Nebenerwerb mit Videos


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Videoplattformen wollen mit der Einblendung von Werbung Geld verdienen. Die Produzenten der kleinen Videofilme würden dabei natürlich auch gern mitverdienen. Das ist neuerdings auch möglich – indem sich der Videofilmer nämlich direkt bei Brandfame anmeldet, der ersten Agentur für Product Placement in Online-Videofilmen.

Jeder, der eine Videokamera besitzt, kann ab sofort Geld kassieren, indem er Markenprodukte sichtbar in seinen Videos platziert. Dafür muss er sich nur bei Brandfame anmelden und sich die Angebote der Markenanbieter anschauen. Wenn ihm ein Angebot zusagt, kann er mit dem Anbieter direkt Kontakt aufnehmen und eine individuelle Provision aushandeln.

www.brandfame.com

 

Drei deutsche Kaffeemarken überraschen die Welt

Coffee Friend und Co.: Diese drei vielversprechenden Kaffeemarken aus Deutschland bereichern jeden (Büro-)Alltag und haben das Zeug zum großen Wurf.

Was hat Sie in letzter Zeit überrascht? Wir sind uns wohl alle einig, dass Überraschungen für das Leben fundamental wichtig sein können. Letztlich sehnen sich die meisten von uns doch nach Kontrolle, aber das Leben ist nun mal unkontrollierbar und das macht den Reiz des Lebens aus.

Ähnlich ist es doch bei Kaffee: Wenn wir immer wüssten, was auf uns zukommt, bräuchten wir keine unterschiedlichen Arten von Kaffee trinken. Natürlich haben wir uns alle an den Geschmack von Kaffee gewöhnt; wir wissen, welchen Kaffee wir am liebsten trinken und auf welche Arten wir gern zurückgreifen. Dennoch sind Kaffeegenuss und Geschmack individuell, je nachdem, in welcher Phase, zu welcher Zeit, mit welchen Gedanken Sie Ihren Kaffee genießen.

Dieser Artikel handelt von deutschen Kaffeemarken, die in der Lage sind, die Welt zu überraschen. Daraus geht hervor, dass die besagten Marken weltweit vielleicht noch nicht angekommen oder wahrgenommen sind. In Deutschland haben sich die besagten Marken aber schon etabliert, weshalb auch Sie sich vom Genuss überzeugen sollten.

#1 Coffee Friend

Eine dieser Marken ist Ihr „Kaffeefreund“ und das ist deshalb besonders einprägsam, weil genau das der Titel und Name der Marke ist. Coffee Friend versorgt den Kaffeegenießer und die Kaffeegenießerin mit all dem, was das Kaffeeherz begehrt. Wir wissen: Guter Kaffee zu Hause ist ein Genussmoment. Manchmal ist das alles, was Sie brauchen. Frisch und aromatisch. Coffeefriend steht stellvertretend für den Genussmoment, welchen man durch guten Kaffee erreicht. Hier wird vor allem das Aroma großgeschrieben, welches für guten Kaffee natürlich unabdingbar ist. Aus diesem Grund gibt es auch immer neue Kaffeesorten, die auf und von Coffee Friend getestet werden. Coffee Friend verbreitet natürlich auch Maschinen und Automaten, die Ihnen unterschiedlichste Zubereitungsarten nach Hause bringen. Dabei garantiert Coffee Friend eine nette und warme Atmosphäre, wenn Sie mit dem Unternehmen in Kontakt treten. Man wird Ihnen einfach und präzise beschreiben, was Sie wissen müssen, sodass Sie Ihren Kaffeegenuss in gewünschter Manier zu Hause genießen können. Probieren Sie den internationalen Einzelhändler für Kaffee und Kaffeemaschinen ruhig aus. Dabei sei Ihnen gesagt, dass Coffee Friend auf jeglichen Märkten zugegen ist, sofern es um Kaffee geht. Hierbei stehen Vertriebserfahrung und eine qualitativ hochwertige Produktion im Fokus. Coffee Friend steht dabei natürlich vor allem auch für hochwertig vertriebene Produkte wie Caprissimo, Burtukana und Parallel.

SEO-Trends 2022

Suchmaschinenmarketing: Von Audio-Marketing bis Responsive-Suchanzeigen. Mit diesen 7 Trends startest du online im neuen Jahr durch.

Online-Marketing gibt es stetig neue Entwicklungen, Trends, Anpassungen und Tools. Sie automatisieren die bestehenden Prozesse und verbessern die Möglichkeiten zur Suchmaschinenoptimierung und -werbung immer weiter. Um die Sichtbarkeit im Web für das eigene Unternehmen zu erhöhen, gilt es solche Trends im Blick zu behalten. Vor allem Entwicklungen im Bereich Audio, Video und Social Media sowie die Verzahnung von Content und E-Commerce stehen aktuell im Fokus. Wir haben sieben Trends identifiziert, mit denen Unternehmer und Selbständige online 2022 durchstarten.

SEO Trend 2022: Audio-Marketing

Ob Podcasts, Clubhouse oder Twitter Spaces: Audio-Content wird immer beliebter. Deshalb sollen diese Inhalte auch in den Suchergebnissen von Google platziert werden. Wie bei anderem Content spielt dabei vor allem der gebotene Mehrwert eine wichtige Rolle für ein gutes Ranking. Mit eigenen Unternehmens-Podcasts erreichen kleinere und größere Betriebe ihre Zielgruppe dann an einem weiteren Touchpoint. Übrigens: Videos sind schon länger ein oft genutztes Marketingtool, doch ihre Bedeutung nimmt weiter zu. Sie erhöhen nicht nur den organischen Traffic, sondern sorgen auch für eine längere Verweildauer auf Websites und Social-Media-Profilen.

SEO Trend 2022: Content-Commerce

Die Verzahnung von Content-Marketing und E-Commerce schreitet im digitalen Marketing immer weiter voran. Beispielsweise Facebook und Instagram setzen bereits verstärkt auf E-Commerce-Funktionen, sodass User*innen über die Plattformen shoppen können. Diese Entwicklung führt dazu, dass Unternehmen ihren Content zunehmend strategisch in die digitale Customer Journey ihrer eigenen Kundinnen und Kunden integrieren sollten. Dadurch lassen sich passende Inhalte in jede Phase des Einkaufserlebnisses einbinden und flexibel an die Kund*innenbedürfnisse anpassen. Der Aufbau einer Digital-Experience-Plattform kann für Unternehmen zu einem Wettbewerbsvorteil werden. 

SEO Trend 2022: Google Analytics 4

Ende Oktober 2020 stellte Google von Universal Analytics beziehungsweise GA3 auf Google Analytics 4, kurz GA4, um und setzt nun verstärkt auf die Umstellung der vierten Version des Trackingtools. Bei GA4 handelt es sich dabei um mehr als ein Upgrade: Es ist vielmehr eine neue Generation von Google Analytics, die für User*innen einige Veränderungen mit sich bringt. Im Vergleich zu GA3 ist nicht nur das User Interface neu, sondern auch das zugrunde liegende Datenmodell und das Tracking. Letzteres lässt sich in der neuen Version auch ohne Cookies ermöglichen. Zudem können über ein ganzes Tagging-Framework Daten an Google-Dienste wie Google Ads, Campaign Manager oder Search Ads 360 gesendet werden. GA4 erleichtert so den Einbau des Tracking-Codes für alle Google-Produkte, noch präziseres Conversion-Tracking und die Minimierung technischer Fehlerquellen. 

SEO Trend 2022: Mobile First

Immer mehr Nutzerinnen und Nutzer durchsuchen das Web vor allem über ihre Smartphones und Tablets. Schon länger steht die Darstellung im Responsive Design deshalb im Fokus. Im Jahr 2021 hat Google aber sogar alle Webseiten auf das sogenannte Mobile-First-Indexing umgestellt, sodass die Suchmaschine Inhalte, die ausschließlich auf Desktopgeräten verfügbar sind, ignoriert. Unternehmen sollten ihre Seiten deshalb dringend auf das Responsive Design hin überprüfen. Passend dazu spielen auch Deeplinks eine immer größere Rolle. Sie finden in Verbindung mit Apps Verwendung, um von Anzeigen auf die richtigen Zielseiten zu verlinken. Somit verhelfen Deeplinks insbesondere Nutzern von mobilen Endgeräten zu einem schnellen und nutzerfreundlichen Shoppingerlebnis. 

SEO Trend 2022: PageSpeed Insights 

Google hat jüngst seinen Online-Dienst „PageSpeed Insights“ optimiert. Das Tool zur Analyse und Verbesserung für Ladezeiten von Internetpräsenzen bietet nun viele neue Informationen über die Ladegeschwindigkeit und zum Lighthouse-Score. Bei „Google Lighthouse“ handelt es sich wiederum um ein Audit-Tool, das die Performance von Websites erhebt. Der Score wird dabei in den Kategorien Performance, Accessibility, Best Practices und SEO errechnet. Zu den Veränderungen in der optimierten Version gehört zum Beispiel, dass nun nicht mehr die Punktzahl der getesteten Seite ganz oben auf der Ergebnisseite steht, sondern der Abschnitt mit den Nutzer*innendaten. Bei der Punktzahl handelt es sich nämlich nur um Labordaten, die keinen direkten Einfluss auf die Rankings haben. Der Bereich mit den Nutzer*innendaten lässt sich hingegen aufklappen, sodass User*innen zusätzliche Details zu den Core Web Vitals sehen. Dazu wird jeweils der Anteil der Aufrufe dargestellt und kategorisiert: grün für Erreichung der empfohlenen Werte, gelb für Werte mit Verbesserungsbedarf und rot für schlechte Leistungen. Zusätzlich gibt es sowohl für die Nutzer*innen- als auch für die Labordaten einen zusätzlichen Abschnitt mit weiteren Informationen zum Erfassungszeitraum, zur Dauer der Besuche oder auch zur Größe der Strichprobe, sodass User*innen die Performance der jeweiligen Seite besser analysieren und verbessern können.

