Anbieter-Check: Video-Plattformen

Autor: Maximilian Reichlin
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Sieben Online-Tools, mit denen du deinen Video-Content jenseits von YouTube und Co. auf deiner Website selbst verbreiten und vermarkten kannst.

Video-Content gehört zur beliebtesten Art von Inhalten unserer Zeit. Videos sind einfach zu konsumieren, bleiben lange im Gedächtnis und bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, um Geschichten zu erzählen, Produkte vorzustellen und zu bewerben oder Nutzer zur Interaktion mit der eigenen Marke zu bewegen. Nicht umsonst erfreuen sich Videoplattformen wie YouTube und Co. einer anhaltend großen Beliebtheit und sind mittlerweile für viele Content Creator und Marketeers zu einer sicheren Einnahmequelle geworden.

Videoinhalte lassen sich vielfältig einsetzen. Als Marketingbotschaft für deine Fans, als Lehr- oder Anschauungsmaterial für deine Mitarbeiter, als Livestreams von Events und Seminaren – oder ganz klassisch für die Verbreitung von unterhaltendem oder lehrreichem Content.

Zusammen mit trusted.de stellen wir dir sieben Online-Videoplattformen vor, mit denen du eigene Videos hochladen, verwalten und unter die Leute bringen kannst – wie in einer Art privatem YouTube auf deiner eigenen Website.

Mit dem Content Delivery Network (CDN)  von 3Q verwaltest und organisierst du Video-­on-Demand (VoD)- und Over-the-top (OTT) Content sowie Livestreams. Vor allem für Letztere ist 3Q eine gute Wahl; Die optimierte Infrastruktur des CDN sorgt für Streams mit sehr kurzen Ladezeiten, die sich zudem auf soziale Netzwerke wie Facebook und Co. übertragen lassen. Außerdem kannst du mit 3Q Livestreams aufzeichnen und nach Ende des Streams nahtlos in ein Video umwandeln, um den Content auch als VoD anzubieten. Dafür steht bei 3Q ein starker HTML5-Player zur Verfügung, der sich spielend leicht auf deiner Website einbetten lässt und sehr gut mit gängigen Content-Management-Systemen wie WordPress inter­agiert. Cool ist: Videos lassen sich durch ein Spezial­-Feature jeweils auch mit einem individuellen Call-to-Action versehen; so werden die eigenen Videos Teil deines Marketing- oder Sales-Funnels. Last, but not least kannst du bei 3Q auch festlegen, wer deine Videos jeweils ansehen darf. Dafür kannst du Client-Beschränkungen oder auch Geo-Blocking einrichten, wenn es sich beispielsweise um lizenzgeschütztes Material handelt. Preislich präsentiert sich 3Q mit einem Starterplan von rund 60 Euro pro Monat erstmal sehr attraktiv. Dieser ist jedoch, was Funktionalitäten und Speicherplatz betrifft, stark eingeschränkt und damit wirklich nur für Einsteiger von Interesse. Brauchst du mehr, musst du gezwungenermaßen relativ früh zum Kombi-Paket für rund 250 Euro oder dem 3Q-Plus-Tarif ab satten 2500 Euro pro Monat greifen. Ein stolzer Preis, vor allem für KMU. Zum Kundenstamm von 3Q gehören daher vor allem namhafte, große Unternehmen und Organisationen wie der Cornelsen Verlag, der Fußballklub Schalke 04 oder die CDU.

Brightcove Brightcove bietet Videoplattform-Lösungen in drei verschiedenen Bereichen: Video-Monetarisierung, Marketing und unternehmensinterne Kommunikation. Erstere ist beispielsweise dann interessant, wenn deine Videoinhalte kostenpflichtig sein sollen (etwa, weil du Spezialinhalte als VoD anbietest). Letztere hingegen ist sinnvoll, wenn du deine Inhalte vor allem deinem Team zugänglich machen und beispielsweise Livestreams oder VoD von Seminaren und Webinaren teilen willst. Damit deckt Brightcove bereits einen großen Bereich der möglichen Use Cases ab, bleibt dabei aber flexibel. So hast du etwa die Wahl, ob du auf vorgefertigte Templates und Vorlagen des Anbieters zurückgreifen oder gemeinsam mit Brightcove eine passende und individuelle Lösung für deine Bedürfnisse schneidern willst. Dabei geht es z.B. um Themen wie die Anzeige von Call-to-Action (CTA), bezahlten Anzeigen oder Marketingbotschaften, den Aufbau des Players etc. Dieser basiert bei Brightcove auf HTML5. Besonders stark sind bei Brightcove die Analyse-Features, mit denen du die wichtigsten Kennzahlen über deine Videos sammeln kannst, beispielsweise Klickzahlen, Conversions, und mehr. Auch Livestreams auf Social Media sind kein Problem, ähnlich wie bei 3Q. Zudem stehen zahlreiche Inte­grationen zur Verfügung, z.B. für Marketo, HubSpot, die Oracle Marketing Cloud, Akamai und andere. Fixe Preispakete gibt es bei Brightcove nicht. Stattdessen wählst du bei der Bestellung nur den gewünschten Verwendungszweck bzw. Use Case für deine Plattform. Der Endpreis errechnet sich dann im Einzelfall anhand der tatsächlich enthaltenen Leistungen und Features. Zu den namhaften Kunden von Brightcove gehören etwa Ford, Sony, Oracle, GoDaddy oder die BBC.

Kaltura präsentiert sich in Sachen Videodistribution als eine Art eierlegende Wollmilchsau, was sich beispielsweise schon im Claim „Everything Video“ niederschlägt. So eignet sich die Plattform sowohl für Unterhaltungsinhalte und  Live-Content wie Webinare, Seminare und Trainings als auch für Bildungsinhalte und mehr. Kaltura kommt dabei mit einem starken Backend, in dem du Videos hochladen, transcodieren und verwalten kannst, um sie anschließend auf deiner Website oder über verschiedene Kanäle zu publishen. Dafür bringt der Anbieter entweder ein eigenes Videoportal aus vorgefertigten Templates mit, in dem du deine Videos vertreiben kannst, oder integriert als HTML5-Player in deine Website und per Application Programming Interface (API) in verschiedene Tools und Anwendungen. Beeindruckend sind die vielen branchenspezifischen Spezialfunktionen. Hier nur einige Beispiele: Videos lassen sich mithilfe von Kaltura auch durchsuchen: Dabei checkt die Suchfunktion die hinterlegten oder automatisch generierten Untertitel der Videos nach einem Stichwort und Nutzer können direkt an die entsprechende Stelle im Video springen. Eine andere Möglichkeit ist eine Chat-Funktion, mit der sich Zuschauer direkt mit dem Livestreamer oder anderen Nutzern austauschen können. Selbst interaktive Videos sind möglich, mit denen sich beispielsweise Online-Kurse mit anschließenden Tests oder Quizzes durchführen lassen. Die Möglichkeiten sind umfangreich und vielfältig. Der Clou ist allerdings das Pricing der VPaaS (Video-Platform-as-a-Service). Für diese gibt es nämlich keine monatlichen Fixkosten; stattdessen bezahlst du nur, was du in Sachen Bandbreite, Speicherplatz und monatliche Views auf deine Videos verbrauchst, was das Tool tatsächlich auch für kleinere Distributoren interessant macht. Einziges Manko ist, dass auch der persönliche Support extra kostet. Online-Tutorials und Videos sowie die Hilfe von der Community gibt es online zwar gratis, für einen menschlichen Ansprechpartner beim Provider bezahlst du allerdings extra.

Kern von Ooyala ist der auf Geschwindigkeit und Usability optimierte Player, der wie bei der Konkurrenz auf HTML5 basiert. Im Vordergrund stehen hier stark verkürzte Ladezeiten und der konsequente Einsatz von Adaptive Bitrate Streaming, um störendes Nachpuffern der Videos zu vermeiden und deinen Zuschauern die bestmögliche Performance zu bieten. Ähnlich wie bei YouTube lassen sich auch bei Ooyala Werbeclips und bezahlte Anzeigen vor die Videos setzen, um damit deinen Content zu monetarisieren. Der Clou bei Ooyala ist, dass Big Data zum Einsatz kommt. Basierend auf den Aktionen und Interessen deiner Zuschauer sollen immer passgenaue Werbung und passgenauer Anschluss-Content vorgeschlagen werden. Auch das kennt man von Plattformen wie YouTube und Co. Ooyala eignet sich damit vor allem für die Distribution von VoD-Inhalten; Livestreams etc. stehen weniger im Fokus. Besonders gut gefällt uns an der Plattform, dass sie sehr flexibel ist. Der gesamte Video-Lifecycle von der Produktion bis hin zur Auswertung lässt sich entweder mit den Tools der Plattform oder mit Drittentwickler-Tools, die an die Plattform angeschlossen sind, abbilden. Zu diesen zählen Microsoft, AWS, Adobe, Oracle, Avid und sogar die Konkurrenz von Brightcove. Zu den Kunden von Ooyala gehören z.B. Audi und HBO.

Vidizmo konzentriert sich mit seinen verschiedenen Produkten stark auf die Bereiche Corporate Communication, Training und Learning sowie Live Events, ist also als Plattform für Enterprises interessant. Vorgefertigte Lösungen stehen beispielsweise für Healthcare, den Finanzsektor, die Versicherungsbranche und die öffentliche Verwaltung zur Verfügung. Der Aufbau einer eigenen Plattform gelingt bei Vidizmo mithilfe von Templates und Vorlagen, die sich beliebig whitelabeln und anpassen lassen, um zu deiner Corporate Identity und deinen Vorstellungen zu passen. Ähnlich wie Kaltura arbeitet auch Vidizmo teilweise mit künstlicher Intelligenz und Artificial Learning, um beispielsweise die Spracherkennung für Videos zu verbessern oder eine Suchfunktion zu integrieren. Ein zentrales Feature der Vidizmo-Plattform ist die Kommentarfunktion, mit der du eine Community rund um deine Videos aufbauen und zum Engagement bewegen kannst. Besonders cool ist die sogenannte Virtual Academy, mit der sich Lern- und Kursinhalte vertreiben lassen. Diese Academy glänzt mit ansprechenden Designs und einem Gamifica­tion-Ansatz, durch den sich z.B. Quizzes und Tests um einzelne Video-Inhalte bauen lassen. Die einzelnen Lösungen von Vidizmo stehen entweder als Cloud-Lösung oder als On-Premise-Variante für deine eigenen Server zur Verfügung und kosten dementsprechend unterschiedlich viel. Für die meisten Lösungen bietet der Provider allerdings eine 30-tägige kostenlose Testversion an, in der du die einzelnen Tools unverbindlich ausprobieren kannst.

Auch die deutsche Lösung ViMP verspricht eine performante Videoplattform für alle möglichen Use Cases und bietet dafür verschiedene spezielle Lösungen: eine Enterprise-Variante für die Corporate Communication, eine Campuslösung, die speziell für Universitäten, Schulen und andere Bildungseinrichtungen entwickelt wurde, eine E-Learning-Variante für die Integration in ein Learning-Management-System (LMS) sowie eine Web-Lösung für den Aufbau einer VoD-Plattform im öffentlichen Netz. Hinter all diesen Lösungen steht eine konfigurierbare und skalierbare Plattform, die sich durch diverse Integrationen in deine bestehende IT-Infrastruktur einbinden lässt. So weit, so gut und bekannt: Ähnliches versprechen ja auch Kaltura und Vidizmo. ViMP bringt gegenüber dem Wettbewerb allerdings zwei besondere Argumente mit: Erstens ist es eine der wenigen Made-in-Germany-Lösungen in der Branche und besticht dadurch mit Datenschutz- und Datensicherheitsbestimmungen, die für den deutschen Markt zugeschnitten sind. Zweitens bietet es auf Wunsch einen eigenen browserbasierten Video-Editor an, mit dem du deine hochgeladenen Videos vor dem Publishen bearbeiten oder, wie ViMP sagt, „veredeln“ kannst. Auch nett: Zusätzlich zu den vorgefertigten Lösungen für den Enterprise- oder den Campuseinsatz hat der Anbieter die beiden Pakete ViMP Ultimate und ViMP light im Gepäck. Ersteres besticht durch den offenen Quellcode und ein offenes API und eignet sich dadurch ideal für die eigene Weiterentwicklung und Anbindung. Letzteres ist für den nichtkommerziellen bzw. persönlichen Bereich gedacht und kostenlos zu haben. Damit ist ViMP auch die einzige Plattform, die eine kostenlose Softwareversion anbietet.

Wistia konzentriert sich größtenteils auf Videohosting zu Marketingzwecken, die sich dann mithilfe des anpassbaren HTML5-Players in die eigene Website integrieren oder auf Social Media teilen lassen. Der Player ist hochgradig konfigurierbar, was z.B. die verwendeten Farben, Buttons oder Thumbnails betrifft, und lässt sich damit gut an die eigene Corporate Identity anpassen. Die Ausrichtung auf Videomarketing schlägt sich auch auf Wistias Funktionsumfang nieder. Neben Standardintegrationen in Mailchimp, Infusion­soft und anderen Marketingtools bietet Wistia auch Möglichkeiten zur Lead-Generation und starke Analysefunktionen, um Videoinhalte ideal auf die angepeilte Zielgruppe anzupassen. Das Ganze gibt es im Einstiegsplan komplett umsonst, dieser ist allerdings auf drei Videos beschränkt und bringt ein Wistia-Branding im Player mit sich. Der nächstgrößere Tarif Pro schlägt mit rund 88 Euro zu Buche, entfernt das Branding und hat zehn Videos im Gepäck – mit der Option zur Erweiterung. Eine richtige Videoplattform wie bei den obigen Wettbewerbern gibt es allerdings erst im individuellen Advanced-Tarif und mithilfe der Wistia Channels, mit denen du Videosammlungen als abgetrennten Web­site-Bereich aufbauen kannst. Nett ist: Wistia hat neben „Wistia for Marketing“ auch noch das Tool Soapbox im Angebot, ein Videoaufnahme-, Videobearbeitungs- und Video-­schnitt-Programm. Das kostet zwar zusätzlich, erweitert allerdings auch die Möglichkeiten, weil beide Tools nahtlos ineinandergreifen.

Der Autor Maximilian Reichlin ist Leiter der Online-Redaktion bei trusted.de. Das Vergleichsportal für Business-­Tools ist eines der führenden Informationsmedien für B2B-Software im deutschsprachigen Raum. Die unabhängigen Branchenexperten und Redakteure haben Tools in über 250 Kategorien getestet und verglichen.

Die Ergebnisse auf einen Blick

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Noxtua: Launch der europäischen Rechts-KI

Das Berliner KI-Start-up Xayn und die Großkanzlei CMS launchen gemeinsam Europas erstes souveränes juristisches KI-Sprachmodell und Legal Copilot Noxtua.

Als Jurist*in sicher von Vorteilen generativer KI profitieren, das ermöglicht Noxtua, die erste souveräne europäische Rechts-KI mit eigenem Sprachmodell. Das Berliner KI-Start-up Xayn und die größte deutsche Wirtschaftskanzlei CMS entwickeln Noxtua als Rechts-KI mit eigenem Legal Large Language Model und KI-Assistenten.

Xayn begann als Forschungsprojekt von Dr. Leif-Nissen Lundbæk und Professor Michael Huth an der University of Oxford und dem Imperial College London. Gemeinsam mit Felix Hahmann gründeten sie 2017 das Berliner Tech-Unternehmen, das zu mehr als 35% aus promovierten Wissenschaftler*innen besteht.

Noxtua: auf Rechtstexte spezialisierter Legal Copilot

Jurist*innen aus Unternehmen und Kanzleien können mit dem Noxtua-Chat Fragen an rechtliche Dokumente stellen, sie analysieren, auf die Übereinstimmung mit Unternehmensrichtlinien hin prüfen, Texte (um-)formulieren und Zusammenfassungen schreiben lassen. Der auf Rechtstexte spezialisierte Legal Copilot ist damit eine eigenständige und sichere Alternative aus Europa zu den bisherigen US-amerikanischen Angeboten.

Der Legal Copilot Noxtua kann in verschiedenen Sprachen verwendet werden mit aktuellem Fokus auf Deutsch und Englisch. Weitere Sprachen werden bereits mit verschiedenen großen Unternehmen in Deutschland, Japan, den Vereinigten Arabischen Emiraten und weiteren Ländern getestet.

Um Noxtua kontinuierlich zu optimieren, wird das selbst trainierte Modell bereits mit weiteren Daten angereichert, damit zusätzliche Sprachen und Funktionen hinzugefügt werden können – zum Beispiel standardisierte Workflows, die repetitive Arbeitsprozesse wie die Analyse von Verträgen durch Automation strukturieren und vereinfachen. Noxtua soll Jurist*innen den Arbeitsalltag erleichtern und effizienter gestalten, indem der Legal Copilot ihnen zuverlässig zuarbeitet und repetitive Aufgaben übernimmt.

Kooperation von KI-Start-up und Großkanzlei vereint technologische und juristische Expertise

Die Entwicklungszusammenarbeit von Xayn und CMS steht unter einem guten Stern: Aus einem Forschungsprojekt an der Oxford University und dem Imperial College London heraus gegründet, zeichnet sich das Tech-Start-up Xayn seit 2017 durch tiefgehende Expertise in der Entwicklung hocheffizienter DSGVO-konformer KI-Lösungen aus. Die größte deutsche Wirtschaftskanzlei CMS bringt das juristische Fachwissen und zusätzliche Entwicklungserfahrung mit. Die internationale Kanzlei ist unter anderem spezialisiert auf IT- und KI-Recht und entwickelt als Vorreiterin im Rechtsmarkt auch eigene Legal-Tech-Anwendungen zur Unterstützung interner und externer Prozesse.

Xayn und CMS entwickeln die KI-Lösung gemeinsam, um den Praxisbezug und das Verständnis für die spezifischen juristischen Bedürfnisse sicherzustellen sowie die hohen Ansprüche an die Vertraulichkeit im Umgang mit Mandant*innendaten und die gesetzlichen Datenschutzbestimmungen zu erfüllen. Das zugrundeliegende Legal Large Language Model ist mit von juristischen Fachexpert*innen gelabelten Rechtstexten trainiert, dank der rechtlichen Expertise von CMS und der technischen Erfahrung von Xayn hoch spezialisiert sowie leistungsfähig und senkt das Risiko von Halluzinationen auf ein Minimum. Um sensible Kund*innendaten zu schützen, sind sämtliche Daten verschlüsselt. Außerdem kann die selbst trainierte KI-Lösung wahlweise lokal on-premise oder auf einer souveränen europäischen Cloud-Lösung laufen.

Noxtua als Sprung für die deutsche KI- und Rechtsbranche

„Mit Noxtua entwickeln wir souveräne europäische KI-Technologie mit konkretem Praxisbezug. Wir machen damit einen großen Sprung für die deutsche KI- und Rechtsbranche – und das alles mit den europäischen Werten von Transparenz und Datenschutz. Unser juristisches Sprachmodell ist hoch spezialisiert auf Rechtstexte und der interaktive Chat lässt Jurist*innen einfach und intuitiv mit dem Legal Copilot interagieren. Noxtua ist damit nicht nur eine immense Arbeitserleichterung für Jurist*innen, sondern auch eine eigenständige sichere Alternative aus Europa“, betont Dr. Leif-Nissen Lundbæk, CEO & Co-Founder von Xayn. „Mit unserer neuen KI-Lösung können Rechtsexpert*innen in Unternehmen und Kanzleien somit effizienter und standardisierter arbeiten und mehr Zeit in kompetente und hochqualifizierte Beratung investieren.“

„CMS versteht sich als Innovationstreiberin im Rechtsmarkt. Als solche erkennen wir nicht nur, was die Zukunft bringt, sondern gestalten sie aktiv mit. Wir haben im Bereich KI eine Marktlücke gesehen. Bislang gab es noch keine Rechts-KI, die unseren strengen Anforderungen an Leistung, Verlässlichkeit und Datenschutz genügt“, erklärt Dr. Markus Kaulartz, Rechtsanwalt für KI und Partner bei CMS Deutschland. „Deshalb haben wir gemeinsam mit Xayn und ihrer langjährigen KI-Expertise eine europäische Rechts-KI selbst entwickelt, die auf einem eigenen Sprachmodell basiert und mit juristischen Texten trainiert wird. Mit Noxtua gibt es jetzt endlich eine KI-Lösung, die speziell auf die besonderen Bedürfnisse von Jurist*innen zugeschnitten ist und ihnen viel Zeit im Arbeitsalltag sparen kann.“

Allianz zur Weiterentwicklung von Noxtua geplant

Xayn und CMS werden die Rechts-KI Noxtua ausbauen und neben der Chat-Funktion weitere praxisnahe Anwendungen für den juristischen Alltag auf Basis des eigens trainierten Sprachmodells entwickeln. Dazu initiieren das KI-Startup und die Großkanzlei eine Zusammenarbeit mit verschiedenen großen Unternehmen, Kanzleien und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.

Kanzleien und Unternehmen, die rechtssicher von den Vorteilen generativer KI profitieren wollen, können sich ab sofort in die Warteliste für Noxtua eintragen.

200 Mio. USD für SolarTech-Start-up ENVIRIA

ENVIRIA, der 2017 von Melchior Schulze Brock gegründete Anbieter von dezentralen Energielösungen für Gewerbe und Industrie (C&I), hat mit BlackRock eine Kapitalbeteiligung in Höhe von über 200 Mio. US-Dollar über den Fonds Global Renewable Power IV (GRP IV) vereinbart.

Das frische Kapital soll genutzt werden, um das Wachstum des Unternehmens fortzusetzen, das bereits 500 C&I-Solarprojekte umgesetzt hat. Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und bestimmter Bedingungen gemäß den Transaktionsvereinbarungen.

Dezentrale Energieversorgung durch Photovoltaik-Aufdachanlagen

Mit der Investition setzen ENVIRIA und BlackRock auf einen der größten Wachstumsbereiche der Energiewende: die dezentrale Energieversorgung durch Photovoltaik-Aufdachanlagen sowie damit verbundene Leistungen. Schätzungen zufolge verbrauchen Unternehmen rund 70 Prozent des Stroms in Deutschland, während nur etwa 10 Prozent der geeigneten Firmendächer mit einer Solaranlage ausgestattet sind. So bleibt das Potenzial von mehreren hundert Gigawatt grüner Energien ungenutzt. Da Dächer von Gewerbeimmobilien im Durchschnitt deutlich größer sind als von Wohngebäuden, können dort Kapazitäten für erneuerbare Energien besonders schnell ausgebaut werden.

ENVIRIA fordert traditionelle "graue" Kraftwerke heraus und reduziert somit schrittweise die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, indem es Strom direkt aus seinen leistungsstarken Solarsystemen ins Netz einspeist. Mit der Unterstützung seiner Series-A-Investoren Galileo Green Energy, Redalpine, Alter Equity und BNP Paribas Développement hat das Unternehmen ein Portfolio von 500 C&I-Solarprojekten in ganz Deutschland aufgebaut. Die Entwicklungspipeline umfasst ca. 2.000 C&I-Projekte mit einer Gesamtleistung von mehr als 2,3 Gigawatt. Alleine bis 2029 sollen Anlagen mit einer Leistung von etwa 1,7 Gigawatt realisiert werden und zu einer erfolgreichen Energiewende beitragen.

