7 Tipps, wie Sie eine Crowdfunding-Kampagne richtig angehen

So stellen Sie Ihre Crowdfundung-Kampagne erfolgreich auf die Beine


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Crowdfunding ist eine beliebte Finanzierungsmöglichkeit geworden. Doch es ist nicht leicht auf dem hart umkämpften Markt zu bestehen. Wir zeigen Ihnen 7 Tipps, wie Sie Ihre Crowdfunding-Kampagne besser planen und umsetzen.

1. Vor dem Start

Bevor Sie den Schritt auf eine Crowdfunding-Plattform wagen, sollten Sie bereits über eine Anhängerschaft verfügen. Ansonsten gehen Sie in der Masse unter, egal wie gut Ihr Projekt auch ist. Haben Sie aber gleich vom ersten Tag an eine Gruppe von Unterstützern, wird Ihre Kampagne für Aufmerksamkeit sorgen und besser starten.

2. Erste Unterstützer finden

Um schon vor dem Start Ihre Reichweite zu steigern, nutzen Sie die Öffentlichkeit. Versuchen Sie Ihr Vorhaben über Freunde und Bekannte via sozialer Netzwerke zu verbreiten. Scheuen Sie sich nicht davor Redaktionen zu kontaktieren. Seien Sie hierbei aber nicht zu aufdringlich.

3. Videos sind wichtig

Eine visuelle Darstellung Ihres Projektes ist von größter Wichtigkeit. Machen Sie es potentiellen Geldgebern so leicht wie möglich Ihr Vorhaben zu verstehen. Die beste Variante ist ein Pitch-Video, in dem Sie auf authentische und überzeugende Art und Weise Ihr Projekt erklären und vorführen.

4. Gesicht zeigen

Im Crowdfunding dreht sich vieles ums Vertrauen. Deshalb sollten Sie von Anfang an offenbaren, wer Sie sind und wie Sie aussehen. Die Masse investiert viel lieber in Projekte, hinter denen sich ein Gesicht verbirgt. Beachten Sie bei einem Schritt in die Öffentlichkeit, welche Zielgruppe Sie ansprechen wollen und verhalten Sie sich dementsprechend.

5. Inszenieren Sie Ihr Projekt

Das erste, auf das man auf Crowdfunding-Portalen achtet, sind Bilder. Nehmen Sie deshalb nicht zu wenig Geld in die Hand, um Ihr Produkt oder Projekt zu veranschaulichen. Beauftragen Sie professionelle Grafikdesigner oder Fotografen, um z.B. einen Prototypen zu gestalten oder zu visualisieren.

6. Attraktive Pledges

Um Unterstützer für Ihr Projekt zu finden, sollten Sie Ihnen sorgfältig ausgewählte Pledges (Dankeschöns) zur Verfügung stellen. Achten Sie dabei wieder auf die richtige Zielgruppe. Zu teure Pledges werden bei Schülern oder Studenten auf wenig Resonanz stoßen. Machen Sie sich Gedanken, was Ihrer Zielgruppe als nützlich oder cool erscheinen könnte.

7. Kommunikation

Bleiben Sie im ständigen Kontakt mit Ihren Unterstützern. Egal ob auf Facebook, Twitter oder Ihrer Website. Wer Geld in etwas investiert, möchte auf dem neusten Stand gehalten werden. Planen Sie eine Veranstaltung bei erreichten Zielen. So knüpfen Sie Kontakte. Und wer weiß? Vielleicht war dies auch gar nicht Ihr letztes Crowdfunding-Projekt.

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Kryptowährung kaufen – das sind die Optionen

Es gibt mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten, Kryptowährung sicher und unkompliziert zu kaufen. Das Jahr 2022 wird sicherlich viel zu bieten haben, wenn es um das Thema Krypto geht – daher gilt: Jetzt gut informiert sein.

Digitales Geld findet in der aktuellen Zeit immer mehr Anklang in der breiten Gesellschaft. Der große Boom der Kryptowährungen begann vor rund vier Jahren und zeigt seitdem eine regelmäßige Wertsteigerung. Zwar sind die Kurse nach wie vor hoch volatil, doch betrachtet man das Große und Ganze, können vor allem die etablierten Währungen auf eine erfolgreiche Vergangenheit blicken.

Durch die ständige Präsenz in den Medien ist das Thema nicht mehr nur Finanzexperten vorbehalten. So wachsen das Verständnis und die Aufmerksamkeit rund um das digitale Geld bei einer Vielzahl an Leuten. Dieses gestiegene Interesse ist ein entscheidender Faktor für den positiven Verlauf der Krypto-Kurse. So wird für die Investition in den Markt für Unternehmen und Privatpersonen immer wichtiger. Fachleute gehen davon aus, dass vor allem begrenzte Krypto-Ressourcen wie der Bitcoin, eine ähnlich sinnvolle Wertanlage sind, wie beispielsweise Gold.

Fest steht, dass der Krypto-Markt weiterhin kontinuierlich wächst. Das liegt neben der Funktion als Geldanlage oder Zahlungsmittel auch an weiteren Anwendungsgebieten, die auf der Blockchain-Technologie basieren. Hier ist vor allem Ethereum gefragt, ein Blockchain-Protokoll mit der eigenen Währung Ether. Hier werden Smart Contracts genutzt, die automatisch gültig werden, sobald alle im Code platzierten Voraussetzungen erfüllt sind. Auch Nun-Fungible Token (NFT) machen sich ebenjene Technologie zunutze, genau wie das Feld der Decentralized Finance (DeFi). Durch die vielen Applikationen konnte Ethereum im vergangenen Jahr rasant zum Marktführer Bitcoin aufholen und hat Potenzial, die Spitzenposition 2022 einzunehmen.

All diese Entwicklungen zeigen, dass Kryptowährungen immer mehr in den Mittelpunkt der Finanz- und Technikwelt rücken. Interessenten sehen im digitalen Geld einen großen Reiz, der auch für Privatpersonen immer zugänglicher wird. Daher lohnt sich ein Blick auf die Optionen, die sich bieten, sollte man mit dem Gedanken spielen, Kryptowährungen zu erwerben.

PayPal

Für Geduldige hierzulande gibt es eine Möglichkeit, die sich höchstwahrscheinlich noch in diesem Jahr ergeben wird. So hat der Marktführer für Online-Zahlungsdienste PayPal im vergangenen Jahr ihre überarbeitete App vorgestellt. Diese fokussiert sich vor allem auf das Thema Krypto. Seit Anfang 2021 können User aus den USA bereits mit ihrem eWallet und Kryptowährungen bezahlen oder Bitcoins mit PayPal kaufen. Während das Vereinigte Königreich ebenfalls bereits im letzten Jahr die neuen Funktionen erhalten hat, müssen Deutschland und weitere europäische Länder noch etwas warten.

PayPal überzeugt mit einem hohen Sicherheitsstandard und intuitiver Handhabung, was es bei seinen Kunden so beliebt macht. Der Krypto-Handel über das Unternehmen wird sicherlich ein attraktives Vorhaben für Interessenten. Neben Bitcoin sollen auch Ethereum und Litecoin in das System integriert werden. Außerdem interessant ist, dass PayPal an einer eigenen Währung, dem PayPal Coin arbeitet. Der Konzern bestätigte bereits die Spekulationen und wird in den nächsten Wochen und Monaten mehr Informationen preisgeben.

Broker und Börsen

Broker und Börsen gehören zu den beliebtesten Methoden, um in der Krypto-Welt das Handeln zu beginnen. Im Vergleich zu einigen anderen Optionen werden hier tatsächliche Bestände an Bitcoin und Co. gekauft. Das bedeutet, dass nicht nur auf den Verlauf der Kurse spekuliert wird. Wer in diesem Fall Kryptowährungen kauft, hat die Möglichkeit die Coins auf ein Wallet zu transferieren und damit Zahlungen oder andere Transaktionen zu tätigen. Bei einer Börse wird der Handel direkt zwischen der Börse selbst und dem Käufer abgewickelt.

Im Gegensatz dazu gibt es außerdem Marktplätze, die schlichtweg als Plattform fungieren. Dort werden lediglich Käufer und Verkäufer zusammengebracht, um anschließend selbstständig über den Deal zu entscheiden. Es gibt eine ganze Bandbreite an Börsen und Marktplätzen, die für jeden Trader eine passende Option bereithalten. Hier lohnt sich der Vergleich, denn die Kurse der Kryptowährungen können sich teilweise stark unterscheiden.

Nutzt man einen Broker, ändern sich die Voraussetzungen für den Handel. Prinzipiell stellt der Broker nämlich nur den Zugang zum Krypto-Markt dar. So kann dieser die digitalen Gelder verwahren und zu Investitionszwecken nutzen, eine Übertragung auf ein Wallet ist allerdings nicht möglich. Auch hier ist ein Vergleich enorm sinnvoll. Vom Angebot der Coins über die Einzahlungsoptionen bis hinzu den Gebühren gibt es große Unterschiede und je nach persönlicher Situation sollte man diese Aspekte gut abwägen.

Exchange Traded Product (ETP)

Exchange Traded Products beschreiben Wertpapiere, die an der Börse gehandelt werden und stellen eine Überkategorie dar, in die beispielsweise auch Exchange Traded Funds (ETFs) fallen. Auch für Bitcoin gibt es entsprechende ETPs, die den Handel der Kryptowährung erlauben. Dabei sind die digitalen Gelder rein als Anlage- beziehungsweise Spekulationsobjekt zu sehen, denn ähnlich wie bei Brokern lässt sich der Bestand nicht in ein Wallet transferieren. Teilweise bieten Trader Devisen in Form von Kryptowährung an, der Standard ist es allerdings definitiv nicht.

Wer diese Option wählt, verfolgt eine ähnliche Herangehensweise wie bei Aktien, da das Kapital mittel- bis langfristig zur Vermehrung angelegt wird, in der Hoffnung an der Wertentwicklung von Krypto teilzuhaben.

Es gibt mittlerweile also zahlreiche Möglichkeiten, Kryptowährung sicher und unkompliziert zu kaufen. Weitere Optionen wie Differenzkontrakte eigenen sich für erfahrene Trader, da in diesem Fall lediglich auf den Kursverlauf gewettet wird. Das Jahr 2022 hat sicherlich wieder einmal viel zu bieten, wenn es um das Thema Krypto geht. Wie sich der Markt entwickeln wird, wird die Zukunft zeigen. Erste Indikatoren sprechen für ein erfolgreiches Jahr.

Was macht den Wert von Bitcoin aus?

Bitcoin ist die erste dezentrale digitale Währung der Welt. Doch unabhängig von seinem globalen Kultstatus: Was macht seinen Wert aus?

Im digitalen Zeitalter sollte die ideale brandneue Währung zumindest diese drei Merkmale aufweisen:

  • Sie sollte frei von jeglicher Kontrolle durch eine Behörde sein, damit sie nicht manipuliert und nach Belieben gedruckt (und abgewertet) werden kann, und niemand kann jemandem vorschreiben, wofür er sie verwenden darf und wofür nicht.
  • Die Währung sollte grenzenlos sein, sodass sie problemlos an jedem Ort mit jedem getauscht werden kann.
  • Sie sollte unpolitisch sein, um nicht ein bestimmtes System oder eine bestimmte Gruppe von Menschen zu bevorzugen. Kurz gesagt sind dies (neben vielen anderen) die Merkmale des Bitcoin, der eine attraktive Alternative zu jedem Fiat-Geldsystem zu sein scheint.

Bitcoin ist die erste dezentrale digitale Währung der Welt. Sein Wert beruht in erster Linie darauf, dass er die erste digitale Währung ist, über die keine einzelne Person, Organisation oder Behörde die Kontrolle hat. Jeder kann sie kaufen, jeder kann sie empfangen - und niemand kann jemandem vorschreiben, was er damit tun kann oder nicht. Auf der offiziellen Bitcoin Up Website finden Sie alles, was Sie wissen müssen, um schnell mit dem Handel mit Bitcoin zu beginnen.

Es ist ein Geld, das frei von Diktatur, Unterdrückung und Hyperinflation ist, und ein finanzieller sicherer Hafen für jeden, der unter diesen Umständen lebt. Es gibt einen begrenzten Vorrat von insgesamt etwa 21 Millionen Bitcoins, der nie verändert wird, und wir wissen genau, wie viele davon in welchem Rhythmus in die Welt gesetzt werden und wann ungefähr der letzte Bitcoin geschaffen werden wird.

Es ist im Allgemeinen schwieriger zu verstehen, warum eine dezentralisierte Währung für Menschen, die in Ländern der ersten Welt leben, wertvoll ist, da das Geld ihrer Gesellschaft höchstwahrscheinlich sehr solide ist, zumindest scheint es so zu sein. Damit die Menschen in den Ländern der ersten Welt verstehen, warum Bitcoin wertvoll ist, müssen sie erkennen, warum das Fiat-Geldsystem unsolide ist.

Das Problem mit Fiatgeld

In Wirklichkeit ist jedes Geld, das von einer Zentralbank kontrolliert wird, nicht wirklich solide, wenn man das Gesamtbild betrachtet. Im Allgemeinen haben die Regierungen Geldsysteme geschaffen, die es ihnen ermöglichen, die Geldmenge ihres Landes zu manipulieren, indem sie versichern, dass der Wert des Geldes durch ihr Wort gestützt wird, dass es immer etwas wert sein wird. Das Problem ist, dass dieses "Etwas" langsam immer weniger wert ist, seit der Goldstandard für Papiergeld abgeschafft wurde.

Der Grund dafür ist einfach: Regierungen geben gerne mehr aus, als sie durch Steuern und andere Einkommensströme einnehmen; also drucken sie aus eigener Kraft genug Geld für ihre Bedürfnisse. Wenn mehr Geld gedruckt und in eine Volkswirtschaft gesteckt wird, sinkt der Wert jedes bereits im Umlauf befindlichen Dollars.

Bitcoin ist aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften in der Lage, das Leben der Menschen in den instabilsten Volkswirtschaften (wie z.B. Argentinien und Venezuela), in denen die Regierung das Geld stark manipuliert, zu verbessern.

Warum verwenden wir Fiat-Geld?

Der Grund, warum die meisten Menschen unser derzeitiges Geldsystem akzeptieren, ist der, dass wir es schon lange haben. Da die heute lebenden Menschen in das bestehende System des von der Regierung ausgegebenen Geldes hineingeboren wurden, hat der Großteil der Gesellschaft akzeptiert, dass der allmähliche Anstieg der Preise für alles, von Lebensmitteln bis hin zur Bildung, ein natürliches Phänomen ist.

Es ist schwer zu glauben, dass die Preise für immer steigen werden, und Kaffee könnte in 50 Jahren fast 20 Euro pro Tasse kosten. Wir akzeptieren, dass diese Preissteigerungen das natürliche Ergebnis der Inflation sind, was auch richtig ist, aber der eigentliche Grund für die Inflation ist die Manipulation durch eine zentrale Behörde. Wenn die Menschen so lange an etwas gewöhnt sind, fällt es ihnen leider schwer zu glauben, dass ein neuerer Weg besser sein könnte.

Warum Bitcoin wertvoll ist

Diese Kernfehler, die das Fiat-Geldsystem plagen, gibt es bei Bitcoin nicht - genau aus diesem Grund laden wir Sie recht herzlich auf unsere Plattform ein, um an “Bitcoin” teilnehmen zu können. Das Bitcoin-Angebot wird durch einen Code festgelegt, dem alle Teilnehmer des Netzwerks zustimmen. Die Verteilungsrate neuer Bitcoins in der Welt ist festgelegt und transparent, ebenso wie das ungefähre Datum, an dem der letzte Bitcoin geschaffen wird. Bitcoin hat auch kein öffentliches Gesicht, das die Richtung der Währung stark beeinflussen könnte. Es ist die Korrektur dieser Schwachstellen unseres derzeitigen Systems, die den Wert von Bitcoin ausmacht.

Wie profitieren Arbeitgeber von einer betrieblichen Altersvorsorge?

Da die Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung immer geringer ausfällt, gewinnen die private und die betriebliche Altersvorsorge immer mehr an Bedeutung. Davon profitieren vor allem Arbeitnehmer, die nur über ein geringes Einkommen verfügen. Eine betriebliche Altersvorsorge kann aber auch für Arbeitgeber Vorteile bringen. Einerseits können sie Mitarbeiter binden, andererseits können sie Kosten in Form von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen sparen.

Image des Unternehmens stärken mit der betrieblichen Altersvorsorge

Für Unternehmer ist es aufgrund des Fachkräftemangels oft schwer, geeignete Fachkräfte zu gewinnen und Mitarbeiter an ihr Unternehmen zu binden. Deutlich attraktiver als eine Gehaltserhöhung können umfangreiche Sozialleistungen für die Mitarbeiter sein. Startups sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können längst nicht so hohe Löhne und Gehälter zahlen wie die großen Konzerne. Auch die Sozialleistungen fallen häufig geringer aus. Eine betriebliche Altersvorsorge hilft, die Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden und neue Mitarbeiter zu gewinnen. In Stellenausschreibungen können Unternehmen bereits auf die Möglichkeit einer betrieblichen Altersvorsorge hinweisen, um interessant für Bewerber zu sein. Auch Startups, die nur über ein geringes Budget verfügen, können bereits eine betriebliche Altersvorsorge anbieten, um Mitarbeiter zu gewinnen. Von geeigneten Partnern können sie Tipps erhalten, welche Möglichkeiten sich am besten eignen.

Betriebliche Altersvorsorge als Muss für Arbeitgeber

Arbeitgeber können, aber müssen die betriebliche Altersvorsorge nicht vollständig selbst finanzieren, wenn das nicht im Tarifvertrag oder Arbeitsvertrag festgelegt ist. Sie müssen auch ihre Mitarbeiter nicht auf die Möglichkeit der betrieblichen Altersvorsorge hinweisen. Mitarbeiter haben jedoch das Recht, danach zu fragen. Die Möglichkeit einer Entgeltumwandlung als Form der betrieblichen Altersvorsorge müssen alle Arbeitgeber anbieten. Das Gesetz geht sogar noch einen Schritt weiter. Bis Ende 2021 müssen Arbeitgeber bei Verträgen für die Entgeltumwandlung, die ab 2018 abgeschlossen wurden, 15 Prozent als Zuschuss zahlen. Ab 2022 müssen auch Verträge, die vor 2018 abgeschlossen werden, vom Arbeitgeber mit 15 Prozent bezuschusst werden. Arbeitgeber können ihr Image verbessern, wenn sie einen noch höheren Zuschuss zahlen oder die Beiträge für die betriebliche Altersvorsorge komplett selbst tragen.

 

Betriebliche Altersvorsorge für Arbeitgeber vorteilhafter als Gehaltserhöhung

Für Arbeitgeber kann eine betriebliche Altersvorsorge für die Mitarbeiter vorteilhafter als eine Gehaltserhöhung sein. Auf eine Gehaltserhöhung müssen Arbeitgeber Steuern und Sozialabgaben zahlen. Anders sieht es bei der betrieblichen Altersvorsorge aus, wenn sich Arbeitgeber für das richtige Modell entscheiden. Grundsätzlich ist der Arbeitgeber für die Organisation der betrieblichen Altersvorsorge verantwortlich. Er entscheidet, welche Anlageform er wählt. Das Bruttogehalt der Mitarbeiter sinkt durch eine Entgeltumwandlung, da ein Teil des Entgelts in die betriebliche Altersvorsorge geht. Trotzdem Arbeitgeber einen Zuschuss von 15 Prozent zahlen müssen, können sie ungefähr 20 Prozent an Lohnnebenkosten einsparen. Die Zuschüsse, die vom Arbeitgeber zu zahlen sind, stellen Betriebsausgaben dar. Sie können steuerlich geltend gemacht werden und die Steuerlast für Unternehmen senken. Mit der geeigneten Finanzierungsform können auch Startups über genug finanzielle Mittel verfügen, die sie für die betriebliche Altersvorsorge verwenden können.

Verschiedene Anlageformen für die betriebliche Altersvorsorge

Für die betriebliche Altersvorsorge können Arbeitgeber verschiedene Anlageformen wählen, die teilweise davon abhängig sind, ob ein Tarifvertrag vorhanden ist. Auch die Unternehmensgröße ist ein Kriterium dafür, welche Möglichkeit gewählt wird. Mit den verschiedenen Möglichkeiten genießen Arbeitgeber unterschiedliche Vorteile:

  • Direktzusage, bei der sich der Arbeitgeber verpflichtet, einen Teil des Betriebsvermögens für die Pension der Mitarbeiter zu zahlen. Der Arbeitgeber finanziert die betriebliche Altersvorsorge selbst und kann die Kosten steuerlich absetzen.
  • Direktversicherung, bei dem Arbeitgeber für ihre Mitarbeiter eine Lebens- oder Rentenversicherung abschließen und die Beiträge mit 20 Prozent versteuern können, wenn die Beiträge pro Mitarbeiter und Jahr nicht mehr als 1.752 Euro betragen. Sozialabgaben fallen dann nicht an.
  • Pensionskasse, bei der es sich um eine spezielle Lebensversicherung handelt und die dem Arbeitgeber Aufwand erspart. Arbeitgeber können ihre Anteile steuerlich absetzen.
  • Pensionsfonds funktionieren ähnlich wie die Pensionskasse, doch können Arbeitgeber, um für ihre Mitarbeiter eine bessere Rendite zu erzielen, das Geld in Fonds oder ETFs einzahlen. Entwickelt sich der Fonds oder ETF nicht wie erwartet, muss der Arbeitgeber mit der Differenz zur Mindestleistung haften.
  • Eine Unterstützungskasse verwaltet das Geld im Sinne des Arbeitgebers und legt es gewinnbringend an. Die vom Arbeitgeber gezahlten Beiträge gelten als nachträglicher Arbeitslohn.