SEO Trend 2022: Free Listing

Bereits seit einigen Monaten hat Google die kostenlosen Shoppinganzeigen international ausgerollt. Doch noch nicht alle Produktanbieter*innen nutzen dieses Tool für ihre Marketingkampagne. Dabei bietet das Free Listing vor allem kleinen Unternehmen mit wenig Marketingbudget Gelegenheit, Werbeanzeigen kostenlos zu platzieren und diese zu testen. Auf diesem Weg werden nämlich verschiedene Produktmerkmale wie Preis, Verfügbarkeit und Bewertungen teilweise auch in den organisch gelisteten Shoppinganzeigen aufgeführt und Internetnutzer*innen angezeigt.

SEO Trend 2022: Responsive-Suchanzeigen

Marketingmaßnahmen und Online-Tools verändern sich vor allem aufgrund des stetigen Wandels des User-Suchverhaltens. Google gibt beispielsweise an, dass 15 Prozent der täglichen Anfragen ganz neue Suchen darstellen. Online-Marketingkampagnen gilt es deshalb möglichst flexibel zu gestalten. Zudem sollten Unternehmen auf Automatisierung setzen – besonders auf Responsive-Suchanzeigen. Texte in solchen Anzeigen werden ständig angepasst, damit sie Kund*innen immer passende Botschaften präsentieren. Dafür geben Unternehmen einfach mehrere Anzeigentitel und Textzeilen ein, sodass Google Ads im Laufe der Zeit automatisch verschiedene Kombinationen testet und die zielführendsten unter ihnen ermittelt. Ab dem 30. Juni 2022 will Google nur noch die Responsive Search Ads unterstützen. Erweiterte Textanzeigen sollen dann zwar weiterhin ausgespielt werden, die Möglichkeit zur Erstellung oder Bearbeitung fällt aber weg.

Der Autor Andreas Karasek ist Geschäftsführer der Agentur SEM Berater.

Krypto-Trends 2022

Kryptowährungen: Was sind die Erwartungen und Trends für 2022?

Krypto-Trend: Bitcoin bleibt der "König"

Trotz der Tatsache, dass die Dominanz von Bitcoin im Jahr 2021 abnahm und die Anleger begannen, sich nach Alternativen wie Ethereum, Solana und Polkadot umzusehen, ist BTC immer noch die wichtigste "schwere" Kryptowährung. Die Nachfrage nach BTC und seinen Derivaten wird steigen. BTC hat eine niedrige Besicherungsquote, was auf eine geringe Verschuldung hindeutet und ein Potenzial für die Verwendung als DeFi-Sicherheiten zeigt. Bitcoin-Inhaber werden in der Lage sein, mehr ihrer Bitcoins für Kredite, Darlehen, die Bereitstellung von Liquidität usw. zu verwenden. Ein größerer Teil des Bitcoin-Angebots wird auf anderen Blockchains abgelegt werden.

Krypto-Trend: Cross-Blockchain-Bridges

Cross-Blockchain-Bridge-Protokolle wie Rune (THORChain) werden mehr Peer-to-Peer-Swaps ermöglichen. Derzeit verbinden sich die meisten Brücken mit dem Ethereum (ETH)-Netzwerk aufgrund der Kompatibilität mit der Ethereum Virtual Machine (EVM) (Tezos Wrap Protocol Bridge, Binance Smart Chain Bridge, Solana's Wormhole Bridge, Avalanche Bridge, usw.). Es wird erwartet, dass blockchain-übergreifende Möglichkeiten eine wichtigere Rolle spielen werden.

Krypto-Trend: DeFi und Liquidität

Vor kurzem sind mehrere neue vielversprechende Protokolle erschienen. Zum Beispiel für eine langfristige Liquidität - OlympusPro, Tokemak, oder für eine kurzfristige Liquidität - Fei Protocol x Ondo Finance und Liquidity Mining, was eine Tür für die weitere Entwicklung von DeFi2 öffnet. Die Entwicklung von Mindestreserve-Banking und Off-Chain-Kredit-Scoring-Systemen wird einer der Trends sein.

Krypto-Trend: NFTs

Ihr Potenzial ist enorm, da sie zur Übertragung von Rechten sowohl an virtuellem als auch an physischem Eigentum genutzt werden können. Wir werden also herausfinden müssen, wie NFTs von "traditionellen" Institutionen wie Museen, Fonds usw. behandelt, gehalten und bewertet werden können.

Krypto-Trend: Regulierung

Immer mehr institutionelle Anleger haben begonnen, Kryptowährungen als legitime Anlagemöglichkeit anzuerkennen, auch wenn eine umfassende Regulierung noch auf dem Weg ist. Der Markt für Kryptowährungen ist einfach zu groß geworden, um ihn zu ignorieren. Gleichzeitig wird die makroökonomische "Übernahme" von Blockchain/digitalem Geld intensiviert werden. Wir erwarten eine stärkere Konzentration auf CBDCs und Stablecoins, die zur Diversifizierung und Senkung der Transaktionskosten beitragen, grenzüberschreitende Reibungsverluste verringern, Einlagen ergänzen, die finanzielle Eingliederung fördern usw. Es wird eine bankähnliche Regulierungsstruktur für Stablecoin-Emittenten vorgeschlagen werden.

Krypto-Trend: breitere Einführung von Blockchain-Technologien

Und schließlich eine breitere Einführung von Blockchain-Technologien, um viele weitere Bereiche zu digitalisieren und zu verfolgen, angefangen bei der Nutzung medizinischer Daten, ESG-Attributen (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung), der Überprüfung der Identität von Lieferanten, Geldtransfers usw.

Der Autor: Prof. Roman Matkovskyy, Rennes School of Business

Pop-up-Experience

Pop-up-Stores sind smarte Marketing-Tools für Gründer*innen, die weit mehr bieten als nur Sonderverkaufsflächen.

Pop-up-Stores können Start-ups in verschiedenen Stadien ihres Lebenszyklus unterstützen. Und damit an verschiedenen Stellen für Differenzierung, Mehrwert und Customer Centricity sorgen. Allerdings nur, wenn man ihr Potenzial ganzheitlich versteht und bei der Konzeption einen klaren Fokus setzt. Wie? Darum geht es in diesem Beitrag.

Was sind Pop-up-Stores?

Wie der Name schon verrät, poppen Pop-ups kurzfristig auf und sind nur eine begrenzte Zeit verfügbar. Sie können eine Art Store-Charakter haben, aber auch in kreativen Formen daherkommen: als mobile Einheit oder individuelle Installation. Dann sprechen wir von Pop-up-Experiences. Sie können für wenige Stunden, Tage oder auch mehrere Wochen bis Monate öffnen und bilden damit ein ganz besonderes Markenerlebnis-Format für Unternehmen und deren Kund*innen.

Sie sind nicht nur sehr flexibel und wandelbar einsetzbar, sondern können auch finanziell eine clevere Alternative sein, denn du bindest dich nicht an einen jahrelangen Mietvertrag. Stattdessen kannst du an verschiedenen Standorten oder zu verschiedenen Zeiten (im Jahr oder auch am Tag) unterschiedliche strategische Zielgruppensegmente ansprechen und Lo­cations bezüglich deines Geschäfts-Impacts testen.

Der beste Zeitpunkt für die Eröffnung eines Pop-ups ist genau jetzt. Das liegt zum einen daran, dass pandemiebedingt derzeit sehr viele freie Räume in attraktiven Lagen zur Verfügung stehen. Zum anderen sind die Eigentümer*innen mittlerweile auch für temporäre Mieteinnahmen offen, und die Politik begrüßt kreative Konzepte, um leere Innenstädte wiederzubeleben.

Der Handel spricht gerade davon, wie sich die vermeintlich funktionale Warenbeschaffung immer mehr in Richtung Experiences Economy transformiert. Und genau da setzen Pop-up-Experiences an: flankierend zum normalen Handel- und Vertriebs-Setup, als Test- bzw. Innovations-Pilot oder als dauerhaft implementierte Erlebniskomponente.

Start-up & Konzern, digital & analog: Pop-ups können für alle relevant sein. Klassischerweise kennt man Pop-up-Stores aus den Bereichen Mode, Food und Kosmetik. Dabei sind sie – wenn man die Erfolgsfaktoren richtig dekodiert hat – für alle Branchen geeignet. Denn es geht letztendlich darum, der Zielgruppe in einem relevanten Umfeld ein emotionales Erlebnis zu bieten.

Anfassbare Produkte lassen sich so kreativ mit allen Sinnen erleben. Angebote und Dienstleistungen, die nicht greifbar sind oder zum Beispiel aus einer schwer verständlichen Technik resultieren, können so erklärt werden. Auch Google und Ebay haben schon mit Pop-up-Stores ihre Marken gestärkt: Google mit einem Hamburger Store zur Bekanntmachung des neuesten Google Pixel Smartphones, bei dem es unter anderem Foto-Workshops gab, die zur tieferen Auseinandersetzung mit dem Produkt und für mehr Sichtbarkeit „beyond“ im Social Space sorgten. Ebay über einen Kaufs- und Verkaufsraum rund um die Weihnachtszeit, in dem Menschen durch ein reales Geschäft gingen, die Marke erlebten und dabei aber die Vorteile der digitalen Kaufabwicklung und Lieferung über Ebay genossen. Pop-ups sind übrigens nicht nur ein B2C-Tool, sondern können auch für den B2B-Bereich konzipiert werden.

