Loopings ohne Ende?

Autor: Theresa Sophie Breitsching, Max v. Nepomuk
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Ein Start-up in Zeiten von Corona zu lenken, gleicht einer ungebremsten Fahrt mit der Achterbahn – mit dem Unterschied, dass viele Selbständige noch gar nicht überblicken können, wie das Ende dieser turbulenten Fahrt aussehen wird.

Leere Straßen, geschlossene Geschäfte, totaler Ausnahmezustand. Wie in einem Sci­ence-Fic­tion-Film müssen sich deutsche Unternehmer wohl im März dieses Jahres gefühlt haben, als Covid-19 quasi über Nacht den totalen Stillstand brachte und dazu führte, dass das komplette gesellschaftliche Leben pausierte – und damit auch tiefgreifende Folgen für die Wirtschaft brachte.

„Was passiert da gerade?“, fragte sich auch Aimie-Sarah Carstensen, die Gründerin von ArtNight. Das Unternehmen will Menschen über lokale Veranstaltungskonzepte wieder „offline“ zusammenbringen und ihnen in unserer hochgradig vernetzten und digitalisierten Welt neue Möglichkeiten des Kennenlernens ermöglichen. Dazu bieten Künstler Malworkshops über ArtNight und Backworkshops über BakeNight an. Bei den ShakeNights steht das Cocktailmixen im Vordergrund, bei den PlantNights können Teilnehmer getrocknete Blumen zu Kränzen flechten oder andere Einzelstücke erschaffen.

„Unsere Offline-Events haben rund 40.000 Besucher angezogen“, so Aimie-Sarah. „Als Corona kam, war das ein radikaler Einbruch, quasi über Nacht – von heute auf morgen.“ Seit dem Start der Krise verzeichnete ArtNight pro Monat bis zu 3000 Absagen.

Das ArtNight-Team der Berliner Unternehmer Aimie-Sarah Carstensen und David Neisinger

Oberstes Gebot: flexibel bleiben

„Wir waren der Krise bislang immer einen Minischritt voraus“, erzählt Aimie-Sarah fast ein bisschen stolz. So habe man frühzeitig – noch bevor der offizielle Lockdown kam – die Mitarbeiter ins Home-Office geschickt. „Wir haben uns auch gleich überlegt, was passiert, wenn alle Events abgesagt werden“ – bevor die Welle der Ticketstornierungen kam. Die Corona-­Krise und ihre Auswirkungen haben zu einem „riesigen Adrena­linschub“ nicht nur bei Aimie-Sarah, sondern im gesamten Team geführt. „Wir haben gefühlt wieder bei null angefangen“,  so Aimie-Sarah. Und genau das sei auch die Stärke von ArtNight: schnell auf neue Situationen reagieren zu können, weshalb man auch seit der Gründung im Jahr 2016 extrem gewachsen sei.

Irgendwie sei man wieder zum jungen Start-up geworden, als die Krise hereingebrochen ist. „Wir haben auf das zurückgegriffen, was schon da war“, erinnert sich Aimie-Sarah. Um Events und Workshops online verfügbar zu machen, habe man sich digital neu aufgestellt, auf Shopify, Zoom, Google Hangout und andere bereits bestehende Möglichkeiten zurückgegriffen, „um möglichst schnell zu sein“. Das sei auch wichtig gewesen, um neue Möglichkeiten für die Künstler zu schaffen.

Okay, wir haben gerade keine Ahnung

95 Prozent aller Künstler in Europa können nicht von ihrer Kunst leben und müssen daher oft mehrere Nebenjobs machen. ArtNight mag zwar für viele von ihnen nur ein Minijob sein, es macht finanziell trotzdem meist ein paar hundert Euro aus. Um die Künstler zu unterstützen, habe man den Teilnehmern angeboten, die Events aufzuschieben oder den Betrag zu spenden, statt die Tickets rückabzuwickeln. „Damit es bei den 600 Künstlern, die bei ArtNight Workshops anbieten, wirklich einen Unterschied macht, hätte es mehr sein müssen“, ein kleiner Beitrag sei so trotzdem zustande gekommen.

