Google Analytics

Wie Sie das Analyse-Tool Analytics einrichten und voll ausreizen, um mehr über Ihre Webseiten-Besucher zu erfahren.

Autor: Marius von der Forst
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In diesem Workshop erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie das kostenlose Analyse-Tool Google Analytics einrichten und voll ausreizen, um mehr über Ihre Webseiten-Besucher zu erfahren.

Mit dem kostenlosen Analyse-Tool Google Analytics lernen Sie Ihren Webbesucher richtig kennen!


Das Web bietet die einfachste Möglichkeit, um seine Kunden besser kennenzulernen. Damit das klappt, benötigen Sie ein spezielles Analyse-Tool, etwa das kostenlose Google Analytics. Damit können Sie einen Blick hinter Ihre Webseite werfen – und erfahren dabei, wie der Besucher Ihrer Seite handelt. Darauf sollten Sie nicht verzichten. Auch dann nicht, wenn Sie nur wenig Erfahrung mit der Thematik haben. In 10 Schritten verhelfen wir Ihnen zu mehr Kenntnis über Ihre Kunden.

Schritt 1: Keine Panik!

Zugegeben: Analyse-Tools für Webseiten sind nicht gerade kinderleicht zu bedienen. Da macht Google Analytics keine Ausnahme. Doch es ist auch für Unerfahrene möglich, das Analyse-Tool zu nutzen. Auch wenn das Programm hin und wieder kompliziert wirkt, Sie können es meistern. Sehen Sie Analytics wie einen neuen Job: Am Anfang ist alles neu und unbekannt, und die neuen Eindrücke wirken unübersichtlich. Aber schon nach einer Weile versteht man, welche Dinge wichtig sind. Und sobald man den richtigen Fokus eingestellt hat, ist es ein gut zu handhabendes Werkzeug. Sie sind damit in der Lage, Ihre Seite so optimieren, dass es sich für Ihr Unternehmen auszahlen wird.

Schritt 2: Richten Sie Analytics ein

Die Schaltzentrale von Google Analytics finden Sie unter www.google.com/analytics. Hier klicken Sie oben rechts auf den orangenen Button „Konto erstellen“ und melden sich dann mit einem Google-Konto an. Alternativ können Sie auch ein neues Konto erstellen. Nun folgt die eigentliche Einrichtung von Analytics: Geben Sie Ihrem Analyse-Konto einen Namen und geben Sie die Adresse Ihrer Webseite ein. Auch müssen Sie Ihre Branche angeben, damit die Software von Anfang an auf Ihre Bedürfnisse angepasst ist. Im gleichen Formular nehmen Sie ebenfalls die „Datenfreigabeeinstellungen“ vor; lassen Sie einfach die markierten Einstellungen bestehen. Haben Sie alle Einstellungen vorgenommen, müssen Sie nur noch unten auf „Tracking-ID abrufen“ klicken und anschließend den Nutzungsbedingungen zustimmen. Nun wird in einem Textfeld der sogenannte Tracking-Code angezeigt, den Sie kopieren und im folgenden Schritt in den Quelltext Ihrer Webseite einbauen müssen.

Schritt 3: Binden Sie den Tracking-Code ein

Da eine Webseite aus mehreren Quelltext-Dateien besteht, stellt sich hier zunächst die Frage, wo der Analytics-Tracking-Code eingesetzt werden soll. Eine ideale Stelle ist der Kopf der Webseite, der Header: Öffnen Sie in einem Texteditor den Header-Quellcode (z.B. Header.php) und suchen Sie relativ weit oben nach </head>. Davor setzen Sie einen Absatz, fügen den Tracking-Code ein und speichern den überarbeiteten Quellcode. Allerdings: Wie und wo Sie den Quellcode entsprechend bearbeiten, ist unterschiedlich. Dies können Sie zum Beispiel in der Datenbank des Kontrollzentrums bei Ihrem Webanbieter durchführen oder direkt im verwendeten Content-Management-System. Nun ist Ihre Webseite mit Analytics verknüpft. Machen Sie sich aber bewusst: Es kann bis zu einem Tag dauern, bis im sogenannten Dashboard der Plattform die ersten Daten angezeigt werden.

Schritt 4: Vermeiden Sie juristische Stolperfallen

Bevor Sie sich nun Google Analytics widmen, müssen Sie sich zunächst noch mit dem Thema Datenschutz auseinandersetzen. Denn wenn Sie das Tool nutzen, müssen Sie zum einen auf Ihrer Webseite auf Analytics hinweisen. Zum anderen müssen Sie den Quellcode erneut leicht verändern. Sollten Sie dies nicht tun, drohen Strafen: „Webseitenbetreiber müssen bei einer fehlerhaften oder mangelhaften Datenschutzerklärung mit Bußgeldern rechnen, die von den Datenschutzbehörden verhängt werden können“, erklärt Rechtsanwalt und Onlinerecht-Experte Christian Solmecke. Es seien Bußgelder bis zu 50.000 Euro denkbar. Und es bestünde zudem die Gefahr, dass Wettbewerber mit Abmahnungen drohen. Sichern Sie sich also wie folgt ab:

Dies ist ein Auszug aus einem aktuellen Artikel unseres Print-Objekts StartingUp:
Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen StartingUp - Heft 02/15 - ab dem 21. Mai 2015 im Handel oder jederzeit online bestellbar  - auch als epaper - in unserem Bestellservice-Bereich

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