ezebee.de, der Online-Marktplatz

Gründer der Woche, KW 27


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Ezebee.de bietet kreativen Kleinstunternehmen und Freiberuflern weltweit eine kostenlose Vertriebsbasis. Wie es gelungen ist, eine Selbstvermarktungsplattform mit einem sozialen Netzwerk zu verknüpfen erfahren Sie im Interview mit Co-Gründer Ossian Vogel.

Die Gründer Frank de Vries und Ossian Vogel

Hallo Herr Vogel, Sie sind Mitgründer des Unternehmens ezebee.com, was steckt hinter Ihrem Start-up?
Vor 1,5 Jahren sind wir mit der Idee gestartet, eine internationale Selbstvermarktungsplattform für kleine Unternehmen aufzubauen. Kleinunternehmer weltweit sollten motiviert werden, ihr Business im eCommerce vor allem sehr einfach zu promoten. Unser Angebot hilft Selbständigen besonders in der Startphase, indem wir ihnen ein komplettes Business- und Shopsystem kostenlos zur Verfügung stellen.

Wie ist es gelungen, eine Selbstvermarktungsplattform mit einem eigenen sozialen Netzwerk zu verknüpfen?
Im Gegensatz zu den meisten Shop-Portalen sind wir nicht von einem E-Commerce System ausgegangen und haben ein paar soziale Funktionen hinzugefügt. Wir haben auf Basis eines sozialen Netzwerkes eine starke E-Commerce Lösung aufgebaut. Vielen Kleinstunternehmern, besonders im Online-Business, fehlt der Kontakt zu Gleichgesinnten, vor allem Frauen. Diesem Bedürfnis wollen wir gerecht werden.

Nach eigenen Angaben werden für dieses Geschäftsjahr 500.000 Dollar  benötigt, von denen 250.000 Dollar durch Mittel der Gründer abgedeckt sind.  Bei einer Kampagne auf der Crowdfunding-Plattform indiegogo.com war Ihr Ziel 100.000 Dollar. Wie erklären Sie sich, dass nur 3.500 Dollar erreicht worden sind?

Wir haben über unsere Crowdfunding-Kampagne neben den „offiziell“ gespendeten Beträgen sehr viele neue Kooperationspartner gefunden, die uns aktiv mit (sehr wertvoller) Werbung unterstützt haben und von vielen Nutzern direkte Spenden im Rahmen unserer „BeeCoin“ Währung auf unserer Plattform erhalten. Ein Werbepartner von uns hat direkt 5000 Euro gespendet, so dass es am Ende doch nicht ganz so schlecht aussah. Als Unternehmen aus der Schweiz standen uns leider die großen Europäischen Crowdfunding-Plattformen nicht zur Verfügung und Indiegogo hat als US-Anbieter in Deutschland und in der EU schlichtweg noch nicht den Hebel, den wir gebraucht hätten. Aber wir hatten sehr viel Spaß an der Aktion und gehen jetzt mit vielen neuen Erfahrungen weiter in die Entwicklung.