Car Commerce auf Expansionskurs

Autor: Prof. Perry Reisewitz
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Johannes Crepon (28) gründete mit 18 Jahren Velocity, eine E-Commerce-Plattform für US-Car-Teile. Jetzt startet er sein zweites Unternehmen – mit Hilfe von Gründerberater.de

 

Mit 17 gründete er sein erstes Unternehmen. Mit 20 überschritt er die magische Grenze von einer Million Euro Jahresumsatz. Heute leitet Johannes Crepon, inzwischen 28, mit seiner Velocity Group sein eigenes profita-bles Unternehmen, das mit 15 Mitarbeitern inzwischen seinen Umsatz vervielfacht hat. Nun plant er sein zweites Unternehmen.

Per Schüleraustausch zur Idee

Bei der Gründung von Velocity ergriff Johannes Crepon eigentlich nur eine spannende Gelegenheit, die sich ihm bot. „Ich hatte keinen Businessplan, keine Fördergelder und auch keinen Gründungsberater“, lacht der Unternehmer. Die Idee kam ihm während eines Schüleraustauschs in den USA. Sein Gastvater unterrichtete Karosseriebau an einer Hochschule und restaurierte Oldtimer. Da stellte sich regelmäßig die Frage nach den meist schwer zu organisierenden Ersatzteilen. „Er hatte ein paar Hersteller an der Hand und gab mir die Kataloge“, erzählt Crepon. Zurück in Deutschland bot der Elftklässler die Ersatzteile zunächst über eine kleine Internetplattform an – und stellte fest, dass er auf eine interessante Nische gestoßen war. 

Bald wurden aus Einzelbestellungen Container, das Unternehmen wuchs und in der Branche sprachen sich Service und Fachkenntnis von Crepon und Velocity bald herum. Um schneller liefern zu können, legte Crepon in den USA ein eigenes Lager an, neben einem in Deutschland. Standard-Ersatzteile für beliebte US-Automobile sind bei ihm heute deshalb meist innerhalb eines Tages lieferbar – an private Enthusiasten ebenso wie an Werkstätten und Restaurateure.

Zweistelliges Umsatzwachstum

 Emotionen waren bei diesen Autos schon immer dabei: Beim 1970er Dodge Challenger, bei der Corvette von 1960, beim Ford Gran Torino oder beim legendären Ford Mustang. Eines der Exemplare der ersten Baureihe von 1964 war in James Bonds Goldfinger zu bewundern, bis 007 das Auto bei einem Überholmanöver auf einer Schweizer Passstraße aufschlitzte. „Die Bond-Blondine hätte damals auf dem Furka-Pass bei Genf lange auf ihre neue Beifahrertüre warten müssen“, ist sich Crepon sicher. Heute hat Velocity mehr als 5000 Ersatzteile der namhaften Muscle- und Pony-Cars vorrätig. Crepon: „Wer bei herrlichem Sommerwetter eine neue Zylinderkopfdichtung benötigt, will schließlich nicht sechs Wochen auf ein Ersatzteil aus den USA warten, sondern morgen wieder auf der Straße sein. Gerade bei Liebhaberstücken ist ein schneller und perfekter Service extrem wichtig.“ Der Erfolg gibt Johannes Crepon Recht: Das Geschäft boomt und Velocity legt Jahr für Jahr zweistellig im Umsatz zu.

Finanzierungs-Check und Fördermittel-Beratung

Inzwischen geht Crepon die Geschäftsentwicklung allerdings nicht mehr schnell genug – deswegen plant er mit einem komplett überarbeiteten Konzept ein neues Unternehmen, um Ersatzteile für US-Autos noch besser international anbieten zu können. Das neue Unternehmen soll jetzt allerdings nach allen Regeln der Kunst aus der Taufe gehoben werden. Ein erster Businessplan steht. Und auf der Plattform www.gründerberater.de hat sich Crepon bereits über Förderungsmöglichkeiten informiert. „Erstaunlich, wie schnell und einfach das geht“, freut sich der Unternehmer. „Das hätte ich 2005 schon gebrauchen können.“ Man gibt hier nach der Anmeldung eine Reihe von Vorgaben ein, etwa wann und wo man gründen und in welchem Marktsegment man sich selbständig machen will. Auf Basis dieser Angaben erhält man unmittelbar eine Auswertung aller Fördermöglichkeiten, also Zuschüsse, vergünstigte Darlehen, Beteiligungen oder Bürgschaften. Enthalten sind sämtliche aktuelle Fördermittel der EU, des Bundes und der Länder. 