Aber auch im Team selbst seien Umstrukturierungen nötig gewesen. Rund sechzig Mitarbeiter arbeiten im internen Team, vor Corona waren es ein paar mehr, viele seien auf Kurzarbeit angemeldet worden. „Wir hatten auch vor Corona eine sehr transparente Unternehmenskultur. Jeder Mitarbeiter kennt bei uns den Kontostand. Wenn man so offen ist, darf man auch sagen: ,Okay, wir haben gerade keine Ahnung, wie wir das lösen können, aber durch das Schaffen weiterer Synergien finden wir als Team effektive Lösungen, wie das auch schon vor Corona der Fall war‘“, so Aimie-Sarah über den Moment, als sie sich mit Co-Gründer David Neisinger an die Mitarbeiter wandte. „Und dann waren da über 50 andere Menschen, die sich genauso Gedanken machten und zum Teil noch bessere Ideen hatten als wir selbst“, so Aimie-Sarah über den Zusammenhalt im Team. Dies sei ein großes Learning, das sie weitergeben kann: „Als Unternehmer darf man nicht denken, dass man die Krise alleine meistern muss. Gründertum ist eine Achterbahnfahrt. Im besten Fall hat man aber ein fantastisches Team im Rücken.“ Ein Team, das einem auch in schweren Zeiten hilft.

Knackpunkt Finanzierungsstrukturen

„Dass gerade Start-ups von der Corona-Pandemie extrem betroffen sind, ist naheliegend, wenn man sich die Finanzierungsstruktur der Start-ups ansieht, die in den ersten Jahren oft keinen Gewinn machen und bei externen Schocks wie der Corona-Krise sehr angreifbar sind, eben weil sie auf externe Finanzierungen angewiesen sind“, so Paul Wolter vom Verband  Deutsche Startups e.V. Im Vergleich zum Vorjahr sei viel weniger investiert worden, die vorherrschende Unsicherheit sorgt dafür, dass es sehr schwierig ist, Investoren an Bord zu holen. Alleine deswegen, weil man nicht abschätzen kann, wie lange die Krise andauern wird. „Start-ups sind betroffener, als mittelständische Unternehmen oder große Konzerne.“

Um in der Zeit der Krise zu helfen, wurden in der heimischen Szene Modelle wie die Kurzarbeit genutzt und der Fokus auf eine Kostenreduzierung gelegt, damit man mit dem Geld, das auf dem Konto ist, so lange wie möglich auskommt. „Man muss davon ausgehen, dass Investitionen schwieriger und kleiner ausfallen werden“, so Wolter. „Viele Investoren versuchen, auch ihrem bestehenden Portfolio zu helfen, neue Investitionen werden verschoben oder gecancelt.

ArtNight selbst habe seine letzte Finanzierungsrunde letztes Jahr abgeschlossen und sei daher momentan nicht auf Investorensuche. Die Krise habe aber gezeigt, dass man seine Investoren weise wählen sollte – etwas, worauf man bei ArtNight stolz ist. „Wir sind mit unseren Investoren im regelmäßigen Kontakt gestanden. Ein offener und ehrlicher Austausch ist wichtig. Wir haben uns gegenseitig weitergeholfen“, so die Gründerin. Falls noch einmal ein kompletter Lockdown kommen sollte, ist ArtNight darauf vorbereitet. Man wisse inzwischen, welche Events auch online gut gehen. So habe man festgestellt, dass es einige Teilnehmer der Back­workshops sogar bevorzugen, in der eigenen Küche zu kochen. ArtNight setzt inzwischen auf eine Kombina­tion aus off- und online. Aimie- Sarah sieht ihre Vision bestätigt: „Echte mensch­liche Kontakte sind ein Grundbedürfnis“ – im echten Leben wie auch virtuell, wenn es mal nicht anders geht.

