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Das Interview führt Jeff Jennerwein

Vorschläge für diese Rubrik an redaktion@starting-up.de


Welchen Tipp haben Sie für andere Gründer, die sich per Crowdfunding finanzieren wollen?
Etwas finden, was einen selbst begeistert, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass man andere damit begeistert, deutlich höher!

Was ist Ihr Ziel: Wollen Sie einen Exit an einen der Großen?
Wir wollen ein Großer werden, gerne können dann andere Unternehmen an uns einen Exit machen ;).

Sie bezeichnen sich als CRO, also als „Chief Revolutionary Officer“. Was ist das für ein Job?
Mein Job ist es dafür zu sorgen, dass diese Revolution erfolgreich wird. Erfolgreich ist sie, wenn wir als Menschen auf eigenen Beinen stehen. Wenn wir nicht mehr nach fremden Regeln spielen müssen, sondern unsere eigenen, gemeinsamen bestimmen. 

Welche Werte sind in Ihrem Team besonders wichtig?
Ich habe Werte nach denen ich lebe, nach denen ich Entscheidungen treffe, Dinge wie Unabhängigkeit, der Wunsch zu überraschen, Schönheit. Unser Team besteht aus einem Mosaik von Werten, in denen ich mich aber auch wiederfinden kann. Eine Übung die uns als Team sehr vorangebracht hat ist die Mountains and Values Übung von culturesync. (Anmerkung der Redaktion: http://www.culturesync.net/toolbox/mountains-and-valleys/).

Sie sagen, Sie wollen „epische Produktkonzepte“ in die Welt entsenden?
Was bedeutet das?   Es bedeutet Produkte zu schaffen, auf die man zurückblicken kann und auch nach zehn Jahren noch sagt: das haben wir geschaffen, darauf sind wir richtig Stolz. Das bedeutet an den richtigen Stellen keine Kompromisse zu machen.

Der Protonet Server Maya soll sich an kleine Unternehmen, Selbständige und Freiberufler wenden. Mit bis zu 1 TB Speicherkapazität und dem sozialen Betriebssystem Protonet Soul soll Maya die Alternative zur Cloud darstellen und dem Besitzer die Hoheit über seine Daten zurückgeben.

Erklären Sie uns die Idee eines sozialen Server-Betriebssystems.
Heute arbeitet fast jeder von uns mit einem Computer, auf diesen Rechnern laufen Betriebssysteme und diese sind für einzelne Menschen geschaffen. Heutzutage arbeiten wir aber ganz anders, wir sind immer mit einander verbunden und diese Verbundenheit hat so viele Vorteile, dass sie in Zukunft die Basis aller Zusammenarbeit bilden wird. So wird natürlich auch das Betriebssystem der Zukunft dies widerspiegeln.

Hat die NSA-Debatte Ihren Erfolg erst möglich gemacht?
Wir sind damals mit einem schlechten Bauchgefühl gestartet, das war noch lange vor dem NSA-Skandal. Uns war aber klar, dass das Internet sich in eine Richtung entwickelt, in der Datenhoheit und Datensicherheit eine zunehmend wichtige Rolle spielt.