Grundsätzlich können Arbeitgeber mit allen Durchführungsmöglichkeiten ihr Image stärken. Steuervorteile bringen Pensionskassen, Pensionsfonds und Direktzusagen.

Die Finanzierungslandschaft muss an Fahrt aufnehmen

Gast-Kommentar von Timo Bey, geschäftsführender Gesellschafter von Startupfinanzen.de, zum Thema Unternehmensfinanzierung von Startups via Venture Capital.

Ich bin Betriebswirt mit einer Spezialisierung im Bereich M&A, Sanierungs- und Insolvenzmanagement und habe zuvor praktische Erfahrungen als Head of Finance, Controlling & HR in einem Startup sowie im Investmentbanking im Bereich M&A, Corporate Finance, Distressed Advisory und Equity Capital Markets und in der Unternehmensberatung gesammelt. Als Geschäftsführender Gesellschafter von Startupfinanzen.de unterstütze ich mit meinem Team Startups rund um das Thema der Unternehmensfinanzen. Hier supporten wir z.B. bei anstehenden Finanzierungsrunden, erstellen Finanzplanungen oder Unternehmensbewertungen. Aber auch das Tagesgeschäft begleiten wir etwa als CFO. In meiner Freizeit bin ich Mentor eines Startup-Accelerators und einer gemeinnützigen Organisation, die junge Menschen mit schwierigen Startbedingungen unterstützt.“

„Es braucht mehr Kapital“

In vielen aktuellen Nachrichtenmeldungen und Artikeln lesen wir von florierenden Investitionen in Startups. Aber stimmt das? Naja, für einige bestimmt. Leider kommt das Geld aber nicht überall an. Dadurch kommt es zu einer ungleichen Verteilung, die man grob in drei Problemfelder aufteilen kann, die ich im Folgenden weiter beleuchten möchte:

So steigen Investitionen zwar in ihren Volumina, jedoch nicht in ihrer absoluten Anzahl. Genauer erhalten weniger Startups mehr Geld in einzelnen Finanzierungsrunden, wodurch das Volumen von Venture Capital im Absoluten steigt. Relativ betrachtet, sinkt die Anzahl einzelner Finanzierungsrunden. Dadurch sind besonders frühphasige Startups von einer Finanzierungslücke betroffen. Diese Lücke wird im „Startup-Lebenszyklus“ als die sogenannte „Valley of Death“ bezeichnet (siehe: https://www.startplatz.de/was-ist-ein-startup-definition/).

Die Finanzierungslandschaft für Startups in Deutschland

Um das Missverhältnis der Investitionen in Startups näher zu beleuchten, gehe ich nachfolgend auf die Finanzierungslandschaft für Startups in Deutschland ein:

Nach einer eigenen Auswertung der letzten sechs Jahre (2015 – 2020) des DSM (Der Deutsche Startup Monitor ist eine jährliche Onlinebefragung von Startups, in welcher Unternehmen, die jünger als 10 Jahre sind, untersucht werden) etwa, kann man klar erkennen, dass die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit von Venture Capital besonders hoch ist.

Exemplarisch bevorzugen 42,3 % der Startups eine Finanzierung durch Venture Capital und nur 18,6 % der Startups haben eine erhalten.

Ein weiterer Trend verstärk dieses Ungleichgewicht noch weiter. So kann man die ungleiche Verteilung nicht nur am Lebenszyklus eines Startups festmachen, sondern es spielen anscheinend auch geografische Faktoren eine gewichtige Rolle. Startups außerhalb der Finanzierungshotspots wie Berlin oder München haben es meist schwerer an Finanzierungen zu kommen.

Selbst unter den beiden Spitzenreitern klafft eine große Kluft. Zahlen der Unternehmensberatung EY zeigen, dass in der ersten Jahreshälfte 2021 Unternehmen aus Berlin mit 4,1 Mrd. Euro fast 70 % mehr Geld einsammeln konnten als Startups aus München.

Problemfeld: ungleiche Verteilung von Venture Capital und Co. zw. Gründer und Gründerinnen

Das letzte Problemfeld ist die ungleiche soziodemografische Verteilung von Venture Capital und ähnlichen Finanzierungsarten. Als Beispiel ist hier die ungleiche Verteilung von Finanzierungsmöglichkeiten zwischen männlichen Gründern und weiblichen Gründerinnen aufzuführen.

So haben laut Female Founders Monitor nur 5,2% der Frauen-Teams eine Finanzierung von 1 Mio. € oder mehr erhalten. Im Vergleich schafften Männer-Teams diese Marke mit einem Anteil von 27,8 %.

Obwohl die Probleme von Female Foundern vielschichtig sind, Stichwort geringer Anteil der Gründerinnen, so erkennt man dennoch eine ungleiche Verteilung des Finanzierungsangebotes zwischen Mann und Frau.

Diese Maßnahmen sind jetzt zu ergreifen

Ich glaube, dass die vorherrschenden Gegebenheiten das Potential, das von vielen Startups ausgehen könnte, systematisch nicht zur Entfaltung kommen lassen. Damit die Potentiale besser zum Tragen kommen und die Finanzierungslandschaft an Fahrt aufnimmt, schlage ich Folgendes vor:

  • Incentivierung des Mittelstands, sich an frühphasigen Startups zu beteiligen.
  • Bereitstellung von Know-how, Coaching und einem Netzwerk - zielgerichtet an weibliche Gründerinnen.
  • Professioneller Brückenbau zwischen den einzelnen Bundesländern und ausländischen Investoren.
  • Aufbau besserer Organisationsstrukturen von staatlichen und halbstaatlichen Fonds mit Expertengremien mit Nähe zu Startups.
  • Öffentliche Workshops und Weiterbildungsprogramme für Business Angels (z.B. Schärfen des Investitionsfokus).
  • Ausbau von Hubs und Acceleratoren.
  • Transparenz der Investitions- und Finanzierungslandschaft für Startups.

Der Autor Timo Bey ist geschäftsführender Gesellschafter von Startupfinanzen.de sowie Sprecher für das Ressort NRWenture von NRWalley e.V., das sich für bessere Finanzierungsmöglichkeiten für Startups einsetzt.

Musterdepot – So gelingt der sichere Einstieg ins Trading

Viele Menschen suchen nach einem Einstieg ins Trading. Ein Musterdepot bietet hierfür die perfekte Gelegenheit, um ohne Kosten und ohne Risiko herauszufinden, wie Trading funktioniert und was es dabei zu beachten gilt.

Die Aktienmärkte sind eine sehr gute Möglichkeit, um seine Ersparnisse gewinnbringend anzulegen. Denn auf dem Tagesgeldkonto oder auf Festgeldkonten gibt es nur noch sehr niedrige oder gar keine Zinsen, weshalb die Aktienmärkte als Alternative zunehmend attraktiv werden. Allerdings sollte man natürlich nicht einfach mit einer Investition in Aktien oder Fonds anfangen, ohne sich vorher zu informieren. Denn Einsteiger machen häufig Fehler, die sich mit ein wenig Vorbereitung leicht vermeiden lassen.
Deshalb bieten viele Broker ihren Kunden ein kostenloses Musterdepot an. Ein Musterdepot verfügt über die gleichen Funktionen wie ein echtes Depot. Allerdings wird im Musterdepot kein echtes Geld verwendet. Der Nutzer des Musterdepots erhält also die Möglichkeit, die Märkte und die Handelsplattform kennenzulernen, ohne dafür sein eigenes Geld zu riskieren. In diesem Artikel möchten wir uns ein wenig genauer mit dem Thema Musterdepot beschäftigen und den Lesern zeigen, wie sie solch ein Angebot optimal zu ihrem eigenen Vorteil nutzen können.


Das richtige Musterdepot finden

Wer im Internet nach einem Musterdepot sucht, der wird dort ausgesprochen viele Angebote von den unterschiedlichsten Brokern finden. Man sollte sich als Nutzer aber nicht einfach für das erstbeste Angebot entscheiden. Denn ein Musterdepot sollte nicht nur genutzt werden, um die Märkte kennenzulernen und die eigenen Fähigkeiten auf die Probe zu stellen. Es ist auch dafür gedacht, die Trading-Plattform des jeweiligen Anbieters kennenzulernen. Denn diese bieten ihren Nutzern in der Regel sehr viele Möglichkeiten. Wer das Potenzial vollständig nutzen möchte, der muss sich also erst einmal einarbeiten. Und damit man sich diese Arbeit nicht mehrfach bei unterschiedlichen Anbietern machen muss, ist es sinnvoll, das Musterdepot direkt bei einem guten Broker zu eröffnen. Denn wenn das Musterdepot gefällt und man sein eigenes Geld investieren möchte, dann braucht man sich nicht noch einmal einarbeiten. Ein sehr guter Anbieter für Musterdepots ist Guidants. Dort kann man sich ganz einfach ein Musterdepot erstellen, um sich ein wenig an der Börse auszuprobieren. Und im Anschluss an die Nutzung des Musterdepots kann man dort dann auch direkt ein richtiges Depot eröffnen, um in Aktien von Unternehmen wie Tesla oder Apple zu investieren.