Besondere Erlebnisse bringen besondere Erkenntnisse

Pop-ups sind ein versatiles Marketing-Instrument. Egal, in welchem Stadium sich dein Start-up derzeit befindet, kann es sehr spannend sein, diese vielfältigen Anwendungsbereiche mal zu evaluieren und im Team durchzuspielen, nämlich unter folgenden Aspekten:

  • Stärkung der Markendifferenzierung: Eine Pop-up-Experience ist die ideale Bühne, um deine am Reißbrett entstandene Marke in der Praxis zu inszenieren und ihr den Raum zu geben, die sie verdient. Ausgehend von deiner Positionierung schaffen Brand Space Designer ein Markenerlebnis für alle Sinne. Und das wiederum sorgt für Differenzierung, Mehrwert und Storytelling.
  • Content-Fabrik: Pop-up-Experiences sind bestens geeignet, um relevanten Content zu produzieren, der dann auf den Owned-, Earned-, Paid-Kanälen wieder zum Einsatz kommt. Und das alles eins-zu-eins aus der Markenwelt. Außerdem haben Pop-ups inhaltlich viel zu erzählen, was im Vorfeld, im Live-Zeitraum und im Nachgang die Kommunikationsstrategie befeuert.
  • Testen von Standorten: Du möchtest deinen ersten Flag­ship-Store eröffnen oder expandieren? Bloß wo? Probiere es aus – in der Großstadt, auf dem Dorf, mitten im Ortskern oder eher im Randgebiet. Mit einem Pop-up-Store bist du örtlich und gestalterisch flexibel und nicht an einen festen Mietvertrag mit Kündigungsfrist gebunden.
  • (Neu-)Kund*innenakquise: Kund*innen halten und gewinnen. Durch Pop-ups kommst du näher an deine Zielgruppen heran. Zum einen kannst du neue Zielgruppen behutsam erschließen (Stichwort Verjüngung, Segmentierung), ohne dass Stammkund*innen irritiert werden. Zum anderen kannst du Pop-ups konzeptionell so ausrichten, dass sie für deine Kernzielgruppe als Loyalitäts-Tool dienen und die Bindung zur Marke intensiviert wird.
  • Marktforschung und Produktentwicklung: Den immer stärker werdenden Innovationsdruck kennen wir alle. Bist du auch zuweilen unsicher, was genau sich deine potenzielle Zielgruppe wünscht, wo es hakt, was optimiert werden kann? Pop-ups können auch dafür eine Bühne sein, um direkt, pragmatisch und auf Augenhöhe mit deinen Kund*innen in Verbindung zu bleiben und in den Dialog zu kommen.
  • Produkttests: Dein Start-up hat bereits einen Prototyp entwickelt oder du denkst über die Erweiterung deines Portfolios nach? Dann teste, wie dein Produkt bei den Menschen ankommt und schaue dabei in ihr Gesicht. Näher an den Kund*innen kannst du nicht sein.

Wie funktionieren Pop-ups?

Pop-ups sind Erlebnisse: Sie sind emotional, aufregend, außergewöhnlich, inspirierend oder auch animierend. Das muss sich im Design, der Location, der Verfügbarkeit, den Inhalten, Angeboten und Aktionen widerspiegeln. Pop-ups leben von einer Faszination, einem Hauch Exklusivität und einer gelungenen Gesamtkomposition. Sie zu konzipieren, braucht Klarheit über die Ziele und einen guten Sparringspartner in der Entwicklung. Nur so kann der rote Faden klar transportiert werden und am Ende aus Einzelfacetten ein strahlendes Masterpiece werden.

Als „Geschäfte mit Geschichten“ haben Pop-ups zum Ziel, Berührungspunkte zwischen deiner Marke und den Besucher*innen zu erschaffen. Es geht also um eine Experience beyond Moments, um einen langfristigen Beziehungsaufbau.

Damit das klappt, braucht es eine strategische Grundlage, die sich von den Unternehmenszielen ableitet. Es stellt sich also zunächst immer die Frage: Welche Challenge hast du gerade? Was möchtest du mit einem Pop-up-Store erreichen? Natürlich kann ein Pop-up mehrere Zwecke erfüllen, bei der Konzeption solltest du aber einen konkreten Fokus auswählen. Das kann zum Beispiel Folgendes sein: deine Community besser kennenzulernen. Deine Marke oder eines deiner Produkte mit allen Sinnen erlebbar zu machen. Hintergründe zu erklärungsbedürftigen Produkten bzw. Dienstleistungen zu vermitteln. Oder neue Produkte für den Vertrieb zu testen.

Neben dem Festlegen des Hauptziels deines Pop-ups, ist wichtig, wie du dich und dein Start-up präsentieren möchtest. Sympathie und Mehrwert sind hierbei wichtige Verkaufsfaktoren. Eine Studie aus dem Journal of Advertising Research (JAR) hat kürzlich gezeigt, dass insbesondere das Inszenieren des Gefühls von Freude auf allen Ebenen ein elementarer Erfolgsfaktor ist. Inszeniere ein gemeinsames Erlebnis, biete Workshops und Austauschformate an, denn das schweißt zusammen. Dabei kannst du visuelle, haptische und technische Gadgets zur Hilfe nehmen.

Wenn du alles richtig machst, profitierst du nicht nur vom direkten Impact des Pop-ups (zum Beispiel Abverkäufen), sondern auch von Synergieeffekten und dem Word of Mouth, wenn nämlich Besucher*innen positiv über dich sprechen.

Top-Trends im Grafikdesign 2022

Die Top-Trends im Grafikdesign 2022: Auf uns wartet eine bunte Mischung und ganz viel Nostalgie.

Bei Grafikdesign-Trends handelt es sich um mehr als um flüchtige Modeerscheinungen: Sie spiegeln die Restriktionen und Klischees eines Jahres wider, die zugunsten von etwas Neuem umgestoßen werden. Mit Blick auf das neue Jahr bedeutet das die Anbahnung einer “zweiten Welle”. Stile verschiedener Jahrzehnte bekommen ein zweites Leben eingehaucht. Die Designexperten von 99designs von Vista gehen davon aus, dass 2022 unvorhersehbar sein wird und diese Entwicklung sich auch an den Grafikdesign-Trends ablesen lässt.

90er-Nostalgie

Während erst kürzlich die 80er ihr Comeback feierten, springen wir nun in die 90er Jahre. Dieser Trend basiert auf dem sehnsüchtigen, idealisierten, nostalgischen Blick in die Vergangenheit. Daher erleben wir ein weiteres Mal Muster im Memphis-Design, simple Emojis und primitive Internet-Frames. Bunte Farbblöcke und greller Glibber erwecken geliebte Kindheitserinnerungen zum Leben.

Wann eine eigene Kryptowährung sinnvoll ist

Eine eigene Kryptowährung kann für einige Unternehmen eine große Chance sein. Vor allem junge und innovative Start-ups können davon stark profitieren. Doch Entwicklung und Marketing nehmen viel Zeit sowie Kapital in Anspruch. Diese Dinge sollten Gründer*innen beachten, um herauszufinden, ob sich das Erstellen einer eigenen Kryptowährung lohnt und welche Möglichkeiten es dabei gibt

Eine eigene Kryptowährung erstellen – Wie geht das?

Möchte ein Unternehmen mit einer eigenen Kryptowährung auf den Markt gehen, gibt es dabei grundlegend zwei Möglichkeiten. Viele Start-ups entschließen sich dafür, lediglich einen Token zu entwickeln, der auf einer bereits etablierten Blockchain verwaltet wird. Dieses Verfahren ist vergleichsweise einfach, kostentechnisch überschaubar und erleichtert Gründer*innnen das Marketing: Lagern die Token auf einer bekannten Blockchain wie Ethereum oder NEO, fassen potentielle Investoren häufig eher Vertrauen.

Möchten Unternehmen jedoch eine Kryptowährung erstellen als Finanzierungsmethode für eigene Projekte, kann der Aufbau einer eigenen Blockchain eine lohnenswerte Entwicklung sein. Gründer*innen müssen dabei jedoch im Vergleich zu einer tokenbasierten Lösung mit einem erheblichen zeitlichen und finanziellen Mehraufwand rechnen.

Welche Kosten fallen an?

Ist die Entscheidung für eine eigene Kryptowährung gefallen, sollten Unternehmer sich eingehend mit den zu erwartenden Kosten auseinandersetzen: Vor allem die Entwicklung von Coin und Blockchain schlägt in der Regel mit hohen Summen zu buchen. Doch auch die Vermarktung der neuen Kryptowährung ist nicht zu vernachlässigen.

Marketing

Der eigentliche Launch neuer Coins ist nicht sehr teuer. Doch damit die eigene Kryptowährung den gewünschten Erfolg bringt, ist gutes Marketing – schon vor dem Launch – unerlässlich. Start-ups sollten sich dabei vor allem darauf konzentrieren, das eigene Projekt zu branden und damit so viele Menschen wie möglich zu erreichen, denn: Je bekannter und transparenter eine Kryptowährung ist, desto leichter finden sich Investoren.

Entwickler-Team

Wer mit dem Open-Source Code einer bereits bestehenden Kryptowährung arbeitet, kann innerhalb kürzester Zeit einen eigenen Coin erstellen. Auch die Entwicklung eines eigenen Tokens auf etablierten Blockchains geht schnell und ist nicht teuer.

Kostenintensiv wird das Ganze aber dann, wenn die Unternehmer Bedarf an einer eigenen Blockchain haben. Ist dieser Bedarf gegeben, kann sich die teure Entwicklung der Blockchain auf jeden Fall lohnen. Wer eine eigene Blockchain erstellen oder komplexe Anpassungen an bestehenden Open-Source Codes vornehmen möchte, sollte an dieser Stelle in ein Entwicklerteam investieren.

Warum überhaupt eine Kryptowährung?

Bei Kryptowährungen geht es nicht nur um Assets, die an der Börse gehandelt werden. Vielmehr sind sie ein Teil der Blockchain-Technologie. Dezentrale Datenbanken finden in der heutigen Zeit immer mehr reelle Anwendungsgebiete und könnten dadurch die Welt ein Stück weit verändern. Deshalb sind es bevorzugt junge Startups mit innovativen Projekten und Ideen, die ihre eigene Kryptowährung launchen.

Gründe, die eigene Kryptowährung zu launchen

Es ist nicht sinnvoll, eine eigene Kryptowährung zu launchen, nur weil die Blockchain Technologie derzeit so gehypt wird. Vielmehr sollten Unternehmer darauf achten, ob die folgenden Faktoren ganz oder teilweise erfüllt werden:

  • Die Basis des Unternehmens soll eine dezentrale Datenbank, also eine Blockchain sein.
  • Das Unternehmen braucht frisches Kapital für ein besonders komplexes und teures Projekt und möchte dieses über die eigene Kryptowährung finanzieren.
  • Die Kryptowährung soll dazu dienen, das Branding des Unternehmens zu vertiefen und als Unique Selling Point (Alleinstellungsmerkmal) dienen.
  • Das Unternehmen ist aufgrund seiner Branche eng mit der Blockchain- und Börsen-Branche verknüpft.

 Ist Mining sinnvoll?

Der Begriff Mining stammt aus dem Englischen und beschreibt den Prozess des Goldschürfens. Dieser Begriff wird analog für das Generieren neuer Krypto Coins verwendet. Obwohl das Krypto Mining als die ursprünglichste Form des Erschaffens neuer Coins gilt, können Unternehmen auch eine Kryptowährung erstellen, bei denen kein Mining erforderlich wird.

Wer jedoch mit Mining arbeiten möchte, sollte beachten, dass vor dem Launch bereits Coins zur Verfügung stehen müssen, die nicht geschürft werden müssen. Bei dem Launch spricht man übrigens von der Initial Coin Offering, also von der ersten Ausgabe der Münzen. Nach dem Launch vermehrt sich die Marktkapitalisierung der Kryptowährung weiter.

Ob Mining für das jeweilige Unternehmen sinnvoll ist oder nicht, sollte mit einem kompetenten Entwicklerteam abgeklärt werden. Wenn geschürft werden soll, empfiehlt es sich, der Community frühzeitig die Chance zur Beteiligung zu geben.

Die besten Gaming-Gadgets

Der Gaming-Markt wächst schnell und es gibt viele Gaming-Gadgets, die dafür sorgen, dass das Spielerlebnis sofort deutlich optimiert wird. Hier findest du eine Auswahl erfolgreicher Gaming-Gadgets.

Für echte Gamer kommt es auf jedes Detail an, damit das Gaming auch wirklich so richtig Spaß macht und möglichst erfolgreich ist. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es sich um geliebte online Spiele handelt oder um einen Besuch in einem Online-Casino wie zum Beispiel bei LilaPaloma. Entscheidend ist immer, dass Gaming Erlebnis perfekt optimiert ist. Am besten gelingt das mit den folgenden Gaming-Gadgets.

Ein optimiertes Gaming Erlebnis

Der Gaming-Markt wächst schnell und es gibt viele Gaming Gadgets, die dafür sorgen, dass das Spielerlebnis sofort deutlich optimiert wird. Oftmals sind es sogar Kleinigkeiten, die nicht einmal viel kosten, aber einen perfekten Spielspaß garantieren. Dazu zählt:

Blaulichtfilter Brille

Wer nur wenig Schlaf bekommt oder schlecht schläft, wird kaum eine tolles Gaming Erlebnis genießen können. Oftmals ist aber gerade das intensive Spiel in den Abendstunden am PC oder am Laptop schuld an der Schlafstörung, doch auch die Nutzung des Handys kann dies bedingen. Genau genommen ist es nicht das Spiel selbst, sondern der hohe Blaulicht Anteil. Um diesen wirkungsvoll zu reduzieren, bedarf es lediglich einer Blaulichtfilter Brille. So ist ein guter Schlaf garantiert und damit auch ein Top Spielerlebnis am folgenden Abend. Darüber hinaus sorgt eine Gaming Brille aber auch dafür, dass die Augen deutlich weniger angestrengt werden und man keine Kopfschmerzen oder tränenden Augen während des Spiels bekommt.

Maus Bungee

Unter Garantie hat jeder Gamer schon mal während einer hitzigen Schlacht zum Beispiel bei Fortnite oder COD mit dem verhedderten oder überspannten Mauskabel gekämpft. Leider bedeutet bereits eine Eingabeverzögerung von einer Millisekunde oftmals schon die Niederlage. Ein optimales Gamer Erlebnis sieht aber unter Garantie anders aus.

Ein tolles Gamer Gadget ist an dieser Stelle zur Vermeidung von Frust und Niederlage die sogenannte Maus Bungee. Sie sorgt für ungehinderte Bewegungsfreiheit. Es wäre natürlich auch denkbar auf eine Wireless Maus umzusteigen, allerdings ist die Modellauswahl hier deutlich begrenzt. Der Kabelhalter ist mit einem hohen Eigengewicht und einer speziellen Antirutsch-Funktion ausgestattet. Selbst bei harten Einsätzen und schweren Schlachten kann er weder umkippen noch wegrutschen.

Gaming RGB Mauspad

Ein RGB Mauspad ist ein absolutes Must-have für alle RGB Liebhaber, die auf der Suche nach weiterer cooler Gaming Beleuchtung sind. Auf der einen Seite ist das Gaming RGB Mauspad ein echter Hingucker und auf der anderen überzeugt es aber auch dadurch, dass es dezent leuchtet und dabei selbstverständlich nicht blendet. Die perfekte Unterlage für Maus und Tastatur, die zudem dafür sorgt, dass die Maus immer ganz flüssig über die Oberfläche gleitet. Das Mauspad rutsch auch unter starken Belastungen nicht weg.

Mini USB Fingerabdrucksensor

Echte Gamer wollen nicht erst umständlich den PC oder das Laptop mit einem Passwort entsperren, es soll ruck zuck gehen. Mit dem Mini-USB-Fingerabdrucksensor ist das überhaupt kein Problem mehr, denn er erkennt den Fingerabdruck in flinken 0,15 Sekunden. Binnen weniger Minuten ist das Einrichten ohne jeden zusätzlichen Treiber unter Windows 10 möglich. Diese Vorgehensweise soll zudem sicherer sein, als die klassische Nutzung eines Passworts.

Elgato Stream Deck

Das Elgato Stream Deck hat 15 Tasten, die sich individuell einstellen lassen und dem Streamer so viele Möglichkeiten geben, seine wichtigsten Shortcuts zu nutzen. Damit ist es unter anderem problemlos möglich, Hotkeys für das Gaming festzulegen. Als Streamer kann aber auch die OBS Steuerung komplett vereinfacht werden.

Die LCD Tasten sind via Software anpassbar. So kann jedes einzelnes Tastenmotiv individuell angepasst werden. Hier besteht nicht die Gefahr, dass man sich die zuvor auf der Tastatur festgelegten Makros oder Hotkeys nicht mehr merken kann.

Couchmaster Cycon

Manchmal soll das Zocken so richtig gemütlich sein und man möchte nicht unbedingt am Schreibtisch sitzen. Viel schöner wäre es, wenn man seinen Gaming Abend auf dem Sofa verbringen könnte. Mit dem Couchmaster Cycon ist das problemlos möglich. Der Couchmaster ist also bestens dafür geeignet, bequem auf dem Sofa zu sitzen und an einem großen Fernseher dem Gaming Vergnügen nachzugehen.

DACCORD: zwei Brüder, ein Start-up

Aus einer Charity-Aktion entstand im März 2020 das Start-up DACCORD. Wie die Brüder Alexander und Johannes Gerstendörfer ihren Traum von der Selbständigkeit verwirklicht und erfolgreich gegründet haben.

Webseiten werden immer mehr als Visitenkarte eingesetzt und sind heute nicht mehr weg zu denken. Oft fehlt es Unternehmen aber an der Zeit, die Webseite zu pflegen und laufend zu aktualisieren. Diese Problematik haben sich Alexander und Johannes Gerstendörfer zur Aufgabe gemacht: “Im ersten Lockdown haben wir uns überlegt, wie wir unsere Fähigkeiten der Gesellschaft zu Nutzen machen können. Wir haben bemerkt, dass gerade Steuerberater, Anwälte, Ärzte, aber auch viele kleine und mittlere Unternehmen Webseiten haben, die veraltet sind und bei Google nicht richtig gefunden werden”, erklärt Geschäftsführer Johannes Gerstendörfer.

