Bioläden für Mitglieder


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Immer mehr Gründer entdecken die Idee des Mitgliederladens für sich, wie z.B. Thomas Glass aus Wismar. Das Prinzip ähnelt dem einer Einkaufsgenossenschaft.

Die Kunden kaufen hier nach Vorlage eines Mitgliedsausweises annähernd zu Einstandskosten ein, bezahlen dafür aber eine monatliche Mitgliedsgebühr. Zudem muss jeder Kunde zu Beginn dieser Mitgliedschaft dem Geschäftsinhaber ein Darlehen zur Verfügung stellen, dass er bei Beendigung der Mitgliedschaft wieder zurückgezahlt bekommt.

Nach eigenen Angaben braucht Thomas Glass mehr als 300 Mitglieder, damit sein Vorhaben ein Erfolg wird. Da er nach vier Monaten gerade einmal 60 Mitglieder akquirieren konnte, kann er trotz des innovativen Konzeptes noch nicht ruhig schlafen. Zusatzeinnahmen kann er generieren, weil bei ihm auch Nicht-Mitglieder einkaufen dürfen, die dann allerdings die normalen Verkaufspreise zahlen, die häufig 30 Prozent über den Mitgliedspreisen liegen.