„Die Anträge sind dann aber doch komplex“, sagt Velocity-Chef Crepon. „Und eigentlich möchte ich mich mehr um meine Geschäftsidee als um den komplizierten Papierkram kümmern. Spannend ist daher für mich jetzt der Kontakt zu einem Finanzierungs- und Fördermittel-Berater, den ich über Gründerberater.de erhielt. Der kann mir helfen, die Unterlagen vorzubereiten und die Anträge so aufzusetzen, dass diese auch Aussicht auf Erfolg haben.“

So sieht das Ergebnis des Fördermittel-Sofort-Checks aus (hier ein Ausschnitt), den Johannes Crepon auf Gründerberater.de gemacht hat, um sich über Zuschüsse zu informieren, die passgenau für sein Vorhaben sind

TIPP: Förderchancen nutzen

Sie benötigen Finanzmittel für Ihr Gründungs- oder Expansionsvorhaben? Dann machen Sie jetzt den kostenlosen Fördermittelcheck auf Gründerberater.de. Hier erfahren Sie passend für Ihr Vorhaben, welche staatlichen Zuschüsse, Darlehen, Bürgschaften, Garantien, Beteiligungsmittel oder Beratungsleistungen Ihnen zustehen. Nach nur 5 Klicks erhalten Sie direkt Ihre Auswertung.

Berufsbegleitendes Know-how

Neben dem Ausbau seines Unternehmens legt Johannes Crepon auch viel Wert auf seine eigene Ausbildung. 2007 machte er Abitur, 2010 begann er an der privaten FOM Hochschule für Oekonomie und Management in München ein Bachelor-Studium Business Administration. „Ich wollte ein akademisches Studium, das ich parallel zu meinem Unternehmen verfolgen konnte. Zudem war mir der Wirtschaftsschwerpunkt der Hochschule wichtig. Da passte das Modell der FOM Hochschule mit seinen berufsbegleitenden Studiengängen hervorragend“, erläutert Crepon. „Mir war besonders wichtig, dass es eine große Hochschule mit vielen Möglichkeiten und mit hohen Standards ist.“ 

Beides kann die FOM bieten: Mit über 38.000 Studierenden ist die Hochschule laut Wissenschaftsrat die größte private Hochschule Deutschlands. Sie bietet Berufstätigen und Auszubildenden an bundesweit 29 Hochschulzentren die Möglichkeit, berufsbegleitend praxisorientierte Bachelor- und Masterstudiengänge aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen sowie Gesundheit & Soziales zu absolvieren. Die Studienabschlüsse sind staatlich und international anerkannt. Getragen wird die FOM von der gemeinnützigen Stiftung BildungsCentrum der Wirtschaft mit Sitz in Essen. Die Hochschule ist vom Wissenschaftsrat akkreditiert und hat von der FIBAA Anfang 2012 das Gütesiegel der Systemakkreditierung verliehen bekommen – als erste private Hochschule Deutschlands.

Noch mehr Startpower fürs neue Start-up

Kein Wunder, dass sich Crepon nach dem Bachelor auch noch für einen Masterstudiengang einschrieb, jetzt im Fach Technologie- und Innovationsmanagement. „Mit einigen meiner Dozenten konnte ich meine Geschäftsidee mehrfach diskutieren und verfeinern. Das Handwerkszeug, das ich hier mitbekommen habe, hat mir sehr geholfen“, freut sich Crepon, der seit 2015 seinen Masterabschluss in Händen hält. „Natürlich ist das anstrengend, wenn man neben dem Beruf noch an zwei Abenden in der Woche und an Samstagen in Seminaren sitzt, Referate hält und sich auf Klausuren vorbereiten muss. 

Umso mehr freut man sich, wenn man es geschafft hat.“ Jetzt hat sich Johannes Crepon die nächste Mammut-Aufgabe vorgenommen. Das neue Unternehmen, das digital und international agieren soll, muss in der richtigen Rechtsform und wenn möglich mit passender Förderung an den Start gehen. Bei diesen Aufgaben und allen weiteren notwendigen Gründungsschritten kommt Gründerberater.de als Projektmanagement-Tool zum Einsatz.

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