Headmade Materials sichert sich 1,9 Mio. Euro


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Das 2019 gegründete Würzburger Start-up Headmade Materials, der Entwickler des Metall-3D-Druckverfahrens Cold Metal Fusion (Metal SLS), hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 1,9 Mio. Euro abgeschlossen.

Das Unternehmen wurde 2019 gegründet und ist eine Ausgründung des in Würzburg ansässigen Kunststoff-Zentrums SKZ (www.skz.de). Das Start-up entwickelt Materialien und Prozesse für den Metall-3D-Druck von Serienbauteilen. Kernstück der Technologie ist dabei das selbstentwickelte sinterbasierte 3D-Druckverfahren Cold Metal Fusion („Metal SLS“), das Kunden eine günstige und skalierungsfähige Serienfertigung von Metallbauteilen mit Stückzahlen bis 100.000 Bauteilen pro Jahr ermöglicht. Durch die Adaption des Materials läuft der Prozess auf etablierten Anlagen unterschiedlicher Hersteller und erleichtert erheblich die Prozessintegration und Bauteilzertifizierung. Headmade Materials bietet Kunden die eigenstände Nutzung des Cold Metal Fusion-Verfahrens sowie auch 3D-Druckservices und Beratung.

„Wir arbeiten seit fünf Jahren an der Technologie und die Partnerschaft mit btov bietet uns nun die Möglichkeit, den Unternehmensaufbau schneller voranzutreiben und unsere Vision der 3D-Serienfertigung zu verwirklichen “, sagt Christian Staudigel, CEO von Headmade Materials.

„Wir sehen in der Cold Metal Fusion-Technologie einen tragfähigen Ansatz für die Serienproduktion aufgrund der hohen Wirtschaftlichkeit des Verfahrens. Bedeutend ist hier auch die Kombination der aus dem Metallpulverspritzguss (MIM) bekannten mechanischen Bauteileigenschaften und signifikanten Prozessvorteilen, wie verringerte Arbeitsschutzanforderungen durch das einfachere Pulverhandling und höhere Grünteilstabilität,“ sagt Robert Gallenberger, Partner des btov Industrial Technologies Funds.

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