“Potenzielle Kunden gehen so verloren, da sie die Webseite nicht mehr als up-to-date wahrnehmen. Folglich haben wir kleineren Unternehmen kostenlos angeboten, ihre Webseite zu optimieren, wenn sie dafür unser langfristiges Betreuungspaket wählen.” Aus dieser Charity-Idee ist dann das Unternehmen DACCORD entstanden.

Immer State of the Art bleiben

Der Fokus von DACCORD liegt auf dem Betreuungs-Aspekt: Kunden sollen “d’accord”, sprich “zufrieden sein”. Eine gute Webseite muss nicht nur gebaut, sondern anschließend auch gewartet werden. “Wir haben beobachtet, dass viele Unternehmen sich eine neue, teure Webseite leisten, in weiterer Folge aber wenig Acht darauf geben, diese durch Design-Aktualisierungen, technische Wartung oder Fehlerbehebung auf dem aktuellen Stand zu halten.”, sagt Alexander, der vor allem für das Technische zuständig ist. Die Agentur arbeitet mit einem Hosting-Unternehmen zusammen, das alle Webseiten auf der Google Cloud hosted. Somit können die Jungunternehmer ihren Kunden neben flexibler und persönlicher Beratung höchste Qualität bieten.

Ambitioniertes Geschwisterteam

Alexander ist bei DACCORD für die Produktentwicklung zuständig und sein Bruder und Geschäftspartner Johannes für das Marketing und Business Development. Da die beiden Gründer unterschiedliche Talente und Fähigkeiten mitbringen, war die Aufgabenverteilung gleich zu Beginn klar. Dass die Zusammenarbeit zwischen den Brüdern gut funktioniert, hat sich schon früh gezeigt. “Wir haben schon ganz unterschiedliche Projekte zusammen umgesetzt. Als Kinder haben wir beispielsweise gemeinsam Bauwagen renoviert und anschließend weiterverkauft”, erzählt Alexander.

Vision: Die “Website as a Service”-Agentur in der DACH-Region

Seit 1,5 Jahren kümmert sich DACCORD nun um die Webseiten-Aktualisierungen und kurzfristigen Probleme ihrer Kunden. Ziel der Jungunternehmer ist es, die führende “Website as a Service”-Agentur in der DACH-Region zu werden. Dieses Ziel wollen sie mit ihren Kunden gemeinsam erreichen. “Wachstum entsteht unserer Meinung nach in einem Umfeld, in dem ein Unternehmen die Vorstellungen und Ideen der Kunden versteht und sich daraus langfristige, vertrauensvolle Partnerschaften bilden können”, so die beiden Gründer.

Mokebo: David gegen Goliath

Oder: Warum die Zukunft des Möbelhandels online ist. Ein Gründer berichtet.

Gemeinsam mit meinem guten Freund und Mitgründer Moritz Messinger habe ich 2018 mokebo gegründet. Unsere Mission ist, den Möbelhandel ins digitale Zeitalter zu bringen und den jungen, trendorientierten Kund*innen ein modernes, nach bewussten Gesichtspunkten selektiertes, nachhaltiges Möbel-Sortiment zur Verfügung zu stellen. Eigentlich ein klares Ziel, doch bei genauerem Hinsehen gleicht dieses Vorhaben dem Kampf von David gegen Goliath* Die Annahme, man müsse Möbel unbedingt anfassen und testen, bevor man sie kauft, ist noch in vielen Köpfen verankert. Wir glauben aber, dass es auch anders geht und dass wir mit Nachhaltigkeit und exzellentem Service den Online-Möbelhandel revolutionieren können.

Nachhaltigkeit auf mehreren Ebenen

2021 fängt keine Revolution mehr mit dem Stichwort Nachhaltigkeit an. Nicht, weil das Thema nicht mehr relevant wäre – ganz im Gegenteil –, sondern weil sie unumgänglich ist. Selbstverständlich handeln auch wir bei mokebo nachhaltig wo immer möglich. Einerseits meinen wir damit natürlich, dass wir unter anderem Kollektionen aus Natur- und umweltverträglichen Materialien vertreiben: beispielsweise einen Sitzsack, dessen Stoff aus recycelten Plastikflaschen besteht. Alle Holzmöbel werden in Nordrhein-Westfalen mit Photovoltaik-Strom hergestellt. Auch werden der Großteil der Produkte erst dann und in Europa produziert, wenn sie bestellt werden, um lange und eigentlich unnötige Lagerzeiten zu vermeiden. Und verschickt wird in der letzten Meile klimaneutral. Andererseits beziehen wir Nachhaltigkeit auch auf die Beziehung zu unseren Kund*innen und Lieferant*innen. Die Kund*innen sind unser zentralster Fokus, dazu aber später mehr.

Wir legen großen Wert auf ein gutes und langfristiges Verhältnis zu unseren Hersteller*innen. Wir definieren uns nicht nur als Abnehmer ihrer Produkte, sondern auch als langfristige Partner. Wenn es uns gelingt, stabile Beziehungen aufzubauen, profitieren wir alle. So unterstützen wir unsere Hersteller*innen dabei, zum Teil selbst kleinere Unternehmen, ihre Prozesse zu digitalisieren. Die Einführung von Tools, beispielsweise für die nahtlose Verbindung beider Warenwirtschaftssysteme, die die Zusammenarbeit mit uns wiederum einfacher macht, hilft ihnen, ihr Unternehmen weiterzuentwickeln und wir unterstützen sie dabei.

Bei mokebo bedeutet Nachhaltigkeit also nicht nur, rücksichtsvoll mit der Umwelt und der Natur umzugehen, sondern auch langfristig zu denken und ein belastbares, auf Vertrauen und gemeinsamen Werten basierendes Geschäftsumfeld aufzubauen.

Wachstum aus eigener Kraft

Wer Start-up sagt, meint meistens auch die Beteiligung von Wagniskapitalgebern am Unternehmen. Mein Mitgründer Moritz und ich haben uns aber bewusst gegen dieses Modell entschieden und bauen mokebo aus eigenen finanziellen Mitteln auf, bootstrapped also. Das wichtigste Asset war dabei unsere Erfahrung: Moritz hatte erste Kontakte in die Möbelindustrie und im Zuge seines Dualen Studiums Einblicke in die Otto Group gewonnen. Ich war fast sechs Jahre lang für Amazon unter anderem als Product Manager tätig und konnte Erfahrungen im Bereich der Plattform-Ökonomie sammeln. Als Gründer-Team waren wir also gut aufgestellt und haben mokebo zunächst in einem sogenannten Lean-Launch gestartet. Mit nur einem Hersteller, der bis heute ein wichtiger strategischer Partner ist, und dem Fokus auf den zu dem Zeitpunkt einzigen Vertriebskanal Amazon ging es los. Dieses Setup war für uns die bestmögliche Kombination aus hoher Qualität und geringer Komplexität und ermöglichte uns, schon im ersten Jahr profitabel zu sein.

Mit zunehmendem Wachstum haben wir die Zahl der Fremd-Plattformen selektiv erhöht. Um aber unser Ziel, nämlich exzellenten Service im Online-Möbelhandel, nicht aus den Augen zu verlieren, fokussieren wir uns inzwischen ausschließlich auf Otto und Amazon – diese Plattformen decken etwa 75 Prozent der Nachfrage für Home & Living-Produkte im deutschen E-Commerce ab. Auch unser eigener Webshop gewinnt immer mehr an Relevanz, er ist der am schnellsten wachsende Vertriebskanal* Die Daten zeigen, dass insbesondere Zweitkäufe hauptsächlich über unsere Website stattfinden, weil die Kund*innen offensichtlich eine direktere Beziehung zu mokebo wünschen, sobald sie uns einmal kennengelernt haben. Auch die durchschnittlichen Warenkörbe sind hier am höchsten.

Kundenservice als Herzstück

Unsere Mission ist es, die Möbelindustrie nachhaltig zu digitalisieren und im Zentrum steht dabei hervorragender Service im Onlinehandel. Im ersten Schritt bedeutet das, eine lückenlose Customer Experience zu schaffen, durch die die Kund*innen digital an die Hand genommen und im Kaufprozess begleitet werden. Der Möbelkauf war bislang eine Domäne des stationären Handels, neue Möglichkeiten müssen da erst ihren Platz finden. Das Gefühl, immer eine*n Ansprechpartner*in zu haben, alle Fragen beantwortet zu bekommen und auch bei kleinen und großen Problemen nicht alleine gelassen zu werden, ist entscheidend für die Zufriedenheit der Kund*innen. Letztlich führt das dazu, dass mokebo einen bleibenden positiven Eindruck hinterlässt. Nur wenn das der Fall ist, setzt sich der E-Commerce im Home & Living-Bereich immer mehr durch und Menschen erwägen Möbel immer und immer wieder online zu kaufen – bestenfalls natürlich bei mokebo.

Auch aus ökonomischer Sicht wird Kundenservice immer wichtiger* Zuletzt sind die Akquisitionskosten für Neukund*innen dramatisch gestiegen. Ein Klick auf einen Suchbegriff wie beispielsweise „Stehleuchte” kostet heute schon deutlich über 1,50 Euro. Um dennoch profitabel zu sein, haben wir den Fokus vermehrt auf Paid-Social-Marketing gelegt, denn* Auf Facebook und Instagram werden unsere Warengruppen, beispielsweise also die Stehleuchte von oben, deutlich weniger beworben. So erzielen wir dort noch gute Customer Acquisition Costs (sog. CACs). Auch versuchen wir die Kundenströme dann gezielt auf unseren eigenen Webshop zu lenken, der aus strategischer Sicht ein immer wichtigeres Werkzeug wird. Die großen Plattformen verlangen 15 Prozent Provision und bis zu fünf Prozent Marketing-Fees, dementsprechend schrumpft unsere Marge bei diesem Absatzweg. Auch geben die Plattformen wenig Auskunft über die Verteilung von Neu- vs. Bestandskund*innen, einem wichtigen strategischen Anhaltspunkt für uns.