ENVIRIAs Erfolg in der Entwicklung von Solaranlagen für Industrie und Gewerbe unterstreicht die Effizienz des innovativen End-to-End-Geschäftsmodells. Das Unternehmen deckt die gesamte solare Wertschöpfungskette ab – von der Entwicklung zur Installation über die Wartung bis hin zum Betrieb der Anlagen. Durch die maßgeschneiderten Lösungen können viele der größten Herausforderungen der Branche erfolgreich und zuverlässig adressiert werden.

Melchior Schulze Brock, Gründer und Geschäftsführer von ENVIRIA: "Wir freuen uns, mit BlackRock einen so starken Partner gefunden zu haben, der unsere Vision unterstützt, Unternehmen einen einfachen Zugang zu Solarenergie zu ermöglichen. BlackRock bringt genau die Ressourcen mit, die wir brauchen, um unser Wachstum fortzusetzen – sowohl finanziell, als auch im Hinblick auf Expertise. BlackRock versteht die Komplexität und die kapitalintensive Natur unseres Geschäfts und kann so einen entscheidenden Beitrag leisten, das Potenzial von erneuerbaren Energien für Gewerbe und Industrie zu realisieren. BlackRock arbeitet weltweit mit Unternehmen aus unserer Branche, insbesondere in Asien und Amerika, zusammen und hat eindrucksvoll gezeigt, wie Erfolg aussehen kann."

Das Klima-Infrastrukturteam von BlackRock ist einer der Vorreiter der Branche und investiert bereits seit Ende der 1990er Jahre in erneuerbare Energien - mit Investitionen in mehr als 15 Unternehmen und der ersten Investition in Photovoltaik im Jahr 2013. Heute verwaltet das Team ein Kundenvermögen von 11 Milliarden US-Dollar. GRP IV ist die vierte Auflage des Flaggschiffs des Klima-Infrastruktur-Franchise. Zu den Limited Partnern (LPs) gehören Investoren aus Deutschland, die umfassend Kapital investiert haben. Bei dem Deal handelt es sich um die zweite Investition des GRP IV, nachdem der Fonds im Januar in Recurrent Energy investiert hat.

Keith Mangan, Head of EMEA für Klima-Infrastruktur bei BlackRock: "Unser Investment in ENVIRIA zeigt, dass wir im Bereich der Infrastrukturinvestitionen, die auf die Energiewende ausgerichtet sind, einen Schritt voraus sind. Die Energiewende als Anlagebereich erweist sich weiterhin als wachstumsstark und skalierbar. ENVIRIAs lukratives Wertversprechen als Komplettanbieter von PV-Anlagen ist ein hervorragendes Beispiel für den Einsatz skalierbarer Innovationen in diesem Sektor und damit eine attraktive Anlageexposition für unsere Kunden."

Dirk Schmitz, Country Head von BlackRock in Deutschland, Österreich und Osteuropa: "Der Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft in Deutschland erfordert erhebliche Investitionen in die Infrastruktur für erneuerbare Energien. Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden Zugang zu diesen Investitionen in einem vielversprechenden makroökonomischen Umfeld für Klima-Infrastruktur in Deutschland bieten können. Viele deutsche Investoren sind über unsere Klima-Infrastruktur-Plattform investiert. Daher freue ich mich, dass wir das Geld unserer Kunden über ENVIRIA vor Ort einsetzen."

ecoligo: Impact-Scale-up erhält 11 Mio. Euro Wachstumskapital

Mit der Kapitalerhöhung will das 2016 von Martin Baart und Markus Schwaninger gegründete ecoligo seine Marktposition im Bereich Solarprojekte festigen und u.a. neue Finanzprodukte auf dem deutschen Markt einführen.

Martin Baart, CEO, und Markus Schwaninger, CIO, gründeten ecoligo im Jahr 2016, um die Energiewende weltweit voranzutreiben. Unternehmen in Schwellenländern wachsen schnell und brauchen billigere und sauberere Energie. Obwohl sie am meisten von Solaranlagen profitieren würden, haben sie oft keinen Zugang zu den notwendigen Finanzierungen. Kleinanleger*innen machen diese Solarprojekte möglich. Seit seiner Gründung hat ecoligo nach eigenen Angaben mehr als 130 Projekte in 11 Schwellenländern erfolgreich umgesetzt und damit 1,7 Millionen Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Martin Baart und Markus Schwaninger kommen beide aus dem Bereich der erneuerbaren Energien und verfügten vor der Gründung bereits über langjährige Erfahrung in Beratung, Vertrieb und Bau von Solaranlagen weltweit.

Jetzt hat das Impact-Scale-up erfolgreich eine überzeichnete Finanzierungsrunde von 11 Millionen Euro abgeschlossen. Die Kapitalerhöhung erfolgte durch bestehende Investoren unter Beteiligung von zwei neuen Investoren. Unter ihnen: Der Energy Entrepreneurs Growth Fund ist ein Impact Fund mit Sitz in Luxemburg, der von Triple Jump BV verwaltet und von Persistent Energy beraten wird. Dieser innovative Fonds bietet Catalytic Financing für Unternehmen in der Früh- und Wachstumsphase, die im Ökosystem für den Zugang zu Energie in Afrika südlich der Sahara tätig sind. Gaia Energy Impact Fund II (GEIF II) ist ein französischer Venture Capital Fonds, der sich auf Unternehmen aus Schwellenländern konzentriert, die in der gesamten Wertschöpfungskette der Energiebranche tätig sind. GEIF II wird von Capital Croissance verwaltet und von Gaia Impact beraten.

Marktposition festigen und Wachstum generieren

Mit der Kapitalerhöhung will ecoligo seine Marktposition im Bereich Solarprojekte festigen und neue Finanzprodukte auf dem deutschen Markt einführen. Ecoligo will sein Angebot an Finanzprodukten auch auf ausgewählte europäische Länder ausweiten. Das Unternehmen hat bereits 130 Solarsysteme im Wert von 40 Millionen Euro weltweit in Schwellenländern entwickelt und installiert, die innerhalb der Gruppe betrieben werden und innerhalb ihrer erwarteten Lebensdauer mehr als 1,7 Millionen Tonnen CO2-Emissionen einsparen.

Martin Baart sagt: "Wir sind stolz darauf, zwei weitere namhafte Investmentfonds für unsere Wachstumsstory im Zeichen der globalen Energiewende gewonnen zu haben. In dem derzeit schwierigen Marktumfeld für Scale-ups ist dies ein großer Erfolg. Wir freuen uns auch sehr, dass sich bestehende Anteilseigner, wie z.B. EIT InnoEnergy, ebenfalls an dieser Runde beteiligt und damit gezeigt haben, dass sie weiterhin an das Unternehmen glauben. Wir – und unsere Kleinanleger – haben vielen Unternehmen geholfen, ihren Energiebedarf unabhängig zu decken. Das motiviert sowohl uns als auch unsere Investoren."

Das sagen die Investoren

Frederic Pfister, geschäftsführender Gesellschafter von Gaia Impact, sagt: "Wir freuen uns sehr, an der ecoligo-Reise teilzunehmen. Diese Entscheidung trafen wir aus der tiefen Überzeugung, dass privates Kapital eine entscheidende Rolle dabei spielt, Unternehmen in Entwicklungsländern Zugang zu zuverlässiger und dekarbonisierter Energie zu verschaffen. Während unserer Due-Diligence-Prüfung waren wir von den Leistungen des ecoligo-Teams sehr beeindruckt. Ihr Engagement für Nachhaltigkeit und ihre Fähigkeit, innovative Energielösungen umzusetzen, sind bemerkenswert. Mit unserer Beteiligung an ecoligo verpflichten wir uns, ihre Mission aktiv zu unterstützen und sie auf ihrem weiteren Weg zu begleiten."

„Wir freuen uns, dass wir unsere Unterstützung und Investition in ecoligo fortsetzen können", sagt Jan-Henrik Kuhlmann, Head of Direct Investments bei Triple Jump. "Das Engagement des Unternehmens, in Schwellenländern erschwingliche Solarlösungen für gewerbliche und industrielle Kunden anzubieten, fügt sich nahtlos in unsere Mission ein, den Übergang zu erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Wir sind davon überzeugt, dass diese Folgeinvestition ecoligo bei der Erreichung seiner ehrgeizigen Ziele weiter voranbringen und die Position als führendes Unternehmen auf dem Markt für erneuerbare Energien festigen wird. Mit dieser jüngsten Investition ist ecoligo in der Lage, seine Reichweite zu vergrößern, die Projektentwicklung zu beschleunigen und neue Partnerschaften einzugehen, um eine noch größere Wirkung im Bereich der erneuerbaren Energien zu erzielen."

reteach: HR-Tech-Start-up sichert sich 1,5 Mio. Euro Finanzierung

Für den Ausbau des Vertriebs und der Produktentwicklung stehen dem reteach-Gründungsteam Andreas Bersch, Markus Aurich und Florine von Caprivi mit der jetzt komplettierten Seed-Finanzierung 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Investoren sind SFO sowie Scalehouse Capital.

Die Lernplattform reteach zählt nur drei Jahre nach Start bereits zu den führenden Anbietern für digitales Lernen im Mittelstand. Das Team um die Gründer Andreas Bersch, Markus Aurich und Florine von Caprivi setzt auf den hochdynamischen Markt für corporate learning, der nach Einschätzung von Analysten bis 2030 ein explosionsartiges Wachstum verzeichnen wird.

Das Berliner Start-up ging im Frühjahr 2021 in den Markt und konnte nach eigenen Angaben bis heute über 1.500 Unternehmen aus dem Mittelstand als Kund*innen gewinnen. Das zunächst von den Gründern finanzierte Unternehmen rundet nun die Seed-Finanzierung mit insg. 1,5 Mio EUR ab. Diese wird getragen von SFO sowie Scalehouse Capital. „Wir sind überzeugt, dass reteach bestens positioniert ist, die gerade erst einsetzende Digitalisierung von corporate learning im Mittelstand mitzugestalten“ sagt der bei Scalehouse Capital verantwortliche Partner Manuel Böhringer.

Das Produkt reteach hebt sich im Wettbewerb durch eine besonders intuitive Nutzerführung ab. Der Erfolg zeigt sich in den Kund*innenbewertungen. Im internationalen Vergleich von Lernplattformen für Unternehmen steht mit reteach jetzt erstmals ein Unternehmen aus Deutschland auf Position eins bei der Kund*innenzufriedenheit. Dies ist das Ergebnis der aktuellen „LMS Frontrunner“ Auswertung von Gartner Digital. Basis sind die Kund*innenbewertungen der letzten beiden Jahre, die von den Gartner Bewertungsplattformen wie Capterra auf Basis von Kund*innenzufriedenheit und Nutzer*innenfreundlichkeit erhoben werden.

„Wir sind natürlich stolz, dass wir uns im lange von US-Anbietern dominierten Markt für Learning Management System durchsetzen konnten. Denn der deutsche Mittelstand tut sich oft schwer mit HR Software aus dem Ausland“, sagt reteach-CEO Andreas Bersch zu den Ergebnissen. „Nutzerfreundlichkeit und Kundenzufriedenheit sind gerade für den Mittelstand die zentralen Anforderungen, wenn es um die Auswahl einer Software für Mitarbeiter Schulungen und Unterweisungen geht.“

RobCo: Münchner Robotik-Start-up sichert sich 39 Mio. Euro

RobCo – 2020 von einem Team rund um Roman Hölzl am Lehrstuhl für Robotik und KI an der TU München gegründet – bietet dem industriellen Mittelstand vernetzte Roboter-Lösungen, um sich wiederholende manuelle Aufgaben zu automatisieren.

RobCo erhält 39 Millionen Euro von Lightspeed und weiteren Investoren, um den Entwicklungs- und Wachstumskurs konsequent voranzutreiben. Auch der ehemalige Apple- und Nvidia-Investor Sequoia Capital, Kindred Capital und Promus Ventures sind daran beteiligt. Diese Finanzierungsrunde erhöht das Gesamtinvestitionsvolumen in RobCo auf über 55 Millionen Euro. Das neu gewonnene Kapital soll insbesondere in den weiteren Ausbau des Vertriebs sowie in die Produktentwicklung investiert werden.