Mit einem Musterdepot die Märkte kennenlernen

Wegen der niedrigen Zinsen werden Aktien als Form der Geldanlage immer attraktiver. Denn Aktien sind eine sehr einfache Möglichkeit, um Unternehmensanteile zu erwerben. Wer in nicht börsennotierte Start-ups investieren möchte, der muss dafür ausgesprochen viel Aufwand betreiben. Doch der Kauf von Aktien ist in wenigen Sekunden und in der Regel mit überschaubaren Gebühren erledigt. Und mit einem Musterdepot kann man genau das erst einmal unverbindlich ausprobieren. Wer noch nie in Aktien oder Fonds investiert hat, der wird vor dem Kauf seiner Aktie vermutlich ein wenig aufgeregt sein. Denn man investiert sein hart verdientes Geld und hat selbst keine Möglichkeit, um die Performance des jeweiligen Aktienkurses zu beeinflussen. Doch mit einem Musterdepot kann man die Aufregung und die damit verbundenen Unsicherheiten bereits im Vorfeld abbauen. Denn es ist wirklich nicht schwer, sobald man es einmal ausprobiert hat. Und wenn man schon einmal in einem authentischen Musterdepot gehandelt hat, dann wird man das Setzen von Limits und andere wichtige Dinge nicht mehr vergessen. Allerdings gibt es auch einige Dinge, die man in einem Musterdepot nicht erproben kann. Dazu gehört beispielsweise die Besteuerung von Dividenden, die man als Aktionär eines Unternehmens erhält. Hier ist es sinnvoll, wenn man sich bereits vor den ersten Käufen informiert. Denn so kann man seine Strategie genau an die Gegebenheiten anpassen und sicherstellen, dass man keine Aktien erwirbt, bei denen eine unnötig hohe steuerliche Belastung anfällt. So steigert man dann die eigene Rendite und spart sich möglicherweise auch noch lästige Bürokratie.

Die Möglichkeiten der Trading-Software mit einem Musterdepot ergründen

Viele Menschen nutzen die Möglichkeiten ihrer Trading-Software nicht einmal ansatzweise aus. Das ist ausgesprochen ärgerlich, denn es gibt je nach Anbieter zahlreiche Funktionen, mit denen man in Zukunft spürbar einfacher handeln kann. Dazu gehört beispielsweise eine Benachrichtigungsfunktion für den Fall, dass ein Kurs eine bestimmte Schwelle über- oder unterschreitet. Darüber hinaus bieten die Betreiber der jeweiligen Plattformen ihren Nutzern sehr viele Funktionen, um eine Analyse von verschiedenen Unternehmen und den zugehörigen Kursen durchzuführen. So kann man beispielsweise die Performance verschiedener Unternehmen miteinander vergleichen und herausfinden, wie sich die unterschiedlichen Unternehmen aus einer Branche unterscheiden.

Fazit: Ein Musterdepot bietet den perfekten Einstieg in die Welt des Tradings

Viele Menschen suchen nach einem Einstieg im Bereich Trading. Doch sie möchten nicht direkt eigenes Geld investieren, bevor sie mit den Abläufen vertraut sind. In solch einem Fall ist ein Musterdepot wirklich die perfekte Lösung. Denn so kann man ohne Kosten und ohne jegliches Risiko herausfinden, wie Trading eigentlich funktioniert und was es als Nutzer zu beachten gilt. Die Suche nach dem passenden Anbieter sollte man in diesem Zusammenhang gewissenhaft betreiben. Denn viele Nutzer eröffnen später ihr richtiges Depot bei dem Anbieter, bei dem sie sich vorher mit einem Musterdepot ausprobiert haben. Deshalb kann es nicht schaden, wenn man sich bereits im Vorfeld über die Gebührenstruktur, den Service und weitere wichtige Eckdaten des Anbieters informiert. Denn dann steht einem erfolgreichen Einstieg ins Trading nichts mehr im Weg.

Finanzierungsflut: Geldschwemme für deutsche Start-ups

Die Investitionen in Start-ups sind in Deutschland im ersten Quartal 2021 auf den höchsten Wert angestiegen. Eine Einschätzung der aktuellen Lage.

Die Investitionen in Start-ups sind in Deutschland im ersten Quartal 2021 auf den höchsten Wert angestiegen. Dies hat eine Studie des Datenanbieters Refinitiv gezeigt. In den Monaten Januar bis März haben die deutschen Unternehmen nachweisbar in 165 Geschäften mehr als 2 Milliarden Euro gesammelt. Schon im letzten Quartal des Jahres 2020 war mit 1,2 Milliarden Euro eine entsprechend hohe Summe geflossen. Zugleich stellt die Bundesregierung zusätzliche 10 Milliarden Euro für einen Beteiligungsfonds für künftige Technologien (Zukunftsfonds) bereit. Davon profitieren vor allem Start-ups, welche sich noch in der Wachstumsphase befinden und einem hohen Bedarf an Kapital aufweisen. Daher beauftragten der Bundesfinanzminister Scholz sowie der Bundeswirtschaftsminister Altmaier die KfW mit der Verwaltung dieses neuen Zukunftsfonds.

Deutschland lag erneut im ersten Quartal hinter dem Land Großbritannien, in welchem vier Milliarden Euro für die Start-ups vergeben wurden und zugleich vor Frankreich, wo 1,1 Milliarden Euro geflossen sind. Dabei erholt sich die Wirtschaft und hoffnungsvolle Investoren in Deutschland und Europa investieren sehr viel Geld in Start-ups. Die größte Finanzierung hatte hierbei das Lebensmittel Lieferdienst-Start-up Gorillas geschafft, das insgesamt 245 Millionen Euro bei seinen Investoren sammelte. Danach folgten der Anbieter von Flugtaxis Volocopter mit 200 Millionen Euro sowie das Start-up Sennder im Bereich der Logistik, das mittlerweile mehr als eine Milliarde Dollar wert ist. Am betriebsamsten unter den Geldgebern in Deutschland war Global Founders Capital mit Kosten in Höhe von 98 Millionen Euro in insgesamt 22 Geschäften.

Die Rolle Deutschlands bei den Start-ups

Da Deutschland in diesem Jahr wieder ganz vorn bei der Finanzierung der Start-ups lag und die Investoren sehr zuversichtlich sind, kann dies eine gute Chance sein, dass die Wirtschaft sich nach der Coronakrise langsam wieder erholt. Besonders wichtig für den Erfolg der Start-ups sind ein optimal funktionierendes regionales Ökosystem sowie ein gründerfreundliches Arbeitsklima. Gemäß der Experten schätzen etwa 60 Prozent der Gründer das Start-up-Ökosystem an dem gewählten Standort als besonders gut ein. Dagegen erörtern etwa 15 Prozent ihr regionales Ökosystem mit besonders schlecht. Der Optimismus kommt für die Branche der Start-ups eher unerwartet. Im März letzten Jahres prophezeite der Start-up-Verband für Deutschland ein eher schwieriges Jahr, da sich viele überstaatliche Kapitalgeber aufgrund der Coronakrise zurückgezogen hatten. 70 Prozent der Jungunternehmen fürchteten damals, dass diese das kommende halbe Jahr nicht überstehen werden. Jene Sorgen hatten sich jedoch nicht bestätigt.

In Europa sammelten die Start-ups bis vor einiger Zeit ein Wagniskapital im Umfang von mehr als 11 Milliarden Euro in knapp 650 Runden ein, was einem Plus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von mehr als 120 Prozent entsprach. In dem bislang am Transaktionswert gemessen stärksten vierten Quartal des Jahres 2020 waren dies etwa 7,5 Milliarden Euro. Die Start-ups in Berlin haben im vergangenen Jahr das meiste Kapital in der Bundesrepublik von Investoren gesammelt. Insgesamt 3,7 Milliarden Euro flossen in die jungen digitalen Unternehmen der Hauptstadt, wie aus einer Untersuchung der Beratungsgesellschaft EY hervorgegangen ist. Dies waren etwa 40 Prozent mehr noch als im Vorjahr. Im Ländervergleich folgte Bayern an zweiter Stelle mit etwa 1,5 Milliarden Euro.

6,2 Milliarden Euro für innovative Ideen

So bekamen die Start-ups in Deutschland so viel Geld wie niemals zuvor. Diese sammelten viel Kapital der Investoren und gelangten an besonders hohe Summen für Ideen wie Softwarelösungen oder Mobilitätsdienste. Dies waren ungefähr 6,2 Milliarden Euro, wie aus einem Schreiben hervorgeht, welches der Deutschen Presse-Agentur vorgelegen hatte. Vor allem Investoren aus dem Ausland steckten gemäß der Studie viel Kapital in die hiesigen Start-ups. Die bundesweite Summe der Finanzierung stieg somit um 36 Prozent über den vorherigen Höchststand aus dem Jahr 2020. Zugleich war die Zahl der Finanzierungsrunden stark um 13 Prozent auf 704 gestiegen, davon entfielen 262 auf die Stadt Berlin. Im Vorjahr waren dies noch 245. Somit hält der Finanzierungsboom weiter an. Hier gibt es sehr viel Zahlungsfähigkeit auf dem Markt und die Tendenz ist weiter steigend.

In Deutschland gibt es nahezu keine Adressen, welche Finanzierungen von mehr als 50 Millionen Euro anbieten. Hierzu zählen die Start-up-Schmiede Rocket Internet in Berlin und Unternehmen wie Allianz. Die großen Anbieter stammen nahezu immer aus dem Ausland, meistens aus den USA. Überwiegend international aktive und finanzstarke Investoren aus den USA, Asien und Großbritannien sind vor allem an sehr großen Transaktionen interessiert. Dies liegt vor allem daran, dass die Start-ups in Europa niedriger bewertet sind als im Silicon Valley. Daher ist der Einstieg sehr viel günstiger.

Förderung durch die Bundesregierung

Die Bundesregierung hat mittlerweile das bestehende Problem erkannt. Sie möchte die Gründerkultur mit dem staatlichen Wagniskapitalfonds nach vorn bringen. Dazu soll eine neue Plattform für Gründer die Vernetzung und die Beratung fördern. Die Investoren-Szene für die Startphase hat sich dabei sehr gut entwickelt. Daher sind die ersten Millionen kein Problem. Es wird erst ab zehn Millionen Euro und mehr schwierig, wenn es für das Start-up darum geht, weiter nach oben zu steigen.

Dies zeigt sich ebenfalls bei den größten Geschäften des Jahres 2019. Bei der Runde der Finanzierung von Flixmobility über etwa 500 Millionen Euro stiegen die Investoren Permira und TCV neu ein. Die Plattform Getyourguide erhielt somit 428 Millionen Euro von einer Genossenschaft um den Medienkonzern Softbank aus Japan, und den Beteiligungsfonds aus dem Ausland. Vor zwei Jahren noch waren in 155 Bankgeschäften 1,95 Milliarden Euro in die jungen Unternehmen geflossen und in diesem Jahr haben ebenfalls zwei Mega-Deals den Wagniskapitalmarkt in Deutschland aufhorchen lassen: Der Investor Naspers aus Südafrika war im Mai mit knapp 390 Millionen Euro beim Berliner Essens Lieferdienst Delivery Hero mit eingestiegen, welcher mittlerweile an der Börse verzeichnet ist. Im selben Monat hatte der Autogroßhändler Auto1 360 Millionen Euro bei den einzelnen Investoren gesammelt.

Positiver Trend erkennbar

Die Start-up-Szene in Deutschland hat sich im ersten Halbjahr 2021 besonders lebhaft entwickelt. Zu diesem positiven Trend sollte auch die gute Entwicklung an der Börse beitragen, welche für die Investoren einen aufstrebenden Exit in einem Börsengang sehr wahrscheinlich macht. Eine zusätzliche Unterstützung könnte im zweiten Halbjahr der Börsengang des Unternehmens Delivery Hero schaffen, der erfolgreich verlaufen war und mit einem Emissionsvolumen von knapp einer Milliarde Euro den größten Anfang in diesem Jahr deutschlandweit vollzogen hatte.

Unbehelligt bleibt die Gründerhauptstadt Berlin, denn hier flossen in den ersten sechs Monaten etwa 1,5 Milliarden Euro bzw. zwei Drittel des Investitionsvolumens für ganz Deutschland. Jedoch machten sich hier die beiden Finanzspritzen für Auto1 und Delivery Hero bemerkbar, gemessen an der Anzahl der Finanzierungsrunden.

Der Autor Grigori Kalinski ist Unternehmer und Coach im Bereich des Amazon-Kindle-Publishings, https://grigorikalinski.com

Start-Booster für Gründer*innen

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Qonto: Wie ein digitales Geschäftskonto das Gründen eines Unternehmens grundlegend vereinfacht.

Der kürzlich veröffentlichte KfW Gründungsmonitor liefert ein umfassendes Bild des aktuellen Gründungsgeschehens in Deutschland. Ein Augenmerk der Studie liegt auf der Frage, mit welchen Hemmnissen Gründer*innen hierzulande zu kämpfen haben. Neben den vielschichtigen Corona-bedingten Störfaktoren nennen die befragten Selbständigen insbesondere Finanzierungsschwierigkeiten, steuerliche Belastungen sowie bürokratische Hürden, die ihnen das Gründen bzw. Durchstarten massiv erschweren.

Vor diesem Hintergrund erhalten Tools und Dienstleistungen, die es Gründer*innen individuell ermöglichen, möglichst unkompliziert und schnell unternehmerisch handlungsfähig zu sein, eine noch wichtigere Bedeutung. Denn sie verschaffen den nötigen Vorsprung, den ein innovatives, am Markt noch nicht etabliertes Unternehmen vom Start weg benötigt.

Eine Branche, die sich diesem wichtigen Thema angenommen hat, sind die Banken. Hier sind es insbesondere die sog. Neobanken, oft selbst Start-ups, die mit ihren innovativen digitalen Konzepten und Services neue Märkte kreieren, den strukturellen Wandel vorantreiben und damit auch gezielt Gründer*innen wertvolle Starthilfe bieten. Das Motto: Start-ups wissen besser, was Gründer*innen wirklich brauchen.

Was Neobanken leisten

Die Banken-Branche versucht seit Jahren den Spagat zwischen teurem Filialnetz und digitalen Angeboten. Während die etablierten Player eher mit Filialschließungen für Aufsehen sorgen (und das nicht erst seit der Pandemie), trumpfen digitale Neobanken mit Innovationen. Indem sie Gründer*innen tatsächlich dort abholen, wo sie stehen: Am Anfang, idealerweise bereits im Gründungsprozess mit all seinen bürokratischen Hürden und Herausforderungen.

Qonto ist eines dieser dynamischen Fintech-Start-ups, die auf Gründer*innen fokussiert. Das Unternehmen wurde 2016 in Frankreich gegründet und bietet seine digitalen Services seit 2019 auch in Italien, Spanien und Deutschland an. Innerhalb von nur drei Jahren hat Qonto über 150.000 Unternehmen zu einem digitalen Geschäftskonto verholfen und ist damit Europas größter B2B-Digital-Finance-Anbieter.

Sechs Tricks und Tipps zum Thema Bitcoin-Investieren

Nützliche Tricks und Tipps, die Sie kennen sollten, wenn Sie in Bitcoin investieren möchten.

Wenn Sie beabsichtigen, in Bitcoin zu investieren, haben Sie wahrscheinlich viele Fragen zu dieser Kryptowährung. Das Ziel ist es, Ihr hart verdientes Geld nicht zu verlieren, wenn Sie in diese digitale Währung investieren. Obwohl der Wert von Bitcoin im Laufe der Jahre gestiegen ist, bleibt sein Preis volatil. Und diese Volatilität kann zu erheblichen Verlusten führen, wenn Sie nicht vorsichtig sind. Hier lesen Sie hilfreiche Tricks und Tipps, die Sie kennen sollten, wenn Sie in diese Kryptowährung investieren.

1. Verwenden Sie die passende Krypto-Börse

Krypto-Börsen sind einige der besten Plätze, an denen man Bitcoin erhalten kann. Dies sind Plattformen, die es uns ermöglichen, Bitcoin mit Fiat-Geld zu kaufen. Sie können auch Bitcoin an einer Krypto-Börse verkaufen. Derzeit ist das Internet überschwemmt mit Kryptowährungsbörsen. Jede Plattform gibt vor, die besten Preise und Dienstleistungen anzubieten.

Bevor Sie also anfangen, in Bitcoin zu investieren, sollten Sie Ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen. Wählen Sie eine Kryptowährungsbörse mit einem guten Ruf für die Bereitstellung von Qualitätsdienstleistungen und den besten Preisen. Wählen Sie außerdem eine Plattform, die Ihnen die Informationen und Werkzeuge bietet, die Sie benötigen, um das Beste aus Ihrer Investition zu machen.

Eine Plattform wie Bitcoin Code bietet eine Menge an Informationen über diese Kryptowährung. Sie vereinfacht den Online-Handelsprozess auch für neue Trader. Vielleicht lernen Sie zuerst mehr bitcoin-profitapp.com/de und melden sich dann an, um mit dem Handel zu beginnen.

2. Folgen Sie seriösen Bitcoin-News-Quellen

Es wird viel über Bitcoin gesagt und geschrieben – natürlich existieren auch gegenteilige Ansichten über diese Kryptowährung. Sie sollten daher alle Informationsquellen nutzen und analysieren. Bitcoin ist für einige Leute eine Modeerscheinung. Andere denken, dass Investoren, die sich für Bitcoin entscheiden, am Ende mit Enttäuschungen dastehen werden.

Viele sind jedoch optimistisch, was Bitcoin angeht. Sie glauben, dass die Investition in diese Kryptowährung in der Zukunft lukrative Renditen bringen wird. Nehmen Sie sich daher Zeit, um Informationen aus allen Quellen aufzunehmen und zu analysieren. Folgen Sie Ihrem Instinkt, aber lassen Sie nicht Emotionen Ihre Investitionsentscheidungen kontrollieren.

3. Seien Sie auf die Preisschwankungen von Bitcoin vorbereitet

Wie andere digitale Währungen auch, ist der Bitcoin-Kurs volatil. Das liegt daran, dass Kryptowährungen noch keine stabilen Standardwährungen sind. Allerdings stabilisiert die zunehmende Akzeptanz und Nutzung von Bitcoin in verschiedenen Teilen der Welt langsam den Preis dieser Kryptowährung. Dennoch wäre es hilfreich, wenn Sie sich auf die Volatilität dieser digitalen Währung vorbereiten.

Nehmen Sie sich idealerweise die Zeit, die Trends auf dem Kryptomarkt zu studieren, bevor Sie eine Investitionsentscheidung treffen. Lernen Sie die Faktoren kennen, die den Preis der digitalen Währungen beeinflussen. Bleiben Sie außerdem auf dem Laufenden über globale Ereignisse, die den Wert dieser virtuellen Währung beeinflussen könnten.

4. Eignen Sie sich verschiedene Anlagestrategien an

Es gibt viele Strategien, um in Bitcoin zu investieren. Diese Strategien stellen hauptsächlich unterschiedliche Möglichkeiten dar, in diese Kryptowährung zu investieren.

Diese umfassen:

  • Kaufen und HODL
  • Lange Positionen
  • Short-Positionen
  • Asset-Umschichtung
  • Dollar-Cost Averaging
  • Day-Trading
  • Swing-Handel
  • Skalpieren

Nehmen Sie sich die Zeit, diese Bitcoin-Investmentstrategien zu studieren, um zu wissen, wie sie funktionieren. Wählen Sie dann eine Investitionsstrategie, die Ihnen hilft, Ihre Investitionsziele zu erreichen.

5. Verwenden Sie die richtigen Wallets

Kryptowährungen existieren nur digital. Das bedeutet, dass Sie sie auch in digitalen Wallets speichern, die “kalt” oder “heiß” sein können. Jede dieser Arten von digitalen Wallets hat ihre Vor- und Nachteile. Zum Beispiel sind Hot Wallets leicht zugänglich, weil sie online sind. Das macht sie vielseitig und praktisch für alle, die jederzeit und überall auf ihre Bitcoins zugreifen wollen. Cold Wallets hingegen sind sicherer, da sie für Angreifer wie Hacker nicht so einfach zugänglich sind. Wählen Sie diejenige Wallet-Form aus, die zu Ihrem Investitionsplan passt.

6. Seien Sie wachsam

Niemand kann die Wichtigkeit von Wachsamkeit überbetonen. Um große Bitcoin-Beträge zu besitzen oder zu handeln, sollten Sie vorsichtig sein, um Ihre Investition vor Schwachstellen und Risiken zu schützen. Lernen Sie daher, mit Ihrer Investition verantwortungsvoll umzugehen.

Fazit

Um in Bitcoin zu investieren, brauchen Sie Zeit, um zu verstehen, wie der Krypto-Markt funktioniert. Seien Sie zudem vorsichtig und wachsam, damit Sie Ihre Investition nicht verlieren. Mit einer effektiven Strategie können Sie gute Renditen aus Ihrer Investition ernten.

Payment und Inkasso

Die besten Mittel zur Liquiditätssicherung für Onlinehändler*innen in Zeiten von Corona – und darüber hinaus.

