So geht's: Die Familie im Rücken statt im Nacken

Studien zeigen: Die erfolgreichen Gründerinnen sind diejenigen, die sich auf die Unterstützung ihrer Familie verlassen können. Diese Unterstützung zu bekommen und vor allem dauerhaft zu erhalten, ist eine Frage von Organisation und Offenheit. Anfängliche Zustimmung schlägt schnell in Ablehnung um, wenn Mann und/oder Kinder das Gefühl haben, zu kurz zu kommen.

Dafür strahlen erfolgreiche Unternehmerinnen Lebensfreude und Kraft aus, von der die ganze Familie profitiert. Die anderen Familienmitglieder haben neben den zusätzlichen Aufgaben auch mehr Freiheiten – und eine glückliche Partnerin und Mutter. Punkte, mit denen Sie argumentieren können.

  • Ihrer Familie muss klar sein, dass sich der Alltag für alle ändert. Ihnen vorzumachen, Sie könnten alles weiterhin so schaffen wie bisher, ist der falsche Weg. Aufschluss gibt ein klärendes Gespräch. Welche Befürchtungen haben Kinder und Lebenspartner? Wie können sie entkräftet werden? Solche Treffen sollten regelmäßig wiederholt werden, denn die Probleme ändern sich.
  • Sie sollten berechnen, wie viel Zeit Sie für ihre Familie aufbringen wollen und müssen. Wie viel Zeit kostet Sie der Haushalt momentan? Beobachten Sie sich selbst, stoppen Sie die Zeit – man unterschätzt den Aufwand leicht. Welche Aufgaben können Familienmitglieder übernehmen? Ein Putzplan hilft, die Verantwortlichkeiten klar aufzuteilen – dann kommt sich niemand ungerecht behandelt vor.
  • Obwohl die Familie mitzieht, haben viele Frauen ein schlechtes Gewissen und zerreißen sich zwischen der Perfektion im Unternehmen und der Perfektion zu Hause. So seltsam es klingt – aber Sie müssen lernen, weniger perfekt zu sein und während Ihrer „Arbeitszeit“ einen Berg Schmutzwäsche zu übersehen.

Darauf sollten Sie achten

  • Nichts beschönigen
  • Zeiten genau planen
  • Schlechtes Gewissen bekämpfen