RobCo wurde im Jahr 2020 von drei wissenschaftlichen Mitarbeitern am Lehrstuhl für Robotik und Künstliche Intelligenz an der Technischen Universität München gegründet. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung von flexibel anpassbaren Roboter-Hardware-Kits für unterschiedliche Anwendungsfälle in der mittelständischen Fertigung spezialisiert – wie beispielsweise Maschinen be- und entladen oder Palettieren.

Schneller und einfacher Plug-and-Play-Einsatz im Mittelstand

Die Kits ermöglichen auf Basis der einzigartigen, vertikal integrierten Hardware- und Software-Plattform RobCo Studio einen modularen, intuitiven Auf- und Umbau von Robotik-Anwendungen. Dank ihr können die eingesetzten Roboter remote über einen digitalen Zwilling konfiguriert, implementiert und gemanagt werden. So ist ein schneller und einfacher Plug-and-Play-Einsatz in nur wenigen Tagen möglich. Aufwändige Programmierung oder geschultes Fachpersonal sind aufgrund des Low-Code-Ansatzes nicht erforderlich. Zudem zeichnet sich die Plattform durch ein modulares End-to-End-System aus, das mit allen zukunftsfähigen Schnittstellen ausgestattet ist. Eine innovative Sensor- und Softwareebene sorgt für die Langlebigkeit der Hardware. Die Lösungen von RobCo sind insbesondere für mittelständische Industriebetriebe konzipiert, für die sich der Maschineneinsatz nur lohnt, wenn diese schnell und flexibel für wechselnde Aufgaben umprogrammiert werden können. RobCo unterstützt Unternehmen beim Einstieg in die Welt der Automatisierung und bei der Transformation hin zur Industrie 4.0.

„Durch eine umfassende RobCo-Automatisierungslösung im Bereich Palettierung, können wir insbesondere dem anhaltenden Fachkräftemangel aktiv technologisch begegnen und gleichzeitig Kosten sparen“, erklärt Martin Matern, Werkleiter Lüneburg der DE-VAU-GE Gesundkostwerk Deutschland GmbH.

Sense, Reason, Act: autonome und intelligente Automatisierungsrobotik für alle Unternehmen

„Die ständige Weiterentwicklung unserer modularen Roboter-Plattform für den industriellen Einsatz ist entscheidend für die Bewältigung der gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Heute können unsere Roboter bereits Software- und KI-gestützt eingerichtet, programmiert und gemanagt werden. Im nächsten Schritt geht es darum, Industrieroboter noch autonomer und intelligenter in ihrer Einsatzumgebung zu gestalten“, so Roman Hölzl, CEO und Mitgründer von RobCo. „Mit unserem RobCo-Autonomy-Ansatz setzen wir auf eine noch tiefergehende KI-Implementierung in unserer Software, damit Roboter in naher Zukunft nach dem Dreiklang ,Sense-Reason-Act‘ ihre Umgebung selbstständig erfassen, analysieren sowie Aktionen planen und ausführen können.“

„Der Einsatz von Robotik im industriellen Umfeld war bislang fast ausschließlich großen Konzernen mit den entsprechenden finanziellen und personellen Kapazitäten vorbehalten“, betont Alex Schmitt, Partner bei Lightspeed. „Hohe Kosten und eine enorme Komplexität machten sie für kleine und mittlere Unternehmen zum Teil unerschwinglich und waren kaum zu managen. RobCo ist mit seinen Entwicklungen bereits ein großer Durchbruch auf diesem Gebiet gelungen. Wir erkennen hier sowohl technologisch als auch kommerziell ein riesiges Potenzial für den deutschen, aber auch internationalen Markt. Dieses Potenzial gilt es jetzt optimal zu fördern und somit den Einsatz von Roboter-Automatisierungslösungen allen Unternehmen zu ermöglichen.“

RobCo: Am Anfang einer weitreichenden Automatisierungsreise

„Wir stehen erst am Anfang einer weitreichenden Automatisierungsreise und wollen im Bereich modulare Roboterautomatisierung für den Mittelstand führend in Europa werden. RobCo ist mit seinen einfach zu implementierenden Robotern, die bereits ab dem ersten Tag einen positiven ROI bieten, einzigartig positioniert“, ergänzt Roman Hölzl. „Wir sehen uns als verlängerter Arm der Unternehmen bei der Automatisierung ihrer Produktion und Unterstützer bei der Transformation hin zur Industrie 4.0. Dass eine Venture-Capital-Größe wie Lightspeed unsere nächsten Schritte mit einer 39 Millionen Euro Finanzierungsrunde unterstützt, zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind – und ist für uns alle zudem ein wahnsinniger Motivationsschub, unsere Lösungen auf das nächste Level zu bringen.“

Gründer*in der Woche: Pferdegold: Innovation auf vier Hufen

In der Welt des E-Commerce hat sich Pferdegold als ein starkes Beispiel für Innovation und unternehmerischen Erfolg etabliert. Hinter dem Erfolg steht Gründer Florian Keller, der von Kindesbeinen an eine tiefe Verbindung zu Pferden pflegte.

In nur vier Jahren hat sich Pferdegold von einem ambitionierten Start-up zu einem florierenden Unternehmen mit einem Jahresumsatz im hohen siebenstelligen Bereich und einem Team von 23 Mitarbeiter*innen entwickelt. Die Erfolgsgeschichte zeugt von Florian Kellers unternehmerischem Geschick sowie seiner Vision, die Gesundheit und das Wohlergehen der Pferde in den Mittelpunkt zu stellen. Die Produktpalette von Pferdegold fokussiert sich dabei ausschließlich auf Produkte, die Pferde wirklich brauchen. So basiert das Zusatzfutter auf natürlichen Inhaltsstoffen und ist frei von künstlichen Zusätzen, Industriezucker oder billigen Füllstoffen.

Frühe Learnings fürs (Gründer-)Leben

Florian verband schon in seiner Kindheit eine tiefe Zuneigung zu Pferden. Florians Jugend war jedoch nicht frei von Herausforderungen. Während seiner Schulzeit erlebte er intensive Phasen des Mobbings, die ihn tief prägten. Er war zunächst nur auf kleinen Schulen, doch nach einem Schulwechsel im Alter von etwa 12 Jahren, begann das Mobbing durch seine Mitschüler*innen, welches deutlich über das übliche Maß hinausging und bleibende Eindrücke hinterließ.

„Diese schwierigen Erfahrungen hatten große Auswirkungen auf meinen Charakter und meine Entschlossenheit. Irgendwann hatte ich genug, fing mit körperlicher Fitness an, verlor Gewicht und befreite mich selbst aus der Opferrolle. Ich begann endlich mich gegen die Mobber zu wehren.“ Diese Erfahrung vermittelte ihm eine wichtige Lektion: „Ich habe realisiert, dass nur ich allein die Kontrolle über mein eigenes Leben übernehmen kann.“

Florians Interesse an Ernährung und Fitness wurde zu einer Konstanten, und er entschied sich später, Ernährungsberater zu werden.

Alles auf eine Karte gesetzt

Florian Keller absolvierte sein Studium an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS). Er schloss sein Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen als Diplom-Ingenieur ab und spezialisierte sich anschließend im Masterstudium auf 'Innovation im Mittelstand'.

Ursprünglich hatte Florian die Absicht, ein Supplement für Menschen zu entwickeln. Diese Idee war bereits in der Entwicklungsphase, als er realisierte, dass diese Richtung ihn nicht vollständig erfüllte. Der Umschwung kam durch eine Begegnung mit der Reitfreundin seiner Mutter, die ihm einen Eimer voll mit Pferdefutter hinhielt: „Das Futter war extrem minderwertig und enthielt viel zu viel Zucker, sodass es eher schädlich als zuträglich für die Pferde war. Mir wurde sofort klar: Hier muss sich etwas ändern.“ Die Idee von Pferdegold war geboren.

Entschieden, seinem Traum zu folgen, setzte Florian alles auf eine Karte. Er nahm sich eine zweijährige Auszeit, um sich ausschließlich auf die Gründung seines Unternehmens zu konzentrieren. In dieser Phase finanzierte er sich von seinen Ersparnissen und investierte diese auch vollends in die Gründung von Pferdegold.

Qualität und Wirksamkeit rechtfertigen den höheren Preis

Eine der ersten Herausforderungen für Pferdegold war die Suche nach geeigneten Herstellern und Logistikpartnern, die Florians hohen Ansprüchen an Qualität und Nachhaltigkeit gerecht werden konnten. „Ich stieß dabei oft auf Skepsis und Widerstand, insbesondere als ich meine Vision für hochwertige Inhaltsstoffe in den Pferdegold-Produkten vorstellte. Einige Hersteller äußerten Bedenken, ob sich ein derart qualitativ hochwertiges Produkt zu einem entsprechenden Preis verkaufen lassen würde.“

Trotz dieser anfänglichen Zweifel blieb Florian standhaft bei seiner Überzeugung und fand letztendlich einen Hersteller am Chiemsee, der bereit war, seine Vision zu teilen und die Produkte nach seinen Vorstellungen zu produzieren. „Obwohl ich mit meiner Idee auf viel Widerstand stieß, war ich überzeugt, dass Qualität und Wirksamkeit den höheren Preis rechtfertigen würden.“

Marketing-Geschick und tiefe Verbundenheit zu Pferden

Die Herausforderungen beschränkten sich allerdings nicht nur auf die Produktionsseite. Auch beim Online-Marketing und Vertrieb musste Florian sich neues Wissen aneignen. Obwohl er sich zu Beginn seiner Unternehmung nicht ausgiebig mit Online-Marketing und Vertrieb auskannte, bewies Florian großes Geschick dafür, seine Marke im digitalen Raum zu positionieren.

Ein Schlüsselmoment in der Marketinggeschichte von Pferdegold war die Zusammenarbeit mit Dodo Laugks, einer bekannten Persönlichkeit in der Reitsportwelt. Ihre positive Rückmeldung zu den Produkten und das daraus resultierende gemeinsame Video, das auf Facebook veröffentlicht wurde, markierten einen Wendepunkt. „Das Engagement von Dodo Laugks war nicht nur entscheidend für unseren Erfolg, sondern hat auch langfristig dazu beigetragen, das Bewusstsein für Futterqualität in Deutschland zu stärken.“

Florians natürliche Fähigkeit, authentische und überzeugende Inhalte zu erstellen, kombiniert mit seinem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse und Wünsche von Pferdeliebhaber*innen, trug maßgeblich zum Erfolg seiner Marketing-Offensive bei. Er verstand es, Geschichten zu erzählen, die nicht nur die Qualität der Produkte hervorhoben, sondern auch die tiefe Verbundenheit und Liebe zu Pferden widerspiegelten.

Family-Power und Team-Spirit

Pferdegold, ursprünglich aus der Vision eines Einzelnen entstanden, ist in Wahrheit ein echtes Familienunternehmen. Florians Eltern, Susanne und Michael Keller, schlossen sich ihm seit dem Start im Jahr 2019 an. „Die frühe Unterstützung und das Engagement meiner Eltern sind von unschätzbarem Wert für das Wachstum und die Entwicklung von Pferdegold. Sie haben maßgeblich dazu beigetragen, das Unternehmen zu formen und zu festigen.“

Die Zusammenarbeit in der Familie brachte eine einzigartige Dynamik in das Unternehmen. Die Kombination aus Florians innovativen Ideen, seinem unternehmerischen Geist, dem praktischen Wissen und der Erfahrung seiner Eltern schuf eine starke Grundlage für den Erfolg von Pferdegold. Dies spiegelte sich in der Qualität der Produkte, der Kund*innenbeziehung und der allgemeinen Unternehmensphilosophie wider.

Darüber hinaus wuchs das Team von Pferdegold stetig. Von den Anfängen mit nur wenigen Mitarbeitenden hat sich das Unternehmen zu einem Team von 23 engagierten und talentierten Individuen entwickelt. Jedes Teammitglied hilft bei der kontinuierlichen Verbesserung und Innovation von Pferdegold mit. „Unser starkes Teamgefüge ist ein wesentlicher Faktor für die Fähigkeit von Pferdegold, auf die sich ständig ändernden Anforderungen des Marktes zu reagieren und dabei stets die höchsten Standards an Produktqualität und Kundenservice zu halten.“

Das Plus: Offenheit für Veränderungen

Pferdegold hat seit seiner Gründung einen beeindruckenden Wachstumspfad beschritten. Innerhalb von nur vier Jahren gelang es dem Unternehmen, einen Jahresumsatz im hohen siebenstelligen Bereich zu erzielen. Auch die Produktpalette wird immer größer und umfasst mittlerweile Bereiche wie Stoffwechsel, Muskeln, Nerven bis hin zu Gelenkfutter für Pferde. Dieser Erfolg ist nicht nur ein Zeugnis für die Qualität der Produkte und die Wirksamkeit der Marketingstrategien, sondern auch für Florians Engagement, seine Vision in die Realität umzusetzen.

Ein wesentlicher Aspekt von Pferdegolds Erfolg war, sich schnell an Marktveränderungen anzupassen und auf die Bedürfnisse der Kund*innen einzugehen. Die Firma hat stets darauf geachtet, Produkte anzubieten, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren und einen echten Mehrwert für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Pferden bieten. Diese Haltung hat Pferdegold einen treuen Kund*innenstamm und eine starke Position in einem wettbewerbsintensiven Markt gesichert.

Florian lebt sein Engagement für soziale Verantwortung nicht nur im Unternehmensalltag der Pferdebranche, sondern versucht auch, einen positiven Einfluss auf die breitere Gesellschaft zu haben. So wird ein Teil der Einnahmen von Pferdegold regelmäßig an soziale Einrichtungen wie Gut Aiderbichl gespendet.

Dein neuer Businesskollege steht bereit: das Samsung Galaxy S24

Um Dein Business im neuen Jahr auf das nächste Level zu heben, brauchst Du die passenden Partner. Bei Vodafone wartet dein neuer Lieblingskollege auf Dich: das neue Samsung Galaxy S24. Hol dir das Highlight der Galaxy-Familie für nur 1€ – und erhalte außerdem 20% Rabatt auf den Tarif GigaMobil M. Wenn du selbstständig bist, gibt’s sogar noch einmal 10% Extra-Rabatt oben drauf.

Samsung Galaxy S24 für nur 1€

Passend zu Beginn des Jahres 2024 stellt Samsung das neueste Highlight ihrer Galaxy-Familie vor: das Galaxy S24. Mit ihm hältst Du ein echtes Powerhouse im Taschenformat in den Händen. Der neue, leistungsstarke Samsung Exynos 2400 Prozessor arbeitet noch schneller und flüssiger als seine Vorgänger. Auf dem beeindruckenden 6,2-Zoll FHD+ Dynamic AMOLED 2X Display behältst Du Deine Geschäftsziele immer im Auge. Und dank großzügigen 128 GB oder 256 GB internem Speicher hast Du alle wichtigen Daten und Dateien immer dabei.

Im stressigen Arbeits-Alltag dürfen weder Dir noch Deinem Smartphone die Puste ausgehen. Deshalb verfügt das Galaxy S24 über einen langlebigen Akku mit 4.000 mAh. Falls Du doch mal eine kurze Verschnaufpause brauchst, ist das kein Problem. Denn auch das Galaxy S24 ist dank Schnellladefunktion innerhalb kürzester Zeit wieder voll einsatzbereit. Perfekt also, wenn Du viel unterwegs bist.

Smart ohne Style darf natürlich nicht sein – weder im Beruflichen noch im Privaten. Mit seinem nahtlosen Design und in der neuen Farbe Amber Yellow zieht das Galaxy S24 alle Blicke auf sich. Und auch Du wirst es nicht mehr aus den Augen lassen wollen.

GigaMobil M mit 20% Tarif-Rabatt plus weitere 10% für Selbstständige

Du willst eine effiziente und schnelle mobile Datenverbindung – und eine spürbare Entlastung Deines Budgets? Vodafone bietet Dir mit GigaMobil M nicht nur großzügige 50 GB Datenvolumen sowie eine Allnet-Flat in alle deutschen Netze, sondern auch einen exklusiven Tarif-Rabatt von 20%. Bist du selbstständig oder besitzt ein Kleinunternehmen? Dann bist Du bei Vodafone an der richtigen Adresse.  Denn der Mobilfunkanbieter weiß, dass Du vor ganz besonderen Herausforderungen stehst, und möchte einen Beitrag zu Deinem Erfolg leisten. Deshalb sparst Du beim Abschluss eines GigaMobil M-Vertrags noch einmal zusätzliche 10%.

Bei einem Wechsel zu Vodafone kannst Du Deine Rufnummer natürlich mitnehmen – einfach und kostenlos. So bleibst Du weiterhin wie gewohnt für Kunden und Kollegen sowie Familie und Freunde erreichbar.

All diese Vorteile gibt’s nur bis zum 31. März 2024. Schnell sein lohnt sich also.

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Cyclize: Kunststoff-Recycling-Start-up erhält rund 5 Mio. Euro Seed-Finanzierung

Cyclize, das von Dominik Novakovic, Jan Stein, Maike Lambarth und Stephan Renninger gegründete ClimateTech Start-up aus Stuttgart, erhält eine Seed-Finanzierung in Höhe von 4,75 Mio. Euro. Als Spin-off der Universität Stuttgart hat Cyclize eine Technologie zur Defossilisierung der chemischen Industrie entwickelt, bei der gemischte Kunststoffabfälle und CO2 als Ausgangsmaterial verwendet werden, um Synthesegas herzustellen.

Dieses Synthesegas dient als Grundbaustein für höherwertige Chemikalien und wird zur Herstellung von Kunststoffen, Methanol, Wasserstoff und E-Fuels verwendet. Die von UVC Partners angeführte Finanzierungsrunde wird von High-Tech Gründerfonds (HTGF), Aurum Impact, UnternehmerTUM Funding for Innovators und weiteren Business Angels unterstützt.

Cyclize will die chemische Industrie revolutionieren. Durch den bisherigen Einsatz von Erdgas und Kohle werden die darin enthaltenen Kohlenstoffatome zur Herstellung von Synthesegas genutzt. Dieses Gas ist ein Basisbaustein der Chemieindustrie und Ausgangspunkt für essenzielle Produkte wie Kunststoffe, Schaumstoffe, Klebstoffe, Farben und viele mehr. Bei der Verwertung dieser Produkte werden 15 Prozent (IPCC) der globalen industriellen CO2-Emissionen verursacht.

Das Plasma-basierte Verfahren zur Herstellung von Synthesegas von Cyclize kann mühelos mit fossilem Synthesegas konkurrieren und setzt damit neue Maßstäbe, um fossile Ressourcen zu ersetzen. Für die langfristige Einhaltung der Klimaziele ist dies bedeutsam, denn andere Verfahren – etwa die Elektrolyse oder der Einsatz von Carbon Capture and Storage (CCS) – können den wachsenden Bedarf an CO2-neutralem Synthesegas allein nicht decken. Die Bewegung hin zu Netto-Null-Produktionen eröffnet neue Märkte und Cyclize ebnet der chemischen Industrie durch eine niedrigschwellige Lösung den Weg. Mit dem frischen Kapital will sich das Start-up der Skalierung der Technologie widmen. Testreihen mit Pilotkunden, die Synthesegas benötigen oder komplexe Abfallströme recyceln wollen, sind bereits in Planung.

“Mit unserem Verfahren setzen wir ein Signal für eine klimaneutrale Chemie. Durch unseren patentierten Cyclize-Prozess befähigen wir Chemieunternehmen, trotz steigender Energiepreise in Europa wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Cyclize-Plasma ist nicht nur die Zukunft der Chemieindustrie – es ist auch Innovator für die Kreislaufwirtschaft ”, sagt Maike Lambarth, Mitbegründerin und CEO von Cyclize.

Leadinvestorin Amanda Birkenholz sagt: “Die Cyclize-Technologie löst zwei große Probleme: Zum einen werden heute lediglich neun Prozent (OECD) des global produzierten Plastiks recycelt. Zudem wird dieses Plastik nicht weiter genutzt und landet auf Mülldeponien. Die darin enthaltene Energie kann Cyclize maßgeblich für den Reformierungsprozess nutzen, auch Strombedarf und Betriebskosten sinken. Gerade im Hinblick auf die aktuelle Energiepreispolitik können sich Unternehmen mit Cyclize einen entscheidenden Vorsprung sichern und dabei einen Rohstoff nutzen, der bislang kaum in Anspruch genommen wird.”

promiseQ: Video-Intelligence-Start-up erhält Mio.-Seed-Finanzierung

PromiseQ, eine intelligente Plattform zur Verwaltung von Videoüberwachung, die den gesamten Überwachungsprozess optimiert, hat kürzlich eine siebenstellige Seed-Finanzierungsrunde unter der Führung von ExtraVallis und APY Ventures abgeschlossen.

Das 2021 von Elias Kardel und Tolga Ermis in Berlin gegründete Start-up promiseQ nutzt die Leistungsfähigkeit von künstlicher Intelligenz (KI), Edge-Software und Human-Review-Analyse, um das Management von Videoüberwachungssystemen auf die nächste Stufe zu heben. Das Video-Intelligence-Hub des Unternehmens ermöglicht es Sicherheitsfirmen und anderen Unternehmen, ihr Video Surveillance Management zu zentralisieren, Kameras von jedem Standort aus zu überprüfen und so – laut Angaben des Start-ups – bis zu 95 Prozent der Falschalarme bei der Videoüberwachung zu eliminieren.

Neue Finanzierungsrunde für weiteres Wachstum

Nachdem promiseQ im Sommer 2022 bereits eine sechsstellige Pre-Seed-Investitionsrunde (angeführt von APX und Experten aus der Sicherheitsbranche) verzeichnen konnte, freut sich das Unternehmen, einen neuen Meilenstein bekannt geben zu können: promiseQ hat vor Kurzem ein siebenstelliges Seed-Investment von bestehenden Business Angels (u.a. Valentin Schmitt und Uli Schmitt) und den Venture-Capital-Firmen ExtraVallis und APY Ventures (Bilişim Vadisi VCF) erhalten. Diese neue Finanzierungsrunde unterstreicht nicht nur die Ambition von promiseQ, Innovationen in der Sicherheitsbranche voranzutreiben, sondern stellt auch ein Vertrauensvotum von branchenführenden Investoren dar. Die neue Finanzierung soll dafür genutzt werden, die Produkt- und Dienstleistungspalette des Unternehmens zu erweitern und den eingeschlagenen Wachstumskurs fortzusetzen.

Video Intelligence Plattform

Die Video Intelligence Plattform von promiseQ ist eine zentralisierte Verwaltungsplattform, mit der Benutzer*innen jeden Aspekt ihres Videoüberwachungsnetzwerks steuern und anpassen können. Das Vorzeigeprodukt, der Threat Filter, ist ein hybrides KI-System, das Falschalarme beseitigt, die Sicherheitsnetzwerke unnötig belasten und Notfallmaßnahmen erschweren. Das intelligente System ermöglicht den Nutzer*innen eine vollständige Online-Überwachung von Videoüberwachungsalarmen, ohne auf arbeitsintensive und kostspielige Überwachungszentren angewiesen zu sein. Der Falschalarmfilter hat den innovativen Vorteil, dass er externe, weltweit tätige Analytiker heranziehen kann, die bereit sind, Alarme in noch nie dagewesenen Situationen zu verifizieren. In zertifizierten Pilotprojekten vor der Markteinführung erreichte promiseQ eine Erfolgsquote von 95 Prozent bei der Unterscheidung von Falschalarmen und echten Bedrohungen. Das B2B Software-as-a-Service (SaaS)-Produkt wird inzwischen erfolgreich in der Sicherheitsbranche eingesetzt, z.B. von der International Security Group und WSD Permanent Security.