Aber dennoch* Amazon und Otto sind wichtige Kanäle für uns, die bewusste Balance aus eigenen und Fremdplattformen ist hier das Geheimnis. Unsere Daten zeigen hier ein interessantes Bild* Häufig werden unsere Kund*innen über die Plattformen auf uns aufmerksam und wickeln den Erstkauf auch dort ab. Die Beratung findet aber schon in unserer Spielfeldhälfte statt, beispielsweise via WhatsApp. Dieser Service ist so überzeugend, dass der Zweitkauf dann zumeist direkt über unseren Webshop stattfindet. In die Weiterentwicklung unseres Shops investieren wir derzeit sehr viel, flankiert wird er von ergänzenden Maßnahmen. Beispielsweise haben wir vor wenigen Wochen ein umfangreiches Newsletter-Konzept gestartet und können auf eine inzwischen starke Instagram-Community setzen.

Genau das sind die ersten Schritte hin zu unserem großen Ziel* zu zeigen, dass Möbel-E-Commerce nicht nur funktioniert, sondern einen besseren Service leisten kann, als die herkömmlichen stationären Angebote.

Framily: Diese Bücher machen Kinderträume wahr

Das Start-up Framily ist in neun Ländern mit Vorlesebüchern, die mit bis zu 40 Details individualisiert werden können, erfolgreich. Die Hamburger sind Markführer im Segment und wollen 2021 die magische Marke von 1 Million verkauften Büchern knacken.

Ein afrikanisches Sprichwort sagt: Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen und stark zu machen. Denn Familie und Freunde prägen, behüten und rüsten den Nachwuchs fürs Leben. Auf diesem Gedanken basiert auch der Name Framily, der sich der englischen Wortkombination bedient. „Unsere Bücher sind unverwechselbar, passen zu wichtigen Ereignissen im Leben eines jeden Kindes und sind beliebte Geschenke aus dem Freundes- und Familienkreis“, sagt Co-Founderin Jennifer Jones.

Oh, das bin ja ich!

Bei den Hamburgerinnen dreht sich alles um personalisierte Kinderbücher für die ganz Kleinen. Die Printprodukte richten sich an Kinder von bis zu sechs Jahren. Von pädagogisch wertvollen Eigenschöpfungen, über Klassiker bis hin zu Adaptionen moderner Verkaufsschlager und Disney-Charaktere – mehr als 25 weltweit bekannte Heldinnen und Helden hat das Onlineportal im Programm. Die Kids nehmen dabei eine Rolle in der Geschichte ein und erleben die Abenteuer Seite an Seite mit Bibi und Tina, der Eiskönigin, Bob dem Baumeister oder PAW Patrol. „Der Moment, wenn Kinder erkennen: Oh, das bin ja ich! Der ist einfach unbezahlbar“, sagt Senta Sieper, COO von Framily.

Diversität sichtbar machen

Jedes Buch bietet bis zu 40 Möglichkeiten der Individualisierung: Haar- und Hautfarbe, Geschlechtsidentität, Kleidung, Vorlieben, Haustiere, das Lieblingsessen oder Familienkonstellationen – immer mehr Details können angepasst werden. „Wir haben 2016 mit 25 Merkmalen begonnen und arbeiten stetig an weiteren Eigenschaften und Details. Besonders Diversität und Inklusion liegen uns sehr am Herzen und wir spüren, dass das Bedürfnis nach Ausdruck und Sichtbarkeit wächst. Das begeistert uns und wir wollen Kindern und ihren Angehörigen möglichst viele Türen für ihre eigene Geschichte öffnen“, so Jennifer. Das merkte das Team, als im Buch „Weil du das Größte für mich bist“ erstmals auch ein Kopftuch und statt Mama und Papa auch zwei Mamas oder Papas gewählt werden konnten. Das Produkt wurde zum Renner. „Die positive Resonanz hat uns überwältigt“, erinnert sich Jennifer. Mit ihrem Team arbeitet sie deshalb an Illustrationen, die zukünftig auch Kindern im Rollstuhl oder mit Prothesen Abenteuer im Framily-Kosmos erleben lassen. „Kinder lieben es, sich selbst wiederzuerkennen und als Figur Teil der Erzählung zu werden. Es kurbelt nicht nur ihre Fantasie an und begeistert für das Medium Buch, es gibt ihnen auch Selbstbewusstsein und das Gefühl, gesehen und angenommen zu werden“, so die 41-Jährige.

Buch vor Bildschirm

Dazu kommt dem gemeinsamen Lesen und Betrachten von Bildern mit Eltern und Bezugspersonen eine besondere Bedeutung zu. „Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, haben es leichter, lesen zu lernen“, sagt Jennifer. Doch Eltern und das Kindesumfeld setzen seltener aufs Vorlesen, Bildschirme sind auf dem Vormarsch. „Wir wollen mit der persönlichen Ansprache bewusst dagegenhalten, den Kids den Zugang zu analogen Welten erleichtern und ihre Leidenschaft für das Medium Buch wecken“, sagt Senta. Oft zählen die Vorlesebücher zur allerersten Lieblingslektüre, sind Teil des Zubettgeh-Rituals oder bieten Hilfestellung beim Erfassen der eigenen kleinen Welt.

Ambitioniertes Wachstum von 48 Prozent

Auch Framily-Gründer und Mehrheitsgesellschafter Till Weitendorf ging es einst so. "Als ich klein war, gab es die Jan und Julia-Bücher. Meine Geschwister hießen so, da wollte ich natürlich auch ein Buch. Bezüge aus dem eigenen Leben haben einen hohen Stellenwert, bieten Halt und Identifikation“, so der 43-Jährige. Genauso überzeugt wie er selbst, waren deshalb auch die Investoren, darunter Pro7Sat.1. 2020 wurden sie mit einem Wachstum von 48 Prozent belohnt. „Unsere Gesellschafter und wir wollen Inhalte schaffen, die künftige Generationen begeistern und erreichen“, sagt Weitendorf, dessen Unternehmen StoryDOCKS neben Framily auch Tigermedia und Onilo unter einem Dach vereint und dessen Wurzeln im bekannten Oettinger Verlag liegen.

In den kommenden Jahren will Till mit der weiblichen Doppelspitze das Wachstum noch einmal kräftig anschieben. „Wir denken jedoch langfristig und stellen die Qualität in den Mittelpunkt“, so Jennifer. Kreation und Produktion bleiben deshalb in Deutschland, gedruckt wird umweltfreundlich und FSC-zertifiziert. Mit dem Konzept individualisierbarer Kinderbücher ist Framily schon heute Marktführer im deutschsprachigen Raum. Auch sind die Hamburger der einzige Verlag, der Kinder und Familien mit Lizenz-Helden von Disney und Co. begeistert.

Lizenzen treffen auf Eigenentwicklungen

Die Produkte von Framily sind neben dem deutschsprachigen Raum in Italien, Schweden, Polen, Dänemark, Norwegen und Frankreich erhältlich. Während die Disney-Geschichten und die Abenteuer der Hunde-Gang PAW Patrol in allen Regionen gleichermaßen beliebt sind, kommen die eigenproduzierten Bücher aus der Weltbesten-Reihe – „Für die weltbeste Mama“ und „Für den weltbesten Papa“ - besonders gut in Frankreich und Deutschland an. Und das nicht nur als Geschenk zum Mutter- oder Vatertag. Neben den Büchern sind außerdem individualisierbare Kalender im Portfolio zu finden, die nicht nur die Vorfreude auf das Weihnachtsfest befeuern, sondern auch auf andere Anlässe, wie den Schulanfang. Dazu bietet Framily sogenannte Geburtstagswelten für Kinderpartys, die ebenfalls personalisierbar sind.

28 Mitarbeiter*innen in Hamburg kümmern sich darum, dass immer neue Figuren Teil der Verlagsfamilie werden: Dafür gestalten sie entweder vorhandenes Episodenmaterial so um, dass ein Kind integriert werden kann oder die Figuren werden in komplett neue Geschichten eingebettet. Dazu zählen zum Beispiel „Bibi und Tina auf dem Martinshof“ – eine Folge, die Framily extra mit eigenen Autor*innen und gemeinsam mit dem Lizenzgeber entwickelt hat, damit die kleine Leserin oder der kleine Leser auf einen Ausritt vorbeischauen kann. Dazu kommen noch komplett unabhängige Eigenentwicklungen. „Wir wollen immer wieder neu begeistern, überraschen und aktuell bleiben“, so Jennifer. Im kommenden Jahr will sie das Angebot um viele spannende Charaktere erweitern, besonders Superhelden will sie ins Sortiment aufnehmen: „2022 werden wir viele neue Produkte launchen, es wird unser Jahr.“

Die neuen Medien-Start-ups

Drei Start-ups und ihre Geschäftsideen, die zeigen, dass sich entgegen vieler Unkenrufe mit Journalismus bzw. im Medienbereich nach wie vor gutes Geld verdienen lässt.

