Cleanbrace: stylischer desinfizieren


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Die Corona-Krise inspiriert junge Gründer zu einer nützlichen wie stylischen Innovation: das Desinfektions-Armband Cleanbrace.

Das Team von Cleanbrace

Eine Lösung zu finden für ein alltägliches Problem – so beginnen regelmäßig Erfolgsgeschichten. Auch für Till-Jonas Uphoff (21) und seine beiden Mitgründer Lasse Tischer (21) und André Maaß (29) war Ende März ein Problem Auslöser für eine neuartige Erfindung: Die regelmäßige Handdesinfektion in öffentlichen Räumen wurde zur Pflicht – aber in vielen Firmen waren und sind Desinfektionsspender schlichtweg unpraktisch.

Die Krise als Motor

Schnell kam den Gründern die Idee der praktischen Desinfektions-Armbänder, die optisch stark an etablierte Fitnessarmbänder erinnern. Nach ersten Prototypen aus dem 3D-Drucker konnte das Start-up schnell Produzenten finden und in den ersten Wochen bereits über 10.000 Armbänder ausliefern.

Die Funktionsweise: Durch einen kleinen Auslass kann per Fingerdruck das Desinfektionsmittel in die Handfläche gespritzt werden. Und: Das Armband kann immer wieder neu befüllt werden.

(c) Cleanbrace

Das Team von „Cleanbrace“ ist mittlerweile auf sechs Mitglieder gewachsen, die intensiv an dem Projekt und an weiteren Produkten arbeiten. Das nächste Ziel ist ein eigenes Desinfektionsmittel, das ohne Alkohol auskommt, hautfreundlich und biologisch abbaubar ist.
 
STARTUP TEENS als Initialzündung

Erste unternehmerische Einblicke erhielten die damaligen Bank-Auszubildenden bei einem Event der Startup Teens im Düsseldorfer Flughafenterminal vor zwei Jahren. Inspiriert von bekannten Unternehmern wie Marcus Stahl (Tonies Hörspielboxen) und Alex & Nico von „simpleclub“ haben sie damals für ihre erste Geschäftsidee wertvolle Ratschläge erhalten. Mit weiteren Tipps der Mentoren aus dem Startup Teens-Netzwerk entwickelten Till und Lasse ihren ersten Businessplan für eine Nebenjobvermittlung speziell für Schüler und Studenten. Beim Businessplan-Wettbewerb von Startup Teens erreichten sie 2018 im Finale den 2. Platz.

Viel wertvoller war für sie jedoch die Möglichkeit, sich mit anderen jungen Gründern und bekannten Größen aus der Szene zu vernetzen. Auf dieses wertvolle Netzwerk konnten sie auch bei der aktuellen Gründung zurückgreifen.

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