Tolga Ermis, Mitgründer und CEO von promiseQ: "promiseQ hat sich schnell zu einem dynamischen und zuverlässigen Akteur in der Sicherheitsbranche entwickelt. Unsere Video Intelligence Plattform in Kombination mit unseren KI-Funktionen für den Falschalarmfilter hat unsere Kunden in die Lage versetzt, die Genauigkeit ihrer Videoüberwachung deutlich zu verbessern, Betriebskosten zu senken und ihre Produktivität zu steigern. Dank der Seed-Finanzierungsrunde werden wir demnächst eine neue und innovative Softwaretechnologie in Form unseres promiseQube auf den Markt bringen – diese wird unseren Kunden dank Computer Vision und Generativer KI ein neues Maß an Sicherheit und Überwachungsgenauigkeit bieten.”

Elias Kardel, Mitgründer und CTO von promiseQ: "Ich bin unglaublich stolz auf den Weg, den wir bereits hinter uns haben, um zur Zukunft von Sicherheitstechnologie beizutragen. Unsere Vision war es seit dem ersten Tag, unseren Kunden die fortschrittlichsten Lösungen für ihre vielfältigen Aufgabenstellungen in der Videoüberwachung zu bieten. Heute sehen wir, wie diese Vision Wirklichkeit wird. Gemeinsam mit unserem engagierten Team und unseren strategischen Partnern freuen wir uns darauf, weiter zur Innovation in der Sicherheitsbranche beizutragen.”

Backlinks aufbauen: Die 7 besten Tipps für maximalen Erfolg

Eingehende Backlinks sind nach wie vor ein essenzieller Rankingfaktor. Schließlich zeigen sie den Suchmaschinen-Bots, dass eine Website besonders relevant sein muss. Das wiederum lässt auf einen hohen Wert für die angesprochene Zielgruppe schließen – und die gute Positionierung folgt. Backlinks aufbauen ist im Bereich der SEO also unverzichtbar. Doch wie erhalten Websites den kostbaren Linkjuice?

Backlinks im eigenen Umfeld anfragen

Der Aufbau von Backlinks ist eine langfristige SEO-Maßnahme. Organische Verlinkungen lassen dabei meist länger auf sich warten. Wer sich dennoch Linkjuice als Rankingvorteil sichern möchte, muss aktiv werden. Im ersten Schritt lohnt es sich, im Bekannten-, Freundes- und Kundenkreis um eine Verlinkung zu bitten. Häufig ist es nämlich so, dass im eigenen Umfeld diverse Webmaster vorhanden sind. Hierbei kann es sich um Geschäftspartner, aber auch um Lieferanten handeln. Bei einer guten und vor allem langfristigen Zusammenarbeit sind diese in der Regel gerne dazu bereit, einen Backlink auf die eigene Website oder eine bestimmte Seite des Onlineshops zu setzen. Dabei ist die Verlinkung thematisch relevanter Sites zu bevorzugen. Das sollte jedoch möglich sein, wenn es sich beim Angefragten um einen Geschäftspartner, den Lieferanten oder einen langjährigen Kunden handelt.

Hochwertige Branchenverzeichnisse nutzen

Eine weitere gute Möglichkeit, erfolgreich Backlinks aufzubauen, ist das Eintragen in hochwertige Branchenverzeichnisse. Das ist nicht nur eine einfach umsetzbare Maßnahme. Auch sorgt sie neben eingehendem Linkjuice ganz nebenbei für eine höhere Sichtbarkeit in einer bestimmten Zielgruppe. Jedoch liegt die Betonung auf hochwertigen Plattformen. Zu diesen qualitativen Branchenverzeichnissen zählen im B2B zum Beispiel

  • Exportpages.de,
  • Lieferanten.de oder
  • wlw.de

Dabei handelt es sich bei den über diesen und vergleichbaren Plattformen erzielbaren Backlinks zwar nicht um die kraftvollsten Verlinkungen, die das Internet zu bieten hat. Der Mix im Linkprofil überzeugt die Suchmaschinen jedoch. Es müssen also nicht immer Hinweise einer der wichtigsten Websites sein, die für die positive Signale sorgen. Das ist neben dem Traffic-Potenzial auch einer der Gründe, warum hochwertige Branchenverzeichnisse bis dato relevant sind.

Mit Influencern und Bloggern zusammenarbeiten

Blogger-Relations oder Influencer-Marketing: Bei diesen Werbeformaten handelt es sich um Maßnahmen, die gut gemacht für mehr als nur viel Sichtbarkeit sorgen. Schließlich sind sie eine hervorragende Möglichkeit, hochwertige Backlinks online kaufen einfach in das Tagesgeschäft zu integrieren. Die Links werden zwar mit dem NoFollow-Attribut gekennzeichnet, um die Google-Richtlinien einzuhalten. Dennoch verfügen renommierte Blogger und Influencer über eine beeindruckende Reichweite, die sich bei einer passenden Zielgruppe auf die eigene Markenbekanntheit auswirkt. Es lässt sich also sagen: Wer mit Influencern oder Bloggern zusammenarbeitet, profitiert nicht nur von zusätzlichen Links. Die Sichtbarkeit des eigenen Angebots steigt ebenso. Außerdem überträgt sich der gute Ruf, die Reputation des Bewerbenden, nicht selten auf die Marke, für die er die Werbetrommel rührt. Kostenlose Folgelinks sind dadurch wahrscheinlicher.

Zuerst geben und dann nehmen: Backlinks setzen

Backlinks sind deswegen so relevant, weil sie ein Zeichen für die Qualität von Webinhalten darstellen sollen. Das erklärt sich aus der Funktionsweise des Internets: Wird ein bestimmter Text besonders oft verlinkt, ist er beliebt. Das lässt auf eine hohe Relevanz schließen. Dabei profitieren auch Leser von der sinnvollen Verlinkung zwischen themenrelevanten Seiten. Sie erhalten nämlich weiterführende Informationen zu einem Bereich, der sie nachweislich interessiert. Diese Nutzerzentriertheit ist einer der Gründe, warum Backlinks eine wichtige Rolle im Rahmen der User Experience spielen. Viele Unternehmen unterschätzen das jedoch. Auch haben sie Sorge, dass externe Verlinkungen Leser verscheuchen. Das Gegenteil ist aber der Fall:

Wer selbst relevante Links zu anderen Websites oder Blogs setzt, stärkt einerseits das eigene Netzwerk. Andererseits wissen es User in der Regel zu schätzen, wenn diese voll umfassend mit wertvollen Informationen versorgt werden. Hierzu zählen ebenso Links zu anderen thematisch relevanten Websites. Aus diesem Grund werten Suchmaschinen ausgehende Links aus. Dabei muss klar sein: Wer selbst verlinkt, wird auch verlinkt. Es handelt sich um einen natürlichen Vorgang des Gebens und Nehmens, der im Internet zum guten Ton zählt.

Backlinkprofile von Mitbewerbern strategisch durchleuchten

Wie sieht das Backlinkprofil der Konkurrenten aus? Dieses Wissen ist aus mehreren Gründen Gold wert. Einerseits gibt es Aufschluss darüber, wo sich die Anfrage über eine Verlinkung lohnen kann. Schließlich ist die thematische Relevanz bereits bei den Mitbewerbern gegeben. Andererseits handelt es sich bei der Profilanalyse um eine wertvolle Quelle, die SEO-Strategie der Mitbewerber zu erkennen. Wer hier weiterdenkt und den konkurrierenden Plan verbessert, sichert sich dank einer gut gemachten SEO einen langfristigen Wettbewerbsvorteil.

Gastartikel schreiben oder schreiben lasse

Gastartikel sind eine hervorragende Möglichkeit, um auf das eigene Angebot aufmerksam zu machen. Hierbei kommt es jedoch auf die eigene Branche sowie das bestehende Netzwerk an. Für Einzelunternehmer ist es beispielsweise einfacher, Gastartikel auf renommierten Blogs zu platzieren. Für größere Unternehmen bietet sich hingegen meist die Veröffentlichung von bezahlten Beiträgen, dem Paid Content, an.

Gastbeiträge sind dennoch eine Maßnahme, die jedes Unternehmen zumindest kennen sollte. Schließlich können diese variabel gestaltet werden. Hier kommt es auch auf die richtige Kommunikation mit dem Webmaster an, der die Platzierung von Gastartikeln auf der eigenen Präsenz ermöglicht. Wichtig ist an dieser Stelle: Bei einer Anfrage sollten Unternehmen stets den Vorteil für den Webmaster betonen. Eine individuelle Ansprache ist außerdem essenziell. So heben sie sich von den zahlreichen Anfragen für Gastartikel ab, die aufgrund des willkürlichen Versands unbeantwortet bleiben.

Einen eigenen Blog betreiben

Welche Inhalte werden besonders oft verlinkt? In der Regel handelt es sich dabei um qualitativen Content. Das können

  • Ratgeber,
  • Erfahrungsberichte oder
  • Anleitungen

sein. Auffallend ist dabei, dass weniger starre Seiten einer Website verlinkt werden. Die meisten eingehenden Links erhalten Beiträge, die auf dem Blog einer Plattform erschienen sind. Wer nachhaltig Backlinks aufbauen möchte, sollte also regelmäßig neue Inhalte über seinen Blog veröffentlichen. Diese werden im Vergleich zu statischen Seiten besonders oft verlinkt. Auch werden entsprechende Beiträge häufiger in den sozialen Medien geteilt. Es lohnt sich also aus mehreren Gründen, einen Blog in die eigene Website zu integrieren.

An dieser Stelle gefällt außerdem, dass diese interne Themenwelt mehrere Vorteile für ein gutes Ranking in sich vereint. Einer davon ist die Relevanz der Inhalte. Auf einem Blog veröffentlichen Webmaster nämlich in regelmäßigen Abständen möglichst qualitativen Content. Das erkennen die Suchmaschinen, wodurch die besten Inhalte oft auch mit einem schwächeren Linkprofil gut ranken.

Offensichtlich also: Backlinks aufbauen, das ist kein Hexenwerk. Ein einmaliger Eintrag in einem Branchenverzeichnis reicht jedoch nicht aus. Regelmäßig durchdachte Maßnahmen müssen umgesetzt werden, um maximalen Erfolg beim Aufbau von Backlinks zu erzielen. Dieser zahlt sich mit Blick auf die erzielbaren Rankings jedoch aus.

Lernen von den alten Hasen: Gates statt Renner

Finanzchef24 hat 758 dt. Klein- und Kleinstunternehmer*innen befragt, mit wem sie gern mal einen Tag zusammenarbeiten würden. Wer hat das Rennen gemacht?

Ob milliardenschwere(r) Visionär*in, Tech-Genie oder renommierte(r) Sternekoch/-köchin: Mit welchem/welcher Star-Unternehmer*in würden hiesige Selbständige am liebsten einen Tag zusammenarbeiten, um von ihm oder ihr zu lernen? Finanzchef24 hat zum dritten Mal in einer Umfrage Kleinst- und Kleinunternehmer*innen um Antwort gebeten.

And the Winner is …

Platz eins geht erneut an den US-amerikanischen Multimilliardär und Philanthrop Bill Gates (22 Prozent). Der Gründer des globalen Onlineversandhändlers Amazon und drittreichster Mann der Welt, Jeff Bezos, rangiert mit 19 Prozent der abgegebenen Stimmen auf Platz zwei. Der renommierte deutsch-vietnamesische Küchenchef The Duc Ngo hat es mit 13 Prozent auf den dritten Platz geschafft.

„Viele wünschen sich als idealen Arbeitskollegen einen Team-Player mit Kompetenz. Da hiesige Kleinst- und Kleinunternehmer oftmals im selben Marktumfeld wie die Großen unterwegs sind, ähneln sich die Probleme“, kommentiert Payam Rezvanian, Mitglied der Geschäftsleitung bei Finanzchef24, mit Blick auf Zinswende, Konkurrenz aus Fernost, geopolitische Spannungen, Fachkräftemangel oder politische Unberechenbarkeit.

Lernen aus dem KI und Sextoy-Business

Die Frontfrau des Sexspielzeug-Versands Amorelie Lea-Sophie Cramer liegt mit 9,8 Prozent auf Platz vier. ChatGPT-Miterfinder und Tech-Genie Sam Altman erreicht mit 8,5 Prozent Platz fünf. Auf Platz sechs der Wunschliste mit knapp 8 Prozent folgt eine der erfolgreichsten und vor allem einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft: Tijen Onaran.

Als erster Milliardär im Weltraum schreibt der britische Unternehmer und Virgin-Gründer Richard Bransons Geschichte. Im Ranking erreicht er mit 6,8 Prozent den siebten Platz. Mit Meta-CEO Mark Zuckerberg wollen hingegen nur wenige arbeiten. Er landet mit 5,7 Prozent auf dem achten Platz, dicht gefolgt von dem französischen Luxus-Mogul Bernard Arnauld (5,2 Prozent). Das Schlusslicht bildet Hanno Renner: der Softwareentwickler des Münchner Start-Ups Personio. Mit 2,8 Prozent wird er auf den letzten Platz gewählt.

Unternehmerinnen setzen auf eine Frau als Wunschkandidatin

Genau wie im Vorjahr kommen bei der diesjährigen Umfrage geschlechterspezifisch deutliche Unterschiede zum Vorschein. Männer setzen auf die Expertise zweier alter Hasen und eines Newcomers. Bill Gates (24 Prozent), Jeff Bezos (20,6 Prozent) und Spitzenkoch The Duc Ngo (11,7 Prozent) bilden das Wunschtrio für Unternehmer-Männer. Im Vergleich dazu setzen Unternehmerinnen auf Selbstständigkeit, Innovation, Unabhängigkeit – und als erste Wahl auf eine Frau. Sie wählen die deutsche Unternehmerin und „Women´s Empowerment“ Aktivistin Tijen Onaran mit 17,8 Prozent auf die Spitzenposition. Erst knapp dahinter folgen der Philanthrop Bill Gates (17,4 Prozent) und Amazon-Mogul Bezos (15,4 Prozent).

Handel möchte mit Jeff Bezos arbeiten

Nicht nur bei den Geschlechtern gibt es Unterschiede, sondern auch zwischen den Branchen zeigen sich Tendenzen. Die Spitzenplatzierung von Bill Gates eint Dienstleistungs- (28 Prozent), Handwerks- bzw. Baubranche (23,3 Prozent) und Beratung (28 Prozent). Der Handel indes stimmt mit 27,3 Prozent ganz klar für Jeff Bezos als Wunschmitarbeiter. In der Beauty- und Lifestyle Branche muss sich der Amazon-Gründer seinen ersten Platz mit Tijen Onaran (17,2 Prozent) teilen. Die Gastronomen votieren klar für ihren Berufsgenossen: Hier steht Küchenchef the Duc Ngo mit 58,3 Prozent einsam an der Spitze der Wunschkandidaten. Doch auch in der Küche wähnen einige Optimierungspotential. Mit Abstand belegt Jeff Bezos hier den zweiten Platz (16,7 Prozent).

Übersicht: Platzierung gesamt

1. (21,7 Prozent): Bill Gates (Microsoft)

2. (18,7 Prozent): Jeff Bezos (Amazon)

3. (12,9 Prozent): The Duc Ngo (Spitzenkoch und Gastronom)

4. (9,8 Prozent): Lea-Sophie Cramer (Gründerin Amorelie)

5. (8,5 Prozent): Sam Altman (CEO von OpenAl)

6. (8 Prozent): Tijen Onaran („Digitale Pionierin“, Gründerin von Global Digital Women)

7. (6,8 Prozent): Richard Branson (Britischer Unternehmer)

8. (5,7 Prozent): Mark Zuckerberg (Meta Platforms früher Facebook)

9. (5,2 Prozent): Bernard Arnault (CEO von LVMH Moët Hennessy / Louis Vuitton)

10. (2,8 Prozent): Hanno Renner (Mitgründer und CEO von Personio)

Das sind die nervigsten Floskeln in Stellenanzeigen

Eine aktuelle Studie deckt auf: Von "Work hard, play hard" bis "Obstkorb": Mit diesen Floskeln vergraulst du deine Bewerber*innen schneller als gedacht.

In einer Umfrage hat die Lernplattform Preply den Sprachgebrauch in deutschen Stellenanzeigen näher unter die Lupe genommen und zeigt, worauf du bei deiner nächsten Stellenausschreibung achten solltest.

Diese Floskeln in Stellenanzeigen finden Deutsche am nervigsten:

1. „Work hard, play hard“ ist die nervigste Floskel in Stellenanzeigen

„Play hard“ oder doch „work hardest“? Laut Umfrage klingeln bei den meisten Bewerber*innen da die Alarmglocken. In allen Altersgruppen, außer bei den über 55-Jährigen, ist man sich einig, dass diese Floskel besser nicht in Stellenanzeigen vorkommen sollte. Die Umfrage zeigt, dass 32 % der Teilnehmenden den Ausdruck als überstrapaziert empfinden oder sie ihn nicht gerne in einer Stellenanzeige lesen. Besonders bei der Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen kommt der Ausdruck schlecht an: Stolze 48 % finden den Begriff störend.

2. Der Begriff „Alleskönner“ ist das zweitgrößte Reizwort in Stellenanzeigen

In Stellenanzeigen beliebt, bei Bewerber*innen eher weniger: der Alleskönner. Multitalente, die in Unternehmen unterschiedlich eingesetzt werden können und über ein breites Wissen verfügen. Laut Umfrage empfinden den Begriff 26 % als störend. Bei den weiblichen Studienteilnehmenden liegt der Prozentsatz sogar bei über 30 % im Vergleich zu 18 % bei den männlichen Altersgruppen.

3. „Jenseits der 9-5-Mentalität“ steht an dritter Stelle der nervigsten Begriffe und Ausdrücke in Stellenanzeigen

Insbesondere in der Medien- und Modebranche ist der Begriff oft anzutreffen. Was sich auf den ersten Blick nach mehr Flexibilität anhört, kann sich im Arbeitsalltag allerdings schnell in regelmäßigen Überstunden und Wochenendarbeit widerspiegeln. Laut Umfrage empfindet ein Viertel der Studienteilnehmer (25 %) den Begriff als negativ, bei den 45- bis 54-Jährigen sind es sogar 35 %.

Und zu guter Letzt: der gute alte Obstkorb. Ein „Benefit“, das eigentlich keins sein sollte. Wieso sich der Obstkorb immer noch nicht aus Stellenanzeigen verschwinden lässt, ist auch uns unklar. Auch 14 % unserer Studienteilnehmer können mit Früchten in Jobinseraten wenig anfangen.

Inwiefern beeinflusst die Wortwahl in Stellenanzeigen die Wahrnehmung der Stelle sowie des Unternehmens?

Gut gewählte Worte, die den Kern des Jobangebots treffen, haben die Macht, potenzielle Bewerber*innen für eine bestimmte Stelle und das Unternehmen zu begeistern. Um den Zusammenhang zwischen der Wortwahl in Stellenanzeigen und der daraus resultierenden Wahrnehmung besser zu verstehen – sowohl in Bezug auf die Art der Stelle als auch auf das Image des Unternehmens – haben wir mit mehr als tausend deutschen Büroangestellten eine Befragung durchgeführt. Preply hat nachgefragt, ob sie der Ansicht sind, dass die Verwendung von Floskeln in Stellenanzeigen einen negativen Einfluss auf ihre Wahrnehmung eines Unternehmens oder einer Stelle haben könnte. Eine überwältigende Mehrheit (66 %) der Befragten gab an, dass sich nervige Floskeln negativ auswirken können. Interessant: Die vorliegende Analyse zeigt jedoch, dass die Auswirkungen der Wortwahl bei den 35- bis 44-Jährigen weniger signifikant zu sein scheinen. Im Gegensatz dazu scheint sich vor allem die jüngere Generation an Floskeln zu stören: 71 % der 16- bis 24-Jährigen geben an, dass diese Wortwahlen einen negativen Einfluss haben können.

„Rote Fahnen“ in Stellenanzeigen, auf die du achten solltest

  • „Wir sind eine Familie“ – die Grenzen zwischen Privat- und Arbeitsleben können fließend sein, eine klare Trennung eventuell nicht möglich.
  • „Muss multitaskingfähig sein“ – dies kann eine erhöhte Belastung im Arbeitsalltag bedeutet.
  • „Bewahrt auch unter Zeitdruck einen kühlen Kopf“ – das kann auf einen stressigen Berufsalltag hindeuten.
  • „Bereitschaft, auch außerhalb der Bürozeiten zu arbeiten“ – kann auf eine schlechte Work-/Life-Balance hindeuten.
  • „Juniorposition – 5 Jahre Berufserfahrung zwingend“ – solche Jobangebote stellen unrealistische Erwartungen an ihre Bewerber*innen, die nicht dem Standard entsprechen.

Wie schreibt man also eine barrierefreie Stellenanzeige?

Eine gute Stellenanzeige ist informativ und überzeugend. Vermeide vage Formulierungen und übermäßigen Fachjargon. Sei klar und stelle sicher, dass die Unternehmenskultur im Text subtil widergespiegelt wird. Dies gilt sowohl bei formellen Unternehmen als auch informellen, wie zum Beispiel Start-ups. Denke dabei an dein Zielpublikum: Wen willst du mit der Stellenausschreibung erreichen und für dein Unternehmen begeistern? Diese Message sollte sich bereits in den ersten paar Zeilen des Inserats herauskristallisieren. Trau dich auch, aus der Masse herauszustechen, anstatt einen Standardtext mit leeren Floskeln zu wählen.

Sei allerdings bedacht bei der Verwendung von zu vielen englischen Begriffen in Stellenanzeigen. Frühere Untersuchungen zu Anglizismen am Arbeitsplatz haben gezeigt, dass die übermäßige Verwendung englischer Begriffe nicht bei jedermann Anklang findet. Achte auch auf sogenannte rote Fahnen, wie beispielsweise unrealistische Anforderungsprofile oder leere Floskeln. Vergiss schließlich nicht, nebst den Anforderungen auch die (Aufstiegs-)Möglichkeiten und Vorteile aufzuzeigen. Dabei ist es wichtig, in puncto Gehalt und Entwicklungsmöglichkeiten mit vollständiger Transparenz zu glänzen. Dies wird von Bewerber*innen sehr geschätzt, denn schließlich sollte bei einem Vorstellungsgespräch das gegenseitige Kennenlernen im Fokus stehen.

Dabei kann es eine Herausforderung darstellen, Stellenbeschreibungen inklusiver zu gestalten. Achte daher auf die Verwendung geschlechtersensibler Sprache und stelle sicher, dass die Stellenausschreibung durch die Verwendung klarer Schriftarten, Farben und Formatierungen verständlich ist.

