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Beispiel Apple
Ein gutes Beispiel ist das Unternehmen Apple: Der iPod war der erste MP3-Festenplattenplayer und stand schnell in Konkurrenz zu technologisch vergleichbaren Produkten. Apple gelang es aber, ihn als Weltmarktführer zu etablieren. Produkte wie der hochambitionierte Microsoft zune waren technologisch ein copy cat des iPods - scheiterten trotzdem gnadenlos, da Apple ein spezielles Geschäftsmodell geschaffen hatte: die Kombination aus iPod und iTunes, eine integrierte Lösung für nahtloses Musikvergnügen. Diese Kombination aus disruptiver Technologie (iPod) und herausragendem Geschäftsmodell (iTunes) sorgte für klare Verhältnisse im MP3-Player Markt und für eine Revolution in der gesamten Musikindustrie. Dominierende Plattenlabels wie Sony oder BMG wurden quasi über Nacht abhängig von Apple.
Bedingungen klären
Trotz solcher Überlegungen dürfen die Gründer nie vergessen: Der Exit ist das Ziel jedes Investors. Dazu sind verschiedene Szenarien vorzubereiten, zum Beispiel ein Börsengang, ein Trade Sale oder ein Secondary Purchase. Ein Trade Sale ist sinnvoll, wenn es an der Börse im Moment nicht gut läuft, dann lässt sich das Start-up besser an ein anderes Unternehmen verkaufen. Der Secondary Purchase richtet sich an einen neuen Investor, oder die Gründer kaufen selbst die Beteiligung (Buy Back).
Gleich welches Szenario gewählt wird - immer kommt es bei der Gestaltung der Verträge auf Fairness an. Oft wollen Gründer nach dem Exit im kleinem Rahmen beteiligt bleiben oder fordern gewisse Informationsrechte. Das kann zu Zielkonflikten führen. Solche Fragen lassen sich durch spezielle Klauseln regeln, etwa durch Zustimmungspflichten, sobald das Unternehmen verkauft werden soll. In jedem Fall sind Fachanwälte und Steuerberater einzuschalten, damit der Exit fair geregelt wird.
Der Autor, Sven von Loh, berät Start-ups, Technologieunternehmen und Investoren. Seine Beratungsschwerpunkte sind Due-Diligence-Prüfung, Unternehmensentwicklung und Finanzierung.
Mehr Infos lesen Sie in seinem Blog: http://svenvonloh.de/blog
Investforum Pitch-Day 2026 bringt Startups und Innovationen nach Dessau
Am 16. September 2026 findet im Technikmuseum Hugo Junkers in Dessau der nächste Investforum Pitch-Day statt. Das etablierte Startup- und Matching-Event zählt zu den wichtigsten Formaten für Frühphasen-, Gründungs- und Wachstumsfinanzierung in Sachsen-Anhalt und bringt seit mittlerweile 17 Jahren innovative Startups, Investoren, Unternehmen und Netzwerkpartner aus ganz Deutschland zusammen.
Gesucht werden branchenübergreifend Teams mit skalierbaren Geschäftsmodellen, innovativen Technologien und Wachstumspotenzial – unter anderem aus den Bereichen KI & Software, Bio & Life Science, Clean Tech, FinTech, Food, Consumer Products oder E-Commerce. Auch Forschungsprojekte mit verwertbaren Ergebnissen und konkretem Anwendungspotenzial können sich bewerben.
Im Mittelpunkt stehen kompakte Pitch-Sessions, kuratierte 1:1-Matchings mit Investoren und direkter Austausch mit Branchenakteuren. Zusätzlich profitieren die ausgewählten Teams von einer professionellen Vorbereitung durch Workshops, Pitchtrainings sowie Unterstützung bei Pitch- und Read Decks.
Darüber hinaus bietet der Investforum Pitch-Day Networking mit Business Angels, VCs und Unternehmen sowie Keynotes rund um Innovation und Wachstum. Ein weiterer Höhepunkt ist die Verleihung des Awards „Überzeugendstes Startup“ der Stadtwerke Halle GmbH, dotiert mit 2.500 Euro, sowie des „TK-Sonderpreis Gesundheit“ der Techniker Krankenkasse Sachsen-Anhalt, dotiert mit 1.000 Euro.
Mit der HANGAR Night erwartet die Teilnehmenden außerdem ein besonderes Abendformat mit Innovation Walks, Drinks, Live-Musik und Austausch in außergewöhnlicher Atmosphäre.
Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 14. Juni 2026. Weitere Informationen zu Teilnahmebedingungen, Förderung und Bewerbung gibt es unter: pitchday.investforum.de
Der Investforum Pitch-Day 2026 ist ein Angebot der IMPETUUM GmbH – Institut für Wissens- und Technologietransfer an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg – und wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert
