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Wie alles begann

Die Idee dazu kam Tierärztin Stefanie Schmidt während ihrer täglichen Arbeit als Ernährungsberaterin. Immer wieder kamen Hundehalter auf sie zu, die über krankheitsbedingte Probleme mit ihren Vierbeinern berichteten. Stefanie Schmidt konnte den Tieren und ihren Herrchen aber oft nicht helfen. "Ich konnte ihnen einfach kein passendes Futter empfehlen", sagt die 30-Jährige. Schließlich sei jeder Hund anders, weshalb man mit einem "Standardfutter" nicht weiterkomme.

Sie hat dann häufig dazu geraten, das Futter selbst zusammenzustellen. Aber auch das sei keine optimale Lösung, so die Tierärztin. Beim Selbermischen passierten zu häufig Fehler. Für dieses Problem der Hundehalter wollte Stefanie Schmidt eine Lösung finden. Aber "als Wissenschaftlerin kenne ich meine Grenzen: Rohstoffeinkauf, Produktionsverfahren und Kostenplanung sind mir fremd".Also suchte sie sich Mitstreiter, Leute, die ihr halfen aus einer Idee ein konkretes Konzept Unternehmen zu machen.

In Janes Potthoff und Christian Hetke, zwei Absolventen der Handelshochschule Leipzig, fand sie, was sie suchte. Im November letzten Jahres ging futalis an den Start. Das Unternehmen arbeitet eng mit Professor Manfred Coenen, dem Leiter des Instituts für Tierernährung, Ernährungsschäden und Diätik an der Universität Leipzig zusammen. Coenen hat von Anfang an bei der Entwicklung des Ernährungskonzepts von futalis mitgewirkt.

Mittlerweile steht er dem Unternehmen als wissenschaftlicher Beirat zur Seite. Mit der fachlichen Unterstützung will futalis garantieren, dass es dauerhaft höchste Futterqualität anbieten kann. Dazu trägt auch der rege Austausch mit Züchtern und Tierärzten bei. "Die Ärzte geben uns wichtiges Feedback", sagt Janes Potthoff. "Sie wissen aus ihrer Praxis, welche Krankheiten gerade besonders häufig auftreten und was die Hunde besonders dringend brauchen."

Was auch immer das ist - futalis schreibt sich auf die Fahne, es anbieten zu können. Das Futter wird stets nach einer individuellen Rezeptur hergestellt - hundertprozentig auf den jeweiligen Hund abgestimmt. Damit das gelingt, muss zuerst einmal der Bedarfswert des Vierbeiners ermittelt werden.

Auf der Webseite futalis.de, über die Hundehalter das Futter ordern können, werden daher wichtige Basisinformationen wie Rasse, Geschlecht, Alter, Größe oder Gewicht des Hundes abgefragt. Danach geht es an die Bestimmung der Krankheiten: Woran leidet der Vierbeiner, welche Unverträglichkeiten hat er? Erst wenn diese Daten ausgewertet sind, berechnet futalis den veterinärmedizinisch optimalen Nährstoffbedarf, stellt das Trockenfutter zusammen und schickt es - in Tagesrationen eingeteilt und hübsch verpackt, inklusive Namen und Foto des Hundes auf der Front - dem Hundehalter zu.

Noch sind die Bestelleingänge überschaubar. Futalis ist schließlich erst vor wenigen Monaten gestartet. Doch das Potenzial des Marktes ist unübersehbar: 5,4 Millionen Hunde leben in Deutschland, der Markt für Tierfutter ist entsprechend groß. Hinzu kommt der Trend hin zur Vermenschlichung des Hundes: Auch für Bello wünscht sich Herrchen nur das Beste. All das spricht dafür, dass futalis durchstartet.

Und all das hat auch den High-Tech Gründerfonds überzeugt, der das Leipziger Trio mit Kapital in sechsstelliger Höhe ausgestattet hat. Dennoch, da machen sich die Gründer nichts vor: "Der Tiergesundheitsmarkt ist schwierig", sagt Christian Hetke. Deshalb gehe es jetzt darum, "Aufklärungsarbeit" zu leisten: "Wir müssen den Hundehaltern die Vorteile unseres Konzepts bekannt machen", sagt er. Sie müssen wissen, dass die Verbindung aus Futter und Vitalität seit neuem futalis heißt.


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Verkaufen ohne Shop: Zahlungen erhalten mit PayPal Open

Sie verkaufen digitale Kunst, Online-Kurse oder Handgemachtes? Dafür ist ein Shop nicht zwingend nötig. Mit Zahlungslinks und Kaufen-Buttons von PayPal erhalten Sie Ihre Zahlungen, wo die Verkäufe entstehen – schnell, sicher und unkompliziert.

Zahlungen empfangen, wo Ihre Community ist

Viele Soloselbständige nutzen Social Media, E-Mails oder Messenger nicht nur zur Kommunikation, sondern auch zur Vermarktung ihrer Produkte. Mit den passenden Tools können sie dort zusätzlich direkt Zahlungen empfangen – ganz ohne Onlineshop oder technisches Setup.

PayPal Open bietet drei flexible Möglichkeiten, Zahlungen zu erhalten:

  • Zahlungslinks, die schnell geteilt werden können, etwa per E-Mail, DM, Post oder QR-Code.
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  • Tap to Pay macht Ihr Smartphone zum Zahlungsterminal (kompatibles Smartphone vorausgesetzt).

Alle Varianten funktionieren schnell, mobiloptimiert und bieten eine vertraute Nutzererfahrung. Damit wird der Ort, an dem Interesse entsteht, direkt zum Verkaufsort.

Zahlungslinks: Vom Post zur Bezahlung in Sekunden

Ein Kauf beginnt nicht im Warenkorb, sondern dort, wo Interesse entsteht: in einem Post, einer Story oder einer E-Mail. Genau hier setzen Zahlungslinks von PayPal an: Sie führen direkt von der Produktinfo zur Zahlung, ohne Umwege über externe Plattformen.

Das ist besonders hilfreich bei:

  • digitalen Produkten
  • E-Book-, Kurs- oder Software-Verkäufen
  • (Online-)Vorbestellungen oder Trinkgeld-Modellen

Ein Zahlungslink erzeugt eine eigene Bezahlseite mit Titel, Preis, Beschreibung und Produktbild. Varianten wie Größen oder Farben sind ebenso integrierbar wie frei wählbare Preise. Versandkosten und Steuern können automatisch berechnet werden.

Der fertige Zahlunglink lässt sich flexibel teilen: per Messenger, E-Mail, Social Media oder als QR-Code auf einem Produktetikett oder Tischaufsteller. Die Zahlungsseite unterstützt gängige Zahlarten wie Kreditkarte, Wallets sowie ausgewählte regionale Methoden wie SEPA-Lastschrift, iDEAL oder Swish – je nach Land und Verfügbarkeit für die jeweiligen Käufer:innen.

Besonders praktisch: Ihre Kund:innen brauchen dafür kein eigenes PayPal-Konto. So können Zahlungen sicher und bequem online abgewickelt werden.

Für Selbständige, die regelmäßig digitale Inhalte verkaufen, ist das eine einfache Möglichkeit, Zahlungen mit PayPal zu empfangen, ohne ein klassisches Shopsystem aufsetzen zu müssen.

Kaufen-Buttons: Ihre Seite wird zur Verkaufsfläche

Wer bereits eine Website oder ein Link-in-Bio-Tool nutzt, kann PayPals Warenkorb- oder Kaufen-Buttons mit wenigen Zeilen Code integrieren. Damit verwandeln Sie eine einfache Landingpage in eine funktionale Verkaufsfläche. Sie erstellen den Button in Ihrem PayPal-Konto und erhalten automatisch den passenden HTML-Code, der nur noch kopiert und in die Website eingefügt wird. Kund:innen klicken, zahlen mit ihrer bevorzugten Methode und der Betrag wird direkt gutgeschrieben.

Sie behalten die volle Kontrolle über Ihre Gestaltung, Storytelling und Nutzerführung und profitieren gleichzeitig von einem verlässlichen Check-out, der hilft Vertrauen zu schaffen. Eine schlanke Lösung für alle, die ihr Angebot online präsentieren und Zahlungen direkt abwickeln möchten.

Mit Tap to Pay ganz einfach vor Ort verkaufen

Neben den digitalen Optionen können Sie auch vor Ort Zahlungen annehmen: direkt über Ihr Smartphone. Mit der PayPal-Funktion „Tap to Pay“ akzeptieren Sie kontaktlose Zahlungen per Karte oder Wallet ohne separates Kartenlesegerät. Alles, was Sie benötigen, ist ein kompatibles iPhone oder Android-Gerät mit NFC-Funktion (Tap to Pay funktioniert auf Geräten mit Android 8.0, NFC-Funktionen und Google Play Services. iOS ab iPhone XS und höher).

Besonders praktisch ist das beispielsweise für:

  • Märkte, Pop-up-Stores
  • Workshops und Live-Events
  • Verkäufe im kleinen Rahmen, bei denen Flexibilität zählt