Top-News für die Presse

PR-Arbeit für junge Unternehmen

Autor: David Wolf

Damit Redakteure Ihre Presse-Mitteilung lesen und weiterverbreiten, müssen Ihre Infos mehr als nur aktuell sein. Wir zeigen Ihnen zehn Top-Anlässe für PR-Arbeit.

Wer Pressearbeit professionell und erfolgreich betreiben möchte, kommt an der wichtigsten Voraussetzung nicht vorbei: Aktualität. Was aktuell ist, hat grundsätzlich gute Chancen, von Redaktionen aufgegriffen zu werden. Aber eben nur grundsätzlich. Denn nur, weil etwas aktuell ist, muss es in Bezug auf die journalistische Berichterstattung noch lange kein Selbstläufer sein. Folgendes Beispiel zeigt den Unterschied: Ein namhafter Konzern eröffnet eine Zweigniederlassung und stellt 200 neue Mitarbeiter ein. Am gleichen Tag eröffnet ein kleines, noch gänzlich unbekanntes Steuerberatungsbüro mit fünf Mitarbeitern seine Pforten.

Auf welche Meldung mag die Wirtschaftsredaktion einer lokalen Zeitung beziehungsweise ein überregionales Wirtschaftsmedium wohl zurückgreifen? Die Antwort fällt leicht. Obwohl beide Pressemeldungen über Nachrichtenwert verfügen – es wird in beiden Fällen ein neues Unternehmen beziehungsweise eine neue Niederlassung eröffnet –, wird die Entscheidung zu Gunsten des Konzerns ausfallen.

Der Grund: Hier schlägt die Bekanntheit und Größe des Unternehmens das hinsichtlich seiner Bekanntheit noch komplett jungfräuliche Steuerberatungsbüro. Die Redaktion wird hier mit der öffentlichen Bedeutung, also dem Interesse des Lesers argumentieren, was zweifelsohne bei einem prominenten Konzern leichter fällt, als bei einem kleinen Start-up. Dies führt uns zu weiteren wichtigen Nachrichtenfaktoren, die eine Presseinformation wahlweise enthalten muss: Nähe, Dramatik, Folgenschwere, Fortschritt, Konflikte, Kuriosität, Nähe und Prominenz.

An diesen Faktoren hangeln sich Redakteure in der Regel entlang. Es dürfte sich von selbst verstehen, dass die Nachricht in einer Presseinformation zudem noch wahr, das heißt nachprüfbar sein muss. Vor allem dann, wenn es um Zahlen geht. Wer etwas behauptet, ohne es belegen zu können, sollte sich von vorneherein keine große Hoffnung auf eine redaktionelle Berücksichtigung machen.

Nachrichten müssen vor allem betroffen machen

Einige der zuvor genannten Faktoren lassen bereits erahnen, dass es bei den meisten Nachrichten auch um Gefühle geht. Wer mit seinen News Betroffenheit erzeugt, punktet in aller Regel. Der Redakteur muss überzeugt sein, dass eine bestimmte Nachricht bei seinen Lesern entsprechende Gefühle hervorruft: Angst, Erstaunen, Mitgefühl, Freude, Unsicherheit – es wäre müßig, die ganze Palette möglicher Emotionen aufzuzählen. Doch für den Redakteur, der seine Leserzielgruppe kennt, ist genau das entscheidend. Letztlich ist es also auch für das die Presseinformation aussendende Unternehmen maßgebend, welche Nachricht es wählt, um an die Redaktionen heranzutreten.

Dies ist ein Auszug aus einem aktuellen Artikel unseres Print-Objekts StartingUp:
Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen StartingUp - Heft 01/13 - ab dem 21. Februar 2013 im Handel oder jederzeit online bestellbar in unserem Bestellservice-Bereich