Die Digitalisierung der Medienwelt macht es aufgrund der digitalen Inhalteproduktion und -ausspielung zunehmend attraktiv, im Journalismus unternehmerisch tätig zu werden. Nie standen mehr Möglichkeiten zur Verfügung, journalistische Arbeit zu einem Geschäftsmodell zu formen und somit wirtschaftlich tragfähig zu machen, und das insbesondere auch außerhalb klassischer Medienhäuser. Während sich viele eta­blierte Player erst an neue Formen der Monetarisierung herantasten, agieren Medien-Start-ups und junge Medienunternehmen ohne gewachsene Verlagsstruktur meist viel agiler und können schneller neue Finanzierungswege testen und umsetzen.

Wir stellen exemplarisch drei Teams aus dem Media Inno­vation Fellowship des Journalismus Labs der Landesanstalt für Medien NRW vor und zeigen, mit welchen Wegen der Moneta­risierung sich Start-ups erfolgreich am Markt positionieren.

Good News Magazin – mit positiven Nachrichten einen Impact bewirken

Die Band „Die Ärzte“ skizzierte in einem ihrer bekanntesten Songs „Lasse redn“ einmal eine Medienwelt, die vor allem von Angst und Hass geprägt zu sein scheint. David Gaedt, Lucia Lehmann und Florian Vitello wollen dazu ein Gegengewicht erzeugen. Mit dem Good News Magazin haben sie die erste crossmediale Marke für positiven Journalismus geschaffen. Für ihr Onlinemagazin, das zudem einen großen Teil des Traffics über seine Kanäle auf Facebook und Instagram generiert, bereiten die drei mit ihrem Team erfreuliche und inspirierende Nachrichten auf. Positiver Journalismus soll dabei nicht heißen, dass ausschließlich über rosarote Wolken berichtet und alle schlechten Botschaften ausgeklammert werden. Das Good News Magazin beschäftigt sich genauso mit der Realität wie andere Medien auch.

Der Unterschied liegt daher nicht vordergründig in der Themenauswahl, sondern vielmehr in der Herangehensweise: Bei jeder Geschichte versucht das Redaktionsteam, das neben David, Lucia und Florian auch rund 50 – noch ehrenamtliche – Autor*innen umfasst, die positiven Aspekte herauszustellen. Ein Beispiel dafür ist eine Reportage zum ehemaligen Flüchtlingscamp Moria: Der Artikel konzentrierte sich nicht darauf, ausschließlich die furchtbaren Umstände der Flucht darzustellen, sondern rückte in den Fokus, wie sich Menschen engagieren und versuchen, die Geflüchteten vor Ort zu unterstützen. Das Gründer*innen-Trio sieht sich bewusst als eine Ergänzung zum bereits bestehenden Medienangebot, das die Realität bisweilen zu einer Dystopie zu verzerren scheint.

Das Good News Magazin ist ein Social Impact Business. Den Macher*innen geht es darum, eine echte Veränderung herbeizuführen, bestimmte Werte zu vermitteln und die Medienlandschaft zu bereichern sowie mitzugestalten. Schon jetzt zeigt sich: Nicht nur mit Terror und Tragödien lassen sich große Reichweiten erzielen. Ihrer Ansicht nach ergäbe sich das Marktpotenzial sozusagen aus der Natur des Menschen heraus, schließlich würden wir uns alle nach positiven Erlebnissen und Ereignissen sehnen. Weil es den Leser*innen nach der Lektüre besser gehen soll, ist das Produkt letztlich ein kognitives.

Anders als viele etablierte Medien, die sich erst nach und nach verschiedene Kanäle erschlossen haben, ist das Good News Magazin von Anfang an so gedacht, dass die Beiträge über eine Vielzahl von Ausspielwegen funktionieren. Mit „Weltaufgang“ umfasst die Marke einen eigenen Podcast, bietet zudem eine Onlineplattform und nutzt die sozialen Netzwerke ausgiebig – und das nicht nur zur Zweitverwertung der Inhalte, sondern mit Unique Content explizit für die dort zu erreichende Zielgruppe. Dieser crossmediale Ansatz ist für das Marketing entscheidend, denn das Good News Magazin finanziert sich über ein Freemium-Modell. Es gibt also kostenlos zugängliche Inhalte, anderer Content ist jedoch exklusiv den Abonnent*innen vorbehalten. Die zweite wichtige Säule der Finanzierung sind Markenkooperationen und Bannerwerbung. Das Good News Magazin verzichtet dabei bewusst auf zwischengeschaltete Werbedienstleistende, sondern platziert alle Anzeigen selbst. Dies sorgt für einen durchgehend hohen Fit der Anzeigen mit der Zielgruppe der Marke. Bislang nutzen vor allem kleine und mittelständische Unternehmen die Plattform, profitieren dabei jedoch von vergleichsweise hohen Reichweiten und einem präzise adressierbaren Zielpublikum, das sich vornehmlich durch ein gemeinsames Interesse an nachhaltigen Themen und Produkten auszeichnet.

iGaming: Diese Start-ups sollten Online-Gaming Fans kennen

5 Start-ups, die auf dem besten Weg sind, den iGaming-Markt zu erobern.

Ob online wetten auf eine sportliche Begegnung oder der Besuch eines Online-Casinos – der Begriff iGaming deckt all diese Aktivitäten ab. Eines der führenden Länder beim Thema iGaming ist Malta, das mittlerweile rund 12 Prozent seines Bruttoinlandsproduktes dank der Gaming-Industrie erwirtschaftet.

Unternehmen wie NetEnt, ein Software-Entwickler, haben in Malta ihren Sitz und auch Gaming-Events wie der SiGMA (Summit of iGaming Malta, also iGaming-Gipfel in Malta), finden in dem kleinen, südeuropäischen Land mit bewegter Vergangenheit statt. Doch auch in den großen US-amerikanischen Städten wie San Francisco, Kalifornien und Austin, Texas, findet jede Menge Spieleentwicklung statt und die Branche boomt.

Online-Glücksspiel wird immer beliebter

Insbesondere das Online-Glücksspiel nimmt an Beliebtheit konstant zu:

  • Anbieter von Sportwetten im europäischen Raum verzeichnen einen Zuwachs an Wettenden.
  • Virtuelle Spielautomaten, die von überall aus der Welt erreichbar sind, begrüßen immer mehr Spieler.
  • Schweizer Live Casinos, seit Juli 2021 auch deutsche Casino-Angebote sowie internationale Poker-Turniere oder Roulette-Tische sind mit einem Klick für jeden über 18 Jahre zugänglich.

Während im Jahr 2017 die Online Gaming-Industrie noch auf einen Wert von rund 46 Milliarden US-Dollar geschätzt wurde, ist für das Jahr 2024 nun nahezu eine Verdopplung vorausgesagt. Bei rund 95 Milliarden US-Dollar soll der Wert der Branche in nur drei Jahren liegen.

Der iGaming-Sektor vereint verschiedene Bereiche und Themen

Wenn man bedenkt, wie viel sich in diesem Bereich tut, ist das nicht verwunderlich. Schließlich werden nicht nur die Spieler immer mehr, sondern auch das Angebot wächst und es sprießen immer neue Ideen aus dem Boden. Es gibt viele verschiedene Bereiche von Online-Glücksspiel und Online-Gaming und die Vernetzung mit anderen Disziplinen ist unumstößlich.

So spielt insbesondere das Thema Finanzen eine entscheidende Rolle, wenn es um iGaming Start-ups geht und Fintech-Unternehmen, die innovative Lösungen rund um das Thema Bezahlen und Geld präsentieren, befinden sich im Aufschwung.

Auf den großen Durchbruch hoffen

Die Start-ups im iGaming-Sektor decken verschiedene Bereiche ab, die nötig sind, um als Anbieter nicht nur iGaming umsetzen zu können, sondern auch die wachsende Nachfrage zu stillen. Viele Gründer warten mit ihrem Angebot noch auf den großen Durchbruch. Andere haben bereits in den ersten Jahren seit ihrer Gründung schon diverse Erfolge erzielt.

5 Beispiele für Start-ups, die den Markt erobern wollen

  1. Luckbox: Luckbox wurde 2016 auf der Isle of Men gegründet und gilt als iGaming-Firma der nächsten Generation. Es kombiniert eSports und Kryptowährungen mit dem Thema Glücksspiel.
  2. FanLeague: FanLeague ist eher im Bereich Sportwetten angesiedelt als bei den Online-Casinos und ist auf englischen Fußball spezialisiert. Die App ist eine soziale Wett-App und ermöglicht verschiedene Modi, mit denen Preistöpfe gewonnen werden können. Die Firma wurde 2016 auf Malta gegründet.
  3. TrueLayer: Das Start-up True Layer wurde 2016 in Großbritannien gegründet und hat eine Software entwickelt, mit der moderne Bezahldaten in jede App geladen werden können. Das Unternehmen ist ein Fintech, also ein Unternehmen, das auf Finanztechnologie spezialisiert ist. Dieser Sektor ist eng mit der Gaming-Branche verknüpft.
  4. Yalla: Auch die App Yalla ist auf Sportwetten in einem sozialen Kontext konzentriert. Zusammen mit den eigenen Freunden kann über Yalla auf diverse Sport-Games gewettet werden. Der Einsatz kann dabei flexibel gestaltet werden, von Geld über Kaffee, Bier oder einen Kebab ist alles dabei.
  5. Infiltrend: Infiltrend kombiniert zwei Trends der heutigen Zeit: Influencer-Marketing und Gaming. Die Plattform bringt Marken aus dem iGaming-Segment mit Influencern zusammen und vermittelt Kampagnen und Kooperationen für Blogs und Social Media-Plattformen, die mit den Mitteln von Infiltrend auch getrackt werden können.

