Rechtsformen

Die Wahl der richtigen Rechtsform ist eine der wichtigsten Entscheidungen für Gründer. Hier werden nicht nur die Weichen gestellt für Steuerlast, Haftung und Buchhaltungspflichten, sondern auch darüber, wie das Unternehmen nach außen wirkt.  

Die eine gibt es nicht. Wenn Gründer sich am Anfang ihres unternehmerischen Daseins über die Rechtsform Gedanken machen, müssen sie immer eine individuelle Entscheidung treffen. Denn es gibt nicht die optimale Unternehmensform, die jedem Jungunternehmer passt wie eine zweite Haut.
Außer den juristischen und steuerlichen Aspekten ist auch ganz entscheidend, was Sie selbst wollen – und was Sie zu tun bereit sind und mit wem, ob alleine oder mit Partnern: Wichtig ist beispielsweise, ob Sie möglichst wenig Formalitäten auf sich nehmen wollen oder ob Sie Ihre Haftung so weit es geht beschränken wollen. In manchen Branchen gehören bestimmte Rechtsformen gewissermaßen zum guten Ton, wenn man mit der Konkurrenz mithalten will. Und natürlich sollten auch die Kosten bei den eigenen Überlegungen zur Wahl der Rechtsform nicht außen vor gelassen werden. Um die richtige Wahl zu treffen, sollten Sie sich zunächst über die Erfordernisse für Ihr Unternehmen klar werden. Kompetente Hilfestellung erhalten Sie von Ihrem Steuerberater oder einem auf Gesellschaftsrecht spezialisierten Fachanwalt.
Grundsätzlich gibt es Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften. Die persönliche Haftung bei Personengesellschaften birgt die Gefahr, dass berufliche Rückschläge gleichzeitig die private Existenz des Unternehmers und seiner Familie bedrohen. Bei der Kapitalgesellschaft wird hingegen im Normalfall die persönliche Haftung ausgeschlossen, was die Beschaffung vom Fremdkapital jedoch erschwert. 

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Rechtsformen von Unternehmen und Steueraspekte

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