SEO – auch für Start-ups ein Muss!


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Start-ups haben es nicht leicht, einen erfolgreichen Markteinstieg zu gewährleisten. Die Ideen sind innovativ, die Ziele ambitioniert, doch die – gerade finanziellen – Mittel beschränkt. Aber auch der Erfolg innovativer Ideen und aufstrebender Jungunternehmen ist von deren Bekanntheitsgrad abhängig. Zum Glück gibt es heutzutage aber das Internet und kostengünstige Online-Marketingmaßnahmen.

Herausforderung: Markenbekanntheit steigern!

80 Prozent aller Start-ups scheitern innerhalb von drei Jahren nach Unternehmensgründung – eine erschreckende Statistik. Doch die Gründe für das Scheitern oder positiver formuliert: die Herausforderungen für junge Unternehmen liegen nicht immer, wie man meinen könnte, beim Thema Kapital und Finanzen.

Im „Deutschen Startup Monitor 2017“ formulierten die meisten Gründer als größte Herausforderung in den ersten Geschäftsjahren nicht Cashflow und Liquidität, sondern den Vertrieb bzw. Kundengewinn. Obwohl der Aufbau von Customer Relations sicherlich nicht einfach ist, vermeiden viele junge Unternehmen indes den schnellsten Weg zum Kunden: online über das Internet.

Statistiken belegen, dass circa vier von fünf Verbrauchern Google nutzen, um Unternehmen bzw. Dienstleister zu finden. Online-Marketing, speziell Suchmaschinenoptimierung (SEO), muss folglich ein zentraler Baustein des individuelle Unternehmensmarketings sein – auch oder gerade für Start-ups.

Wie unbekannte Namen bei Google zu einer Brand reifen und von potentiellen Kunden gefunden werden können, ist sprichwörtlich eine Wissenschaft für sich, die allerdings jedem frei zugänglich ist. Deswegen ist es auch ratsam, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen, wenn die Zeit vorhanden ist, um in dieses zukunftsträchtige Marketingthema zu investieren.

Nicht am falschen Ende sparen: Investieren Sie in SEO!

Selbst für das virtuelle Büro müssen Gründer noch Miete zahlen, auch Mitarbeiter bestehen auf die pünktliche Zahlung ihres Gehalts, und von den Kosten für den Firmenwagen, Produktionsmaterialien und Co. soll hier gar nicht die Rede sein. Da das Geld bei Start-ups bekanntlich sehr knapp ist, heißt es also im Regelfall: Sparen – gerade beim Marketing.

Durchschnittlich geben – hauptsächlich bereits etablierte – Unternehmen zehn bis 15 Prozent ihres Umsatzes für Werbung aus. Da wundert es nicht, dass der Erfolg trotz noch so guter Unternehmenskonzepte und Produkte bei vielen Start-ups ausbleibt, wenn deutlich weniger in Marketingmaßnahmen investiert wird als bei der Marktkonkurrenz, die Kunden bereits bekannt ist.

Fakt ist aber auch, dass gerade Online-Werbung hinsichtlich ihrer Werbeeffizienz – auch wenn dies von Branche zu Branche unterschiedlich sein kann – einfach gesprochen die beste Preis-Leistungseffizienz verspricht, oder anders gesagt: für das gleiche Geld erreichen Unternehmer im Internet am meisten Kunden.

Noch deutlich attraktiver wird der Online-Markt auch für Start-ups, bedenkt man, dass sich viele Basisaufgaben im Online-Marketing kostengünstig umsetzen lassen bzw. deren Umsetzungskosten nur einmalig anfallen. Eine technisch, optisch und inhaltlich einwandfreie Firmenwebseite beispielsweise lässt sich bereits für einen kleinen einstelligen Tausenderbetrag realisieren. Und dies ist bereits der erste Schritt für eine erfolgreiche Start-up-SEO.

Tipp 1: Webseite publizieren

Logisch, ohne Anlaufstelle für Kunden im Internet wird das eigene Unternehmen online nicht gefunden. Abstand nehmen sollten professionelle Firmen aber von Baukästen-Systemen oder dilettantisch designten Web-Auftritten. Bedenken Sie: Die Online-Präsenz Ihres Unternehmens vermittelt potentiellen Kunden den ersten Eindruck von Ihrer Firma. Mit einer technisch und optisch durchdachten Webseitstruktur, die sich auf dem Desktop wie auf mobilen Endgeräten einwandfrei aufrufen lässt, werden Sie vor allem gegenüber der lokalen Konkurrenz schon einen enormen Vorteil haben – übrigens nicht nur aus Sicht von Kunden, sondern auch von Google, das fehlerfreie Webseiten, die eine hohe Usability garantieren, mit guten Rankings belohnt.

Tipp 2: Online-Marketing-Kanäle definieren und nutzen

Online-Marketing verbirgt ein breites Tätigkeitsfeld, das sich aktuell gar noch weiter ausdifferenziert und dem klassischen Marketing in puncto Komplexität nichts nachsteht. Weil es ohne nahezu unbegrenztes Budget aber kaum möglich ist, alle Online-Marketingbereiche zu bedienen, sollte vorab überlegt werden, welcher Kanal für die eigenen Zwecke voraussichtlich am besten performt. Google AdWords, also Suchmaschinenwerbung (SEA), ermöglicht beispielsweise schnelle Erfolge und einen annehmbaren Return of Investment (ROI). Verglichen mit SEO stellt sich der Erfolg über SEA im Regelfall sogar deutlich schneller ein. Zahlen belegen aber, dass SEO auf Dauer lukrativer ist als SEA und der ROI bei Suchmaschinenoptimierung nach etwas Zeit den Return of Investment für Suchmaschinenwerbung deutlich übersteigt. 

Tipp 3: Ziele definieren – Geduld bewahren

Viele Start-ups, die sich dazu entscheiden, einen Teil ihres Werbebudgets in SEO zu investieren, begehen häufig den Fehler, allzu schnell ungeduldig zu werden. Geduld ist jedoch für erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung ganz entscheidend. Häufig wird, wenn sich nach wenigen Wochen noch kein Erfolg einstellt, das Budget für SEO daraufhin beschnitten oder ganz gestrichen.

Mitunter hat diese Entscheidung auch damit zu tun, dass viele Unternehmer gar nicht genau wissen, welches Ziel sie mit SEO eigentlich verfolgen bzw. wie sie diese Aufgabe überhaupt strukturiert angehen können. Anders als bei klassischen Werbeformen, bei denen eine Werbemaßnahme im Grunde immer zum Verkauf eines Produkts oder einer Dienstleistung führt, ist dies online etwas anders.

Suchmaschinenoptimierung dient dem Zweck, Suchmaschinennutzer in verschiedenen Stadien des Marketing Funnels abzugreifen und auf die eigene Webseite zu leiten. Sie dort in zahlende Kundschaft zu konvertieren, also eine Conversion zu erzielen, ist wieder eine zwar nicht gänzlich von SEO unabhängige, dennoch aber andere Aufgabe, die bestenfalls aber bereits bei der Konzeptionierung der Firmenwebseite berücksichtigt wurde. 

Tipp 4: Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen

Der ein oder andere mag nun fragen, wie sich all diese Aufgaben in einem kleinen Start-up umsetzen lassen sollen. Denn professionelle, d.h. erfolgreiche SEO braucht, wie beschrieben, nicht nur Zeit und Geduld, sondern auch Know-how, Personal und somit auch Budget. Vieles davon können junge Unternehmen ganz einfach nicht in ausreichender Form zur Verfügung stellen, weswegen eine eigene Inhouse-SEO meist nicht infrage kommt, zudem sich eine eigene SEO-Abteilung aufgrund der komplexen Aufgabenbereiche meist auch nur lohnt, wenn man sich ein ganzes Team leisten kann, das sich aus mehreren Fachleuten zusammensetzt.

Das macht aber gar nichts. Denn wenn bei der Webseitengestaltung vorab auf fähige Leute – also Webdesigner, Programmierer und Texter – gesetzt wurde, haben es SEO-Experten wie Seybold.de meist relativ leicht, die Firmenseite relativ schnell zum Online-Erfolg zu führen. Grundsätzlich ist es ratsam, sich für eine bekannte und renommierte SEO-Agentur zu entscheiden, von denen es meist sogar eine nahe dem eigenen Firmensitz gibt. Die Webseite iBusiness veröffentlicht quartalsweise die Top-100-SEO-Agenturen des Jahres mit Postleitzahl. 

SEO-Basisarbeiten selbst umsetzen? Kein Problem!

Übrigens ist Suchmaschinenoptimierung kein Staatsgeheimnis, auch wenn der Suchmaschinengigant und Marktführer Google über seinen Algorithmus und die für Unternehmen so wichtigen Rankingfaktoren mit Argusaugen wacht. Sowieso sollten Unternehmer bedenken, dass SEO-Expertisen mit Vorsicht genossen werden sollten, denn Studiengänge und dergleichen gibt es fast noch gar nicht. Wissen in diesem Bereich beruht in den meisten Fällen also auf Erfahrungswerten.

Eben deswegen ist es auch nicht verkehrt, sich ein grundlegendes Basiswissen über SEO anzueignen. Rudimentäre Kenntnisse lassen sich über Fachliteratur – die ebenso kritisch gelesen werden sollte – wie natürlich auch online erwerben, bestenfalls natürlich direkt von der Quelle.

Google selbst kommt hier ins Spiel und gibt online regelmäßig Hinweise und Erklärungen, wie Webmaster und Unternehmer, SEO-Neulinge und Co. vorgehen sollten, wenn sie einen Teil ihres Online-Marketings selbst übernehmen möchten – oder die Arbeit anderer verstehen und hinterfragen wollen. Bereits in diesem folgenden 10-minütigen Video lässt sich relativ viel über das Geheimnis SEO lernen. Maile Ohye von Google erklärt hier, worauf Start-ups achten sollten, möchten Sie erfolgreiche SEO betreiben.


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