Laut einer aktuellen Studie des ibi Research-Instituts haben vor allem kleine Onlinehändler*innen Nachholbedarf im Mahn- und Inkassowesen. So verzichten mehr als die Hälfte der kleinen Handelsunternehmen auf eine Risikoprüfung ihrer Kund*innen. Dabei können offene Forderungen gerade für Gründer*innen mit Online-Shops zu einem echten Liquiditätsproblem werden. Vor allem auch für junge Unternehmen ist es schwierig, bei nicht beglichenen Rechnungen den Überblick zu behalten und den Schuldner*innen habhaft zu werden. Deshalb stellt sich gerade für Start-ups die Frage, wie praktikable Lösungen aussehen können, um eine erfolgreiche Zahlungsabwicklung im E-Commerce sicherzustellen.

Beim Shop-Design auf Prävention setzen

Das beste Risikomanagement fängt schon an, bevor überhaupt ein Kaufvertrag abgeschlossen ist. Nämlich bei der Gestaltung des Online-Shops. Natürlich will man möglichst viele Website-Besucher*innen auch zu überzeugten Käufer*innen machen. Dazu gehört es, den potenziellen Kund*innen eine große Auswahl an Payment-Optionen zu bieten. Doch gilt das wirklich uneingeschränkt? Bei Zahlungen auf Rechnung sollte sich jeder Onlinehändler bzw. jede Online-händlerin des Risikos bewusst sein, dass sich der Besteller bzw. die Bestellerin später als nicht zahlungsfähig- oder -willig herausstellen könnte. Sobald ein in der Zukunft liegendes Zahlungsziel eingeräumt wird, bekommt der Käufer bzw. die Käuferin de facto einen Warenkredit. Wie bei anderen Kreditgeschäften lohnt es sich daher, vorab eine Bonitätsprüfung vorzunehmen. Das gilt nicht nur, aber vor allem dann, wenn der Verkauf ins Ausland erfolgt, wo eine spätere Geltendmachung des Kaufpreises erschwert ist. Je nach Ergebnis der Risikoprüfung kann die Zahlungsmittelauswahl bestimmt und so die Wahrscheinlichkeit von Zahlungsausfällen bereits vorab minimiert werden. Damit der bürokratische Mehraufwand nicht die Vorteile der Überprüfungsmechanismen aufzehrt, braucht es digitale Lösungen wie etwa Decision Engines, die sich, ohne das Shopping-Erlebnis zu schmälern und unbemerkt vom potenziellen Käufer bzw. der potenziellen Käuferin, in den Webshop integrieren lassen.

Funktionen bündeln für eine schnelle Forderungsabwicklung

Ist die Entscheidung für den Einsatz einer Risikoprüfung einmal gefallen, stellt sich die Frage, welche Faktoren genau den Entscheidungsprozess bestimmen sollen, ob und wie ein Kunde bzw. eine Kundin Waren erwerben kann. So lassen sich für einen Kundencheck viele Parameter heranziehen und für jeden Online-Shop individuell berücksichtigen. Black- und Whitelists für bestimmte Käufer*innen erleichtern etwa den Schutz vor möglichen Komplikationen. Außerdem können Anreize für sofortige Zahlungsmethoden durch Skonto-Rabattierungen automatisiert und nur bestimmten Käufergruppen gewährt werden. Lastschriftprüfungen und Adressvalidierungen sind weitere Mittel, um die spätere Abwicklung zu erleichtern. Der zielgerichtete Einsatz dieser Parameter in der Risikoprüfung bewirkt insgesamt eine bessere Bilanz des Forderungsmanagements und hilft so dabei, schwer kalkulierbare Kosten durch Mahnwesen und Rechtsverfolgung zu vermeiden. Mittelfristig können so sogar deutliche Preisvorteile entstehen, die sich im Konkurrenzkampf auszahlen.

Liquiditätssicherung: Ein Faktor in und nach der Pandemie

Je zuverlässiger die Kund*innen zahlen, desto besser kann das verkaufende Unternehmen seine Finanzierungsspielräume für künftige Investitionen planen. Die Frage der Liquiditätssicherung geht weit über den Status quo des operativen Geschäfts hinaus und bestimmt den Handlungsspielraum für künftige Geschäftsmodellerweiterungen.

Aktuell mag die angespannte Wirtschaftslage das höchste Risiko für Zahlungsstörungen darstellen. Doch auch langfristig wird mit dem steigenden Cross-Border-Handel und neuen Absatzmarken wie etwa in Osteuropa das Bedürfnis nach verlässlichem Debitorenmanagement größer werden. Wie schnell und sicher das eigene E-Commerce-Geschäft expandieren kann, hängt maßgeblich von der Performance beim Forderungsmanagement ab. Eine der größten Herausforderungen für den Online-Handel wird es sein, den international diversifizierten Kundenstamm und dessen Zahlungsdisziplin im Überblick zu behalten, um die Instrumente der Liquiditätssicherung zielgerichtet einsetzen zu können.

Onlinehändler*innen, die sich dieser Herausforderung nicht gewachsen sehen und diese Prozesse nicht intern abbilden wollen oder können, haben die Möglichkeit, auf externe Anbieter*innen zurückzugreifen. Diese können individuelle oder vorgefertigte digitale Forderungsmanagement-Lösungen bereits im Webshop und Kaufprozess einbinden und damit das Liquiditätsrisiko auffangen. So können sich Händler*innen wieder voll auf ihre Kernkompetenzen fokussieren.

Der Autor Torsten Foesch ist COO bei der Demondo GmbH & Co. KG. Das Unternehmen entwickelt Forderungslösungen für ambitionierte, lokal oder international aufgestellte Kunden aus unterschiedlichsten Branchen.

Start-up-Finanzierung – so geht’s!

Vielen Gründer*innen fehlt es nicht an guten Ideen oder an einem Konzept, sondern an dem nötigen Geld. Manches Gründungsvorhaben scheitert an der Finanzierung und zu wenig Kapital ist häufig ein Grund, warum ein Start-up vorzeitig aufgibt. Banken zeigen sich gerade bei Gründungsfinanzierungen manchmal ziemlich „sperrig“ - aber es gibt andere Mittel und Wege. Darum geht es in diesem Beitrag.

Finanzplanung - wann brauche ich wie viel Geld?

Start-ups stehen meist vor dem Problem, dass noch kaum Umsätze erzielt werden, aber schon viele Ausgaben für den Aufbau des Geschäfts anfallen. Die Finanzierung ist in dieser Phase ein besonderer Engpass und vor allem auf Mittel von außen angewiesen. Die - wenn überhaupt - schmalen Umsätze können den Finanzbedarf nicht annähernd decken.

Eine solide Finanzierung braucht eine fundierte Finanzplanung, die die zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben veranschlagt. Der Plan sollte einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren umfassen und regelmäßig überprüft und angepasst werden. Nur so lässt sich feststellen, wie viel Geld für welchen Zeitraum tatsächlich benötigt wird.

Ganz ohne Eigenkapital geht es nicht

Je mehr Eigenkapital in eine Gründung eingebracht werden kann, umso besser. Eigenkapital muss weder verzinst, noch zurückgezahlt werden und kann gerade typische Verluste in der Startphase auffangen. Es erweitert außerdem die Finanzierungsspielräume, weil es die Kreditwürdigkeit verbessert. Doch woher Eigenkapital nehmen, wenn nur wenig eigenes Vermögen für die Gründung vorhanden ist? Ein Ausweg: sich (Beteiligungs-)Partner mit ins Boot holen. Dafür gibt es durchaus Möglichkeiten:

Mittelständische Beteiligungsgesellschaften: bieten in der Regel mittel- bis langfristige stille Beteiligungen bei „klassischen“ Gründungsvorhaben. Die Beteiligungsgesellschaften findet man in fast jedem Bundesland. Sie stehen in enger Verbindung mit den Bürgschaftsbanken oder den Landesförderbanken;

Wagnisfinanzierungsgesellschaften und private Investoren: spielen vor allem bei Start-up-Finanzierungen im digitalen Umfeld als Inkubatoren eine wichtige Rolle. Sie begleiten Gründungsvorhaben von frühen Phasen bis zur erfolgreichen Etablierung am Markt und stellen Beteiligungskapital auf Zeit zur Verfügung. Ziel: der spätere Ausstieg mit Gewinn;

High Tech Gründerfonds: ist eine Gemeinschaftsinitiative von Bundeswirtschaftsministerium, Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und einigen namhaften Industrieunternehmen. Der High Tech Gründerfonds beteiligt sich als Frühphaseninvestor an innovativen und technologieorientierte Gründungen mit größerem Kapitalbedarf; 

Business Angels: bieten mehr als finanzielle Beteiligung auf Zeit, sondern helfen - als eine Art „Schutzengel“ - auch mit Rat und Tat bei der Gründung. Oft verfügen Business Angels über eigene Management- und Gründungserfahrung. Es gibt in Deutschland verschiedene Business Angels-Netzwerke, sie haben sich im Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. zusammengeschlossen.

Alle diese Ansätze sind Möglichkeiten, um eine schmale Eigenkapitalbasis aufstocken, trotzdem: ganz ohne „eigenes“ Eigenkapital gelingt kaum eine Gründung. Wie viel Eigenkapital benötigt wird, hängt vom Gründungsvorhaben ab. Rein dienstleistungsbezogene Geschäftsmodelle erfordern meist weniger Kapital als wenn etwas produziert werden soll. Ein tragfähiges Konzept ist immer Voraussetzung für externe Beteiligungen.

Wenn die Bank nicht will: Förderprogramme und -kredite helfen

Öffentliche Förderprogramme sollen Existenzgründungen und Start-ups bei der Finanzierung unterstützen. Die Förderlandschaft ist bunt und vielfältig. Es gibt Programme für fast jedes Vorhaben und jeden Zweck. Die Förderung funktioniert überwiegend über günstige Kredite zu Vorzugskonditionen. Manchmal findet man auch Zuschüsse und Beteiligungsprogramme. Das maßgebliche Förderinstitut auf Bundesebene ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Daneben hat jedes Bundesland seine eigene Förderbank mit eigenen Förderprogrammen. Oft ergänzen und erweitern diese die KfW-Programme.

Die drei wichtigsten KfW-Programme für Existenzgründung sind:

  • der ERP-Gründerkredit Startgeld: bietet fünf- oder zehnjährige Darlehen bis zu 125.000 Euro;
  • das ERP-Kapital für Gründung: ermöglicht fünfzehnjährige Darlehen bis zu 500.000 Euro. Es handelt sich um Nachrangdarlehen mit Eigenkapitalcharakter;
  • der ERP-Gründerkredit Universell: bietet in unterschiedlichen Varianten Kredite mit bis zu 20 Jahren Laufzeit - überwiegend für (Sach-)Investitionen und in fast beliebiger Höhe (Obergrenzen sind aktuell 100 Mio. Euro bzw. 25 Mio. Euro).