Die Zukunft hält für iGaming Start-ups noch viel bereit

Apps sind ein beliebter Weg für Start-ups, ihr Angebot auf den Markt zu bringen. Dank des Umstands, dass sich Gaming immer stärker vom Computer und der Konsole auf das Handy verlagert, sind Apps ein wichtiger Aspekt der Zukunft. Selbst große Entwicklerstudios setzen für ihre Blockbuster-Spiele mittlerweile auf die mobilen Anwendungen.

Die Welt des iGaming wird weiterwachsen. Networking-Events wie SiGMA oder auch die Etablierung eines iGaming Awards (IDOL), tragen dazu bei, dass die Branche sich immer weiter professionalisiert und etabliert. In den nächsten Jahren werden sicher auch noch viele weitere Start-ups mit innovativen, neuen Ideen gegründet. Welche sich davon letztendlich langfristig durchsetzen können, wird sich erst in einigen Jahren zeigen.

Gründerstorys: Handel mit hochpreisigen Produkten

Vier Start-ups, die sich mit dem Fokus auf hochpreisige Waren und Dienstleistungen einen Namen gemacht haben.

Der Handel mit hochpreisigen Produkten ist nicht allein lukrativ, er verschafft auch Aufsehen. Etliche Gründer*innen können sich über die Gewinnmarge beim Vertrieb hochpreisiger Waren den Geschäftseinstieg erleichtern. Einigen gelingen gar echte Erfolgsstorys. In diesem Artikel werden einige der ruhmreichen Beispiele aufgezeigt.

1. Chronext: Luxusuhren als Verkaufsschlager

Das Start-up störte sich am in sich geschlossenen Markt der Luxusuhren. So erstellte das Unternehmen einen Onlinemarktplatz rein für gebrauchte Luxusuhren. Chronext hat eine eigene Meisterwerkstatt, in der angekaufte Uhren hochwertig aufgearbeitet werden. Mittlerweile bietet Chronext über 26.000 Uhrenmodelle und wurde durch die Swatch-Group zertifiziert. Chronext, ursprünglich aus Köln, beschäftigt heute 130 Mitarbeiter und unterhält mehrere Standorte.

Interessent*innen haben dank Chronext die ideale Möglichkeit, gut gewartete und aufbereitete Luxusuhren auf einem eigenen Marktplatz zu erwerben. Diese Option bestand durch die Geschlossenheit der Branche früher nicht, da Uhren entweder von Hand zu Hand gingen oder nur über spezielle Händler*innen im Luxussegment verkauft wurden. Ein Blick auf die Angebote für die TAG Heuer Aquaracer zeigt, dass Nutzer*innen hier tolle „Schnäppchen“ machen können.

2. JetSmarter: Reisen einmal ganz anders

Dieses Start-up lässt Exklusivität fliegen. Es handelt sich um eine Plattform, die User*innen Sitze in Privatjets vermittelt. Der Hintergrund der Idee ist, dass exklusive Privatjets zwar häufig für Flüge nach Dubai, Miami oder Sydney gebucht werden, doch der Rückflug findet direkt statt – mit leeren Sitzen. Dass dies weder nachhaltig noch ökonomisch sinnvoll ist, hat das Start-up gut erkannt.

Über die Plattform können sich nun Mitglieder von JetSmarter für einen Sitz in einem Privatjet anmelden. Die Mitgliedschaft bei JetSmarter ist allerdings nicht unbedingt günstig. Mindestens 5.000 Dollar kostet der Jahresbeitrag, einige Flüge sind für Mitglieder durch die Jahresgebühr abgedeckt. Bei anderen Flügen reduziert sich der eigentliche Flugpreis durch die Mitgliedschaft auf einen Betrag, der auf dem First-Class-Niveau liegt. Das Alleinfliegen ist allerdings nicht immer gegeben. Einige Flüge werden mit bis zu zwölf Personen verteilt, doch sind diese Flüge auch günstiger.

3. Nicki’s: Luxuskleidung für die ganz Kleinen

Eigentlich existiert das Unternehmen schon seit 1985 und war bekannt als Luxus-Kindermodengeschäft. Mit der frischen Unternehmensgeneration wird zwar weiterhin auf die traditionellen Werte gesetzt, doch kommt der Digitalsektor hinzu. Das neu gegründete Start-up beschäftigt vierzig Mitarbeitende in München, sucht beständig neue Angestellte und bietet nun auch die Luxuskinderkleidung im Onlineshop an.

4. Entrupy: Produktfläschern auf der Spur

Produktfälscher sind stets ärgerlich, im Luxussegment jedoch ein echtes Fiasko. In der USA bildete sich das Start-up Entrupy, welches Luxushändlern beim Auffinden von Fälschungen digital hilft. Doch wie funktioniert das?

Entrupy entwickelte einen Code, der als Schutzwall wirkt. Ein Algorithmus kontrolliert Fotos von Luxusartikeln automatisch auf die Echtheit der Artikel. Ist ein Händler interessiert, so kann er den Service im Abo erwerben und alle Produkte mit dem digital hinterlegten Zertifikat vertreiben. Hersteller von Markenwaren müssen nun vor ihrem Verkauf die Ware einmal scannen, sodass die „DANN“ des Stücks in die Datenbank kommt. Von jetzt an lässt sich das Stück auf Fotos immer wiedererkennen.

Sollte die Software, die laut Angaben von Entrupy eine Trefferquote von rund 98,5 Prozent hat, einmal versagen, erstattet der Betrieb die Kosten. Das Angebot richtet sich an Hersteller, Second-Hand-Händler im Luxusbereich sowie an Online-Marketplace-Betreiber.

Das sind natürlich nicht alle Start-ups, die rund um das Luxussegment eine Erfolgsstory schrieben oder gerade im Begriff sind, sie zu schreiben. Für Gründer*innen ist der Luxusbereich äußerst interessant, denn für gute Ideen sind die Marken oft bereit, gutes Geld zu bezahlen.

Fazit – Erfolg durch den Erfolg

Gründer*innen, die sich im Luxussegment mit eigenen Ideen durchsetzen, schaffen dies auf zweierlei Weise. Entweder sie lösen sie Probleme, die Luxushersteller haben. Oder sie bieten einen Weg, am Luxus teilzuhaben, ohne zu dem berühmten „Einen Prozent“ zu gehören. Gemein ist ihnen, dass sie überraschende und zielführende Ideen hatten. Ob dies nun der Marktplatz für Luxusuhren ist, die Plattform, auf der Plätze in exklusiven Jets gebucht werden kann oder ob Plagiate gefunden werden.

VAIRTUAL startet als virtuelle Fluggesellschaft per Social Crowdflying

Das Social Crowdflying Konzept von VAIRTUAL zielt darauf ab, künftig Flüge über ein digitales Portal gemeinsam mit den Passagieren zu finanzieren.

Als virtuelle Fluggesellschaft ohne eigenes AOC („Air Operator Certificate“) besitzt VAIRTUAL keine eigene Flugzeugflotte; eine externe Flotte von Partnerairlines wird die angebotenen Flüge durchführen. Das Spannende an diesem innovativen Konzept ist die Art und Weise, wie VAIRTUAL seine Flüge auf dem Portal anbietet: Die Community erzeugt über eine spezielle Funktion nach dem Crowdfunding-Prinzip eine natürliche Nachfrage auf bestimmten Strecken zu bestimmten Terminen. Basierend auf diesen Anfragen organisiert das VAIRTUAL-Team innerhalb weniger Tage das Flugzeug inkl. Crew (“Wet Lease”) und gibt das Angebot mit einem finalen Preisvorschlag an den interessierten Passagier zurück, der diesen sofort bestätigen und den Flug buchen kann. Freie Restplätze auf bereits bestätigten Flügen werden über eine separate Funktion verkauft. „Das Konzept einer virtuellen Airline statt einer klassischen Airline wird uns ein Höchstmaß an Flexibilität geben, ohne dabei das Potenzial einer digitalen und globalen Marke zu verschenken“, so Gründer Lukas Hofmeister.

Lovebrand über den Wolken

Dieses einfache, aber ebenso neuartige Konzept zielt darauf ab, eine neuartige Beziehung und treue Crowd-Community mit den Kund*innen aufzubauen: ein sog. Lovebrand mit starkem, internationalem Wachstumspotenzial. Mit dieser Strategie möchte VAIRTUAL den Passagieren das Gefühl geben, Teil der Marke und des Unternehmens zu sein. Das Angebot richtet sich vor allem an B2C-Leisure Zielgruppen mit dem Fokus auf trendige, nachhaltige Nischendestinationen. „Die Plattform wird nur sehr wenige Funktionen haben, auf die man sich konzentrieren kann. Klarheit und Transparenz werden die Schlüsselfaktoren sein“, erläutert der CEO die Umsetzung des Konzepts. So zahlt beispielsweise jede(r) Passagier*in auf einem Flug den gleichen Flugpreis und alle Tickets sind zu 100 Prozent über einen Partner International CO2 kompensiert.

Abheben ab 2022

Aktuell startet das junge Start-up gerade die Portalentwicklung. Ab dem ersten Quartal 2022 will man bereit sein, die ersten Flüge zu starten. Ein erstes Streckennetz wird demnächst bekanntgegeben, das Unternehmen strebt jedoch als ersten Quellmarkt klar die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) an.