Das PROFISHOP-Gründerteam und Ehepaar Anna Hoffmann und Arasch Jalali

Als Paar und Gründerteam durch die Krise

Corona ist nicht nur ein Stresstest für die Wirtschaft. Auch die Beziehung so mancher Paare wird derzeit auf die Probe gestellt. Denn viele sind es nicht gewohnt, so viel Zeit auf engem Raum miteinander zu verbringen. Das Ehepaar Anna Hoffmann und Arasch Jalali hat 2012 die B2B-Herstellerplattform PROFISHOP gegründet und bietet seither über eine Million Produkte auf seiner Onlineplattform an. Statt vom Großraumbüro aus führten die beiden ihr Unternehmen während der akuten Krisenzeit aus dem Home-Office. Eine Situation, die, von außen betrachtet, natürlich nicht ganz einfach erscheinen mag, wenn Arbeit und Beziehung derart miteinander verwoben sind.

Der Arbeitsalltag des Paars sah vor der Krise wie bei vielen Unternehmern aus: Gemeinsam mit ihren 60 Mitarbeitern arbeiteten sie von ihrem Bremer Büro aus, waren also physisch den Großteil des Tages zusammen am gleichen Ort. Da Anna und Arasch nicht nur ihr Privatleben teilen, sondern auch ihr Berufsleben, haben sie sich von Anfang an einige klare Regeln auferlegt. So stehen Ehrlichkeit, Transparenz und ein gewisser Freiraum dem anderen gegenüber an erster Stelle. Außerdem nehmen sie sich bewusst Auszeiten: So gibt es einmal pro Woche einen PROFISHOP-freien Abend und ab und zu auch ein freies Wochenende. „Natürlich läuft man Gefahr, immer über das Business zu reden und, das ist auch gut so, denn das hat auch seine Vorteile, im ständigen Austausch über das Geschäft zu sein. Ab und zu müssen wir aber bewusst sagen: Wir sind tolle Geschäftspartner, aber eben auch ein Ehepaar“, sagt Anna.

Doch dann erreichte uns die Corona-Pandemie

Bereits Ende Februar 2020 haben Anna und Arasch sehr konkret überlegt, was zu tun ist, damit sie in einer ähnlichen Situation wie im chinesischen Wuhan den Betrieb aufrechter­halten können – unter der klaren Maßgabe, dass keiner der ­60 Mitarbeiter mehr im Büro vor Ort sein muss. Anfang März haben sie dann innerhalb kürzester Zeit die technischen Vorkehrungen getroffen, damit jeder Mitarbeiter von heute auf morgen daheim arbeiten kann. Der Umzug ins Home-Office lief daher absolut reibungslos, obwohl die Mitarbeiter und die beiden Gründer in diesem Umfang vorher nie von zu Hause aus gearbeitet haben. Die Einrichtung der Hardware im Home-­Office lief einigermaßen reibungslos, auch wenn es vorerst einer Anschaffung von mehreren Laptops bedurfte. Die Meetings wurden virtuell abgehalten, die Kommunikation lief über viele Kanäle, wie Video-Calls, Slack, WhatsApp und Co. Einzig und allein die Meetings mit Lieferanten und Herstellern, die sonst persönlich stattfanden, mussten auf Eis gelegt werden Denn viele Mittelständler sind schlicht noch nicht für digitale Meetings ausgerüstet.

Bevor sich herauskristallisierte, welche Auswirkungen der Lockdown wirklich auf das Geschäft von PROFISHOP hatte, gab es Momente der Unsicherheit unter den Mitarbeitern, aber auch unter den beiden Gründern. Fragen, wie „Wird unser Umsatz einbrechen?“, „Werden wir Kurzarbeit anmelden müssen?“ und wenn ja, „Wie macht man das überhaupt?“ kamen auf. Es machte sich jedoch nach kurzer Zeit die Gewissheit breit, dass der Lockdown keinerlei negativen Auswirkungen hatte, sondern eher das Gegenteil bewirkte: Die Nachfrage nach Produkten, die online erworben werden können, stieg im Allgemeinen – und so auch bei PROFISHOP. Auch dem Wachstum des Start-ups tat der Lockdown keinen Abbruch: So erweiterte es seine Verfügbarkeit und eröffnete Anfang April seinen Onlineshop in Italien.