Verwende eine Sprache, die für eine Vielzahl von Menschen unabhängig von ihrer Muttersprache leicht verständlich ist. Berücksichtige kulturelle Unterschiede, die die Interpretation bestimmter Wörter oder Ausdrücke beeinflussen können. Und schließlich ist es ratsam, Fähigkeiten und Qualifikationen hervorzuheben, anstatt sich nur auf bestimmte Jobtitel oder Abschlüsse zu konzentrieren.“

Schlussfolgerung

Kurz gefasst: Der Sprachgebrauch in deutschen Stellenanzeigen hat definitiv großes Potenzial nach oben. Verabschieden wir uns endlich von abgedroschenen Ausdrücken wie „jenseits der 9-5 Mentalität“ oder „Alleskönner“. Stattdessen sollten wir klare Stellenanzeigen ohne unnötigen Fachjargon anstreben, die für jeden verständlich sind, unabhängig von Alter, Herkunft oder Muttersprache.

Die perfekte Software zur Ressourcenplanung – die Geheimwaffe erfolgreicher Start-ups?

Hier findest du wertvolle Tipps zur Auswahl und Anpassung der richtigen Software zur effizienten Ressourcenplanung.

Die Gründung eines Unternehmens ist immer ein Wagnis. Die Märkte sind dynamischer denn je und der Erfolg ist kaum vorhersehbar. Eine detaillierte Planung, die klare Strategie und die Werkzeuge, um genau das bewerkstelligen zu können, werden immer wichtiger. Besonders bei der Ressourcenplanung dürfen sich junge Unternehmen keine Fehler erlauben. Eine Software, die Gründern fehlerfrei unter die Arme greift, wird so schnell zu einem Katalysator für Wachstum und die maximale Effizienz.

Start-ups müssen bereits vor ihrer Gründung die einzigartigen Herausforderungen verstehen, die auf sie in der nahen Zukunft zukommen. Von Beginn an muss eine Software gewählt werden, die sämtliche Bedürfnisse erfüllt und zugleich möglichst viele Eigenschaften in sich vereint. Natürlich ist es in diesem Punkt zudem wichtig, eine Kosten-Nutzen-Analyse durchzuführen. Eine gute Software als Grundgerüst für die Ressourcenplanung muss skalierbar sein und genau das bieten, was zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigt wird. Die Softwarelösung muss also gemeinsam mit dem Unternehmen wachsen und gedeihen.

Die Auswahl und Anpassung der richtigen Software

Was braucht es überhaupt, um das eigene Ressourcenmanagement auf das nächste Level zu befördern? Nun, die Kernfunktionen sollten neben dem Projektmanagement auf jeden Fall die Zeitplanung und eine detaillierte Fortschrittsverfolgung umfassen. So ist es möglich, mittels einer spezifischen Software möglichst viele Vorteile zu vereinen. Nicht nur die Effizienz steigert sich, auch die Kommunikation innerhalb der Teams eines Start-ups verbessert sich deutlich.

Damit das ERP für Startup für gewünschten Veränderungen schnell herbeiführt, ist es wichtig, die Implementierung der neuen Software richtig anzugehen. Das bedeutet, dass sämtliche Mitarbeiter, die ein Tool nutzen, im Detail geschult werden. Nur, wenn der Wissensstand bezüglich der Anwendung in den Teams ähnlich ist, zeigen sich die gewünschten Veränderungen in kurzer Zeit. Es lohnt sich also für Start-ups, wenn sie sich von Beginn an nach Lösungen umsehen, die sowohl die Skalierung, die Implementierung und das Training umfassen. Der Einstieg in eine neue Software oder ein neues Tool muss so einfach und schnell wie möglich erfolgen, denn nur so ist es möglich, sich auf die wichtigen Kernkompetenzen in der Frühphase der eigenen Unternehmensgeschichte zu fokussieren.

Das volle Potenzial ausschöpfen

Zu Beginn der unternehmerischen Laufbahn muss das Potenzial vollends ausgeschöpft werden. Das geht nur, wenn möglichst verantwortungsvoll mit allen Ressourcen umgegangen wird. Das betrifft sowohl die Mitarbeiter und das Know-how als auch tatsächliche Ressourcen, die eine Grundlage darstellen, um sich auf dem Markt behaupten zu können.

Da die Zeit in der Frühphase ein wichtiger Faktor ist, lohnt es sich, wenn sich für die Zusammenarbeit mit einem Software-Unternehmen entschieden wird, das Lösungen aus einer Hand bietet. Die beste Software ist nur dann hilfreich, wenn sie im Detail auf das Start-up zugeschnitten ist. Die Software muss die Arbeit erleichtern und sie muss für den notwendigen Überblick sorgen. Ist das nicht möglich, so stellt sie womöglich sogar ein unnützes Hindernis dar.

Die effektive Software zur Ressourcenplanung ist, zusammengefasst gesagt, für Start-ups von unschätzbarem Wert. Mit ihr ist es möglich, die Verwaltung zu vereinfachen, die Produktivität zu steigern und alles das trägt von Anfang an dazu bei, erfolgreicher zu sein. Und der Erfolg, genau das ist es, woran sich Start-ups und neu gegründete Unternehmen letztlich messen lassen müssen.

Effizientes Zeitmanagement für Start-ups

Wir stellen dir erprobte Zeitmanagement-Methoden vor, die dir dabei helfen, Prioritäten zu setzen, Ablenkungen zu minimieren und dein Start-up noch besser zu führen.

Effizientes Zeitmanagement ist in der schnelllebigen Welt der Start-ups einer der Schlüssel zum Erfolg. Als Gründer weißt du, dass jede Sekunde zählt und dass es entscheidend ist, die vorhandene Zeit optimal zu nutzen. In diesem Artikel stellen wir dir verschiedene Methoden des Zeitmanagements vor, die sich besonders für die Anforderungen von Start-ups eignen. Diese Techniken helfen dabei, Prioritäten zu setzen, Ablenkungen zu minimieren und dein Unternehmen besser zu führen.

Vorteile von Zeitmanagement

Effizientes Zeitmanagement ist mehr, als nur eine Liste von Aufgaben abzuarbeiten. Es geht darum, den Wert jeder Arbeitsstunde zu maximieren. Und du stellst sicher, dass jeder Mitarbeiter sich auf die Aktivitäten konzentriert, die dem Unternehmen den größten Nutzen bringen – denn es ist nachgewiesen, dass sich fast jeder am Arbeitsplatz schnell ablenken lässt.

Die Vorteile eines guten Zeitmanagements sind umfangreich und können den Unterschied zwischen Erfolg und Stillstand bedeuten. Hier sind einige Schlüsselvorteile des Einsatzes von Zeitmanagement-Methoden, die besonders für Start-up-Gründer relevant sind:

  • Gesteigerte Produktivität und Effizienz: Mehr Arbeit in weniger Zeit zu schaffen – das ist in einer Welt, in der Ressourcen oft begrenzt sind, sehr wertvoll. Die klare Strukturierung des Tages und das Priorisieren der Aufgaben führen dazu, dass Ziele schneller erreicht werden. Zeitfresser werden vermieden.
  • Verbesserte Arbeitsqualität: Zeitmanagement fördert nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der Arbeit. Durch die Zuweisung angemessener Zeitblöcke für jede Aufgabe stellst du sicher, dass du jeder Aufgabe die Aufmerksamkeit und Sorgfalt widmest, die sie verdient. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit von Fehlern und steigert die Gesamtqualität des Outputs.
  • Reduzierter Stress: Gründer stehen oft unter enormem Druck, ihr Start-up zum Erfolg zu führen. Effektives Zeitmanagement kann helfen, diesen Stress zu mindern. Indem du Überarbeitung vermeidest und für ausreichend Pausen und Pufferzeiten sorgst, reduzierst du das Risiko von Burn-out und hältst dich und dein Team langfristig motiviert und produktiv.
  • Bessere Entscheidungsfindung: Mit einer klaren Vorstellung davon, wie deine Zeit genutzt wird, kannst du bessere Entscheidungen darüber treffen, welche Projekte oder Aufgaben Priorität haben. Dies ist entscheidend für Start-ups, da Ressourcen klug eingesetzt werden müssen, um Wachstum und Entwicklung voranzutreiben. Zeitmanagement hilft dir, den Überblick zu behalten und strategische Entscheidungen zu treffen, die dein Start-up voranbringen.

Die besten Zeitmanagement-Methoden

Die folgenden bewährten Techniken für effizientes Zeitmanagement eignen sich besonders für die Bedürfnisse und Herausforderungen von Start-ups:

Das Eisenhower-Prinzip

Diese Methode ist auch bekannt als Eisenhower-Matrix und hilft insbesondere bei der Priorisierung von Aufgaben. Hierzu werden To-do‘s in vier Kategorien eingeteilt: dringend und wichtig; wichtig, aber nicht dringend; dringend, aber nicht wichtig und weder dringend noch wichtig. Für Start-ups ist dieses Prinzip besonders wertvoll, weil es hilft, sich auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist, und nicht nur auf das, was dringend erscheint. Dies fördert das strategische Denken und die Entscheidungsfindung. Das Eisenhower-Prinzip verdeutlicht, welche Aufgaben sofortige Aufmerksamkeit benötigen und welche du delegieren oder sogar ignorieren kannst. So unterstützt es Start-up-Gründer dabei, ihre begrenzten Ressourcen effektiv einzusetzen und ihre langfristigen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

Die ABC-Analyse

Die ABC-Analyse ist eine Methode zur Kategorisierung von Aufgaben basierend auf ihrer Wichtigkeit. 'A'-Aufgaben sind sehr wichtig, 'B'-Aufgaben sind wichtig, aber weniger kritisch, und 'C'-Aufgaben sind diejenigen mit der geringsten Wichtigkeit. Für Start-ups bietet das Zeitmanagement durch die ABC-Analyse eine einfache und effektive Möglichkeit, Prioritäten zu setzen. Sie zwingt Gründer dazu, über die relative Bedeutung jeder Aufgabe nachzudenken. So wird sichergestellt, dass das Team seine Energie auf die Aufgaben konzentriert, die den größten Einfluss auf das Unternehmen haben. Dies kann besonders nützlich sein, um Ressourcen sinnvoll zu verteilen und Schlüsselinitiativen voranzutreiben. Weniger wichtige Aufgaben kannst du dagegen entsprechend delegieren oder zurückstellen.

Die Pomodoro-Technik

Die Pomodoro-Technik ist eine Zeitmanagement-Methode, bei der die Arbeit in kurze, fokussierte Intervalle (traditionell 25 Minuten), gefolgt von kurzen Pausen (in der Regel 5 Minuten), unterteilt wird. Dieser Ansatz ist ideal für Start-ups, da er hilft, die Konzentration zu maximieren und Ermüdung zu vermeiden. Indem man die Arbeit in „Pomodori“ aufteilt, wird ein Gefühl der Dringlichkeit geschaffen, das dazu motiviert, in den festgelegten Zeiträumen so viel wie möglich zu erledigen. Für Start-up-Teams kann die Pomodoro-Technik auch eine einfache Möglichkeit sein, die Zusammenarbeit zu synchronisieren und sicherzustellen, dass alle regelmäßige Pausen einlegen, was langfristig zur Produktivität und zum Wohlbefinden beiträgt.

Getting Things Done (GTD)

Die Getting-Things-Done-Methode ist ein umfassendes Zeitmanagement-System, das darauf abzielt, den Geist zu klären und die Produktivität zu erhöhen. Hierzu werden alle Aufgaben in einem externen System erfasst und organisiert. Für Start-ups ist GTD besonders wertvoll, weil es hilft, den Überblick über multiple Projekte und Verantwortlichkeiten zu behalten. Durch das Erfassen aller Aufgaben außerhalb des Kopfes und das Festlegen des nächsten konkreten Schrittes für jede Aufgabe können Gründer und ihre Teams sich auf die Ausführung konzentrieren, anstatt Zeit damit zu verschwenden, sich zu erinnern, was als Nächstes zu tun ist. GTD fördert eine proaktive Haltung gegenüber Aufgaben und Projekten und kann dabei helfen, die Komplexität des Start-up-Lebens zu bewältigen.