Utry.me - Online-Probiermarkt im "Krisenglück"


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Angetreten als digitales Pendant zu stationären Testmärkten, macht das Münchner Start-up Utry.me aktuell von sich reden: Die User-Zahlen steigen ebenso wie Umsatz und Reichweite - in der Corona-Krise bemerkenswert, aber auch logisch.

Utry.me-Co-Gründer André Moll

Das Team um Gründer-Duo André Moll und Tobias Neuburger betreibt mit Utry.me den weltweit ersten und einzigen Online-Probiermarkt ohne Preise. Auf der 2018 gegründeten Plattform können Verbraucher neue Produkte aus den unterschiedlichsten Bereichen des FMCG-Sampling-Marktes ordern, diese in Ruhe testen und ihre gefragte Meinung dazu kundtun.

News und Trends per Livestream

Aus der Not wird eine Tugend gemacht, wenn das Start-up am 8. Mai erneut einen Livestream auf Facebook und Instagram startet: Lebensmittelproduzenten und Getränkehersteller, aber auch Influencer werden wieder dabei sein, um Produktneuheiten und aktuelle Trends vorzustellen. Natürlich stehen die präsentierten Waren gleichzeitig im Online-Sortiment zur Verfügung, sodass Verbraucher die geweckte Neugier direkt befriedigen können.

Damit folgt Utry.me einem bewährten Rezept: Die Premiere hatte bereits am 3. April stattgefunden und die Erwartungen übertroffen. Mehr als das Zehnfache der erwarteten Teilnehmerzahl konnte registriert werden - und auch das ist plausibel: Einerseits bedient das Geschäftskonzept eindeutig einen im Zuge der Corona-Krise extrem gestiegenen Bedarf auf Seiten der Hersteller, andererseits haben deutlich mehr potenzielle User aktuell Zeit, sich in Ruhe im Internet zu tummeln und nach Neuigkeiten Ausschau zu halten - eine klassische Win-Win-Win-Situation.

Daten: Geschäftsmodell mit Zukunft

Doch Utry.me bietet den relevanten Branchen deutlich mehr: Die sukzessive wachsende Datenbasis erlaubt das Erstellen anonymisierter und nach Alter, Herkunft, Geschlecht sowie Produktkategorien selektierter Kundenpräferenzen per Knopfdruck - die Partnerfirmen profitieren dabei von den wichtigen User-Feedbacks zu ihren Produkten. Wie wichtig es ist, Kundenwünsche ernst- und vor allem aufzunehmen, zeigt sich gerade in der aktuellen Situation: In den letzten Wochen haben Verbraucher zunehmend online eingekauft, und dabei ihr Kaufverhalten verändert. "Derzeit werden in erster Linie Fertigprodukte, Hygieneartikel und Nahrungsergänzungsmittel nachgefragt - und nicht zuletzt Alkohol", so Utry.me-CEO André Moll. "Angesichts des aktuellen Trends sind wir mit unseren mehr als 150 Partnerunternehmen zwar schon sehr gut aufgestellt, trotzdem bauen wir das Sortiment im Interesse unserer User permanent weiter aus."

Wachstum seit Corona verdoppelt

Die User-Zahl des Start-ups stieg also mit gutem Grund seit Beginn der Corona-Maßnahmen von 13.000 auf 20.000, was sich direkt im Wachstum des 2018 gegründeten Unternehmens widerspiegelt: Das konnte nämlich seit März um 50 Prozent gesteigert werden - und fordert dem gesamten Team einiges ab: Die zehn Mitarbeiter packen aktuell in Doppelschichten und auch nachts, um die Flut der eingehenden Bestellungen zügig versenden zu können.

Das Utry.me-Team hat es sich zur Mission gemacht, bis 2025 die größte europäische FMCG-Sampling-Plattform zu werden und dabei als Game Changer der Branche zu agieren.

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