Keine Krise ohne Learnings

Damit hat die Krise eindrucksvoll zeigt, dass sich ein E-Commerce-Unternehmen heutzutage (bei Bedarf) völlig remote führen lässt. Für Anna und Arasch war die Zeit des Lockdowns zugleich eine große Vertrauensprobe in das Unternehmen, die Mitarbeiter, das Businessmodell und in sich selbst. Die Probe wurde mit Bravour bestanden, zeigt aber, dass letztendlich das Vertrauen in die Mitarbeiter das Wichtigste ist. Und es zeigte sich, dass flexible Arbeitszeiten auch Vorteile haben: Für die Korrespondenz mit Geschäftspartnern in anderen Zeitzonen kann es durchaus sinnvoll sein, wenn Mitarbeiter ihre Arbeitszeit eher in den Abend verlegen. Die Möglichkeit, im Home-­Office zu arbeiten, ist im Unternehmen nun noch stärker verankert, da das Team gezeigt hat, dass es keinerlei Einschränkung gibt, wenn alle remote arbeiten.

Die Vorbereitungen für die Rückkehr ins Büro laufen auf Hochtouren, damit die Umstellung in die neue Normalität möglichst angenehm und ohne Reibungen verläuft. Damit das Team die Abstandsregelungen einhalten kann, haben Anna und Arasch zwei weitere Büroräume angemietet. Sie befinden sich im selben Gebäude wie das aktuelle Office. Fest steht bereits, dass die allgegenwärtigen Hygieneregeln sowie Des­infektionsmittel und Co. noch lange Zeit zum Standardrepertoire im Büro zählen werden. Für Anna und Arasch haben die vergangenen Monate eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind, wenn es darum geht, ein Unternehmen erfolgreich (durch eine Krise) zu führen.

Die Vocanto-Geschäftsführer Christoph Müssener, Stephan Hansen und Johannes Schulte

Corona-Virus als Business-Booster

Die aktuelle Krise sorgt auch dafür, dass die Digitalisierung mit noch rasanterem Tempo als bisher voranschreitet. Ein Gewinner: die Vocanto GmbH. Das 2019 gegründete Start-up, das sich dem Thema E-Learning für Berufsschüler verschrieben hat, erlebt diesen Boom hautnah. Vocanto mit Sitz in Pulheim in der Nähe von Köln rennen Kunden zurzeit die virtuelle Tür ein. „Seit Beginn der Pandemie sind es wöchentlich 20 Prozent mehr Anfragen von Unternehmen, die ihre Azubis über unsere Plattform ausbilden lassen wollen“, sagt Johannes Schulte. Der 35-Jährige ist neben Stephan Hansen und Christoph Müssener einer der Geschäftsführer von Vocanto.

40.000 junge Menschen aus ganz Deutschland bedienten sich bislang der E-Learning-Programme. Nun werden es stündlich mehr. Ein neuer Kunde ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Auch die Robert Bosch GmbH hatte kurzfristig 600 junge Männer und Frauen angemeldet. Durch die massive Verbreitung des Corona-Virus wurden bekanntlich in allen Bundesländern die Schulen geschlossen, auch die Berufsschulen. Seitdem suchen die Betriebe nach Alternativen und Möglichkeiten, um ihre Auszubildenden mit Lerninhalten zu versorgen. Johannes: „Die Unternehmen können ihre Azubis nicht mehr in Präsenzseminare schicken, die Fachabteilungen in den Betrieben sind verwaist, auch die jungen Leute befinden sich im Home-Office. So ist es den Unternehmen daran gelegen, dass ihre Nachwuchskräfte die Zeit zuhause sinnvoll nutzen und digital lernen.“

