Projektmanagement: Tipps zum leichteren Durchstarten

Autor: Alex Berezovskyi
44 likes

Die Arbeitswelt ist im Wandel befindlich, nicht erst seit Corona. Mehr und mehr wird auf Projektebene abgewickelt, auch aufgrund des technologischen Fortschritts bzw. der zunehmenden Digitalisierung. Worauf es beim professionellen Projektmanagement wirklich ankommt, liest du hier.

Projekte haben den großen Vorteil, dass sie sehr viel Freiheit ermöglichen. Doch wo (zu) viel Freiheit herrscht, müssen Regeln, Strategien und Orientierungen her, die ein zielgerichtetes Arbeiten erlauben. Um Projekte professionell zu starten, zu bearbeiten und vor allem erfolgreich zu beenden, sind besondere Formen der Herangehensweise und Fähigkeiten notwendig. Dazu gehört natürlich ein Plan, an den man sich auch in der turbulentesten Phase des Projektes hält.

Folgende Fragen bzw. Aspekte sollen dir dabei helfen, ein professionelles Projektmanagement zu etablieren.

Wer ist der Auftraggeber und was sind dessen Ziele?

Ob es sich um ein firmeninternes oder um ein Projekt handelt, welches extern beauftragt wurde, spielt in diesem Fall keine Rolle. Der Auftraggeber ist der wichtigste Beteiligte am Projekt. Seine Erwartungen sind zu erfüllen und im Idealfall sogar zu übertreffen. Dies gelingt nur, wenn genau erhoben wird, was eigentlich erreicht werden soll.

Wer sind die Stakeholder des Projekts?

Hier gilt es zu klären, wer von dem Projekt überhaupt betroffen ist. Bei größeren Projekten sind das neben dem eigenen Team meistens Zulieferer (dazu gehören auch Lieferanten von Equipment, Bildern, Texten, Infografiken etc.) und Locations, die eventuell gebucht werden müssen. Bei Solo-Selbständigen ist meist auch das private Umfeld unmittelbar davon betroffen. Wenn nun ein großes Projekt an Land gezogen wird, das große zeitliche Ressourcen verlangt, dann hat dies natürlich auch Auswirkungen aufs Privatleben. Eine Klärung im Vorfeld schafft hier Abhilfe!

Welches Ziel soll eigentlich erreicht werden?

Diese Fragestellung dient vor allem dazu, einen Überblick über komplexe Projekte zu erhalten. Schließlich sollten auch Teilziele und Meilensteine definiert werden, die dabei helfen, zu erkennen, ob der eingeschlagene Weg noch der richtige ist. Die Kunst besteht darin, so detailliert wie möglich zu sein, aber auch nicht detaillierter als nötig. Sonst kann es sehr schnell passieren, dass man sich in den Unterzielen der Unterziele wiederfindet, die mit der Erreichung der Überziele überhaupt nichts mehr zu tun haben.

Trotz Plan: flexibel bleiben

Änderungswünsche auf Kundenseite sind während des Projektes nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel. Was bei oberflächlicher Betrachtung oft nach viel Arbeit aussieht, ist im Prozess dann meist überhaupt nicht so aufwändig. In den allermeisten Fällen sind dann nur wenige Planungsschritte anzupassen. Also einfach einen kühlen Kopf bewahren! Offenheit und Flexibilität ermöglichen es, gezielt und zeitnah auf Kundenwünsche einzugehen und garantieren zugeich das Erreichen der gesetzten Ziele.

Der Autor Alex Berezovskyi ist ein passionierter Jungunternehmer im Bereich Digitalisierung und Online-Marketing. Seine Firma trendda.digital bietet Software-Entwicklung und digitale Marketing-Lösungen im B2C- und B2B-Bereich an.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren: