blok - der smarte Fahrradständer


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Das noch in der Gründung befindliche Start-up blok entwickelt einen neuen Typ an Fahrradständer und stellt nun den ersten Prototypen vor.

Der Fahrrad-Boom in Deutschland nimmt immer mehr Fahrt auf. Im vergangenen Jahr kauften die Deutschen alleine über eine Million eBikes. Im Durchschnitt legten sie dafür knapp 2.500 Euro auf den Tisch. Damit teure und günstige, elektrische und konventionelle Drahtesel komfortabel und sicher in der Öffentlichkeit abgestellt werden können, hat das Start-up blok einen neuen Typ an Fahrradständer entwickelt und stellt nun den ersten Prototypen vor. Unterstützt wurde blok dafür von einem weiteren Startup: Laserhub, die Industrieplattform für Metallbearbeitung, hilft als Produktionspartner bei der Fertigung und Konstruktion.

Startschuss zur Gründung

Ruben Luckert Tavares und Steffen Weiß, die Gründer von blok, trafen sich erstmals im Jahr 2012 beim Studium der Produktgestaltung an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd. Acht Jahre nach Studienbeginn und den ersten Praxiserfahrungen beschlossen die beiden Anfang 2020 ein gemeinsames Projekt zu starten: Blok war geboren, und kurze Zeit später kam mit Julian Brauchle der dritte Mann mit an Bord. Gemeinsam steckt das Trio gerade in der Unternehmensgründung und der Sicherung von Geldgebern - dabei hilft natürlich der Prototyp zum Anfassen.

„Mit blok wollen wir einen Beitrag dazu leisten, die urbane Fahrradmobilität zu verbessern und benutzerfreundlicher zu gestalten, damit sie für ein breites Publikum noch attraktiver wird. Wir richten uns vor allem an Fahrradfahrer, die ihr Rad zum Pendeln, Einkaufen und andere wiederkehrende Ereignisse im Alltag nutzen“, erklärt Steffen Weiß von blok. „Hier soll blok eine sicherere und bequemere Lösung bieten – ob am Arbeitsort, der Universität, dem Bahnhof, Marktplatz oder Supermarkt.“

Fahrrad mittels App abschließen

Der innovative Fahrradständer bietet die Möglichkeit ein Fahrrad mittels App abzuschließen. Sperrige Fahrradschlösser gehören somit der Vergangenheit an. Als stationäres Schließsystem bietet blok ein Level an Robustheit und Sicherheit, die mobile Schlösser nicht leisten können. Ein batteriefreier, elektronischer Schließzylinder macht es außerdem möglich, blok ohne externe Stromversorgung zu betreiben, was maximale Flexibilität bei der Standortwahl ermöglicht.

Um aus einer guten Idee ein gutes Produkt zu machen, benötigten die Gründer schnelle Unterstützung – am besten von einem Unternehmen, dass die Anforderungen eines Start-ups kennt. So entschied sich das Team von blok für Laserhub. Das junge Unternehmen aus Stuttgart ging vor knapp drei Jahren an den Start. Hier werden Nachfrage und Angebot im Bereich der Blechbearbeitung und CNC zusammengeführt und um zusätzliche Services ergänzt. Mit einem Höchstmaß an Digitalisierung beschleunigt Laserhub zahlreiche Prozesse seiner Kunden und trägt somit zu einem deutlichen Effizienzgewinn bei Kunden und Anbietern bei.

„Schnell, unkompliziert, kompetent und digital. Das war für uns bei der Wahl des Partners entscheidend. Da wir mit unserer Lösung in einen jungen und zugleich schnell wachsenden Markt eintreten müssen wir sehr schnell Ergebnisse erzielen. Dazu zählen beispielsweise Produktmuster und Prototypen, die wir zu vertretbaren Kosten in hoher Qualität schnell verfügbar haben müssen“, erklärt Weiß. „Laserhub hat den Startup-Geist, die Erfahrung und die Services, die wir dazu benötigen. In der Produktion des Prototyps konnten wir alle Fertigungsverfahren der Plattform nutzen: Laserschneiden, Biegen, Rohrlasern und CNC-Drehen.“

Produktion einer ersten Kleinserie

Als nächsten Schritt plant blok die Produktion einer ersten Kleinserie, um die innovativen Fahrradständer “live” mit einem Unternehmen oder einer Kommune zu testen. “Hierzu führen wir schon einige Gespräche. Wer einen hochsicheren Abstellplatz für seine Fahrräder braucht, kann sich aber jederzeit bei uns melden“, sagt Weiß. Parallel dazu wird das Team den Fahrradständer weiterentwickeln, sowie eine App dazu und auch darüber hinaus das Portfolio um weitere Dienstleistungen erweitern.

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