Werben mit Google

Werbung per Google

Autor: Margit Sies-Gurel
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Google AdWords ist der wichtigste Online-Anzeigen-Marktplatz. Wie Sie Ihre AdWords-Kampagne durch  Auswertung der Keywords, durch regionale Werbung und mit richtiger Budget-Planung optimieren, erfahren hier.

Statistik-Software nutzen

Damit Sie mitverfolgen können, wie viele und welche Besucher über Ihre AdWords-Anzeigen zu Ihnen gefunden haben, müssen Sie eine Statistik-Software für Ihren Webserver in Benutzung haben, zumindest aber einen simplen Counter oder ein Analyse-Tool auf Ihrer Website installieren. Diese Tools der Zugriffsstatistiken vollziehen nach, woher und mit welchen Suchwörtern Besucher auf Ihre Website gefunden haben.

Angebote wie etwa Google Analytics gibt es hierzulande viele, für jeden Geldbeutel (auch kostenlos) und für unterschiedliche Anforderungen ausgelegt. In der Regel müssen Sie einen kleinen html-Code auf der Website platzieren, der von den Besuchern mit abgerufen wird, sodass der Dienst nachverfolgen kann, aus welchem Land, um welche Uhrzeit, von welcher Website und mit welchen Suchwörtern ein Interessent auf die Seite gefunden hat. Die Suchwörter interessieren in diesem Zusammenhang natürlich ganz besonders.

Die Wahl der Keywords

Der Erfolg Ihrer Kampagne steht und fällt mit der Auswahl der richtigen Keywords, und mit den ausschließenden Keywords, also jenen Suchwörtern, bei denen Ihre Anzeige nicht eingeblendet werden soll, wenn ein Interessent eine Suchanfrage startet. Hier einige Tipps zur optimalen Keyword-Auswahl:

  • Testen Sie verschiedene Schreibweisen und erlauben Sie absichtlich bestimmte Rechtschreibfehler – die machen viele potenzielle Kunden nämlich auch. Die Ergebnisse werden Sie überraschen!
  • Wählen Sie auch Wort-Kombinationen aus zwei oder drei Wörtern.
  • Seien Sie sparsam mit Fachbegriffen. Klar, Sie wissen, dass Sie Experte für „Verbraucher-Insolvenzverfahren“ sind. Vielleicht suchen Ihre potenziellen Mandanten aber einfach nach „Schuldnerberatung“?
  • Halten Sie Ausschau nach Synonymen. Vorschläge liefern der Wortschatz der Uni Leizpig (www.wortschatz.uni-leipzig.de), www.woxikon oder www.wie-sagt-man-noch.de.
  • Unter www.googlefight.com finden Sie heraus, nach welchen Be­griffen und Wort-Varianten Nutzer häufiger suchen: „Anwalt“ oder „Rechtsanwalt“, „Übersetzungsbüro“ oder doch eher „Übersetzungsagentur“?

Die Landing Page

Zu einer perfekten Anzeige gehört auch, dass Ihre Website bestmöglich darauf ausgerichtet ist, das so geweckte Interesse in Bestellungen, Info-Anfragen etc. umzuwandeln. Sie müssen die Besucher, die Ihnen die AdWords bringen, mit einer auf sie und das Thema der Anzeige ausgerichteten Seite empfangen: Mit der Landing Page (Landeseite). Ihr Kunde wurde durch eine bestimmte Anzeige auf Sie aufmerksam – und genau an diesem Punkt muss ihn die Landing Page übernehmen und auf direktem Weg dorthin leiten, wo er das Gewünschte tun kann: Eine Bestellung tätigen, sich mit Ihrem Gewinnspiel vergnügen, einen Ge­sprächstermin vereinbaren etc.

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kunden sich nicht verirren, nachdem sie sich zu Ihnen durchgeklickt haben. Die Ge­schichte Ihres Unternehmens hat auf Ihrer Website bestimmt ihre Berechtigung und interessiert vielleicht später im persönlichen Kontakt; hier ist sie nicht zielführend. Und Ihre privaten Erfolge im Angelverein schon gar nicht.

Warum in die Ferne schweifen?

Eine der Fragen, die (nicht nur) Sie sich vor einer AdWords-Kampagne stellen sollten, lautet: Finde ich meine Kunden in ganz Deutschland samt Nachbarländern oder liegt mir daran, vor allem oder sogar ausschließlich Kunden in meiner nächsten Nähe zu erreichen?  Angesichts der Tatsache, dass heute über 70 Prozent der Deutschen online sind, stellt sich die grundlegende Frage nach der Notwendigkeit einer Internet-Präsenz auch dann nicht mehr, wenn Sie ausschließlich Kunden aus der Nachbarschaft anwerben möchten.

Sie lautet vielmehr: Wie kann ich meine Website auch hierfür kostengünstig und effektiv nutzen? Sie können in der AdWords-Verwaltung angeben, in welcher Region Ihre Anzeige erscheinen soll. Die Auswahl können Sie auch über eine Landkarte treffen. Mehr Tipps lesen Sie auf der nächsten Seite.