an der breiten Mehrheit und umfassen genau die Wertanlagen, die von sehr vielen Investoren für gut befunden werden. Hierdurch ist das Risiko von Ausfällen sehr gering. Mit einer geeigneten Beratung sind ETFs auch für Anleger geeignet, die sich in der Welt der Börse noch nicht so gut auskennen und auf Sicherheit setzen möchten. Weitere Informationen zu einem ETF-Sparplan gibt es hier.

Vor- und Nachteile eines ETF-Sparplans

Vorteile:

  • sehr sicher
  • individuell gestaltbar
  • günstiger als normale Fonds
  • können ohne Aufwand gekauft werden

Nachteile:

  • Nicht für Risikoinvestoren geegnet → kontinuierlicher Vermögensaufbau statt großer Sprünge
  • ETFs ganz unterschiedlicher Qualität am Markt
  • für Laien nicht immer klar nachvollziehbar

Staatliche Förderungen beim Vermögensaufbau nutzen

Bei der Altersvorsorge herrscht bei vielen Menschen eine Versorgungslücke vor. Das bedeutet, dass der Rentenanspruch unter dem tatsächlichen Finanzbedarf liegt. Um diese Lücke auszugleichen, sind die Menschen dazu angehalten, privat vorzusorgen. Hierfür bietet der Staat eine Vielzahl von Förderungen an. Er hat ein Interesse daran, dass sich die Menschen selbst absichern, um bei fehlenden Finanzmitteln im Alter nicht durch Sozialleistungen einspringen zu müssen. Diese wären in der Regel nämlich deutlich teurer als die staatlichen Förderung zum Vermögensaufbau selbst.

Ein klassisches Modell zum Aufbau von Privatvermögen ist das Riestern. Hier investieren Menschen über einen bestimmten Zeitraum hinweg Geld und bekommen hierfür staatliche Förderungen. Auf diese Weise sammelt sich nach und nach ein Betrag an, der später als Rente ausgezahlt werden kann. Ebenso ist es möglich, Förderungen für eine Rürup-Rente zu nutzen, um für das Alter vorzusorgen. Eine professionelle Beratung hilft dabei, genau die Investitionen und Förderungen zu finden, die für die persönliche Situation am besten geeignet sind.

Immobilien als Grundlage für den Vermögensaufbau

Viele Menschen haben eine falsche Vorstellung davon, was unter Vermögensaufbau durch Immobilien zu verstehen ist. Sie gehen davon aus, dass hiermit der Bau eines eigenen Hauses gemeint ist, um keine Miete mehr zahlen zu müssen. Das ist aber nicht der Fall. Ein eigenes Haus wirft nämlich in der Regel keine Gewinne ab, sondern erzeugt im Gegenteil Kosten. Der Vermögensaufbau durch Immobilien hat hingegen zum Ziel, Kapital so einzusetzen, dass sich Renditen und Gewinne ergeben.

Der Vermögensaufbau erfolgt also durch den Kauf von Anlageobjekten. Hierbei verfolgen Anleger meist unterschiedliche Ziele. Einige setzen ein vorhandenes Privatvermögen ein, um dieses vor Marktschwankungen und Inflation zu schützen. Aus Finanzmitteln werden somit greifbare Werte. Andere haben kein solches Eigenkapital zur Verfügung und nutzen daher Fremdkapital für ihre Investitionen. Das kann durch Bankkredite oder Darlehen geschehen. Da jede Investition jedoch immer die Gefahr eines Kapitalverlusts birgt, sollte beim Spekulieren mit Fremdkapital vorsichtig vorgegangen werden.

Hinweis: Grundsätzlich wird zwischen Immobilien als passivem Vermögen und einem Vermögensaufbau durch Immobilienkäufe unterschieden.

Unterschiedliche Arten von Vermögen

Bei der Planung und Durchführung des Vermögensaufbaus ist zu berücksichtigen, dass es ganz unterschiedliche Arten von Vermögen gibt. Das Privatvermögen dient dem Erhalt des persönlichen Lebensstandards und muss dafür genutzt werden, um für das Alter vorzusorgen. Ein Vermögensaufbau gelingt hier durch staatliche und private Vorsorge, durch Investitionen oder durch die Nutzung von Zinsen. Demgegenüber steht das Betriebsvermögen, das sämtliche einem Unternehmen zur Verfügung stehenden Gelder umfasst. Solch ein Vermögen kann durch effizientes Wirtschaften oder die Vergabe von Aktien und Anleihen vergrößert werden.

Im Bereich der Investmentfonds gibt es zudem das sogenannte Sondervermögen. Dieses beschreibt das gesamte Vermögen, das in einen bestimmten Fonds investiert wurde. Bei der Bilanzierung im Steuerrecht spielt zudem das Anlagevermögen eine Rolle. Dieses beschreibt Unternehmensgelder, die langfristig in einem Betrieb verbleiben. Welche Maßnahmen sich zum Vermögensaufbau eignen, hängt also ganz davon ab, welche Art von Vermögen aufgebaut und zu welchem Zweck es genutzt werden soll.

Frühzeitig mit dem Vermögensaufbau beginnen

Bei jeder Art von Vermögensaufbau lohnt es sich, frühzeitig zu beginnen. Je länger zum Beispiel, das Privatvermögen Zeit hat, um als Altersvorsorge aufgebaut zu werden, desto geringer ist die monatliche Belastung. Außerdem können über längere Zeiträume hinweg Krisen und Rückschläge besser abgefedert werden. Auch in der Geschäftswelt ist es ratsam, frühestmöglich mit dem Vermögensaufbau zu beginnen. Je mehr Eigenkapital bei der Gründung eines Unternehmens bereits vorhanden ist, desto besser. Auf diese Weise lassen sich notwendige Anschaffungen leichter stemmen und es ist ohne große Schwierigkeiten möglich, einen dringend benötigten Kredit zu bekommen.

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