Green Startup Monitor 2021


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Der Anteil der „grünen Start-ups“ an allen deutschen Start-ups ist im Vergleich zu den Vorjahren deutlich auf fast 30 Prozent angestiegen. Das ergibt die aktuelle Studie des Green Start-up Monitor 2021 (GSM). Hier die Ergebnisse im Überblick.

Rund 6000 grüne Start-ups in Deutschland

DBU-Generalsekretär Alexander Bonde sieht in den grünen Start-ups ein „enormes Innovationspotenzial“. Sie seien anpassungsfähig, kreativ und digital ausgerichtet. Bonde: „Eine nachhaltige Digitalisierung kann ein Schlüssel zur Lösung von Umweltproblemen sein.“ Mit einem eigenen Förderprogramm unterstütze die Stiftung nachhaltig orientierte Gründungen bereits seit zwei Jahren. Laut Green Start-up Monitor 2021 leisten die rund 6000 grünen Start-ups in Deutschland mit ihren umweltfreundlichen Produkten, Dienstleistungen und Serviceangeboten einen wichtigen Beitrag zu Klima- und Umweltschutz. Und: Sie sind demnach mit ihren zukunftsfähigen Arbeitsplätzen und sozialen Lösungen auch ein immer wichtigerer Wirtschafts- und Gesellschaftsfaktor.

Grün = nachhaltig bis in die KPIs

Als „grün“ im Sinne der Studie werden Start-ups eingestuft, die drei Kriterien erfüllen: eine Zuordnung zum Nachhaltigen Wirtschaften (Green Economy), eine strategisch-nachhaltige Ausrichtung und eine bereits erfolgte Übersetzung dieser Strategie in die Unternehmens-Kennzahlen (Key Performance Indikatoren, KPIs). Die drei größten Herausforderungen grüner Start-ups seien aktuell, wie auch in den letzten beiden Jahren, der Vertrieb (63 Prozent), die Kapitalbeschaffung (49) und die Produktentwicklung (46). Die durch die Covid-19-Pandemie erheblich veränderten Bedingungen im Geschäftsumfeld haben dem Green Start-up-Monitor zufolge dazu geführt, dass sich einige der bekannten Herausforderungen noch einmal zugespitzt haben.

Grüne Neugründungen – doppelte Dividende

Neben wirtschaftlichen Effekten wie der Schaffung von Arbeitsplätzen und Renditen für Kapitalgeber (ökonomische Dividende) erzeugen laut GSM grüne Start-ups auch einen gesellschaftlichen Mehrwert. Zu dieser „gesellschaftlichen Dividende“ gehören zum Beispiel die Beiträge der nachhaltigen Gründungen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen. „Diese innovativen und wachstumsorientierten jungen Unternehmen liefern nicht nur überzeugende Produkte, sondern schaffen zusätzlich für die Gesellschaft als Ganzes positive Wirkungen“, betont Prof. Dr. Klaus Fichter, Direktor des Borderstep Instituts und Mit-Autor der Studie. „Grüne Start-ups zeichnen sich also durch eine doppelte Dividende aus“, so Fichter. Grüne Start-ups stellen in allen Bundesländern einen bedeutenden Anteil aller Start-ups. Bundesweit lag dieser Wert im vergangenen Jahr im Durchschnitt bei fast 30 Prozent. Beim Vergleich untereinander schneiden die Bundesländer unterschiedlich ab: Besonders grün geprägt sind laut GSM Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland (jeweils ein Anteil von 35 Prozent), Hessen (32), sowie Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Sachsen (jeweils 29 Prozent).

Den Green Start-up-Monitor 2021 – nach 2019 und 2020 zum dritten Mal vom Borderstep Institut und dem Bundesverbands Deutsche Start-ups e.V. erstellt –, kannst du hier gratis downloaden

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