Darüber hinaus können oft weitere Programme genutzt werden, zum Beispiel für Forschung und Entwicklung, Digitalisierung oder im Rahmen der Strukturförderung. Das hängt vom Geschäftsmodell, der geplanten Investition, dem Standort und weiteren Faktoren ab. Öffentliche Förderkredite werden fast ausschließlich über die Kreditinstitute vor Ort vergeben. Diese prüfen das Vorhaben und auch die Kreditwürdigkeit. Da die Förderinstitute das Kreditrisiko oft ganz oder teilweise übernehmen und auch bei Sicherheiten großzügiger sind, ist der Kreditzugang wesentlich einfacher als beim normalen Bankkredit. Ein tragfähiges Konzept inkl. Business Plan ist allerdings auch hier ein Muss!

Tipp der Redaktion: Unser-Fördermittel-Check mit Sofortauswertung

Die einzigartige Fördersuchmaschine von Gründerberater.de ermittelt die passenden Fördermittel maßgeschneidert für den Vorhaben. Die Auswertung basiert auf Ihrem Gründerprofil und wird perfekt auf Ihre individuelle Gründungssituation abgestimmt. Dazu analysieren wir u.a. deine Ausgangslage, Branche sowie den Zeitpunkt deiner Gründung. Du erhältst sofort deine Auswertung.

Qonto: Beyond Banking für Gründer*innen und KMU

Mit seinem „Beyond Banking“-Ansatz bietet die junge Neobank Qonto Gründer*innen sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen nicht nur ein digitales Geschäftskonto, sondern umfassendes Finanz- und Buchhaltungsmanagement. Das Ziel: den Banking- und Finanzalltag von Gründer*innen, Start-ups und KMU radikal zu vereinfachen. Mehr dazu haben wir im Gespräch mit Torben Rabe, Country Manager bei Qonto Deutschland, erfahren.

Mit seinem „Beyond Banking“-Ansatz bietet die junge Neobank Qonto Gründer*innen sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen nicht nur ein digitales Geschäftskonto, sondern umfassendes Finanz- und Buchhaltungsmanagement. Das Ziel: den Banking- und Finanzalltag von Gründer*innen, Start-ups und KMU radikal zu vereinfachen. Mehr dazu haben wir im Gespräch mit Torben Rabe, Country Manager bei Qonto Deutschland, erfahren.

Qonto ist eine B2B-Neobank für Gründer*innen. Das FinTech-Start-up wurde 2016 in Frankreich gegründet, das erste Produkt im Juli 2017 gelauncht. 2019 expandierte das junge Start-up und bietet seine Services seitdem auch in Italien, Spanien und Deutschland an. Die Zahlen unterstreichen den Erfolg: Innerhalb von drei Jahren hat Qonto nach eigenen Angaben über 150.000 Unternehmen zu einem digitalen Geschäftskonto verholfen und ist damit zugleich Europas größter B2B-Digital-Banking-Anbieter. Allein in Deutschland ist Qonto im 2. Halbjahr 2020 um 130 Prozent gewachsen.

Darüber hinaus wurde Qonto im Jahr 2020 mit dem FinTech Germany Award ausgezeichnet und von LinkedIn als „3rd hottest Startup“ eingestuft. Bullhound bezeichnet Qonto als „most promising Start-up to become a billion dollar company in the next 3 years“.

Dann machen wir es selbst!

Worin liegt der offensichtliche Erfolg der europäischen Neobank begründet? „Zunächst sind hier die beiden Qonto-Gründer Alexandre Prot und Steve Anavi zu nennen. Als sie 2015 gemeinsam ihre erste Firma Smok.io gründeten, waren sie schlichtweg frustriert, weil es zum einen schwierig war, ein Geschäftskonto online zu eröffnen und es darüber hinaus keine weiteren Services gab, die sie für ihr Business nutzen konnten“, berichtet Torben Rabe. So haben sich Alexandre und Steve letztlich dazu entschieden, selbst eine moderne, speziell auf die Bedürfnisse von Gründer*innen und Selbständigen ausgelegte Alternative zu klassischen Banken aufzubauen – in Form von Qonto.

Nach dem erfolgreichen Start in Frankreich folgte – wie eingangs erwähnt – die Expansion in weitere Länder. Seit letztem Jahr bietet Qonto deutschen Kund*innen seine Services an. „Als wir 2020 in Deutschland eingestiegen sind, gab es schon einige Akteure am Markt, die sich aber auf verschiedene Kundensegmente konzentriert haben. Unser Konzept war und ist es aber, nicht nur ein Geschäftskonto zu sein, sondern unseren Kunden auch die Möglichkeit zu geben, ihre Finanzen auf der Konto-Plattform zu managen,“ erläutert Torben Rabe, der die Geschäfte von Qonto als Country Manager Deutschland verantwortet und selbst jahrelange Erfahrungen im Finanzbereich einbringt. „Unser Ziel ist es, Unternehmen, in der Größe von einer Person bis 250, anzusprechen und zusammen mit ihnen zu wachsen“, so Rabe.

Das Besondere an Deutschland ist, so Rabe, die Vielfalt an Unternehmen und Gründer*innen bei einer Vielzahl an Branchen, was förmlich auch nach einer modernen Banking-Lösung schreit, die es ihnen individuell ermöglicht, unkompliziert und schnell unternehmerisch handlungsfähig zu sein. „Insbesondere Gründer haben hierbei spezielle Anforderungen: sie wünschen sich ein sicheres, verlässliches Geschäftskonto, Schnelligkeit bei dessen Eröffnung, insbesondere dann, wenn sie noch im Gründungsprozess befindlich sind, und benötigen außerdem einen direkt verfügbaren Ansprechpartner“, bringt es Rabe auf den Punkt.

Ein wichtiges Anliegen von Qonto ist es daher, den Gründungsprozess mit intelligenten Tools und Konzepten zu unterstützen. „Das langfristige Ziel für Gründer in Deutschland sollte es sein, den Gründungsprozess zu 100 Prozent digital abzuschließen – dazu wollten wir einen wichtigen Beitrag leisten“, so Rabe.

Unterstützung im Gründungsprozess

Während Gründer*innen in Frankreich bereits zu 100 Prozent digital gründen können (woran Qonto nicht ganz unbeteiligt ist, war man doch die erste Neobank des Landes, die dies ihren Kund*innen ermöglichte), sind hierzulande die Weichen in Sachen Digitalisierung zwar gestellt; trotzdem ist es noch nicht möglich, den Gründungsprozesses rein digital zu stemmen. Auf diesen Prozess setzt Qonto und bietet dazu seine digitalen Lösungen an. Unter anderem unterstützt man GmbH-Gründer*innen dabei, dass die Einzahlung des Stammkapitals schnellstmöglich vonstatten geht.

„Der Gründer eröffnet dazu sein digitales Geschäftskonto – was in der Regel 10 Minuten Zeit in Anspruch nimmt – und zahlt dann das benötigte Stammkapital ein. Wir stellen dann sehr schnell eine Urkunde aus, mit welcher der Gründer zu seinem Notar gehen kann, um die Gründung abzuschließen. Das Ganze dauert in der Regel maximal 72 Stunden“, so Rabe. Darüber hinaus hat Qonto u.a. eine Partnerschaft mit firma.de, um Gründer*innen weitere Unterstützung an die Hand geben zu können, bspw. bei der Notarsuche. Damit sind bereits weitere wichtige Schritte in Sachen Digitalisierung des Gründungsprozesses in die Wege geleitet.

Beyond Banking Features

Doch Qonto geht einen großen Schritt weiter und begleitet Gründer*innen nicht nur während des Starts, sondern bietet ihnen von Beginn ihrer Selbständigkeit an wichtige Tools zum Auf- und Ausbau bzw. der Steuerung des Unternehmens. Dazu gehören in Sachen Banking bspw. Unterkonten mit separaten IBANs und zusätzlichen physischen oder auch virtuellen Kreditkarten, um Budgets besser verwalten zu können. „Der Gründer will stets die Übersicht über seine Ausgaben behalten – das bieten wir ihm –, und bei Fragen steht unser Kundenservice direkt zur Verfügung“, so Torben Rabe.

Spartipps für Gründer

Wertvolle Tipps für Gründerinnen und Gründer, mit denen sie sich und ihr Start-up in der Anfangsphase effizienter finanzieren können.

Sich selbständig zu machen und ein eigenes Unternehmen zu gründen, ist der Traum vieler Deutscher. Dies lässt sich jedoch nicht so einfach umsetzen, wie es vielleicht auf den ersten Blick erscheinen mag. Denn es gibt zahlreiche Hürden, mit denen Gründer bereits in der Anfangsphase konfrontiert werden. Wir haben einige Spartipps für Gründer zusammengefasst, mit denen Sie sich und Ihr Start-up in der Anfangsphase effizienter finanzieren können.

Büro und Arbeitsort

Heute scheint es beinahe so, als würde jedes Start-up über moderne Büroräume in einer hippen Wohngegend verfügen. Das ist wahrscheinlich der Traum vieler Gründer, doch dieser ist angesichts der explodierenden Preise auch mit extrem hohen Kosten verbunden. Hierzu gibt es vielfache Alternativen: Zum einen können Sie Büroräume mieten, die nicht direkt im Stadtzentrum angesiedelt und demzufolge auch mit einer geringeren Miete verbunden sind. Zum anderen sollten Sie sich nach gebrauchten Büromöbeln umsehen und nicht gleich nagelneu kaufen. Hierzu bieten sich lokale Online-Marktplätze an. Eine noch günstigere Alternative sind sogenannte Coworking-Spaces, die in der Regel zentral gelegen sind, eine ausgebaute Infrastruktur bieten und sich in manchen Fällen nur auf täglicher oder wöchentlicher Basis anmieten lassen. Auf jahrelange Mietverträge sollten Sie unbedingt verzichten.

Büromaterial und Arbeitsgeräte+

Sobald eine innovative Geschäftsidee geboren wurde, stürzen sich die meisten Gründer enthusiastisch an die Umsetzung ihrer Idee. Dabei übersehen viele die Kleinigkeiten, die es zu berücksichtigen gilt, bevor die Geschäftsidee an Fahrt aufnimmt. Dazu zählt beispielsweise die Anschaffung einer qualitativ hochwertigen Büroausstattung. Besonders wichtig es ist dabei für eine längere Zeit zu planen. So rentiert sich zum Beispiel der Kauf von energieeffizienten Computern, Monitoren und anderen Geräten auf lange Sicht. Ein Beispiel hierfür ist ein Büro-PC mit einer leistungsstarken Grafikkarte. Bei normaler Nutzung von acht Stunden verbraucht ein performanter Desktop-PC rund 3000 Watt pro Arbeitstag. Ein normaler Laptop-PC kommt hingegen mit einem Viertel des Energieverbrauchs aus.

Softwarelizenzen

Auch bei Druckern und anderen Geräten, die für ein Start-up benötigt werden, lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf die Energieeffizienz. Doch nicht nur die Anschaffung von Druckern und Computern kostet viel Geld, sondern es fallen auch Kosten für die benötigten Softwarelizenzen an. An dieser Stelle können Sie viel Geld sparen, indem Sie auf gebrauchte Softwarelizenzen für Ihr Start-up setzen. Gebrauchte Software und Cloud- & hybride Cloud-Lösungen, die Sie bei der VENDOSOFT GmbH käuflich erwerben können, bieten die gleichen Vorteile wie gewöhnliche Softwarelizenzen, sind jedoch um ein Vielfaches günstiger.

Buchhaltung und Überblick

Eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen, um Geld zu sparen, ist ein optimaler Überblick über den Zahlungsverkehr. Aus diesem Grund sollten Gründer, noch vor der ersten geschäftlichen Transaktion und den ersten Deals, ein Geschäftskonto eröffnen. Dabei sollten Sie an alle Ausgaben und potenzielle Einnahmen denken, die auf Sie im Kontext einer Gründung zukommen. Hierzu gehören unter anderem:

  • Notarkosten
  • Verwaltungskosten
  • Beratungsgebühren
  • Gewerbeanmeldekosten

Im Laufe der Zeit kommen dann noch weitere Kosten hinzu, beispielsweise für Mitarbeitergehälter und Bürobedarf, sodass man schnell den Überblick über private und gewerbliche Kosten verlieren kann. Ein Geschäftskonto ermöglicht nicht nur die strikte Trennung zwischen den unterschiedlichen Einnahmen und Ausgaben, sondern in zahlreiche Geschäftskonten sind auch automatische Berechnungssysteme eingebaut, welche die finanzielle Abwicklung beschleunigen.

In Startups investieren

Startups sind aufgrund ihres Innovations- und Wachstumspotenzials für viele Anleger interessant. Diese Möglichkeiten gibt es, um in Startups zu investieren.

Startups sind aufgrund ihres Innovations- und Wachstumspotenzials für viele Anleger interessant. Gegenüber klassischen Anlageformen weisen sie je nach Branche zum Teil erheblich höhere Renditeaussichten auf. Gleichzeitig müssen sich Anleger mit größeren Risiken arrangieren. Dieser Artikel zeigt, welche Möglichkeiten es für Privatanleger gibt, in Startups zu investieren, und worauf sie dabei achten müssen.

Diese Gründe sprechen für ein Investment in Startups

Ein zentrales Problem für viele junge innovationsstarke Unternehmen ist die Finanzierung. Die meisten Banken stellen aufgrund der hohen Risiken oft keine Kredite zur Verfügung und auch ein Börsengang ist in der Frühphase eines Unternehmens häufig noch keine Option. Eine mögliche Lösung besteht in der Zusammenarbeit mit privaten und institutionellen Investoren.

Für diese sind Startups vor allem aufgrund ihres großen Wachstumspotenzials interessant. Wenn sich eine neue Idee auf dem Markt durchsetzt, stehen erheblich größere Renditen in Aussicht als bei klassischen Anlageformen. Deutlich wird das mit einem Blick auf erfolgreiche Startups wie zum Beispiel WhatsApp. Das Unternehmen wurde 2014 für 19 Milliarden Dollar von Facebook gekauft. Auch der Kauf von Pillpack für eine Milliarde durch Amazon 2018 und der Kauf von DeepMind für 500 Millionen Euro durch Google 2014 zeigen das Potenzial von Investitionen in Startups eindrucksvoll auf.

Nicht zu verhehlen ist dabei allerdings auch das Risiko. Da es sich um nicht erprobte Geschäftsmodelle handelt, besteht auch die Gefahr von Totalverlusten. Aus diesem Grund spricht man bei Startup-Investitionen auch von Venture Capital (Wagniskapital).

Wie kann man in Startups investieren?

Bei der Investition in Startups handelt es sich um keine neuartige Anlageform. Eine aktuelle Entwicklung besteht allerdings daran, dass sie mittlerweile nicht mehr nur für institutionelle Anleger und Großinvestoren, sondern auch für Privatanleger interessant ist. Grundsätzlich haben sie drei Möglichkeiten, an den Erfolgen junger Unternehmen zu partizipieren.

1. Venture Capital Fonds

Venture Capital Fonds, auch Wagnisfinanzierungsgesellschaften, sind spezielle Private-Equity-Fonds, die sich auf Startups spezialisiert haben. Investoren profitieren dabei von der Erfahrung des Fondsmanagers. Er kennt die Marktlage sehr gut und kann den Fonds mit den erfolgversprechendsten Startups auffüllen. Der Anleger muss nichts tun. Ein weiterer Vorteil besteht in der Sicherheit. Da in einem Fonds mehrere Unternehmen enthalten sind, kann ein Verlust eines Startups durch Gewinne an anderer Stelle kompensiert werden. Allerdings sind zum Teil hohe Gebühren für die Fondsverwaltung zu entrichten und die Mindestanlagevolumina sind vergleichsweise hoch.

2. Business Angels

Business Angels sind erfahrene Investoren, die junge Unternehmen nicht nur finanziell, sondern auch mit ihrer Erfahrung unterstützen. So tragen sie zum Erfolg des Startups bei und werden dafür finanziell daran beteiligt.

Verschiedene Business-Angel-Netzwerke ermöglichen es Privatinvestoren, sich mit Startups zu vernetzen und sich auf regelmäßigen Treffen von ihren Ideen überzeugen zu lassen. Voraussetzungen für eine Tätigkeit als Business Angel sind in der Regel ein ausreichend großes Vermögen und fundierte Kenntnisse in der Unternehmensführung.

3. Crowdinvesting

Dank Crowdinvesting ist es auch Kleinanlegern möglich, in Startups zu investieren. Das Ganze funktioniert über Plattformen, auf denen kleine Anlagesummen vieler Privatinvestoren gebündelt werden, wodurch insgesamt ausreichend hohe Investitionssummen erreicht werden.

Die Beteiligung an den zukünftigen Gewinnen (oder Verlusten) des Startups erfolgt über partiarische Nachrangdarlehen. Gewinne entstehen meistens beim sogenannten Exit, also dem Verkauf oder Börsengang des Startups.

Vorteile bei der Investition in Startups

  • Investition fließt direkt in das operative Geschäft des Startups
  • Hohe Renditemöglichkeiten
  • Förderung innovativer Technologien
  • Geringe Mindestinvestitionssummen beim Crowdinvesting

Nachteile bei der Investition in Startups

  • Erhöhtes Totalverlustrisiko
  • Weniger Mitspracherecht als Crowdinvestor
  • Wenig Transparenz

Mehr Sicherheit durch Diversifikation

Aufgrund des hohen Risikos sollten Investitionen in Startups immer nur einen kleinen Teil des eigenen Asset-Portfolios ausmachen. Den wesentlichen Teil sollten Investitionen in sichere Unternehmen, Märkte und Länder bilden. Empfehlenswert sind hier große Blue Chips, also traditionsreiche erfolgreiche Unternehmen, die in den führenden Indizes der jeweiligen Volkswirtschaft geführt werden. Neben Indizes bieten auch Börsenbriefe und Musterdepots Einsteigern eine erste Orientierung, wenn sie an der Börse investieren wollen.

Eine weitere vergleichsweise sichere Anlageform, die ergänzend zu Startup-Investitionen zu empfehlen ist, sind Fonds. Sie werden von erfahrenen Managern aufgelegt und bündeln lukrative Aktien, Rohstoffe und andere Basiswerte.

Weiterführende Informationen

Auch harte Nüsse sind knackbar

Nicht immer läuft nach der Gründung eines Unternehmens alles rund. In schwierigen Zeiten heißt es daher, einen kühlen Kopf bewahren und nicht aufgeben.

Mit Hartknäckigkeit ans Ziel

Da vorne ist sie, die Nuss! Scrat, das „Säbelzahneichhörnchen“ aus Ice Age, hat sie immer fest vor Augen. Und selbst beim stärksten Schneesturm gibt es nicht auf. Egal was kommt, es tut alles für diese Nuss. Deshalb sitzt sein Plüschpendant auch bei mir im Büro, derzeit gleich links neben dem Monitor. Scrat erinnert mich daran, dass man als Unternehmer stets sein Ziel kennen und beharrlich verfolgen sollte.

Wenn ich mir Scrat vorstelle, wie er da hartnäckig und mutig seiner Nuss hinterherjagt, dann denke ich unweigerlich an zwei Geschäftspartner: Andreas Büchelhofer und Henning Schnepper vom Homeshopping- und E-Commerce-Unternehmen 1-2-3.tv, in die Target Partners seit 2004 investiert. Beide sind ein bisschen wie Scrat: zielstrebig, kämpferisch und kreativ, wenn es darum geht, ihr Ziel zu erreichen. Ihre Zielstrebigkeit zeigte sich schon beim Businessplan, den sie Anfang 2004 für 1-2-3.tv aufstellten. Der versprach eine Punktlandung.

Und tatsächlich: Zum festgesetzten Startermin am 1. Oktober 2004 ging 1-2-3.tv pünktlich um acht Uhr live. Es gab nicht eine einzige Stunde Verzögerung. Kein Wunder: Die Beiden waren schließlich Experten auf ihrem Gebiet: Sie hatten zuvor schon erfolgreich den Homeshopping-Sender H.O.T. (heute HSE24) aufgebaut. Und auch ihr neues Unternehmen entwickelte sich zwei Jahre lang gut.

Auch in schwierigen Zeiten nicht aufgeben

Die Durststrecke kam im Frühjahr 2006. Die Situation war vergleichbar mit jenen Momenten, in denen Scrat vermeintlich glaubt, er habe die Nuss endlich erobert, um sie alsbald wieder zu verlieren. Der Grund für die Durststrecke lag darin, dass das Unternehmen nicht so schnell wuchs wie zunächst angenommen. Außerdem war es noch nicht profitabel und verbrannte Geld. Doch Büchelhofer und Schnepper gaben nicht auf. Wie Scrat versuchten sie, das Beste aus der Situation zu machen und die Nuss nie aus den Augen zu verlieren. Sie wussten, wenn sie jetzt aufgeben, dann wäre die Nuss, also ihr Ziel, für immer unerreichbar.