eG (eingetragene Genossenschaft)

Rechtsform: e.G.


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Die eingetragene Genossenschaft ist ein Kooperationsmodell für mittelständische Unternehmer und Existenzgründer.

Zweck einer eingetragenen Genossenschaft ist ein gemeinschaftlicher Geschäftsbetrieb und die gemeinschaftliche und solidarische Förderung aller Mitglieder. Das kann beispielsweise durch gemeinsamen Einkauf, Werbung und Auftragsakquise geschehen oder dadurch, dass man gemeinschaftlich Qualitätsstandards setzt und in Fortbildung investiert.
Bei einer eingetragenen Genossenschaft (e.G) legen mindestens sieben Mitglieder eine Satzung fest. Nach Zustimmung aller Genossenschaftsmitglieder können jederzeit weitere Personen die Mitgliedschaft zu der e.G. durch eine einfach schriftliche Beitrittserklärung erwerben. Jedes Mitglied muss mindestens einen Geschäftsanteil zeichnen, dessen Höhe in der Satzung festgelegt wird. Jedes Mitglied hat eine Stimme, unabhängig davon, wie viele Geschäftsanteile er oder sie gezeichnet hat.
Die Haftung der Mitglieder ist in der Regel auf die Höhe der gezeichneten Geschäftsanteile beschränkt. Die Gründung selbst muss nicht notariell beurkundet werden. Eine notarielle Beglaubigung der Mitglieds-Unterschriften ist allerdings für die Eintragung ins Genossenschaftsregister (Amtsgericht) notwendig.