Die letzten E-Learning-Zweifler überzeugen

Vocanto bietet eine Lernplattform für kaufmännische und gewerblichtechnische Auszubildende. Weil die betreffenden Azubis andere Inhalte erlernen müssen als Kaufleute, werden für sie unter anderem 3D-Animationen, Virtual-Reality-Inhalte sowie Simulationssoftware für Schaltkreise angeboten. Auf Vocanto können Ausbilder und Azubis auch eigene Lerninhalte entwickeln und zur Verfügung stellen. „Uns ist bewusst, dass die Situation rund um das Corona-­Virus für viele Unternehmen schwere Folgen hat. Für die E-Learning-Branche bietet sich nun die Möglichkeit, selbst die letzten Zweifler davon zu überzeugen, welch großes Potenzial im digitalen Lernen steckt“, so Johannes. 32 Beschäftigte sind bei Vocanto tätig. „Gern würden wir weitere Mitarbeiter für die Bereiche Entwicklung, Vertrieb und Marketing einstellen“, so Johannes.

Er stellt klar: „Wir sind große Befürworter der dualen Berufsausbildung und möchten nicht den zweiten Lernort neben dem Betrieb abschaffen. Vielmehr wollen wir diesen revolu­tionieren und attraktiver machen, sodass sich Schüler wieder verstärkt für eine Ausbildung entscheiden.“ Ursprünglich war es das Ziel der Gründer, bis zum Jahr 2030 die digitale Berufsschule schlechthin zu sein und das alte Präsenzsystem abzulösen. Auch wenn die Corona-Krise ein trauriger Anlass ist: Nun dürfte es deutlich schneller gehen.

Start-ups helfen Start-ups

Ein weiterer Lichtblick in der Krise: Der starke Zusammenhalt innerhalb der Start-up-Community. „Letztendlich sind wir alle vor der gleichen Herausforderung gestanden“, so Aimie-­Sarah von ArtNight. Das Reiseunternehmen GetyourGuide, selbst von Corona stark gebeutelt, habe etwa Dokumente für das Organisieren von Home-Office geteilt, die man anpassen konnte. Das habe auch ArtNight anfangs sehr geholfen. Um solche Dokumente zu sammeln und aufbereitet zur Verfügung zu stellen, hat der Bundesverband Deutsche Startups e.V. eine Website gestartet (www.startups-helping-­startups.com). Außerdem veranstaltet der Verband zusammen mit der KPMG in regelmäßigen Abständen Online-Meet­ups, bei denen rechtliche Fragen geklärt werden und ein Austausch zu aktuellen Entwicklungen stattfindet. „Wir wissen, dass dies breiten Anklang gefunden hat und nicht nur von Start-ups genutzt wird, sondern auch von mittelständischen Unternehmen“, so Paul Wolter.

Loopings und kein Ende?

Dieses Stimmungsbild darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in der aktuellen Krise auch viele Verlierer gibt. Eine Umfrage ergab, dass sich 90 Prozent aller Start-ups von der Krise negativ getroffen sehen. Bei 70 Prozent der Befragten geht es sogar soweit, dass sie sich massiv in ihrer Existenz bedroht fühlen. So werden wir uns bald mit einer heute noch nicht abzuschätzenden Anzahl an Start-up-Pleiten konfrontiert sehen. Hinzu kommen die Nöte der vielen Gründer jenseits der gängigen Start-up-Definition: Handwerker, Wirtsleute, Laden­besitzer, Freiberufler etc., die oft weniger agil und schnell auf die Krise regieren können als inno­va­tions- und wachstumsgetriebene Start-ups. Noch ist es schwer, Selbständige und Gründer zu finden, die in und an der Krise gescheitert und zudem willens sind, über das Aus ihrer Unternehmen und der damit verbundenen Visionen öffentlich zu sprechen. Sobald sich dies ändert, werden wir sie selbstverständlich zu Wort kommen lassen und berichten.

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